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HALL OF FAMEam 9. März 2009
'Nihil est in intellectu quod non prius fuerit in sensibus' ' nichts ist im Verstand, was nicht vorher in den Sinnen gewesen ist: Dieser Satz findet sich bereits bei Aristoteles und Thomas von Aquin, aber erst John Locke machte ihn zum Kern seines Denkens. Sein Versuch über den menschlichen Verstand war 1690 in mehrerlei Hinsicht revolutionär, stellte er doch die erste systematische Abhandlung über die menschliche Erkenntnisfähigkeit dar. Was kann der Mensch wissen und wie erlangt er dieses Wissen? Ist die Welt wirklich so, wie sie sich präsentiert? Welche Maßstäbe und Methoden können wir für den Wissenserwerb anwenden? Diese Fragen wurden nach Locke zum Dreh- und Angelpunkt der gesamten Philosophie. Der englische Autor schrieb mit seinem fast tausendseitigen Hauptwerk nicht nur ein neues Kapitel der Erkenntnistheorie, sondern begründete auch gleich eine eigene Schule: den Empirismus, der in Abgrenzung von René Descartes' Rationalismus betont, dass sich die Erkenntnis aus der sinnlichen Wahrnehmung speise. Das Wissen, so die Empiristen, müsse via Erfahrung in den Geist hineingeschrieben werden wie auf eine 'leere Tafel'. Die Frage, wie stark unser Wissen von vererbten oder erlernten Denkmechanismen geprägt wird, beschäftigt Philosophen, Soziologen und Hirnforscher bis heute.
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