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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
106
4,3 von 5 Sternen
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Ich „mag“ die Unterhaltungsromane von Iny Lorentz und habe mich mittlerweile auch mit der „einfach gestrickten Welt“ des „Autorenpaars aus München“ arrangiert. Als Hörbuch sind die Unterhaltungs-Romane von Iny Lorentz alle Male tauglich – und ganz besonders im Format HÖRBUCH. Nach dem „Goldenen Ufer“ war auch ich angefixt und habe mit der „Weiße Stern“ weitergemacht, dann aber etwas pausiert, denn das Schicksal von Gisela ging mir dermaßen an die Nieren, da tat die Pause gut. Mittlerweile hatte ich dann noch die letzten Teile gekauft, und bin gerade im „Wilden Land“… Nicht die stärkste Serie, aber WILD (zusammengesponnen) und geschichtlich wie üblich sehr leicht aufbereitet – aber – wie üblich – MITREISSEND und AUFREGEND wie gewohnt.

Etwas blöd finde ich, dass man diese (mittlerweile) 4-teilige Serie als solche nicht so einfach am Titel und in der Beschreibung erkennen kann, darum hier mein Beitrag, die vier Teile (verlinkt sind Hörbücher) in der richtigen Reihenfolge. Mir wäre es nämlich auch fast passiert, dass ich den 4. Teil nach dem 3. Teil gehört hätte. Die Hörbücher kaufe ich meist blind und habe dann immer einige Stapel „auf Halde“ für unterwegs. Aber mit der Reihenfolge ist das halt so eine Sache. Die Romane bauen aufeinander auf und es ergibt definitiv Sinn sie in der Reihenfolge zu lesen/ hören.

1 - Das goldene Ufer
2 - Der weiße Stern
3 - Das wilde Land
4 - Der rote Himmel

Wünsche allseits „aufregende“ Unterhaltung.

(PS, zum Thema Hörbuch: Außerdem wünsche ich mir vom Verlag, dass man endlich auf MP3 CDs umstellt und möchte durchaus lobend anerkennen, dass ich es sehr zu schätzen weiß, dass man überhaupt noch (Hörbücher/ Lesung) CDs presst. Ich mag Audible einfach nicht und finde es ärgerlich, dass einige tolle Romane nicht mehr als CD herauskommen und darum hiermit meine Bestärkung: Bitte weiter Hörbücher als CDs, und falls möglich gerne als MP3.)
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am 1. August 2015
Inhalt:
Walther und Gisela haben sich in Mexiko ein neues Leben aufgebaut, das hart ist, ihnen aber viele Möglichkeiten bietet. Als sie die ersten Indianer kennenlernen, reagiert Walther besonnen - und rettet somit seinem ungeborenen Sohn das Leben, denn kurz darauf kann er die Indianerin Nizhoni als Amme erwerben. Und sie wird sich noch in weiteren Fällen als große Hilfe beweisen ...

Meine Meinung:
Ich war sehr gespannt, zu erfahren, wie es dem Auswandererpaar aus "Das goldene Ufer" in der mexikanischen Provinz ergeht. Das Autorenpaar hat sehr gut gezeigt, dass die Auswanderer es zu der damaligen Zeit nicht leicht hatten und vieles entbehren mussten, um sich ein neues Leben aufzubauen - und dass es nicht jeder geschafft hat.

Mit Walther und Gisela hatten sie ein starkes Paar geschaffen, bei dem man überzeugt war, dass sie alles gemeinsam meistern würden - auf Walther trifft das zu, aber Gisela wurden in diesem Teil von der starken Frau aus Deutschland zu einem schwachen Weib in Mexiko degradiert. Sie hat durch das Erlebte einen großen Knacks erhalten, mit dem ich ehrlich gesagt nicht gerechnet hatte. Selbstverständlich ist es nachvollziehbar, aber sie haben Gisela im ersten Teil als viel stärker gezeichnet - und nicht so. Teilweise war ich wirklich genervt von ihr, so leid mir das tut.

Nizhoni dagegen wurde von der von Trauer gebeutelten Frau zu einer, ja, fast schon Amazone aufgebaut, die stark ist - und eigentlich besser zu Walther passt. Sie kämpft, sie weiß sich zu wehren und lässt sich absolut nichts bieten. Und sie liebt Giselas Kinder wie ihre eigenen, die Freundschaft der beiden geht tief und gibt Gisela Kraft.

Auch die anderen Charaktere fügen sich wunderbar in die Geschichte ein - die altbekannten, wie die neuen, nicht immer sympathischen.

Diese Geschichte spielt vor einem sehr interessanten geschichtlichen Hintergrund: die Eingliederung von Tejas als amerikanischer Staat Texas. Ich wusste darüber nicht sehr viel und es war wirklich spannend, mehr darüber zu erfahren, denn bei diesem Autorenpaar weiß man, dass sie gut recherchieren.

Das Ende kam überraschend, aber es passt einfach - sodass man sich auf Band 3 freut und gespannt ist, wie die Geschichte weitergeht.

Info:
Teil 2 einer Reihe

Teil 1: Das goldene Ufer
Teil 3: Das wilde Land
Teil 4 soll 2016 kommen
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am 1. Juli 2014
bin durch Zufall auf dieses Buch gestoßen. Es ist mitreißend und interessant geschrieben. Geht gut auf die Geschichte der Neusiedler in Tejas ein und gibt einen guten Einblick in die damaligen Verhältnisse. Kann das Buch nur heiss empfehlen.
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Die Auswanderersaga um Gisela und Walther geht in die zweite Runde. Teil 1 mit dem Titel „Das goldene Ufer“ hatte mich schon fasziniert und so war klar, dass ich auch den weißen Stern lesen würde, wenn er erscheint.

ACHTUNG:

Band 3 und 4 sind auch schon für die nächsten beiden Jahre geplant.

Das Buch ist als eine Sonderausgabe in einer besonderen Ausstattung zu erwerben, die mir persönlich sehr gut gefällt. Der Knaur Verlag hat einige seiner Autoren und deren Bücher mit diesen Sonderausstattungen anlässlich des Jubiläums versehen.

Inhalt und Gliederung:
================

Das Buch ist in 9 Teile gegliedert und erhält im Anschluss an die fiktive Handlung einen historischen Überblick zu den wahren Begebenheiten, die in die fiktive Handlung eingebunden sind.

Wir befinden uns im 19. Jahrhundert in Amerika. Von Preußen geflüchtet waren Gisela und Walther und befinden sich nun in Tejas, einer mexikanischen Provinz. Gisela ist schwanger und Walther hat es nicht leicht, er hat es mit den Komantschen zu tun, die nicht nur er allein fürchtet.

Die beiden bekommen einen kleinen Sohn und nun ist es gut, dass sie friedlich zum Stamm stehen, da ihnen dies ermöglicht, Nizhoni sozusagen zu kaufen, damit sie Josef stillen wird. Nizhoni – eine junge Indianerin – hat Angst vor Walther – dennoch ist sie Gisela freundschaftlich zugetan.

Nicht lange aber bleibt es friedlich, es beginnt ein erbitterter Krieg, den Santa Ana – der Diktator – auf dem Gewissen hat. Die Siedler und die Teja werden gegeneinander stehen und sich bekämpfen, aber auch hier kann die Freundschaft zwischen Nizhoni und Gisela hilfreich sein. …

Mehr möchte ich eigentlich gar nicht verraten, um nicht die Spannung vorwegzunehmen.

Walther und Gisela stehen sozusagen stellvertretend für viele Deutsche, die damals ausgewandert waren. Tejas – heute Texas – spielt neben der Geschichte der Indianer eine große Rolle im historischen Roman des Autoren-Paares. Wie immer haben sie es perfekt geschafft, Historie in einer spannend fiktiven Handlung einzubinden und ihre Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Dieses Mal ist es kein Mittelalterroman, dennoch absolut spannend, historisch topp recherchiert mit vielen interessanten Aspekten versehen und in die fiktive Handlung informativ eingebunden.

Im Anschluss an den historischen Kontext und dessen Erläuterungen gibt es noch die Auflistung der fiktiven und der historischen Persönlichkeiten.

Die Charaktere und Szenen sind entsprechend detailliert dennoch aber irgendwie auch kompakt beschrieben, so dass es absolute Spannung ist, die man geboten bekommt und absolut an keiner Stelle kommt Langatmigkeit auf oder gar Langeweile. Man kann sehr gut ausmachen, wer gut und wer böse ist, und man kann sehr gut die fiktive Handlung in die realen historischen Geschehnisse einordnen.

Ein wirklich spannender historischer Leckerbissen aus der Feder von Iny Lorentz, wie ich es nicht anders erwartet hatte. Absolut lesenswert !!!
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am 12. Juli 2014
Bin einfach ein Iny Lorenz-Fan,habe jedes Buch der Lorenz-Familie,liebe historische Romane,auch wenn Ähnlichkeiten auftreten,gedrucktes Papier ist immer noch mein Favorit,Lesen ist grossartig.
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am 17. August 2014
Dieser etwas andere Roman des Schriftstellerpaares zeigt die "typisch deutsche Einstellung", die sich viele wünschen - fleißig, ehrlich, treu. der historische Hintergrund ist wie immer gut recherchiert. Das Ende ein schönes Märchen.
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am 30. Dezember 2014
Das Buch ist nicht besonders tiefgründig. Aber es lässt sich schön lesen. Ein typischer Western. Was ich schön finde, ist dass ich jetzt mehr über die politischen Hintergründe über die Abspaltung Texas von Mexico weiss.
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Gisela und Walter kommen ins damals noch mexikanische Tejas (heute Texas). Auf dem ihnen zugewiesenen Land bauen Sie sich als Siedler ein Leben auf. Doch ihr vielversrpechender Neustart wird getrübt von den damaligen politischen Verhältnissen. Mexiko und Nordamerika rangeln um den Staat Tejas und auch die Indianer verfolgen ihre eigenen Interessen. Auch privat läuft nicht alles gut bei den beiden. Gisela bringt zwar einen gesunden Sohn zu Welt, kann diesen aber nicht stillen. Mit viel Glück und Verhandlungsgeschick findet Walter in der Indianerin Nizhoni eine Amme für seinen Sohn. Nizhoni erweist sich durch ihren sicheren Instinkt auch im weiteren Verlauf der Handlung als große Hilfe für die Familie. Da sich Walters und Giselas Wege durch die Kriegswirren trennen, ist das Buch in zwei parallelel verlaufende Geschichten geteilt, die von Gisela und die von Walter, der in den Krieg zieht. Giselas Geschichte fand ich sehr schleppend. Sie hat mich diesmal gar nicht berührt, was ich aus den anderen Büchern der Autoren überhaupt nicht kenne. Am schlimmsten aber fand ich die Geschichte aus Walters Sicht. Reine strategische Kriegsführung. Für diejenigen die sich dafür interessieren sicher interessant, für die die es nicht interessiert leider sehr langweilig. Ich hoffe, dass es im dritten Teil wieder mehr um persönliche Geschichten geht.
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am 21. Mai 2014
Na ja, unterhaltsam, wenn man geschichtlich interessiert ist. An manchen Stellen zu langatmig, aber im Großen und ganzen gelungen. Ich würde den 2. Teil lesen
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Gisela und Walther sind in der Neuen Welt endlich angekommen und haben sich auf ihrem eigenen Stück Land in Tejas (dem heutigen Texas) niedergelassen, das damals in 1830 ein Bundesstaat Mexikos war. Gisela ist hochschwanger, die Arbeit auf der Ranch fällt ihr nicht leicht. Immer wieder kommt es in der Umgebung zu Angriffen von Indianern. Als Gisela nach der Geburt ihres Sohnes keine Muttermilch zur Verfügung hat, macht Walther sich auf die Suche nach einer Amme. Bei den Komantschen, mit denen er seit geraumer Zeit Handel treibt, wird ihm die von einem anderen Stamm abgekaufte Nizhoni angeboten. Sie ist die Rettung für Walthers Sohn. Von Walther wird sie zunächst misstrauisch betrachtet und als eine Unterwürfige gesehen, doch Gisela behandelt sie wie ihresgleichen und so wird sie ihr schon bald zur Vertrauten.

Politisch kommt das Land nicht zur Ruhe, die Rivalitäten zwischen nordamerikanischen Siedlern und Mexikanern führen schließlich zum Krieg. Und auch die Indianer befinden sich weiterhin auf Beutezug. Nizhoni hat sich längst in den Haushalt von Walther integriert, dennoch wird sie von den Nachbarinnen aufgrund ihrer Herkunft weiterhin verachtet. Als Gisela sechs Jahre nach der Geburt ihres Sohns wieder schwanger wird und Walther in den Krieg zieht, kann Nizhoni sich auf ihre Weise bewähren.

Wie bereits beim ersten Band der auf vier Bücher ausgelegten Serie rund um die Urbanisierung des Landes Texas/Nordamerika gelingt dem unter dem Pseudonym Iny Lorentz schreibenden Autorenehepaar wieder eine mitreißende Geschichte. Ihr Schreibstil lässt sich leicht lesen, die historischen Details sind sehr gut recherchiert. Obwohl man denken mag das in diesem spärlich besiedelten Land bei denen die Nachbarn Tagesritte entfernt wohnen kaum etwas geschehen kann, passiert ständig etwas Neues und häufig auch Unerwartetes.

Bereits im ersten Teil der Geschichte sind mir Gisela und Walther sympathisch geworden. Auch diesmal zeigen sie wieder in ihrem Verhalten Ecken und Kanten und entwickeln sich charakterlich weiter, indem sie die Fehler ihrer Vergangenheit versuchen zu vermeiden. Das Leben ist nicht leicht und Krankheit und Tod sind allgegenwärtig. Aber sie sind frei von Herrschaften, von denen sie unterdrückt werden. Und so setzen sie sich im Rahmen des ihnen möglichen für Recht und Ordnung ein.

Der zweite Teil der Serie ist geprägt von Kämpfen um das Land und die Vormachtstellung an der politischen Spitze. Das gehört natürlich zur Geschichte des Staates Texas dazu, mir persönlich gefallen Beschreibungen von Schlachtengetümmel nicht so gut. Dennoch habe ich mich gut unterhalten gefühlt und freue mich auf die Fortsetzung.
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