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am 3. Januar 2018
*Leichte Spoiler enthalten*

Nachdem ich den ersten Band der Panem Trilogie regelrecht verschlungen habe, freute ich mich bereits auf den zweiten Teil.
Kurz und knapp muss ich leider sagen, dass "Gefährliche Liebe" qualitativ doch sehr von seinem Vorgänger überschattet wird.

Der größte Teil des Buchs befasst sich hauptsächlich mit Katniss Leben, nach dem ersten Kampf in der Arena und den aus dem Sieg resultierenden Vor - und Nachteilen.
Diese Erzählungen sind nicht unbedingt langweilig, jedoch ziehen sie sich teilweise doch etwas, da man sich doch eher zu den Erlebnissen in der Arena zurücksehnt.

Als sich das Buch dann im letzten Viertel der neuen Arena widmete, war ich schon leicht verwundert, wie wenig verbleibende Seiten ich noch für den Rest des Buchs in den Händen hielt.

Dieser Teil wird dann doch leider sehr schnell abgefrühstückt, wenn auch sehr viele tolle Ideen (Killeraffen, Mystiriöse Insektenlaute, Giftnebel) eingeflossen sind.

Konnte ich mich im ersten Teil stark in Katniss hineinfühlen (Schmerz, Trauer, Angst), so gelingt dies im zweiten Teil nur noch ansatzweise, im ersten Abschnitt des Buches, der noch in Distrikt 12 stattfindet.
Dies ist hauptsächlich dem Punkt geschuldet, dass Sie sich in der Arena in einer Gruppe bewegt und somit die Isolation und der alleinige Überlebenswillen ausbleibt.

An Ende des Buchs möchte man dann doch schon gern wissen, wie die Trilogie zuende geht, jedoch gehe ich dem letzten Teil doch schon mit gemichten Gefühlen entgegen.
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am 5. Juli 2015
Katniss und Peeta haben durch einen Trick die Hungerspiele überlebt. Doch die giftigen Beeren, die sie beide fast augenblicklich getötet hätten, werden Katniss zum Verhängnis, da sie Unruhe in den Distrikten ausgelöst haben. Das Kapitol und insbesondere Präsident Snow wird das nicht ungestraft lassen.
Zunächst steht die Siegertour ein halbes Jahr nach den Hungerspielen an. Katniss und Peeta werden durch die Distrikte geschleift. Besonders Katniss wird scharf beobachtet. Sie soll die Distrikte beruhigen und Aufstände verhindern. Doch gleich in Distrikt 11 erreichen ihre Worte genau das Gegenteil, und sie bekommt durch Zufall mit, wie ein Bürger in aller Öffentlichkeit hingerichtet wird.
Peeta versucht, die Tour und damit Katniss zu retten, indem er ihr einen Antrag in der großen Abschlussshow macht, den sie annimmt. Die Hochzeitsvorbereitungen nehmen durch die Öffentlichkeitsarbeit beinahe groteske Formen an. Aber die Unruhen arten in Proteste aus und greifen auf andere Distrikte über. Die Aufstände werden brutalst niedergeschlagen, ganz Panem mit Friedenswächtern überschwemmt und die Distrikte abgeriegelt.
Nun kennt das Kapitol kein Halten mehr. Der perfide Racheplan ereilt sämtliche noch lebenden Sieger der Hungerspiele. Alle landen in den Lostöpfen der Tribute. Für Distrikt 12 ist als weiblicher Tribut nur Katniss verfügbar, Peeta meldet sich selbstverständlich für Haymitch. Somit muss das angebliche Liebespaar wieder in die Arena.
Wieder hat mich Suzanne Collins völlig gefangen und mitgenommen. Mehrfach hat mich die Ego-Perspektive in die Irre geführt, und die Handlungswendungen haben mich überrascht.
Katniss ist gereift. Sie ist erwachsener geworden, ihre Gedanken um Heirat und Kinder beweisen das. Sie versucht verzweifelt, einen Weg zu finden, ihre Familie, ihre Freunde und sich selbst zu beschützen. Aber sie scheitert immer wieder, egal, was sie auch versucht. Noch erkennt sie nicht, dass sie es allein nicht erreichen kann, und die Hilfe ihrer Freunde braucht.
Die Überlegung drängte sich mir auf, woher man in diesem Umfeld wissen soll, wem man vertrauen kann? Katniss ist sogar bereit zu sterben, damit die Revolutionäre geschützt sind.
Das Ende ist viel offener als beim ersten Band. Ich bin gespannt auf das Finale!
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am 9. Juni 2015
Klappentext:
Seitdem Katniss und Peeta sich geweigert haben, einander in der Arena zu töten, werden sie vom Kapitol als Liebespaar durch das ganze Land geschickt. Doch da ist auch noch Gale, der Jugendfreund von Katniss. Und mit einem Mal weiß sie nicht mehr, was sie wirklich fühlt – oder fühlen darf. Als immer mehr Menschen in ihr und Peeta ein Symbol des Widerstands sehen, geraten sie alle in große Gefahr. Und Katniss muss sich entscheiden – zwischen Peeta und Gale, zwischen Freiheit und Sicherheit, zwischen Leben und Tod …

Einordnung:
- Tödliche Spiele (Teil 1)
- Gefährliche Liebe (Teil 2)
- Flammender Zorn (Teil 3)

Rezension:
Kann Spoiler bezüglich des ersten Teils enthalten!

Zu Beginn ist dieses Buch manchmal leider ein bisschen oberflächlich. Es wird schnell deutlich, dass es der Autorin eigentlich nur um die 75. Hungerspiele geht und sie die notwendige, aber lästige Einleitung schnell hinter sich bringen möchte. Gerade der erste Teil der Geschichte ist aber die Grundlage für die ganze folgende Handlung. Es ist wirklich schade, dass so unglaublich viele Ereignisse im Schnelldurchlauf nur kurz angeschnitten werden. Beispielsweise gäbe es bei der Tour der Sieger nicht nur andere Distrikte und ihre Eigenheiten zu entdecken, sondern auch mögliche Zeichen des Widerstandes. Denn gerade diese Rebellion, die Katniss angestoßen hat, als sie bei den Spielen die Beeren herausholte, wird auf jeder zweiten Seiten erwähnt. Doch abgesehen von Distrikt 11, in dem Rue und Tresha Zuhause waren, und dem Kapitol bekommt kein Landesteil eine Erwähnung, die länger als zwei Sätze ist.

Zwischen den kurzen Zusammenfassungen und auch im weiteren Verlauf des Buches gibt es jedoch auch immer wieder Gänsehautmomente. Auch wenn sie es in dem Moment gar nicht beabsichtigt hat, hat Katniss mit den giftigen Beeren tatsächlich einen ersten Hauch von Widerstand angezettelt. Unkoordiniert und planlos gegen das Kapitol zu rebellieren, wäre jedoch zwecklos und lebensmüde. Deshalb gibt es immer nur kurze Zeichen der Unterstützung für Katniss, kleine Akte der Rebellion. Doch diese sind verbreitet über die ganze Bevölkerung und verursachen immer wieder eine Gänsehaut – auch wenn Katniss selbst kaum die Hälfte der Zeichen mitbekommt oder zu deuten weiß.

Gerade diese Unwissenheit ist es aber, die Katniss so sympathisch macht. Sie ist nicht arrogant und abgehoben, sodass sie jedes Zeichen als Unterstützung für ihre Sache wertet, sondern sieht immer eine andere, vermutlich auch viel realistischere Bedeutung in ihnen. In gewisser Weise ist sie viel zu jung und zu naiv, um zu merken, was sie da eigentlich ausgelöst hat. Außerdem gefällt mir unglaublich gut, dass sie keine geborene, selbstlose Heldin ist, sondern ihre Entscheidung im Grund danach fällt, ob sie für sie persönlich gut sind. Dadurch, dass ihre privaten und politischen Interessen aber häufig identisch sind, wirkt sie trotzdem nicht vollkommen egoistisch. Sie ist eine rundum sympathische und vor allem realistische Protagonistin.

Nachdem der erste Teil mit den Zusammenfassungen vorbei ist, steigert sich die Spannung in der Geschichte auch wieder. Es gibt viele, unerwartete Wendungen. Das Kapitol denkt sich immer neue Strafen und Drohungen für Katniss aus, die so aus dem Zusammenhang gerissen werden, dass sie unvorhersehbar sind. Das alles gipfelt in der besonderen Aufgabe, die sich angeblich vor 75 Jahren jemand für dieses Jubel-Jubiläum ausgedacht hat. Denn alle 25 Jahre werden nicht einfach Tribute ausgelost und in die Arena geschickt, sondern es gibt ein besonderes Verfahren. Beim ersten Jubel-Jubiläum beispielsweise mussten die Bewohner eines Distrikts selbst die beiden Tribute auswählen. Doppelt so viele Tribute mussten beim zweiten Jubel-Jubiläum ins Rennen geschickt werden. Und nun, beim dritten Jubel-Jubiläum, gibt es eine noch viel grausamere Aufgabe. Es ist vollkommen irrelevant, was Katniss versucht, wo sie sich befindet und womit sie sich beschäftigt, sie schafft es niemals, aus der Schusslinie zu geraten.

Das Kapitol ist allerdings nicht nur ein Problem, es hat auch ein Problem. Weder die Beeren noch irgendeines Ereignis hätten solche Folgen nach sich gezogen, wenn das Kapitol ein wenig flexibler wäre. Stattdessen sind alle Regeln und Gesetze so hart und unbeweglich, dass sie keinerlei Spielraum bieten. Solange die Menschen gehorchen, stellt das kein Problem dar. Doch ein einziger Schritt in eine andere Richtung bricht das Gesetz direkt. Und fängt eine einzelne Person an, eine einzelne Regel zu brechen, merkt die Masse, wie leicht es ist, auch die übrigen zu sprengen. Hätte das Kapitol die Regel, dass es bei den Spielen zwei Sieger geben kann, nicht aufgehoben, wäre es niemals zu den ganzen rebellischen Akten gekommen. Und ich werde das Gefühl nicht los, dass es diese eiserne Verbohrtheit, diese fehlende Flexibilität ist, mit der das Kapitol sich selbst ein Bein stellen wird.

Fazit:
Ohne sich dessen bewusst zu sein, hat Katniss eine kleine Rebellion angefacht, gegen die das Kapitol mit aller Härte vorgeht, um jeden Funken noch im Keim zu ersticken. Doch statt sich nun zur Rädelsführerin aufzuschwingen, versucht Katniss bloß, die Menschen zu retten, die sie liebt – denn sie ist keine geborene, selbstlose Heldin. Leider lässt das Buch am Anfang die fesselnde Spannung vermissen, die im letzten Teil noch allgegenwärtig war. Auch werden die Ereignisse in den ersten Kapiteln enttäuschend kurz und oberflächlich zusammengefasst. Daher bekommt „Die Tribute von Panem – Gefährliche Liebe“ nur vier Schreibfedern.
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am 13. März 2015
Die Hungerspiele sind seit sechs Monaten vorbei. Katniss und Peeta haben überlebt und dürfen zusammen mit Haymitch im Dorf der Sieger ' Distrikt 12 weiterleben. Während die anderen Bewohner noch arm sind, leben die Drei und ihre Familien im Reichtum. Doch Katniss ist nicht glücklich, alles hat sich verändert. Neben ihren Alpträumen ist sie sich über ihre Gefühle nicht sicher. Sie steht zwischen Peeta und Gale.

Katniss erkennt, dass ihr Handeln in der Arena eine Kettenreaktion ausgelöst hat. Als sie auf Siegertour geschickt werden, wird sie von Präsident Snow erpresst. Sie müssen das Liebespaar spielen und alle überzeugen. Als Peeta davon erfährt, macht er ihr einen Heiratsantrag. Doch dies scheint wieder nicht ins Bild des Kapitols zu passen. Denn dann passiert das Unglaubliche. Zum Jubeljubiläum sollen die Gewinnertribute gegeneinander antreten. Ein Alptraum, da Katniss die einzige weibliche Gewinnerin aus Distrikt 12. So kommt es, das Peeta und Katniss erneut in die Arena gehen. Ein neuer Kampf um Leben und Tod beginnt. Doch dieses Mal ist alles anders.

***

Ich habe den zweiten Filmteil noch nicht gesehen. So konnte ich das Buch in Ruhe lesen und muss sagen ich bin schwer begeistert. Bevor ich es las, hatte ich die Befürchtung, dass die erneuten Hungerspiele die Geschichte langweilig machen könnten. Doch das war unbegründet. Diese Spiele sind so anders und auch nur ein kleiner Teil des Buches. Doch sehr wichtig für den weiteren Verlauf in Teil 3. Katniss, Peeta und Gale haben mich in ihren Bann gezogen.

***

Die Trilogie besteht aus Band 1: Tödliche Spiele, Band 2: Gefährliche Liebe und Band 3: Flammender Zorn
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am 23. November 2014
Inhalt:
Seitdem Katniss und Peeta sich geweigert haben, einander in der Arena zu töten, werden sie vom Kapitol als Liebespaar durch das ganze Land geschickt. Doch da ist auch noch Gale, der Jugendfreund von Katniss. Und mit einem Mal weiß sie nicht mehr, was sie wirklich fühlt oder fühlen darf. Als immer mehr Menschen in ihr und Peeta ein Symbol des Widerstands sehen, geraten sie alle in große Gefahr. Und Katniss muss sich entscheiden – zwischen Peeta und Gale, zwischen Freiheit und Sicherheit, zwischen Leben und Tod.

Meinung:
Im zweiten Band der Panem Reihe kommt einiges auf Katniss zu. Da ich mir einiges an Gedanken zu diesem Buch gemacht habe, kann es hier zu dem ein oder anderen Spoiler kommen. Sollte man also das Buch noch nicht gelesen haben, empfehle ich, hier die Meinung zu überspringen und direkt zum Fazit zu gehen, damit man nicht zu viel von der Handlung erfährt.
Das Buch setzt ein halbes Jahr nach den Ereignissen aus Band 1 an. Katniss muss mit Peeta eine Tour durch die Distrikte abhalten. Zuvor bekommt sie aber Besuch von Präsident Snow, der ihr unmissverständlich klar macht, dass sie persönlich für die Unruhen in den Distrikten verantwortlich ist. Katniss soll auf der Tour ihre "Liebe" zu Peeta festigen, andernfalls drohe ihr sehr unangenehme Konsequenzen für die Menschen, die ihr Nahe stehen. Katniss geht sogar so weit, dass sie eine Verlobung mit Peeta eingeht, trotzdem ist das dem Präsidenten nicht genug und Katniss erfährt, dass es zu Aufständen und weiteren Unruhen in den Distrikten kommt. Auch in ihrem Distrikt werden die Überwachungen verschärft. Verfehlungen und Verstöße werden nun mit viel mehr Härte sanktioniert und das Netz um Katniss wird immer enger gezogen, sehen die Menschen doch in ihr ein Aushängeschild des Widerstands gegen das Kapitol. Katniss selber sieht sich nicht in dieser Rolle. Ihr geht es mehr um den Schutz ihrer Familie, Gale und seiner Familie, sowie Peeta. Die innige Liebe, die sie gezwungen ist, Peeta gegenüber zu zeigen, empfindet sie nicht als solche. Auch Gale gegenüber ist sie ihrer Gefühle eher unsicher.
Als sie gezwungen ist, wieder mit Peeta in die Arena zu gehen, fasst sie den Plan, dass es diesmal Peeta sein muss, der als Sieger hervorgehen soll, denn er hat das augenscheinlich das größere Talent, Menschen für sich zu gewinnen und eine Rebellion anzuführen.
Ich fand die Charakterentwicklung der Katniss in diesem Buch wirklich sehr gut umgesetzt. Auch dass sie nur ein Mensch ist, der immer noch unter den Nachwirkungen der Hungerspiele leidet, zeigt eine verletzliche und menschliche Seite an ihr. Katniss wird von den Distrikten auf einen Sockel gesetzt. Dass dem so ist und welche Konsequenzen dass mit sich zieht, wird Katniss erst nach und nach klar. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Widerstandsbewegung, die erst im Verborgenen operiert, Katniss geschickt unterstützt. Die Autorin lässt Katniss somit nicht allein mit dem Problem der Rebellion, sondern integriert sie sehr gut in diese Gruppe. Kantiss muss die Bürde nicht allein tragen und sich als Märtyerin betätigen, vielmehr wird hier auf den Zusammenhalt der Menschen hingearbeitet. Ich finde diesen Ansatz sehr wichtig, um zu einer für eine Dystopie zufriedenstellenden Lösung zu kommen.
Das Buch ist wieder in der ersten Person mit Katniss Sicht der Dinge geschrieben. Der Schreibstil bleibt wie gewohnt flüssig und weitestgehend fesselnd, nur im Mittelteil hatte ich manchmal das Gefühl, dass es nicht so schnell voran geht, wie ich es mir wünsche. Allerdings passieren hier für die Geschichte wichtige Dinge, so dass man rückblickend froh ist, diese Stellen nicht überflogen zu haben.

Fazit:
Eine wirklich gute, gelungene Fortsetzung der Reihe, die mich, trotz ein paar Längen im Mittelteil, überzeugen konnte. Die Thematik des Stoffes wurde gekonnt umgesetzt.
Von mir gibt es 4,5 von 5 Punkten.
(Findet meine Rezensionen auch auf meinem Blog: vanessasbuecherecke.wordpress.com)
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am 20. Oktober 2015
Nach dem ersten Teil habe ich den zweiten in etwas mehr als zwei Tagen verschlungen. Ähnlich mitreißend wie der erste! Man denkt, die großen Hürden, die lebensbedrohlichen Spiele sind vorbei, doch da hat man als Leser falsch gedacht: Noch gefährlicher geht es im zweiten Teil weiter. Blöd nur, dass Katniss jetzt zwischen zwei Männern steht. Wie soll sie sich entscheiden? Jede(r) Leser(in) hat da wohl seinen Favoriten, klar. Das Kapitol denkt sich neue Finten aus, mit denen es Katniss, Peeta, die anderen Sieger und natürlich die Distrikte quälen und unter Druck setzen kann. Nur reicht das aus, um einen erneuten Aufstand zu unterdrücken? Für wen wird Katniss sich entscheiden?
Spannend, spannend, spannend!
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VINE-PRODUKTTESTERTOP 1000 REZENSENTam 10. Oktober 2013
Erster Eindruck: Weitere Bedrohung für Katniss

Ihren Sieg bei den Hungerspielen kann Katniss nicht lange genießen. Denn obwohl sie ein eigenes Haus und genügend Geld für sich und ihre Familie gewonnen hat, setzt Präsident Snow sie weiter unter Druck. Rebellionen stehen im ganzen Land Panem an, und mit der Tour der Sieger sollen sie und Peeta die Menge beruhigen. Die neuen Hungerspiele hingegen bieten eine neue Wendung: Katniss muss erneut teilnehmen…

„Die Tribute von Panem“ ist eine der erfolgreichsten Jugendbuchserien der letzten Jahre, neben den vielverkauften Romanen sind auch die zugehörigen Hörbücher erschienen – allerdings nur in gekürzter Version. Drei Jahre danach gibt es nun auch die ungekürzte Lesung auf MP3-CD zu kaufen, sodass man in den vollen Genuss der Geschichte kommen kann. Der zweite Band „Gefährliche Liebe“ setzt kurz nach den Ereignissen des ersten Bandes an und beschwört damit wieder diese intensive und bedrohliche Stimmung herauf. Auch der Hörer ist schnell wieder in der Handlung verankert und fiebert den kommenden Ereignissen entgegen. Dabei ist die charakterliche Veränderung deutlich spürbar, durch die letzten Hungerspiele deutlich gezeichnet sind Katniss und Peeta härter geworden. Schnell geht es mit den weiteren Entwicklungen weiter, die die Spannung in immer neue Höhen drehen und die Bedrohung durch das Kapitol noch deutlicher herausstellen. Auch die Gesellschaftskritik liest sich deutlich heraus, die Parallelen zur heutigen Welt sind nicht zu überlesen und lassen nachdenken, in welche Richtung sich unsere Gesellschaft entwickeln könnte. Dass eine Rückkehr zu den Hungerspielen als zentrales Element des ersten Bandes ansteht, kommt nicht sonderlich überraschend, doch wird dies wieder sehr spannend, lebendig und bedrückend dargestellt. Dabei steht Katniss mit ihrer eigenen Gefühlswelt stets im Mittelpunkt, beurteilt die Ereignisse aus ihrer Sicht, aber auch ihr Misstrauen und ihre Angst bei den Hungerspielen werden bestens dargestellt. Doch der sehr eindringlichen und lebendigen Handlung, die mir sogar noch etwas besser gefallen hat als der erste Teil, wird durch ein wirklich unerwartetes und heftiges Ereignis am Ende des Hörbuches gekrönt, das den Hörer völlig in der Luft hängen lässt und sehr gespannt auf den dritten Teil macht.

Wieder ist es Maria Koschny, die den Roman liest. Ihre Stimme ist nicht nur den Hörbuchhörern schon bekannt, sie spricht auch die Synchronisation der Katniss in den Filmen. Sie kann die Ereignisse sehr eindringlich darstellen, setzt den Druck in ihrer Stimme gekonnt ein und schafft es so, die Aufmerksamkeit für sich zu gewinnen. Das Elend und das Leid kann sie ebenso darstellen wie die leise Hoffnung, die sich einschleicht, ebenso wie die Kritik an der dekadenten Gesellschaft des Kapitols. Auch bei ihr stets Katniss mit ihrer reichhaltigen Gefühlswelt im Mittelpunkt, facettenreich und glaubwürdig kann Koschny sie darstellen.

Das Titelbild ähnelt dem zum ersten Band stark, wieder ist das Gesicht einer jungen Frau halb im Schatten, halb von Blättern bedeckt. Diese haben jedoch hier eine rote Einfärbung, ebenso wie der Schriftzug. Das aufklappbare Digipack wird hier durch einen stabilen und ansehnlichen Pappschuber eingefasst. Innen gibt es neben Biographien von Autorin Suzanne Collins und Sprecherin Maria Koschny noch eine ausführliche Trackliste sowie einige eigens entstandenen Fotos von Koschny.

Fazit: Kaum ein Kenner des ersten Teiles wird sich dem Sog dieser genialen Fortsetzung entziehen können. Noch dramatischer, noch heftiger, noch kritischer als der erste Band wird wieder eine sehr spannende Geschichte gestrickt, die die beginnende Rebellion in den Distrikten zum Thema hat und mit einem überraschenden Cliffhager endet. Ein Muss, wenn man den ersten Band schon kennt!
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VINE-PRODUKTTESTERam 7. Januar 2013
Die Hungerspiele sind vorbei und seit Katniss und Peeta sich in der Arena geweigert haben, gegenseitig zu töten, gelten sie als Liebespaar. Mit ihrem Verhalten hat Katniss jedoch ungewollt den Zorn des Präsidenten auf sich gezogen, denn fortan gilt sie in den Distrikten als Leitfigur für eine mögliche Rebellion. Erste Anzeichen bemerken Katniss und Peeta bei ihrer erzwungen Tour der Sieger" durch die einzelnen Distrikte. Um das Leben ihrer Familien zu schützen, spielen Katniss und Peeta weiterhin das Liebespaar, genießen scheinbar die Vorzüge, welche der Gewinn der Spiele mit sich gebracht haben, währenddessen sind Katniss Gedanken allerdings nur von Flucht bestimmt. Doch nach den Spielen ist bekanntlich vor den Spielen und da nun die 75-igsten Hungerspiele anstehen und diese Jubel-Jubiläen immer ganz besonders gefeiert werden, lässt sich das Kapitol etwas Neues einfallen: Alle bisherigen Gewinner der Hungerspiele müssen bei den Jubiläums-Spielen gegeneinander antreten. Dies bedeutet für Katniss und Peeta, dass sie wieder zurück in die Arena müssen und den Kampf gegen 22 kampferprobte Tribute aufnehmen müssen.

Der 2. Band knüpft nahtlos an den ersten 1. Teil an und so findet man sich zusammen mit Katniss, Peeta, Effi und Haymitch auf der Tour der Sieger durch die einzelnen Distrikte. Interviews werden gegeben, Abendessen finden statt und immer wieder ist neue Garderobe angesagt. Während Katniss und Peeta durch die Distrikte reisen, sind ihre Familien zu Hause in Distrikt 12 versorgt, wohnen in neuen Häusern auf der Straße der Sieger und genug zu essen ist auch immer vorhanden. Es könnte alles bestens in Ordnung sein, doch unter der Oberfläche brodelt es, erste Distrikte lehnen sich gegen die Regierung auf und die Schuld daran trägt nach Meinung des Kapitols ausschließlich Katniss. Mit ihrer Aktion in der Arena hat sie der Regierung und Präsident Snow die Stirn geboten, hat sich gegen sie aufgelehnt und fortan ist der Spotttölpel und somit Katniss das Symbol der Rebellion. Doch das Kapitol schlägt grausam zurück.

Alle 25 Jahre finden zusätzliche Jubel-Spiele statt und dieses Mal müssen alle bisherigen Gewinner der Spiele ein zweites Mal in der Arena gegeneinander antreten. Irgendwie hört sich das alles wie schon einmal gelesen an. Im Prinzip dasselbe wie im ersten Teil, nur ein wenig anders verpackt. Aber weit gefehlt. Anfangs hat man noch ein wenig das Gefühl, alles schon zu kennen, wenn sich z. Bsp. Katniss` Stylist wieder ein besonders aufwendiges Kostüm einfallen lässt oder wenn sich die Tribute auf die Arena vorbereiten. Aber dieses Gefühl ändert sich abrupt, sobald Katniss, Peeta und alle die anderen Tribute die Arena betreten. Nicht nur, dass es dieses Mal eine völlig andere Welt ist, nein, die Geschichte entwickelt sich vollkommen anders weiter, als man vermutet hätte.

Somit ist der 2. Band nicht nur wieder hochspannend angelegt, sondern man ist schier baff über die fantasiereiche, komplexe und überaus gut durchdachte Geschichte, die von Anfang bis Ende absolut stimmig ist und einen regelrecht in seinen Bann zieht. War es im ersten Band schon ein Plus, dass die Geschichte komplett aus Sicht von Katniss erzählt wurde, wirkt die Ich-Form im 2. Band noch eindringlicher und fesselnder erzählt. Und die 17-jährige Katniss muss man einfach in sein Herz schließen. Äußerst kritisch und ehrlich sich selbst gegenüber, zählt für sie nur eines: Peeta muss um jeden Preis die Spiele überleben, auch wenn dies ihr Tod bedeuten würde. Aber nicht nur der Charakter von Katniss ist ausgereift und entwickelt sich im 2. Band weiter, auch Peeta, Haymitch und die neuen Figuren überzeugen jederzeit in ihrer Darstellung und Suzanne Collins gelingt es prima, dass man seine Meinung bei dem einen oder anderen im Verlauf der Geschichte ändert.

Fazit: Was wirklich selten vorkommt, der 2. Band der Trilogie ist noch stärker, ausgereifter, spannender und vielschichtiger angelegt als der 1. Band und dieser schon wirklich hervorragend.
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am 9. Juni 2010
Die 74. Hungerspiele hatten Katniss und Peeta überlebt, doch ihr Leben als Sieger entpuppt sich trotz der gewährten Vergünstigungen nicht als etwas, was man geniessen könnte. Für Katniss bleibt noch nicht mal die Zeit, um sich endlich über ihre Gefühle für Peeta und Gale klar zu werden.

Ihr Widerstand gegen das Kapitol, welcher von ihr eigentlich "nur" als Möglichkeit des Überlebens genutzt worden war, zieht sowohl in den Distrikten als auch im Kapitol völlig andere Kreise als sie vorher hätte planen können - in den Distrikten glüht der Funke der Revolution und für Präsident Snow war diese Manipulation absolut unverzeihlich.
Brutale Racheakte des Kapitols in den Distrikten sind die Folge, was sogar durch die übliche Informationssperre durchsickert - auch weitere Drohungen gegen die Familien und Freunde der Sieger bleiben nicht aus.

Katniss trägt sich zunächst mit Fluchtgedanken, doch dann trifft sie eine folgenschwere Entscheidung. Und spätestens, als sie gemeinsam mit Peeta wieder in die Arena muss, um gegen die Sieger der 11 vergangenen Hungerspiele anzutreten, beginnt der Kampf auch gegen das Kapitol von neuem - doch wem kann sie vertrauen? Und was passiert außerhalb der Arena?

Mein Fazit:
Der 2. Teil der Tribute beginnt verhalten und ich hatte ein paar Seiten lang das Gefühl, die Ideen aus Die Tribute von Panem. Tödliche Spiele nochmal zu lesen. Doch spätestens ab dem Moment, in dem die Planung des Kapitols für die Jubiläums-Spiele verkündet wird, gibt Suzanne Collins tierisch Gas, tackert einen als paralysierten Leser am Buch fest und hat mich nach dem Lesen der letzten Seite frustriert in die Wartephase für Teil 3 entlassen...
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am 20. September 2012
Begeistert vom ersten Teil habe ich mir umgehend den zweiten Teil geholt und bin genauso begeistert.

Die Geschichte setzt ein paar Monate nach dem Sieg über die 74. Hungerspiele ein. Peeta und Katniss leben inzwischen im "Dorf der Sieger" das es in jedem Distrikt gibt der in Distrikt 12 allerdings bisher nur einen Bewohner hatte. Es gibt ausreichend zu essen und auch so wird die Familie ausreichend versorgt. Katniss ist gelangweilt, früher hat ihr Alltag aus Schule und dem Kampf ums Überleben bestanden jetzt streift sie umher und hat ihrem besten Freund Gale angeboten für ihn die Jagd zu übernehmen denn er muss nun 6 Tage in der Woche in der Mine schuften. Die Tour der Sieger steht an. Ein Ereigniss bei dem die Gewinner der vergangenen Hungerspiele durch alle Distrikte reisen und sich der Öffentlichkeit zeigen. Natürlich werden Katniss und Peeta dazu angehalten ihre Rolle als Liebespaar weiter zu spielen. Präsident Snow kommt sogar persönlich zu ihr um ihr klar zu machen, dass er von der Liebesgeschichte nicht überzeugt war und er mehr von ihr erwartet. Nun gerät Katniss unter Druck. Denn auch Gale hat ihr klar gemacht, dass sie für ihn nicht nur eine Freundin ist. Sie ist hin und her gerissen, denn eigentlich mag sie Gale doch Peeta ist ihr auch nicht wirklich egal. Wie von ihnen erwartet spielen die beiden Teenager ihre Rolle. Sie lassen sich sogar so weit vom Kapitol drängen, dass sie einen öffentlichen Heiratsantrag zustimmen und von der Regierung ihre Hochzeit planen lassen. Dann platzen mehrere Bomben zeitgleich: Das Jubel-Jubiläum (ein "besonderes" Ereignis das alle 25 Jahre mit besonderen Grausamkeiten bei den Hunger-Spielen aufläuft) steht an und sieht vor, dass die Tribute für dieses Spiel aus den Siegern vergangener Spiele ausgelost werden. Das bedeutet, dass Katniss als einziger weiblicher Sieger wieder zurück in die Arena muss und dann nur noch die Wahl zwischen Peeta und Haymitch zu treffen ist. Nach dieser Nachricht behauptet Peeta, dass er und Katniss schon längst verheiratet wären und sie ein Kind von ihm erwartet. Trotzdem werden die ausgelosten Sieger in der Arena - einer Szene aus Meerwasser, Sand und Dschungel - ausgesetzt. Katniss hat nur ein Ziel: Peeta lebend aus der Arena schaffen. Nach und nach stellt sich heraus, dass nicht nur sie dieses Ziel verfolgt und wittert bald einen größeren Plan hinter dem Verhalten der älteren Tribute ...

Eine sehr spannende Fortsetzung, toll erzählt. Diese Buchreihe ist wirklich ein Genuss zum Lesen. Selten so gut geschriebene Jugendbücher erlebt. Auch die Wendungen sind wirklich gut gewählt wenn auch nicht soooo überraschend wenn man den ersten Teil kennt. Denn man weiß: Nichts ist unmöglich in der Arena. Auch wurde wieder sehr viel Wert auf die Persönlichkeiten der neuen Tribute gelegt. Sie werden mit Gefühlen und Sorgen ausgestattet die sie menschlich und sympathisch werden lassen.
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