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am 6. Februar 2011
... so ähnlich spricht Mathieu Durey, der ermittelnde Kommissar der Mordkommission und Hauptfigur in GrangeŽs Werk HERZ DER HÖLLE, während seiner Untersuchungen. Jean Christope Grange zeichnet hier das Profil eines völlig konträren Polizisten: zum Einen ist Mathieu religiös, katholisch und tief gläubig, lebt nach festen Regeln und wollte ursprünglich Priester werden; zum Anderen schreckt er in seinem Beruf vor Gewalt nicht zurück und tut alles, um einen Fall zum Abschluss zu bringen. Erst der versuchte Selbstmord eines Freundes - ebenfalls Polizist - rüttelt ihn auf. Sein Freund Luc hatte sich privat mit einem seltsamen Mordfall beschäftigt. Mathieu nimmt sich des Falles an und hofft dadurch die Antwort auf seine Fragen zu erhalten. Warum sollte Luc versuchen sich zu ertränken. Luc war ebenfalls gläubiger Katholik und somit kam Selbstmord für ihn nicht in Frage. Im Laufe der Ermittlungen erkennt Mathieu er bald, dass er es hier mit dem Teufel, dem Bösen an sich zu tun hat...

Entgegen anderer Bücher von Grange entwickelt er in HERZ DER HÖLLE einen eigenen, anfangs gewöhnungsbedürftigen Stil. Oft setzt er dem Leser kurze, fragmentartige Sätze aus wenigen Worten vor. Oft nur vier Worte. Manchmal auch weniger. Einfach so. Ortsbeschreibungen. Situationsbeschreibungen. Aber man gewöhnt sich sehr schnell daran und taucht in das neue komplexe Werk ein.

Anfangs noch ein wenig verworren, erschließt sich dem Leser jedoch nach und nach der Zusammenhang der Geschehnisse und Handlungen. Ehe man sich versieht hat man die ersten 200 Seiten schon hinter sich gebracht und aufgrund der seltsamen Umstände die den Mord an Silvie Simonis begleiten will man mehr wissen und so liest man einfach immer weiter... HERZ DER HÖLLE bringt Mathieu Durey im Laufe der Ermittlungen an immer neue Orte. Schnell erkennt der Leser, dass er es hier mit einer sehr komplexen Geschichte zu tun hat, und alle neuen Erkenntnisse machen die Geschichte nur noch verflochtener, verworrener und komplizierter. Jean Christophe Grange hat hier wirklich sehr tief in die Schublade gegriffen.

Das 778 Seiten lange Werk lässt sich gut und spannend lesen, hat aber zwischendurch auch einige Längen und gar Durchhänger. Irgendwie zieht sich dann doch alles in die Länge, auch wenn es einigermaßen spannend bleibt. Das schnelle Ende hallt dann leider keine große Überraschung bereit, der aufmerksame Leser wusste schon nach dem ersten Drittel, worauf es hinausläuft ...
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VINE-PRODUKTTESTERam 4. Mai 2009
Vorliegend zeigt Grangé alle Stärken, die man aus den purpurnen Flüssen, aber auch dem Zug der Störche kennt. Das Buch ist doppelt so umfangreich wie ein üblicher Krimi; dem Umfang entspricht auch die Fantasie des Autors. An erster Stelle steht zunächst der Held: als zum Detektiv umgeschulter Kleriker sieht er das Leben bewusst aus einer Außenseiterperspekte. Es ist ein interessanter Typ, wie ihn im Kino typischerweise Jean Reno verkörpert.

Nimmt die Hauptperson schon gefangen, so liegt die zweite Stärke des Buches in den stimmungsdichten Milieu- aber auch Landschaftsbeschreibungen: ein einsames Dorf im französischen Teil des Jura, unter dem Eindruck von Aberglauben und Satanismus, ein sizilianisches Gefängnis, der Vatikan oder die afrikanische Straßenszene von Paris, um nur einige Beispiele zu nennen, sind erkennbar aufwändig recherchiert und stimmungsdicht beschrieben.

Die Besonderheit des vorliegenden Buchs aber liegt an der zwischen Aberglaube, Satanismus und Detektivlogik schwankenden Stimmung. So wechseln schaurig-schöne und actionlastige Stellen einander ab. Bis in den Schluss hinein hat der Teufel dabei irgendwie selbst seine Hand im Spiel.

Nicht jeder Roman von Grangé zählt zur Spitzenklasse (z.B. habe ich Zweifel im Hinblick auf das Imperium der Wölfe), dieser aber schon! Ich empfehle ihn dem Liebhaber als "sichere Bank".
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am 16. April 2014
Wer Grangé liest oder wie in diesem Fall hört, der braucht Nerven wie Drahtseile, keine Frage. Nach dem etwas weniger actionreichen Psychothriller "Das schwarze Blut", der nichtsdestotrotz ein echter Fingernägelkiller war, setzt Grangé mit "Das Herz der Hölle" nochmals einen obendrauf.

Die Geschichte, welche mit den Mysterien um den Tod und den Teufel angereichert wurde, ist an sich schon äusserst spannend. Durch den ausuferndne, sehr bildlichen Schreibstil Grangé gewinnt die Story noch an Dichte und Tiefe. Ich jedenfalls war stellenweise so gebannt, dass ich beim Genuss des Hörbuches (Kerzel ist einfach DIE Stimme für Grangé-Romane - Schade, dass die letzten Bücher nicht mehr von Ihm gelesen wurden) nur regungslos am Tisch sass, und kaum wagte zu Atmen um auch nicht ein Wort zu verpassen.

Einfach nur grossartig!
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am 16. November 2015
Habe bisher einige Romane von Grangé gelesen und mit einigen Erwartungen auch diesen begonnen. Der Beginn war ja einigermaßen o.k. Aber dann kommt's: Langatmiges Religionsgefasel, ständiger Wechsel von Schauplätzen (jetzt kenne ich wahrscheinlich ganz Frankreich ), mehr der Kategorie Fantasy zuzuordnen, derart mit Zigarettenrauch geschwängert, dass ich immer mal wieder meine Wohnung durchlüften musste und ein finaler Showdown, der völlig unglaubwürdig ist. Zwei Punkte dafür, dass der Autor sehr intelligent und mit fundiertem Wissen schreibt.
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am 23. April 2008
Jean Christophe Grange hat mit seinem "Herz der Hölle" einen differenzierten Roman geschaffen, der zwischen faszinierenden Ideen und einem ereignisreichen und spannenden Plot, einer blumigen zum Teil fast verspielten Sprache balanciert und sich dann aber leider teilweise in logischen Brüchen verstrickt, wie es wahrscheinlich bei einem solch komplexen Thema zwangsläufig passiert.

Der Pariser Polizist Mathieu Durey hat bereits mit 35 Jahren ein bewegtes Leben hinter sich. Tiefgläubig und einst sogar auf dem Weg eines Priesters haben ihn prägende Jahre während der Zeit in Afrika verändert. Der Völkermordes in Ruanda 1994 hat tiefe Spuren auf seiner Seele hinterlassen und ihn von Herzen Polizist werden lassen, um dem Bösen an vorderster Front gegenüberzutreten und nicht als Priester erst die Wunden zu heilen. Dabei war er stets einen schritt hinter seinem besten Freund und „Mentor“ Luc, der viele Erfahrungen an anderer Stelle, aber zeitversetzt vor ihm erlebt hat. In dem Thriller versucht er, die Hintergründe aufzuklären, die zum Selbstmordversuch von Luc geführt haben. Dies führt in tief an die Grenzen des eigenen Abgrundes und darüber hinaus. Wie auch in der „Grange's Blutlinie“ fesselt den Ich-Erzähler die Frage nach dem Wesen des Bösen und er stellt sein Leben in die Dienst dieser Erforschung.

Auch hier ist Grange wie in seinen anderen Büchern sehr zwiespältig. Natürlich: Es ist in erster Linie ein Thriller. Aber Grange nutzt das Buch für ein Plädoyer für die Menschlichkeit und um dem Grauen wie in Ruanda Audruck zu verleihen. Gleichzeitig nimmt er die gewaltverherrlichende Beschreibungen, um dem Buch Kraft, Ausdruck und Authenzität zu verleihen. In der tieferen Betrachtung sind die Methoden des Ermittlers wenig differenziert von den Methoden der Verbrecher, die er jagt. Der Zweck heiligt die Mittel und so zieht sich eine tiefe Blutspur hinter Durey quer durch den europäischen Kontinent, wo der seine Jäger und Tatbeteiligte der Verbrechen– größtenteils in Notwehr – in ihrem eigenen Blut hinter sich zurücklässt.

Im Verlaufe der Erzählung helfen teilweise nur noch arg konstruierte Situationen/Zufälle der Story zum Fortgang und der gesamte Plot wirkt ein wenig zu stark inszeniert.

Wie auch in anderen Romanen der Gegenwart steht die Kirche in einem Blickwinkel da, mehr Kreuzritter und Krieger als stille Beobachter der Weltgeschichte zu sein.

Sehr viele Ideen des Buches und der Gesamtzusammenhang sind eigenständig und kreativ, die Hintergründe sehr gut recherchiert, das Buch selber ist im ganzen gut und ausdrucksstark geschrieben und wenn man von den wenigen Logikbrüchen mal absieht, extrem kurzweilig und spannend.
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am 13. Januar 2018
Ein spannendes, gute Buch zum Weiterempfehlen!

Das Buch selbst rezensiere ich hier aber nicht - das hat Amazon bzw. haben diverse weitere Käufer schon getan :-)
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am 22. September 2010
Mathieus bester Freund Luc hat einen Selbstmordversuch unternommen, an den Mathieu nicht glauben kann. Beide waren gemeinsam auf einem Priesterseminar, beide entscheiden sich dazu in den Polizeidienst zu treten. Bei seinen Nachforschungen über den Selbstmord des Freundes stößt er auf dessen fatalen Hang zum Satanismus. Mathieu beginnt die Suche nach Satan.
Ein überaus spannendes Hörbuch ,mit starkem Hang zum Sakralen und Überirdischen. Man kann sich kaum lösen und möchte es auf einem Rutsch bis zum Ende hören. Genial gelesen von Joachim Kerzel.
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am 26. November 2017
Das Herz der Hölle war das erste Buch das ich von Jean- Christophe Grangé gelesen habe. Ich war wirklich sehr gefesselt. Das Buch ist sehr spannend und zeitweise so Nerven aufreibend, dass ich es für ein paar Minuten auch mal beiseite packen musste.
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am 15. Mai 2015
Spannend und fesselnd. Das Hörbuch wird von J.K. gelesen und ist klar und verständlich. Geliefert wird es in einen passgenauen Karton und die Verpackung an sich ist auch sehr gruselig.
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am 19. April 2008
Ein gutes spannendes Hörbuch, wie Mann einen Krimithriller haben will. Ich habe es im Urlaub genossen. Perfekt ist es nicht, aber sehr gut. Ich kann es jedem raten sich mal an zu hören. Die stimme des Vorlesers ist großartig, wären doch nur alle so!
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