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TOP 1000 REZENSENTam 29. Dezember 2013
Vielen Hundehaltern wird es wohl wie mir ergehen, man hat zahlrieche Hundebücher, von Erziehungsratgebern über Rassebücher bis hin zu Romanen mit Hund, bereits gelesen und in seinem Bücherregal stehen. Deshalb die Frage, braucht man ein weiteres Hundebuch? Und bei Hundherum glücklich kann die Antwort nur lauten, ja dieses Buch muss jeder Hundeliebhaber einfach gelesen haben, denn genau darauf haben wir gewartet.
Einmal ganz abgesehen, dass die Aufmachung mit dem ansprechenden Cover und den lustigen Zeichnungen, die den Text auflockern, schon ein absoluter Hingucker ist, bietet das Buch wirklich fast zu jeder Frage, die einem je durch den Kopf gegangen ist, einen eigenen Abschnitt. Wer hat sich nicht schon mal gefragt, ob die Zecke nun wirklich tot ist, warum Hunde ihr Bein heben oder warum bestimmte Menschen genau diese Hunderasse halten? In sechs Kapiteln vermittelt Mara Andeck Erkenntnisse, Wissen und Denkanregungen rund um das Thema Hund.

Neben vielen anderen Themen wird das Thema Hundekleidung, für Hunde backen oder Hunde vermenschlichen abgehandelt. Besonders gut gefällt mir, dass dabei nie der erhobene Zeigefinger mitschwingt, sondern jeder Leser genau das für seinen Hund passende mitnehmen kann. Auch ernste und traurige Themen wie, was kann ich machen, wenn mein Liebling einmal stirbt, Klonen, Tierversuche oder illegale Tierzüchter scheut die Autorin nicht. Aber auch der Spaß kommt nicht zu kurz, drei nette Hundetricks werden erklärt, man erhält eine Übersicht über Hundesportarten, verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten und auch ein paar Hundewitze dürfen natürlich nicht fehlen. Berühmte Hunde aus der Geschichte, dem Film oder auch Comic lassen einen in Erinnerungen schwelgen. Ergänzt wird das Ganze durch Tabellen und Statistiken, die z.B. Aufschluss darüber geben, in welchen Bundesländern der Hund im Wald nun von der Leine darf, wie viele Hunde im Wald getötet werden, wer wie viel Hundesteuer zahlen muss oder wie des Ottonormalherrchen aussieht.

Das alles ist aber nur ein minimaler Ausschnitt aus dem breiten Spektrum mit dem sich Mara Andeck in ihrem Buch befasst. Ich kann das Buch wirklich nur jedem Hundeliebhaber ans Herz legen, ich denke sogar, manch ein erfahrener Hundetrainer wird hier noch neues Wissen anhäufen können.

Ich bin nach der Lektüre rundherum glücklich und hätte wirklich etwas verpasst, wenn ich dieses geniale Hundebuch nicht gelesen hätte. Ich denke es ist in dieser Form einfach einzigartig, deshalb hat es die höchste Sternezahl mehr als verdient.
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TOP 1000 REZENSENTam 27. Dezember 2013
1. Hunde haben ein Recht auf Dreck, Wasser und Matsch
2. Hunde sollten ohne Leine laufen, wann immer es geht
3. Hunde sollten andere Hunde treffen, sooft es möglich ist
4. Menschen sollten sich möglichst oft in Hunde hineindenken und die Welt mal durch ihre Nasenflügeln beschnuppern

Ein Mensch, der sein ganzes Leben lang Hunde zu seinen Hausgenossen zählen durfte und bereits viel mit den Vertretern dieser Art zu tun hatte, hat wohl auch schon einige Lektüre darüber gelesen - viele Sachbücher zu Rate gezogen und sich in belletristischen Abhandlungen über die Episoden dieser Vierbeiner amüsiert. Auch ich habe bereits in unzähligen Werken gelesen, doch es gab immer wieder Fragen, die mir kein Fachbuch beantworten konnte. Bereits in ihrem Vorwort lässt die Autorin durchblicken, was in „Hundherum glücklich“ anders ist. Die Tatsache, dass eine Menge Antworten zu Fragen gegeben werden, die mich bereits jahrelang beschäftigten, die man aber nur im Austausch mit Gleichgesinnten – als eine Art „Erfahrungsbericht“ - übermittelt bekommt, bescherte mir gleich zu Beginn eine große Vorfreude auf dieses Buch. Mara Andeck erzählt in insgesamt sechs Kapiteln teils sehr amüsant, teils ernst, aber immer bemüht neutral und sachlich über die verschiedensten Inhalte, und überrascht dabei immer wieder mit bislang unbekannten Fakten und Theorien. Die Themenvielfalt in diesem Buch reicht von „klassischen Dingen“ wie Paarung, Aufzucht, Haltung, Krankheiten (Entwurmung) und den Tod eines Hundes bis hin zu Diskussionspunkten wie die Vermenschlichung von Hunden, das leidige Thema Hundehaufen, den Abschuss freilaufender Hunde, die billigen Massenzuchten, die Kampfhund-Problematik, die Erziehung mit Stromschlägen, die Gentechnik/das Klonen und Tierversuche. Dazwischen gibt es Antworten auf Fragen zur endgültigen Ermordung von Zecken, dem Sinn oder Unsinn von Tierbekleidung, dem Backen für Hunde, der spielerischen Erziehung (Beibringen von Tricks) und zu den vielen Varianten des Hundesports. Und so ganz „nebenbei“ erfährt man auch eine Menge höchst interessanter statistischer Daten, den ursprünglichen Einsatz der diversen Hunderassen, und vielen anderen wissenswerten Dingen. Ich habe diese Lektüre sehr genossen und kann sie jedem Menschen, der sich etwas näher mit den Fellnasen in seinem Umkreis beschäftigen möchte, nur ans Herz legen.
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TOP 500 REZENSENTam 29. Dezember 2013
Bei "Hundherum glücklich" von Mara Andeck handelt es sich nicht um einen der üblichen Hunde-Ratgeber. Vielmehr beschreibt sie in ganz lockeren und witzigen Texten unbedingt Wissenswertes, was man sonst in keinem Ratgeber findet... aus mindestens tausend Aspekte setzt die Autorin ein Bild zusammen, das wohl auch passionierte Hundemenschen faszinieren wird... Information darüber, warum Rüden ihr Bein heben und Hündinnen nicht; sehen Hunde fern - und wenn ja, welche Filme.. Wie tief muß man graben, wenn man seinen verstorbenen Freund im Garten beisetzen will? Welche Regelungen gibt es zu diversen Themen in den unterschiedlichen Bundesländern? Gedanken über Hundekleidung, Hunde in der Religion und Literatur, Modehunde, Qualzuchten u.v.m. wird hier unter die Lupe genommen...

Mir hat das Buch sehr gefallen, eine wundervolle Mischung aus Wissenswertem, Nützliche und Interessantem, mal lustig und mal ernsthaft geschrieben - in einer Fülle und Vielseitigkeit, die mich sehr angesprochen hat. Beim Lesen fällt auf, wie sehr die Autorin ihren Hund mag und wie tief sie sich in dieses Thema eingearbeitet hat. Selbst Hundehalter mit langjährig erarbeitetem Fachwissen werden hier viel Interessantes entdecken... Unbedingt erwähnen möchte ich auch die liebevolle Gestaltung des Buches, bei dem nicht nur die Titelseite sondern auch die vielen schönen Zeichnungen im Buch dieses zu etwas ganz Besonderen machen.

Dieses Buch einzigartige erhält meine unbedingte Leseempfehlung.
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am 10. Januar 2014
„Der Hund braucht sein Hundeleben. Er will zwar keine Flöhe haben, aber die Möglichkeit sie zu bekommen.“ (Robert Lembke)

..die Autorin Mara Andeck weiß das, und nimmt uns Leser, die zum Großteil vermutlich ebenfalls Hundemenschen sind, auf humorvolle, aber immer auch informative Weise mit auf eine Reise durch alle Facetten des menschlichen Lebens – angefangen bei Haus, Genen und Kultur, sowie etwas abstrakt in den Himmel und über den Mond zurück in die Zukunft.

Dabei darf man bei „Hundherum glücklich“ nicht mit dem Anspruch herangehen, dass hier ein Ratgeber für schwer erziehbare Fellnasen mit den neuesten Trick aufwartet, denn davon ist der Markt allmählich wirklich gesättigt. Der Bastei Lübbe Verlag hat mehr einem „Bello Allzweckbuch“ die Chance gegeben, welches sich von Hundehaufen zu Hundegedicht und schließlich Hundeklonen zu meinem ersten Highlight in diesem Jahr gemausert bzw. gehundet hat.

Es würde leider schlichtweg den Rahmen einer Rezension sprengen, wenn ich hier alles aufzählen wollte, was mich an diesem Buch bewegt, beeindruckt und berührt hat, denn tatsächlich werden all diese Emotionen von der Schriftstellerin bedient – eben alle jene Gefühle, die man auch als Tierhalter täglich durchlebt.
Um zwei Beispiele zu nennen, fällt mir die Erfindung des „Ash Poopie“ ein, welches von einem israelischen Unternehmen entwickelt wurde, um den Kot der Canis lupus familiaris richtiggehend in Staub verfallen zu lassen oder Laika, der erste Hund im Weltall, der leider durch voreiligen Menschenentschluss verglüht ist.
Auf den ersten Blick sind viele Dinge davon unnützes Wissen, aber viele Fragen („Wie backe ich einen schmackhaften und gesunden Hundekeks?“, „Was sind die Vorteile eines Rassehundes gegenüber eines Mischlings und umgekehrt?“, etc.) habe ich mir selbst schon häufig gestellt. Dafür wäre ich im Freundeskreis vielleicht nur milde belächelt worden, nun habe ich aber endlich ein Sammelwerk mit dem gewissen Wuff gefunden, dass ich uneingeschränkt empfehlen kann. Und wieder einmal zeigt sich, dass egal wie wenig Geld man hat, ein treuer Begleiter (sowie ein tolles Buch) das höchst Glück der Welt ist.
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am 28. Dezember 2013
Ein Hund tut, was ein Hund eben tun muss. Und ein Hundemensch weiß das.

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"Hundherum Glücklich" ist kein Hunderatgeber. Vermittelt aber mit Witz und Charme Antworten, die in keinem Ratgeber stehen. Und das ist das tolle an diesem Buch. Die meisten Hundebücher raten eine diesem Fressen und jenes Fressen. Diese Erziehung und jene Erziehung. Hier geht es um ganz andere Fragen:

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Wie lange lebt eine Zecke? Kann ein Hund in den Himmel kommen? Oder kann man mit Hundekot Strom gewinnen? Wo kann man einen Hund begraben und kann ein Hund im Testament berücksichtigt werden?

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Auf alle diese Fragen gibt es Antworten die einem gar nicht so bewusst sind. Auf der anderen Seite werden bei diesem Buch mit Witz auch "Hunde-Hasser" auf die Schippe genommen, die behaupten, dass Hunde nur Dreck machen oder die nicht verstehen, dass man bei einem verstorbenen Tier genauso trauern kann wie bei einem Menschen. Es werden auch ernste Themen wie Tierversuche, Klonen und der "Designer-Hund" angesprochen. Dabei möchte ich einen Satz erwähnen, der eigentlich alles sagt: Gott hat uns die Tiere anvertraut nicht ausgeliefert.

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Das Buch ist meiner Meinung nach ein "Muss" für jeden Hundebesitzer, das man durch die lockere Art gerne und in einem Zug liest. Schon das Cover mit aufgezeichneten Hundefell und Halsband und die Zeichnungen im inneren des Buches sind ein Hingucker.

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Mara Andeck wurde 1967 geboren und studierte Journalismus und Biologie. Heute arbeitet sie als Wissenschaftsjournalistin und lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern im "Schwabenländle". Als Hundeliebhaberin kam sie durch ihren Hund auf die Idee dieses Buches, der sie gerne unter dem Schreibtisch beim Schreiben unterstützte. Im Verlag Bastei Lübbe sind von ihr die zwei folgenden Jugendbücher um das Thema Liebe erschienen: "Wen küss ich, und wenn ja, wie viele?" und "Wer mich liebt und wenn nicht, warum?" Das dritte Buch der Reihe "Wenn Liebe die Antwort ist, wie lautet die Frage?" wird im Februar 2014 und das Buch "Liebe in echt: Was du über Romantik, Küsse und Traumprinzen wissen solltest" im März 2014 erscheinen.
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am 8. Januar 2014
Mara Andeck beantwortet in ihrem Buch „Hundherum glücklich“ in 91 Kapiteln alle möglichen und unmöglichen Fragen zum Thema Hunde. Sie erzählt Anekdoten und Wissenswertes rund um das Leben mit den Fellnasen.

Welcher Hundebesitzer hat sich noch nie gefragt, ob eine Zecke stirbt, wenn sie in der Toilette entsorgt wird oder ob Hunde ihre Menschen mit Würmern anstecken können. Wie sehen Hunde und was rufen Hundehalter, wenn ihr Liebling ausgebüxt ist. Das Spektrum der Themen ist sehr breit. Hundekot, fragwürdige Erziehungsmethoden, Qualzuchten und Bestattungsmöglichkeiten werden ebenso thematisiert, wie die Rolle von Hunden in der Religion und in Film, Musik und Literatur.

Mara Andeck schafft es dabei, Tips und Informationen zu vermitteln ohne einen klassischen Ratgeber geschrieben zu haben. Sie lässt dem Leser seine eigene Meinung und vermittelt nie das Gefühl eine Oberlehrerin vor sich zu haben.

Der Schreibstil ist angenehm leicht und die einzelnen Kapitel sind nicht zu lang. Lustige Zeichnungen lockern das Buch auf und interessante Statistiken vermitteln wissenswerte Zahlen.

Ich kenne kein umfassenderes und besseres Hundebuch als „Hundherum glücklich“. Jeder Hundehalter sollte es lesen.
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am 3. Februar 2014
Wie definiert man einen Hund? Darf man Hunde vermenschlichen? Kann man Hundehaufen zur Energiegewinnung nutzen? Sind Mäntel für Hunde wirklich notwendig? Diesen Fragen widmet sich Mara Andeck in ihrem Buch „Hundherum glücklich“. Amüsant und zugleich ernst gibt sie Antworten auf Fragen, die man als Hundebesitzer in keinem Fachbuch oder Ratgeber findet. In sechs Kapiteln erfährt man interessante Fakten und teilweise auch unnützes Wissen über die geliebten Vierbeiner und ich musste beim Lesen sehr oft lachen. Andere Kapitel hingegen, wie die Geschichte von Laika, dem ersten Hund im Weltraum, haben mich sehr berührt und ich hatte Tränen in den Augen. Es wird erzählt, wie angesehen Hunde in verschiedenen Religionen und verschiedenen Kulturen zu unterschiedlichen Zeiten waren-oder eben auch nicht. Teils schockierend und sehr ehrlich erfährt der Hundebesitzer hier, dass Bello zu manchen Zeiten sogar als Heilmittel verzehrt wurde. Im Gegensatz dazu gibt es aber auch sehr lustige Teile, z.B. Hundenamen oder Entschuldigungen von Hundebesitzern. „Normale“ Fragen zum Hund wie die Paarung, Erziehung und das Kaufen eines Hundes werden aber ebenso angesprochen. Sehr interessant fand ich die Informationen, was die ursprünglichen Aufgaben der verschiedenen Hunderassen sind und welche „Jobs“ Hunde haben können. Die Frage im Nachwort, wie die Zukunft der Hunde aussieht, finde ich faszinierend und zugleich schockierend. Ich hoffe sehr, dass es wenig Hunde gibt, die durch Stromschläge erzogen werden oder die durch eine idealisierte Züchtung schwere Krankheiten und Defizite vermittelt bekommen. Stattdessen sollen Hunde lieber dreckig bleiben, Hundehaufen produzieren und Passanten in den Wahnsinn treiben;) Schließlich zieht so mancher Hundebesitzer ja auch kreative Ideen aus seinem Zusammenleben mit dem Hund;) Und außerdem überwiegen die Vorteile eines Hundes ja auch. Kleine Illustrationen, Diagramme und Tabellen sorgen für eine anschauliche Darstellung, der angenehme Schreibstil lässt den Leser das Buch sehr flüssig lesen und das Cover passt einfach super zum Buch. Jedem Hundemenschen zu empfehlen, sowie auch Wissenschaftlern als Inspiration für neue Studien;) Von mir gibt es jedenfalls für dieses geniale und herrlich andere Buch 5 von 5 Punkten
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am 31. Januar 2014
Inhalt:
Wenn jeder Hundebesitzer einmal scharf nachdenkt, hat er sich sicher schon mehrfach Fragen über seine Fellnase gestellt, die bisher jedoch unbeantwortet geblieben sind!? Aber hier ist die Lösung für einen großen Teil offener Fragen. Mit "Hundherum glücklich" ist der Autorin Mara Andeck eine tolle Sammlung von Fakten und Antworten gelungen. Jedoch muss man aber erwähnen, dass es sich nicht um einen Erziehungsratgeber handelt!

Meinung:
Sehr humorvoll und auch mit Anregung zum Nachdenken, sowie interessantes aus Politik und Forschung uvm., hat sie ein Buch für alle Hundebesitzer und die die es mal werten wollen kreiert.
In unterschiedlichen Kapiteln, arbeitet sie Themen ab, die zum groß Teil skuriel wirken und ein gewissen Grad an Charme oder gar Ekel auslösen. Aber gerade dies hat das Buch für mich sehr interessant gemacht. Man überlegt selbst, welche Ausreden einem ohne darüber nachzudenken über die Lippen huschen oder auch peinliche, schöne oder auch traurige Momente, die man mit seinem Vierbeiner erlebt hat.
Nicht nur der einfach geniale Inhalt macht das Buch empfehlenswert, auch der lustige und fließende Schreibstil kann man einfach nur loben, so habe ich oft Tränen gelacht und hatte sehr viel Spaß bei jeder einzelnen Zeile die mich erwartet hat.
Aber es gab auch Kapitel wo ich nur den Kopf geschüttelt habe und mich gefragt habe, was in einem Menschen vorgeht, der seinen Hund oder einen Hund als Essen, Heilmittel oder Forschungsobjekt sieht. Also einfach lesen und es auf sich wirken lassen. Es ist es wirklich wert, auch um sich selbst als Hundebesitzer zu reflektieren!
Den man sollte nie vergessen: Ein Hund sollte immernoch Hund bleiben dürfen!

Fazit:
Ein weltklasse Buch, dass fast auf alle Fragen eingeht, die ein Hundebesitzer so durch den Kopf gehen. Es erwarten einen ein humorvolles und zum nachdenken verleitentes Buch für Hundebesitzer und die die es gerne werden wollen.
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am 18. Januar 2014
Obwohl es schon einige Höchstbewertungen gibt, sei eine weitere hinzugefügt um noch einmal zu verdeutlichen, dass während des Lesens und danach canophile Menschen exakt den Zustand des Buchtitels erreichen. Dies nicht etwa, weil Mara Andeck, die zuvor mit Jugendromanen eine gewisse Popularität erreicht hat, den tausendsten Hundeerziehungsratgeber auf den Buchmarkt geworfen oder einen neuen sprechenden Hund designt hätte. Vielmehr nähert sich die Autorin den zweitliebsten Vierbeinern der Deutschen (an erster Stelle stehen wohl Katzen) in einer thematischen Vorgehensweise: „Hund und Mensch“, „Hund und Natur“, „Hund und Gesellschaft“, „Hund und Kultur“, „Hund und Religion“ sowie „Hund und Fortschritt“. So entsteht ein facettenreiches, humorvolles, mitunter ironisches, doch grundsätzlich ernsthaftes Kompendium, drall gespickt mit Hundewissen, das auf diese Weise noch nie zuvor versammelt war.
Ein paar Dinge seien hervorgehoben:
- Im Kapitel I, 12 etwa („Einen Hund be- und verkleiden“) nimmt Mara Andeck „Hunde mit Botschaft“ ins Visier. Es steht außer Zweifel, dass alle „Giftzwerge“, „Tut-nixe“, „Alarmanlagen“ oder „Steuerzahler“ klare Botschaften zu ihren Menschen aussenden.
- Tafelspitz enthält zwar heute kein Fleisch vom Spitz mehr (I, 14: „Hunde kochen, backen oder braten“), aber unter bestimmten Bedingungen ist es wohl heute in der Schweiz nach wie vor erlaubt Hundefleisch zu essen.
- In Sachsen-Anhalt muss ein nicht angeleinter Hund noch nicht einmal wildern um abgeschossen werden zu können (S. 111).
- Hundebesitzer tendieren dazu die Haare ihrer Lieblinge erst zu bekämpfen, dann zu verdrängen (S. 117), sie leben immer mit einer gesunden Portion Dreck im Haus und sollten unbedingt darauf achten eine Hundehaftpflichtversicherung abzuschließen, denn der Hund könnte schließlich einmal mit Toilettenpapier das Klo verstopfen (Genaueres auf S. 167).
- Zum Weiter- und Wiederlesen laden die Ausführungen in IV, 56 („Über Hunde schreiben“, mit einem „Kanon der Hundeliteratur“) ein, und ein Bericht über mögliche akustische Vergnügen (etwa die Imitation von Hundegebell durch Bratschen in Vivaldis "Vier Jahreszeiten") fehlt ebenfalls nicht (IV, 62: „Hund und Musik“).
- Der Bereich „Hund und Religion“ beinhaltet Überraschungen: Schön ist es endlich einmal zu bemerken, dass das englische „dog“ rückwärts gelesen „god“ ergibt und sich dabei zu fragen, ob das Zufall ist oder nicht. Sehr spannend ist es zu erfahren, dass es in Münster ein Institut für Theologische Zoologie gibt.
Aufgrund der Vielfalt kann Mara Andeck natürlich keines ihrer Themen vertiefen. Allerdings beschließt sie „Hundherum glücklich“ mit einem recht ausführlichen Literaturverzeichnis und in Zeiten des Internets sind die weiteren Informationsmöglichkeiten ja eh schier unendlich.
Den Hund unter dem Schreibtisch sollte sich Frau Andeck weiterhin zwecks warmer Füße und guter Gedanken halten. Die „Muse auf vier Pfoten“ braucht sie jedoch nicht für die „bedingungslose Anbetung […] in Momenten, in denen das Publikum […] diese Form der Anbetung versagt“ (S. 194). Bedingungslos sollte, das steht außer Frage, weder die Anbetung noch die Anerkennung sein. Allerdings lässt sich nach einer kritischen Auseinandersetzung mit Mara Andecks Buch sagen, dass es nicht nur „hundherum glücklich“ macht, sondern „hundherum gelungen“ ist.
P.S.: 1. Von Stresshormonen, die den Hund verstören (s. S. 195/196), dürfte die Autorin zumindest nach der Lektüre der Amazon-Rezensionen verschont bleiben.
2. Wir wussten doch schon immer, dass Hunde die besseren Menschen sind, denn „wenn Menschen mit Menschen sprechen, steigt ihr Blutdruck. Wenn Menschen mit Tieren sprechen, sinkt er“ (S. 69/70).
3. Die Menschen könnten sich aber vielleicht bessern, wenn sie sich endlich einmal zum „Guerilla dogging“ verabredeten (S. 61).
4. Im Jahre 2014 dürften die Geschenke für HundeliebhaberInnen gesichert sein, selbst für diejenigen, die nicht so gerne lesen oder kaum Zeit dafür finden, denn – ein weiterer Vorteil – „Hundherum glücklich“ lässt sich auch in kleinen Portionen genießen.
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Ich liebe Hunde und habe bei Mara Andecks Jugendbüchern wirklich herzlich gelacht. Da war es nur logisch, dass ich mir auch dieses Buch zulegen würde. Ich mus gestehen, ich hatte etwas anderes erwartet. Ich dachte irgendwie, Mara Andeck würde in erster Linie von ihrem Hund erzählen und was sie bereits gemeinsam erlebt haben.
Das stimmt so direkt nicht. Natürlich berichtet sie ab und zu von ihrem Hund, aber im Wesentlichen ist das Buch ganz allgemein gehalten und nimmt sich den verschiedensten Themen rund um den wedelnden Hausgenossen an. Da geht es beispielsweise um den Hundeführerschein, den Umgang mit den Hinterlasenschaften des Vierbeiners, selbstgemachte Hundeleckereien und dem Hund in anderen Kulturen. Aber auch ernste Themen wie den Tod des geliebten Tieres oder Tierversuche an Hunden kommen zur Sprache. Um nur ein paar der Themen zu nennen, die man in diesem Buch antrifft.
Mit dieser abwechslungsreichen Mischung dürfte Mara Andeck den Geschmack jedes Hundehalters oder Hundliebhabers treffen. Die Hundehalter werden ihren Liebling sicher in einigen Passagen wiedererkennen. Und wer -wie ich- keinen Hund hat, diese Tiere aber trotzdem toll findet, der wird sich auf jeden Fall mit größtem Vergnügen durch die Kapitel lesen. Für beide “Parteien” gibt es hier aber obendrein und ganz klar auch noch viel zu lernen. Über einige Informationen habe ich einfach nur den Kopf geschüttelt. Was für ein Quatsch, was manche Gesetze um den Hund so vorschreiben. Andere wie zB beim Thema Tierversuche haben mich schaudern und am Verstand der Menschen zweifeln lassen. Und über wieder andere habe ich schlichtweg nur gestaunt, meist im positiven Sinne!
Schön ist an diesem Buch, dass es wirklich sehr objektiv geschrieben ist. Sicher, hier und da blitzt schon durch, wie sehr Mara Andeck ihren Hund und Hunde allgemein mag, doch es ist selten. So wird kein Verhalten -egal ob das des Hundes oder das des Menschen- je verurteilt oder vorgeführt. Es bleibt dem Leser und eventuellen Hundehalter überlassen, was er von den geschilderten Informationen hält und wie er sie für sich einsortiert. Ich kann es gar nicht leiden, wenn mir ein Buch gleich auch eine Wertung aufdrücken will, deshalb fand ich das bei diesem Buch wirklich toll! Da können Hundehalter und Hundefreunde eine ganze Menge für sich mitnehmen.

Das Buch liest sich leicht und vergnüglich. Nicht so zum Tränenlachen witzig wie Mara Andecks Teenie-Bücher, aber doch mit einem spitzbübischen Augenzwinkern und Humor. Da macht das Lesen einfach Spass. Zudem sind die einzelnen Kapitel meist knackig kurz. Da kann man auch mal ein paar mehr hintereinander lesen, ohne dass es anstrengt.

Das Cover lädt zum Kraulen ein. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen, denke ich. Sehr hübsch! Wer Hunde mag, der wird auch dieses Motiv mögen. Toll sind auch die zahlreichen Illustrationen im Buch. Liebevoll gezeichnet und zum Grinsen komsich.

Fazit: Ein hundherum gelungenes Buch für alle Hunde-Fans! Interessant, informativ, zum Schmunzeln, Staunen und gelegentlich auch zum Kopfschütteln und ein Tränchen verdrücken. Außerdem ist es mit vielen witzigen Illustrationen sehr liebevoll gestaltet. Mara Andeck hat mich auch mit diesem Buch wieder überzeugt.
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