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am 5. Februar 2007
"Madita" ist mein Lieblingsbuch von A. L. neben "Ferien auf Saltkrokan".

Madita ist ein kleines Mädchen, das furchtbar lieb und brav sein will, nur leider gelingt es ihr nicht immer, denn sie hat ein hitziges Temperament und denkt nicht immer nach! Aber sie IST ein liebes Mädchen, sogar oft ZU lieb, und ihre an sich harmonische Welt ist durchaus nicht so heil, weil sie sich ständig um andere Sorgen macht.

Madita erfindet einen Jungen namens Richard, dem sie ihre eigenen Untaten in die Schuhe schiebt, belügt also ihre Familie - nicht nett, aber verständlich. Vielleicht glaubt sie selbst, was sie erzählt, viele Kinder haben ja imaginäre Freunde, sie hat einen imaginären Sündenbock.

Madita greift ein, wenn es ungerecht zugeht - sie verteidigt die kleine Schwester, als diese angegriffen wird, sie protestiert als einzige lautstark, als die Klassenkameradin Mia - die sie nicht mal mag - vom Rektor geschlagen wird. Am Ende werden Mia und Madita Freundinnen, nachdem Maditas Mutter Mia "entlaust" hat!

Dagegen fand ich die angeblich so artige kleine Schwester Lisabet gar nicht so artig, sie ist doch gelegentlich ein ganz schönes Biest - zieht die Katze am Schwanz, beisst Maditas Schokoladenfigur den Kopf ab und kann sich nicht entschuldigen, wenn sie etwas ausgefressen hat. Nein wirklich, so brav ist Lisabet durchaus nicht!

Eine von Maditas weniger sympathischen Handlungen ist die, als sie Lisabet im Brunnen sitzen läßt und sie als Sklavin verkaufen will - natürlich nur im Zorn, aber als sie zurueckkomt, ist der Brunnen leer! Auf dem Rand liegen 5 Öre und eine Nachricht von einem "Sklavenhändler", der das mädchen gekauft haben will... Natürlich wird alles wieder gut, Abbe (Nachbarjunge) hat Lisabet aus dem Brunnen geholt.

Abbe ist ein toller Junge!!! Eigentlich sollte seine Mutter Kringel backen und sein Vater diese auf dem Markt verkaufen, doch die beiden Schlaffis schaffen weder das eine noch das andere - also macht der 15jährige Abbe beides selbst!

Madita hatte ein reales Vorbild, Astrid Lindgrens beste Freundin Anne-Marie (genannt Madicken), Tochter des Bankdirektors von Vimmerby - also ein Mädchen aus reichem Haus.

Auch die anderen Figuren sind rundum gelungen - die etwas versnobte Mutter, die aber doch sehr liebevoll ist (sehr richtig, daß sie Linus-Ida verbietet, den Kindern mit Geschichten von der Hölle angst zu machen!), der sozial engagierte Vater, die verarmten Nachbarn (Onkel Nilsson, Tante Nilsson und Sohn Abbe), das Dienstmädchen Alva, die zickige und WIRKLICH snobistische sogenannte "Bürgermeisterin" (=Frau des Bürgermeisters, Typ Hausdrachen), die zum Glück auch nicht als das personifizierte Böse präsentiert wird ( sie ist oft genug fies, kann aber gut singen und ist sehr gut im Organisieren), der flirtende Schornsteinfeger, der arme irre Lindkvist usw. - man darf annehmen, daß alle reale Vorbilder haben, so glaubwürdig sind sie dargestellt.

Etwas zu schlucken hatte ich an der Geschichte "Alva auf dem Ball": Die Familie nimmt das Dienstmädchen mit auf den Ball - dort wird Alva dann von den feinen Leuten geschnitten, und keiner tanzt mit ihr. Klar ist es eine an sich gute Idee, daß ein Dienstmädchen mitkommen soll, und natürlich sind die feinen Herrschaften superfies, aber - war dieses Verhalten nicht vorauszusehen? Ist es also richtig von Maditas Familie, Alva in so eine schreckliche Situation zu bringen? Der Vater ist doch Zeitunsgredakteur, er hätte ja zuvor einen Artikel schreiben können, daß auch Dienstmädchen auf Bälle gehen sollten und er daher Alva auf den nächsten mitnehmen werde usw. Ich finde, an dieser Stelle wird Alva regelrecht mißbraucht, um die eigenen Vorstellungen von sozialer Gerechtigkeit zu demonstrieren - wie es ihr selbst damit geht, daran hat die Familie offenbar keine Sekunde gedacht!

Trotzdem 5 Sterne, das Buch ist klasse.

Habe es mittlerweile im Original gelesen und festgestellt, daß die Übersetzung gut ist - abgesehen von einigen Kleinigkeiten: Im Original ist gelegentlich vom Krieg die Rede, der draußen in der Welt tobt, der aber Gott sei Dank weit weg ist - damit muß der Erste Weltkrieg gemeint sein, der während Astrid Lindgrens Kindheit in vollem Gang war. Der Krieg wird in der deutschen Übersetzung mit keinem Wort erwähnt. Warum eigentlich nicht?
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am 30. Juli 2001
dieses buch habe ich als erwachsene wiederentdeckt. in meiner kindheit fand ich die geschichten von madita und pims spannend und die phantasie anregend, heute muss ich sagen, dass lindgren eine einzigartige art hat, das denken und fühlen von kindern schlicht realistisch und trocken darzustellen, ohne jede künstelei. die episoden sind daher von einer so verböüffenden lebendigkeit, dass man manchmal tränen lachen kann.
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am 18. Dezember 2004
"Madita" habe ich als Kind sofort in mein Herz geschlossen. Dieses Buch berührte und begeisterte mich als Kind, verliert aber im Gegensatz zu manch anderen Kinderbüchern nichts an Faszination, wenn man älter (und klüger?) wird. Vielleicht liegt es an den liebevoll bis ins kleinste Detail gezeichneten Schwestern Madita und Lisabeth, aber sicher auch an den glaubwürdigen "Nebenpersonen", wie Lause-Mia, Abbe oder Linus-Ida, die man nach Lektüre des Buches fast selber zu kennen glaubt. Die Kinder dürfen hier ganz Kinder sein, ihre im Übermaß vorhandene Kreativität ausleben, müssen aber von Anfang an auch Verantwortung für ihr Handeln tragen. Auf der einen Seite wachsen die zwei Mädchen wohlbehütet auf, werden jedoch immer wieder bewußt durch die Eltern, oder durch die äußeren Umstände mit sozialen Ungerechtigkeiten und bitterer Armut konfrontiert. Probleme und Hoffnungslosigkeit nicht auszublenden, aber immer einen optimistischen Grundton zu transportieren, für sein Handeln und seine Überzeugungen einzustehen und dadurch für Veränderungen sorgen zu können - all das macht "Madita" aus und somit unverzichtbar auch für heutige Kinder
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am 3. Dezember 2003
Im Kindergarten habe ich das erste Mal von Madita gehört- ich bekam die Hörspielkasette geschenkt. In der Grundschule wünschte ich mir dann das Buch zu Weihnachten. Seitdem habe ich schon viele, viele andere -zum Teil auch sehr gute- Bücher gelesen, aber Madita ist immer mein Lieblingsbuch geblieben, auch wenn ich jetzt schon lange aus dem Alter heraus bin in dem man Kinderbücher liest. Die Geschichten sind so liebvoll und anschaulich erzählt, dass ich mich als kleines Mädchen immer mit Madita identifiziert habe. Ein wunderschönes Buch, das in keinem Bücherregal fehlen sollte.
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am 19. April 2006
Madita und Lisabeth sind Schwestern und wachsen auf Birkenlund in Schweden auf. Madita heißt eigentlich Margarete, aber so wird sie nur genannt, wenn sie was angestellt hat. Und das kommt natürlich andauernd vor. Die Bücher handeln über all die Streiche und Abenteuer, die Madita so ausheckt. Verschiedene Geschichten, die sich hervorrangend zum Vorlesen eignen und für jedes Alter geeignet sind.

Diese Bücher spiegeln aber nicht immer die heile Welt wieder, wie das vielleicht bei Die Kinder von Bullerbü der Fall ist. Die Armut und dass es Madita besonders gut geht mit ihren Eltern, kommt doch recht häufig zum Tragen. Ihre Eltern trinken nicht, wie andere und als Journalist verdient ihr Vater sehr gut, so dass sie wunderschön auf Birkenlund leben können mit Kinderfrau und Köchin. Die Madita Geschichten sind wunderschön und sehr einfach und anschaulich beschrieben. Ein tolles Vorlesebuch für Kinder ab 3 Jahren.
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am 21. Mai 2014
"Madita" ist nicht ganz so bekannt wie viele andere Bücher von Astrid Lindgren, und auch ich habe es erst kürzlich kennengelernt. Nun bin ich aber von dem Buch ganz und gar hingerissen, und halte es für das vielleicht beste Buch von Astrid Lindgren überhaupt und für eines der besten Kinderbücher aller Zeiten.

Vordergründig entwirft "Madita", wie manch anderes der "realistischen" Kinderbücher von Astrid Lindgren (daneben gibt es noch die märchenartigen), das Bild einer glücklichen und geborgenen Kindheit. Das Buch erzählt über den Zeitraum von knapp zwei Jahren die Geschichte der Erstklässlerin Madita und ihrer kleinen Schwester Lisabet, die mit Vater und Mutter Anfang des 20. Jahrhunderts in dem idylischen Häuschen Birkenlund (im schwedischen Original heißt es "Junibacken", was noch zauberhafter klingt) in einer schwedischen Kleinstadt leben. Wir erleben die Kinder im Wechsel der Jahreszeiten, in der Abfolge der Feste, im Alltag, in der Schule und in den Ferien, bis zum krönenden Abschluss, als bei einem turbulenten Weihnachtsfest Madita und Lisabet ein "Seligkeitsding" in Gestalt einer kleinen Schwester bekommen.

Astrid Lindgren ist eine souveräne Erzählerin, die eine erstaunlich genaue Kenntnis der Psychologie von Kindern hat und deshalb mit einmaliger Einfühlung für Kinder über Kinder schreiben kann, ohne sich anzubiedern oder herabzulassen. Ohne jede Sentimentalität, ohne jeden Kitsch und mit wahrer schriftstellerlischer Meisterschaft lässt sie die kindlichen Leser an dem Leben in Birkenlund teilhaben.

Was zeichnet dieses Buch nun vor anderen Büchern Astrid Lindgrens aus? Mir scheint, die Charakterzeichnung, die psychologische Durchdringung der Figuren ist hier zur größten Vollendung getrieben. Madita, die so gerne lieb sein möchte, der zwar immer wieder ihre Impulsivität in die Quere kommt, die dabei aber mit ihrem unwiderstehlichen Charme ein gutes Herz hat, die kleine Schweser Lisabet, die einerseits süß und niedlich, andererseits aber auch recht gemein und durchtrieben sein kann, die etwas kapriziöse, aber zugleich auch couragierte Mutter, der Vater, ein sozialdemokratischer Zeitungsredakteuer, der unverbesserlich an das Gute im Menschen glaubt und engagiert gegen Not und Ungerechtigkeit kämpft, ein "Gutmensch" im besten Sinne des Wortes - wie Astrid Lindgren dies für Kinder verständlich schildert, ist Weltliteratur en minature. Ich kenne keinen zweiten Kinderbuchautor, der das vermag.

Vor allem aber ist von allen Büchern Astrid Lindgrens "Madita" das sozial und politisch engagierteste. Das fängt schon mit dem Vater an, der die Töchter natürlich an seiner Weltsicht teilhaben lässt. Ein wahres Husarenstück landet er, als er zur Empörung der ganzen feinen Gesellschaft das Dienstmädchen Alva mit auf den Herbstball nimmt. Bedauerlicherweise wird sie dort auf Veranlassung der Bürgermeisterin (natürlich nicht ein weiblicher Bürgermeister, sondern die herrschsüchtige Frau des etwas charakterschwachen männlichen Bürgermeisters!) konsequent von allen Gästen geschnitten, bis der Schornsteinfeger als ungebetener Gast hereinstürmt und mit Alva den schönsten Tanz des Abends hinlegt, zur Begeisterung von Maditas Vater. Nur leider ist der Schornsteinfeger verheiratet und Vater von fünf Kindern... Das bittersüße Kapitel "Alva auf dem Ball", das diese Episode schildert, ein deutliches Plädoyer gegen Klassengesellschaft und Elitedünkel, ist für mich der Höhepunkt des ganzen Buchs. Sehr geschickt, vielleicht auch an Erwachsene gerichtet, die das Buch ja ebenfalls lesen könnten, wird immer wieder gegen "schwarze Pädagogik" Stellung bezogen. Maditas Mutter verbietet der Wäscherin Linus-Ida, den Kindern mít der Hölle zu drohen, und Madita durchlebt in tiefster Seele die Roheit und Gemeinheit von Körperstrafen, als sie zusehen muss, wie der Schuldirektor eine Mitschülerin, die gestohlen hat und die Madita eigentlich gar nicht leiden kann, körperlich züchtigt.

Wenn man aufmerksam liest, merkt man auch, wieviel Not und Elend um Birkenlund herum zu finden ist. Als Folie, vor der das glückliche Heim "Birkenlund" um so heller strahlt, ist vor allem die Nachbarsfamilie zu nennen, "Onkel Nilsson", der mit seiner Faulheit und Trunksucht die ganze Familie ruiniert, sodass der halbwüchsige und von Madita angehimmelte Sohn den Lebensunterhalt der Familie bestreiten muss. Dass "Onkel Nilsson" nicht als Asozialer denunziert, sondern mit menschlicher Einfühlung als irgendwie sympathischer Charmeur geschildert wird, zeigt den schriftstellerischen Rang Astrid Lindgrens. Aber auch die verwahrlosten Mädchen Mia und Matti, die nach einigen Reibereien sich mit Madita und Lisabet schließlich anfreunden, und der geistesgestörte Lindkvist, den der Verlust von Frau und Kind um den Verstand gebracht hat, sind mehr als pittoreske Nebenfiguren, sondern zeigen Formen menschlicher Existenz auf, die nicht nur Madita, sondern auch den Leser zum Nachdenken auffordern.

"Madita" ist zweifellos anspruchsvoller als etwa "Die Kinder von Bullerbü" oder "Michel von Lönneberga": Die Kapitel sind länger, die Handlung ist komplexer und differenzierter, gerade auch in psychologischer Hinsicht. Zu erwähnen ist noch, dass dieser Band die beiden "Madita"-Bücher Astrid Lindgrens in einer Sammelausgabe vereinigt. Wer ein wirklich meisterliches und zeitloses Buch für Kinder im Grundschulalter sucht - hier ist es!
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am 16. August 2016
Madita kannte ich nicht und da meine 5 jährige Tochter nun schon zum x-ten Male alle drei Baende Bullerbue vorgelesen bekam war es an der Zeit, dass ich was Neues brauchte. Madita ist eine herrliche Persoenlichkeit. Eine Abenteuerin, forsch und tapfer und mit richtig viel Tiefe! Sie macht sich Viel Gedanken um sich und ihre Umwelt.
Es vorzulesen ist ehrlich gesagt anstregend, denn die Kapitel sind lang, aber es ist eine sehr schöne Uebersetzung. Sprachlich flüssig und schön. Zu der Zeit als dieses Buch übersetzt wurde, achtete man eben ich auf sowas wie die Sprache und dann macht Vorlesen auch wieder Spaß.
Ich kann das Buch definitiv für Kinder ab 5 empfehlen, wenn diese gerne vorgelesen bekommen.
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am 20. Mai 2015
Was soll ich zu dem Buch schreiben. Ein Buch von Astrid Lindgren halt. Mit ein paar Bildern und viele gute Geschichten, die natürlich nicht ganz zeitgemäß sind aber so weit weg nun auch nicht wieder. Ich bin Astrid Lindgren Fan und deshalb Alle Sterne.
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am 24. April 2012
Aus Kindertagen kenne ich Madita und ihre Abenteuer, jetzt habe ich meine Kinder damit angesteckt und die Geschichten sind genau das Richtige für alle, die diese Art von Geschichten mögen, aber noch nicht gut genug für einen kompletten Kinderroman lesen. Dieser Klassiker ist eine echte Alternative zu der Vielzahl aller Leselern-Geschichtenbüchern, allerdings ist die Sprache nicht immer ganz einfach gehalten (man merkt, dass es eigentlich für eine andere Generation geschrieben war...)
Die in sich abgeschlossenen Geschichten erzählen vom Leben, das Madita, ihre Schwester Lisabet und alle anderen auf Birkenlund führen. Auch Erwachsene können sich gut auf diese Erzählungen einlassen
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VINE-PRODUKTTESTERam 10. Februar 2014
Ein tolles Buch, bin rundum begeistert.
Ich kenne einiges von Astrid Lindgren, Madita war mir bislang unbekannt. Wie gut, dass ich diese Wissenslücke gefüllt habe - und beide Bände Seite für Seite lesend genießen konnte.
Eine Kindheit von zwei Mädchen, aus der Sicht von Madita erzählt, der 7- bzw. 8jährigen. Keine rosarote Kindheit, da gibt es den Nachbarn, der Alkoholiker ist, die Mutter, die immer mal wieder unter Depressionen oder Verstimmungen leidet, die armen Leute im Ort, den psychisch gestörten alten Herrn Lundkvist, der die Kinder mehrmals erschreckt. Aber irgendwie funktioniert das Sozialsystem. Die Eltern lassen ihren Kindern Freiheiten, die WElt und das Leben zu erkunden - und wenn es dann mal mit einer Gehirnerschütterung endet, so ist das auch kein Weltuntergang.
Ein tolles Buch, genial geschrieben - absoluter Lesegenuss.
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