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Kundenrezensionen

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am 3. Dezember 2006
In DER DRITTE ZWILLING beschäftigt sich KEN FOLLETT sowohl mit den Problemen der medizinischen Ethik als auch damit, wohin die Gentechnologie führen kann sowie mit dem Trauma der amerikanischen Gesellschaft nach Watergate (was treiben die Mächtigen eigentlich alles so im Verborgenen?).

DIE STORY:

DR. JEANNIE FERRAMI, Psychologieprofessorin an einer Uni in Baltimore, wird nach einem Tennismatch auf dem Campus von einem jungen, gut aussehenden Mann angemacht. Sie läßt ihn abblitzen. Etwas später bricht in den Umkleideräumen der Damen ein Feuer aus. Während der Rettungsaktion wird LISA HOXTON, Technikerin im Labor für Psycholopgie und Freundin von JEANNIE, von einem jungen Mann mit Security-Mütze vergewaltigt. JEANNIE arbeitet an einer Studie, mit der sie nachweisen will, dass nicht nur die genetischen Anlagen sondern auch das soziale Umfeld, in dem man aufwächst, und die Erziehung dafür verantwortlich sind, ob jemand kriminell wird oder nicht. Hierzu sucht sie eineiige Zwillinge, die getrennt und in verschiedenen Verhältnissen aufgewachsen sind. Um an die erforderlichen Probanden zu kommen, hat JEANNIE ein EDV-Suchprogramm entwickelt, mit dem sie sehr effizient die gewünschten Dateien erhalten kann. Als einer dieser Probanden entpuppt sich STEVE, der junge Mann, der sie nach dem Tennis angemacht hatte. Allerdings wird STEVE verhaftet. Er ähnelt dem Phantombild des Vergewaltigers in der Umkladekabine. Bei einer Gegenüberstellung identifiziert LISA ihn als Täter. Das Ergebnis der DNS-Untersuchung des Spermas liegt noch nicht vor, weshalb STEVE auf Kaution aus der Haft kommt. Der eineiige Zwillingsbruder von STEVE sitzt wegen Mordes im Gefängnis. Er kann es nicht gewesen sein. JEANNIE kommen Zweifel. Gleichzeitig wird aber ihre Arbeit sabotiert. Dies sogar von ihrem eigentlichen Protegé. Sie verliert ihren Job und wird bedroht. Es muß also wesentlich mehr hinter der Sache stecken ...

FAZIT:

Eine spannend erzählte Geschichte, die allerdings stellenweise ein bißchen Schreibroutine FOLLET's an den Tag treten läßt (deshalb auch nur 3 Sterne). Dennoch ist das Buch allein schon wegen der Brisanz des Themas absolut lesens- und empfehlenswert, zumal es heute - 10 Jahre nach seinem Erscheinen - aktuell wie eh und je ist.

Deshalb viel Spannung beim Nachlesen!
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am 15. Oktober 2005
"Der dritte Zwilling" wurde mir von einem Freund empfohlen und hat mich nicht enttäuscht. Der Anfang ist zwar etwas zäh, mit zunehmender Seitenzahl steigt ebenso die Spannung und hält bis zur letzten Seite an.
Ken Folleth erzählt die Geschichte der jungen Forscherin Jeannie, welche die genetische Veranlagung von Kriminalität untersucht. Dazu verwendet sie raffinierte Programme zum Aufspüren eineiiger Zwillinge. Ohne es zu wissen, stösst sie bei ihren Untersuchungen auf einen Zwilling, der im Zusammenhang mit einem geheimen militärischen Experimentes steht. Ihr betreuender Professor - damals an diesen Versuchen beteiligt - versucht daraufhin, sie mit allen Möglichkeiten an weiteren Untersuchungen zu hindern. Das Verwirrspiel um den ersten, zweiten, dritten, ... Zwilling nutzen sowohl Autor als auch die Hintermänner des militärischen Expoeriments geschickt aus.
Die Geschichte ist äußerst spannend und nebenbei auch erschreckend glaubwürdig. Immer noch gibt es Gruppierungen, welche sich den perfekten Menschen wünschen - gut gebaut, intelligent und vorallem: weiße Hautfarbe. Vor dem Hintergrund jüngster Forschungsergebnisse keine Utopie.
Hin und wieder neigt KF zu tiefen Griffen in die Klischeekiste, jedoch ohne an Authentizität zu verlieren. 5 Sterne - sehr empfehlenswert.
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am 13. Oktober 2001
Das Buch mag zwar für manche ein abstraktes Thema beschreiben. Es führt jemand ein unbescholtenes Leben, und ein künstlich erschaffener Mensch - ein Klon, der genauso aussieht, führt kriminelle Taten durch und vergewaltigt eine junge Studentin. Ich fand das Buch gut. Der Schluß hat mich nahe zu elektrisiert., als die Pressekonferenz stattfand. Trotzdem hatte es eine andere Art von Spannung, als in dem Follett-Buch "Die Säulen der Erde", aber eine nicht minder schlechtere. Wie bei fast allen Folletts war die Heldin eine Frau, was mich beeindruckt hatte. Am Ende des Buches hatte ich gehofft, ja ich wußte es irdendwie, daß das Gute gewinnt. Ich habe mir mal überlegt, wie blöd es wäre, wenn ich in einer solchen Situation wäre, wenn mein Doppelgänger Straftaten begehen würde, was würde ich dann machen ?? Alle, die Lust haben, mal über dieses Thema Gentechnik und ihre Folgen nachzudenken, was z.B. passieren würde, wenn so kriminell veranlagte an die Macht kämen und ihr Idealbild vom "reinen" Menschen und Staat durchzusetzen gedenken, lege ich das Buch ans Herz. Auch hat mich beeindruckt, wieviel Vererbung und wieviel Erziehung den Charakter eines Menschen ausmachen. Ob Vererbung über der Erziehung bei der Ausbildung des Charakters steht oder umgekehrt ??
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am 23. Juli 2003
Jaja, schon traurig, wie es Autoren immer wieder schaffen, sich für ihren neuen Roman vielversprechende Themen auszusuchen und die dazugehörige Geschichte nach allen Regeln der Kunst zu verhunzen.
In dem Buch geht es um eine junge aufstrebende Wissenschaftlerin namens Jeannie Ferrami, die an einer Universität an einem vielversprechenden Projekt zur Untersuchung der Frage nach der Veerbbarkeit von krimineller Neigung arbeitet. Dazu untersucht sie getrennt aufgewachsene Zwillingspaare, um festzustellen, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede in ihren Lebenswegen bestehen.
So weit, so gut. Doch bereits die einleidenden Beschreibungen dieser jungen Wissenschaftlerin erzeugen beim Leser die ersten Stirnfalten. Hier werden alle Superlative in einem Topf vereint, die Frau ist blutjung, charismatisch, hochintelligent, hat in der Olympia-Mannschaft des Damentennis gespielt und nebenbei noch ihren Doktortitel gemacht und ist gerade dabei, mit ihrem Projekt den Wissenschafts-Olymp zu erklimmen - kurz eine Superfrau, die der Autor zu Beginn so weit wie möglich nach oben pusht, nur damit er sie nachher möglichst tief stürzen lassen kann (und hoffen kann, dadurch Spannung beim leser aufzubauen).
Zufälligerweise hat sie eine Freundin beim FBI und dieser Kontakt ermöglichst es ihr, die FBI-Datenbanken nach fast allen nur denkbaren Personendaten zu durchsuchen, auf diese Weise macht sie die getrennt aufgewachsenen Zwillingspaare ausfindig. Das hört sich zwar absolut absurd und an den Haaren herbeigezogen an, wird im Buch aber als das selbstverständlichste der Welt dargestellt, mit dem tollen Computerprogramm, das sie nebenbei mal eben geschrieben hat, ist sowas nun mal möglich, wie kann man das bezweifeln? (überhaupt beweist Follett im Roman immer wieder, dass er von moderner Technik keine Ahnung hat, obwohl er sie im Laufe der Geschichte immer wieder thematisiert.)
Natürlich wird das ehrgeizige Schaffen der Jeannie Ferrami durch finstere Machenschaften eines Großkonzerns erschüttert, dieser hat nämlich in der Vergangenheit skandalöse genetische Experimente an Menschen begangen, welche durch Ferramis Forschungen aufgedeckt werden könnten. (übrigens ein sehr orrigineller Einfall, diesen Konzern Genetico zu nennen).
So überschlagen sich irgendwann die Ereignisse, Jeannie Ferrami wird gefeuert und fechtet im restlichen Teil des Buches einen eigentlich ausweglosen scheinenden David-Goliath-Kampf gegen jenen Großkonzern aus, wobei sie von ihren couragierten Freunden unterstützt wird, die ihr bis zum Ende des Buches nicht von der Seite weichen.
Im Verlaufe der Geschichte werden zahlreiche andere Charaktere eingeführt, die jedoch größtenteils sehr eindimensional gehalten sind und nicht viel mehr tun, als ihre Rolle in der Geschichte zu erfüllen. Zwar gibt sich der Autor Mühe, seinen Akteuren durch Beschreibungen kleiner Details mehr Leben zu verleihen, besonders gut gelingen tut ihm dies allerdings auch nicht. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass die gesamte Handlung extrem konstruiert wirkt, alles folgt einem festen Handlungsstrang und da lässt es der Autor auch schon mal zu, dass seine Charaktere vollkommen unwahrscheinliche Dinge tun oder in bestimmten Situationen auf einmal die absurdesten Deja-vus haben, nur damit das Ereignis, das er für die nächste Szene geplant hatte, eintreten kann.
Zum Ende hin erreicht diese literarische Kakophonie dann ihren Höhepunkt, dass Follett unbedingt ein pathetisches Happy End einbauen will, ist bereits 100 Seiten vor Schluss jedem Leser klar, doch wie er hier den Charakteren innerhalb von wenigen Minuten alle nur erdenklichen Hindernisse, die es auf dieser Welt gibt, in den Weg schmeißt, nur um sie dann in der allerletzten Millisekunde in bester Superman-Manier alle Probleme mit einem Schlag aus dem Weg räumen zu lassen, verdient traurige Hochachtung.
Auch die Sprache ist sehr einfach bis stupide simpel gehalten, wohl, um eine breitere Leserschicht anzusprechen, teilweise liest sich der Roman mehr wie ein Drehbuch, die Beschreibungen sind aufs Simpelste reduziert und wenn man zum zwanzigsten Mal liest, dass sich Jeannie nach dem Aufstehen einen khakifarbenen Pullover angezogen hat, beginnt man sich zu fragen, wie man das eigentlich als Literatur bezeichnen kann. Zudem kommen im Buch viele sexuelle Szenen vor (etwa alle 50 Seiten) und es ist wirklich beachtenswert, mit welch lausbubischer Freude Follett alle Details möglichst ausführlich beschreibt und dem Leser aber auch wirklich nichts erspart bleibt.
Als Fazit lässt sich sagen, dass das keine Literatur ist, sondern billigstes Trash-Geschmiere für den Schnellkonsum, ich weiß nicht, warum ich mir die Mühe mache, über diesen Schund eine derartig lange Rezension zu schreiben, aber von Ken Follett wird so schnell kein Buch mehr in meinen Händen landen.
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am 10. Juli 2012
Ich habe mir das Buch empfehlen lassen, bin aber sehr enttäuscht. Mag sein, dass das Thema 1996 noch brisant und frisch war, aber heutzutage durchsteigt den Plot jeder Zehntklässler bereits auf den ersten Seiten. Der Titel sowie der Klappentext verraten zudem im Großen und Ganzen die Story, trotzdem finden die Protagonisten ewig nicht die Lösung. Das ist für den Leser vor allem aufgrund der angeblich hohen Intelligenz der Hauptfiguren kaum zu ertragen, verursacht Langeweile und zwingt zwischenzeitlich zum Überfliegen etlicher Seiten. Vorhersehbar, sprachlich schwach, fachlich wenig beeindruckend und platt - leider nicht zu empfehlen.
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am 10. März 2012
Diese Rezension enhält Spoiler!

Es tut mir leid, aber ich verstehe einfach nicht, wie Ken Follett es geschafft hat, ein so renommierter Autor zu werden. Vielleicht bin ich mit 60 - 70 Büchern, die ich pro Jahr lese, einfach mittlerweile zu verwöhnt.

Die Säulen der Erde hat mir bereits nicht sonderlich gefallen, da Ken Follett anscheinend gern jedes existente Klischee ausnutzt. Allerdings beurteile ich einen Autor nie anhand eines einzigen Werkes, von daher dachte ich mir: Probier es doch mal mit dem dritten Zwilling.

Liegt es an der deutschen Übersetzung, dass die Sprache so flach ist? Vielleicht hätte ich mir das Buch lieber in der Originalversion durchlesen sollen, jetzt ist es dafür zu spät. Ausdrücke wie "Sie zauderte", "Ein prächtiger Kerl" oder auch "Sie flitzte über den Rasen" hätte ich eher in einem Buch aus den Zwanziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts oder aber in einem Kinderbuch vermutet.

Die Charaktere - tja, was soll ich sagen? Oberflächlicher und klischeehafter geht es kaum. Die Protagonistin ist dermaßen zickig und unsympathisch, dass ich ihr eigentlich auf jeder einzelnen Seite die Beulenpest an den Hals gewünscht habe. Der männliche Hauptcharakter Steve ist angeblich hyperintelligent, wovon allerdings wenig zu merken ist, weil er einfach nur naiv und dumm wirkt. Alle Nebencharaktere im Buch sind einfach zu beeinflussen, mindestens genauso naiv wie Steve und leben praktisch von ihrer Schwarz-Weiß-Malerei.
In Sachen Glaubwürdigkeit schießt Follett auch den ein oder anderen Bock ab - am Vortag wird eine Frau an der Uni vergewaltigt, die Protagonistin macht sich auf dem Uni-Gelände ins Hemd und beschließt fünf Minuten später, einen wildfremden Mann auf einen Drink mit zu sich nach Hause zu nehmen. Frau liebt eben das Risiko. Später bittet sie diesen, obwohl er zu diesem Zeitpunkt bereits als Hauptverdächtiger im Vergewaltigungsfall gilt, dann auch flugs in ihre Wohnung, wo er sie, wenn er wirklich der Vergewaltiger gewesen wäre, ohne Mühe hätte überwältigen können. Warum? Er war ihr halt sympathisch, der abgeklärten Frau Dr.
Natürlich gibt es ein Happy End für alle, sogar für Jeannies Mutter und Jeannies nutzlosen Vater, und die Welt erstrahlt in einem zarten, blassrosa Disney-Licht.

Was allerdings wirklich nervtötend ist, sind Folletts Sexfantasien, die er alle fünf Seiten geradezu herausschreit (und die mir übrigens auch in Die Säulen der Erde in Form einer regelrechten Vergewaltigungsorgie sauer aufgestoßen sind) - Berrington, der ja so notgeil auf Ferramis Rücken starrt, Berringtons Ansichten über Nylonstrümpfe, die perversen Fantasien des Vergewaltigers, Logans "Erregbarkeit" beim Trösten der armen Frau Dr. oder der Anwesenheit des natürlisch über-aupt nischt klischee-aft geseischneten fronsösisch-spreschenden Simmermädschens aus Martinique, die Tatsache, dass Frau Dr., sofern in einer festen Beziehung, keinen Wert auf das Tragen von Baumwollunterhosen legt, und, und, und. Irgendwann nervt es nur noch.

Die Story beginnt vielversprechend, dümpelt aber bereits nach 60 Seiten nur noch vor sich hin, Spannung kommt so gut wie nie auf. Für einen wirklich gehaltvollen 500-Seiten-Roman (z.B. Die Entdeckung des Himmels u.ä.) brauche ich gemeinhin bis zu einer Woche, Ken Follett hatte ich in 4 Stunden durch. Den Grips anstrengen braucht man bei diesem Buch nämlich auch nicht, viele Seiten habe ich einfach überflogen und trotzdem alle Infos aufgenommen - sofern der Roman denn welche enthielt.
Dieses Buch haut nicht vom Hocker. Ich war froh, als ich es endlich zuklappen konnte. Es war mein zweites Buch von Ken Follett, und entweder hab ich ein Händchen für schlechte Bücher dieses Autors, oder der Mann ist durch einen komischen Zufall durch seine "Werke" reich geworden.
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am 31. August 1999
"Der dritte Zwilling" von Ken Follett ist ein für diesen Autor durchaus typischer Roman; das soll heißen, daß die Handlung die gesamte Zeit spannend und unterhaltsam ist; Bücher von Ken Follett sind im allgemeinen sogenannte page-turner; der Leser möchte also immer weiter lesen, ohne zwischendurch das Buch bei Seite zu legen und eine Pause zu machen. Das ist die für Ken Follett typische Stärke; aber leider kommen auch die typischen Schwächen zum Tragen: auf der einen Seite ist ein großer Teil der Handlung bereits früh voraussehbar, da man sehr schnell merkt, daß Ken Follett ein Freund des Happy Ends ist; auf der anderen Seite ist doch die schwarz-weiß-Zeichnung seiner Figuren auf Dauer etwas nervig: entweder ist eine Figur nur gut oder nur böse. Für den Unterhaltungswert, und nur um den sollte es einem gehen, wenn man Bücher von Ken Follett liest, schlimmer ist die Tatsache, daß das Happy-End und damit ein wichtiger Teil der Handlung voraussehbar ist; hat man einmal dieses Konzept durchschaut, dann stellt sich nicht mehr so recht die ansonsten recht hohe Spannung ein, denn obwohl Ken Follett ein meisterhafter Geschichtenerzähler und Plot-Erfinder ist, und obwohl die Handlungen immer wieder überraschende Wendungen nehmen, ist auch an Stellen, an denen die Situation ausweglos erscheint, klar, daß das Ende gut sein wird; das ermöglicht es mir als Leser nicht, mit den Figuren mitzuleiden. Allerdings war dies in "Der dritte Zwilling" nicht ganz so schlimm, wie sonst, so daß das Buch eine sehr gute Unterhaltungslektüre darstellt, wenn man nicht mit allzu großen Erwartungen herangeht, und bereit ist, sich von einer spannenden, unterhaltsamen und interessanten Geschichte mitreißen zu lassen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 5. Januar 2014
Was kenne ich von Ken Follet? Die Säulen der Erde, klar, die Brücken der Freiheit, Die Nadel ... Und nun habe ich dieses Buch gelesen. Ich bin durch puren Zufall darauf gestoßen, da ich momentan eigentlich zum Lesen kaum mehr Zeit finde. Ich hab irgendwo bei Seite 20 reingelesen - und konnte nicht mehr aufhören.
Wenn ich bei einem Buch nicht mehr aufhören kann, muss es extrem gut sein, ich bin nämlich schnell gelangweilt und genervt. Auch dieses Buch hatte eine Eigenschaft, die mich genervt hat, es wurde zu oft darauf herumgeritten, dass die Prota ein Nasenpiering hat. Lustigerweise war das Thema Nasenring genau der Zufall, der mich zum Buch geführt hatte, aber das ist eine andere Geschichte. Jedenfalls sind damit schon alle Kritikpunkte abgehandelt.
Ken Follett ist ein Meister in der Kunst, in fast jedem Kapitel mit ein bis zwei überraschenden Wendungen und Enthüllungen aufzuwarten. Abwechselnd brüten Held/Heldin und die Bösewichte ihre Ideen aus, die Oberhand wechselt ständig, während das große Geheimnis, das hinter allem steht, sich langsam wie ein Puzzle zusammenbaut. Man kann deswegen nicht aufhören, weil man ständig wissen will, wie das, was gerade passiert, nun ausgeht. Und kaum ist es irgendwie ausgegangen, wird es schon wieder in Frage gestellt, weil schon wieder irgendetwas Unvorhergesehenes passiert ist oder jemand etwas gesagt hat, das ein völlig neues Licht auf die Situation wirft.
Dass das Thema Genetik jetzt in irgendeiner Weise hochaktuell wäre, wie manche Rezensenten zum Lob des Werkes anbringen, kann ich nicht bestätigen, es ist halt ein Thriller, der seine Spannung daraus bezieht, dass man ständig um das Heldenpaar und ihre Pläne bangen muss. Gesellschaftskritisch ist das Buch allerdings durch und durch. Es zeichnet ein relativ düsteres Bild von der amerikanischen Gesellschaft und dem Justizsystem - wobei man das wahrscheinlich gar nicht wahrnehmen wird, denn wir alle wissen ja aus anderen Werken der Literatur und des Films schon längst, dass in Amerika alle Politiker, Journalisten und Polizisten korrupt und niederträchtig sind. Gelle?
Sehr interessant ist auch die aufgeworfene Frage, was einen Menschen ausmacht. Laut manchen Literaturprofessoren gibt es ja nicht zehn Masterplots sondern eigentlich nur einen: Wer bin ich? Auch wenn ich das nicht 100%-ig unterschreiben kann - das hier ist ziemlich eindeutig so ein Wer-bin-ich-Roman.
Und weil er mich gut unterhalten hat und ich nichts Substanzielles zum Bemeckern finde, gibt's jetzt einen Fünfer.
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TOP 500 REZENSENTam 9. Dezember 2015
Die junge Psychologieprofessorin Dr. Jeannie Ferrami arbeitet an einem Projekt, bei dem sie beweisen möchte, daß getrennt voneinander aufgewachsene Zwillinge nicht aufgrund von Genen gewalttätige Züge an den Tag legen, sondern allein durch die Erziehung. Als bei einem Brand in der Forschungseinrichtung von Ferrami ihre Freundin brutal vergewaltigt wird, gerät einer ihrer Zwillingstestpersonen unter Verdacht und wird bei einer Gegenüberstellung von ihrer Freundin wiedererkannt. Jeannie fühlt sich zu diesem Mann hingezogen, der seine Unschuld zwar beteuert, aber bei einer Spermaanalye eindeutig als Täter identifiziert wird. Er kann jedoch vor seiner Verhaftung entkommen und versucht mit Jeannie das Geheimnis zu lösen. Sie kommen einem geheimen Forschungsprojekt der amerikanischen Regierung auf die Spur, das vor 20 Jahren abgebrochen wurde.

Ich hoffe meine Rezension war für Sie hilfreich und hilft Ihnen die richtige Kaufentscheidung zu treffen.
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am 7. Juni 2015
Ein tolles Buch.. Ich lese mich bevor ich ein Buch kaufe immer ein wenig durch die Beschreibung und was Käufer berichten.. Und dadurch werde ich eher selten enttäuscht.. Darum für dieses hier eine klare Kaufempfehlung
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