Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren Neuerscheinungen Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More sommer2016 8in1 Promotion Hier klicken Fire Shop Kindle Roosevelt festival 16

Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
22
4,8 von 5 Sternen
5 Sterne
21
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
1
Format: Audio CD|Ändern
Preis:6,79 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

TOP 500 REZENSENTam 26. Oktober 2009
"Die Familie des Vampirs" ist eine klassische romantische Gruselerzählung des russischen Schriftstellers Alexei Konstantinowitsch Tolstoi, den man nicht mit Lew Nikolajewitsch Graf Tolstoi, dem Autor von "Anna Karenina" oder "Krieg und Frieden" verwechseln sollte, die erstmals 1839 erschien. Zu dieser Zeit war Alexei Konstantinowitsch Tolstoi selber Diplomat und wird wohl einige eigene Erlebnisse und einiges auf Reisen gehörte in dieser Kurzgeschichte verarbeitet haben.

Der junge französische Diplomat Serge d'Urfe erzählt auf einer Party die gruselige Geschichte einer seiner Dienstreisen. Durch schlechtes Wetter aufgehalten muss er in dem kleinen Dorf Kisolova (Serbien) Unterkunft erbitten.
Die Familie, bei welcher er unterkommt steht unter großer Anspannung, denn das Familienoberhaupt Gorcha ist seit zehn Tagen auf der Jagd nach einem Räuber namens Ali Bek. Kurz vor seiner Abreise musste seine Familie ihm schwören ihn nicht einzulassen, wenn er später als 10 Tage zurückkehren sollte, weil er dann zu einem Vourdalak geworden sei. Als Gorcha mit dem letzten Schlag der Uhr gerade vor Ablauf der 10 Tage Frist zurückkehrt ist die Familie unentschlossen, ob sie ihn einlassen soll, bis der kleine Enkel die Situation entscheidet und seinen Großvater hereinbittet. Gorcha scheint der Familie verändert, aber die Veränderung lässt sich nicht mit Sicherheit benennen, bis Gorcha des Nachts seinen Enkel entführt und dieser blutleer aufgefunden wird, den Vourdalaks töten jene, die sie lieben und ernähren sich von ihnen.
Da sich das Wetter gebessert hat, muss d'Urfe weiterreisen, was ihm sehr schwer fällt in dieser Situation, zumal er sich in Zdenka, die Tochter Gorchas verliebt hat. Er gesteht ihr seine Liebe, wir aber von ihrem Bruder gezwungen abzureisen ohne sich von ihr zu verabschieden.
Monate vergehen bis d'Urfe nach Erfüllung seines Auftrages zurückkehren kann. Er findet das Dorf verlassen vor und die wenigen Überlebenden haben sich im Kloster verschanzt.

Auch diese Kurzgeschichte ist deutlich älter als der erst 1897 erschiene Dracula Roman von Bram Stoker. Es gibt bereits einige Parallelen zum heute bekanntesten Roman. Vampire sind nachtaktiv, sie tinken Blut, sind wunderschön und von hoher Anziehungskraft für Sterblich und Vampire können keine geweihten Gegenstände berühren. Jedoch unterscheidet sich der Vourdalak insofern, als er es bevorzugt geliebte Menschen zu beißen und sie so zu Untoten zu machen, also bevorzugt Verwandte und Freunde. Dadurch dass d'Urfe Zdenka seine Liebe gestanden hat, hat er sich selber zum Ziel der Vampirin gemacht, die ihn nun überallhin verfolgen wird.

Graf Alexei Konstantinowitsch Tolstoi war ein Cousin von Leo Tolstoi und Spielgefährte von Zar Alexander II. Er war zu Lebzeiten Diplomat und bereiste Deutschland, Frankreich, Italien und auch Russland. Seine Erzähöungen erschienen zunächst unter dem Pseudonym "Krasnogorski".
Erst 1859 ging er auf unbegrenzte Zeit in Urlaub um sich seinen schriftstellerischen Ambitionen voll und ganz widmen zu können. Mit seinen beiden Vettern Alexei und Wladimir Schemtschuschnikow schrieb er unter dem Pseudonym Kosma Prutkow parodistische und literaturkritische Texte. In seinen späten Jahren wandte Tolstoi sich wieder verstärkt satirischen Balladen und Gedichten zu.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Mai 2014
Anfang des 19. Jahrhunderts: In den Jahren kurz nach dem Wiener Kongress 1815 trifft sich eine Gruppe von Menschen, die genug haben von Politik und die Geschichten leid sind. Deshalb erzählt Serge d'Urfé eine Geschichte. Im Gegensatz zu seinen anderen Geschichten, soll es sich um eine wahre Begebenheit handelt.

Serge war in einer diplomatischen Angelegenheit unterwegs. Und es musste eigentlich schnell gehen, als er in Serbien in einem Dorf Namens Kisolova die Donau überqueren möchte, doch es ist bereits dunkel und die Wölfe aus den Wäldern gieren bereits nach seinem Blut. Er braucht eine Unterkunft für die Nacht. Die Dorfbewohner sind jedoch nicht bereit ihm zu helfen. Er soll es bei Gotscha am Ende des Dorfes versuchen. In diesem Haus lebt seine Familie in der dritten Generation. Dazu gehören seine Söhne Pjotr und Grigori als auch seine Töchter Zdenka und Polina. Doch der Hausherr selbst ist nicht da. Er ist vor zehn Tagen aufgebrochen um Alibeck, einen Dieb, der Gräuel und Schrecken über das Dorf gebracht hat, zu schnappen.

Doch der Tag von Serges Ankunft verheißt nichts Gutes, denn Gortscha sagte seiner Familie, dass, wenn er nach zehn Tagen nicht zurückgekehrt sein sollte, dass sie ihm nicht vertrauen dürfen und ihn auf jeden Fall umbringen müssen. Zdenka weiht Serge in die Familiengeheimnisse ein und sie geben ihm ein Dach über dem Kopf, als das Familienoberhaupt mit dem letzten Gongschlag des Mitternachtsschlags zurück kehrt. Einzig der Hund und anfangs auch Pjotr scheinen seine Rückkehr nicht gut zu heißen, aber schlussendlich nehmen sie ihn wieder bei sich auf und töten ihn nicht.

Hätten sie doch nur auf ihren Vater gehört, denn was sie sich da ins Haus geholt haben, ist ein Wurdalak, ein Vampir, der es auf seine engsten Verwandten abgesehen hat. Und genau dieser ist nun in ihrem Haus in der Einsamkeit Serbiens eingekehrt. Nachdem Sascha, der Sohn von Polina, das erste Opfer des Wurdalak wird, scheint noch alles in Ordnung zu sein. Die Brüder wollen nicht, dass Serge länger bleibt. Sie haben gemerkt, dass er Gefallen an ihrer Schwester gefunden hat. Die Donau ist wieder frei, so dass er seine Reise fortsetzen kann. Er wird fortgeschickt. Und Serge war lange fort.

Auf seinem Rückweg zieht Serge absichtlich durch Kisolova durch, doch er erkennt das Dorf nicht wieder, denn es gleicht einer Geisterstadt, und alle scheinen das Dorf verlassen zu haben. Auch die Familie am Ende des Dorfes. Doch Serge muss wissen, ob es Zdenka gut geht, und er findet sie in der Nacht, doch erst spät erkennt er, dass auch sie dem Wurdalak zum Opfer gefallen war...

Wertung:

Die Geschichte selbst wurde 1840 von Tolstoi veröffentlicht, der eigentlich auch nicht für solche Werke bekannt ist. Die Geschichte geht um das Verhältnis eines Vampirs zu seiner Familie, wobei hier die Bezeichnung Wurdalak verwendet worden ist. Auch diese Geschichte liegt wiederum weit vor dem, was viele als ursprüngliche Vampirgeschichte erachten, denn Dracula entstand erst 1897. Dabei sind hier klassische Elemente des Vampirismus vorhanden: Die Abneigung gegen Knoblauch und Kruzifixe sowie auch die Gier nach Blut. Anders ist hier, dass der Wurdalak auch bei Tageslicht anzutreffen ist. Das macht diese Geschichte zwar anders aber dennoch dem Genre zugehörig. Dabei wird hier Serge d'Urfé als Erzähler einer Geschichte präsentiert, die ihn selbst betrifft.

Horror ist auch das hier in der heutigen Zeit nicht mehr, aber es ist schon interessant, auf welche Grundlage sich Dracula stützen konnte. Wie auch bei den anderen Gruselkabinettfolgen ist die Besetzung wieder exzellent. In der Hauptrolle ist David Nathan als Serge zu hören. Die Stimme ist in vielen Gruselkabinett-Folgen zu hören, so z. B. in "Die Unschuldsengel". Viel bekannter aber ist er als die Stimme von Johnny Depp oder Christian Bale. Grigori wird von niemand geringerem als Peer Augustinski gesprochen, und auch diese Stimme und vielleicht sogar das Gesicht könnte man kennen. Robin Williams ist seine bekannteste Synchronstimme. In den 70ern wurde er außerdem durch Klimbim bekannt. Polina wird wieder von einer brillianten Daniela Hoffmann vertont, nachdem sie schon in "Carmilla, der Vampir" in der Hauptrolle aufgetreten war. Allesamt wieder eine hochkarätige Besetzung, die ihrer Aufgabe absolut würdig ist.

Die Vertonung muss hier nochmals gesondert Erwähnung finden, denn gerade die Geräuscheffekte sorgen bei diesem Hörspiel dafür, dass es atmosphärisch sehr gut und glaubhaft dargestellt wird. Gerade was das Gewitter am Anfang angeht, wurde ganze Arbeit geleistet.

Im Gesamten kommt dieses Werk hier wieder auf die Höchstpunktzahl 5/5, da es einfach eine großartige Umsetzung ist, und ich ohne diese Hörspielreihe wohl nie in den Geschmack der Ursprünge der Saga der Vampire auf den Grund gegangen wäre.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. November 2006
Bereits aus dem Jahre 2004 stammt die zweite Folge des Gruselkabinetts, eine überragende Hörspiel-Serie von Titania. Sprecher, Musik und Geräusche bilden eine dichte und spannend- fesselnde Atmosphäre in Perfektion. Einmal angefangen, möchte man an einem Stück durchhören, und die 68 Minuten vergehen wie im Fluge.

Die Vorstellung in einer einsamen Hütte irgendwo in den Kaparten bei Nacht und Sturm von Untoten belauert zu werden, welche ums Haus schleichen, ist für mich ein Horror. Uns so musste ich dann auch mein Licht in der Nacht anlassen um einschlafen zu können.

Fazit: Kann ich nur empfehlen.
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Januar 2008
Nach "Der fliegende Holländer" und "Der Freischütz" hat dieses Titania-Hörspiel mich wieder einmal begeistern können. Die Musik, die Geräuscheffekte und die Synchronspecher wissen zu überzeugen. Ein paar eingestreute Überraschungseffekte lassen den Puls ansteigen, insbesondere wenn man sich die CD in der passende Atmosphäre anhört (gedämpftes Licht, ohne Störungen durch Handy oder Telefon). Das Titelbild ist sehr gut gestaltet, dass Booklet knapp-informativ gehalten, dazu noch ein günstiger Preis ... Hörspielfan, was willst du mehr ?

Allerdings sollte man tunlichst darauf achten, die Titania-Serie keinen kleinen Kindern zugänglich zu machen, eine unruhige Nacht ist dann vorprogrammiert.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Mai 2008
Meine Meinung:

Serge D’Urfé befindet sich auf einer diplomatischen Reise. Aufgrund des starken Wintereinbruchs muss er ein paar Tage bei der Familie des alten Gortscha Zuflucht suchen. Doch die ist über den unerwarteten Besuch gar nicht erfreut. Zdenka, die hübsche Tochter des Gortscha klärt Serge auf. Gortscha hat seine Famile verlassen, um den Vampir Alibek zu töten. Wenn er innerhalb von 10 Tage nicht wieder zurück sei, soll die Familie vergessen, dass er je existiert hat, denn dann ist er ebenfalls ein Vampir geworden und wird versuchen seine Familie zu töten. Und genau dieser 10. Tag ist an Serges Ankunft angebrochen. Um Mitternacht endet die Frist. Die ganze Familie ist in ihrem Haus versammelt und wartet. Und tatsächlich, mit dem letzten Glockenschlag kommt Gortscha zurück. Doch er hat sich verändert…
Niemand weiß, ob es die 10 Tage in Einsamkeit auf der Jagd nach Alibek sind, die ihn verändert haben, oder ob er selbst zu einem Vampir geworden ist. Trotz aller Warnungen von Grigori nehmen sie ihren Vater wieder in ihr Haus auf. Und damit beginnt der Albtraum der Familie des alten Gortscha….

Im Bereich Horrorhörspiele ist die Gruselkabinettreihe ganz weit oben mit einzuordnen. Nach Erzählungen von berühmten Autoren, eine stimmige Umsetzung und tolle Sprecher.
Dabei macht auch diese Folge keine Ausnahme. Es herrscht das ganze Hörspiel über eine düstere und geheimnisvolle Atmosphäre. Die Musik trägt ihr übriges dazu bei, diesen Effekt auch beizubehalten.
Der Hörer wird eine gute Stunde lang gefesselt und in den Bann der tragischen Geschichte um Serge und seine Geliebte Zdenka gezogen.
Die Sprecher sind wie man es bei Titania-Hörspielen gewohnt ist, rundum perfekt. David Nathan (ebenfalls bekannt aus diversen andern Hörspielen wie Faith – The Van Helsing Chronicles oder als Stammsprecher von Hörbüchern) als Serge D’Urfé erzählt seine Geschichte in einem melankolischen Ton, der sich sehr gut in das Gesamtbild der Geschichte einreiht.
Sehr gut hat mir auch noch Friedrich Schoenfelder als Erzähler gefallen. Zwar fällt sein Sprechteil nicht so groß aus, dadurch, dass Serge einen Großteil der Geschichte aus seiner Perspektive erzählt und somit teilweise auch die Erzählerrolle übernimmt. Dennoch hat Friedrich Schoenfelder eine angenehme und sehr passende Stimme.

Das Cover bleibt dem Stil der Serie treu und ist meiner Meinung nach sehr ansprechend.

Fazit:

Jeder, der noch keine Folge der Gruselkabinett-Serie gehört hat, sollte dies schnellstmöglich nachholen. Eine tolle Geschichte, gute Umsetzung und klasse Sprecher runden ein schönes Gruselhörvergnügen ab.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Januar 2013
Hier kommt das erste Highlight der Gruselkabinett-Serie. Ein Klassiker der Weltliteratur gekonnt umgesetzt. Der Zuhörer ist so dicht an dem Geschehen, dass man fast selbst mit dem Pflock losgehen und Aufräumen möchte.
Die Tragik in der Erzählung wird durch die Erzählweise der Hauptperson (Augenzeuge) verstärkt und man spürt die Dramatik und Hoffnungslosigkeit in jedem Satz.
Die Sprecher und die Musikuntermalung sind klasse und stimmig.

Auf jeden Fall kaufen, wenn man eine Vampirgeschichte hören möchte, die abseits des üblichen Musters spielt.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Juni 2015
A.K. Tolstois "Die Familie des Vampirs" kannte ich, genau wie die beiden Vorgänger früher nicht. Kurz bevor dieses Hörspiel auf den Markt kam, sah ich den Film "Die drei Gesichter der Furcht" von Mario Bava, der mit "Die Stunde wenn Dracula kommt" im Jahre 1960 den besten Gruselfilm aller Zeiten geschaffen hat! "Die drei Gesichter der Furcht" aus dem Jahre 1963 ist ein dreiteiliger Episodenfilm, dessen mittlerer Teil den Titel "Wurdalak" trägt. Hier bekommt man eine großartige filmische Umsetzung des Stoffes geboten, die allerdings nur eine knappe halbe Stunde lang ist.

Das Hörspiel hat mit über 68 Minuten da etwas mehr zu bieten. Da es sich hier um eine Vampir-Geschichte handelt, hat es bei mir natürlich schon gewonnen. Aber auch davon abgesehen, handelt es sich dabei wirklich um ein Meisterwerk, welches bis zum heutigen Tag nicht getoppt wurde!

Die Atmosphäre ist so dicht, wie man es eigentlich nur von den Europa-Produktionen der 70er- und 80er-Jahre gewohnt ist. Eine wahre Schauergeschichte, die von der ersten bis zur letzten Sekunde vollkommen überzeugt. Die sprecherischen Leistungen sind genial, auch wenn ich Christian Rode, einen der letzten großen Sprecher von damals, hier sehr vermisse.

Auch nach 11 Jahren immer noch DAS Highlight innerhalb des "Gruselkabinetts".
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. April 2015
Alexei Konstantinowitsch Tolstoi, der Autor der literarischen Vorlage „Die Familie des Wurdalak – Unveröffentlichtes Fragment eines Unbekannten“, war ein Cousin von Leo Tolstoi (Krieg und Frieden) und sollte nicht mit diesem verwechselt werden. Bram Stoker hat seinen Roman Dracula übrigens erst 1897 veröffentlicht. Es gab also bereits vor Dracula spannende Vampirgeschichten.

Mir gefallen aus der Reihe „Gruselkabinett“ besonders die Hörspiel-Versionen nach H.P. Lovecraft, aber neben diesen ist auch „Die Familie des Vampirs“ für mich ein Highlight, das mich in seinen Bann gezogen hat.

Wer andere Gruselkabinett-Folgen bereits kennt, weiß schon um die hohe Qualität dieser Produktion und kann auch bei „Die Familie des Vampirs“ zuschlagen. Wer noch keine Folge dieser Reihe kennt, sich aber für spannende und hochwertig produzierte Hörspiele im Genre Grusel / Horror / Mystery interessiert, wird sicherlich ebenso begeistert sein wie ich.
Ein besonders hervorzuhebendes Merkmal dieser Reihe scheint mir zu sein, dass sich der Horror eher schleichend, auf eine wohltuende altmodische Art einschleicht und seltener mit Action und Knalleffekten daher kommt, obwohl es auch diese in einigen Folgen gibt. Das vorliegende Hörspiel ist wiederum ein Beispiel für einen langsamen suggestiv wirkenden Grusel, dessen Wirkung man sich kaum zu entziehen vermag. Durch etliche Horrorhörspiele bereits so einiges gewöhnt, ist der aufmerksame Hörer doch überrascht, wie stark das Unheimlich auf ihn wirkt. So ging es mir zumindest. Die Sprecher sind allesamt hochkarätig und als Synchronsprecher von Filmproduktionen bekannt. Unter anderem wirkten mit: David Nathan (Sprecher von Johnny Depp), Peer Ausgustinski (Robin Williams), Daniela Hoffmann (Julia Roberts), Friedrich Schoenfelder (Vincent Price) u.v.a. Ich kann dieses Hörspiel unbedingt empfehlen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Februar 2007
Diese CD war die erste, die ich mir aus der Gruselkabinett Reihe gekauft habe. Die Umsetzung ist sehr gut gelungen. Die Sprecher und die Geräuschkulisse machen diese Erzählung zu einem wirklich beeindruckenden Hörspielerlebnis.

In dieser Folge stimmt einfach alles!

Wer diese CD noch nicht hat - sofort bestellen. Wenn es dunkel ist in den CD Player einlegen, Kopfhörer aufsetzen, "Play" drücken und sich vortrefflich unterhalten lassen.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Erster Eindruck: Unheilvolle Horrornächte

Serge d'Urfé, ein Reisender durch das winterliche Serbien, findet Unterschlupf bei einer Familie, die in einer einsamen Hütte wohnt. Ihr Vater ist aufgebrochen, um einen grausamen und besonders hinterhältigen Vampir, zu töten. Doch erst nach einer Frist, die er der Familie für seine Rückkehr gesetzt hat, kehrt er zum Haus zurück. Ist er tatsächlich zu einem Vampir geworden?

Um es vorweg zu nehmen: Mit "Die Familie des Vampirs" ist Titania Medien ein absolutes Glanzstück gelungen! Neben der fantastischen Umsetzung und den ebenso fantastischen Sprechern kann hier die Story vollkommen überzeugen. Schon zu Anfang, als Serge bei der Familie ankommt, ist einiges im Argen, und dieses Gefühl, dass jeden Moment etwas Schreckliches passieren kann, hält den Zuhörer die ganze Laufzeit von über einer Stunde in seinem Bann. Früher Höhepunkt ist die Ankunft des Vaters nach seiner gefährlichen Reise und die Frage, ob er mittlerweile zu einem Vampir geworden ist oder nicht. Doch auch hier wird im Laufe der Folge immer noch etwas zugelegt, indem er sich nach und nach an den Familienmitgliedern zu schaffen macht. Auch der zweite Teil des Hörspiels, nachdem Serge von einer Reise zu der Familie zurückkehrt, ist an vortrefflicher Spannung kaum zu überbieten. Ein frühes Highlight des Gruselkabinetts, das auch heute noch zu den absoluten Höhepunkten der Serie gehört und keinem Grusel-Fan unbekannt sein sollte.

Einfach fantastisch ist die Sprecherauswahl, die sich mit Namen wie Peer Augustinski, Dagmar von Kurmin und Daniela Hoffmann schmücken darf. Als Serge d'Urfé hören wir David Nathan, der sich hier vollends in die Geschichte hineinversetzt und so eine hochgradig überzeugende Darstellung abliefert. Als Vampirvater Gortscha ist Jörg Löw besetzt, der mit seiner eindringlichen Stimme viel zur gruseligen Stimmung beiträgt und die absolut erste Wahl für diese Rolle darstellt. Arianne Borbach spricht Zdenka, in die Serge sich verliebt, mit ebensolchen Enthusiasmus und Professionalität.

Zum Gelingen trägt auch die phänomenale akkustische Umsetzung bei, die fest an die Geschichte gebunden ist und sie so optimal zur Geltung bringt. Das gilt sowohl für die Geräusche, die alles viel intensiver und glaubhafter wirken lässt, als auch für die Musik, die fest an die Story gebunden ist und so Nuancen herausarbeitet, die sonst verborgen geblieben wären.

Schon das Cover vermittelt einen ersten Eindruck von der Geschichte. Ein einsamer Reiter auf dem Weg in ein Dorf, darüber thronen die beiden unheilvollen Vampire. Mit der bläulichen Farbwahl absolut gelungen. Auch die restliche Gestaltung ist wunderschön, und hinter der CD findet sich noch eine Auflistung der Tracks.

Fazit: "Die Familie des Vampirs" gehört zu den besten Folgen der Serie und ist auch in der restlichen Hörspiellandschaft ein absolutes Highlight, das keinem fehlen sollte.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden