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am 22. Juni 2013
Ein Politthriller, wie er besser nicht sein kann.
Es gibt eine Vereinigung, die sich Camel Club nennt. Sie besteht aus 4 vergessenen Helden, welche alle, vor einiger Zeit, Ihr Leben für ihr Land riskiert haben. Sie bilden eine Randgesellschaft, welche immer noch das selbe Ziel verfolgt: politische Skandale, Verschwörungen, Korruptionen und illegale Machenschaften den Gar aus zu machen.

Die Protagonisten sind wasserfest, glaubwürdig und absolut gut gelungen.

Die Handlung an sich ist sehr gut gegliegert, erzeugt Spannung, welche auch prima gehalten wird. Es ist realitätsnah und plausibel geschrieben, sodass man bis zur letzten Seite gefesselt bleibt.

Baldacci hat gekonnt überzeugt. Momentan ziehe ich mir den zweiten Teil des Camel Clubs "Die Sammler" zu Gemüte. Nach "Die Wächter" & "Das Versprechen" nun ein drittes komplett anderes Genre, in dem sich David Baldacci versucht.
Die beiden ersten Themen sind Ihm komplett gelungen.

Ich freue mich auf weitere Werke des exzellenten Könners.
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am 2. Dezember 2007
David Baldacci galt lange Zeit als einer der besten Thrillerautoren Amerikas. Viele seiner Bücher waren absolute Bestseller und schafften es mit "Absolut Power" sogar nach Hollywood.
Doch seit den letzten beiden Romanen scheint ihm sein Talent abhanden gekommen zu sein. "Mit jedem Schlag der Stunde", sein letzter Thriller, war eher uninspiriert, zerfahren und nur leidlich spannend. Und die Hoffnung, dass Baldacci mit seinem neusten Roman "Die Wächter" endlich wieder zu alter Stärke zurückfindet, hat sich meiner Meinung nach überhaupt nicht erfüllt.

Oliver Stone leitet einen Club von vier ehemaligen verdienten Helden der Vereinigten Staaten, den selbsternannten "Camel-Club", der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Amerika vor den eigenen Politikern zu beschützen.
Alex Ford ist noch als Geheimdienstler und Personenschützer im Dienst und gerät unversehens in ein großes Komplott, das offensichtlich Amerika und die islamische Welt in einen Krieg ziehen soll. Unterstützung erhält er von der Anwältin Kate Adams und der jungen Agentin Jackie Simpson.
Bei ihren Untersuchungen eines vermeintlichen Selbstmordes eines Regierungsbeamten überschneiden sich die Wege des Camel-Clubs und Alex Ford.
Ins Visier gerät niemand geringeres als der Chef des neuen Supergeheimdienstes der USA "NIC", Carter Gray, denn offensichtlich wurden an höchster Stelle Profile namhafter und vermeintlich für tot erklärter islamischer Top-Terroristen gefälscht. Und alles läuft auf ein von langer Hand geplantes Attentat auf den amerikanischen Präsidenten zu.

Soweit der Einstieg in den neuen Thriller von David Baldacci. Leider gehen alleine für diesen Aufbau der Story weit mehr als 200 Seiten des knapp 600-seitigen Werkes drauf, was das Lesen für mich zu einer ziemlich mühevollen Sache machte - es war schlichtweg zäh und zumeist langweilig. Das Verschwörungsszenario, das Baldacci anschließend dann entstehen lässt, bietet zwar vor allem auf den letzten 150 Seiten sehr viel Action und Spannung, nichts desto trotz ist der Plot sehr konstruiert, die Wendungen allzu zufällig und die Tatsache, dass eine Handvoll Menschen die Welt vor einem Supergau retten könnten, sehr unglaubwürdig.

Überhaupt sind es die unlogischen Wendungen und Verläufe im Spannungsbogen, die die Lust am Lesen für mich ziemlich getrübt haben: Arabische Extremisten, die nur sich aber sonst niemanden töten; eine Anwältin, die aus Liebe sich in die größte Gefahr stürzt; Nordkoreaner, die ohne Motiv (vielleicht habe ich es ja auch nur nicht erkannt) plötzlich die Zügel in die Hand nehmen; und noch einiges mehr.

Schade, dass es David Baldacci offensichtlich nicht mehr schafft, auch nur annähernd an die Klasse seiner ersten Thriller anzuknüpfen. Mit "Die Wächter" hat er einen Roman geschrieben, der in der Masse mittelprächtiger Pseudothriller untergeht. Es gibt mit Sicherheit zur Zeit wesentlich bessere Bücher, um sich die dunklen Winterabende zu vertreiben. "Die Wächter" von David Baldacci locken zumindest nicht den berühmten Hund hinterm Ofen hervor. Schade!
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am 8. September 2010
Man nehme 4 ältliche,skurille Herren, deren zum Teil brisante Vergangenheit nach und nach enthüllt wird, einen Secret Servicemann, eine Handvoll islamistischer Terroristen und einen, ja wie soll man ihn nennen, leicht fehl geleiteten Idealisten, der das letzte Opfer seiner selbst wird, weil jemand ein doppeltes Spiel treibt, verquirle dies mit der Entführung des amerikanischen Präsidenten, würze dies noch mit einem Schuss übermächtiger Supergeheimorganisation, die alles über alle weiß und doch letztendlich nur so gut ist, wie seine Mitarbeiter... und man erhält den Verschwörungsroman "Camel Club", wie das Buch im Original heißt.

Zur Übersetzung kann ich nichts sagen, da ich es im Original gelesen habe.

Kritikpunkte: 1. Terroristen werden auf ihren Glauben reduziert und als Opfer amerikanischer Imperialpolitik dargestellt, wobei Baldacci in bester mea culpa Geste die schuldige Hand an die Brust schlägt und Asche über das amerikanische Haupt streut - Und doch wieder die Hintertür einer Entschuldigung offen lässt,um seine patriotischen Leser nicht zu vergrätzen.
2. Noch ein Buch, in dem die Bösen mit dem islamistischen Terror verknüpft sind - ein Thema, das mir persönlich mittlerweile nur noch ein Gähnen entlockt und ein "Oh bitte, nicht schon wieder! Gibt es nicht noch andere Fanatiker auf der Welt?".
3. Die minutiöse Entführung des Präsidenten mit vielen Toten, nur um ihn hinterher wieder freizulassen, ohne irgendwelche Zugeständnisse seitens der amerikanischen Regierung/des Westens..... das heißt den Idealismus auf die lächerliche und unglaubwürdige Spitze treiben.
4. In Verbindung zu Punkt 3: Was haben plötzlich die Nord-Koreaner damit zu tun? Baldacci bleibt uns und seinen Protagonisten jegliche Erklärung schuldig. Und eigentlich tauchen sie nur auf, um getötet zu werden.Und um eine Macht darzustellen, die noch viel perfider ist als jeder islamistischer Terrorist.
5. Die Drohung des überforderten Vizepräsidenten eines Atomschlags gegen Syrien, nur weil es da ist, jemand mit dem Finger auf sie zeigt, und gern "anti-amerikanische Tendenzen" fördert. Am erschreckendsten daran ist, wie leichtfertig Baldacci mit dem Thema Atomschlag und Präventivmaßnahme umgeht. Und wie schnell der Finger am Abzug betätigt werden will. Auch hier streut Baldacci auf den ersten Blick Abwehr und Abscheu gegen ein solches Verhalten ein, aber dennoch bleibt ein schaler Geschmack im Mund zurück - wieder schwingt stark seine Entschuldigung dafür mit und so wirkt die moralische Entrüstung kalkuliert (eine Frau ist als einzige dagegen) und aufgesetzt. Und damit unglaubwürdig.

Lob: Baldacci stellt meisterlich die Vertreter der arroganten, unwissenden, und gleichzeitig allerdings wohlmeinenden, amerikanischen Mittelschicht (die Franklins) dar, die sich wie ein Elefant im Porzellanladen benimmt und sich dann wundert, warum alle so böse auf sie sind. Auch die Figuren des Camel Club sind liebevoll gezeichnet, wenn auch unglaubwürdig. Am sympathischsten ist noch der fast durchschnittliche Secret Service-Mann Ford, der eigentlich nur seine Arbeit gut machen will.

Fazit: Wenn das Thema nicht so abgenudelt wäre, Baldacci sich die haarsträubenden (im negativen Sinne) Überspitzungen verkniffen hätte (Atomschlag, Murder Mountain), und ich ein größerer Fan von Verschwörungsromanen wäre, dann hätte ich das Buch sicherlich mehr genossen.
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am 6. Januar 2016
Der politische Thriller „die Wächter“ wurde von dem amerikanischen Schriftsteller David Baldacci geschrieben. Unter anderem kennt man von ihm „der Präsident“, jenes Buch, welches mit Clint Eastwood und Gene Hackmann verfilmt wurde. Das Buch „die Wächter“ ist das erste Buch einer neuen Buchreihe.

Vier alte Männer, welche einst Helden ihrer Heimat der Vereinigten Staaten waren, wurden von ihrer Heimat vergessen, aber sie haben nie vergessen was man ihnen angetan hat. Die vier alten Männer gehören zu dem exklusiven Club „Camel Club“, welcher nur aus ihnen besteht. Sie beobachten die Politiker und warten auf jenen Tag wo ihre Regierung zur Rechenschaft ziehen können. Eigentlich wollen sie keine Gewalt mehr erleben, nicht mehr töten, aber dann beobachten sie einen Mord und schnell finden die Mörder heraus, dass man sie beobachtet hat. Da die Männer jedoch nicht warten wollen bis man sie tötet, machen sie sich nun auf die Jagd nach den Mördern. Zur Polizei können sie nicht gehen bzw. wollen dies nicht tun, denn sie haben das Vertrauen in diese vor langer Zeit verloren. Doch der Mord war nur ein Puzzlestück einer Verschwörung, deren Ausmaß nicht nur der Camel Club sondern auch ein Secret-Service-Mann erkennen.

Das Buch ist in der dritten Person Singular geschrieben und zeigt die Sicht von verschiedenen Personen. Es sind so viele, dass man nicht alle aufzählen kann, schon gar nicht wenn man nicht zu viel verraten möchte. David Baldacci hat einen wunderbaren Schreibstil durch welchen sich das Buch sehr flüssig lesen lässt. Von der ersten bis zur letzten Seite ist das Buch sehr spannend geschrieben, auch wenn es einige Ruhestelle gibt, hat man das Gefühl, dass es bis zum Ende immer spannender wird. Man lernt nicht nur die einzelnen Mitglieder des Camel Clubs kennen sondern auch sehr viel über die Arbeit der Secret-Service-Männer. Auf den Täter bin ich zwar sehr schnell gekommen, aber die Verschwörung war so spannend, dass ich nur langsam alle Puzzlestücke zu einem Puzzle zusammen setzen konnte.

Bisher hatte ich noch nie ein Buch gelesen wo es keine Hauptpersonen gibt. Bei „die Wächter“ gibt es viele Hauptpersonen, zumindest sind diese meiner Meinung nach alle gleich wichtig. Nicht alle kann man von Anfang an verstehen, aber spätestens wenn man das Buch fertig gelesen hat, kann man die Meinungen der Charaktere verstehen und mit den meisten auch mitfühlen. Dies hat mir sehr gut gefallen, wie auch die Tatsache, dass die Welt in dem Buch sich nur auf dem ersten Blick leicht in schwarz und weiß unterteilen ließ. Je näher ich die Täter kennen lernte umso mehr fragte ich mich bei manchen ob sie wirklich böse waren oder ob man sie nicht eher in grauen als in schwarzen Farben sehen sollte. Die Gedanken von diesen fand ich sehr interessant und es gibt einiges worüber ich auch nach dem Ende des Buches noch nachdenken möchte.

Da das Buch einer der besten Bücher der politischen Thriller ist die ich bisher gelesen habe, möchte ich dieses jedem Leser von diesem Genre ans Herz legen. Der Kauf des Buches lohnt sich sehr.
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am 27. Dezember 2012
DIE WÄCHTER: Autor David Baldacci, 583 Seiten, 70 Kapitel.

Anfangs beginnt die Story etwas träge, einige der Hauptfiguren und deren Lebensgeschichte wird vorgestellt. Dazu gehören auch die vier Männer vom Camel Club. Diese vier sind die sogenannten WÄCHTER - und eigentlich vier verkappte Existenzen, die am Rande der Gesellschaft leben und sich in Verschwörungstheorien über die amerikanische Regierung ergehen. Bis die Vier den Mord an einem Regierungsbeamten beobachten. In die Ermittlungen wird auch Secret Serviceagent Alex Ford verwickelt. Ford wiederum kennt Oliver Stone, ein Mitglied des Camel Clubs. Schon bald ergeben die Ermittlungen in diesem Todesfall, dass Regierungsbeamte darin verstrickt sind. Und dann ist da noch die amerikanische Kleinstadt Brennan, in der sich die terroristischen Aktivitäten vor dem Besuch des Präsidenten häufen. Was aber verbindet diese beiden Handlungsorte miteinander?

David Baldacci baut die Handlung konsequent auf, verstrickt die Figuren miteinander, nur die langatmigen Beschreibungen jeder einzelnen Lebensgeschichte hätte er sich meiner Meinung stellenweise sparen können. Die Story hat leidlich Drive - Secret Service gegen Terroristen - da könnte man was draus machen. Das Ende wird dann allerdings recht abstrus, plötzlich sind die Syrer schuld oder doch die Nordkoreaner... na ja.

Lesen ließ DIE WÄCHTER sich nach kurzen Anlaufschwierigkeiten gut und flüssig. Handlung bis auf die letzten 100 Seiten leidlich spannend. Baldacci ist an und für sich ein guter Thriller Autor, hätte hier aber mehr gekonnt.

Eider nur zwei Sterne-
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am 16. März 2008
David Baldacci liebt es, seine Thriller unmittelbar am Zentrum der politischen Macht anzusiedeln. Auch in "Die Wächter" spielt der Präsident eine zentrale Rolle, und es sind aufrichtige und standhafte Bürger, die zufällig in den Dunstkreis einer skrupellosen Verschwörung geraten und deren Gelingen mit allen Mitteln zu verhindern versuchen. Der Konflikt der USA mit den islamischen Staaten und der daraus erwachsene Terror sind ein wesentliches Thema des Buchs.
Am Anfang verwirrt gerade in der Hörbuchfassung, in der man nicht wie in der Printausgabe beliebig zurückblättern kann, die Vielzahl der Personen, mit denen man als Hörer konfrontiert wird. Mit der Zeit gewöhnt man sich jedoch daran, zumal der Sprecher sich bemerkenswerte Mühe gibt, zumindest den wichtigsten Charakteren eigene Stimmen zuzuweisen.
Klaus Dieter Klebsch liest übrigens sehr lebendig und packend, sodass es sich bei dieser Hörbuchfassung insgesamt um ein gut gelungenes Projekt handelt. Die gelegentlichen Längen des Romans freilich kann auch der beste Sprecher nicht überbrücken.
Am meisten dürfte viele Hörer an diesem Buch die völlig unrealistische "Story" stören, außer, sie mögen extreme Verschwörungstheorien. Angesichts ihrer grundsätzlichen Absurdität wurde die Idee vom Autor jedoch gut aufgearbeitet, und so ist der Thriller, wenn man sich mit ebendieser Idee erst einmal abgefunden hat, wirklich spannend und abwechslungsreich gestaltet. Kommissar Zufall wird von Baldacci nicht über Gebühr in die Pflicht genommen, auch dies kann man als Pluspunkt verbuchen.
Das Hörbuch als solches verdient eine Vier- bis Fünf-Sterne-Bewertung, die zwar handwerklich ordentlich ausgeführte, aber einfach zu reißerische und allzu "erfundene" Grundidee des Romans hingegen, verquickt mit vielen politischen Klischees, begeistert nicht ganz so sehr. Also: Empfehlung für Fans von Politthrillern, die mit nur sehr geringem Bezug zur Realität auskommen, ansonsten Geschmackssache.
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am 1. Dezember 2008
Die ersten knapp 300 Seiten empfand ich als sehr schwierig, ich überlegte, das Buch nicht weiter zu lesen. Zu viele Längen. Aber dann wurde es doch noch besser und auch spannend am Ende. Untermn Strich: Mittelmaß. Baldacci kann es eigentlich besser!
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am 23. Dezember 2008
Mir war klar, dass die Hörbuchversion eine gekürzte Fassung des Romans ist,doch dass sie sooo verstümmelt wurde, finde ich schade.
Ich hatte im Urlaub begonnen den Roman zu lesen, fand aber ungefähr ab Kapitel 30 keine Zeit mehr, zu Ende zu lesen.
Als ich die Hörbuchversion in der Bibliothek entdeckte, entschied ich mich, den Rest zu hören.
Schon am Anfang fiel mir auf, dass wichtige Passagen fehlten. Oft hatte ich das Gefühl, dass die für Baldacci typischen Handlungssträge zwar angefangen, aber nie wieder aufgegriffen wurden.
Oft dachte ich, mein CD-Player spielt mir einen Streich und überspringt einfach ein Kapitel...
Nach drei CDs habe ich das Hörbuch in die Bücherei zurückgebracht und lese jetzt wieder. Beim " nachholen" wurde mir nochmal bewusst, wie viel wichtige Informationen weggelassen wurden.
Ich finds schade für einen eigentlich spannenden und gut gestrickten Roman von Baldacci.

Ich bin eigentlich ein begeisteter Hörbuchhörer,aber soviele Lücken sind mir noch nie augefallen.
Wie gesagt:Schade, wer sich auf Baldacci freut, sollte den Roman selber lesen!!!!
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am 19. März 2013
Mein erstes Buch von Baldacci. Ich habe lange zwischen 3 und vier Sternen geschwankt, mich aber für Ersteres entschieden, da ich mich zu mehr nicht hab hinreißen lassen.

Grob geht es um den Camel Club, bestehend aus vier Mitgliedern: Oliver, Milton, Reuben und Caleb. Alle vier treffen sich wöchentlich, um über aktuelle Vorkommnisse auf Regierungsebene zu diskutieren. Bei einem dieser Treffen werden sie Zeuge des Mordes an einen Mitarbeiter des NIC. Dabei werden sie selbst entdeckt, und da sie befürchten, dass sie von nun an auf der Abschussliste stehen, hängen sie sich selbst an die Auflösung des Falls. Nebenbei gerät auch Alex Ford, Secret-Service-Agent, mitten ins Geschehen, als er an dem Fall ermitteln soll.
Alle Ereignisse die geschehen, von dem Mord bis hin zu kleineren Vorbereitungen in einer kleinen Stadt namens Brennan, zielen auf einen Plan hinaus, der die Welt verändern soll und direkt mit dem Präsidenten zusammenhängt. Am Ende hängt das Schicksal der ganzen Welt vom Erfolg vom Camel Club und Alex Ford ab.

David Baldacci versteht es zu schreiben und weiß es die verschiedenen Handelsstränge sinnvoll miteinander zu verweben. Dies ist schon eine Kunst, da er zwischen vielen Handlungen hin und her springt. Auch sind die Charaktere gut beschrieben und einige schließt man schnell ins Herz.
Doch anders als bei anderen Romanen dieses Formats, hat es über 300 Seiten gedauert, bis ich das Gefühl hatte 'ich muss unbedingt weiterlesen!!'. Und dieses Gefühl hat auch nicht lange gedauert. Den Showdown, obwohl ein ungleicher Kampf zwischen mehreren Einheiten, fand ich ziemlich langweilig und hat nicht zum Lesegenuss beigetragen.
Auch habe ich nicht so ganz den eigentlichen Plan von Hemingway verstanden oder den Einsatz der Nordkoreaner (vielleicht sind Letztere ja Teil des nächsten Romans, ich weiß es nicht). Auch, dass Carter Gray so plötzlich sein Vorhaben in der Mördergrube änderte, konnte ich nicht so ganz nachvollziehen.
Der Konflikt zwischen dem Nahen Osten und den USA wird dagegen hervorragend ausgearbeitet. Das hat mir sehr gefallen.

Alles in allem in erster Linie etwas, der auf Verschwörungstheorien steht.
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am 12. Februar 2010
Zum Einstieg sei erstmal gesagt, dass ich die vielen Beschwerden bezüglich fehlender Spannung nicht ganz nachvollziehen kann. Dieses Buch ist nun mal keine Action-Lektüre im Matthew Reilly Sinne, sondern tendiert eher in die Richtung "Polit-Thriller" ohne dabei den übergroßen literarischen Anspruch zu haben. Auch ist mir nicht ganz klar wofür man 250 Seiten (wie in einer andren Rezension geschrieben) braucht, um die Zusammenhänge zu verstehen. So wahnsinnig viele Protagonisten tauchen nun wirklich nicht auf. Insoweit kann ich also sagen das Buch baut durchaus eine gewisse Spannung auf und animierte mich, rein von der Story her, immer zum Weiterlesen. Nun jedoch das "Aber", und hier wundert es mich das darauf,zumindest in den Bewertungen die ich bis dato gelesen habe, noch niemand eingegangen ist: Die deutsche Übersetzung ist teilweise eine Riesenqual. Und das sage ich als jemand, der nicht im Original liest, also sich nicht über die kongeniale Umsetzung ins Deutsche beschwert. Der Übersetzer scheint oftmals ein großes Grammatikproblem zu haben und findet einfach oft nicht die passenden Äquivalente im Deutschen. Nur ein paar Beispiele: "Wenn Sie den Mann nochmal begaffen, sind Sie ihr Fernglas quitt" Häh? Kurz danach spricht er von "langem Blondhaar" und "Männern mit Maschinenwaffen". Auch bin ich mir nicht sicher, ob es sinnig ist, dass man, wenn man sich denn entscheidet einen englischen Originalfilmtitel ins Deutsche zu übersetzen (in diesem Fall "Nort By Northwest"), dies dann mit der wörtlichen Übersetzung (Nord Nordwest) zu tun, statt mit dem deutschen Filmtitel (Der Unsichtbare Dritte). Das ist für mich einfach eine fehlende Genauigkeit und Recherche, die ich einfach bei einer Übersetzung so nicht erwartet hätte. Auch wenn das für einige evtl Lappalien sind, empfand ich dies auf den ersten 50 Seiten, so gehäuft auftretend (oben das waren ja nur einige Beispiele), dermaßen störend, dass ich geneigt war das Buch wegzulegen. Entweder hat sich der Übersetzer in der Folge etwas mehr am Riemen gerissen, oder ich habe mich mit der Zeit an seinen komischen Stil gewöhnt, jedenfalls ist es mir gelungen das Buch bis zum Ende zu lesen ;-). Dennoch bleibt mir schleierhaft wie der Verlag eine Übersetzung so scheinbar ungeprüft auf den Markt bringen kann.
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