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Kundenrezensionen

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am 24. Mai 2012
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Nichts als die Wahrheit...

Sein Name ist Geiger - und er ist Spezialist - Spezialist für die Wahrheit. Seine Aufgabe ist es, die Wahrheit von der Lüge zu unterscheiden und die gewünschte Information zu besorgen. Der auftraggebende Klient gibt an, von wem er welche Information benötigt - und Geiger besorgt sie. Mit seinen eigenen Mitteln, die genauso grausam wie skrupellos sind. Foltermethoden, jedoch nicht sehr modern, sondern eher altmodisch: mit Skalpell, mit einem Rollstuhl - und vor allen Dingen mit der Angst! Doch Geiger hat seine Prinzipien: keine Personen über 70 (wegen Herzinfarkt-Gefahr), keine Kinder.
Als der Informant jedoch eines Tages ein Junge ist, muss der Spezialist eine Entscheidung treffen. Und genau das tut er - auf seine Weise...Und er weiß genau, dass von nun an alles anders wird...!

Meine Meinung:
Ein Thriller, der mit Sicherheit nichts für schwache Nerven ist. Mit grausamer Genauigkeit werden diverse Foltermethoden beschrieben, sehr detailliert, mit Reaktionen von beiden Seiten - Täter und Opfer. Doch irgendwann verwischen die Konturen: wer ist Täter, wer Opfer? Denn schließlich gibt es gute Gründe, warum Der Spezialist" die gewünschten Informationen besorgen soll - und nicht die Polizei...
Und genau dies ist einer der Gründe, warum dieser Thriller den Leser so packt: man weiß gar nicht, wen man hier moralisch mehr verurteilen soll - Folterer oder Gefolterte? Immerhin hat Geiger einen gewissen Ehrenkodex" und weiß scheinbar genau, wie weit er gehen kann - und muss. Seine rätselhafte Vergangenheit, die im Laufe der Handlung immer deutlicher wird, lässt erahnen, warum Geiger zu dem geworden ist, was er ist - auch wenn dies sicherlich nicht als Entschuldigung durchgehen kann. Trotzdem kann man nicht umhin, eine gewisse Sympathie für ihn zu empfinden...
Während die Protagonisten sich einerseits an Grausamkeit zu überbieten versuchen, überraschen ihre Handlungen und Denkansätze teilweise durch überraschend menschliche" Züge, die man bei ihnen sicherlich nie erwartet hätte und die an der Grenze der Glaubwürdigkeit liegen...

Fazit: Es beginnt und bleibt spannend - von der ersten Seite an, und selbst das Ende hält Überraschungen bereit. Man fliegt durch die Seiten, unfähig, es aus der Hand zu legen, bevor nicht klar ist, was mit den Personen geschieht. Wer überlistet hier wen, wer ist Böser" und welches Böse" gewinnt zuletzt bzw. gibt es auch einen Sieg für das Gute und werden alle ihrer gerechten Strafe zugeführt?
Absolut empfehlenswert, allerdings nicht für Sensibelchen" !
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Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Wer meint, die Geschwindigkeit des Prologtextes wäre nicht zu halten, irrt gewaltig - mit dem Schwung der einleitenden Worte wird man vom Autor nämlich über die kompletten 352 Seiten getrieben.

Die Haupftigur der Geschichte nennt sich "Geiger" - seinen Lebensunterhalt verdient der seltsame Zeitgenosse mit "Informationsbeschaffung" für wechselnde Klienten - um seinen Gästen die Zunge zu lockern hat sich der Spezialist mit diversen Foltermethoden vertraut gemacht... - man wird Zeuge detailliert beschriebener "Kundenkontakte" - der Thriller ist also kein Buch für schwache Nerven!

Eine Gewaltorgie allein ist der Thriller jedoch nicht - der Autor hat durchaus auch ein Händchen für die ruhigen Szenen - so finden sich hin und wieder fast schon philosophische Momentaufnahmen, die sich als gelungene Übergänge zwischen den Actionphasen einfügen.

Trotz des ausgeübten Gewerbes und der angewandten Methoden weckt der Autor wachsende Sympathie für Geiger - was nicht zuletzt mit der Vergangenheit der Figur begründet ist, über die man während der temporeichen und spannenden Handlung immer mehr in Erfahrung bringt.

"Der Spezialist" wird mir als eines der seltenen Bücher in Erinnerung bleiben, für welches es sich tatsächlich gelohnt hat, den Wecker früher zu stellen, um noch vor dem Gang ins Bad weiterlesen zu können.
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VINE-PRODUKTTESTERam 8. März 2012
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Gott sei Dank bin ich auf diesen Thriller aufmerksam geworden und habe ihn mir durch Amazon Vine schicken lassen. Ich bin immer noch hin und weg. Dieser Thriller hat endlich mal wieder alles, was ich an einem echten Thriller liebe. Einfach fantastisch. :D

Aber was hat mich eigentlich so begeistert. Allem voran natürlich der Hauptprotagonist Geiger, der einfach eine Klasse für sich ist. Nicht nur, dass er ein professioneller Folterer ist (was zwar nicht ganz auf Geiger zu trifft, aber im Großen und Ganzen dann doch), hat er auch noch unglaublich viele Neurosen und sieht die Welt einfach aus einem völlig anderen Blickwinkel. Gerade nachdem der Junge Ezra dazukommt, kann man sich oft wegschmeißen, wie genial ihre Dialoge doch sind. Gerade diese Szene habe ich mehr als genossen.

Doch nicht nur Geiger macht diesen Thriller aus, auch die sehr ausgefeilte Sprache, die sehr erfrischend rüberkommt und auch die Art, wie der Autor die Geschichte erzählt. Es wird nie langweilig, ganz im Gegenteil, man fiebert regelrecht mit und will einfach wissen, wie es weitergeht und wie die Geiger und Co. aus dieser Sache herauskommen wollen. Und eins kann ich euch schon verraten, es wird so einige unerwartete Wendungen geben.

Okay, was soll ich also abschließend sagen. Der Autor weiß einfach, wie man einen richtig guten Thriller schreibt. Die Charaktere sind super ausgearbeitet, wirken sehr lebendig und die Sprache ist erfrischend neu und auf hohem Level. Es gibt einige Wendungen und auch Geiger entwickelt sich während der Geschichte ungemein.

Kurz um. Eine absolute Kaufempfehlung von mir. Daumen hoch!
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am 20. Januar 2014
sehr spannendes Buch, keine großen Landschaftsbeschreibungen, sondern präzise auf den Punkt. Man muss sich nicht zu viele Namen merken und kommt immer noch mit, auch wenn man das Buch leider 1 Woche aus der Hand legen mußte.
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am 2. August 2013
diese Buch ist von Anfang an bis am Schluss spannend.Ich konnte nicht aufhören zu lesen. Die Erzählung geht unter die Haut ist bitter böse aber gut,manche Beschreibungen sind ganz speziell, wie das sammeln von den hölzern. Ich hätte gerne eine solche Wohnung mit einem so speziellen Boden die Vorstellung ist genial.
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am 28. Januar 2015
War todlangweilig, dieses Buch hat so viele gute Rezensionen erhalten, kann ich gar nicht verstehen. Geiger kommt ziemlich öde rüber, die ganze Geschichte ist nicht gerade der Burner, sein Gehilfe stellt sich auch nicht gerade meisterhaft an. Ich habe nach jeder Seite gemeint, wann kommt denn endlich was, wann beginnt die Spannung? Aber es kam bis zur letzten Seite rein gar nichts. Und dafür habe ich EUR 14,99 ausgegeben? Schande!!!
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Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Trotz der brutalen ersten Seiten gestaltete sich der Anfang schleppend und wird durch die zu Beginn äußerst unsympathisch erscheinende Hauptperson Mr. Geiger nicht unbedingt leichter. Aber dann erfährt man ein paar Bruchstücke über dessen Vergangenheit (sehr viel mehr weiß er auch selbst nicht) und wird langsam warm mit der Figur. Ähnlich wie bei Jeff Lindsays Serienmörder Dexter Morgan entwickelt man so im Laufe der Handlung zunehmend Interesse für die aus der Art schlagenden Person und fiebert mit ihr mit.
Bevor man sich versieht, befindet man sich dann auch schon in der energiegeladenen und meist gut nachvollziehbaren Handlung, der allerdings zum Ende hin etwas die Tiefe fehlt. Flott geschrieben mit jeder Menge Musikzitate und Anspielungen bleibt sie aber. Einzig die vielen Perspektivwechsel innerhalb der einzelnen Kapitel waren recht anstrengend (gibt es für so was nicht eigentlich das Lektorat?). Alles in allem war es eine angenehme, kurzweilige Unterhaltung. Dank der großen Schrift und der nur 350 Seiten dürfte mit dem Buch jeder binnen weniger Tage durch sein.
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TOP 500 REZENSENTam 24. Oktober 2014
Mr. Geiger – Der Spezialist für "Informationsbeschaffung". Und er hat seine Methoden, seinen Gästen die Zunge zu lockern. Nichts für schwache Nerven. Am Anfang ist dieser Thriller gewöhnungsbedürftig. Doch bevor man sich versieht ist man in der energiegeladenen Handlung drin: Flott geschrieben. Angenehme, kurzweilige Unterhaltung, mit einer erfrischenden Sprache auf hohem Niveau.
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am 16. September 2012
Inhalt:
Er heißt Geiger und spielt Violine. Aber das ist das einzige, was einen zum Schmunzeln bringen kann, wenn man von ihm spricht. Geiger ist in einer Branche tätig, wo es in der Regel sehr wenig zu lachen gibt. Er besorgt Informationen. Egal wie, egal wie lange es dauert und wie, nun, schmerzhaft für denjenigen werden kann, der ihm die Information vielleicht nicht ganz freiwillig anvertraut. Geiger lässt sich diese Arbeit gut bezahlen und verlässt sich nur auf jene Menschen, die er selbst aufgrund von bestimmten Informationen mehr oder weniger in der Hand hat.

Doch wie es meistens ist, kann dieses nicht auf Ewig so reibungslos funktionieren. Es gibt immer Menschen, die solchen Leuten wie Geiger den Verdienst neiden, die Möglichkeiten, die Verbindungen. Und so wundert es lediglich den Geiger selbst, dass es eines Tages doch so geschieht, dass etwas nicht reibungslos und nach seinen Wünschen abläuft.

Er hat nämlich eherne Prinzipien, was die Beschaffung der Informationen angeht. Unter Anderem verhört er keine Kinder. Doch genau ein solches landet eines schönen Tages in einem seiner Verhörräume und bringt Geiger ziemlich aus dem Konzept. Ein Moment, der scheinbar alles ins Wanken bringt und Geiger, der sich ansonsten als unantastbar ansieht, wird zur Zielscheibe.

Meine Meinung:

Klug durchdacht
Ein Thriller über einen Verhörspezialisten, der foltert und dabei eiskalt bleibt. Hörte sich für mich superspannend an und war es auch. Teilweise gings wirklich hart an die bewusste K-Grenze, es knirschte, nicht im Gebälk, sondern in den Knochen der zu verhörenden Personen. Und auch wenn gar keine körperliche Gewalt angewandt wurde, tat es weh, weil der Spezialist seinen Namen nicht zu Unrecht bekommen hat, er kennt wirklich ganz perfide Psychospielchen, die einen Menschen ganz schön mürbe machen können.

Die Figur des Geiger wird ziemlich kühl dargestellt, aalglatt, ohne Angriffsfläche, unpersönlich, nicht zur Empathie fähig. Scheinbar. Doch das täuscht gewaltig, was man merkt, als der Junge auf der Bildfläche, bzw. in einem seiner Verhörzimmer auftaucht. Das wirbelt so einiges durcheinander. Und bedeutet für Geiger den Verlust seiner Kontrolle über alles, das ganze Geschehen, seinen Auftrag.

Interessant bleibt es, bis zum Schluss. Was mir nur auffiel war die Ähnlichkeit zu einem anderen Buch mit einer ganz ähnlich „gestrickten“ Hauptfigur und dessen Entwicklung. Da gab es für mich (leider) einige Deja-Vu-Erlebnisse und die ließen mich dann nicht so zufrieden und glücklich mit der Story zurück. Es wäre bestimmt anders gewesen, hätte ich das bewusste Buch, bzw. es sind ja mittlerweile derer schon zwei, nicht gekannt.

Deswegen sage ich jetzt mal nicht, um welchen Titel es sich handelt und komme zum:

Fazit:

Ein streng nach Regeln handelnder Verhörspezialist, dem von einem Augenblick auf den nächsten die Kontrolle entgleitet und damit die Hölle für ihn losbricht, so würde ich es mal umschreiben. Und keinesfalls ein Buch für Leute, die kein Blut sehen können oder schwer Schmerzen, auch wenn sie nur rein psychisch verursacht werden, aushalten. Also eher was für Kenner des gut und klug ersonnenen Psychothrillers.
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am 26. August 2012
Man baut zunächst keinerlei Verbindung zum Hauptcharakter auf. Meiner Meinung nach ist das aber gewollt, da der Autor den Protagonisten mit Absicht zunächst mal als abstoßend und kalt vorstellt, indem er eine Szene beschreibt, in welcher Geiger jemanden foltert.
Bis dahin konnte ich mit dem Buch auch absolut nix anfangen. Was soll man mit so einem Charakter auch anfangen?

Irgendwann kommt aber das Kind ins Spiel und ab da kommt auch Bewegung in Geiger. Daß er trotzdem einem bis ans Ende nicht ans Herz wächst, ist ebenfalls Absicht, aber auch nachvollziehbar. Schließlich kann sich ein kalter Folterknecht nicht innerhalb von 350 Seiten (oder überhaupt) in den Weihnachtsmann verwandeln, das wäre auch wenig glaubwürdig.

Die Story ist weniger verkitscht als vielmehr realitätsnah geschildert. Es passiert was mit Geiger, aber in realistischem Rahmen. Insofern liegt die Betonung auch weniger auf einem Sinneswandel und im herzigen Wohlgefallen, welches man am Protagonisten findet. Sondern eher an der Geschichte mit ihren überraschenden Wendungen und ihrem stakkatoartigem Tempo der Ereignisse. Ich find es atmosphärisch dicht, die Figuren handeln natürlich, wenngleich man sich fragen kann, warum die Regierung solche Trottel einsetzt um ihre Interessen durchzusetzen - in entsprechenden Filmen springt irgendwann ein Einsatzkommando zum Fenster rein. Hier dürfen die angeheuerten Deppen es bis zum Ende auf eigene Faust versuchen. War der Inhalt des "Pakets" am Ende dann doch nicht so wichtig?
Allerdings führt der Klappentext doch wirklich etwas in die Irre, denn der Auftraggeber des Ganzen trägt keinerlei Schaden davon, ja, er tritt nichtmal in Erscheinung - spielt sozusagen keine Rolle.

Was mich gar nicht stört, ist das offene Ende hinsichtlich eines der Verfolger und der geisteskranken Schwester. Sind sie nun tot oder nicht? Und war das am Ende nun Geiger und wenn ja, wie konnte er überleben? Ich finde, ein Buch muß nicht alle Fragen abschließend klären. Das ist nur was für den Typ "neugieriger Nachbar" der wirklich alles wissen will und sauer ist, wenn ihm die Story die rechtmäßig zu erwarteten Fakten dann vorenthält. Wie auch im Leben, sind Enden meistens offen.

Das Buch könnte so wie es geschrieben ist, verfilmt werden. Jede Änderung, zb Einfügen von mehr Herzschmerz oder Besetzen von Geigers Rolle mit einem knautschigen Sympathieträger, der am Ende geläutert wird und vielleicht gar in die Familie des geretteten Kindes aufgenommen - natürlich mit Kater - würde unweigerlich Würgereiz hervorrufen.

Insofern kann man durchaus mit vollem Recht sagen, daß das Buch perfekt ist, so wie es ist.
(Ein Stern Abzug, weil es erst reichlich spät - mit Auftauchen des Jungen in Gang kommt und es bis dahin wahrscheinlich viele Leute schon aus der Hand gelegt haben - wäre mir auch fast passiert!).
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