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am 21. April 2017
In der Dunkelkammer des Bösen rücken wir ganz nah heran an erstaunliche Verbrechen. Wir treffen auf Killer wie Dr. Holmes, den ersten bekannten Serienmörder der USA. 1893 baute dieser Gaskammer, Krematorium und Präparationstische, um Hunderte von Menschen zu foltern und zu töten.
Wir widmen uns Vergewaltigern, Nekrophilen, Sadisten, Sexualmördern und anderen Tätern. Wir schauen in ihr Innerstes und wir besuchen sie im Knast. Wir fragen uns: Wie entstehen "Monster"? Gibt es kaltblütige Killer wirklich, oder sind sie Opfer der Umstände? Müssen Täter pädophil sein, um sich an Kindern zu vergehen? Was steckt hinter den Fällen Fritzl und Kampusch, und waren das grausige Ausnahmen?...(Klappentext)

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Zugegeben, der Klappentext im inneren des Buches ist etwas reißerischer als der Inhalt, wobei der Inhalt keineswegs leichte Lektüre enthält. Zudem kommt hier eher Lydia Benecke zu Wort und nur selten der Mikrobiologe selbst. Geschicktes Marketing sage ich da nur.
Nichtsdestotrotz hat mich dieses Buch mehr oder weniger gefesselt. Mehr oder weniger nicht aufgrund fehlender Spannung, sondern da die Thematik alles andere als leichte Kost ist und ich aufgrund dessen hin und wieder Lesepausen einlegen MUSSTE. Nicht nur, um sonst den Glauben in die Menschheit vollends zu verlieren, sondern weil manche Themen wirklich unter die Haut gehen.

Dadurch, dass vor allem Lydia Benecke in diesem Buch das Wort hat, geht es hier nicht, bzw. nur selten, um Blutspuren oder sonstige Materialien die ein Täter hinterlässt, sondern um die Pathopsychologie. Die Diagnosen dazu werden anhand von Serienkillern, Vergewaltigern, etc. aufgezeigt und beschäftigt sich mit den Fragen was einen Psychopathen ausmacht, wie er zu einem werden konnte und was in ihm vorgeht.

Hierbei werden z.B. auch sog. pathopsychologische Bausteine erklärt, welche zur Beurteilung eines "Klienten" verwendet werden. Dafür werden psych. Erkrankungen wie z.B. der Narzissmus grob erklärt und dessen Eigenschaften in Punkte aufgegliedert. Hat ein Mensch fünf der vorhandenen neun Punkte erreicht, hat dieser eine narzisstische Persönlichkeitsstörung (Übrigens: Trump erhielt nach meinen Berechnungen 8 von 9 Punkten / Erdogan 9 von 9 Punkten; lt. Definition nach Robert Hare zu Psychopathen, sind auch hier beide ganz vorne dabei - dingdingding, wir haben gleich zwei Gewinner; wie beruhigend).
Klingt ziemlich simpel, ist es jedoch nicht, sonst könnte doch jeder Hobbypsychologe (wie ich, anhand von Trump und Erdogan *g*) ein Profiling durchführen.

Es ist interessant hinter die Kulissen zu blicken. Hinter die Kulissen eines Psychologen, aber auch hinter die Kulisse einer Gedankenwelt eines Psychopathen.
Dies geschieht in einem allgemein verständlichen und lockeren Plauderton.

Die Themen umfassen u. A.:
- Hitler Zähne (meiner Meinung nach passte dieses Thema irgendwie nicht so ganz zu den übrigen Themen)
- Pädophilie
- Sexualmörder und Vergewaltiger
- Nekrophilie
- Narzissmus
- Antisoziale und Psychopathen
- Übersinnliche Ermittlungen (Medien)
etc.

Wie schon erwähnt keine leichte Kost und daher nichts für schwache Nerven. Ich fand es jedoch interessant und auch spannend.

Fazit:
Eine Lektüre, die zwar aufgrund der Thematik nicht immer leicht zu lesen ist, mich aber trotzdem fesseln konnte und ich nun auch eine andere Sichtweise kennenlernte.
Ich kann dieses Buch vor allem Lesern empfehlen, die sich bereits mit Pathopsychologie beschäftigen (z.B. Studenten als Begleitlektüre / wenn ich dies gemacht hätte, hätte ich als Diplomarbeit sicher nicht das 08/15 Thema Alkoholismus genommen *g*), oder sich für diese interessieren, da es aufgrund der Fallbeispiele gute Einblicke gewährt, sowohl in die Diagnosen, als auch hinter die Kulissen.
Von mir gibt es daher eine absolute Leseempfehlung und ich werde wohl auch noch andere Bücher von Lydia Benecke lesen.
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am 4. Juli 2016
Tolles Buch von Lydia und Mark Benecke. Wer sich für die faktischen Beweise und Aufklärung von Taten interessiert, aber auch gleichzeitig den Täter mit im Fokus hat, ist hier genau richtig. Mark erklärt grob gesagt das Biologische und Lydia geht intensiv auf die Psychologie des Täters ein. Das hat mich besonders beeindruckt. Alles im Allem spannendes, informatives, für den Laien einfach zu verstehendes Buch. Ich glaube ich werde es ein zweites Mal lesen! Großartig!
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am 13. Juni 2017
Es ist kein Krimi wie manche vielleicht denken würden. Meiner Meinung nach muss man sich für die Materie schon interessieren. Die Zusammenarbeit von Lydia Benecke und Mark Benecke in diesem Buch ist super und sehr interessant. Es geht auch um die Ursachenforschung warum ein Mensch diesem Täter geworden ist, die hat Lydia Benecke sehr gut beschrieben.
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am 12. April 2013
Ich kannte Mark Benecke nur vom Fernsehen und aus Zeitschriften. Doch dann haben wir Karten für eine Live-Event geschenkt bekommen und sind dann auch prompt hin. In seinem Vortrag hat er genau das Thema Psychopaten, Sadisten und andere Störungen behandelt und wir waren total gebannt davon. Da man sich leider nicht alles merken kann und das Thema hochinteressant ist, habe ich mir dann das Buch gekauft und bin auch nicht enttäuscht worden.
Wie einige geschrieben haben, so ist es auch mir ergangen - das erste Kapitel über Hitler erscheint etwas fehlt am Platz ist aber nicht uninteressant. Dafür haben es die darauffolgenden Kapitel in sich gehabt. Ich musste zwischen den Kapiteln immer wieder pausieren um das Gelesene zu verarbeiten. Interessant war, das er eine Art "Baukasten" der Persönlichkeitsstörungen in seinem Buch liefert. Wenn man so manche den Störungsbaukasten z.B. für Narzissmus o.ä. liest, dann erkennt man oft Personen in seinem Umfeld wieder. Das ist ziemlich interessant, da man dann weiß, wie man die Personen behandeln und bewerten muss. Für mich als Laie war es ein interessanter Einblick in die menschliche Psyche und gleichzeitig verliert so manche Persönlichkeitsstörungen Ihren Schrecken und man lernt diese zumindest ansatzweise zu verstehen (nicht akzeptieren) - Thema Pädophile und Nekrophile. Gleichzeitig zeigt es Menschen, die unvorstellbare Grausamkeiten begangen haben und die Hintergründe für Ihr Verhalten.
Ich kann das Buch nur empfehlen und wenn das erste Kapitel nicht interessiert, der kann es problemlos überspringen, es hat keinen Bezug zum restlichen Buch.
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am 10. Juli 2012
Mark Benecke ist Biologe und unstreitlich einer der bekanntesten und besten Kriminalbiologen unserer Zeit. Das ist sein Thema! Das Thema Serienmörder und deren Psyche sollte er Fachleuten wie Habort usw. überlassen.
Seine Frau kann eine gute Psychologin sein, aber als Autorin über die Psyche des Mörders wirkt sie fehl am Platz. Sehr redundant und oberflächlich.

Man liest das Buch einfach runter wie einen Zeitungsartikel, ohne Anspruch, ohne Tiefe und wenn man sich etwas mit dem Thema beschäftigt erfährt man nichts Neues.
(Und das obwohl das Buch über 400 S. hat!!!)
Wie meine Vorschreiber halte ich Kapitel 1 auch für vollkommen fehl am Platz.

Das Buch ist -sicher nicht vom Thema her- nett und einfach zu lesen, aber bei Weitem nicht das, was ich mir versprochen habe. Gerade noch 2 Punkte, weil es eine ganz gute Zusammenstellung ist, aber mehr sicherlich nicht.
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am 18. November 2015
Dieses Buch hat meine Tochter zum Geburtstag bekommen weil sie sehr viel liest !! Sie hat sich sehr gefreut !!
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am 4. Januar 2017
Mark Benecke kennen die meisten wohl eher durchs Fernsehen. Der Molekularbiologie war mir vor allem ein Begriff, weil er immer dann herangezogen wird, wenn der Sterbezeitpunkt anhand von Insekten bestimmt werden soll. Im vorliegenden Buch beschäftigt er sich gemeinsam mit seiner Frau Lydia, die Psychologin ist, mit dem Wesen und dem Treiben von Serienmördern. Leider merkte man dem Buch schnell an, dass beide Autoren hier nicht auf ihrem Steckenpferd daherkommen.

Das Buch beschäftigt sich mit den unterschiedlichsten Themen. Beispielsweise erzählt Benecke, wie er in Russland auf Reisen war, um Hitlers Schädel und Zähne untersuchen zu können. Oder auch die Männer, die jahrelang Frauen oder Mädchen gefangen halten, um sie sich so herzuziehen, wie sie sich das wünschen. Seht ihr da einen Zusammenhang? Nicht? Ich nämlich auch nicht…

Je weiter man in dem Buch voranschreitet, desto mehr bekommt man das Gefühl, als wäre es weder Fisch noch Fleisch. Mark und Lydia Benecke haben sich scheinbar die Themen rausgefischt, über die sie gerne etwas sagen wollten und haben diese Ausführungen dann zusammenhanglos aneinander gereiht. Kann man machen. Ob es sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt. Mir persönlich kam es einfach zu sprunghaft vor. Mir hat der rote Faden gefehlt, an dem man sich als Leser entlanghangeln kann.

Sauer aufstoßen kann einem auch, dass Benecke teilweise seine Meinung als die allgemeingültige darstellt. So widmet er, wie bereits gesagt, ein großes Kapitel seiner Reise nach Russland und der Untersuchung von Hitlers Überresten. Dabei geht er auch ausführlich auf die Frage ein, ob Hitler nun drogensüchtig war oder nicht. Aufgefallen ist es mir deshalb, weil wir vor Jahren im Geschichts-LK darüber diskutiert haben und ich daraufhin etwas Google bemüht habe. Da erfuhr ich, dass diese These eigentlich seit Jahren wiederlegt ist. Benecke kann die Gegenansicht ja gerne vertreten, journalistisch einwandfrei wäre es aber gewesen, wenn er auf die herrschende Meinung hingewiesen hätte.

Auch dieser ständige Wechsel zwischen den beiden Autoren empfand ich als eher anstrengend denn förderlich. Zum einen war einem zu Beginn eines jeden Kapitels nie wirklich klar, wer denn da jetzt schreibt. Wenn man Glück hatte, bekam man irgendwann einmal einen Hinweis. Welche Aspekte da jetzt beleuchtet werden sollen, war dann auch jedes Mal ein Rätselraten.

Alles in allem hatte ich mehr den Eindruck, als wäre Benecke und seine Frau etwas auf den Pfad der Effekthascherei gelangt. Mord, Blut, Tod und Serienverbrechen interessieren die Menschen, das Böse fasziniert uns immer und immer wieder. Und dieses Interesse wollte das Autorenpaar wohl bedienen. Dabei ist ihnen allerdings entfallen, dass das, was sie eigentlich machen, schon spannend genug ist.

Positiv hervorheben kann man dann allerdings, dass sich das Ehepaar Benecke tatsächlich die brutalsten und grausamsten Episoden der Neuzeit ausgesucht haben. Auch wenn die Aufbereitung nicht das Gelbe von Ei war, so gab es doch die ein oder andere Stelle, die ganz spannend war.

Wer Mark Benecke als Kriminalbiologen aus dem Fernsehen kennt, dessen größte Leidenschaft die Insekten sind, die sich nach dem Tod eines Menschen an dessen Leichnam gütlich tun und sich aufgrund dessen für Beneckes Wirkungskreis interessiert, der wird von Aus der Dunkelkammer des Bösen enttäuscht sein. Dem Buch fehlt ein roter Faden und auch ein gewisser Aufbau, an dem man sich als Leser entlang hangeln kann. Auch der ständige Wechsel zwischen Benecke und seiner Frau Lydia ist gewöhnungsbedürftig und muss gemocht werden. Daher: kann man lesen, muss man aber nicht.

© Nellys Leseecke - Lesen bedeutet durch fremde Hand träumen
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am 15. Juni 2017
Kriminalbiologie finde ich hochinteressant – so CSI und dergleichen. Atemberaubend, was man heute alles feststellen und nachweisen kann! Genau auf diesem Gebiet arbeitet Mark Benecke, und er ist ein anerkannter Fachmann. Deshalb hatte ich mir vom Buch einiges versprochen.

Es kommen auch die verschiedensten Themen zur Sprache, in aller Regel auch recht interessant aufbereitet. Allerdings stammt ein großer Teil des Textes aus der Feder der Ehefrau des Autors, Lydia Benecke – ihres Zeichens Psychologin. Das liegt nun wohl an mir, denn mit den Axiomen der Psychologie kann ich ausgesprochen wenig anfangen – wenn auch die Inhalte teilweise recht interessant sind, wie ungeklärte Morde, Ermittlungspannen und -fehler und dergleichen.

Insgesamt war es dann auch recht interessant zu lesen, aber nicht das Highlight, das ich mir versprochen hatte. Für Leute, die noch wenig zum Thema gelesen haben oder sich speziell für die Psychologie der Täter interessieren, sicher ein lohnendes Objekt. Für mich eher nicht so der Goldene Schuß. Vier schwache Sterne.
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am 29. Juni 2014
In lockerer und lustiger Schreibweise beschreibt der Autor z.B., wie ihm verschiedene Kästchen mit Zähnen und Knochen vorgelegt wurden - natürlich in den Kellern des ehemaligen KGB -, mit der Fragestellung, ob diese von Hitler stammten.
Ob das gefällt, kommt darauf an, mit welcher Erwartung man das Buch gekauft hat. Detaillierte wissenschaftliche Abhandlungen wird man vergeblich suchen, aber eine leichte Unterhaltung ist gesichert.
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am 24. November 2015
Wieder einmal nimmt uns Mark Benecke mit in sein Arbeitsleben, aber diesmal ohne Maden und anderes Getier. Dadurch das Lydia Benecke an diesem Buch auch mitgeschrieben hat, geht es diemal mehr um die Psyche und die *dunklen Seiten* der Menschen.
Reale Taten werden gut und verständlich erklärt und direkte Gespräche mit den Tätern lassen mich denken, wie kann man sowas nur tun. Auf der anderen Seite liest man auch über Gespräche von Angehörigen von Opfern, die immer ihr Leben lang Opfer bleiben oder auch als Täter einfach gesehen werden, weil das Gericht das so für sich entschieden hat. Viele Menschen sind daran zerbrochen, oder sitzen unschuldig in Haft.
Sehr bewegt haben mich die ganzen Einzelheiten zu der Tat von Josef Fritzl aus Österreich, der seine Tochter 24 Jahre lang in seinem unterirdisch ausgebauten Keller gefangen gehalten hat, sie unendlich quälte und vergewaltigte. Die ihm 7 Kinder gebar, praktisch seine eigenen Kinder und gleichzeitig seine Enkel. Unvorstellbar wie diese Frau mit den Kindern in ein normales Leben zurückfinden soll.
Ein Buch welches aufklärt, aber auch tief berührt, wie unmenschlich sich manche Menschen verhalten können.
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