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Kundenrezensionen

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am 21. Januar 2013
Nach dem Ersten Teil “tödliche Spiele“ war ich total begeistert und hab mich mit großen Erwartungen auf den zweiten Teil “Gefährliche Liebe“ gestürzt. Leider wurden meine vllt zu hohen Erwartungen nich ganz erfüllt, da ich den zweiten Band zwar spannend aber zum Ende hin zu kurz gefasst und damit etwas verwirrend fand.
Dennoch ist und bleibt Die Tributen von Panem eine wirkliche zu empfehlende Buchreihe!
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TOP 1000 REZENSENTam 22. Oktober 2013
Wie viele Autoren neigt auch die Autorin dazu die Erzählweise zu verändern. So ist dieses Buch minimal anders erzählt wie das vorhergegangene was jedoch in diesem Fall ein Pluspunkt ist. Der Leser befindet sich immer noch an der Seite von Katniss und erlebt mit ihr die grausame Geschichte nach die hier erzählt wird.

Das Buch stellt meiner Meinung nach noch eine Steigerung der grausamkeit (im Vergleich zum ersten Buch) dar. Es werden wieder alle Tribute in die Arena berufen und müssen um ihr leben kämpfen, was zwar an und für sich grausam ist jedoch nicht den schlimmsten Teil des Buches darstellt. Die psychologische Folter auf die Katniss gestellt wird seitens des Kapitols ist sehr gelungen von der Autorin herausgearbeitet worden.

Meiner Meinung nach ist dieses Buch ein Erfolg auf ganzer Strecke. Ich ziehe einen Stern nur deswegen ab, weil das Ende leider nicht gut gelungen ist. Hier hätte ich mir eine etwas stimmigere Zusammensetzung gewünscht, da ohne das dritte Buch zu lesen das Ende einfach im Raum steht. Wer das dritte Buch bereits gelesen hat, weis was ich meine, allen anderen sei gesagt, dass dieses Buch nicht wie das erste in sich Abgeschlossen ist, sondern das es verknüpft mit dem dritten Band ist. Diesen sollte man aufgrund der Spannung (Spannungsbogen des Buchs ist auf den letzten Seiten im Maximum) bereits zur Hand haben.
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">Am fünfundsiebzigsten Jahrestag werden als Erinnerung für die Rebellen daran, dass nicht einmal die Stärksten unter ihnen die Macht des Kapitols überwinden können, die männlichen und weiblichen Tribute aus dem bestehenden Kreis der Sieger ausgelost.< [...]
Ich muss wieder in die Arena."
(Zitat)
Katniss hat den Zorn der Regierung auf sich gezogen und fasst den Entschluss zu fliehen. Doch es kommt anders. Als sie sich und Peeta aus der Arena rettet, ruft das etwas in den Distrikten wach. Es folgen aufständische Aktivitäten und Katniss - das Mädchen, das in Flammen stand, der Spotttölpel - ist Hoffnungsträger dieser Aktionen. Das weiß auch das Kapitol ...

"Gefährliche Liebe", das zweite Buch der Reihe, ist keineswegs ein langweiliger Lückenfüller. Auch wenn es dem einen oder anderen Leser zu Beginn etwas an spannungsgeladenen Momenten fehlen wird. Auf bekannte Prozeduren wird genauer eingegangen, deren Sinn hervorgehoben, sowie dessen Tragweite verdeutlicht. Wer etwas unaufmerksam dem Lauf der Geschichte folgt, könnte das Gefühl bekommen, alles schon gehört zu haben, doch weit gefehlt.

Die jüngeren Bücherwürmer unter euch sollten versuchen, genau auf die Persönlichkeitsentwicklung der Heldin, sowie auf speziellen Formulierungen und Taten der Nebenfiguren zu achten. Zwar wird der Verlauf der Geschichte dadurch sehr vorhersehbar, aber es erleichtert das Verständnis für bestimmte Situationen im dritten Band ungemein.

Suzanne Collins verwendet weiterhin eine Vielzahl von offensichtlichen sowie versteckten Symbolen und verleiht somit auch diesem Band seinen Reiz. Zugegeben, einige Makel hat dieser Teil der Reihe zu verzeichnen, doch in der Audiorealisierung fallen diese so gut wie gar nicht auf. Beim Hörbuch handelt es sich wieder um eine gekürzte Version, die von Maria Koschny gelesen wird. Dieses Mal wirkt die Kürzung weniger verfälscht.

Die Autorin verwöhnt uns mit neuen und interessanten Charakteren und lässt uns tiefer in die Geschichte einfühlen. Vielleicht ist das zweite Buch nicht so atemberaubend wie der Einstieg in die Reihe, trotzdem ein gelungenes Werk, dem immer noch das Schockierende innewohnt.

"Meine Damen und Herren, die fünfundsiebzigsten Hungerspiele sind eröffnet!" (Zitat)

(Text: KF)
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am 9. Mai 2017
Dieser Roman schließt nahtlos in Qualität und Handlung an den ersten Teil an. Anspruchsvoll und meisterhaft geschrieben versteht es die Autorin auch hier wieder den Leser in ihren Bann zu ziehen. Für Leser des ersten Teils, genau wie Teil drei, ein Muß !
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TOP 500 REZENSENTam 11. Juli 2012
Der erste Teil der Triologie zwingt ja quasi zum Weiterlesen und schließt - anders als der Film das können wird - nahtlos an diesem Teil an.

Nach dem stillen Triumph gegen das System der Hauptstadt erlebt Katniss das Leben als Gewinnerin und erkennt nach und nach, was Haymitch so abgestumpft hat und wie bitter große Siege schmecken können. Immer noch hin und her gerissen zwischen zwei jungen Männern und dem Gefühl, dass ihr kleiner Streich gegen das System nicht der letzte bleiben darf, schlittert sie in eine Rebellion hinein, die Panem erschüttern wird. Und auch Prsädient Snow hat nichts vergessen und schon gar nichts verziehen - und so werden die 75ten Hungerspiele anders, als alle zuvor.

Mehr zu erzählen würde nur Spannung rauben und ich möchte nichts vorwegnehmen. Der zweite Band ist klasse und nur wenig schwächer als der Vorgänger. Was trotz großem Lesevergnügen störte: der erste Akt der Handlung - die Einleitung - nimmt gut 50% der Seiten in Anspruch und vor allem die Arena kommt aus diesem Grund zu kurz. Überhaupt ist das Ende etwas "holter die polter" am Leser vorbei geflogen, noch bevor man zwischen den letzten Seiten zum Atem holen gekommen ist. Und das weder Katniss noch ihre Freunde so gar nicht kommen sehen, was Präsident Snow plant, scheint etwas weit hergeholt.

Anders als Band 1 ist dieser Teil nicht wirklich in sich abgeschlossen. Band 3 ist also keine Option, sondern wird zur Pflichtlektüre. Ich denke aber allen, die Gefallen am ersten Buch gefunden haben, werden auch diesen Band verschlingen und anschließend ohnehin nicht auf die Fortführung verzichten wollen. Trotz kleiner Mängel also ein absoluter Kauf!
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am 27. September 2013
Katniss und Peeta versuchen, die grauenvollen Geschehnisse der letzten Hungerspiele zu verarbeiten. Da kommt es in verschiedenen Distrikten zu Unruhen. Erneut wird das vermeintliche Liebespaar in die Arena geschickt, und Katniss fasst den Entschluss, alles daran zu setzen, um Peeta zu retten.

Schonungslos erzählt der zweite Band der Dystopie von Katniss' Schwierigkeiten, als sie zum Gesicht der Rebellion wird. Menschen, die ihr nahe stehen, erfahren Grausames.
Collins' Stil ist fast gar nicht fantasievoll. Aber ihre Figuren sind authentisch. So, wie sie beschrieben werden, gewinnen sie das Herz des Lesers fast sofort: die eher wortkarge Katniss, in der ein emotionaler Orkan tobt, während sie sich meistens though gibt, der eloquente, fürsorgliche Peeta, dessen Liebe zu Katniss trotz ihrer Zuneigung zu ihrem besten Freund Gale nicht getrübt wird, und eine Reihe weiterer Figuren, die durch besondere Eigenschaften oder Charakterzüge hervorstechen. Zu diesen gehört auch Cinna, Katniss' persönlicher Modeschöpfer. Seine Kreationen bezaubern durch Originalität und Überraschungseffekte. Aber es ist seine politische Aktivität und sein Mut, die ihn zu einer vielschichtigen Figur und nicht zu einem Statisten machen.
Ausgezeichnet ist, dass Collins ihre Protagonistin nicht nur mit bewundernswerten Eigenschaften versieht, wie z.B. Mut und Aufopferungsbereitschaft, sondern auch mit weniger tugendhaften. So spielt Katniss den Zuschauern vor, dass sie Peetas Gefühle erwidert, weil sie überleben will.
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am 2. Oktober 2012
Nachdem ich den ersten Teil der "Tribute von Panem" zuende gelesen hatte, fing ich noch am selben Tag mit dem zweiten Teil an.

Der Anfang war etwas gewöhnungsbedürftig, daher nur 4 von 5 Sternen. Schnell jedoch nimmt die Geschichte ihren mitreißenden Verlauf wieder auf. Innerhalb kürzester Zeit stellten sich mir viele Fragen, deren Beantwortung nicht lange auf sich warten ließ:

Was genau führt Snow im Schilde?
Können Peeta und Katniss in ihr altes Leben zurückkehren?

(Achtung SPOILER)

Und dann bricht die Antwort über einen herein: Das Jubeljubiläum der 75. Hungerspiele beinhaltet, dass aus dem Kreis der bisherigen Sieger je 1 Junge/Mann und 1 Mädchen/Frau erneut an den Spielen teilnehmen muss... damit hatte ich nicht gerechnet...

Dieses Buch übertrumpft den ersten Teil der Trilogie in Sachen Fassungslosigkeit, Abartigkeit (in Bezug auf das Geschehen in der Arena) und schnell wird klar, dass das einzige Ziel der Spiele die Tötung sämtlicher ehemaligen Sieger sein kann.

(SPOILER Ende)

Ein weiterer Grund für die Vergabe von "nur" 4 Sternen, war die Tatsäche, dass die von mir erwartete Liebesgeschichte zwischen Katniss und den beiden zur Wahl stehenden Männern (Peeta und Gale) zu kurz kam.

Alles in allem aber trotzdem ein tolles Buch!
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am 16. Juli 2016
Der zweite Teil der dystopischen Trilogie von Suzanne Collins, der dem ersten in seiner Komplexität in nichts nachsteht.

>> Ab hier bitte nur weiterlesen, wenn der erste Teil der „Panem“-Reihe bereits bekannt ist, da möglicherweise inhaltliche Aspekte des ersten Bandes vorweggenommen würden.

Katniss und Peeta werden nun von den Kapitolbewohnern verehrt, von denen also geliebt, die ihren Tod in der Arena unberührt mitangesehen hätten. Ihr Leben besteht aus Fernsehinterviews und einer posttraumatischen Belastungsstörung. Zeitgleich wird die Herrschaft des Kapitols immer repressiver, um die aufflammenden Aufstände in den Distrikten zu unterdrücken. Katniss wird zunehmend als Symbolfigur für die Rebellion gesehen. Die Lage wird immer gefährlicher, bis etwas unfassbares geschieht…

Gesellschaftskritische Aspekte des ersten Teils werden wieder aufgegriffen und weiter auf die Spitze getrieben. Die Welt von Panem wird immer weitläufiger und wir lernen mehr Hintergründe kennen. Auch die Figuren werden immer greifbarer. Zugegeben hat mich die Ich-Perspektive in der Gegenwartsform anfangs angebiedert, allerdings habe ich meinen Frieden damit geschlossen. Der trocken-berechnende Erzählstil passt einfach zu der Person Katniss und dem gnadenlosen System, in dem ein Einzelschicksal wenig zählt und in dem sie lebt. Ich konnte mich in Katniss einfühlen und habe bei all den Schocks mit ihr gelitten.

Fazit: „Die Tribute von Panem – Gefährliche Liebe“ ist nicht nur ein überbrückender Zwischenband, sondern hat seine Berechtigung. Die Reihe nimmt nach dem grandiosen Auftakt nicht ab, sondern wird immer komplexer und greift unterschiedliche Probleme auf, die Collins differenziert beleuchtet. Die Autorin lenkt das Augenmerk auf wichtige Fragen unserer eigenen Welt. Intelligent, in eine geniale abwechslungsreiche Handlung mit unerwarteten, ideenreichen Wendungen verstrickt. Atemlos habe ich auch diesen Band gelesen, der unter die Haut und an die Nieren geht und von dem eine enorme Kraft ausgeht.
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am 9. Juni 2015
Klappentext:
Seitdem Katniss und Peeta sich geweigert haben, einander in der Arena zu töten, werden sie vom Kapitol als Liebespaar durch das ganze Land geschickt. Doch da ist auch noch Gale, der Jugendfreund von Katniss. Und mit einem Mal weiß sie nicht mehr, was sie wirklich fühlt – oder fühlen darf. Als immer mehr Menschen in ihr und Peeta ein Symbol des Widerstands sehen, geraten sie alle in große Gefahr. Und Katniss muss sich entscheiden – zwischen Peeta und Gale, zwischen Freiheit und Sicherheit, zwischen Leben und Tod …

Einordnung:
- Tödliche Spiele (Teil 1)
- Gefährliche Liebe (Teil 2)
- Flammender Zorn (Teil 3)

Rezension:
Kann Spoiler bezüglich des ersten Teils enthalten!

Zu Beginn ist dieses Buch manchmal leider ein bisschen oberflächlich. Es wird schnell deutlich, dass es der Autorin eigentlich nur um die 75. Hungerspiele geht und sie die notwendige, aber lästige Einleitung schnell hinter sich bringen möchte. Gerade der erste Teil der Geschichte ist aber die Grundlage für die ganze folgende Handlung. Es ist wirklich schade, dass so unglaublich viele Ereignisse im Schnelldurchlauf nur kurz angeschnitten werden. Beispielsweise gäbe es bei der Tour der Sieger nicht nur andere Distrikte und ihre Eigenheiten zu entdecken, sondern auch mögliche Zeichen des Widerstandes. Denn gerade diese Rebellion, die Katniss angestoßen hat, als sie bei den Spielen die Beeren herausholte, wird auf jeder zweiten Seiten erwähnt. Doch abgesehen von Distrikt 11, in dem Rue und Tresha Zuhause waren, und dem Kapitol bekommt kein Landesteil eine Erwähnung, die länger als zwei Sätze ist.

Zwischen den kurzen Zusammenfassungen und auch im weiteren Verlauf des Buches gibt es jedoch auch immer wieder Gänsehautmomente. Auch wenn sie es in dem Moment gar nicht beabsichtigt hat, hat Katniss mit den giftigen Beeren tatsächlich einen ersten Hauch von Widerstand angezettelt. Unkoordiniert und planlos gegen das Kapitol zu rebellieren, wäre jedoch zwecklos und lebensmüde. Deshalb gibt es immer nur kurze Zeichen der Unterstützung für Katniss, kleine Akte der Rebellion. Doch diese sind verbreitet über die ganze Bevölkerung und verursachen immer wieder eine Gänsehaut – auch wenn Katniss selbst kaum die Hälfte der Zeichen mitbekommt oder zu deuten weiß.

Gerade diese Unwissenheit ist es aber, die Katniss so sympathisch macht. Sie ist nicht arrogant und abgehoben, sodass sie jedes Zeichen als Unterstützung für ihre Sache wertet, sondern sieht immer eine andere, vermutlich auch viel realistischere Bedeutung in ihnen. In gewisser Weise ist sie viel zu jung und zu naiv, um zu merken, was sie da eigentlich ausgelöst hat. Außerdem gefällt mir unglaublich gut, dass sie keine geborene, selbstlose Heldin ist, sondern ihre Entscheidung im Grund danach fällt, ob sie für sie persönlich gut sind. Dadurch, dass ihre privaten und politischen Interessen aber häufig identisch sind, wirkt sie trotzdem nicht vollkommen egoistisch. Sie ist eine rundum sympathische und vor allem realistische Protagonistin.

Nachdem der erste Teil mit den Zusammenfassungen vorbei ist, steigert sich die Spannung in der Geschichte auch wieder. Es gibt viele, unerwartete Wendungen. Das Kapitol denkt sich immer neue Strafen und Drohungen für Katniss aus, die so aus dem Zusammenhang gerissen werden, dass sie unvorhersehbar sind. Das alles gipfelt in der besonderen Aufgabe, die sich angeblich vor 75 Jahren jemand für dieses Jubel-Jubiläum ausgedacht hat. Denn alle 25 Jahre werden nicht einfach Tribute ausgelost und in die Arena geschickt, sondern es gibt ein besonderes Verfahren. Beim ersten Jubel-Jubiläum beispielsweise mussten die Bewohner eines Distrikts selbst die beiden Tribute auswählen. Doppelt so viele Tribute mussten beim zweiten Jubel-Jubiläum ins Rennen geschickt werden. Und nun, beim dritten Jubel-Jubiläum, gibt es eine noch viel grausamere Aufgabe. Es ist vollkommen irrelevant, was Katniss versucht, wo sie sich befindet und womit sie sich beschäftigt, sie schafft es niemals, aus der Schusslinie zu geraten.

Das Kapitol ist allerdings nicht nur ein Problem, es hat auch ein Problem. Weder die Beeren noch irgendeines Ereignis hätten solche Folgen nach sich gezogen, wenn das Kapitol ein wenig flexibler wäre. Stattdessen sind alle Regeln und Gesetze so hart und unbeweglich, dass sie keinerlei Spielraum bieten. Solange die Menschen gehorchen, stellt das kein Problem dar. Doch ein einziger Schritt in eine andere Richtung bricht das Gesetz direkt. Und fängt eine einzelne Person an, eine einzelne Regel zu brechen, merkt die Masse, wie leicht es ist, auch die übrigen zu sprengen. Hätte das Kapitol die Regel, dass es bei den Spielen zwei Sieger geben kann, nicht aufgehoben, wäre es niemals zu den ganzen rebellischen Akten gekommen. Und ich werde das Gefühl nicht los, dass es diese eiserne Verbohrtheit, diese fehlende Flexibilität ist, mit der das Kapitol sich selbst ein Bein stellen wird.

Fazit:
Ohne sich dessen bewusst zu sein, hat Katniss eine kleine Rebellion angefacht, gegen die das Kapitol mit aller Härte vorgeht, um jeden Funken noch im Keim zu ersticken. Doch statt sich nun zur Rädelsführerin aufzuschwingen, versucht Katniss bloß, die Menschen zu retten, die sie liebt – denn sie ist keine geborene, selbstlose Heldin. Leider lässt das Buch am Anfang die fesselnde Spannung vermissen, die im letzten Teil noch allgegenwärtig war. Auch werden die Ereignisse in den ersten Kapiteln enttäuschend kurz und oberflächlich zusammengefasst. Daher bekommt „Die Tribute von Panem – Gefährliche Liebe“ nur vier Schreibfedern.
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am 13. Dezember 2014
Inhalt

Katniss ist nach dem Sieg bei den Hungerspielen wieder zurück in Distrikt 12, doch nichts ist mehr so, wie es einmal war. Wo sie und ihre Familie früher am Hungertuch genagt haben, lebt Familie Everdeen heute im Dorf der Sieger und haben reichlich Geld und Nahrungsmittel. Auch Peeta ist ins Dorf der Sieger gezogen, hat sich allerdings merklich von Katniss zurückgezogen, als er merkte, dass ihre Gefühle in der Arena nur gespielt waren. Kurz bevor das tragische Liebespaar aus Distrikt 12 sich auf die Tour der Sieger aufmachen kann, um sämtliche Distrike zu besuchen, taucht plötzlich Präsident Snow in Katniss Haus auf und gibt ihr zu verstehen, welche tragischen Folgen es für sie und ihre Lieben haben kann, wenn Katniss es nicht schafft, ganz Panem davon zu überzeugen, dass sie den Sieg bei den Hungerspielen tatsächlich nur aus Liebe davon tragen konnte. Andernfalls befürchtet Snow Aufstände in sämtlichen Distrikten, deren Verantwortung er Katniss zur Last legt. Doch als wäre diese Aufgabe noch nicht schwer genug zu erfüllen, stehen die 75. Hungerspiele kurz bevor und damit ein Jubel-Jubiläum, welches besondere Regeln haben wird. Wie schwerwiegend diese Regeln sein werden, können sich Katniss und Peeta noch gar nicht vorstellen.

Cover

Wie bereits beim Cover zu Teil 1 gesagt, gefallen mir die Cover einfach immer besser, je länger ich sie sehe. Das Cover zum zweiten Band "Gefährliche Liebe" gefällt mir dabei aber noch einen Tick besser, da Rot einfach meine Farbe ist und Rot auch einfach zur Liebe und damit auch super zum Titel passt. Ob das beabsichtig war oder nicht, sei mal dahingestellt, aber mir persönlich gefällt das Cover unglaublich gut. Außerdem kommen damit die grünen Augen des Mädchens auch noch schön zur Geltung.

Das hat mir gefallen

Die Story des Buches beginnt eigentlich gleich mit der ersten Seite, ohne dass noch zu Anfang seitenweise irgendwelche Ausführung gemacht werden. Leider ist mir das bei mehrbändigen Büchern öfter schon untergekommen, dass die Autoren versuchen, die Handlung aus einem vorangegangenen Buch noch kurz darzustellen. Suzanne Collins gelingt es dabei aber super, die Handlung aus Band 1 immer genau da kurz einfließen zu lassen, wo es nötig ist und ansonsten die Geschichte weiterzuspinnen, ohne sich in zahlreichen Wiederholungen zu verlieren. Dabei bekommt die Geschichte rund um Distrikt 12, um Katniss und Peeta noch eine richtige Entwicklung, mit der so nicht ohne Weiteres zu rechnen war. Mir persönlich hat am besten gefallen, dass man eben auch einen Einblick bekommt in das Leben eines Siegers nach den Hungerspielen. Meistens enden die Storys immer genau dann, wenn man sich fragt: "Aber wie geht es den Charakteren dann?". Daher war ich direkt von Anfang an vom Buch gefesselt. Außerdem hat die Autorin meiner Meinung nach ein Meisterstück geschafft: sie bringt die Hungerspiele (und wenn wir mal ehrlich sind, war dieser Teil doch der Teil des Buches, den wir alle mit Entsetzen aber auch mit Neugierde gelesen haben) auch in Band 2 wieder mit hinein, ohne die Handlung aus Teil 1 zu wiederholen. Sie schafft es, die Protagonisten wieder in die Arena zu schleusen, ohne dass der Leser denkt: "Na, also DAS hatten wir ja jetzt schonmal". Sehr überzeugt haben mich auch dieses Mal die Charaktere, wobei Katniss unter diesem Gesichtspunkt noch die langweiligste Person war. Mir hat gemeinsam mit Cinna das Herz geblutet, der so weich und sanft wirkt, den man ins Herz schließt, der aber trotzdem einen Weg für seine Rebellion findet. Auch mit Peeta konnte ich in Band 2 mehr anfangen, da er sich aus Katniss Schatten lösen konnte, um selbst eine große Persönlichkeit zu werden. Auch Präsident Snow, der den Arche-Typ des Bösewichts verkörpert, hat genau das richtige Maß Grausamkeit und Gerissenheit abbekommen.

Das hat mir nicht gefallen

Obwohl ich oben die Ausgestaltung der Charaktere noch lobe, muss ich davon eine große Ausnahme machen und das ist die liebe Katniss selbst. Sie mag ja ehrenhaft sein und viel für ihre Mitmenschen übrig haben, das Leben in Panem und vorallem in Distrikt 12 (mal ganz zu schweigen von der Arena) mag bestimmt ein schlimmes sein. Und in gewisser Weise kann ich ihre Gefühle, Gedanken und Handlungen nachvollziehen, doch an mancher Stelle haut die Gute dem Ganzen schon den Boden aus. Und dieses ewige Gejammer. Wie gesagt bei allem Verständnis für ihre Lage: 12 Distrikte lehnen sich gegen das Kapitol auf, zetteln Rebellionen und Aufstände an und sie will sich lieber leise, still und heimlich in den Wald absetzen. Und dann wünscht sie sich die ganze Zeit einen Aufstand, und als es dann dazu kommt, ist die Göre beleidigt, weil man sie nicht eingeweiht hat, wie wenn sie überhaupt die Allerwichtigste wäre. Durch die Ich-Erzählweise aus ihrer Sicht, kommt das Problem meiner Meinung noch mehr zum Tragen, da ich irgendwann nur noch genervt war.

Fazit

"Gefährliche Liebe" ist eine durchaus gelungene Fortsetzung der Tribute von Panem-Trilogie. Wem Band 1 "Tödliche Spiele" gefallen hat, der wird auch mit Band 2 sehr zufrieden sein. Spannende und fesselnde Lesestunden werden garantiert. Wer die Bücher noch nicht gelesen hat, sollte dies schnellstens nachholen.
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