find Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren PR CR0917 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Mehr dazu Hier Klicken Storyteller Unlimited AmazonMusicUnlimited Fußball longss17

Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
174
4,4 von 5 Sternen
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:17,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 6. Juli 2017
Anfangs war ich überfordert. Es gab viele neue Begriffe und Situationen, die ich deswegen nicht verstand. Was sind Welten? Was Äther? Was ist und wie funktioniert ein Smarteye? Nach ein paar Kapiteln konnte ich mir aber das meiste selbst erschließen.

Aria lebt mit anderen Menschen als so genannte Siedler in einer technologisch und medizinisch fortschrittlichen Kuppel, die alle giftigen und gefährlichen Einflüsse der Außenwelt abhält. Allerdings wird sie in die Außenwelt verstoßen und nur das Ziel, ihre Mutter zu finden, hält sie am Leben. Der Außenweltler Perry sucht seinen Neffen, der von Siedlern entführt wurde und als er Aria trifft, beschließen sie sich trotz gegenseitiger Vorbehalte zu verbünden, um ihr jeweiliges Ziel zu erreichen.

Man begleitet die beiden auf ihrer Odyssee durch die Außenwelt, wird dabei durch einen guten Erzählstil, spannende Ereignisse, verborgene und offensichtliche Geheimnisse und die ständige Frage "wie geht es weiter?" vorangetrieben. Nur der Anfang was etwas schleppend, was aber bei der Fülle an neuen Begriffen auch kein Wunder war.

Aria hat mir gut gefallen. Sie ist keine Memme und anfangs zwar etwas naiv, wird aber schnell selbstbewusster, selbstständiger und agiert dann eher als dass sie reagiert. Sie macht also eine glaubwürdige Entwicklung durch. Außerdem verbirgt sie unwissentlich das eine oder andere Geheimnis, manche konnte ich erahnen, bei manchen hoffe ich auf deren Auflösung im nächsten Band!
Auch in Interaktion mit Perry hat sie mich überzeugt - die beiden harmonieren einfach miteinander. Doch nicht nur zusammen, sondern ebenso allein sind sie glaubhafte Charaktere, deren Schicksal mich interessiert hat und ich finde genau dadurch zeichnen sich wohl überlegte Protagonisten aus: dass sie eben auch selbstständig funktionieren und nicht nur zusammen. ;)

Ich habe schon die ein oder andere Idee, wohin die Geschichte führen wird und freue mich schon auf Band 2 😌
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Januar 2016
Gebannt – Unter fremdem Himmel habe ich von einer guten Freundin empfohlen bekommen. Da ich nicht so sehr auf Fantasy oder Sci-Fi stehe, war ich zunächst etwas skeptisch. Ein Junge und ein Mädchen, beide aus zwei verschiedenen Welten, treffen aufeinander und verlieben sich – das klingt zunächst einmal wie schon tausendmal gelesen. Aber ich hatte Vertrauen in meine Freundin und ließ mich bereitwillig in die Geschichte um Aria, das Siedlermädchen, und Perry, den Außenseiter, ziehen.
Ich wurde nicht enttäuscht. Ganz und gar nicht. Brauche ich sonst immer eher lange, um mich dem Stil und den Figuren anzupassen und warm zu werden, dauerte es hier kaum drei Kapitel, bis ich absolut überzeugt und froh war, auf den guten Ratschlag meiner Freundin gehört zu haben.

Aber alles von Anfang an. Worum geht es überhaupt in Gebannt? Gebannt – Unter fremdem Himmel ist der erste Band der Aria und Perry-Trilogie, geschrieben von der brasilianisch-amerikanischen Autorin Veronica Rossi.
Dreihundert Jahre, nachdem eine Katastrophe über die Erde hereingebrochen und das Magnetfeld verändert hat, ist die Menschheit in zwei Lager gespalten: es gibt die Siedler, die in großen Biosphären leben und deren technologischer Standard sehr hoch ist. Sie tragen Smarteyes und verbringen ihre Zeit in virtuellen Welten, wo Ihrer Fantasie so ziemlich keine Grenzen gesetzt sind.
Die Außenseiter, von den Siedlern auch als Barbaren betiteln, leben in der Wildnis und kämpfen dort um ihr Überleben.
Doch eines haben sie beide gemeinsam: sie fürchten den Äther, den flammenden Himmel der veränderten Erde, dessen Stürme immer heftiger werden und es in sich haben, sowohl die Außenseiter als auch die Siedler auszulöschen.
Derweil hat Aria, das Siedlermädchen, ganz andere Sorgen: ihre Mutter ist verschwunden und kann nicht mehr erreicht werden. Mit einem Trick bringt sie den Sohn des Sicherheitschefs dazu, sie auf eines seiner Abenteuer zu nehmen, um ihm mehr Informationen zu entlocken. Leider geht das Vorhaben furchtbar schief und Aria landet draußen in der Wildnis – eine Situation, die sie absolut überfordert.
Perry, ein Außenseiterjunge, indes hat es sich in den Kopf gesetzt, seinen kleinen Neffen zu retten, der an einer furchtbaren Krankheit leidet und von den Siedlern entführt wurde. So treffen die beiden Jugendliche aufeinander und schließen einen Pakt: Perry bringt Aria zurück nach Hause, während sie ihm hilft, seinen Neffen zu befreien. Als Verbündete schlagen sie sich eher schlecht als recht, denn beide können einander überhaupt nicht riechen...
Aber das ist nur der Beginn ihres Abenteuers, das sie noch viel weiter führen wird.

Was soll ich sagen? Ich habe das Lesen genossen. Mal abgesehen vom Schreibstil stimmt an dem Buch einfach alles. Die Charaktere sind wunderbar herausgearbeitet, lebendig und authentisch, dazu sehr liebenswert. Und das gilt nicht nur für Aria (die ich zu Anfang wirklich unausstehlich und arrogant fand) und Perry, sondern auch für Nebencharaktere wie Cinder, den widerspenstigen, geheimnisvollen Jungen, Marron, der alles Schöne liebt, und diverse Figuren aus Perrys Stamm, den Tiden. Es ist einfach, sich in die Gedankenwelt der Protagonisten hineinzufühlen, alles so zu erleben, als würde sich ein kleiner Film vor dem geistigen Augen abspielen, die Zerrissenheit zu fühlen, die Verantwortung und so manche Entscheidungen mit sich bringen.
Die Atmosphäre ist authentisch, atemberaubend beschrieben. Ob das prunkvolle Delphi oder die dunkle und düstere Stimmung, die die Ätherstürme mit sich bringen – ja, sogar Gerüche, die wir dank Perry miterleben können -, alles erleben wir hautnah mit.
Obwohl es eine Liebesgeschichte sein soll, steht die Romanze hier nicht unbedingt im Vordergrund, und das ist auch gut so. In dieser dystopischen, postapokalyptischen Welt geht es nicht nur um das Überleben, sondern auch um das Erwachsenwerden, um das Wachsen mit und an seinen Aufgaben und um das Hineinwachsen in seine Rolle. Alle Figuren müssen das auf mehr oder weniger schmerzhafte Weise lernen.
Gebannt ist definitv ein Buch, das mich nachts wach gehalten hat, weil ich einfach nicht schlafen WOLLTE, um des Lesens willen. Und das habe ich schon lange nicht mehr erlebt, und deshalb gibt es von mir die volle Punktzahl.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Juni 2017
spannend und eingenommen geschrieben, geeignet für Mädchen und Jungen
die bücher haben mich richtig gefesselt
habe alle drei Bücher gelesen
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. August 2014
Die Trilogie wurde immer fesselnder. Kann das Buch nur weiter empfehlen.
Spannend geschrieben, interessante Fantasiewelt und, was diese viele Frauen vielleicht auch wichtig ist, eine bis jetzt schiebe Liebesgeschichte.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Mai 2013
einfach nur toll das buch gebannt es führt sozusagen die welt in der aria und perry leben ein
einfach nur klasse
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. August 2012
"Gebannt - Unter fremdem Himmel" von Veronica Rossi ist der Auftakt einer dystopischen Science-Fiction-Trilogie im Jugendbuchsektor. Mich mich war dieser erste Band sehr überzeugend und mehr als vielversprechend.

Inhalt: Aria, Tochter einer Wissenschaftlerin und ausgestattet mit einer wundervollen Gesangsstimme, lebt in einer Biosphäre: Ein abgeschotteter Lebenraum mit hohen technischen Standards, dessen Bewohner sich fast ausschließlich in den so genannten "Welten", wie sie die virtuellen Realitäten nennen, aufhalten. Doch plötzlich gerät Arias heile Welt aus den Fugen: Ihre Mutter, die sich in einer anderen Biospäre aufhält, ist nicht mehr zu erreichen, und Aria steckt in Schwierigkeiten, die zu ihrer Verbannung aus der geschützten Umgebung führen.
Die Welt außerhalb ist gefährlich, doch Aria findet Hilfe. Der "Außenseiter" Perry, der in einem Dorf in der Wildnis lebt, findet sie und rettet ihr das Leben. Gemeinsame Interessen binden das ungleiche Paar aneinander, denn Perry braucht Aria, um seinen Neffen Talon aus einer Biosphäree zu befreien, und Aria braucht Perrys Hilfe, um ihre Mutter zu finden und in der Wildnis zu überleben. Mit der Zeit verändern sich die Gefühle der beiden für einander, während ihre Reise einige Überraschungen bereithält...

Eigentlich klingt "Gebannt - Unter fremdem Himmel" wie eine unter vielen Dystopien, die gerade vor allem unter den Jugendbüchern und besonders gerne als Trilogien den Buchmarkt bevölkern. Für mich sind es allerdings besonders zwei Dinge, die diese Geschichte wirklich aus der Masse herausstechen lassen und sie besonders lesenswert macht.

Zum Einen ist das die Welt, welche die Autorin mit viel Liebe zum Detail erdacht hat. Das ganze ist recht weit in der Zukunft angesiedelt, die Menschheit hat sich vollständig verändert, wie auch ihr Lebensraum. Die Siedler in den geschützten Lebensräumen kennen keine Gefahren, keine Schmerzen und keine Angst. Ihr Leben findet nicht in der Realität sondern in Scheinwelten statt und sie werden schon vor ihrer Geburt genetisch manipuliert und optimiert. Die Menschen in der Wildnis führen ein einfacheres Leben, doch auch sie haben sich verändert. Bei einigen haben sich Sinne, wie das Sehen, das Hören oder das Riechen, so stark verbessert, dass einige unter ihnen, so wie Perry, sogar Gefühle riechen können. Das Leben in der Wildnis ist hart und von strengen Regeln und Kämpfen dominiert. Eine Besonderheit in dieser Zukunftsvision stellt der Himmel dar, denn die Luft über den Köpfen der Menschen selbst ist zur größten Lebensgefahr geworden. Der "Äther", wie es genannt wird, tobt und in wilden Stürmen schießen tödliche Blitze so Boden. Die Gegensätze dieser Welt, die vermeintlich sicheren Biosphären, die ebenso Zufluchtsort wie Gefängnis für die Menschen sind, auf der einen und die Wildnis voller Gefahren auf der anderen Seite, bilden ein sehr faszinierendes und vor allem auch gut durchdachtes und spannendes Gesamtbild.

Das zweite herausstechende Merkmal dieses Romans sind seine Protagonisten und die Liebesgeschichte, die sich zwischen Perry und Aria entwickelt. Beide, sowohl Aria als auch Perry, sind eigenständige Persönlichkeiten mit Ecken und Kanten, die diesem Roman viel Abwechslung und den Charakteren selbst auch Tiefe geben. Die Liebesgeschichte entwickelt sich zudem langsam und sanft, ohne Kitsch oder überzogene Gefühlsbekundungen nach wenigen Minuten Bekanntschaft. Stattdessen ist sie glaubhaft, sehr romantisch und gelungen.

Auch der Schreibstil und der Aufbau des Romans konnten mich überzeugen. Die Kapitel werden entweder aus der Sicht von Aria oder von Perry, jeweils in der dritten Person, erzählt. Die Sprache selbst liest sich flüssig und vermittelt eine gefährliche, teilweise unheimliche und spannungsgeladene Atmosphäre, die mich als Leser mit den Figuren richtig mitfiebern ließ. Die schöne Gestaltung des Covers soll natürlich auch nicht unerwähnt bleiben, denn der dunkle Hintergrund mit den verschnörkelten, farbigen Akzenten ist ein wahrer Eye-Catcher.

Fazit: Sehr lesenswerte Zukunftsvision. Dunkel und gefährlich, mit einer schönen Liebesgeschichte, überzeugenden Charakteren und einer gut durchdachten Handlung. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung. 5 Sterne
22 Kommentare| 38 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Juli 2017
Zum Inhalt:
Die 17-jährige Aria lebt in einer Welt, die perfekter ist als die Realität. Perry kommt aus einer Wildnis, in der zornige Stürme das Leben bedrohen. Als Aria in seine Welt verstoßen wird, rettet Perry ihr das Leben. Trotz ihrer Fremdheit verbindet die beiden die Verzweiflung und Sorge um die, die sie lieben. Aria sucht ihre verschollene Mutter, Perry seinen Neffen, an dessen Entführung er sich die Schuld gibt. Auf schmerzliche Weise lernt Aria die Gesetze der Natur kennen, und Perry nimmt auf eine ganz neue Art die Gefühle anderer wahr. Vor allem die von Aria…

Aria lebt in einer abgekapselten Welt. Wer unter der Kuppel lebt ist sicher. Es ist eine Welt in der sich die Jugendlichen in einer digitalen Welt treffen und dort sein können, wer sie wollen. Arias Welt ist steril und es herrschen strenge Regeln und hohe Sicherheitsvorkehrungen. Als sie mit ein paar Freunden in einen abgesperrten Bereich eindringt und die Jungen ein Feuer legen scheint Aria zu bemerken, dass es sehr dumm war ihnen zu folgen. Und da plötzlich steht er vor ihr. Perry, ein Wilder, der sich Zugang zu der Kuppel verschafft hat. Er rettet sie. Doch da einer der Jungen der Sohn eines einflussreichen Politikers ist, versucht man ihr die Schuld an dem Feuer zu geben. Die Konsequenzen daraus sind, dass sie, obwohl sie unschuldig ist, aus der Kuppel verbannt wird. Sie wird in die Wildnis geschickt, in der kaum jemand, der je unter der Kuppel gelebt hat, überleben kann. Denn die Wildnis wird durch Ätherstürme heimgesucht die das Land verwüsten und in der Wildnis leben Stämme die nicht weniger gefährlich sind. Aria ist verzweifelt. Doch da taucht Perry wieder auf und nimmt sich ihrer an. Er verspricht ihr sie zu ihrer Mutter zu bringen die in einer anderen Kuppel Forschungsarbeiten betreibt. Im Gegenzug soll Aria ihm helfen seinen Neffen zu finden, der von den Bewohnern der Kuppel verschleppt wurde. Während Aria lernen muss sich in ihrer neuen Umgebung zurecht zu finden, muss Perry bald lernen, dass er besonders Aria scheinbar besonders gut wahrnehmen kann.

Mit dem ersten Teil ihrer Dystopie hat Veronica Rossi eine Welt geschaffen die scheinbar vom Chaos beherrscht wird. Auf der einen Seite haben wir die technische Welt in der Aria lebt. Hier geht alles nach strengen Regeln. Wer sich wiedersetzt läuft Gefahr ausgeschlossen zu werden. Außerdem scheinen die Menschen sich nicht mehr auf persönliche Kontakte zu berufen, sondern haben Gefallen daran gefunden ihre sterile Umwelt nicht mehr zu verlassen, sondern sich via eines Headsets in eine digitale Welt zu integrieren. Dort trifft Aria ihre "Freunde" regelmäßig und scheint rundum glücklich. Als der Kontakt zu ihrer Mutter abbricht und ein paar Jungen in einen geschlossenen Bereich eindringen wollen, stellt sich Aria gegen die Regeln, um Kontakt zu ihrer Mutter herzustellen und muss dies bitter mit einem Ausstoß aus der Kuppel bezahlen. Außerhalb der Kuppel leben die Wilden. Menschen, die mit der Technik gar nichts am Hut haben und immer in der Angst leben müssen, dass ein Äthersturm ihre Dörfer heimsucht und niederbrennt. Doch nicht nur die Ätherstürme sind gefährlich, denn die Welt der Wilden birgt auch wilde Tiere und Kannibalen. Perry ist einer von den Wilden, die immer um ihre Heimat bangen müssen. Er ist auf der Suche nach seinem Neffen der von den Bewohnern der Kuppel verschleppt wurde. Er dringt in die Kuppel ein und trifft dort auf Aria, als ein Feuer ausbricht. Er rettet sie und verschwindet wieder. Wenig später trifft er auf die ausgestoßene Aria, welche in einer Art Raumanzug steckt und sich vor ihrer neuen Umgebung fürchtet. Er nimmt sich wiederwillig ihrer an und nimmt sie mit auf eine Reise von der sich beide Antworten erhoffen. Dabei müssen die beiden vielen Gefahren trotzen und lernen dem anderen zu vertrauen. Je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto mehr scheinen sie sich verbunden zu fühlen.

Der Einstieg in das Buch klappt sehr gut und man kann sich schnell in die fremde Welt einfinden. Das Buch ist so detailliert geschrieben, dass man Arias und Perrys Welt regelrecht sehen, atmen und fühlen kann. Es macht Spaß Aria und Perry auf ihrer Reise zu begleiten. Immer wieder muss man sich wundern, man bangt mit ihnen und man hofft ab einem bestimmten Punkt, dass sie zueinander finden. Perry ist zu Beginn sehr grob. Er scheint sich nicht wirklich für Aria und ihr Befinden zu interessieren. Lediglich die Möglichkeit durch Aria an seinen Neffen zu kommen scheint ihn bei ihr zu halten. Doch mit der Zeit beginnt Perry weicher zu werden und ihr seine Welt zu erklären. Aria hingegen ist quasi wie in Watte gepackt und muss von jetzt auf gleich lernen zu überleben. Sie muss lernen durchzuhalten, sie muss lernen was Schmerzen und Gefahren sind. Aria hat mir von Anfang an Leid getan. Sie wird für etwas bestraft das sie nicht getan hat und ist allein. Dass sie sich trotzdem nicht aufgibt und sich bis zu ihrer Mutter durchkämpfen will ist in meinen Augen eine starke Leistung. Je mehr sie und Perry miteinander reden und reisen, desto mehr muss man die beiden einfach ins Herz schließen. Es geht gar nicht anders.

Empfehlen möchte ich das Buch allen die dystopische Geschichten mögen. Besonders Fans von "Tribute von Panem" könnten hier Gefallen finden. Mich persönlich hat die Geschichte richtig geflasht und ich habe gleich darauf die anderen beiden Teile gelesen.

Idee: 5/5
Logik: 5/5
Emotionen: 5/5
Spannung: 5/5
Details: 5/5

Gesamt: 5/5
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. März 2017
Ich muss ja gestehen, diese Trilogie liegt schon ewig ungelesen in meinem Regal. Im Rahmen der Motto Challenge habe ich sie nun endlich in die Hand genommen. Das Cover gefiel mir auf Anhieb, nun war ich natürlich gespannt ob der Inhalt da mithalten kann.

Aria ist ein "Maulwurf". Sie lebt unter der Erde, die Welt um sie herum ist zerstört und nur unter den Kuppeln ist es sicher für die Menschen. Zumindest lebt Aria schon immer mit diesem Wissen. Doch dann kommt es zu einem Zwischenfall und Aria trifft das erste Mal auf einen Barbaren, Perry. Dieses kleine Treffen soll aber nicht ihr letztes gewesen sein...

Ich war relativ schnell gefangen in dem Erzählstil der Autorin. Sie hat eine interessante Welt erschaffen und besonders die Mischung von Sci-Fi Elementen und Fantasy hat mir gut gefallen. Romantik war für mich auch ausreichend vorhanden und auch der Spannungspegel stieg mit jeder Seite an und führte zu einem interessanten Höhepunkt.

Aria ist im Grunde abgeschieden und beschützt aufgewachsen. Sie weiß viel zu wenig über die Welt außerhalb der Kuppel, so dass ein Überleben für sie kaum möglich wäre. Doch durch eine glückliche Fügung trifft sie Perry. Dieser ist ein Jäger und ein Krieger und ganz nebenbei noch ziemlich geheimnisvoll. Die beiden können sich erst gar nicht "riechen", aber sie finden schnell heraus, dass sie zusammen deutlich mehr erreichen als alleine.

Alles in Allem fand ich den ersten Band überzeugend. Der Anfang war noch recht lahm, aber das ließ zum Glück zügig nach und man kam Aria und Perry schnell näher. Am Ende war ich wirklich sehr neugierig auf den zweiten Band.

Ein wirklich gelungener Auftakt, ich bin gespannt auf den zweiten Band.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. September 2017
Das Buch beginnt wie jede klassische Dystopie: Die Welt wurde vor 300 Jahren durch verheerende Stürme, den Aetherstürmen zerstört. Ein Teil der Menschheit flüchtete sich in kuppelartige geschützte Biosphären. In einer solchen lebt auch Aria und verbringt den Großteil ihrer Zeit in virtuelle Welten, die sie über ihr sogenanntes SmartEye betreten kann. Dort kann sie sein wer sie will und tun was sie möchte.
Doch nicht alle Menschen konnten sich in die Biosphären retten. Der Großteil lebt draußen in der Wildnis in verschiedenen Stämmen und ist den Stürmen ausgeliefert, die noch immer das Land verwüsten. Als Jäger, Sammler und Krieger kämpfen sie um ihr Überleben. Perry ist einer davon und sobald Aria in der Wildnis sich mit Perry zusammen tut, beginnt die Geschichte einen ganz eigen Weg einzuschlagen.

Denn auch wenn die Rahmenhandlung eine Dystopie bleibt, fühlt das Buch sich überwiegend wie ein Fantasybuch an. Aria und Perry kämpfen sich durch die Wildnis und setzten sich mit Kriegerstämmen und Schamanen auseinander. Bei der Schwemme an Dystopien uf dem Markt empfand ich diese ganz eigene Richtig als sehr erfrischend.

Auch die Charaktere konnten mich durch individuelle Charakterzüge und Tiefgründigkeit überzeugen. Sehr gut gefallen hat mir die Entwicklung der Protagonistin Aria, die mit jedem Schritt, denn sie in der Wildnis macht an Kraft aber auch innerer Stärke gewinnt. In ihrer Biosphäre wurde ihr alles fertig geliefert und nun muss sie lernen in der rauen Außenwelt klar zu kommen. Dabei mutiert sie nicht von einer Seite zur anderen zur toughen Kämpferbraut, sondern die Entwicklung geht auf realistische Weise langsam, aber stetig voran und es gibt auch immer wieder Momente, wo sie ihr altes Leben herbei sehnt.

Auch die Beziehung zu Perry hat mir sehr gut gefallen. Gut hier hätte vielleicht das Tempo noch ein klein wenig gedrosselt werden können, aber das ist Meckern auf hohem Niveau.

Fazit:
Gebannt ist eine Dystopie für alle, die Dystopien gar nicht so mögen Das Buch überzeugt mich mich durch eine erfrischende Einbringung von Fantasyelementen und authentischen und interessanten Charakteren.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Juli 2015
Habe wegen vielen guten Bewertungen gekauft. Kann nicht schlechtes sagen, ich liebe Dystopien. Und in diesem Buch ist eigentlich alles,was man sich wünschen kann...Trotzdem, wurde ich mit Hauptpersonen nicht warm. Dass passiert mir fast nie, ich identifiziere mich praktisch sofort mit HP. Aber diesmal nicht. Weiss nicht warum, irgendwas hat mir gefehlt. Bin noch beim lesen und hoffe, dass ich vielleicht doch noch die lieben würde.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden