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Kundenrezensionen

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Wenn dieses Buch den erwachsenen Lesern vorenthalten werden soll, so entgeht diesen eines der Buchhighlights der letzten Jahre. Diese Geschichte hat mich während und nach dem lesen nicht mehr losgelassen, die Charaktere haben mich berührt und die Handlung teilweise schockiert. Die Autorin spricht hier gleich mehrere Interessen der Leser an und greift aktuelle gesellschaftliche Probleme auf. Die Story ist gleichzeitig Thriller, Science Fiction, Drama und Liebesgeschichte. Die Erzählung greift den aktuellen Reality-TV-Wahn und die verdeutlicht die Gewalt den Medien. Abstumpfung, Emotionslosigkeit und fehlendes Mitgefühl der heutigen Jugendlichen spiegeln sich bei den Tributen unter den Zwängen des Überlebenskampfes wider. Zugleich zeigt die Autorin sozialkritisch eine futuristische Gesellschaft auf, die so nicht undenkbar und teilweise leider bereits vorhanden ist. Menschliche Abgründe, bedingungslose Liebe und kranker Voyeurismus sind die Grundthemen dieses Romans. eingebettet in eine dramatische und gnadenlos spannende Story. Hier findet jeder Leser, egal welchen Alters, die Elemente, die ihm wichtig und unterhaltsam erscheinen.

Ich habe selten ein so vielschichtiges, genreübergreifendes und atmosphärisch dichtes Buch gelesen, beziehungsweise verschlungen. Die Fortsetzung im Sommer 2010 wird ein Muss und das Warten auf die Fortsetzung zur echten Qual.
1212 Kommentare| 475 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Januar 2013
...finde ich vor allem die Reaktionen einiger vorheriger Rezensenten auf dieses Buch. Da ist die Rede von "schön" und "kurzweilig". Für mein Verständns treffen solche Beschreibungen auf meinungsneutrale, leicht verdauliche Literatur wie "Twilight" zu, nicht jedoch auf Bücher, in denen Jugendliche sich gegenseitig für die Sucht nach Entertainment eines weit überlegenen Souveräns gegenseitig abmetzeln müssen.

Ich werde hier keine Inhaltsangabe machen, weil das bereits genug Menschen vor mit getan haben. Nur so viel: Dieses Buch ist als Jugendbuch ausgewiesen, also ist der Schreibstil relativ einfach gehalten. Was der verdichteten Atmosphäre, die durch die schnelle Aneinanderreihung von Ereignissen entsteht, in keinster Weise schadet. Im Gegenteil. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen, habe Wort für Wort regelrecht verschlungen und nur hin und wieder ein bisschen wehmütig gedacht: "Hier hätte die Autorin sich aber noch etwas mehr trauen können!" Und im nächsten Moment war ich selber geschockt von mir. Bin ich eigentlich besser als diese sensationsgeilen Einwohner des Kapitols? Wenn ich hier einige Kommentare lese, bin ich entsetzt und traurig darüber, wie abgestumpft viele Personen mit einer solchen Thematik umgehen, die uns in Zukunft wahrscheinlich noch bevorsteht. Die immer größer werdende Kluft zwischen arm und reich, die Herrschaft der Medien und das Verlangen nach immer provokanteren TV-Formaten, die damit fortschreitende und gleichermaßen dem zu Grunde liegende Abgestumpftheit der Allgemeinheit, die Unterjochung Aufständischer. All das erleben wir schon jetzt, schon heute. Für die Aktualität spricht auch die Bedeutung von "Schönheit" für die Elite, die die Bürger des Kapitols darstellen. Was hier zählt sind nicht moralische Werte, sondern es ist regelrecht ein Wettbewerb in Affektiertheit. Alle wollen einzigartig sein und sind doch gleich. Vor 20 bis 30 Jahren hätte man über die Notwendigkeit der heute zur Normalität gehörenden Schönheits-OPs noch den Kopf geschüttelt. Wie wird es also so viele Jahre nach uns aussehen?

Dieses Buch hat in mir viele Fragen aufgeworfen. Ich habe es zur Seite gelegt und darüber nachgedacht. Den Film gesehen. Darüber nachgedacht. Festgestellt, dass wir uns auf einem guten Weg befinden, irgendwann auch ein ähnliches, pseudogerechtes System zu erschaffen. Die Autorin spricht direkt Dinge an, vor denen auch ich mich schon lange fürchte: Krieg um Rohstoffe, Umweltkatastrophen, verursacht durch die Unachtsamkeit und Ignoranz der Menschen. Denn dies führt zwangsläufig zu einer Trennung zwischen denen, die zu diesem Zeitpunkt nichts mehr haben, und denen, die genau dann die Macht an sich reißen und sie ausnutzen für ihre grausamen Bedürfnisse.

Wäre ich noch ein Kind, wäre ich nach dem Lesen wohl irritiert und wahrscheinlich verängstigt, aber auch neugierig. Ich denke, dass dieses Buch eigentlich jeder lesen sollte. Es könnte einigen dabei helfen, kritischer mit etablierten Systemen bzw. Sachverhalten umzugehen. Und dass es einige vielleicht NOCH EINMAL lesen sollten, wenn es nur für einen oberflächlichen Kommentar reicht, der der Ungeheuerlichkeit der Handlung in keinster Weise gerecht wird. Denn sie ist wichtig. Nicht "schön", nur bedingt "kurzweilig" und vor allem: WICHTIG!
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am 6. September 2009
Eine Trilogie ist ein inhaltlich zusammengehörendes, in diesem Fall literarisches Werk, welches aus drei Teilen besteht. Ich wusste also, worauf ich mich einließ, als ich mit "Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele" den ersten Teil einer Trilogie aufschlug. Und trotzdem erwischte mich die Realität 415 Seiten später eiskalt: Auch ich bin verdammt dazu mindestens ein Jahr auf die Fortsetzung zu warten, denn mit "Tödliche Spiele" ist der Autorin ein grandioser Auftakt gelungen.

Die Geschichte spielt in Panem, einem Staat aus zwölf Distriken und dem Kapitol. Errichtet wurde dieser nach zahlreichen Kriegen und Naturkatastrophen auf dem Gebiet des heutigen Nordamerikas. Der 13. Distrikt wurde nach einer Rebellion gegen das Kapitol zur Abschreckung aller vernichtet. Zusätzlich muss jeder Distrikt jährlich zwei Tribute (1 Mädchen und 1 Jungen) losen, die dann im Kapitol an den sogenannten Hungerspielen teilnehmen. Diese Hungerspiele finden in einer weitläufigen High-Tech-Arena statt und dienen der Unterhaltung der Bürger des Kapitols. Die Regeln sind so einfach wie grausam. Nur einer kann gewinnen, nur einer darf überleben.

Als das Los auf ihre 12-jährige Schwester fällt, meldet sich Katniss aus dem 12. Distrikt freiwillig als Tribut. Zusammen mit dem Jungen Peeta begibt sie sich auf eine surreale Reise ins Kapitol, wo sie wie Helden begrüßt, hofiert und später zur "Schlachtbank" geführt werden. Die zarte Liebe Peetas zu Katniss stellt jedoch schließlich die Regeln der Spiele in Frage.

Nach der Hälfte des Buches stellte ich mir bewundernd die Frage, woher die Autorin nur ihre ausgefallenen Ideen nimmt. Bei genauer Betrachtung wurde mir jedoch klar, dass sie schlichtweg mit offenen Augen durch die Gegenwart und die Geschichte geht. Wir finden Anlehnungen an die Gladiatoren-Kämpfe genauso wie an "Big Brother" oder das "Dschungel-Camp". Wird die Befriedigung unseres Voyeurismus in der Zukunft so aussehen?

Nun könnte man meinen, einen gewaltverherrlichenden Roman vor sich zu haben, schließlich sind die Ereignisse blutig und grausam. Doch gerade durch seinen unverschnörkelten Schreibstil - die Ich-Erzählerin Katniss ist eine nüchterne, gradlinige Erzählerin - regt das Buch zum Nachdenken an und sicherlich auch zum Diskutieren über heutige TV-Formate.

Ein grandioser Auftakt, ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legt und uns süchtig auf den nächsten Band zurücklässt.

Die Wartezeit wird die Rezensentin übrigens mit dem in Englisch schon erschienenen 2. Teil verkürzen :-)
66 Kommentare| 201 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Januar 2010
Selten fand ich ein Buch so schwer zu rezensieren, wie 'Die Tribute von Panem' von Suzanne Collins. Die Handlung ist bereits einige Male treffend beschrieben worden, deshalb hier nur eine kurze Zusammenfassung: In einem Amerika der Zukunft werden jährlich Hungerspiele abgehalten, die die Nation unterhalten sollen. Die Teilnehmer an diesen Spielen sind Jungen und Mädchen im Alter von 12 bis 18, die sich gegenseitig ermorden, bis ein Sieger übrig bleibt. Katniss aus einem ärmeren Distrikt nimmt an Stelle ihrer Schwester an diesen Spielen teil und aus ihrer Sicht wird die Geschichte erzählt.

Das erste was an der Erzählung auffällt ist der Schreibstil. Die Autorin hat sich für eine Präsensbeschreibung entschieden, was auch gut zur Handlung passt die dadurch aktuell, plötzlich und auch unvorhersehbar wird. Es bedarf vielleicht einer kurzen Eingewöhnungsphase, aber das dürfte jedem Leser und jeder Leserin nicht schwer fallen.

Dann kommt man nicht umhin auch die eigentliche Handlung des Buches zu beleuchten. Relativ ungeschminkt erzählt die Autorin wie Teenager sich gegenseitig im Verlauf eines perversen Spiels töten. Da wird erstochen, mit Pfeil und Bogen erschossen, die Schädel eingeschlagen, Genicke gebrochen usw. Das Ganze wird als tödliche Unterhaltung für die Bevölkerung zelebriert, die offenbar nach dieser Art von Sensation giert.

Ja sicher, darin findet sich relativ eindeutig Medien- und Kulturkritik, die sich gegen Sensationsgier und Vorführeffekte von Grausamkeiten und Ekeligkeiten wendet. Das Ganze wird einem als Leserin nicht mal mit dem Zeigefinger präsentiert, sondern im Gegenteil, recht subtil ekelt man sich vor einer Gesellschaft, in der Leid und Tot zum Spaß werden. Dagegen ist nichts zu sagen, noch dazu weil diese Kritik nicht schulmeisterlich von oben herab daherkommt, sondern den Leser und die Leserin durch die Handlung selber ergreifen.

Dennoch. Trotz dieser wahrscheinlich wohlmeindenden Intention der Autorin kann man nicht umhin, sich zu fragen, ob nicht auch der Leser und die Leserin selber zum Voyeur dieser Perversität werden. Immerhin sind wir die aktuelle Zeugen der Morde, die junge Menschen aneinander begehen und empfinden das wohlmöglich als spannende Geschichte. Denn spannend ist diese Geschichte. So sehr, dass man wie zum Beispiel in meinem Fall, das Buch nicht aus der Hand legen mag, vor allem weil man will, dass es endet. Aber es bleibt auch ein schaler Nachgeschmack, der sich nicht alleine aus dem Grauen der geschilderten Ereignisse erklären lässt. Ich bin jedenfalls stark im Zwiespalt ob alleine der kulturkritische Ansatz dieser Geschichte ausreicht, um dieses durchaus spannende und fesselnde Buch großartig zu finden. Es hat mich quasi gegen meinen Willen gefangen, aber zum Schwärmen reicht es nicht aus, dazu war es mir zu grausam.

Zwar ist das Buch alles andere als durchschnittlich, aber weder 5 noch 1 Stern scheint mir gerechtfertigt. Da ich es sowohl gut als auch nicht gut fand, geb ich 3 Sterne. Es ist halt von beidem etwas.
2626 Kommentare| 298 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 20. August 2009
Suzanne Collins hat mit "Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele" den ersten Band einer neuen Trilogie vorgelegt. Panem spielt in einem Nordamerika der Zukunft, wo durch Jahre der Naturkatastrophen Lebensmittel knapp wurden und Hungersnöte herrschen. Panem ist aufgegliedert in das Kapitol und ehemals 13 Distrikte, doch nach einer Rebellion dieser gegen das Kapitol wurde Distrikt 13 ausgelöscht und die Hungerspiele ins Leben gerufen, die die verbleibenden 12 Distrikte immer daran erinnern sollen, dass die Rebellion zerschlagen wurde und als immer wiederkehrende Bestrafung. Für die Hungerspiele werden pro Distrikt 2 Jugendliche ausgelost, ein Mädchen und ein Junge im Alter zwischen 12 und 18 Jahren - die Tribute des Distrikts. Die 24 auserwählten Tribute kommen anschließend in eine Arena und kämpfen dort auf Leben und Tod, bis nur noch einer der 24 zurück bleibt - der Sieger! Nicht genug damit, jedes Jahr mehreren Familien ihre Kinder zu entreißen und in den sicheren Tod zu schicken, überträgt das Kapitol die Hungerspiele sogar rund um die Uhr im Fernsehen. Die Bewohner aller Distrikte sollen an diesem Spektakel teilhaben.
Suzanne Collins hat mit den Tributen von Panem ein beeindruckendes Buch geschaffen. Schon lange hat mich ein Buch nicht mehr derart aufgewühlt und bewegt. Ich sehe in diesem Buch Parallelen zu einigen aktuellen Regierungsformen, aber auch zu der Mediengeilheit, die auf manchen Fernsehsendern mit einigen TV-Formaten praktiziert wird.
Das Buch ist geschrieben aus der Sicht von Katniss, dem Mädchen, das bei den 74sten Hungerspiele als Freiwillige anstelle ihrer kleinen Schwester den Distrikt 12 vertritt. Durch die Ich-Erzählform taucht man noch tiefer in diese Geschichte hinein, und kann den Hunger und die Hitze fast fühlen, die Katniss während der Spiele zusetzen. Doch diese Entbehrungen gehören noch zu den harmlosesten Gefahren, denen sich Katniss gegenübersieht. Peeta, der männliche Teilnehmer aus Distrikt 12 - hält er zu ihr, liebt er sie, oder ist alles nur gespielt, um selbst an den Sieg zu gelangen? Kaum weiß man noch, wem man in dieser Situation Vertrauen schenken kann. Mutationen des Kapitols - die Jägerwespen, die transformierten Toten - die die verbleibenden Spieler angreifen, offensichtliche Attacken des Kapitols, Morde an Gleichaltrigen... Dieses Buch ist stellenweise sehr brutal und beschönigt nichts. Einmal kamen mir beim Lesen fast die Tränen, als eine Verbündete Katniss ermordet wird, aber zuviel möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Bitte lest dieses Buch selbst! Seht und versteht die Kritik am Kapitol, bleibt immer ihr selbst und ordnet euch keiner Diktatur unter! Seht die Parallelen, die es schon in der heutigen Zeit gibt und hofft, dass die Zukunft für uns kein Panem bereithält!
Meine Altersempfehlung für dieses Buch liegt bei 14 Jahren, jüngeren Lesern würde ich es nicht empfehlen oder nur mit Lesebegleitung eines Erwachsenen!
Das Buch endet zwar nur mit einem kleinen Cliffhanger - immerhin wissen wir am Schluss des Buches, wie die 74sten Hungerspiele zu Ende gegangen sind - aber trotzdem fiebere ich dem weiteren Verlauf der Geschichte derart entgegen, das es mir in den Fingern kribbelt, den zweiten Band auf englisch zu lesen, nur um schneller wieder in die Geschichte von Katniss eintauchen zu dürfen...
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am 17. September 2010
...es ist so fesselnd, dass einem wirklich der Atem stockt!
Zuerst muss ich sagen, dass das Buch ein tolles Cover hat, aber auch ohne Schutzumschlag sieht es KLASSE aus.

Als ich anfing zu lesen, wurde ich sofort von der Geschichte gefesselt und reingezogen, als wäre man mittendrin - die Thematik finde ich echt super umgesetzt, man ertappt sich als Leser wirklich an Menschen zu zweifeln, gerade bei den Spielmachern, die es toll finden, wenn sich Menschen gegenseitig umbringen oder verhungern/verdursten und wenn das ihnen nicht spannend genug ist, lassen sie ihren Einfallsreichtum spielen und dieser ist echt extrem.
Ich habe sehr oft nur den Kopf geschüttelt über diese Extremsituationen, weil die sind echt nicht ohne, manchmal blieb mir auch der Mund offen stehen, vor Schock und Ungläubigkeit, was da auf ca. 420 Seiten passiert ist nämlich echt unglaublich - wer meint hier gibt es zwischen den Seiten mal etwas Ruhe für den Leser, der täuscht sich - jede Seite ist voller Spannung und Drammatik pur und man kommt kaum zum Luft holen.

Ich habe Katniss sofort ins Herz geschlossen, ein junges Mädchen das für ihre Mutter und Schwester sorgt, damit diese überleben können, jagt sie Tiere, sammelt Pflanzen und verkauft diese um andere Lebensmittel davon zu kaufen.
Als Katniss Schwester bei den Spielen mitmachen sollte, meldet sich Katniss sich freiwillig und tritt an ihrer Stelle an, zusammen mit Peeta.
Zuerst werden sie mit Essen und allem verwöhnt, sie bekommen Trainingstunden und werden gefördert, bis natürlich die Spiele anfangen, denn da geht es ums überleben und töten.
Katniss und Peeta müssen ein langen Weg gehen, zuerst alleine und dann zusammen, aber auch da gibt es viele Hindernisse und Überraschungen, aber überwiegend negative...

Also ich muss sagen, was die Autorin da geschrieben hat, ist echt der Hammer, ich habe soetwas noch nicht gelesen, Suzanne Collins schreibt absolut fesselnd, spannend und fazinierend, der Schreibstil ist wirklich klasse, amn findet sehr schnell rein, auch wenn man mal nicht alle Wörter versteht, behält man den Überblick und man legt das Buch erst weg, wenn man fertig ist.

Das einzige was ich sagen muss, es ist ja ein Jugendbuch und ich als Erwachsende Frau finde einige Sachen schon sehr heftig, also sollte man sein Kind nicht alleine damit lassen, selbst ich musste doch über bestimmte Situationen mit meinem Partner reden, weil die doch nicht so leicht zu verdauen sind.

Trotzdem ist es ein Buch das man gelesen haben sollte!!!!
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am 7. August 2011
"Die Tribute von Panem" ist ein lesenswertes Buch. Es ist von Beginn an spannend und durch die Ich-Erzählerin Katniss bekommt die Handlung eine eigene Dynamik.
Die Figuren und auch die Orte, die durch ihre gelungene Beschreibung eine (oftmals) bedrohliche Atmospähre vermitteln, sind meiner Meinung nach sehr durchdacht, aber zum Glück für die Leser/innen nicht immer durchschaubar.
Interessant ist auch, dass Suzanne Collins es mit "Die Tribute von Panem" auch gelingt, die bestimmte Aspekte der heutigen Mediengesellschaft und den teils damit verbundenen Voyeurismus zu kritisieren, was einen durchaus grübeln lässt. Deshalb ist es unbedingt auch für Erwachsene sehr lesenswert.
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am 26. Juni 2015
Als die Trilogie angekündigt wurde und ich die Zusammenfassung las, nahm ich mir vor, sie zu lesen und war hingerissen nach dem ersten Teil, sodass ich es kaum erwarten konnte, die Fortsetzungen auch zu lesen.
Zum Inhalt ist ja schon mehr als genug geschrieben wurden, und spätestens seit der in meinen Augen sehr gelungenen Verfilmung weiß jeder, um was es geht. Trotzdem würde ich auch jenen, die nur die Filme kennen, ans Herz legen, auch die Bücher zu lesen, denn sie sind einfach grandios und herrlich geschrieben.
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am 13. September 2009
Hast Du Dir schon einmal überlegt, was Du machen würdest, wenn Du vor laufender Kamera töten müsstest, um zu überleben? Hast Du Dir schon einmal überlegt, wie Du reagieren würdest, würdest Du Menschen im Fernsehen beim Töten zusehen? Alles das könnte Realität werden. Eine solche Zukunft erzählt Suzanne Collins in ihrem ersten Buch der Trilogie "Die Tribute von Panem" "Tödliche Spiele", äußerst faszinierend, brisant und auf jeden Fall erschreckend.

Nordamerika gibt es nicht mehr, dafür das Land Panem, aufgeteilt in 12 Distrikte, die vom Kapitol beherrscht werden. Die Distrikte müssen für die Leute im Kapitol die verschiedensten Dinge herstellen. In Distrikt 12 ist es der Abbau von Kohle. Und in diesem Distrikt lebt Katniss mit ihrer Mutter und ihrer kleinen Schwester Primrose. Es ist kein leichtes Leben, doch Katniss versucht, das Beste daraus zu machen. Jedoch werden in jedem Jahr vom Kapitol die sogenannten Hungerspiele durchgeführt. Dafür werden aus jedem Distrikt jeweils ein Junge und ein Mädchen ausgewählt, die dann in einer Arena so lange gegeneinander kämpfen und sich töten müssen, bis nur noch einer, der Sieger, übrigbleibt. In diesem Jahr wird in Distrikt der Name Primroses' gezogen. Um ihrer kleinen Schwester diese Qualen zu ersparen, meldet sich Katniss freiwillig und wird zusammen mit Peeta ins Kapitol und damit zu den Hungerspielen geschickt. Diese laufen mit einem riesigen Medienrummel ab, wobei die Kandidaten in der riesigen Arena ständig mit der Kamera beobachtet werden. Sozusagen im Kapitol DAS Medienereignis des Jahres. Wie es den Tributen, so heißen die Kanditaten aus den 12 Disktrikten, aber in der Arena geht, was sie für Schmerzen erleiden müssen, das interessiert keinen. Nur: wer wird dieses Jahr der Sieger sein?

Suzanne Collins spricht mit diesem Buch eine sehr ernste Problematik an. Im TV laufen Reality Shows hoch und runter, wir haben uns daran schon fast gewöhnt und immer muss es schlimmer, nackter oder grausamer werden, damit überhaupt noch Leute zuschauen. Könnten die "Hungerspiele" nicht auch in unserer Welt Realität werden? Wir sehen dabei zu, wie andere sich gegenseitig ermorden? Oder ist das nur Fiktion und wir haben damit nichts zu tun? "Die Tribute von Panem" haben mich sehr nachdenklich gemacht über unser TV-Konsumverhalten. Ob ich mir darüber Gedanken mache, was ich da eigentlich schaue. Gewalt ist in unserem Fernsehen schon Normalität, darüber macht sich keiner mehr groß Gedanken. Doch wie weit dürfen wir gehen? Darf es so etwas wie die "Hungerspiele" geben?
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am 7. Mai 2012
Den meisten Büchern wird vorausgesagt, dass sie weit besser als ihr Filmadaptionen sind und in den meisten Fällen muss ich zustimmen. Ich habe den ersten Teil im Kino gesehen und war hellauf begeistert! Auf Empfehlung legte ich mir sofort das Buch zu und hatte es in 2 Tagen durch.
Was mir dabei sehr negativ auffiel:

Die Erzählzeit ist Präsens und erzählt wird aus der Ich-Perspektive. Hierbei werden meist nur kurze, abgehackte und stilistisch unschöne Sätze verwendet und es entsteht zwangsweise der Eindruck, dass die Protagonistin nicht allzu helle ist.. Eine große Wortvielfalt sucht man also vergebens.
Zur Darstellung etwaiger Charaktere, Orten oder Vorkomnissen ein paar Beispiele: während man sich im Film eine sehr genaues Bild der Charaktere machen kann beschränkt sich deren Beschreibung in der Vorlage oft auf wenige Adjektive wie "schlank, braune Haare, guter Freund, etc etc"... Zur Hauptstadt wird nicht viel mehr gesagt als "groß, viele Lichter, bunte Leute". Man bekommt keinerlei Eindruck vermittelt außer jenem den man sich selbst macht, was aber genau für diesen Erzählstil nicht richtig gewählt ist. Alles in Allem ist es schwer mit der Protagonistin richtig mitzufühlen aufgrund ihrer detailarmen Darstellungen.

Positiv ist lediglich, dass man durch das Lesen einige Hintergrundinfos erfährt die im Film nicht zur Sprache kamen, wie zB.: dass Panem das ehemalige Nordamerkia (na was denn auch sonst...) sei.

Als großer Bücherwurm muss ich leider sagen, dass dies eines der Bücher ist, die ihren Erfolg wohl nur ihrer Filmadaption zu verdanken haben. Empfohlene Zielgruppe dürften eigentlich bloß 10-16 jährige sein, obwohl für die Jüngeren wiederum die Handlung etwas zu brutal sein könnte. Eben nicht mehr als ein bestenfalls durchschnittliches Jugendbuch. Wer sich die Zeit sparen will, dem kann ich getrost den Film empfehlen. Wer ein gutes Buch lesen will, dem rate ich hier ab.
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