Jeans Store Hier klicken Jetzt informieren Neuerscheinungen Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More saison Hier klicken Fire Shop Kindle Soolo Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
32
4,8 von 5 Sternen
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:16,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

„Kalle Blomquist ist dreizehn und wünscht sich nichts sehnlicher, als Detektiv zu sein. Aber leider wohnt er in der verschlafenen Kleinstadt Kleinköping und außer Frederik mit dem Fuß, der einmal im Suff die Sonntagskollekte geklaut hat, tut sich nichts in Sachen Kriminalität. Also bleibt Kalle vorläufig nichts anderes übrig, als sich spannende Verbrechen auszudenken, um sie dann aufzuklären. Auf Dauer ist das nicht sehr aufregend.
Doch Gott sei Dank gibt es die weißen und die roten Rosen, zwei Kindergruppen, die sich die Sommerferien über heftige Fehden liefern und dafür sorgen, dass auch in Kleinköping keine Langweile aufkommt.
Und eines Tages kommt ein merkwürdiger Fremder in die Stadt ..."
Generationen von Kinder sind mit Kalle Blomquist und seinen Abenteuern aufgewachsen. Liebevoll und mit feinem Humor zeichnet Astrid Lindgren Kalle, Anders, Eva-Lotte und all die anderen Gestalten aus der kleinen Stadt. Auch wenn heute einiges veraltet erscheint - der Bäcker, der mit Pferd und Wagen Brot ausfährt; dass extra begründet wird, dass Eva Lotte ein Wildfang und kein liebes Mädchen ist -, die Bücher haben nichts von ihrem Zauber verloren.
Jetzt hat der Omnibus Verlag erstmals alle drei Bände (Kalle Blomquist, der Meisterdetektiv; Kalle Blomquist lebt gefährlich; Kalle Blomquist, Eva-Lotte und Rasmus) in einem Buch zusammengefasst. Ab zehn sind sie ausgewiesen, doch der erste und der dritte Band sind eigentlich schon ab acht geeignet.
Der zweite Band „Kalle Blomquist lebt gefährlich" ist allerdings etwas gruselig und sensibleren Kindern vielleicht erst ab zwölf zuzumuten. Denn hier passiert kein Juwelenraub, keine Entführung, sondern ein Mord. Und Lindgren schildert anders als mancher Krimiautor sehr eindrücklich den damit verbundenen Schrecken. Das ist löblich, hier fliegen dem Leser nicht die Leichen einfach um die Ohren, hier erlebt er auch, was es heißt, Zeuge eines Mordes zu werden. Aber das ist auch der Grund, warum ich meine, dass dieser Band erst für Ältere geeignet ist.
(C) Hans Peter Roentgen, Textkraft
0Kommentar| 55 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Mai 2005
Diese Gesamtausgabe beinhaltet die drei Romane, die das Leben von Kalle Blomquist erzählen. Kalle wirkt eigentlich wie ein ganz normaler Junge,... wenn er nicht gerade wieder einmal über einem Kriminalfall grübelt!
Ihm zur Seite stehen seine Freunde Eva-Lotte und der kleine Rassmus, die sich zur Vereinigung der weißen Rose zusammengeschlossen und sich gegen die rote Rose, eine weitere kleine Gruppe von Jungen des Dorfes verbündet haben.
Ganze Sommer lang belagert man sich, bespitzelt sich gegenseitig und beobachtet einander, und immer geht es um den Großmummrich, einen geheimnisvollen Stein, den es vor den anderen zu verstecken oder von ihnen zurückzuerorbern gilt.
Dennoch aber sind dies nicht die einzigen Beschäftigungen des Meisterdetektivs, denn manchmal passieren auch reale geheimnisvolle Vorgänge im Dorf, die es aufzuklären gilt.
Meines Erachtens sind diese Dinge dann auch recht unheimlich für Kinder, da findet einmal ein versuchter Vergiftungsversuch statt, den Kalle aufklären kann, einmal folgen die Kinder einem echten Entführer in ein geheimnisvolles leerstehendes Haus und einmal findet sogar ein Mord statt.
Man kann einerseits sagen, dass Kinder solcherlei Gruselgeschichten offener gegenüberstehen und die Dinge nicht so ernst nehmen..., ich aber empfand das Buch als Kind doch recht unheimlich und habe manchen Sommer lang, wenn die Luft über den Wiesen vibrierierte, unwillkürlich nach dem Verbrecher Ausschau gehalten, der am Waldrand entlangschleicht und uns beobachtet. Deswegen würde ich dieses wunderbare Krimibuch doch erst Kindern ab 9 oder 10 Jahren empfehlen. Anderersets, vielleicht, wenn man es vorgelesen bekäme, dann könnte man die Geschichten auch schon früher anhören, und mit den Eltern gleich darüber sprechen, denn herrlich sind sie schon, die wunderbaren Kalle-Geschichten: da wird die Räubersprache erklärt, die ich heute noch immer fliessend spreche und mit der wir als Kinder unsere Eltern wahnsinnig machten, da wird der Großmummrich im "Innern der Erde" versteckt! und es werden herrliche Baumhäuser gebaut, Sommer werden gelebt und geliebt, ein Dorf wird lebendig.
Drei wunderbare Kinderromane also, mit meiner Alterseinschränkung, die ich zur Empfehlung geben wollte, dann von Herzen zu empfehlen.
0Kommentar| 40 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Februar 2007
Der Oetinger Verlag hat sich zu Astrid Lindgrens 100. Geburtstag im November 2007 etwas Besonderes ausgedacht. Sämtliche Sammelbände aus ihrer Feder erscheinen nun monatlich in wunderschöner Halbleinen-Ausstattung zum Taschenbuchpreis. Den Anfang machen "Karlsson vom Dach", "Die Kinder aus Bullerbü" und "Kalle Blomquist", Astrid Lindgrens "Kinderkrimis", deren Niveau bis heute selten erreicht worden ist!

Kalle ist ein Meisterdetektiv! Gemeinsam mit seinen Freunden Eva und Anders verlebt er herrlich lange Sommerferien in seinem verschlafenen kleinen Heimatstädtchen. Der schon prähistorische Kampf zwischen roter und weißer Rose bildet die einzige Abwechslung. Doch dann hat er doch sehr schnell zwei äusserst knifflige Fälle zu lösen. Bei dem einen geht es um einen Juwelendiebstahl, in den der seltsame Gast seiner Eltern, Onkel Einar - ein Vetter seiner Mutter - wohl verwickelt ist. In der zweiten Geschichte geht es gar um einen Mord. Der alte Geldverleiher Gren wird von den Kindern gefunden aber dank Kalles Spürsinn und unkonventioneller Methoden sind beide Fälle schnell gelöst.

Astrid Lindgrens Oeuvre ist vielfältig und in allen Bereichen des Kinderbuchs ist sie wirklich eine Meisterin ihres Fachs. Diese Kriminalromane für Kinder sind spannend, schlüssig und auch mehr als fünfzig Jahre nach ihrem ersten Erscheinen von großem Reiz.

"Kalle Blomquist" ist allerdings eher für die schon etwas erfahreneren Leserinnen und Leser geeignet, ab zehn Jahren etwa. Astrid Lindgren hat schon damals erkannt, dass Kinderkrimis, in denen es um einen verschwundenen Kaugummi geht, Kindern nur ein müdes Lächeln entlockt. Sie hat den Mut, echte Verbrechen zu schildern, ohne den Kindern Angst einzujagen.

Ein echter Kinderklassiker ohne Verfallsdatum! Und dank des freundlichen Preises auch eine wirkliche Taschenbuchalternative für den Kindergeburtstag!
0Kommentar| 21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. November 2001
Kalle Blomquists sehnlichster Wunsch ist es, einmal Detektiv zu werden. Deshalb beobachtet er stets genau, was um ihn herum vorgeht und trägt immer ein Verzeichnis verdächtiger Personen bei sich. Beizeiten sichert er sich Fingerabdrücke von Personen, die etwas im Schilde führen könnten ... Und siehe da, dieses Vorgehen kommt Kalle alsbald zugute, denn selbst in dem verschlafenen Nest namens Kleinköping, in dem Kalle aufwächst, stolpern Kalle und seine aufgeweckten Freunde Anders Bengtsson und Eva-Lotte Lisander - zu dritt bilden sie die Mitglieder der weißen Rose - über Strolche und Banditen, die sie mit Schlauheit und Tücke überlisten. Wie sie dies bewerkstelligen, liest sich äußerst spannend und amüsant und ist kurz gesagt ein einziges Lesevergnügen!
0Kommentar| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Die "Weiße Rose" führt gegen die "Rote Rose" Krieg: so die Sommerbeschäftigung von 6 Kindern aus Kleinköping, einem verschlafenen Nest in Schweden.
Das wichtigste Mitglied der "Weißen Rose" ist Kalle Blomquist, Sohn eines Lebensmittelhändlers. Daneben gehören dieser "Bande" noch Eva-Lotta (aus einer Bäckerei stammend - verhungern muss also niemand!) und Anders an.
Die "Kriege" der beiden "Rosen", die im Vergleich zu heutigen Kinderbandenkriegen natürlich völlig harmlos sind, treten in den Hintergrund, als bei Eva-Lottas Familie Onkel Einar auftaucht und ein sehr, sehr merkwürdiges Verhalten an den Tag legt. Noch merkwürdiger wird die Sache, als 2 weitere eigenartige Typen erscheinen, die offensichtlich mit Onkel Einar ein Hühnchen zu rupfen haben. Jedenfalls viel Arbeit für Kalle Blomquist, den Meisterdetektiv, der natürlich vom Anfang an am Ball ist....
Dieses Kinderbuch, 1946 in Schweden zum ersten Male erschienen, kann man nur als "klassisch" bezeichnen - und gleichzeitig ist es taufrisch wie am ersten Erscheinungstag. Man liest mit großem Vergnügen von gefräßigen, intelligenten und selbstbewussten Kindern, die ohne diverse (elektronische) Medien auskommen mussten (und dafür mehr Phantasie an den Tag legten); aber auch von Eltern, die ihre Kinder Kinder sein ließen.
Ein großartiges Buch (nebenbei: sehr witzig und spannend, auch wenn man den Ausgang natürlich bald erahnt), dessen Lektüre auch vielen Erwachsenen großes Vergnügen bereiten müsste!
0Kommentar| 28 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. August 2010
Eigentlich liebe ich die Kalle Blomquist Bücher, ich verliere mich in den Formulierungen, finde die Geschichten immer noch spannend, lache immer wieder an den gleichen Stellen und bin vermutlich Astrid Lindgrens Schreibe einfach generell verfallen.
Und auch ihren Originalübersetzern, die einfach eine herrliche, schwurbelige Ausdrucksweise gefunden haben. Und jetzt klammheimlich eine Neuübersetzung. So notwendig wie ein Kropf und nicht ein bisschen besser als die Originalübersetzung, im Gegenteil. Und wozu überhaupt? Haben die Kinder die Geschichten etwa nicht mehr verstanden, finden sie Lindgren auf einmal altmodisch? Kann ich mir kaum vorstellen, ich kenne nur Kinder, die sie lieben. Und die Verkaufszahlen sprechen ja wohl für sich. Warum traut keiner Kindern zu, dass sie auch mit etwas altmodischerer Sprache ohne Probleme klarkommen? Als ich die Bücher als Kind gelesen habe, war die Übersetzung auch schon nicht mehr aktuell und einige Wörter waren mir fremd - na und? Hab trotzdem alles begriffen und die Sprache wunderbar gefunden.
Wäre ja auch alles nicht schlimm, wenn man 1. die alte Übersetzung noch bekäme im normalen Buchladen und 2. auf die Neuübersetzung hingewiesen worden wäre.
Ich hab mein Exemplar weiterverkauft und mir die alte Übersetzung gebraucht besorgt.
44 Kommentare| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Mit 17 Jahren bin ich wohl schon ein bischen zu alt für Kinderkrimis wie Meisterdetektiv Kalle Blomquist von Astrid Lindgren. Trotzdem hat mir das Buch unheimlich gut gefallen. Ich denke es ist ein Buch das für jede Altersgruppe passend ist, denn die Geschichte von Kalle, Eva-Lotte und Anders ist einfach bezaubernd geschrieben. Kalle Blomquist ist nämlich Meisterdetektiv, der später mit Sherlock Holmes, Hercule Poirot und Lord Peter Wimsey zusammen genannt werden soll. Sein einziges Problem ist, daß er nicht in Chicago oder den Slumbezirken Londons lebt, wo Verbrechen an der Tagesordnung sind, sondern in Kleinköping wo leider Kriminalgeschehen recht selten vorkommen. Bis eines Tages Eva-Lottes recht seltsamer Onkel Einar auftaucht und Kalle endlich die Möglichkeit hat sich zu beweisen... Die Geschichte ist zwar recht einfach strukturiert und geübte Krimileser werden den Plot schon nach den ersten zwei Kapiteln durchschauen, aber Astrid Lindgren hat mit diesem Buch trotzdem ein Meisterwerk geschaffen, das Groß und Klein bis zum heutigen Tage fasziniert. Die Charaktere sind mit viel Liebe gezeichnet und trotz der Tatsache, das die Geschichte 1946 geschrieben wurde überhaupt nicht traurig und erwähnt in keiner einzigen Zeile den Krieg. Trotzdem hat das Buch eine recht strickte Moral und setzt sich dafür ein, daß Übeltäter für ihre Taten büßen sollen. Doch da die Autorin nicht in dem für die Zeit recht typischen erzieherischen Ton schreibt ist die Geschichte auch für kleine Kinder gut verdaulich, was mir besonders gut gefallen hat. Ausserdem ist das Buch ein gutes Logik-training weil, wenn auch einfach, für jüngere Leser die Story doch ein bisschen Nachdenken beansprucht. Und allen Erwachsenen, die gerne ein bischen Nostalgie-Gefühl an ihre Kindheit hätten, kann ich das Buch ebenfalls nur empfehlen. Und wenn ihr mal eben keine Zeit hat ein Buch zu lesen, dann schaut Euch doch die Videos an, die ebenfalls hinreisend sind.
0Kommentar| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. September 2002
Die Kalle-Blomquist-Trilogie (in Deutschland erschienen 1950-1954) gehört für mich zu den besten Kinderkrimis in Deutschland. Das "Lexikon derKrimalliteratur" aus dem Corian-Verlag bezeichnete den zweiten Teil: "Kalle Blomquist lebt gefährlich" sogar als besten schwedischen Kinderkrimi überhaupt. Im ersten Teil: "Meisterdetektiv Blomquist" entlarvt Kalle Blomquist zuammen mit seinen Freunden Anders und Eva-Lotte Juwelendiebe. Dabei bestechen nicht nur die kindgerechten, im lockeren Astrid-Lindgren-Ton gezeichneten Charaktere, sondern auch die Tatsache, wie wichtig logisches Denkvermögen und die Fähigkeit zur Detektion (die Fähigkeit, aus Spuren und Beobahtungen logische Schlussfolgerungen zu ziehen, die zur Aufklärung enes Verbrechens führen) bei der Verbrechensbekämpfung sind. Für den unverwüstlichen Humor der Autorin, die nach eigener Aussage keine Krimis las, spricht der Vergleich des 13-jährigen Kalles mit berühmten literarischen "Vorgängern" wie Lord Peter Wimsey, Hercule Poirot und - natürlich - Sherlock Holmes. Beindruckend ist, wie psychologich genau die kindlihen Charaktere herausgeabetet werden - so etwa bei der Erfindung des "anonymen Zuhörers", den Kalle efindet, um für seine Thesen Lob und Anerkennung zu bekommen.
Im Band 2 hat Astrid Lindgren die Charaktere noch genauer differenziert (und altersgemäß entwickelt). Hier zeigt sie am deutlichsten, wie Verbrechen die von ihr idyllisch gezeichnete "heile Welt" konfrontiert. Sie bricht dafür ein "Tabu" im Kinderkimi, da ein Mord geschieht und Eva-Lotte nur knapp einem Giftanschlag des Mörders entgeht, da sie eine wichtige Zeugin ist. Diese Szene nutzt die Autorin auch dazu, zu vermtteln, wie wichtig neben der im ersten Band geschilderten Fähigkeit zur Detekion auch chemische Kenntnisse sind, ohne de heutige Polizeiarbeit nicht mehr auskommt. So findet Kalle mit Hilfe der von der Autorin (sie hatte zeitweise als Chemieassistetin gearbeitet) ausfühlich geschilderten "Marshen Arsenikprobe" heraus, dass eine an Eva-Lotte verschickte Schokolade vergiftet worden war. Astrid Lindgren macht den Kindern nichts vor, sie konfrontiert diese mit der - sehr brutalen - Realität. Gleichzeitig zeigt sie jedoch, dass es eine bessere Welt gibt: zu Entspannung baut sie witzige und humorvolle Szenen ein, etwa in den breit geschilderten Spielen der beiden Kindergruppen, der "roten" und der "weißen" Rose. Zum anderen bereiten diese Bandenspiele die Protagonisten auf die Auseinandersetzung mit den Verbrechern vor, indem sie Fähigkeiten vermitteln, die dazu nötig sind: mittels Zeichen und Geheimsprache ist eine Verständigung in Gegenwart der Verbrecher möglich, die Handlungsorte sind bekannt und ausgeforscht und die Spiele dienen dazu, am Schauplatzdes Verbrechens zu sein, wenn dies notwendig ist. Dies wird besonders deutlich im dritten Band der Trilogie. Hier werden die Spiele aufgrund der Verpflichtungen der Hauptpersonen, die älter geworden sind und mehr in den Ferien im Haushalt helfen müssen, in die Nacht verlegt. Dort werden Kalle, Anders und Eva-Lotte prompt Zeugen einer Entführung. Ein schwedischer Professor und sein kleiner 5-jähriger Sohn, den die drei kurz zuvor kennenlernten, wird entführt. Kalle und seine Helfer können den Ort der Entführer finden und schließlich alles zu einem guten Ende führen. Actionsenen wie in amerikanischen Gangsterfilmen (die zu jener Zeit von den Protagonisten gerne im örtlichen Kino gesehen werden) sind hier gehäuft zu beobachten. Auch hier ist die Auseinndersetzung mit den Tätern durchaus realistisch gezeichnet. Gut gelungen die Charaktere des kleinen Jungen Rasmus, den der Leser sofort lieb gewinnt) und eines der Entführer, der eigentlich ein harmloser Seemann ist und sich am Ende auf die Seite der Kinder schlägt.
Fazit: Insgesamt ein faszinierender Kinderkrimi. Dies gilt für alle 3 Teile in dieser Gesamtasgabe. Unbedingt lesen und in die wunderbare Welt der Autorin eintreten. Dieses Buch beweist, dass Astrid Lindgren zu recht eine der größten Kinderbuchautorinnen gewesen ist.
0Kommentar| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. März 2016
Kalle Blomquist Meisterdetektiv von Astrid Lindgren kennt ja jeder. Das Hörspiel habe ich in meiner Kindheit gehört. Ich kann mich noch gut an die Stimmen von Kalle, Eva-Lotta, und Anders Erinnern. Ach ja Der Erzähler Peter Schiff auch. Hier im diesen Teil sind Kalle mit seinen Freunden Juwelen Diebe auf die Spur Gekommen. Das Hörspiel ist sehr Liebevoll Produziert worden. Für Jung und Alt. Das sind 5 Sterne wert
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Dezember 2003
Noch heute bin ich meinen Eltern gram, dass Pippi Langstrumpf und Kalle Blomquist, Lindgrens absoluten Meisterwerke, meinem älteren Bruder geschenkt wurden. Ich war die kleine und bekam nur die zweite Wahl: Karlosson und Bullerbü. Und so muss ich nun für mein Kind eine quietschfarbige, klebgebundene Neuausgabe kaufen, wohingegen meine Nichte die alte weinrote, fadengeheftete Leinenausgabe bekommt, die wir hundert mal gelesen haben und die immer noch in gutem Zustand ist.
Klar sind die Kalle Blomquists Krimis, aber das waren die drei ??? auch, und obwohl wir sie gerne & fast komplett gelesen haben, trug ich sie eines Tages leichten Herzens zum Flohmarkt.
Krimi ist nur eine Facette - mich habe die Spiele der roten und weissen Rosen viel mehr fasziniert. Dieser Wettstreit und die beeindruckende Fairness mit der er geführt wird. Die Nacht in der abertausen Seelen in den Tod gehen und der Ringkampf zwischen Anders und Sixtus der mit den "Handkoffern" ausgetragen wird, solange bis "Herzensblut" zu Tage tritt (sprich bis einer Nasenbluten bekommt :-) Der Kampf in der Burgruine aus der Sicht von Eva Lotte, wie sie Kalle im Dunkel verliert und statt dessen an Jonte gerät, wie Anders von der Burgmauer auf den Busch fällt - das ist doch unglaublich faszinierend (ich habe das Buch schon sehr lange nicht mehr gelesen, denn das kann ich ja bekanntlich nur wenn ich meinen Bruder besuche ... und doch ist mir alles noch lebendig in Erinnerung), Anders wie er in seiner Schusterwerkstatt sitzt und "Joho und ne Buddel Rum" singt, weil er gerade die Schatzinsel gelesen hat, Eva Lotte wie sie bei der Zirkusaufführung am Seil hängt, weil der Bäckergaul eigenwillig ist, Josefine und ihre Nähmaschine, der Bäckermeister Lisander und seine Schnecken ...
Ich könnte da noch sehr viel schreiben - wie die Roten Kalle auf em Rackersberg verfolgen und die Jagd im Haus vom Friedrich mit dem Fuss endet ...
Klar ist Kalle Blomquist spannend, aber das Buch ist noch viel mehr.
11 Kommentar| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

10,90 €
14,90 €
12,00 €

Benötigen sie kundenservice? Hier klicken