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am 27. Januar 2018
Nachdem ich "Homers letzter Satz - Die Simpsons und die Mathematik" von Simon Singh gelesen hatte, habe ich mich schon auf dieses Buch gefreut. Allerdings ist es entweder langweiliger geschrieben, oder Mathe liegt mir einfach mehr als Philosophie.
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am 26. September 2011
Wer "Sophies Welt" mochte und die Simpsons auch, wird dieses Buch lieben.
Auf humoristische Art und Weise werden anhand der verschiedenen Simpsonsfiguren (und deren Charakters) die unterschiedlichsten philosophischen Ansätze erklärt und erläutert.
Es ist leicht verständlich und gut geschrieben.
Für Kinder ist es auch geeignet, wenn eine ältere Person parat steht für eventuell auftauschende Fragen.
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Also gleich vorweg, dies ist kein Buch für einen reinen Simpsons-Fan.Man muss schon zumindest Interesse für grundlegende Philosophie mitbringen.

Es werden nur Situationen und Charaktere von "Die Simpsons" erläutert und philosophisch aufgeklärt, aber das Buch besteht größtenteils aus allgemeinen, gut bis schwierigen verständlichen Philosophiefragen und Erläuterungen.

Für mich als Simpsons-Fanatiker und Philosophie-Interessierten aber genau 'das' Buch.

Für mich ist das Simpsons-Schauen noch interessanter geworden und viele allgemeine Fragen dieses Buches gaben einen Denkanstoß.

Für mich 5 Sterne, für reine Simpsons-Fans bedingt zu empfehlen.
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am 24. März 2013
Klasse Buch, aber trotzdem ziehmlich viele Fachbegriffe. Keine gemütliche Bettlektüre zum Abschalten, aber trotzdem lustig und unterhalltsam. Interessant zu lesen.
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TOP 1000 REZENSENTam 9. April 2017
Die meisten der etwa ein Dutzend Aufsätze in dem Band stammen aus der Feder von Fachphilosophen. Das macht das Buch interessant, aber auch stellenweise sehr anspruchsvoll.

MARTIN HEIDEGGER und BART SIMPSON
In dem Artikel "Was Bart Denken nennt" des Philosophie-Professors Kelly Dean Jolley von der Auburn University in Alabama lernt der Leser, wenn er sich darauf einläßt, was die Figur des Bart mit dem deutschen Meisterdenker Heidegger zu tun hat. Jolley gründet seine Überlegungen auf Zitate der deutschen Philosophen Martin Heidegger, Arthur Schopenhauer und Gottlob Frege. Er zeigt, wo Heidegger und Frege sich ähneln und wo sie sich unterscheiden, und im Anschluß, wo Heidegger und Frege von Schopenhauer abweichen und wieso Heidegger Frege kritisiert. Und das führt ihn am Ende zu Bart Simpson.

DIE SIMPSONS AN SICH
Der Aufsatz von James M. Wallace "Ein Marxist in Springfield (Karl, nicht Groucho)" ist sogar lehrreich für alle, nicht nur für die Philosophie-Interessierten. Wallace schreibt: "Die Simpsons sind witzig. Sie erwischen uns kalt, bauen falsche Erwartungen auf, die sie dann nicht erfüllen, nehmen uns zu einer lustigen Reise auf einer schnellen, geraden Straße mit, die ohne Vorwarnung manchmal scharf nach rechts (zuweilen auch nach links) abbiegt. Oft provoziert die Sendung, macht uns wachsam, stellt etablierte Autoritäten in Frage und zeigt die Leere vieler bürgerlicher Werte. Doch trotz ihrer wundervollen Momente der Unstimmigkeit, der Irreleitung und der Opferung einzelner heiliger Kühe bietet sie keine kongruente Satire der herrschenden Ideologie oder eine Hoffnung auf eine gerechtere und anständigere Welt, in der die besten und nicht die schlechtesten Eigenschaften der Menschheit verwirklicht sind. Die Widersprüche und Inkonsequenzen der Serie spiegeln eine Welt, die nichts mit dem einheitlichen, harmonischen Modell von Marx zu tun hat. Am Ende bedient die Serie die Interessen jener Klasse, die die wirtschaftliche Macht über die Massen innehat, ihnen T-Shirts, Schlüsselketten, Essensdosen und Videospiele verkauft". Mancher möchte vielleicht ergänzen: Und dieses Buch verkauft ;-).

FAZIT
Die Zielgruppe, die der Verlag im Sinn hat, sind die Kenner der Serie. Aufschlußreich ist das Buch aber vor allem für die philosophisch interessierten Zuschauer und für die Nicht-Zuschauer, die die Serie einfach einmal kulturell und soziologisch einordnen wollen. Den hartgesottenen Simpson-Bewunderen sei (zum Nachdenken und Schlau-werden) vor allem der Marxismus-Aufsatz empfohlen. Er schließt mit den Worten: "Der Mangel an einer Vision und die gleichmäßige Verteilung der Antagonismen machen sie gegen jegliche Kritik immun; sie kann jede dialektische Herausforderung annehmen und einbauen und sich augenzwinkernd auf die Vorherrschaft des Witzes berufen. Die Witze mögen lustig sein, doch in den Simpsons, wo niemand erwachsen wird und das Leben sich nie verbessert, ist das Lachen kein Katalysator der Veränderung; es wird zum Opium fürs Volk".
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am 10. Mai 2009
Zweifelsfrei bin ich wohl eher der Simpsons-Kenner, als der Philosophie-Spezialist, aber ich halte das Buch für keinen gelungenen populärwissenschaflichen Philosophie-Einstieg. Nur wenige philosophische Ideen sind nachträglich hängen geblieben und der Konnex zu den Simpsons ist oft nur auf Umwegen erkennbar.

Lediglich die Beiträge des ersten Teiles von dreien sind im Ansatz lehrreich und unterhaltsam zugleich (dehalb auch ein Anerkennungs-Stern). Der Rest - zumindestens aber Teil 3 - ist irgendwo zwischen entbehrlich und ärgerlich einzuordnen, wobei sich mir oft die Frage gestellt hat, ob der jeweilige Autor des Beitrages, seine "philosophischen Gedanken" zu den Simpsons ernst meint.

Meine Empfehlung lautet: Simpsons-Fans sollten lieber zu Paul Halpern: "Schule ist was für Versager" greifen. Für Philosophie-Interessierte empfiehlt sich "Sophies Welt" von Jostein Gaarder.
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am 11. Juli 2012
Seit meiner Schulzeit schon, fand ich die Themen der Philosophie interessant und mit diesem Buch wurden die Themen auch noch mit einer meiner Lieblingsserien, den Simpsons, in Verbindung gebracht. So hoffte ich, Wissen mit Humor vermittelt zu bekommen und meine Erwartungen wurden bestätigt. Aussagen klassischer Philosophen werden auf unterhaltsame und teilweise recht humorvolle Weise auf Folgen, Szenen bzw. Inhalte der Serie bezogen und interpretiert. Da ich ein Grundwissen bezüglich philosophischen Themen besitze, fand ich das Buch nicht zu schwierig und habe (fast) alles verstehen und nachvollziehen können. An wenigen Stellen war es aber leider selbst mir zu anspruchsvoll, aber diese Stellen überwiegen glücklicherweise nicht. Der Schreibstil ist dank der unterschiedlichen Autoren selbstverständlich ebenso unterschiedlich. So sind die Essays allgemein (wie eben angedeutet) unterschiedlich anspruchsvoll. Ich fühlte mich mit diesem Werk sehr gut unterhalten und habe zudem noch etwas gelernt. Man muss aber klar herausstellen, dass dies eher nicht für jüngere LeserInnen geeignet ist, sondern eher für Philosophieinteressierte und diejenigen, die über ein wenig Vorwissen verfügen.
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am 22. Juli 2011
Das Buch enthält eine Sammlung philosophischer Aufsätze. Sie erklären philosophische Theorien anhand der Simpsons, analysieren ihre Charaktere oder beleuchten die Struktur der Serie. Wer noch glaubte, es handele sich bei den Simpsons um eine Kinderserie oder um oberflächliche Unterhaltung, wird bald eines besseren belehrt.
Besonders gefallen haben mir die ersten Aufsätze, die sich mit den fünf Hauptfiguren befassen: mit Homers Liebe zum Leben, Lisa und der ablehnenden Haltung der amerikanischen Gesellschaft gegenüber Intellektuellen oder Barts Nihilismus.
Auch die Analyse der "Männerwelt" in den Simpsons (es gibt kaum weibliche Figuren) und die Darstellung von Mr. Burns, der nicht in der Lage ist, etwas nur um seiner selbst willen zu genießen, sind sehr lesenswert.
Sehr trocken und schwer zu verstehen sind hingegen die beiden letzten Artikel über Barthes und Heidegger. Hier geht es den Autoren mehr darum, ihr philosophisches Wissen darzustellen. Der Bezug, den sie zur Serie herstellen, wirkt daher sehr konstruiert.
Insgesamt liest sich das Buch recht flüssig. Die Darstellungen einiger philosophischer Theorien sind aber zu lang geraten und dadurch etwas dröge. Wer nur lachen möchte, ohne sich mit Philosphie zu beschäftigen, wird daher an dem Buch daher wenig Freude haben. Mir hat es aber geholfen, die Simpsons als noch vielschichtiger wahrzunehmen als ich sie ohnehin schon gesehen habe. Und durch viele Zitate aus Simpsons-Folgen kommen auch die Lacher nicht zu kurz.
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am 24. April 2010
"Ist er?" dürfte wohl die erste Frage nach dieser Überschrift lauten. Die Riege amerikanischer Philosophen um Ass.-Prof. William Irwin argumentiert jedenfalls in diese Richtung. Das ist jedoch nicht mehr als ein Nebenstrang der Diskussion, die im Text geführt wird.
Eigentlich geht es darum, anhand der Serie "Die Simpsons" komplexe philosophische Themen leicht zu erklären und im Gegenzug eine kleine philosophische Deutung der Serie zu versuchen; was beides überraschend gut gelingt. Die Autoren jubeln darüber, wie der Cartoon Nietzsches Weltbild auf vollkommene Art verkörpert, daß die Bewohner von Springfield den Begriff "Heuchelei" besser verdeutlichen als jede theoretisch-philosophische Abhandlung und daß Homer Simpson - auf altgriechische Weise betrachtet - durchaus bewundernswerte Züge besitzt.
Sie wenden philosophische Konzepte mit einer Lust auf die erfolgreichste Familienserie aller Zeiten an, daß es ansteckend ist. Dabei verrennen sie sich nicht in trockenen Interpretationen, sondern bringen immer wieder Praxisbeispiele, Charakterisierungen und Serienzitate, um möglichst nah am Objekt ihrer Deutung zu bleiben.
Für Menschen, die die Serie mögen und mit Philosophie eher wenig am Hut haben, ist das Buch empfehlenswert, weil es anschaulich einige überraschende Erkenntnisse über die Figuren bereithält (Ich muß allerdings zugeben, daß die letzten beiden Kapitel selbst für jemanden, der solche Dinge im Studium bearbeitet hat, etwas schwieriger zu lesen sind... und für Laien dann vielleicht nicht so das Gelbe vom Ei...).
Für diejenigen Leser, die mehr Philosophen als Fans sind, bietet es Argumentationsbeispiele, die weniger theoretisch daherkommen als die meiste Lehrbuchphilosophie, und wer in "Die Simpsons und die Philosophie" hineinsieht, weil er die "Gelbe Gefahr" UND die "Freundschaft mit der Weisheit" zu gleichen Teilen schätzt, wird erst recht seinen Spaß haben.
Rundum schön gemacht, aufgrund überschaubarer Länge und guter Kapiteleinteilung auch mal für den kleinen Lesehunger zwischendurch zu empfehlen und in seiner Sprache nicht zu abgehoben (bis auf die erwähnten Ausnahmen). Lesern, deren Intellekt nicht über Homer Simpsons gedankliche Sphäre hinausgeht, muß ich allerdings abraten: Ganz so einfach ist es dann doch nicht zu lesen. Aber wer ist schon wie Homer?
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am 16. Dezember 2009
Den Autoren gelingt es ausgezeichnet die philosophisch-ethischen Fragen in Zusammenhang mit den Simpsons zu erörtern. Wenn man die Charaktere der serie halbwegs gut kennt, werden die einzeln diskutierten Eigenschaften auch sehr gut anhand des fiktiven praktischen Beispiels verständlich.

Für die Übersetzung gibt es leider einen Punkt Abzug. An vielen Stellen werden Dialoge zitiert, welche der Übersetzer offenbar direkt übersetzt hat, ohne auf die bereits existierende Variante in der synchronisierten Episode Rücksicht zu nehmen. Dies mindert den Lesespaß etwas.

Ebenfalls gilt es zu bedenken, dass das Buch, wie schon der Titel sagt sich um die Simpsons und die Philosophie dreht, man muss also beides mögen, um das Buch zu lieben.
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