Shop now Shop now Shop now Shop now Shop now Hier klicken Jetzt informieren PR CR0917 Cloud Drive Photos Learn More Mehr dazu Hier klicken Mehr dazu Hier Klicken Jetzt bestellen Unlimited BundesligaLive longss17



am 23. August 2012
Schon der originelle Titel „Die demokratische Krankheit“ weist darauf hin, dass es sich um ein höchst interessantes Buch handeln könnte. Und in der Tat: Wenn man einmal anfängt zu lesen, gerät man regelrecht in einen Sog. Ohne Rücksicht auf jegliche politische Korrektheit analysiert und erläutert Braunschweig die wahren Hintergründe und Zusammenhänge der Krise in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Die stringente Logik ist überzeugend und der leicht verständliche Schreibstil erleichtern die Lektüre selbst für fachliche Laien. Wohl nirgendwo wird der Zusammenhang zwischen schuldeninduziertem Wohlfahrtsstaat und gesellschaftspolitischen Fehlentwicklungen so deutlich enthüllt wie in diesem Buch. Man erhält einen kompakten Überblick über die tatsächlichen Hintergründe, Ursachen und Konsequenzen der krisenhaften Entwicklung in Wirtschaft und Gesellschaft. Braunschweig verdeutlicht, dass sich hinter der sog. Finanzkrise letztlich eine Krise des dominanten Lebensstils der gesamten westlichen Welt verbirgt. Es wird einem Verständlich, wie der Verlust ordnungspolitischen Denkens und das gleichzeitige Anwachsen einer scheinbar übermächtigen Staatsbürokratie automatisch zur Überschuldung des Wohlfahrtsstaates führen. Die aktuelle Schulden- und Eurokrise ist also sowohl eine Folge als auch ein Treibsatz dieser fatalen Entwicklung. Tiefschürfend, aber dennoch kompakt und sehr gut verständlich beschreibt der Autor diese Zusammenhänge. Gnadenlos seziert er sozusagen die innere Logik des Teufelskreises der kollektiven Unvernunft von stimmenmaximierenden Politikern einerseits und selbstschädigendem Anspruchsverhalten der Wähler. Das Buch ist eine glänzende Streitschrift im Sinne des klassischen Liberalismus gegen den weitverbreiteten (keynesianischen) Zeitgeist in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Kapitel 13 (Die Hybris der menschlichen Ratio) und 14 (Der klassische Liberalismus und die Marktwirtschaft) führen den Leser zum Verständnis dafür, wie die kulturelle Evolution der Menschheit abläuft und welche Schlussfolgerungen daraus zu ziehen sind: ein wahrer Lesegenuss! Man kann dieses Buch insgesamt nur wärmstens empfehlen und ihm größtmögliche Leserschaft wünschen!
11 Kommentar| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 25. Juli 2014
Prof. Braunschweigs Analyse geht den vielen Staatsgläubigen – von denen Deutschland überläuft – sicherlich absolut gegen den Strich; denn "Staat" (der von den Deutschen heißgeliebte "soziale Staat") meint es doch nur "Gut" mit uns.

Dabei ist es alt-bekannt: "Gut gemeint, ist das Gegenteil von Gut!" Oder, um mit Frédéric Bastiat zu sprechen: "L'État, c'est la grande fiction à travers laquelle tout le monde s’efforce de vivre aux dépens de tout le monde." – Frédéric Bastiat (L'État. Journal des débats, n° du 25 septembre 1848) – "Der Staat ist die große Fiktion, nach der sich jedermann bemüht, auf Kosten jedermanns zu leben." – (In deutscher Sprache erschienen Der Staat - die große Fiktion).

Für die Staatsgläubigen steht es fest, dass für die sog. Weltfinanzkrise originär die Marktwirtschaft/der Kapitalismus die Schuld tragen; solche Krisen sind für jene Klientel der Marktwirtschaft inhärent. Diese Ansichten speisen sich aus den liebgewonnen Vor(ver)urteil[e](ungen), mit denen die Menschen durch die "veröffentlichte Meinung, insbesondere der qualitätsfreien Führungsorgane der Medienlandschaft", seit vielen Jahren zugemüllt werden.

Prof. Braunschweigs Analyse hingegen spricht klar aus, um was es sich bei solchen Krisen i. d. R. immer und überall handelt:
- Es handelt sich ganz klar um Staatsversagen;
- die Politik ist Verursacher und Treiber der Malaise;
- Politiker locken seit Jahrzehnten das Wahlvolk mit Versprechungen, insbesondere Wahlgeschenken;
- Politiker wecken dadurch beim Wahlvolk immer mehr Begehrlichkeiten: Der Staat soll …, der Staat kann …, der Staat hat …, der Staat muss…;
- es wurde und wird permanent durch die Politik die Mär erzeugt und die Legende gespeist, dass nur der Staat für das Glück der Menschen die Sorge tragen kann;
- immer neue Aufgaben zieht die Politik an sich und braucht dafür immer mehr Geld;
- Geld, dass die Politik nicht hat und deshalb werden, um die politisch erzeugten Wählerwünsche zu befriedigen, Schulden gemacht;
- Schuldenberge, die ungeheure Höhen erreicht haben und die Handlungsspielräume der politischen Akteure eingrenzt;
- doch dafür, dass die Schulden erdrückend wirken, werden nicht die Politiker (i. d. R. weitgehend Hasardeure) als Schuldige genannt, sondern es wird abgelenkt und andere werden als Sündenböcke verortet;
- Schuldige sind dann die gierigen Finanzmarktakteure, dabei hält die Politik via Zentralbank das Währungs- und Zinsmonopol, privilegiert die Banken zur Veruntreuung und nutzt dies alles als Instrumentarium zur ungebremsten Schuldenfinanzierung, nebst Geldwertzersetzung;
- usw., usf.!

Und Prof. Braunschweigs Analyse macht klar, dass ein solcher Staat, also ein Wohlfahrtsstaat, eine Wucherung ist,
- die den Menschen die Verantwortung für ihr Tun raubt;
- die den Verlust an menschlicher Energie verantwortet;
- die die unproduktiven Staatsapparate aufbläht;
- die die staatliche Ausgabensteigerung zur Maßlosigkeit werden lässt;
- die immer mehr Menschen in das Joch der totalen Abhängigkeit zur staatlichen Obrigkeit zwingt;
- die dadurch bedingt immer weniger Netto-Steuerzahler übriglässt;
- die die Marktwirtschaft, die das System doch finanziert und weiterhin finanzieren soll, vernichtet
- und damit letztendlich auch zur Zerstörung einer solchen Wucherung führen wird.

Prof. Braunschweigs Urteile über diese Wucherungen der sog. "Liberal-Demokratien" sind unmissverständlich, klar und leider wahr: – Wählerbestechungsdemokratie – Staatskapitalismuskrise – Wohlstandsillusion – Schacher-Demokratie – Bakschisch-Staat –

Zum Schluss verweist Prof. Braunschweig auf eine alte Weisheit, nämlich auf eine Erkenntnis des römischen Staatsmannes Cicero:
"Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht bankrottgehen soll. Die Leute müssen wieder lernen, zu arbeiten, statt auf öffentliche Rechnung zu leben."

Diese Erkenntnis ist unzweifelhaft richtig! Nichtsdestotrotz wird diese Weisheit nicht aufgegriffen werden; denn dann müssten Politiker den Wählern die Wahrheit sagen und der Wähler müsste den Willen haben und bereit sein der "großen Fiktion" abzuschwören.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. August 2012
Das Buch ist nicht nur für Fachleute oder Akademiker gedacht. Es ist verständlich geschrieben und liest sich zudem sehr leicht, so dass jeder sich ein Bild von der hausgemachten Krise in Deutschland und Europa machen kann. Unser Wohlstand ist selbstverständlich auch von vorherigen Generationen erkämpft worden. Aber gegen wen wurde hier immer wieder gekämpft? In erster Linie haben die Gewerkschaften durch zahlreiche Arbeitskämpfe gegen die Industrie selbstverständlich auch dazu beigetragen den Wohlstand zu erkämpfen. Natürlich war und ist dies wichtig, aber zu welchem Preis wurde der Wohlstand erkämpft, waren die Forderungen immer nachhaltig durchdacht oder in der Höhe und Umsetzung realistisch? Dass die Regierung sich dieser Macht der Arbeitnehmer, aber auch der Arbeitsuchenden (deren Belange übrigens bei Arbeitskampfmaßnahmen der Gewerkschaften unberücksichtigt beleibe, da hier kein Wahlrecht innerhalb der Gewerkschaften besteht) und der Rentner - also den Wählern - nicht entzieht oder entgegenstellt, sollte jedem klar sein. Hier wurden und werden in der Politik doch eben gerade diese Geschenke "von oben" gemacht. Nur sieht die Verpackung dieser Geschenke nie wie ein Geschenk aus; und schon gar nicht handelt es sich um altruistisch angehauchte Geschenke der Regierung. Hier steht immer die Wiederwahl im Vordergrund. Ich kann nur jedem empfehlen das Buch zu lesen und sich seine eigene Meinung darüber zu bilden, wie es Menschen und Regierungen schaffen an der Macht zu bleiben....bzw. wiedergewählt zu werden.
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. August 2012
Als Studentin bin ich über die FAZ und FOCUS-Online auf dieses Buch aufmerksam geworden. Es ist eines der Bücher, die man in einem Zug durchlesen möchte. Der Inhalt dieses Buches hat mein Verständnis und mein Denken –wie vermutlich auch das vieler anderer Leser – nachhaltig beeinflusst. Braunschweig`s Thesen sind nämlich ebenso originell wie tiefgründig und darüber hinaus für jeden logisch nachvollziehbar. Die populärwissenschaftliche Sprache, d.h. der (weitgehende) Verzicht auf akademische Fachsprache erleichtert das Verständnis auch für diejenigen, die über keinerlei fachspezifische Vorbildung verfügen. Die Darstellung und Erklärung über die wahren Hintergründe der Euro- und Schuldenkrise sind wohl nirgendwo so einleuchtend und kompakt zusammengefasst nachzulesen wie in diesem Buch. Schon die Wortbildungen: „demokratische Krankheit“ und „Wählerbestechungsdemokratie“ deuten zu Recht darauf hin, dass hier schonungslos aufgeklärt wird. Nachdenklich stimmt, dass man hier genau das lernt, was die Hochschule nicht lehrt: Die derzeitige Finanzkrise ist praktisch eine Krise des Lebensstils der gesamten westlichen Welt. Es werden die entscheidenden Zusammenhänge zwischen dem Verhalten der stimmenmaximierenden Politiker, dem selbstschädigendem Anspruchsverhalten der Wähler, dem durch hemmungslose Schulden finanzierten Wohlfahrtsstaat, der Überschuldung des Staates, der nicht durchdachten und fatalen Einführung des Euro und der sich darin widerspiegelnden Krise in Wirtschaft und Gesellschaft glasklar aufgezeigt. Die vermeintliche Krise des Kapitalismus ist tatsächlich eine Krise des Staatssektors und basiert u.a. auf dem Verlust jeglichem ordnungspolitischen Denkens. Der Vorschlag zur Einführung von privatem Marktgeld, das parallel zum weiter bestehenden staatlichen Geld zugelassen werden sollte, überrascht und verblüfft zunächst. Doch die Gedankengänge sind überzeugend und des Nachdenkens wert. Insgesamt ein brillantes Buch.

Ezia, Hürth
11 Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. August 2012
Das Buch "Die demokratische Krankheit" von dem Wirtschaftswissenschaftler Christioh Braunschweig wird m. E.zu Recht von der Fachpresse als Pflichtlektüre bezeichnet.
Es gibt zur Zeit wohlkein Buchveröffentlichung, die die tatsächlichen Ursachen und Hintergründe der Schulden-und Eurokrise derart tiefgründig undzugleich überzeugend erläutert. Jedes Kapitel bringt aus einem jeweils anderen Blickwinkel interessante Erkenntnisse - selbst für Leute vom Fach. Dieses Buch liest man sicherlich nicht nur einmal.Die Lektüre macht richtig Spass,auch wegen der sehr klaren und gut verständlichen Diktion. Ohne Rücksicht auf die politische Korrektheit werden auch Tabus, wie z.B.das staatliche Papiergeldmonopol schonungslos "seziert".Das Buch ist sozusagen "Juckpulver" für bequeme Zeitgeister und sicher geradezu "Teufelswerk" für die Kollektivisten am linken und rechten Rand des politischen Spektrums. Ich kann dieses ausßergewöhnliche Buch nur wärmstens empfehlen und hofffe auch weitere Veröffentlichungen von diesem Autor!

Dipl.-Kfm, Stb. E.Müller,Köln
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. August 2012
Das Buch von Professor Braunschweig: "Die demokratische Krankheit" ist eine Pflichtlektüre für jeden aufgeklärten Bildungsbürger. Regelrecht geadelt wird es durch die wutschnaubende Rezension von Wolfgang Huste, der in Bad Neuenahr in der Telegrafenstr. ein Buchantiquariat führt, und dort als "Erzkommunist" weithin bekannt ist. Braunschweig vertritt in der Tat in hervorragender Weise den klassischen Liberalismus und beschreibt in seinem Buch in sehr pointierter Art und Weise die tiefen Hintergründe und Zusammenhänge der Wirtschafts- und Eurokrise. Kaum eine Veröffentlichung ist derart präzise und klar verständlich formuliert. Ein wahrer Genus !!!
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. September 2012
Jede Regierungsform, ob nun Monarchie, Oligarchie, Diktatur oder Demokratie, muß Erwartungen erfüllen. Enttäuscht sie die Hoffnungen, wird sie früher oder später durch eine andere Regierung und Verfassung abgelöst. Worin besteht nun die Besonderheit der Demokratie? Nach Meinung des Verfassers gibt es in ihr einen "fatalen Teufelskreis aus Politikerversprechen und Wähleranspruch" (so der Untertitel des besprochenen Buches), so daß die aktuelle internationale Euro- und Schuldenkrise sich als Folge einer seit Jahren andauernden Entwicklung in Wirtschaft und Gesellschaft der westlichen Demokratien zwangsläufig ergibt. Auf den ersten hundert Seiten seines Buches entwickelt der Verfasser diesen Zusammenhang, in einem sehr flüssigen Stil und allgemein verständlich. Dennoch: Etwas mehr an statistischen Daten oder eine Unterstützung des Textes durch Grafiken hätten dem Buch nicht geschadet.

Ist die Erklärung aber wirklich so zwingend einfach? Die westlichen Industriestaaten begannen in den Siebziger Jahren mit der Anhäufung ihrer Schulden, die seitdem wachsen, mit nur geringen Erholungsphasen dazwischen. In den Fünfziger und Sechziger Jahren wurde Energie ständig billiger, das Bruttosozialprodukt wuchs rasch, und die Politiker konnten ihre Versprechungen sogar einhalten. Erst mit der allmählichen und ständigen Energieverteuerung erwies sich die Kalkulation, Krisen rasch durch Schuldenmachen zu überwinden, immer mehr zu einem Trugschluß.

Der Zusammenhang von Wählererwartung und Politikerverhalten ist keine neue Entdeckung, sondern schon mehrfach thematisiert und wissenschaftlich untersucht worden, am gründlichste in den Werken von Arthur Downs, siehe Ökonomische Theorie der Demokratie. Oswald Metzger, ein alter Fuchs im Politkbetrieb, siehe Die verlogene Gesellschaft schrieb darüber (S. 12ff.): "Der Opportunismus in Wahlkampfzeiten kennt keine Grenzen, vor allem keine Parteigrenzen. ... Aber es gibt ein Wechselspiel zwischen der herrschenden Politik, ihren bekannten Akteuren und uns anonymen Wahlbürgern. Wer glaubt, dass das Partei-Establishment und die Mechanismen des politischen Betrieb allein verantwortlich sind für den Ansehensverlust unserer parlamentarischen Demokratie, verkennt die unrühmliche Rolle des opportunistischen Wahlvolks. Wir Bürger, die wir stets Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit von der Politik einfordern, pflegen in der Regel eben jene Parteien abzustrafen, die keine Wohltaten versprechen, sondern für notwendige Opfer werben.. ... Angesichts der wirtschaftlichen Probleme sorgte ausgerechnet der sozialdemokratische Kanzler Gerhard Schröder mit der Agenda 2010 für bisher nicht gekannte Einschnitte in vertraute Besitzstände. Wer arbeitet, so das Hauptargument, sollte auf jeden Fall ein höheres Einkommen erhalten, als diejenigen Menschen, die von staatlichen Transferleistungen leben. ... Diese Reformgesetze waren ein Gebot der Vernunft, denn die bisherige Ausgestaltung des Sozialstaats war ... nicht mehr finanzierbar. Die Oppositionsparteien hatten die Agenda 2010 mitgetragen. ... Allein die Linkspartei/PDS leistete Fundamentalopposition und fand damit breiten Zuspruch in der Bevölkerung, aber auch in der Parteibasis der Regierungsparteien SPD und Grüne. Rot-Grün erhielt die Quittung für die unpopuläre Agenda-Politik. ... Nur die Linkspartei feierte einen großen Erfolg. ... Die Politik hat ihre Konsequenzen aus der Wahl gezogen. ... Die Parteien werden neue Wohltaten verheißen. Mehr Geld für Familien und Kinder! Mehr Geld für Bildung und Forschung! Mehr Geld für Straßen und Verkehrswege! Mehr, mehr, mehr!, rufen wir Wähler - und die Politik liefert das wohlfeile Echo und lockt mit üppigen Versprechungen."

Braunschweig glaubt den Ausweg zu kennen und empfiehlt im zweiten Teil seines Buches die Konzepte des klassischen Liberalismus als Heilmittel. Da die tiefere Ursache aber in den beschränkten energetischen Grundlagen der Massengesellschaft zu finden ist, bezweifle ich, daß sich diese durch die Vernunftargumente der libertären Minderheit bekehren läßt. Nehmen wir die konkrete Lage in Griechenland: Wenn die derzeit im September 2012 dort regierenden Parteien vor der Wahl gesagt hätten, was sie den Wählern zumuten müssen, dann hätten die Radikalen einen noch größeren Zulauf erhalten. Der rationale Politiker wird dadurch in eine Lage gedrängt, bei dem ihm der Bruch von Wahlversprechen als das kleinere Übel erscheint. Und vielleicht sollte man dann noch dankbar sein, daß es fähige Politiker gibt, die sich wenig um ihr eigenes Geschwätz von gestern kümmern? Die links blinken und rechts fahren.
11 Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. September 2012
Dieses Buch sollte Pflichtlektüre für jeden Politiker werden. Der Autor beschreibt sehr treffend die Historie des Geldsystems und dessen kontinuierliche Entwertung; drastische Fehleinschätzungen der Politik und deren Versuche, die Fehler durch neue Schulden wieder auszubügeln. Es geht in diesem Buch weniger um die politische Einstellung des Autors, sondern um die schlichte Inkompetenz derer, die über Wohl und Wehe unseres Geldes entscheiden. Der Inhalt wird dem Leser zwar teilweise etwas nüchtern vermittelt, aber vielleicht ist es bei diesem, teilweise erschreckenden, Inhalt auch besser, die Emotionen herauszulassen. Fazit: Sehr empfehlenswert!
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. August 2012
Ich habe das Buch gelesen und finde es ganz ausgezeichnet. Das sollte jeder lesen, der an dieser ebenso aktuellen wie auch brisanten Thematik interessiert ist !
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Juni 2013
der angeblichen Sachzwänge eines demokratischen Systems. Selbstbestimmung und Eigenverantwortung eines mündigen Bürgers sind zwingend um nicht einer Fremdbestimmung und Bevormundung zu erliegen. Fazit : absolut lesenswert
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken