Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren Neuerscheinungen Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More saison Hier klicken Fire Shop Kindle Roosevelt festival 16

Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
116
4,6 von 5 Sternen
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:18,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 17. August 2013
1837, die Menschen des kleine Dorfes Raben Steinfeld in Mecklenburg erhalten die Möglichkeit nach Neuseeland auszuwandern. Ein großer Teil der Gemeinde nimmt das Angebot an und macht sich auf den Weg in ein scheinbar besseres Leben. Darunter auch Ida, ihr Vater und ihre Geschwister, sowie ihr Verlobter Ottfried mit Familie. Doch auch der Tagelöhner Karl aus Raben Steinfeld hat eine Möglichkeit gefunden um auszuwandern.
Als die tiefreligöse Gruppe in Nelson, Neuseeland ankommt, fangen die Schwierigkeiten um das zuvor versprochene Land an. Ein Tumult mit den Maoris, Naturkatastrophen, unerfüllte Lieben, Freundschaften und vor allem wunderbare Beschreibungen der neuseeländischen Welt im 19. Jahrhundert, alles spannend verpackt , das ist der Auftakt der neuen Trilogie von Sarah Lark.

Nicht nur auf dem Cover ist ein Weg ins Ungewisse dargestellt, auch die Menschen in diesem Roman gehen einen Weg ins Ungewisse. Auf dem Titelbild brauen sich die Wolken zusammen, ein Unwetter scheint heraufzuziehen. Und die Romanfiguren müssen so einige Schicksalschläge über sich ergehen lassen, in Neuseeland erwartet sie nicht die Sonne und ein glückliches Leben.

Sarah Lark gelingt es auch mit ihrem Auftaktroman zur neuen Neuseelandtrilogie verschiedene Erzählstränge so gekonnt zu verweben, dass hinterher alles zusammen läuft. Keiner braucht Angst vor den 900 Seiten zu haben, man versinkt in diesem Roman, fühlt sich versetzt in das Leben vor 170 Jahren und möchte das Buch kaum aus der Hand legen. Der Spannungsfaktor ist von Anfang an hoch, man fiebert als Leser richtig mit.
Vor allem ist die Geschichte historisch nachvollziehbar, nicht alle Personen sind fiktiv, der Tumult mit den Maoris u.a. ist belegt. Schon beim Lesen konnte ich mir die Protagonisten und ihre Umgebung richtig vorstellen, so als stünde man manchmal neben ihnen.

Fazit:
Eine Roman voller Liebe, Leid, Spannung und Emotionen.
Ich habe mitgefühlt, mitgefiebert und mitgehofft. Ich habe die 900 Seiten regelrecht verschlungen und warte gespannt auf die Fortsetzung. Ein Buch das mich erneut in die Geschichte von Neuseeland entführt hat, das mich begeistert hat!
Geändert von vielleser18 (Heute um 09:31 Uhr)
11 Kommentar| 50 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Oktober 2013
Die Zeit der Feuerblüten" von Sarah Lark historischer Roman, der überwiegend im Neuseeland des 19. Jahrhunderts spielt. Es handelt sich hierbei um den ersten Roman einer neuen Neuseelandtrilogie der Autorin.

1837, Ida und Karl wachsen in einem kleinen Dorf in Mecklenburg auf. Die dortige Gemeinschaft ist sehr religiös geprägt. Während Ida aus einer angesehenen Häuslerfamilie (d. h. Handwerkerfamilie) stammt, ist Karl nur der Sohn einfacher Tagelöhner. Unter den damaligen Gegebenheiten besteht für den intelligenten und fleißigen Karl kaum eine Chance, gesellschaftlich aufzusteigen. Ida führt als älteste Tochter dem verwitweten Vater den Haushalt und muss sich um die beiden jüngeren Geschwister Elsbeth und Franz kümmern. Als Frau hat sie nur wenige Rechte und muss sich ihrem Vater unterordnen. So wird sie auch auf dessen Wunsch hin mit dem Zimmermann Ottfried Brandmann verlobt.

Als Idas Vater davon erfährt, dass der Geschäftsmann Charles Beit mit dem Versprechen auf großen Landbesitz neue Siedler für Neuseeland anwirbt, überredet er einige der Gemeindemitglieder, u. a. auch Ottfried und dessen Familie, ihm und seiner Familie dorthin zu folgen. Karl, der weder die für die Auswanderung geforderten 300 englischen Pfund aufbringen kann, noch zu dem von Idas Vater angesprochenen Kreis gehört, schafft es dennoch, eine Passage für das Schiff nach Neuseeland zu ergattern. Schon während der Überfahrt bahnt sich zwischen Ida und Karl, welche schon seit der Kindheit Sympathien zueinander hegen, eine zarte Liebesbeziehung an. Ida hat jedoch nicht den Mut, gegen ihren Vater aufzubegehren und entsagt ihrer Liebe zu Karl.

In Neuseeland verfolgt der Leser die Schicksale von Ida, Karl und Ottfried, die durch Höhen und Tiefen geprägt sind, von Hoffnung und Verzweiflung. Weiterhin lernt er hier die Charaktere Kitten (später Cat) kennen, welche von ihrer als Prostituierte arbeitenden Mutter vernachlässigt wird und der das Schicksal ihrer Mutter zu drohen scheint. Zudem treten der verarmte englische Adlige Chris Fenroy und die Tochter von Charles Beit, Jane Beit, in Erscheinung. Die Schicksale all dieser Charaktere kreuzen sich mit denen von Karl, Ida und Ottfried.

Sarah Lark hat auch in diesen Roman historische Ereignisse und Hintergründe einfließen lassen, was dazu beiträgt, die Handlung sehr realistisch erscheinen zu lassen. Wie bereits in den früheren Romanen bekommt der Leser auch einen guten Einblick in die Kultur und Lebensweise der Maoris, welche natürlich ebenfalls eine wichtige Rolle in diesem Roman spielen.

Abschließend lässt sich sagen, dass Zeit der Feuerblüten" von der ersten bis zur letzten Seite fesselnd ist. Ich hätte diesen Roman an einem Stück auslesen könne, wenn meine Zeit das zugelassen hätte. Man leidet und freut sich mit den Charakteren. Diese sind derart plastisch beschrieben, dass man sofort Sympathien bzw. Antipathien für sie empfindet. Besonders interessant ist auch der Wandel, den die Charaktere während der Handlung nehmen. So wird entwickelt sich z. B. die schüchterne und fügsame Ida zu einer starken und selbstbewussten Persönlichkeit.
Auch in diesem Roman gibt es sehr schöne Landschaftsbeschreibungen von Neuseeland, welche zumindest bei mir den Wunsch wecken, das Land selbst einmal kennenzulernen. Die Zeit der Feuerblüten" ist absolut empfehlenswert für alle, die historische Romane bzw. Liebesromane mögen. Für diejenigen, die von den bisherigen Neuseelandromanen von Sarah Lark begeistert waren, ist er ein MUSS.
0Kommentar| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. März 2016
1837 entschließen sich zahlreiche Mitglieder der kleinen Mecklenburger Gemeinde Raben-Steinfeld nach Neuseeland auszuwandern. Auch Ida und ihr Verlobter Ottfried sowie der heimlich in Ida verliebte Tagelöhner Karl hoffen auf ein besseres Leben. Doch in Neuseeland angekommen werden die Altlutheraner mit unerwarteten Problemen konfrontiert. Das versprochene Land ist nicht frei, es gibt Verständigungsschwierigkeiten mit den Maoris und häufige Naturkatastrophen. Zudem beschwört die strenge religiöse Prägung der Neusiedler viele Konflikte herauf. Bis alle ihr Glück gefunden haben, ist es noch ein steiniger Weg.

"Die Zeit der Feuerblüten" ist der wundervolle Auftakt der Feuerblütensaga von Sarah Lark. Ich habe schon alle Neuseelandbücher der deutschen Autorin begeistert gelesen, doch "Zeit der Feuerblüten" ist für mich ihr bisher bester Roman und mein absoluter Favorit. Man taucht sofort in die packende Auswanderer - Geschichte ein und merkt gar nicht wie die Zeit vergeht. 900 Seiten lang entführt uns die Autorin ins Neuseeland des 19. Jahrhunderts, in eine Zeit des Auf- und Umbruchs, und beschreibt dabei alles so detailreich und bildhaft, dass man gleich Lust auf eine Neuseelandreise bekommt.

Die vielschichtige Handlung fesselt von Anfang bis Ende. Gekonnt verwebt die Autorin historische Fakten und die einzelnen fiktiven Erzählstränge und es wird nie langweilig. Man verfolgt gespannt die Ereignisse rund um das bei Nelson gelegene Sankt Paulidorf der Altlutheraner, wobei deren Borniertheit und strenge Gläubigkeit so manches Kopfschütteln beim Lesen hervorruft.

Besonders gefallen mir hier auch die zwei weiblichen Hautprotagonisten Ida und Cat, die einen richtig ans Herz wachsen. Man leidet, fiebert und fühlt mit beiden die ganze Zeit mit. Ida und Cat sind zwar grundverschieden, doch ihr gemeinsames Schicksal schweißt sie zusammen. Ida als höhergestellte Tochter ist zunächst eher schüchtern und fügsam, wird aber immer selbstbewusster. Ihr gegenüber steht die lebhafte, mutige und starke Cat, die in einem armen Hurenhaus aufgewachsen ist und viele Jahre bei den Maori lebte. Beide Frauen ergänzen sich und es entsteht eine tiefe und ungewöhnliche Freundschaft, die sie bis in die Canterbury Plains führt.

Natürlich kommt auch die Romantik nicht zu kurz, denn auf Ida und Cat warten zwei interessante und liebenswerte Männer, mit denen sie ihr wohlverdientes Glück finden werden. Doch zuvor sind noch zahlreiche Verwicklungen und Schwierigkeiten zu überwinden.

Insgesamt ist "Die Zeit der Feuerblüten" ein toller Schmöker, bei dem alle Neuseeland und Sarah Lark - Fans voll auf ihre Kosten kommen. Ich kann den Auftakt der Feuerblütensaga daher wärmstens empfehlen, wie auch die zwei Nachfolgebände ("Der Klang des Muschelhorns" und "Die Legende des Feuerbergs"), die ich bereits mit Begeisterung gelesen habe. Klare 5 Sterne von mir für eins meiner Lieblingsbücher.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Mai 2016
1837, viele aus einer Gemeinde aus Mecklenburg wandern nach Neuseeland aus, unter anderem die junge Ida und ihre Familie. Obwohl Ida mit Ottfried verlobt ist, folgt der Tagelöhner Karl seiner großen Liebe Ida in die Ferne. Als in Neuseeland das versprochene Land nicht zur Verfügung steht, fangen die Probleme an: Ein Massaker im Maori-Dorf und neues Land, das den Ruf hat, häufig vom Fluss überschwemmt zu werden.

Die Liebe zwischen Karl und Ida hat keine Chance und so zieht Karl als Landvermesser durchs Land und Ida beginnt ihr neues Leben im Dorf mit dem herrischen Ottfried.

Cat, eine weiße Frau, die bei den Maoris aufgewachsen ist, kommt nach dem Massaker im Maori-Dorf mit Karl zurück zu den Weißen. Auch sie finden sich anziehend, doch Karl ist bereits mit Jane Beit verlobt. So verlieren sich die Liebenden aus den Augen. Cat und Ida begegnen sich und werden durch ein unheilvolles Ereignis zusammengeschweißt.

Bewertung: Das Buch ist wieder einmal gut recherchiert (wie im Anhang nachzulesen) und gut geschrieben. Allerdings ist es nicht Sarah Larks bester Roman. Einige Szenen sind langatmig, die Spannung ergibt sich nur aus den Charakteren, den man folgen möchte. Das Ende ist vorhersehbar und unspektakulär.

Fazit: Sarah Lark kann es besser!
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. April 2016
Das Buch beschreibt die Erlebnisse mehrerer Menschen Mitte des 19. Jahrhunderts bei der Auswanderung nach Neuseeland. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und man bekommt einen Einblick in diese Zeit. Sowohl die deutschen Altlutheraner in ihrer starren Denkweise als auch die eingeborenen Maori sind sehr gut beschrieben. Die Handlung ist spannend erzählt und man ist begierig auf das Weiterlesen. Es fiel mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Der Schreibstil ist sehr ansprechend. Dieses Buch würde ich sofort weiterempfehlen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Oktober 2013
Dieser ist, für mich, der erste Auswanderer-Roman, der tatsächlich auf die Sprachbarriere eingeht und verdeutlicht wie schwer es ist eine neue Sprache zu lernen. In allen mir bekannten anderen Romanen in denen die Familien aus Deutschland kamen, konnten diese auf einmal wie von Zauberhand englisch sprechen.
In diesem Roman ist das endlich mal nicht so!
Es wird ausführlich beschrieben wie schwer es für die verschiedenen Personen ist die neue Sprache zu lernen und was sie dafür alles in Bewegung setzen mussten und auch gesetzt haben, wie z.B. sich als Hilfsarbeiter auf Deck des Auswandererschiffes zu verdingen oder mit Hilfe geheimer Briefe ein paar neue Worte zu lernen. Das ist ein Punkt, den ich sehr hervorheben und loben möchte, da er mir sehr positiv aufgefallen ist.

Die ersten Kapitel in denen die Charaktere vorgestellt werden sind interessant und gut zu lesen, auch wenn man einen für die Autorin ungewohnten Schreibstil kennenlernt.
Die nächsten Kapitel in denen die Entscheidung zur Auswanderung getroffen wird und alle Vorkehrungen getroffen werden bis sie dann endlich auf dem Schiff sind und in Bahia/Brasilien, ihrem Zwischenstopp, ankommen ziehen sich doch sehr hin, sie sind nicht uninteressant oder langweilig, doch hätten dafür auch ein paar Seiten weniger gereicht.

Nach etwa dem ersten Drittel des Buches wird die Geschichte flüssiger und es ist wieder der für Sarah Lark bekannte Schreibstil. Je weiter man liest, desto spannender wird die Geschichte und man mag das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Die Charaktere sind mir nicht ganz so sehr ans Herz gewachsen wie Helen & Gwyn aus ihrem ersten Buch, „Im Land der weißen Wolke“, welches nach wie vor mein Lieblingsbuch von ihr ist, aber man liest die Geschichte gerne und wünscht den Hauptpersonen Ida, Karl & Kitten/Cat, dass sie ihr Glück finden.

Der einzige große Kritikpunkt und was mich sehr gestört hat ist die starrsinnige, keinen Widerspruch duldende Einstellung der Gemeinde aus Raben Steinfeld! Es ist bekannt, dass die damaligen Altlutheraner sehr gläubig waren und das ist ja auch nicht zu ändern und an dem Glauben will ich auch gar nichts aussetzen; aber dass sich diese Starrsinnigkeit, diese Ablehnung gegen eine neue Sprache und alles andere Neue oder Unbekannte so wehement durch größte Teile des Buches zieht ist einfach zu viel. Man würde die Herren Lange und Brandmann am liebsten nehmen und kräftig schütteln! In der Hoffnung dass sie aufwachen und endlich einmal anfangen klar zu denken.

Trotz dieses großen und einiger kleiner Kritikpunkte, überwiegen die positiven Seiten des Buches und das Ende hat mich noch zusätzlich mit der Geschichte versöhnt.

Das Buch ist sehr gut recherchiert und basiert auf vielen wahren Begebnissen. Es sind auch viele Namen genau so aus der Geschichte Neuseelands übernommen worden wie man im Nachwort noch einmal genau nachlesen kann. Das ist für mich ein großer Pluspunkt an diesem Roman.
11 Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Juli 2014
Ich bin absoluter Sarah Lark Fan!!! Dieses Buch ist genauso hervorragend, wie alle anderen Bücher von Sarah Lark. Wer gerne historische Bücher über Neubesiedelung von fernen Kontinenten gepaart mit dem Schicksal verschiedener Protagonisten liest, für den ist Sarah Lark ein absolutes Muss. Ihre Bücher sind spannend, unterhaltsam, informativ und nie in das abgedroschene abdriftend. Einfach Klasse!! Ich freu mich schon auf das nächste Buch!!!!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Nach drei leseintensiven Tagen, bin ich satt und zufrieden aufgetaucht aus diesem neuen Schmöker, den Sarah Lark uns hier mit "Zeit der Feuerblüten " wieder vorgelegt hat. Sie schafft es immer wieder mich zu begeistern mit ihrer Mischung aus informativen Beschreibungen Neuseelands und Schicksalen von Menschen, die es wagen ihr meistes Hab und Gut zu Hause zu lassen und sich in das Wagnis einer ungewissen Zukunft zu stürzen.

In ihrer neuen Triologie beginnt sie mit einer altlutherischen Gemeinde in Mecklenburg, die, da ihr der reformierte Wind entgegenbläst, ihr Heimatdorf verlassen will, um im fernen Neuseeland eine neue Gemeinde zu gründen. Diese Menschen, allen voran Ida mit ihrer Familie , die hier eine exponierte Stellung einnimmt, begeben sich auf eine dreimonatige Schiffsreise, um ihr Ziel am anderen Ende der Welt zu erreichen. Dort angekommen, erwartet sie eine unangenehme Überraschung, denn das Land , was ihnen vor ihrer Abreise versprochen wurde, ist nicht frei zur Besiedlung.

Parallel zu diese Geschichte, wird von Cat erzählt, einem jungen Mädchen von 13 Jahren, das als Tochter einer Prostituierten aufwächst und nun auch als Hure verkauft werden soll. Sie flieht aus Nelsen, der Küstenstadt, in der auch die Mecklenburger angekommen sind , in der Hoffnung auf ein besseres Leben.

Was mir an Sarah Larks Büchern am besten gefällt , sind die Beschreibungen der Landschaft Neuseelands und das Leben und die Riten der Ureinwohner, der Maori. Aber auch in diesem Buch gelingt es der Autorin fantastisch ,die Arroganz der Siedler gegenüber der Maori zu beschreiben. Sie sehen sich von Anfang an als die Herrscher dieses Landes, die ihre Kultur und ihren Glauben über alles stellen. Das Denken und Fühlen der Ureinwohner wird nur von wenigen respektiert und so ist es natürlich auch kein Wunder, dass es zu Auseinandersetzungen zwischen den Kulturen kommt.
Ich glaube diesen Anspruch stellt die Autorin auch an ihre Bücher, den Lesern die Folgen der Kolonisation auf anschauliche und unterhaltsame Weise aufzuzeigen. Sicherlich ist in ihren Büchern auch immer eine Liebesgeschichte zu finden , aber die Schicksale der Personen stehen im Vordergrund .So gelingt es hier auch gut nachzuvollziehen, wie aus der , durch ihren Glauben unterdrückten Ida, eine selbstbewusste Frau wird. Die verhärmten Altlutheraner, die verbissen nach ihrem Glauben leben und doch tagtäglich dagegen verstoßen, indem sie die Maori nicht respektieren, stehen stellvertretend für viele Siedler, die im 19. Jahrhundert ihr Glück in Südsee suchten.
Aber auch Abenteuer und Freundschaft nehmen einen großen Teil in diesem Roman ein. Die Beschreibung der Figuren ist der Autorin besonders gut gelungen. Vor allem Cat und Jane fand ich sehr gelungen. Über Jane habe ich mehr als einmal gelacht und der Pragmatismus von Cat an einigen Stellen , war schon sehr überzeugend. Das Sara Lark eine wunderbare Erzählerin ist, brauche ich hier glaube ich nicht zu wiederholen. Es macht einfach Spaß ihre Bücher zu lesen und so ist es mir auch bei diesem 900 Seiten starken Buch ergangen. Ich bin abgetaucht und sehr entspannt und zufrieden wieder in der Welt angekommen. Sicherlich ist die Geschichte an einigen Stellen vorausschaubar und gewisse Klischees finden sich hier auch, aber hallo, dies ist ein Roman, der unterhalten soll und dies tut er ausgezeichnet.
0Kommentar| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. September 2013
Ich bin ein großer Fan von Sarah Lark, aber dieses Buch hat mir nicht gefallen. Hier und da gabe es Blöcke, wo es gewohnt spannend ist, aber es gab auch sehr sehr viele Passagen, die langatmig, langweilig waren. Sehr viele Wiederholungen dahingehend, wie die Menschen zueinander stehen.
Am Anfang fängt es noch super an, aber ungefähr ab dem Zeitpunkt, wo die Familien sich trennen wird es mehr und mehr langweilig. Teilweise so kitischig, dass es mit jedem Groschenroman mithalten kann. Ich habe es auf dem Kindle gelesen und habe viele viele Seiten einfach nur mehrfach durchgeklickt und bin dann 20 Seiten später wieder eingestiegen und konnte problemlos weiterlesen, mir fehlte keine Information.

Somit, leider nur 2 Sterne.
11 Kommentar| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Dezember 2014
Dieser Roman entführte mich in eine mir rundum unbekannte neue Welt nach Neuseeland und machte mich mit dem strenggläubigen Gedankengut der "Altlutheraner" bekannt - Gegensätze, wie sie extremer nicht sein können. Aus der einen Seite die liebenswerte und unbeschwerte Gedanken-und Geisterwelt der Maorie und auf der anderen Seite die Bigotterie der Einwanderer aus Mecklenburg.
Ich habe den Roman regelrecht "verschlungen" und gleich danach den nächsten Band gelesen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden