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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
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4,1 von 5 Sternen
Gruselkabinett, Folge 14: Die Blutbaronin
Format: Audio CD|Ändern
Preis:6,79 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 5. März 2013
An der Geschichte ist eigentlich nichts auszusetzen.
Sie ist nicht mehr und nicht weniger gruselig wie andere Folgen der Gruselkabinett-Reihe.
Diese Folge scheitert meiner Ansicht nach NICHT an der Geschichte, sondern deutlich an den Synchronsprechern.

Hartmut Neugebauer als Erzählerstimme vermag es nicht, der Geschichte die notwendige Seele einzuhauchen. Sie klingt leider viel zu monoton und erinnert an die Erzählerstimmen von diversen B-Movies, die ohne Betonung vor sich hinplätschert, ich mag mich daran erinnern dass ich sie auch genau aus solchen Filmen zu kennen scheine...

Mit Viola Sauer als Blutbaronin hat man ebenfalls kein glückliches Händchen bewiesen.
Sie sollte auf der einen Seite Erotik versprühen und Ihren geliebten in den Bann ziehen und auf der anderen Seite Böse wirken.
Von Erotik ist kaum eine Spur zu hören und die aufgesetzte Böse Stimme, erinnert mich eher an eine nervende Stiefmutter...

Da dies neben Uwe Büschken, die zwei Hauptsprecher sind, zerstören sie leider jedliche Atmosphäre des Hörspiels. Uwe Büschken macht seine Sache sehr gut und ist einer der wenigen, dem ich seine Rolle abnehme, aber leider reicht dies nicht, um das Hörspiel zum "guten" zu wenden.

Schade - meiner Ansicht nach ist diese Folge nicht empfehlenswert.
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 18. November 2009
Baron Ferenc Nádasdy trauert noch Jahre nach ihrem Tode um seine erste Frau Elisabeth Báthory. Er besucht regelmäßig ihr Grab und als eines Nachts eine Magierin ihm den Zauber verrät, wie er seine tote Geliebte wieder zum Leben erwecken kann, zögert er keine Minute. Er verstößt seine neue Frau, die ihm zwei Kinder geboren hat und führt seine wiedererweckte tote erste Ehefrau als neue Braut heim in sein Schloss. Doch schon bald beginnen Menschen um ihn herum zu verschwinden, das Land entvölkert sich und auch seine eigenen Kinder sind ihres Lebens nicht mehr sicher. Doch verblendet von vampirischer Magie steht Baron Ferenc weiter fest zu seiner toten Geliebten.

Dieses Hörspiel basiert auf der 1829 erschienenen Theaterstück "Lasst die Toten ruhn" von Ernst Benjamin Salomo Raupach (1784 - 1852). Sie ist eine Aufarbeitung der Gerüchte oder Sagen, die sich um die Blutbaronin Erzsébet Báthory (1560 - 1614) ranken. Elisabeth Báthory, war eine ungarische Gräfin, die gemeinhin auch als "Blutgräfin" betitelt wird. Sie soll Mädchen auf ihre Burgen und zu Tode gefoltert haben. So entstand der Mythos sie hätte im Blute von Jungfrauen gebadet, um ewig jung zu bleiben. Diese Gerüchte sind eine der frühen Vorlagen für den Vampirmythos.

Die Umsetzung des Hörspiels ist von gewohnt hoher Qualität. Top Sprecher, wunderbare, stimmige Geräuschkulisse, jedoch die Geschichte lässt diesmal irgendwie zu Wünschen übrig. Die Handlung plänkelt irgendwie vor sich hin und gipfelt dann doch in einem Gänsehaut erzeugenden Höhepunkt, der auf das gekonnte Flehen und Kreischen von Viola Sauer zurückzuführen ist.
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am 4. November 2006
... ja, was passieren kann, wenn man obigem Gebot zuwider handelt, zeigt uns dieses neue kleine Meisterwerk aus der "Gruselkabinett"-Reihe eindrucksvoll und mit Gänsehautgarantie.

Die wunderbar schnörkellose und schaurig-schöne Vorlage von E.B.S. Raupach wurde hier in einem grandiosen Hörspiel umgesetzt, das vor allem durch seine Sprecher und die gelungene Musikuntermalung lebt.

Ein durchweg grandioser Sprechercast wird dem Hörer geboten. Lediglich Hartmut Neugebauer, der als Erzähler durch die Geschichte führt, fällt etwas ab. Zu eintönig liest er seine Erzähltexte, zu gleich seine Betonung. Dieses kleine Manko machen allerdings die beiden famosen Hauptakteure, Uwe Büschken und Viola Sauer, die zum ersten Mal bei Titania Medien sprechen, wieder wett. Vor allem Viola Sauer spielt die unheimliche und grausame Blutbaronin mit beeindruckender Intensität und Spielfreude. Weitere überzeugende Nebendarsteller sind u.a. Inken Sommer als Weise Frau, die der Baronin zu neuem Leben verhilft und Ingeborg Lapsien als misstrauische Amme, die als einzige dem unheimlichen Geheimnis um die Untote auf die Spur kommt.

Untermalt wird die Geschichte von passenden Musikstücken, die die Stimmung und die grandiose Atmosphäre verdichten.

Alles in allem ist "Die Blutbaronin" ein weiterer Beweis für die hohe Qualität des Labels Titania Medien, das ich allen Grusel- und Hörspielfans ans Herz legen möchte.
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am 2. Dezember 2014
eine etwas ältere folge von gruselkabinett aber meines erachtens gut gelungen. bringt alles mit was eine gruselgeschichte braucht. kann ich sehr empfehlen
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am 21. April 2007
Unheimlich am Gruselkabinett sind nicht nur die ausgewählten Geschichten, unheimlich ist auch die Perfektion und Liebe, welche die Macher von Titania Medien in die Umsetzung der Klassiker der Gruselliteratur stecken, denn auch bei der Darbietung von Die Blutbaronin" lassen sich keine Abnutzungserscheinungen erkennen.

Bei Die Blutbaronin" steht Elisabeth Bathory im Mittelpunkt, eine Frau, der auch Die Untoten ihre aktuelle CD gewidmet haben. Baron Ferenc Nadasdy kann den Verlust seiner Frau Elisabeth Bathory selbst durch eine neue Heirat nicht verschmerzen. Immer wieder zieht es ihn zur Gruft seiner verstorbenen Frau. Seine Sehnsucht ist so groß, dass er sich auf einen schrecklichen Handel einlässt, der Elisabeth von den Toten auferstehen lässt! Er verstößt seine neue Ehefrau, um seiner alten Gattin Platz zu machen. Um das Volk nicht zu erschrecken, verkündet er, dass seine neue Frau Elisabeth zum Verwechseln ähnlich sieht. Elisabeth zieht wieder zum Baron zurück, doch mit ihr kommt keineswegs die Liebe, sondern das pure Böse verbreitet fortan Furcht und Schrecken! Eine interessante Abhandlung über den Schrecken, die zu intensive Liebe mit sich bringen kann. Auch in Die Blutbaronin" laufen Titania Medien zu Höchstform auf, die getunte Coveroptik unterstreicht die hervorragende Hörumsetzung, sowohl was Sprecherdarbietungen und Sounds betrifft, um ein Weiteres.
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am 17. Dezember 2013
Bin ein totaler Fan von Grusel und Grauen. Für jeden ein Muss, der Hörspiele liebt und immer wieder gerne anhört !!!
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VINE-PRODUKTTESTERam 22. November 2008
Obwohl Baron Ferenc Nádasdy bereits zum zweiten Mal verheiratet ist, trauert er immer noch seiner ersten Frau, Elisabeth Báthory nach. Jede Nacht begibt er sich zu ihrem Sarkophag. Bis er eines Tages eine alte, weise Frau trifft, mit deren Hilfe es ihm gelingt die Tote wieder zum Leben zu erwecken. Kurzentschlossen trennt sich Baron Ferenc von seiner zweiten Gemahlin und bringt Elisabeth Báthroy als neue Schlossherrin auf sein Anwesen. Doch damit beginnt eine Zeit des Grauens, denn mit der Rückkehr aus dem Reich der Toten dürstet Elisabeth Báthory nach Menschenblut ...

Die ambitionierte Hörspielreihe aus dem Hause Titania Medien geht mit 'Die Blutbaronin' mittlerweile in die 14. Runde und bislang ist noch kein Ende abzusehen, sowohl was die Auswahl an Grusel- und Gespenstergeschichten betrifft, als auch die Qualität, die immer noch dem hohen Level entspricht, wie in der ersten Folge.
Das Hörspiel wurde nach der Erzählung 'Lasst die Todten ruhen' von E. B. S. Raupach produziert und verarbeitet dort die Geschichte der Blutbaronin Elisabeth Báthroy, welche wirklich existiert hat und der nachgesagt wird, dass die über 600 Frauen ermorden ließ, um in deren Blut zu baden. Mit den historischen Fakten hat das Hörspiel allerdings wenig zu tun. Im Hörspiel mutiert die Baronin zu einer blutsaugenden Untoten, hervorragend gesprochen und dargestellt von Viola Sauer, welche unter anderem Charlotte Rampling synchronisiert.
Aber auch die anderen Charaktere wurden bis auf die letzte Nebenrolle mit versierten und bekannten Sprechern besetzt. Ferenc wird von Uwe Büschken gesprochen, der in Filmen als die deutsche Stimme von Hugh Grant zu hören ist.
Der Erzähler, welcher gleichzeitig Ferenc' Onkel Janos ist, wird von der allseits bekannten und ruhigen Stimme Hartmut Neugebauers gesprochen, der für die Synchronisation von Robbie Coltrane verantwortlich ist, welcher beispielsweise 'Hagrid' in den Harry-Potter-Filmen spielt.
Unterlegt mit einem Filmreifen Soundtrack und hervorragenden Effekten machen diese CD zu einem echten Hörgenuss, der ganze 74 Minuten und 37 Sekunden andauert. Die Unterteilung in 13 Tracks ist mehr als notwendig und es hätten ruhig noch mehr sein dürfen, denn immer noch gibt es einzelne Tracks die durchaus sieben Minuten andauern.
Die Aufmachung sucht immer noch ihresgleichen. Mit dem neuen Coverdesign und den kunstvollen Titelbildern ist Titania Medien der ganz große Wurf gelungen.
Die Darstellung der Blutbaronin ist dem Künstler perfekt gelungen. Der Hochmut und die Kälte spiegelt sich plastisch im Gesicht der Báthorys wider.
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am 30. September 2007
Das Hörspiel, als eine eigenständige Kunstform, hat eine über 80jährige Tradition.
Spätestens seit den 1960ern erfreuen sich so genannte Hörspielreihen großer Beliebtheit; dieser Trend hält bis heute an bzw. befindet sich in einer deutlich expansiven Phase...
Ein wenig Marter also für den beflissenen Liebhaber und Konsumenten, hier die Spreu vom Weizen zu trennen, schließlich sind die Hörspielreihen lang, die Konkurrenz groß und die Geldbörse ist kein Füllhorn.
Titania Medien, im Vertrieb der Verlagsgruppe Lübbe, veröffentlicht mit der Hörspielreihe "Gruselkabinett" seit einigen Jahren fast ausschließlich Klassiker der Gothic-Novel bzw. des Schauerromans. Unweigerlich fühlt man sich an Zeiten erinnert, in denen der nachmittägliche Kuchen mit Absinth und Opiumtinktur runtergespült wurde, die Tapete in den Salons mit nekrophilen Motiven geschmückt war und die Schwiegermutter heimlich Geschichten über untote Hysteriepatienten verfasste. Den Regisseuren des Gruselkabinetts gelingt es auf schwelgerische Art und Weise, den Charme dieser Zeit aufleben zu lassen; Werktreue und dementsprechend eine dem damaligen Zeitgeist nachempfundene Atmosphäre machen den Reiz dieser Hörspielreihe aus. Obwohl Cover und Titel einen durchaus realen Schrecken verursachen, verbirgt sich hinter der Fassade ein wahres Kleinod der Hörspielkunst; besonders jenen zu empfehlen, denen die moderne Bearbeitung der Edgar Allan Poe Erzählungen (Lübbe Audio) zu brachial ist.
Raupach (1784-1854) verarbeitet in seiner Erzählung (das Original erschien 1823 unter dem Titel "Lasst die Todten ruhen") die Lebensgeschichte der Serienmörderin Elisabeth Báthory (1560-1614), die zwischen 1585 bis 1610 ihre sadistischen sexuellen Phantasien auf Schloss 'achtice (in den kleinen Karpaten) exzessiv ausgelebt haben soll. Die Legendenbildung um Elisabeth Báthory trug maßgeblich zur Entstehung eines seinerzeit sehr beliebten Vampirglaubens bei. Leopold von Sacher-Masoch (1836-1895) ließ sich zum Beispiel durch sie zu seiner Novelle "Ewige Jugend" inspirieren.
Geboten wird das volle Programm viktorianischer Schwarzromantik (auch wenn Raupach Deutscher war): Lust auf Unterwerfung, Nekrophilie, lesbische Erotik, Lust & Schmerz, Hysterie und sehnsuchtsvolle Liebe - vereint im obligatorischen Vampirmotiv. Grusel- und Schockelemente halten sich natürlich in Grenzen, wobei die Doppelgängerfunktion des Vampirs, als Spaltungsphantasie par exellence (der Vampir ist ein Schatten ohne Schattenwerfer), für genügend unterbewusste Resonanz sorgt. Die schaurigschöne Musik- und Geräuschkulisse tun ein Übriges, um den von Obsessionen geplagten Hörer tiefer in Freud'sche Lustprinzipien eintauchen zu lassen.
Alle Rollen wurden überdurchschnittlich gut besetzt, einzig der Sprecher des Erzählers wirkt im Vergleich deplaziert, da er nicht an das Niveau der übrigen Sprecher heranreicht.

Der sonst übliche Kaufanreiz aller Arten von Serien (es muss immer mindestens ein Handlungsstrang oder Geheimnis unaufgelöst bleiben) ist nicht vorhanden; Gruselkabinett betört ausschließlich durch qualitative Merkmale, da beinahe jeder Teil eine abgeschlossene und unabhängige Erzählung behandelt.
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am 30. August 2014
Baron Ferenc vergießt bittere Tränen am Grab von Elisabeth Bathory: Was seiner Angebeteten einfiele, klagt er, ihn so kalt anzustarren, während er im Reich der Lebenden vor Verlangen vergeht. Eine gruslige alte Kräuterhexe, von jedem im Ort gemieden, lauscht dem Lamentieren des armen Barons und erbarmt sich seiner, indem sie ihm jene verderbte Hilfe in Aussicht stellt, die gruslige alte Kräuterhexen immer im Futteral haben, wenn sie auf Friedhöfen herumschleichen: Sie kann die Geliebte zurück ins Leben holen. Natürlich wird Ferenc von ihr gewarnt, dass Elisabeth nicht mehr dieselbe sein wird, wenn sie erst einmal von den Toten auferstanden ist. Außerdem wird es sehr schwierig sein, droht sie, Elisabeth wieder in die Gruft zurückzubefördern, falls dem Baron dämmern sollte, welch grausliger Fehler ihm unterlaufen ist.
Ferenc lässt sich natürlich von niemandem verunsichern und pocht auf die Wiedererweckung. Bald schon nimmt er Elisabeth Bathory in sein Waldschloss und wundert sich nur wenig über Elisabeths Bitte, sie keinesfalls mit dem Tageslicht zu konfrontieren.

Ernst Benjamin Salomo Raupach hat 1784 in Schlesien das Licht der Welt erblickt, Theologie studiert, als Privatlehrer in Russland unterrichtet, wurde schließlich an der Philosophischen Fakultät in St. Petersburg zum Professor ernannt, fiel dort in Ungnade und kehrte nach Deutschland zurück, wo er sich als Autor für dramatische Stücke einen kurzlebigen Ruhm erschreiben konnte.

Der gesamte Sound enttäuscht wie immer nicht, aber auch er kann keine Atmosphäre schaffen, wenn der Story die Puste ausgeht.....
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am 13. Januar 2013
Nun einmal eine romantisch/tragische Geschichte in der Gruselkabinett-Serie. Der Hauptperson ist seine einzig wahre Liebe verstorben und er kann nicht von ihr lassen. Wenn das keine Steilvorlage für Mystik und Seelenverschreibung ist.

Eine schöne Umsetzung eines dramatischen Werkes.
Die Sprecher und die Musik sind in Ordnung.
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