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Kundenrezensionen

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am 14. September 1999
Der neunjährige Karl Löwe, von seinem Bruder liebevoll Krümel genannt, ist sehr krank und weiß, dass er bald sterben muss. Um ihn zu trösten, erzählt ihm sein Bruder Jonathan vom Land Nangijala, in das man kommt, wenn man gestorben ist. In Nangijala, das irgendwo hinter den Sternen liegt, ist noch die Zeit der Lagerfeuer und der Sagen. Von dort stammen sogar alle Märchen und Sagen, und von früh bis spät kann man dort Abenteuer erleben. Doch dann geschieht das Furchtbare: Jonathan stirbt vor Krümel. Als das Haus in Flammen steht, rettet Jonathan seinen kleinen Bruder. Doch bevor er stirbt, ermuntert er ihn noch: „Weine nicht, Krümel, wir sehen uns in Nangijala wieder!" Eines Tages sitzt eine kleine weiße Taube auf dem Fensterbrett. Es ist Jonathan, und er erzählt seinem kleinen Bruder von Nangijala. Dann geschieht das Seltsame... Astrid Lindgren erzählt in diesem spannenden Buch von dem ewigen Kampf zwischen Gut und Böse und von dem Sieg über die eigenen Ängste. Das Buch wurde mit folgenden Preisen ausgezeichnet: Wilhelm-Hauff-Preis, Internationaler Janusz-Korczak-Preis, Auswahlliste Deutscher Jugendliteraturpreis und Medaille des schwedischen Buchhandels. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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TOP 500 REZENSENTam 2. November 2007
Astrid Lindgren hat auch mitgekriegt, wie es in Schweden und dem Rest der Welt bergab geht mit der Menschheit. Sie hat mal gesagt: "Ich möchte gerne sterben, aber nicht heute und nicht morgen, sondern später."
Ich hätte ihr so sehr gewünscht, dass sie ihren hundertsten Geburtstag erlebt, aber sie hat sich ein paar Jahre vorher entschieden, lieber nach Nangijala zu gehen und nicht hierzubleiben. Dafür kann man auch nur Verständnis haben, wenn man "Die Brüder Löwenherz" liest.

Ich habe nicht alle Bücher der Welt gelesen (dazu fehlt mir einfach die Zeit), aber ich traue mich trotzdem zu behaupten (und es wird auch so sein), dass Astrid Lindgrens "Brüder Löwenherz" zum Thema Kinder und Sterben das schönste Buch auf Erden ist. Hier wird mit soviel Liebe, Zuversicht und Trost vom Leben nach dem Tod erzählt, dass mir die Tränen in die Augen steigen. Ich will auch mal nach Nangijala. Aber nicht heute und nicht morgen, sondern später.
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am 4. September 2001
"Wenn alle wären wie du", sagte Orwar, "dann würde das Böse ja bis in alle Ewigkeit herrschen!" Aber da sagte ich, wenn alle wären wie Jonathan, dann gäbe es nichts Böses.
Diese einfachen Aussagen, erzählt von Karl 'Krümel' Löwenherz, sind viel zu wertvoll, um sie Erwachsenen vorzuenthalten. In diesem Buch steckt mehr versteckte Philosophie, als sie ein krankes und zynisches Hirn wie Nietzsche je hervorbringen könnte. Verpackt in eine wunderschöne Geschichte, die mit einfachen Worten und einer dichten Atmosphäre begeistert. Astrid Lindgren hat mit den Brüdern Löwenherz einen zeitlosen Klassiker geschrieben.
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am 12. Juli 2007
Ein unglaublich schönes und spannendes Buch, das ich von der Autorin der ebenfalls hervorragenden Bücher "Michel aus Lönnneberga" und "Pippi Langstrumpf" nicht erwartet hatte, weil es ganz anders ist.

Die Geschichte wird aus der Perspektive von "Krümel" Karl Löwe erzählt, der schwer krank ist und Angst vor dem Sterben hat. Sein großer Bruder Jonathan steht ihm bei, er erzählt ihm von einem Land, in das Krümel gehen werde, wo er gesund sein und jeden Tag Abenteuer erleben werde. Und nach kurzer Zeit, werde er, Jonathan, zu ihm kommen.

Doch dann kommt es anders: Jonathan stirbt, als er seinen Bruder Krümel vor einem Feuer rettet, und geht als erster in dieses sagenhafte Land. Als Krümel schließlich nachfolgt und in Nangijala tatsächlich gesund ist, beginnen die Abenteuer für die beiden Brüder: Das Heckenrosental wird nämlich von einem Tyrannen, Tengil, geknechtet, der auch Macht über einen Drachen, die schreckliche Katla, hat ...

Am Ende, nach dem Tod Katlas, rettet Karl seinen großen Bruder Jonathan, in dem er mit ihm ins Land Nangilima springt, so wie am Anfang Jonathan mit Karl auf dem Rücken aus dem brennenden Haus gesprungen ist, um Karl "Krümel" vor dem Feuer zu retten.

Ich war unsicher, ob der zweimalige Tod der Brüder nicht zuviel für einen Zehnjährigen sei, und habe das Buch deswegen als Lektüre für mein Kind lange nicht in Betracht gezogen. Astrid Lindgren erzählt jedoch sehr einfühlsam, und über allem steht die tiefe Verbundenheit der Brüder, die den Leser nach den Tränen während der ersten Seiten in ihren Bann zieht.

Ein wunderbares Buch über Bruderliebe und darüber, wie man trotz Furcht Mut haben und für sich und eine bessere Welt kämpfen kann.

Phantastisch und sehr empfehlenswert! Klare 5 Sterne.
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am 5. September 2003
Ich kenne kein Buch, dass einen jungen Menschen besser zum Lesen animieren könnte!
Ich kenne kein Buch, dass einen jungen Menschen besser an die Themen Nächstenliebe, Altroismus, Sterben und Tod heranführen könnte!
Ich kenne kein Buch, dass in einen jungen Menschen besser das Interesse an der Philosophie wecken könnte!
Und ich kenne kein Buch, dass mich die letzten 20 Jahre seit meiner Kindheit begleitet hätte und mich immer wieder aufs Neue bewegt und zum Nachdenken anregt!
Herzliche Dank, Frau Lindgren!
Dieses Buch sollte "Pflichtlektüre" für jedes Kind an jeder Schule sein!
Dieses Buch ist schlicht, einfach, schön, spannend, bewegend, traurig und ganz unauffällig überaus tiefgründig!
Bei diesem Buch als Geschenk kann man nichts verkehrt machen - ganz im Gegenteil, man tut nur Gutes!
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am 23. Februar 2003
Wer Kinder kennt, die mit Sterben und Tod konfrontiert sind, sollte dieses Buch mit ihnen lesen. Ein vielschichtiges Buch über Leben und Sterben, Mut und Hilflosigkeit, Vertrauen und Verrat, Liebe und Hass, Halten und Loslassen. Durch eine überraschende Wendung im Handlungsablauf zu Beginn des Buches, gelingt es Astrid Lindgren, die andere Welt nach dem Tod zu einem Ort der Erwartung und der Zuflucht zu machen und dem Sterbenden die Angst vor dem Tod zu nehmen. Das Sterben wird gleichsam zur Hoffnung auf ein besseres Leben. Sterben als Verwandlung als Durchgang, wiederholbar, als autonomes Recht eines Menschen, selbst als Freitod. Das Ende des Buches war ein Skandal nach der Veröffentlichung und doch geliebt von den Kindern, für die dieses Buch in unendlicher Zuneigung und Achtung geschrieben wurde. Hätte Astrid Lindgren nichts geschrieben als dieses Buch, es würde ausreichen ihren Ruhm zu begründen.
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am 31. Oktober 2001
Astrid Lindgren versteht es den Leser durch ihre traumhaften Figuren Jonathan und Krümel schon auf den ersten Seiten so zu verzaubern dass man sich sicher ist das Buch nicht mehr aus der Hand zu legen bevor man auch den letzten Buchstaben verschlungen hat.
Als der kranke Krümel eines Tages versehentlich mit anhört, dass er bald sterben muß bekommt er furchtbare Angst und fragt seinen großen Bruder Jonathan um Rat.
Dieser erzählt ihm von Nagijala dem Land der Lagerfeuer und Sagen in welches man nach dem Tod reist.
Durch ein großes Unglück stirbt, der gesunde, hübsche und von allen gemochte Bruder Jonathan noch vor Krümel, weil er sich und Krümel - Karl aus dem brennenden Haus rettet.
Die von allen darum, dass nicht der kranke Krümel sondern der hübsche Jonathan gestorben ist, bedauerte Mutter verliert schließlich auch ihren Krümel.
Dieser kann es kaum fassen kann als er plötzlich im Kirschental steht und seinem geliebten Bruder Jonathan wiederbegegnet.
Eine intensive und spannende Geschichte die durch die Abenteuer die die beiden in Nangijala erleben bis zum Ende spannend und fesselnd erzählt ist.
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am 28. April 2002
Nach über 15 Jahren habe ich die Brüder Löwenherz wieder in die Hand genommen und war begeistert. Es ist nicht zwingend ein Kinderbuch, denn es behandelt ein sehr ernstes Thema: Das Leben nach dem Tod. Was für Kinder vielleicht nicht leicht aufzufassen ist, wird mit viel Phantasie und Geschick in einer wunderbaren Geschichte getarnt: Es geht um Geschwisterliebe, dem Umgang mit der Angst vor dem Tod und vor allem dem Mutmachen zur eigenen Courage. Ich werde es sicher in 15 Jahren wieder in die Hand nehmen.....
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Inhalt:
Jeden Abend erzählt Jonathan Löwenherz seinem kleinen Bruder Krümel von Nangijala, dem Land der Sagen und Märchen, in das man kommt, wenn man stirbt. Früher als gedacht treffen sich die beiden Brüder im schönen Kirschtal in Nangijala. Die Abenteuer beginnen jedoch erst, als das friedliche Land von einem bösen Tyrannen bedroht wird und die Brüder Löwenherz viel Mut beweisen müssen.

Sabine, Selina, Dana:

Uns gefällt Krümel, weil er mit der Zeit immer mutiger wird und seine Angst überwindet. Die Geschichte ist spannend, weil die Brüder immer wieder neuen Gefahren gegenüberstehen. Wir können das Buch nur empfehlen!
Pascal, Yannick, René, Jacob:
Dieses Buch ist nicht sehr gut für kleine Kinder geeignet. Aber das Buch zeigt, dass man keine Angst vor dem Tod haben muss.

Luca, Stefan, Jan:

Wir fänden das Buch optimal für Kinder, die vielleicht ähnliches erleben wie Krümel. Allerdings müssen die Eltern das Buch mit ihren Kindern besprechen. Das Buch hat uns sehr gut gefallen, wegen der Spannung und dem sinnvollen Inhalt, weil man hier mal richtig über dieses schwere Thema nachdenken kann.

Anastasia, Nina, Sophie, Selin:

Die Brüder Löwenherz sind auf verschiedene Weise entstanden. Astrid Lindgren wanderte einmal auf dem Friedhof von Vimmerby, als sie auf einem Grabstein die Inschrift 'Hier ruhen die Brüder Fahlén, gestorben im zarten Alter, 1860' las. Dort kam ihr die Inspiration zu dem Buch.
Uns gefallen die Bilder im Buch sehr gut. Wir fanden es auch schön, wie die Täler beschrieben wurden. Es ist zwar spannend, z.B. als Karl durch den engen Tunnel kriechen muss, aber teilweise fanden wir es langweilig, weil wir schon zu groß für diese Geschichte sind. Die Namen der Figuren und Täler gefallen uns auch nicht so gut. Das Ende war etwas eigenartig, weil man nicht erfährt, wie es am Ende ausgeht.

Celine M., Johanna, Klarissa:

Uns gefällt das Buch, weil das Land Nangijala sehr anschaulich beschrieben wird. Das Heckenrosental ist sehr geheimnisvoll. Der Kampf am Ende des Buches war sehr spannend.
Svenja, Eva, Jana, Celine S.:
Wir fanden das Buch spannend, fantasievoll und abenteuerlich. Es waren viele verschiedene Gefühle darin, das Ende war sehr traurig, aber es war auch schön, wenn Karl und Jonathan sich wiedersehen. Wir würden es aber nicht für kleine Kinder empfehlen, da es um den Tod geht.
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am 8. September 1999
Obwohl nur ein Buch von einer Kinderbuchautorin, ist es auch noch älteren Kindern über 18 zu empfehlen. Eine leichte und schnelle Lektüre, manchmal lustig und herzerfrischend schön, manchmal unsagbar traurig, so daß es schon viele Erwachsene zu Tränen gerührt hat. Oft sehr spannend, aber oft auch nachdenklich stimmend. Überhaupt habe ich noch nie jemanden getroffen, der von "Die Brüder Löwenherz" nicht begeistert gewesen war, beziehungsweise denen dieses Buch nicht sehr eindrücklich in Erinnerung geblieben ist. Handelt von zwei Brüdern; ihrem Leben vor und nach dem Tod. Letzteres scheint zunächst ein Paradies zu sein - verglichen mit dem Davor. Doch schon bald zeigt sich, daß das Paradies nicht perfekt ist; es beginnt ein Kampf Gut gegen Böse - Liebe gegen Haß. Das Buch endet nicht mit einem Happy End - auch wenn sie gegen einen Teil des Bösen siegen, so verlieren die Brüder dabei ihr Leben. Aber wer weiß - vielleicht wird ja ihr drittes Leben ein glücklicheres? Oh Astrid Lindgren - warum gibt es keine Vortsetzung? Vielleicht, weil Sie dem Leser kein Happy End servieren wollte? Wahrscheinlich möchte Sie, daß jeder sich selbst Gedanken darüber macht, wie diese unsere Welt besser werden könnte, mit weniger Haß. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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