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am 16. Januar 2004
Zum Inhalt: Nachdem ihr Mann Guido bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist, stellt Anne von Seydlitz Nachforschungen an, da sie glaubt, er habe sie betrogen. Dabei stößt sie auf die Spur eines alten Pergaments, dessen Inhalt von unglaublicher Imminenz sein muss, weshalb Anne das Geheimnis des Schriftstücks lüften will. Die Spurensuche führt sie und bald auch ihren Freund Adrian Kleiber nach Paris, San Diego und zu einem Orden verrückter Wissenschaftler, bevor es in Rom zum großen Finale kommt.
Zusätzlich wird die Geschichte auch noch aus der Perspektive des erwähnten Ordens und des Vatikans geschildert, wobei alle drei Geschichten gut und rasch miteinander verwoben werden, was enorm zur Spannung beiträgt.
A propos Spannung: Die Hintergrundinformationen zum Thema sind sehr gut recherchiert, sodass eine ungemein dichte Atmosphäre entsteht, in der eine Handlung erzählt wird, die durch den beim und nach dem Lesen ständig auftretenden "Was-wäre-wenn"-Faktor zu den auch nachhaltig beeindruckendsten im Genre zählt. Der erwähnte Was-wäre-wenn-Faktor beruht zum einen auf dem weltbewegenden Hintergrund, vor dem die Geschichte spielt, zum anderen auf der Glaubwürdigkeit der in Maßen, aber wirkungsvoll und zielgerichtet eingesetzten Spekulationen. Was Vandenberg sich hier als Hintergrund erdacht hat, kann nicht als garantiert unwahr abgestempelt werden.
"Das fünfte Evangelium" ist eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe, und wird von mir allen empfohlen, die sich auch nur schwach für Religion(sgeschichte) interessieren.
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am 16. Mai 2017
Von Philipp Vandenberg hatte Ich eigentlich etwas anderes, vor allem aber definitiv konstruktiveres erwartet. Der Einstieg war gut doch die Handlung verlief dann leider sehr unzusammenhängend, schien äusserst lieblos geschrieben worden zu sein. Man hatte immer häufiger das Gefühl dass dieses Buch einfach nur in Auftrag gegeben worden war den P.V. in einer gewissen Zeitspanne zu schreiben hatte. Die Geschichte sprang mehr und mehr von einem Punkt zum anderen, ging mit vielen unbeantworteten Fragen irgendwo verloren. Vieles war unverständlich - man darf nicht vergessen dass Anfang der 60' er Jahre Menschen sich nicht so einfach von einem Platz zum anderen, von einem Land ins andere, geschweige denn von einem Kontinent zum anderen hatten bewegen können. In diesem Buch aber kann man es ohne weiteres. "Flugs" ist man irgendwo bei irgendwem - wobei die Zeit dazwischen nicht nachvollziehbar ist, einem aber am Ende des Buches bewusst gemacht wird dass nun schon etliche Monate (vielleicht sogar fast ein ganzes Jahr?) vergangen sind. Dabei spielt es natürlich keine Rolle ob der oder die Person die jeweiligen richtigen Unterlagen / Pässe etc. dabei hat oder nicht ... Das sind einige der Hauptpunkte die einem ins Auge stechen neben vielen anderen Ungereimtheiten, logischen Fehlern und Unmöglichkeiten die anscheinend nicht nur der Schreiber dieses Buches sondern auch der Verlag einfach so übersehen zu haben scheint. Nicht gerade eine feine Haltung gegenüber dem doch kritischer werdenden Leser.

Des weiteren gibt es eine sogenannte Anstalt die aber eine Stadt zu sein scheint (mit Gassen und Strassen und Häusern etc. ... nur von wem wird nun diese "Stadt" bewohnt, wer sind diese Menschen - wobei nur ein einziger auf die Schwelle tritt - oder ist es nun doch eine Anstalt die vielleicht aus einem Hauptgebäude und einigen Nebengebäuden besteht? Völlig unsinnig...). Nichts scheint überwacht zu werden, die Hauptfigur(en) können ohne weiteres "fliehen" was dann auch fast wie von einem Bushalteplatz zum anderen beschrieben worden ist (im bildlichen Sinne gemeint da es zwar natürlich anders dargelegt worden ist jedoch an jedem Fingerspitzengefühl fehlt wie eine "da war man gerade, setzte sich, kam an, stieg aus" -Variante). Auf einmal müssen sie von einer Art Krankenhauszimmer fast weg"gebeamt" worden sein. Und nach irgendwelchen kurzen, jämmerlichen Sprüngen ist man dann plötzlich am Schluss angelangt das auch irgendwie so "dahingeklatscht" worden zu sein scheint - nur damit es dann halt mal ein Ende hat. Wahrscheinlich gab es eine Seitenzahl bei der man aufzuhören hatte. Hierzu will ich mich gar nicht äussern weil es wirklich dem Leser gegenüber eine Unverschämtheit ist!

Ich habe dieses Buch "gequält" bis zum Ende gelesen ... einfach nur weil ich sehen wollte was nun Philipp Vandenberg wirklich zu schreiben versuchte bzw. gar nichts zu schreiben hatte. Als Leser habe ich mich daher sehr "hintergangen" gefühlt und wurde auch zuweilen wütend weil eine gute Recherche absolut fehlte, die Charaktere äusserst schwach und obendrein dumm waren. Natürlich kann und sollte gewiss nicht jeder in einem Buch Superman oder Powerfrau sein. Aber eine gewisse Charakterstärke und eine gewisse Intelligenz sollten die Hauptfiguren doch aufweisen können, oder? Vor allem wenn man bedenkt dass diese Protagonistin z.B. sich nun auf den Weg macht um ein altes Pergament zu finden (oder ihren Mann zu rächen? oder um die unbekannte Frau an der Seite ihres Mannes zu finden? Oder ihr immer wieder erscheinenden Ehemann zu finden? Was nun genau???). Von daher darf eine Hauptfigur ja gar nicht so dumm sein ... etwas Begabung, Wissen und Gehirnzellen sind da doch schon erforderlich.

Kurzum - Ich empfehle es auf keinen Fall!
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am 3. Februar 2006
zu 3 Sternen bzw. zur Mittelmäßigkeit ist dieses Buch. Der Inhalt bietet genug Diskussionsstoff, die abgegebenen Wertungsbilder über die Kirche, eine Technokratie etc. ebenfalls, aber der letzte Kick ist es nicht.
Story:
Ein geheimnisvolles Pergamentstück, das ein Fragment eines größeren Textes ist, bietet reichlich Anlass zur Spekulation. Nach einer Weile des Unglaubens über die inhaltliche Brisanz muss Anne von Seydlitz erkennen, dass der Inhalt des für sie unlesbaren koptischen Textes wohl mehr beinhaltet als ein bischen Historie. Sie folgt mit Hilfe eines alten Freundes einer Spur um die halbe Welt, um schliesslich in Griechenland am Ende des Weges zu sein. Aber damit ist die Jagd nach dem Pergament nicht zu Ende, sie beginnt eigentlich erst, denn der Inhalt ist nicht nur brisant, er könnte die ganze Welt in ihren Grundfesten erschüttern....
Fazit:
Durchaus spannend aufgebaut und gut recherchiert. Die Charaktere sind ein bischen blass um die Nase aber auch damit kann man leben. Die kritischen Ansätze die auftauchen machen mich indes nachdenklich. Kritik an der katholischen Institution Kirche kann ich evtl. nachvollziehen, auch ist eine Regierung aus Technokraten bzw. Wissenschaftlern vielleicht nicht das Wahre, aber hier wird doch etwas sehr einseitig vom Leder gezogen, denn Gruppierung Nummer drei kommt mir persönlich nicht unbedingt positiver vor. Da gefiel mir Illuminati doch um Längen besser.
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am 19. März 2016
Hat mir grfallen, als gebraucht gekauft in Ordnung. Mehr kann und will ich dazu nicht sagen.
Das 5. Evangelium - Lesung
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am 2. Oktober 2003
Wer dieses Buch sich vornimmt, begibt sich auf eine gefährlich phantastische Reise, die so manch einer als Gotteslästerung bezeichnen würde. Unglaubliche Enthüllungen werden offenbar - wie der Titel ja bereits schon andeutet. Das fünfte Evanelium, geschrieben von Barabas, Gottes Sohn, der sagt: "...mein Vater war kein Gott, nur ein Prophet..." Brisant, daher wahrscheinlich auch die vielen negativen Bewertungen. Vandenberg scheint zumindest eifrig recherchiert zu haben. Man erfährt eine Menge Misteriöses um den Vatikan und Beweise, die an Barabas glauben lassen sollen. Obwohl ich noch nicht in Paris auf dem Friedhof war, werde ich irgendwann den Dingen versuchen nachzugehen.
Da dieses Buch aus der Reihe fällt und wirklich spannend ist, würde ich es jeden empfehlen, der genügend Abstand zu der Sinnfrage im Leben hat, denn hiernach fragt man sich, warum die Kirche geworden ist.
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am 23. Juni 2004
....dann hätte dieses buch volle fünf sterne verdient.
dieses buch ist voller spannung. von anfang an konnte ich es nicht erwarten die nächste seite zu lesen. wie geht es weiter...?
vandenberg hält dieses tempo auch bis zu den letzten vier/fünf seiten durch und dann.... da hast du die lösung, zusammengefasst auf etwa sechs zeilen und..... nichts mehr....
ich konnte es eigentlich gar nicht glauben, denn dieses buch hat mich von anfang an mitgerissen. es wurde nicht eine minute langweilig, keine überflüssigen füllsätze mit denen einem seitenlang die umgebung beschrieben wird, nein, einfach spannung pur.
erzählt wird die geschichte von anne, der witwe eines antiquitätenhändlers, die auf einer filmrolle ihres verstorbenen mannes ein mysteriöses dokument entdeckt. die nachforschungen bezüglich dieses schriftstückes verstricken sie immer mehr in einen strudel aus täuschung, lügen, intrigen und ....mord. der text, bei dem es sich um ein fünftes evangelium handeln soll, hat anscheinend einen brisanten inhalt, nur ...welchen? geheimnisvolle vereinigungen sind hinter dem pergament her und versuchen alles um es in ihre gewalt zu bekommen.
häppchenweise bekommt der leser von vandenberg immer einen teil der lösung präsentiert, diesen spannungsaufbau beherrscht der autor perfekt.
nur der schluss ist unbefriedigend für ein buch dieses formates, was mich aber nicht davon abhält es an jene weiterzuempfehlen denen illuminati und sakrileg gefallen haben.
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am 31. Januar 2009
... und hier haben wir leider nur das Gute.

Philipp Vandenberg hatte nämlich das Pech, dass seine wirklich außergewöhnliche Roman-Idee von einem anderen Autor wesentlich spannender, actionreicher angepackt und dessen Version im Ergebnis eben auch viel erfolgreicher wurde.

Die Handlungen von "Das fünfte Evangelium" und dem berühmten Thriller "Sakrileg" folgen dem gleichen Grundgedanken, entwickeln sich sehr unterschiedlich. Vandenbergs Variante ist aber leider nicht so packend ausgeführt wie Brownes. Der Autor hat zwar gleich mehrere Verschwörungen um den Zentralgedanken gestrickt, aber ausgerechnet die psychologischen Begründungen für die Handlungsweise seiner Hauptfigur Anne wirken etwas bemüht und die ganzen Verschwörer sind wie aus einem alten James-Bond-Film der sechziger Jahre entsprungen.

Vandenberg führte einen Plagiatsprozess gegen Browne, kam aber nicht mit seinen Forderungen durch. Und jeder, der dieses Buch gelesen hat, wird auch verstehen warum. Pech für den Autor, dessen gute Grundidee einen anderen reich machte. Immerhin ist es interessant, "Sakrileg" und "Das fünfte Evangelium" im Vergleich zu lesen. Ich empfehle allerdings, mit diesem hier Buch anzufangen, welches ja auch früher erschienen ist, sonst geht ein Großteil der Spannung zu früh verloren.
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Vandenberg ist für mich immer gut für einige Stunden Unterhaltung. Sei es seine historischen Sachbücher oder seine fiktiven historischen Romane. Alle sind gut recherchiert, wenn auch nicht immer unumstritten.
Dieses Buch hier kann als einer der Vorläufer der Romane von Dan Brown gelten. Es geht um ein (fiktives) 5. Evangelium, das sich wesentlich von den kanonisierten Evangelien unterscheidet, und ein völlig anderes Jesusbild zeichnet. Ich möchte hier nicht alles verraten, doch wer die Dan Brown Bücher gelesen hat, findet hier vertraute Hypothesen wieder.
Natürlich versuchen auch hier verschiedene fiktive und real existierende Organisationen (natürlich auch die katholische Kirche), das brisante Werk und das Wissen darüber zu vernichten. Und wie immer in solchen Büchern gibt es eine Menge Tote dabei.
Die Prosa ist nicht ganz mein Stil, manchmal etwas langatmig, auf der anderen Seite von den historischen Fakten relativ spärlich. Dies macht das Buch (gegen den derzeitigen Trend) erfrischend kurz. Dies ist jedoch Schade für Leute, die gerne tiefer einsteigen wollen. Hier hätte Vandenberg uns an seinem enormen Wissen noch mehr teilhaben lassen sollen. Aber vielleicht traute man dem Leser nicht mehr zu?
Wer die anderen Bücher Vandenbergs mochte, wer mit religiösen oder kirchengeschichtlichen Themen vertraut ist, oder wer den neuesten Trend der Kirchenkrimis gut findet, der sollte auch das fünfte Evangelium lesen.
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am 12. Juni 2002
Ich fand das Buch nicht so richtig spannend. Streckenweise natürlich schon, doch hatte ich manchmal das Gefühl, dass der Autor seiner zugegebenermaßen guten Idee erzähltechnisch nicht gewachsen war. Die Story braucht viel Zeit um in die Gänge zu kommen, hört dann aber zu abrupt und unbefriedigend auf. Und von wegen keine logischen Fehler! Ich habe teilweise verzweifelt Seiten zurück geblättert und nachgelesen, da manche Informationen nicht überein stimmten. Später habe ich nur noch leicht verärgert und kopfschüttelnd über solche "Kanten" hinweggelesen, weil ich zum Schluss kommen wollte. Vielleicht bin ich auch nur zu blöd, aber ich weiß bis jetzt nicht, ob Anne und Guido 10 oder 17 Jahre verheiratet waren (nur als Beispiel).
Was ich aber als am störendsten an dem Buch empfunden habe, war - wie schon im "Spiegelmacher" - Vandenbergs Unfähigkeit, seinen Hauptfiguren Leben einzuhauchen. Sie wirken immer so blass, austauschbar bis unsympathisch, dass zumindest ich nicht im mindesten mit ihnen mitgefiebert habe. Richtig spannend ist doch wohl nur, was denn nun "Furchtbares" (Zitat) in diesem verflixten Pergament stehen mag. Und was das dann war, hat mich schlussendlich doch ziemlich enttäuscht!
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am 29. Juni 2004
Vandenberg geht in vielen seiner Bücher davon aus, dass uns nicht alles aus der Geschichte der Menschheit überliefert worden ist. Dass uns vieles von einigen wenigen, Vorenthalten wird.
Das fünfte Evangelium beginnt mit einem Zitat aus dem Lukasevangelium:
„Hütet euch vor der Heuchelei. Es ist nichts verborgen, das nicht offenbar werde, noch heimlich, das man nicht wissen werde. Darum, was ihr in der Finsternis saget, das wird man im Licht hören; was ihr redet ins Ohr in den Kammern, das wird man auf den Dächern verkünden. (Lukas 12,1-3)"
Ein renommierter Kunsthändler kommt bei einem mysteriösen Autounfall im Jahre 1961 ums Leben. Alles was seiner jungen Frau bleibt ist ein Mikrofilm auf dem ein koptisches Pergament zu sehen ist, welches wahrscheinlich aus dem 1. Jahrhundert stammt. Bald muss seine Frau erfahren, dass dieses Pergament und der Name Barabbas ihr weiteres Leben bestimmen wird wenn sie herausfinden möchte, warum ihr Mann sterben musste.
Vandenberg versteht es in seiner Geschichte die Spannung bis zum Schluss des Buches zu steigern. Er verknüpft gekonnt historische Fakten, so dass man als Leser oft nicht weiß, was Wahrheit oder Fiktion ist.
Es gibt Bücher, da sind die Leser einfach gespalten. Für mich ist das fünfte Evangelium eines der interessantesten und spannendsten Bücher die ich gelesen habe.
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