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am 20. November 2016
Ich finde es immer eine gute Idee, historische Gegebenheiten mit einer fiktiven Geschichte zu verknüpfen. Oft sind Bücher dieser Art nach einem bekannten Strickmuster heruntergeschrieben, ähnlich den Plots eines typischen James Bond Films. Schauplatzwechsel, finstere Bösewichte, Verfolgungen, Intrigen usw. Tibor Rode gelingt es dagegen, die Geschichte nicht stereotyp zu erzählen, sondern mit viel Kreativität. Man merkt, dass sich der Autor Mühe mit der Recherche gegeben hat. Wer selber nachforscht, erkennt das Potenzial was in der Historie und dem Thema Perpetuum Mobile liegt. Die Geschichte nimmt immer wieder spannende Wendungen – und geht anders weiter als man vermutet. Das Buch ist auch sprachlich sehr gu. Bei vielen Wissenschaftsthrillern ist leider die Idee oft besser als der Sprachstil. Auch ist oft die Grundidee faszinierend, doch zum Ende des Buches wird es oft wirr und der Schluss gelingt nicht. Das ist bei diesem Buch sehr gut gelungen, aber allzuviel möchte ich nicht verraten. Die Idee mit dem Vorspann, der zugleich die Folgen dieses Buches beschreibt geht auf. Ich werde auf jeden Fall mir die nächsten Bücher dieses Autors holen, hoffentlich ist es bald soweit.
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am 26. Mai 2013
Gibt es sie, die ewige Energie? Ein Mühlenbauer aus Sachsen, der sich Orffyreus nennt und in Wirklichkeit Johann Bessler heißt, behauptet im Jahre 1717, dass er dieses große Rätsel der Menschheit gelöst hat. Er stellt sein Perpetuum mobile der Öffentlichkeit vor. Damit macht er sich vor allem die Royal Society und deren Vorsitzenden Isaac Newton zum Feind. Newton behauptet, dass es so eine Maschine nicht geben kann, da der gerade veröffentlichte Energieerhaltungssatz dann Humbug wäre und das würde die ganze Wissenschaft auf den Kopf stellen. Daher setzten Newton und seine Kollegen alles daran Bessler aufzuhalten.
300 Jahre später kommt ein Patentanwalt in Hamburg, Robert Weber, Orffyreus auf die Spur. Er findet Beweise für das Perpetuum mobile, doch die Royal Society lässt noch immer nicht mit sich spaßen. Schnell hat Robert es mit russischen Killern und spionierenden Wissenschaftlern zu tun.

Dieser Debütroman von Tibor Weber ist wirklich gelungen. Das Tempo wird kontinuierlich über den Roman gesteigert. Die wilde Verfolgungsjagd durch Deutschland um das Perpetuum mobile spielt abwechselnd in der Vergangenheit bei Orffyreus und der Gegenwart bei Robert. In kurzen Kapiteln wird die Geschichte vorangetrieben und steigert dabei stetig die Spannung. In Kassel, wo Orffyreus lange gewirkt hat, treffen die beiden Geschichten am Ende örtlich, aber natürlich nicht zeitlich, zusammen.
Nebenher lernt der Leser sogar noch ein Bisschen was über Physik, Verhandlungstechniken und Newton. Newton kommt hier leider nicht so gut weg, aber so ein großer Wissenschaftler kann das wohl vertragen. Mein Lieblingszitat aus dem Buch dazu:
"Wollt ihr etwa behaupten, Ihr würdet rascher alt werden, nur weil ihr Euch beim Reisen schneller bewegt?", entgegnete Newton abfällig. (S. 483) :)
Ich kann dieses Buch wirklich uneingeschränkt empfehlen. Es hat Spannung, Humor und die nötige Portion historische Korrektheit. Wirklich toll.
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TOP 500 REZENSENTam 26. Dezember 2013
Würde die Existenz eines Perpetuum Mobiles die Grundlagen der Physik erschüttern?
Energie, die sich selbst erzeugt, ohne Brennstoff.

1717 hat der Wissenschaftler Johann Elias Bessler, der sich Orffyreus nannte, angeblich ein Perpetuum Mobile erfunden. Er ist deswegen verleumdet, verfolgt und sabotiert worden, weil es nichts geben darf, was es nach geltenden physikalischen Theorien nicht geben kann. Sogar Herr Newton persönlich hat sich erbittert gegen ihn gestellt.
Diese Geschichte erzählt uns dieses Buch und spinnt sie weiter.
In der heutigen Zeit hat ein Patentanwalt unbekannte Schriften dieses Erfinders gefunden und ist dem Geheimnis des Perpetuum Mobiles auf der Spur. Kann es wirklich funktionieren? Auch er wird plötzlich verfolgt und gejagt. Möglicherweise würde sogar heute noch eine solche Erfindung die Wissenschaft erschüttern und umkrempeln, wie seinerzeit die Erkenntnis, dass die Erde eine Kugel ist.

Eine sehr spannende Geschichte. Ich habe noch nie von Orffyreus gehört. Es hat ihn aber offensichtlich wirklich gegeben. War er seinerzeit ein Spinner, der mit einer angeblich großartigen Erfindung Geld machen wollte, oder war er ein Genie, dass von mächtigeren Widersachern erfolgreich in seine Schranken gewiesen wurde? Wird uns eventuell grundlegendes Wissen bis heute vorenthalten, um wirtschaftliche Interessen nicht zu gefährden?
In sehr kurzen Kapiteln wird hier die Geschichte des Orffyreus und der heutige Handlungsstrang abwechselnd erzählt. Beide Geschichten sind sehr spannend und weisen erstaunliche Parallelen auf. Allerdings liest es sich manchmal recht schwierig, weil man sich oft schon nach ca. 5 Seiten neu orientieren muss. Es ist hochinteressanter, aber kein leichter Lesestoff.

Am Ende hat man einen originellen historischen Roman und einen spannenden Thriller gleichzeitig gelesen. Tolle Idee, tolles Buch.
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am 12. Mai 2013
.... es tatsächlich gelingt, ein Perpetuum Mobile zu bauen?

Robert Weber, ein gerade arbeitslos gewordener Patentanwalt, bekommt von einem Unbekannten gravierte Druckplatten zugespielt. Die Platten stammen von Johannes Bessler, einem Mühlenbauer und Erfinder, der Anfang des 18. Jahrhunderts lebte und sich selbst Orffyreus nannte. Orffyreus hatte zeitlebens behauptet, ein funktionierendes Perpetuum Mobile, sein "Bessler-Rad" erfunden zu haben. Damit zog er sich den Zorn einer Vereinigung von Wissenschaftlern zu, der Royal Society unter Vorsitz von Isaac Newton. Da das Rad allen physikalischen Regeln widersprach, setzte die Royal Society alles daran, das Rad zu verunglimpfen und Orffyreus zu verleumden. Robert wendet sich an die Buchrestauratorin Julia Wall, zusammen recherchieren sie die Herkunft der Druckplatten und das Geheimnis, das dahintersteckt. Sie bringen damit eine Maschinerie ins Rollen, die sie in lebensgefährliche Situationen bringt. Denn noch immer ist die Royal Society aktiv und wartet nur darauf, dass der Name Orffyreus fällt.

Der Autor erzählt die Geschichte um Robert und Orffyreus in zwei Zeitebenen und aus unterschiedlichen Sichtweisen, was der Handlung nicht nur Abwechslung, sondern auch Tempo verleiht. Dabei ist der Schreibstil flüssig zu lesen, bildhaft und anspruchsvoll. Beide Stränge, sowohl der des Orffyreus und auch der Strang in der Gegenwart sind spannend. Nicht nur durch die Handlung, sondern das Thema an sich. Geht es doch um nicht weniger als den Menschheitstraum schlechthin, ein funktionierendes Perpetuum Mobile zu bauen.

Um die Person Orffyreus baut Tibor Rode seine fiktive Geschichte in der Gegenwart auf. Besonders interessant sind die historischen Fakten und Persönlichkeiten, die tatsächlich existierten, was die Geschichte so lebendig werden lässt.

Mein Fazit: "Das Rad der Ewigkeit" ist ein anspruchsvoller, gut recherchierter, spannender Roman um eine groß angelegte Verschwörungstheorie, der mich fasziniert und von der ersten Seite an gefesselt hat. Es ist aber auch eine Geschichte, die zu zum nachdenken anregt. Ein gelungenes Debüt und die perfekte Vorlage für eine Verfilmung.
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am 19. November 2014
Den Plot lasse ich weg, der wird hier ja mehrfach wiedergegeben. Das spannend geschriebene Buch ist meines Erachtens deshalb lesenswert, weil es die Geschichte einer historischen Person auf eine sehr kurzweilige Weise erzählt. Johann Ernst Elias Bessler war allem Anschein nach eine äußerst interessante Person. Das wenige, das man weiß, hat Rode in dem Roman sehr gut verarbeitet. Wenn das, was man im Internet findet, stimmt, wurde bis heute nicht restlos geklärt, wie Besslers Perpetuum Mobile funktioniert hat. Dem Autor gelingt es sogar einen Schluss zu finden - und das, für eine Geschichte, in der es um ein Perpetuum Mobilie geht.
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am 13. April 2013
Ich habe jede Gelegenheit dazu genutzt, dieses Buch weiterzulesen. Die zweite Buchhaelfte habe ich dann quasi in einem Stueck "verschlungen" (mit Ausnahme einer Schlafpause um zwei Uhr morgens...) Das Buch ist leicht zu lesen und in bildlicher Weise geschrieben. Selten hat ein Buch meine Vorstellungskraft und Fantasie so angeregt wie dieses.

Das Buch handelt vom unbaendigen Willen, erfolgreich zu sein und nicht aufzugeben. Es handelt von Liebe, Eifersucht und Untreue. Es handelt von Betrug, Verbrechen und Verrat. Es handelt davon, alt Bekanntes in Frage zu stellen und Grosses zu versuchen. Es handelt von Ideen, die die Welt veraendern koennen. Das Buch besteht aus zwei Handlungsstraengen, die im Laufe des Buches zu einem Handlungsstrang verschmelzen. Der eine spielt in der Gegenwart, der andere vor 300 Jahren. Der historische Teil des Buchs basiert auf wahren Gegebenheiten (gemaess Google/Wikipedia Suche scheint sowohl der historische Teil als auch der Teil, der in der Gegenwart spielt, gruendlich recherchiert worden zu sein).

Das Buch entfuehrt den Leser gleichzeitig in mehrer Welten: In das abenteuerliche und teilweise gefaehrliche Leben vor 300 Jahren, in die verheissungsvolle Welt der Erfinder, Pioniere und Wissenschaftler, in die moderne Welt von Anwaltskanzleien und Geschaeftsleuten sowie in die Schattenwelt von Betruegern, Integranten und Geheimbunden. Handlungsorte sind Deutschland (insbesondere Hamburg, Sachsen, Hessen/Kassel) sowie teilweise London. Man begegnet in dem Buch Persoenlichkeiten, die es tatsaechlich gegeben hat, so wie dem Erfinder Johann Bessler (alias Orffyreus), Isaac Newton, Gottfried Wilhelm Leibniz und dem Landgrafen Karl von Hessen-Kassel.

Fazit: Dieses Buch ragt aus der Masse der Romane und Thriller heraus. Man denkt noch daran zurueck, wenn man mit dem Lesen laengst fertig ist. Dem Autor ist etwas Grosses gelungen.
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am 14. Mai 2013
Das Buch:
Ein geheimnisvoller Code, versteckt in einer jahrhundertealten Schrift, führt den Patentanwalt Robert Weber und die Buchrestauratorin Julia Wall zusammen. Die Lösung des Rätsels verspricht die Erfüllung des Menschheitstraums von ewiger Energie. Doch jemand scheint die Entschlüsselung mit allen Mitteln verhindern zu wollen ... Dreihundert Jahre zuvor: Ein Reisender, der sich Orffyreus nennt, behauptet, eine Maschine erfunden zu haben, die unendliche Energie liefert. Bald ist Orffyreus seines Lebens nicht mehr sicher. Wer fühlt sich durch seine Erfindung bedroht? - Robert und Julia erkennen, dass nur die Antwort auf diese Frage ihr Leben retten kann ...

Der Autor:
Tibor Rode, 1974 geboren, arbeitet als Autor, Rechtsanwalt, Mediator und Lehrbeauftragter in Hamburg. Mit zwölf Jahren wurde er als jüngster Teilnehmer in das vom Bundesbildungsministerium initiierte Programm „Kreatives Schreiben" aufgenommen. Neben Studium und Beruf war Tibor Rode lange Jahre für verschiedene Medien als Journalist tätig. Tibor Rode lebt mit Familie und Hund in Schleswig-Holstein.

Meine Rezension:
Schade, dass es schon vorbei ist, waren meine ersten Gedanken beim schließen des Buches, als ich es beendet hatte.
Ein Klasseroman der mich von der ersten bis zu letzten Seite gefesselt hat, nichts war voraussehbar gewesen, immer wieder wurde man überrascht.
Mit seiner herrlich bildhaften Schreibweise, entführt der Autor einen in die Welt des 18. Jahrhunderts. Man fühlt sich in Cassel dieser Zeit regelrecht gefangen, gefangen im positiven Sinne. Die Erzählungen den Bau des Hercules betreffend einfach herrlich. Auch der Hof des Landgrafen und die Zeitgenossen des Orffyreus so plastisch beschrieben, man kann sie fast vor sich sehen.
Einmal begonnen zu lesen kann man den Roman nicht mehr aus der Hand legen.
Auch der Teil in dem es um die Vorgänge im jetzt geht, geschrieben wie ein Klassethriller. Auch da überrascht der Autor einen immer wieder aufs neue.

Ich kann für dieses tolle Buch eine ganz klare Leseempfehlung aussprechen. Das Buch wird sowohl Freunde des historischen Romanes als auch Trillerfans bestens Unterhalten.
Von mir gibt es, leider nur 5 von 5 Sternen, auch wenn ich hier gerne mehr vergeben hätte.

Dei Quelle zu den Texten zum Buch und dem Autoren: [...]
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am 7. Juli 2014
Habe soeben das "Rad der Ewigkeit" erfolgreich verschlungen. Tolle Idee, die Perpetuum Mobile Idee aufzugreifen und geschickt in den Roman einzuflechten. Gut gefallen haben mir die beiden Erzählstränge aktuell und in der Vergangenheit. Schön geschrieben, sehr zu empfehlen!
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am 13. September 2013
Ich fand das Buch kurzweilig und spannend, bis zum Ende interessant.
Beruht z.T. auf echten Fakten und Handlung spielt an echten Orten wie z.B.
Herkules Denkmal Kassel.
Interessant ist auch, dass zwei Handlungen in Gegenwart und Vergangenheit parallel laufen, als ob man zwei Bücher gleichzeitig liest.
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am 16. Mai 2013
Das Perpetuum mobile Phantasie oder existiert es wirklich? Nicht nur einmal war ich drauf und dran beim Lesen alle Thesen die mein Physiklehrer mir vermittelt hat über den Haufen zu werfen und daran zu glauben.
Es geht um einen uralten Menschheitstraum, eine unbegrenzte, nie enden wollende Energiequelle. Ein Thema welches heute aktueller denn je ist. Diesen Inhalt verknüpft der Autor geschickt und genial in seiner Geschichte.
Die beiden Handlungsstränge spielen in der Gegenwart und 300 Jahre vorher. Der junge Patentanwalt Robert bekommt eines Tages 54 mysteriöse Druckplatten zugesteckt. Er sucht Hilfe bei der jungen Buchrestauratorin Julia Wall. Zusammen mit ihr will er das Geheimnis entschlüsseln. Doch er hat ein mächtiges Räderwerk ins Rollen gebracht. Eine mächtige, skrupellose Liga ist ihnen auf der Spur. Es beginnt eine rasante Spurensuche quer durch Deutschland, welches Mysterium steckt hinter den codierten Platten.
Diese wurden 300 Jahre zuvor von dem Mühlenbauer Orffyreus entwickelt. Auch er war damals auf der Flucht den seine Erfindung hatte nicht nur Gönner. Die Royal Society eine Verbindung von Wissenschaftlern allerhöchsten Ranges unter Führung von Sir Isaac Newton will um jeden Preis verhindern das Orffyreus Entdeckung öffentlich wird.
Gekonnt und mit viel historischen Fakten spannt der Autor Tibor Rode den Leser von der ersten bis zur letzten Seite auf die Folter. Eine sehr gute Mischung aus Fiktion und wissenschaftlich hinterlegten Tatsachen, die verständlich und dramatisch niedergeschrieben sind. Eine gelungene Synthese aus Historienroman und Thriller , welche beim Lesen meine Neugier immer wieder aufs Neue weckt. Wer etwas anspruchsvolles, sehr gut recherchiertes, bis zur letzten Seite fesselndes, den Schlaf raubendes lesen möchte ist bei diesem Werk genau richtig. Ich vergebe für dieses wunderbare Lektüre volle 5 Sterne.
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