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Kundenrezensionen

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am 16. September 2015
Bevor ich mir dieses Buch, auf Anraten vieler Freunde, endlich zulegte, hatte ich große Bedenken. Schließlich erhielt es einen Jugendliteraturpreis. Also dachte ich mir, hier wird eine Jugendstory erzählt. Wenig Ekstatisches also für meine Leserseele. Jedoch wurde ich eines besseren belehrt. Dieses Buch ist so weit weg von nur für Jugendliche, wie der absolute Pazifismus auf der Welt.

Die Geschichte entführt einen sofort in die Welt von Panem. Genauer gesagt in den Distrikt 12. Man wird von der Ich-Erzählerin Katniss (sehr interessanter Name) sofort eingeweiht und mit der Welt vertraut gemacht. Die Autorin spart sich langweilige Lückenfüller für die Story. Sie beschreibt gezielt und interessant. Sodass die ersten Seiten einen kaum loslassen. Man will wissen, was als Nächstes passiert. Vor allem in dem Moment, in dem sich Katniss, anstelle ihrer Schwester, freiwillig für die Hungerspiele meldet.
Ein Fest für die reichen und edlen Bewohner Panems. In diesen Hungerspielen treten aus den 12 Distrikten je ein Mädchen und ein Junge für ihre Distrikten an und töten sich gegenseitig. Der Sieger wird, so wie sein Distrikt, mit Wohlstand belohnt.

Die Anekdote und der Plot an sich sind wirklich fantastisch. Man wird extrem mitgerissen und wünscht sich, dass das Buch ewig lang weiter geht. Was mich jedoch störte war, dass die Hungerspiele zu diffus waren. Hier ließ Collins zu viele Lücken und beendete sie ziemlich rasch und einleuchtend. Man konnte im Endeffekt sich klar vorstellen, wie sie Enden würden und wurde zu wenig auf die Folter gespannt.
Das ist der wirklich einzige Kritikpunkt eines ansonsten tollen Buches.
Bin auf Teil 2 gespannt! Jetzt gucke ich mir mal den Film an :)
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Durch Kriege und Naturkatastrophen sind die USA vollkommen zerstört. Aus ihren Trümmern ist Panem entstanden, das sich in zwölf Distrikte teilt und von einer unerbittlichen Regierung geführt wird. Alljährlich finden dort ganz besondere Spiele statt, die im ganzen Land übertragen werden und für die jeder Distrikt zwei Jugendliche abstellen muss. Die Regeln sind grausam und einfach: Nur einer kann die Spiele überleben. Als ihre kleine Schwester ausgelost wird, meldet sich die sechzehnjährige Katniss freiwillig. Zusammen mit Peeta, einem Jungen aus ihren District nimmt sie den Kampf auf. Das Problem ist nur, das aufkeimende Gefühle für Peeta Katniss vor große Probleme stellen. Vor allem, weil sie nicht genau weiß, was sie empfindet und empfinden darf.

Mit den Tributen von Panem ist der Amerikaner Suzanne Collins ein großer Wurf gelungen. Weltweit auf den Bestsellerlisten konnte sie nicht nur Leser, sondern auch zahlreiche Kritiker und Hollywood überzeugen.Doch was ist dran, an den oft überschlagenden Lobeshymnen? Der Auftakt zu dieser Trilogie ist durchaus lesenswert. Suzanne Collins schafft es, ein dystopisches Szenario zu entwerfen, dass den Leser von Beginn an fesselt. Sie spielt die Stärken des Ich-Erzählers voll aus, der den Roman vollständig aus der Sicht von Katniss erlebt. Die verwendete Erzählzeit Präsens trägt weiter dazu bei, dass der Roman sich gut und ausgesprochen authentisch liest.

Katniss und Peeta stehen sich in der Arena als Gegner gegenüber. Gerade aus der Frage, wie sie diesen Konflikt lösen wollen, bezieht der Roman einen Großteil seiner Spannung. Zur Höchstwertung reicht es bei diesem Auftakt noch nicht, da sich im Mittelteil doch ein paar Längen eingeschlichen haben. Hier gibt es einige Kapitel, die sich recht zäh lesen. Zum Ende gelingt es Suzanne Collins die Spannung wieder etwas zu steigern. Der Showdown in der Arena ist spannend und das Ende weckt Interesse für den nächsten Band.

Der Auftakt zu DIE TRIBUTE VON PANEM hält durchaus was er verspricht. An manchen Stellen war ich mir zwar nicht sicher, ob ich wirklich ein Jugendbuch lese, aber insgesamt ist TÖDLICHE SPIELE ein interessanter und spannender Roman, der eine geschickte Abrechnung mit unserer Medienlandschaft ist.
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am 8. September 2014
Ich habe mit der Bewertung der Serie gewartet, bis ich das Ende kenne um versteckte Handlungsstränge zu bewerten.

Der erste Band ist ausgesprochen unterhaltend, wobei der weibliche Hauptcharakter nicht der Sympathieträger ist wie in manchen anderen Serien des gleichen Genres. Nichtsdestotrotz hat Frau Collins eine spannende Welt erschaffen die zwar einige Fragen aufwirft aber trotzdem natürlich erscheint.

Den ersten Band finde ich den stärksten der Reihe, da innerliche Zerrissenheit von Katniss zwischen Peeta und Gale am Besten zum tragen kommt und mit dem revolutionären Akt zum Ende Lust auf die Fortsetzung macht.

Für Fans des Films kann ich das Buch sehr empfehlen um manche Wissenslücken zu schließen und die Charaktere besser zu verstehen.
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am 30. Dezember 2013
Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich vor kurzem den Film gesehen habe und von diesem schon ziemlich begeistert war. Ich wusste über "Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele" nur, dass es ein Teil einer Trilogie ist und dass es irgendwie um Mord und Totschlag geht. Dann hat man mich zu einem DVD-Abend mit diesem Film gelotst und ich ließ mich einfach mal drauf ein.

Hierbei stütze ich meine Bewertung des Buches also auf einen Vergleich mit dem Film. Und blöderweise muss ich sagen, dass mir der Film viel besser gefallen hat, als das Buch.

Weil:
- Als ich den Film sah, war ich sofort platt wegen der Atmosphäre. Ein Volk wird vom Kapitol unterdrückt und gezwungen, jedes Jahr zu den sogenannten Hungerspielen je einen Jungen und ein Mädchen aus jedem Distrikt in eine Arena zu schicken, wo sich diese Kinder/Jugendlichen (insgesamt 24) bis auf den Tod bekämpfen. Dieser Plot erinnert schon sehr stark an das alte Rom, die Gladiatorenkämpfe usw. Diese ganze Geschichte ist so ... absurd brutal, wenn man darüber nachdenkt. Jedesmal, wenn ich diese bunt gekleideten Leute im Kapitol sah, die sich wie die Schnitzel freuten, wenn sie die Tribute sahen und ihnen zujubelten oder einfach nur total euphorisch mit ihnen umgingen, dachte ich immer nur: Wie können die so mit Kindern reden, obwohl sie wissen, dass die nur dazu da sind, um für ihr Vergnügen zu krepieren?
Diese so makabre Stimmung fehlte mir im Buch. Gerade weil das Buch in der Ich-Perspektive (aus der Sicht von Katniss Everdeen) erzählt wird, hoffte ich auf diverse innere Monologe, die bspw. zeigen, dass Katniss das alles infrage stellt oder unfair findet. Sie scheint das alles so hinzunehmen. Das klappte dann im 2. Buch schon besser.

- Was mich am meisten gestört hat: Katniss scheint im Buch überhaupt kein Problem damit zu haben, in die Arena geschickt und gezwungen zu werden, andere Kinder/Jugendliche zu töten - oder sogar selbst getötet zu werden. Wo ist der psychische Stress? Wo ist die Angst vor dem Tod? Ich meine, vielleicht bin ich auch ein Weichei und wäre die einzige, die mir ins Hemd machen würde, bei dem Gedanken an den bevorstehenden Tod... aber ich hätte ein wenig mehr Emotionalität im Buch erwartet. Nicht so viel Neutralität. Aber vielleicht ist Katniss auch einfach nur ein abgebrühtes Hardcoreweib...

- Ein letzter Punkt, der mich gestört hat: Über die anderen Tribute hat man kaum etwas erfahren. Teilweise noch nichtmal ihre Namen. Bei den Interviews im Kapitol wurden sie alle ganz schnell abgefrühstückt, da heißt es teilweise (ich zitiere):

"Ich sitze da wie eine Dame, so wie Effie es mir gezeigt hat, während die Distrikte einer nach dem anderen drankommen. Jeder scheint irgendeine Rolle zu spielen. Der riesige Junge aus Distrikt 2 ist eine skrupellose Tötungsmaschine. Das fuchsgesichtige Mädchen aus Distrikt 5 ist durchtrieben und schwer zu fassen. Ich habe Cinna sofort gesehen, als er seinen Platz eingenommen hat, aber trotz seiner Anwesenheit bin ich verkrampft. 8,9,10. Der verkrüppelte Junge aus Distrikt 10 ist sehr still. [...]" (S.141)
Eine J.K. Rowling oder ein Tolkien hätte das nicht so lieblos abgefrühstückt. Bei diesen Autoren gäbe es ausführliche Beschreibungen der Tribute, so wie ich es mir gewünscht hätte. Meinetwegen nicht bis ins kleinste Detail, so wie es Tolkien ja gerne tut, aber doch zumindest so, dass man sich ein Bild von jedem Tribut machen kann. Ich für meinen Teil hätte das gerne etwas detaillierter gehabt.

Trotz all den Punkten gebe ich trotzdem diese gute Bewertung für das Buch ab, denn vielleicht hätte ich es noch besser gefunden, wenn ich den Film NICHT vorher gesehen hätte. Das 2. Buch "Gefährliche Liebe" habe ich jetzt auch durchgelesen und bin begeistert (bis auf denselben Kritikpunkt mit den Tributen; auch in diesem Buch werden die Tribute meiner Meinung nach nicht ausreichend beschrieben, sodass ich ständig zurückblättere und mir denke "Wer war jetzt gleich derundder?....wurde überhaupt was zu ihr geschrieben?...oder ist das ein Mann??") und warte jetzt erwartungsvoll auf die Bluray von "Catching Fire"

Die eigentliche Story ist wirklich genial und sehr gut erzählt, daher 4 Sterne. Empfehlenswert!
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am 19. März 2014
Eine außergewöhnliche Geschichte, ein außergewöhnliches Spiel. Mit der Brutalität der Realität von Panem muss man sich aber erst einmal auseinander setzen wenn man noch nichts davon gehört hatte. "Panem" ist zwar ein "Fantasyroman" aber für Jugendliche dennoch brutal. Die Autorin schafft es von Beginn an einen in den Bann der Geschichte zu ziehen, darin zu versinken, Kopfkino zu produzieren. Das macht sie sehr gut und zeugt von schriftstellerischem Talent. Zum Schluss zieht sich die Geschichte leider unnötig in die Länge mit einer Banalität, die mich dann wieder enttäuschte, deswegen ziehe ich auch 1 Stern ab. Grundsätzlich gebe ich in meinen Rezensionen keine Angaben zum Inhalt der Geschichte, sondern bewerte die Qualität. ich habe mir im Anschluss die Tribute von Panem "Gefährliche Liebe" bestellt, sie aber noch nicht gelesen. Von mehreren Seiten habe ich nun gehört, dass der Anschlussroman nicht mehr den Glanz der ersten Geschichte hat.
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am 28. Januar 2013
Auf die Handlung brauche ich nach so vielen Rezensionen wohl nicht mehr eingehen.

Ich liebe Buchreihen, selten lese ich einzelne in sich abgeschlossene Bücher. So bin ich auch schon vor Langem auf die Tribute von Panem gestoßen. Ich muss gestehen, ich mag keine Gebundenen Ausgaben und da mich die Story in der Kurzvorschau auch nicht vom Hocker riss, habe ich es lange dabei belassen.

Nach Stöbern im Markt bin ich auf den Film Die Tribute von Panem - The Hunger Games [Blu-ray] [Special Edition] gestoßen. Ich finde den Film sehr toll, spannend etc. Allerdings kam mir gerade das Ende nach den Spielen sehr abgehackt vor und irgendwie fehlten mir Details. Da es den ersten Teil mittlerweile als Taschenbuch gab, bestellte ich ihn mir kurzerhand.

Kurzum, ich wurde keineswegs enttäuscht. Katniss ist ein Charakter den man gern haben muss. Keinesfalls überheblich, weiß was sie kann und will, und sorgt sich um ihre Familie. Ich denke Katniss ist wie sie ist, da sie durch den Tod des Vaters früh dazu gezwungen wurde sich um ihre Schwester zu kümmern, sie zu ernähren, und die Verantwortung zu übernehmen, weil ihre Mutter sie in ihre eigene kleine Welt zurückgezogen hatte. Die Beziehung die dadurch zwischen Katniss und Prim bzw. ihrer Mutter entstand, ist nachvollziehbar und gut dargestellt. Auch Peeta hat seine charakterlichen Stärken, allerdings meist mit milchbubihaftem Touch. Absolut super finde ich Cinna und Haymitch, sowohl im Buch als auch im Film. Da die Spiele jetzt erst mal rum sind, hoffe ich doch, noch Weiteres von ihnen zu hören und zu erfahren. Von wem man für mich nicht genug erfährt ist Gale. Die Beziehung zwischen Gale und Katniss bleibt mir ein Rätsel.

Ich finde die Story ist etwas anderes, als dieser herrschende Vampir-, Zauberer- und Hexenhype derzeit. Die erschaffene Welt mit den einzelnen Distrikten und deren unterschiedlichen Eigenschaften, dem Kapitol als Zentrum, sowie der Hungerspiele ist schon ausgesprochen kreativ.

Ich weiß nicht, ob die Betitelung Jugendbuch" so glücklich geraten ist, da die Hungerspiele doch teilweise brutal dargestellt sind und die Kaltblütigkeit der Spielmacher hier schon an die Grenzen geht.

Ich bin auf die weiteren Teile gespannt, allerdings wird es wie bei diesem laufen, erst Film dann Buch, da das Taschenbuch wohl erst anschließend erscheinen wird.
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am 6. Mai 2015
Spannend geschrieben, verfolgt man den Weg der Heldin durch das grausame Spiel, das der Staat veranstaltet - natürlich life.
Man kann durchaus Parallelen ziehen zu diversen Shows, die im Kino/TV laufen. Es ist ein Kampf ums Überleben, der mit finten und teilweise gemeinsamer Strategie von der Heldin gewonnen wird.
Die tragische Liebesgeschichte bleibt offen, um Raum für die Fortsetzungsbände bietet. der Befreiungskampf geht also weiter. Man muss sie sich aber nicht antun
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am 10. Juli 2015
Eigentlich sind die Tribute von Panem viel zu brutal für eine Jugendbuchreihe. Da wird herzlich wenig geschönt nachdem die Hungerspiele begonnen haben. Doch obwohl ich eigentlich kein Fan brutaler Bücher/Filme bin, hab ich diese Trilogie gerne gelesen. Das Szenario einer derart skrupellosen, eisernen Regierung, die ihre Bürger zu solchen "Spielen" zwingt (und die Glücklichen, die nicht ausgelost wurden, auch noch zwingt, das Geschehen im TV zu verfolgen!), ist ebenso beängstigend wie spannend. Da es sich um ein Jugendbuch handelt, ist der Schreibstil recht einfach, was mich anfangs gestört hat. Allerdings hat diese Tatsache auch den Lesefluss begünstigt, da die Ereignisse in der Arena nicht nur schlicht, sondern auch sehr temporeich beschrieben werden. Baut sehr die Spannung auf.
Insgesamt finde ich die Idee und deren Umsetzung sehr gelungen. Das einzige was mich bei diesem 1. Band extrem nervte, war das absolut kindische, pubertäre Verhalten der Hauptfigur Katniss! Im Laufe des Buchs macht sie zwar eine gewisse Entwicklung durch, aber besonders anfangs (kurz nachdem sie sich für Prim freiwillig gemeldet hat) ist ihr Verhalten unerträglich. Über was für einen Mist sie hier z.T. rumzickt, während sie mal eben in einem Trainingscamp mit 24 Kandidaten, von denen (normalerweise) nur 1 lebend nach Hause kommt, gelandet ist.. Unfassbar.
Aber abgesehen davon hat mir dieses Buch wirklich sehr viel Lesefreude bereitet. Habe somit auch die beiden Fortsetzungen verschlungen.
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am 7. Juni 2015
Hallo Zusammen,
habe die Uhrenbox als Geschennk gekauft. Sag gut aus. Habe bis heute nichts negatives vom Beschenkten gehört .
Ich habe die Tribute als Höruch gehört und kann die Reihe nur empfehlen.
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am 3. März 2012
Erster Satz: Als ich aufwache, ist die andere Seite des Bettes kalt.

Die Tribute von Panem, ich glaube es gibt kaum noch Bücherfreunde die von dieser Trilogie nicht zumindest schonmal gehört haben, vor allem jetzt nach Veröffentlichung des Filmtrailers. Da ich bisher keine Dystopien gelesen und auch nicht sonderlich daran interessiert war, hat es lange gedauert bis ich mich dazu entschlossen habe den Büchern eine Chance zu geben. Was vor allem auch daran liegt das es gebundene Ausgaben und damit sehr teuer sind. Jetzt habe ich Tödliche Spiele aber doch mal gelesen und ich bin wirklich begeistert.

Die Autorin hat eine interessante Welt erschaffen in der hoch entwickelte technologische Dinge, zusammen mit altertümlichen Dingen gemischt werden. Allerdings sollte man sich von Anfang an bewusst sein das diese Welt sehr dunkel und grausam ist. In den Distrikten herrscht der Hunger und viele können sich nur durch illegale Tätigkeiten über Wasser halten - so wie Katniss. Seit dem Tod ihres Vaters und dem damit zusammenhängenden Rückzug ihrer Mutter, ist sie verantwortlich dafür das ihre kleine Familie nicht verhungert. Katniss geht außerhalb von Distrikt 12 zusammen mit ihrem Freund Gale jagen und sorgt so dafür das ihre kleine Schwester Prim und ihre Mutter zumindest etwas im Magen haben. Als schließlich Ernte ist und damit auch die alljährlichen Hungerspiele beginnen, bricht beinah ihre Welt zusammen als Prim aus dem Topf mit Namen gezogen wird.

Von Anfang an hat man gemerkt welch eine tiefe Bindung Katniss mit ihrer Schwester verbindet. Sie liebt Prim sehr und würde alles tun um sie in Sicherheit zu wissen, selbst wenn das heißt, sich frewillig bei den Spielen als Tribut zu melden. Damit hat sie praktisch ihr eigenes Todesurteil unterschrieben, denn nur einer von 24 Tributen kommt lebend aus der Arena hinaus in die sie gesperrt werden um sich gegenseitig zu töten.

Die ersten paar Seiten konnte ich nicht verstehen weshalb so ein Wirbel um die Bücher gemacht wurde. Sicher, es gab einige Szenen - nachdem sie beim Kapitol angekommen waren - die einem den Atem verschlugen und staunen ließen. Vor allem das Einzeltraining mit den Spielemachern und das Interview fand ich sehr gut geschrieben, aber all das hat mich noch nicht völlig überzeugt. Erst als die Tribute in die Arena kamen und der Kampf ums Überleben los ging, begriff ich es. Das Buch lässt einen einfach nicht mehr los. Man ist gefesselt und kann einfach nicht aufhören zu lesen ohne zu wissen wie das ganze ausgeht.

Tödliche Spiele ist mitreißend und das auf mehrere Arten. An manchen Stellen kamen mir die Tränen über diese Ungerechitkeit und Grausamkeit. Es wurde keine einzige Minute lang langweilig, die Spannung war so intensiv das ich irgendwann nicht mehr still sitzen konnte. Eine große Liebesgeschichte ist aber nicht vorhanden. Man merkt bei Peeta zwar das er alles was er sagt ernst meint, aber bei Katniss ist es immer ein Rätselraten. Tat und sagte sie das jetzt nur um den Zuschauern was zu bieten und zu überleben, oder sind es ihre Gefühle die sie dazu getrieben haben? Es gibt einige schöne Szenen mit den beiden, aber von Katniss Seite kam einfach kein Gefühl rüber, auch wenn man manchmal zwischendurch den Eindruck bekam das sie es ernst meinte.

Gegen Ende des Buches ist alles genauso offen wie zu Anfang und ehrlich gesagt war ich von dem Ende ein wenig enttäuscht und auch überrascht. Ich hatte mit einem großen Cliffhanger gerechnet der die Leser dazu animiert weiter zu lesen, natürlich gab es einen Cliffhanger, aber er hat mir jetzt nicht das Bedürfnis ausgelöst sofort weiter zu lesen. Vor allem bin ich jetzt wieder unsicher. Wie werden die Folgebände sein, jetzt, da die Hungerspiele vorbei sind? Kann die Autorin weiterhin die Spannung halten?

Tja, das werde ich wohl erst im zweiten Band erfahren.

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Fazit
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Absolut spannend, mit einigen klitzekleinen Schwächen und absolut nichts für Leute die nicht viel vertragen. Tödliche Spiele ist an manchen Stellen sehr brutal und es sterben sehr viele Menschen. Das sollte man sich bewusst machen bevor man das Buch liest.
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