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Kundenrezensionen

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am 11. Juli 2016
Positiv:
+ Sehr spannend
+ Lehrreich (viele interessante Fakten über Religion und Physik)
+ Gut zu lesen
+ Keine ewig langen Kapitel
+ Wenige Personen um die es geht

Negativ:
- Manche Informationen zu detailliert

Fazit:
Einfach ein tolles Buch, welches bei mir innerhalb einer Woche wegging!
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am 26. Februar 2004
Kurz zusammengefasst: „Sakrileg" ist ein spannender Thriller, der einen nicht losläßt und von seinem Inhalt her hält, was der Titel verspricht - Breitseiten gegen die Institution Kirche und deren Agieren in der Geschichte der christlichen Religionsgeschichte. Kurzweilig geschrieben, macht dieses Buch Spaß und verleitet mehrfach zum Schmunzeln ob der kühnen Behauptungen. Die historischen Hintergründe, soweit wissenschaftlich belegt, sind im Großen und Ganzen korrekt wiedergegeben - einmal unabhängig davon, ob man der daraus abgeleiteten Theorie als solcher folgt.
Es empfiehlt sich grundsätzlich, die „Illuminati" vorher gelesen zu haben, da die Hauptfigur hier nicht mehr großartig eingeführt und vorgestellt wird und doch das eine oder andere Mal mit Randbemerkungen auf den Vorgänger verwiesen wird.
Doch es gibt Schwächen, die hier nicht verschwiegen werden sollen:
1) Hatte Brown in „Illuminati" noch ein Netzwerk gelegt aus hohem künstlerischem Anspruch und nicht jedem bekannten Hintergründen, macht er es sich in diesem Buch etwas einfach. Die dargelegten Theorien über die Geschichte der Christenheit, sowie über den Prieure de Sion, Rosslyn Chapel, die Tempelritter etc. sind altbekannt und in vielen verschiedenen Büchern (z.B. „Der heilige Gral und seine Erben") seit Jahrzehnten nachzulesen. Wenn es auch ein Thema ist, daß Verschwörungstheoretikern unglaublich viel Spielraum gibt und in regelmäßigen Abständen immer wieder hochkocht, hat Brown dies letztendlich für sein Buch nur „abgekupfert" und sich einfach nach Lust und Laune vieles aus diesem Topf herausgegriffen - so heißt z.B. der Museumsdirektor Sauniere doch zu offensichtlich genauso wie der Besitzer von Rennes-le-Chateau...
Wer sich jedoch mit diesen Theorien noch nie beschäftigt hat - für den tut sich, wie bei jedem, der darüber zum ersten Mal liest, viel neues auf, was den Geist anregt.
2) Die Geschichte um die Kryptologin Sophie ist nun doch in Form und Art zu offensichtlich an die „Illuminati" angelehnt - wenn die kurze Liebelei überhaupt für die Geschichte in irgendeiner Art notwendig ist. Dies wirkt mithin zu banal.
3) War „Illuminati" noch getrieben von seiner Geschwindigkeit, der Hatz, jedem der Morde durch Lösen von Rätseln zuvorzukommen, kommt dieser Effekt hier nur schwer zum Tragen. Auch wenn sich die Geschichte schlußendlich in 24h abspielt, kommt der Zeitdruck vergleichsweise nur schleppend rüber. Auch sei mit einem amüsierten Lächeln dahingestellt, wie es drei Personen „aus dem Nichts", so ganz einfach, innerhalb dieser Zeit möglich ist, „so mal eben" die größten Rätsel der Menschheitsgeschichte zu lösen...
Abschließend sei trotz aller Einschränkungen jedem das Buch als spannende Lektüre empfohlen - auch ich habe es in drei Tagen gelesen. Seinen Platz in der Bestsellerliste hat es verdient - wenn es auch gegenüber dem großen Bruder „Illuminati" einen deutlichen Schritt zurücktreten muß.
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am 9. Januar 2014
bin auf hörbücher angewiesen wegen meiner blindheit und bin nicht enttäuscht worden--die stimme von wolfgang pampel ist eben meisterklasse---sehr angenehm--einfühlsam und grandios bei der stimmenverteilung --man will garnicht mehr aufhören zu zuhören...einfach super
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am 4. April 2005
Das Buch ist ein Thriller, und an sich soll man Thriller nicht überbewerten. Es ist obendrein ein schlecht gemachter Thriller, der von haarsträubenden Zufällen und Ungereimtheiten nur so überquillt (insbesondere wenn die ersten drei Viertel der story durch die spätere Decouvrierung des Bösewichts ad absurdum geführt werden). Überdies handelt es sich um eine billige Imitation der Masche, die Umberto Eco mit weitaus höherer Intelligenz und Sachkenntnis im "Foucaultschen Pendel" vorgeführt hat: Man mische einen Cocktail aus christlicher Mythologie, antiken Geheimbünden, heutigen politischen Organisationen mit dubiosem Ruf (Opus Dei), pseudowissenschaftlichem Seemansgarn, schönen und edlen Helden sowie geldgierigen und körperbehinderten Schurken - und schon ist ein Thriller fertig. Was aber diesen Thriller besonders macht: Er ist nicht nur reine Unterhaltung, sondern jubelt der (eigentlich: US-amerikanischen) Leserschaft gezielte Vorurteile über das "alte Europa" unter. Schon die Szene, mit der der Held (was könnte die Tugenden der USA besser repräsentieren als ein gutaussehender Harvardprofessor?) eingeführt wird, spiegelt den Alptraum eines jeden Durchschnittsamerikaners wider: Ein Amerikaner wird in Paris von der französischen Polizei verhaftet. Das einzig rettende Terrain ist die amerikanische Botschaft, die zwar in Sichtweite liegt, zu der aber der Zugang versperrt ist. Diese Horrorvision wird kräftig ausgewalzt. Das französische Justizsystem wird als korrupt und willkürlich dargestellt. Französische Gefängnisse seien schlimmer als der schnelle Tod. Das was Dan Brown (vollkommen falsch) für "Interpol" hält, ist ein Netz von totaler Überwachung, das selbst die Gestapo in den Schatten stellt (da wird auch kurzerhand eine Meldepflicht erfunden, die es in dieser Form in Frankreich gar nicht gibt). Die französischen Steuern auf denkmalgeschützte (!) Häuser ruinieren ihre Besitzer. Englisch ist die einzig "reine" Sprache. Als die gesamte Mannschaft nach England flieht, ist man kollektiv froh, endlich wieder in ein "zivilisiertes" Land zu kommen. Andererseits unterstellt Brown voller Naivität, dass europäische Verhältnisse in vieler Hinsicht mit amerikanischen identisch seien: Beispielsweise wenn ein Portier einer Schweizer Privatbank einen gravierenden Fehler begeht, wird das damit entschuldigt, dass es sich um einen völlig unqualifizierten Angestellten mit einem 15-Euro-Stundenlohn handele. Ist Brown unbekannt, dass solche Schlüsselpositionen bei Schweizer Banken mit exzellent ausgebildeten und deutlich höher bezahlten Mitarbeitern besetzt werden? Um für einen Geldtransportfahrer gehalten zu werden, gibt sich der Bankenvorstand betont proletarisch, weil LKW-Fahrer in den USA wohl der untersten gesellschaftlichen Kaste angehören. Weiss Brown denn nicht, dass solche Positionen in Europa mit hochqualifizierten Fachleuten - häufig ehemaligen Kripo-Beamten - besetzt werden? Vollkommen abenteuerlich wird es, wenn ein französischer Polizeibeamter auf einmal die Kompetenzen eines englischen Innenministers aufweist, der die lokale Polizei in allen möglichen englischen Städten nach Belieben befehligen darf. Alles in allem erweist sich Europa als ein Kontinent, der für USA-Bürger höchst gefährlich ist. Warum? Weil man Europa nicht kennt. Man kennt das Justiz- und Polizeisystem nicht, das schlimm sein muss, weil es anders als in den USA ist. Mit völliger Selbstverständlichkeit wird ganz Europa als durch und durch korrupt dargestellt (insbesondere französische, italienische und englische Grenzschützer). Europa ist ein dunkler Kontinent, wo noch Mythen gedeihen und der von Geheimbünden durchzogen ist. Das ist der Stoff, der braven Amerikanern die kalten Schauer in den Nacken jagt, die man von einem Thriller erwartet. Und am Ende sind die Amerikaner natürlich die besseren (die dann auch noch das historische Erbe Europas erhalten müssen). Ich meine, der bessere Schriftsteller ist immer noch Umberto Eco - und das mit gewaltigem Abstand.
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am 22. Januar 2004
Ein wirklich knalliger Thriller, gelungen auf ein enormes Tempo konstruiert. Auch eine sehr interessante Leseerfahrung wegen der geschichtlichen Hintergründe bietet der noch spannendere Folgeroman von Dan Brown`s Illuminati.
In Paris wird im Louvre dessen Leiter ermordet. Im Sterben gelingt es ihm, ein paar Hinweise zu hinterlassen, gerichtet an seine Tochter und den Symbolkundler Langdon, die zum Tatort gerufen werden. Doch für die Polizei steht Langdon selbst unter Tatverdacht. So fliehend vor der Polizei auf der Lösung der hinterlassenen Rätsel und sehr schnell auch den Atem des Täters im Nacken spürend begeben sich beide auf eine atemberaubende Reise zunächst durch Paris und Frankreich nach London.
Eine regelgerechte Schnitzeljagd mit immer neuen chiffrierten und verklausulierten Botschaften beginnt. Hintergrund der Tat ist die Verbindung des Leiters des Louvre zu einer Geheimsekte, die das Geheimnis des Heiligen Gral kennt. Die Geschichte der Tempelritter, der rätselhafte Opus Dei, das Werk Leonardo da Vincis, die Rolle von Jesus als Gottes Sohn und Religionsstifter und die Positionen der Kirche zur Gleichheit der Geschlechter spielen für die Lösung der vielfältigen Rätsel eine wichtige Rolle.
So weit, so gut, so spannend mit auch sehr interessanten und mir in diesem Zusammenhang oft neuen Hintergründen der Kultur- und Kirchengeschichte, auf deren Spur ich mich noch begeben will.
Aber: Die Auflösung des Buches selbst ist so ein Teil der Enttäuschung. Schwer getan habe ich mich aber vor allem mit dem sprachlichen Niveau, der Beschreibung der Charaktere und einem Grossteil der Dialoge, alles auf leider sehr dürftigem sprachlichen und manchmal auch gedanklichen Niveau - was sicher kaum der Uebersetzung anzulasten ist. Handlungsabläufe erscheinen ein wenig absurd, so etwa, das mitten in der Verfolgungjagd noch Zeit für ausführliche Erläuterungen durch die beiden Detektive zu Hintergründen bleibt. Die Akteure haben, auch wenn es sich gegenüber Illuminati gebessert hat, kaum mehr Persönlichkeit als eine Handpuppe. Insbesondere die Frauenrolle ist wieder dürftig gezeichnet, gutes Aussehen reicht nicht. Wir werden sehen: das Buch wird ja verfilmt.
Aber bei all der kurz gefassten Kritik: Wann habe ich zuletzt schon ein Buch in drei Nächten gelesen? Dieses Buch ist mehr als ein sehr spannender Thriller mit einer Reihe von interessanten und nachprüfenswerten Mythen aus der Geschichte des Christentums, unserer Kulturgeschichte, der westlichen Welt.
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Achtung, in dieser Hörbuch-Rezension (*1) werde ich um ein Stück mehr auf die Erfahrungen mit dem HÖRBUCH eingehen, als dass das hier eine Rezension des Romans „Sakrileg" von Dan Brown wird.
Nachdem ich den ersten Bestseller „Illuminati" von Dan Brown in Buchform regelrecht verschlungen habe, habe ich mich lange geweigert den nächsten Bestseller „Sakrileg" käuflich zu erwerben. Immerhin kostete die gebundene Ausgabe (Taschenbuch war noch nicht verfügbar) über 20 Euro. Als mir amazon.de dann die Empfehlung für das Hörbuch „Sakrileg" für 14,95 Euro aussprach, war der Erwerb desselben nur noch einige Klicks entfernt.
Es verhält sich nun einmal so, dass ich ab und an längere Strecken Auto fahre und dabei ist es bald schon zur Gewohnheit geworden - so ich alleine im Auto sitze, oder Mitfahrer nichts dagegen haben -, dass ich mir zum Zeitvertreib ein Hörbuch zu Gemüte führe.
„Sakrileg" eignet sich - um es gleich vorweg zu nehmen - ausgezeichnet um es sich während einer langen Autofahrt anzuhören.
Die 305 Minuten die ich auf der Strecke Frankfurt - Salzburg dem Roman gelauscht habe, vergingen relativ schnell. Lautstärkeschwankungen oder sonstige Mängel an der Tonqualität der Aufnahme konnte ich nicht feststellen.
Der erste Eindruck den das Hörbuches auf mich macht ist geprägt von der markanten, vor allem aber bekannte Stimme des Sprechers: Wolfgang Pampel. Er ist die „Exclusiv-Synchronstimme" von Harrison Ford. Nun hat amazon.de nicht unrecht, wenn es in seiner Produktbeschreibung einen Vergleich zwischen der Stimme von „Indiana Jones" (Harrison Ford) und der des Protagonisten des Romans, Robert Langdon, heranzieht. Mir kam der Zusammenhang der beiden Charaktere auch in den Sinn. Nicht zuletzt, weil ja auch Indiana Jones sintemalen nach dem „Heiligen Gral" gesucht hat. [Außerdem ... halte ich „Illuminati" und „Sakrileg" für höchst geeignet um es zu verfilmen. Das wird wohl nur noch eine Frage der Zeit sein, bis der sympathische, sportliche, Mit-Vierziger-Typ mit leicht graumeliertem Haar, - Robert Langdon, nämlich - in seinem Tweed-Sakko vor unser aller Kinopublikum-Augen nachts aus seinem süßen Traum - in dem er mit hinter dieser Frau , á la Vittoria Vetra, auf den Pyramiden hinterherhetzt ; einigermaßen erfolglos, wie uns der Autor ja weismachen will - dem Bett geklingelt wird. Harrison Ford wäre vermutlich schon zu alt für die Rolle des Abenteurers, aber mein Geheimtipp ist ohnehin George Clooney :-] - Dan Brown schreibt übrigens schon an einem dritten Roman in dem Robert Langdon irgendwelche Geheimlogen-Machenschaften in Washington D.C aufdeckt ... ]
Der Anfang von „Sakrileg" war für mich wie ein Déjà Vu!
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- Ich hab doch tatsächlich auf's Cover geschaut, ob ich überhaupt „Sakrileg" eingelegt hatte und nicht etwa zum wiederholten Male „Illuminati"! - Kein Scherz ...
Wurde Robert Langdon in „Illuminati" noch in Washington mitten in der Nacht aus dem Bett geklingelt, so wird er es in „Sakrileg" in Paris, wo er gerade zu Gast ist um sich unter anderem mit dem Direktor des Luvre, Jaques Saunière, zu treffen. - Wir wundern uns deshalb auch gar nicht, dass es eben dieser Jaques Saunièreist, der da offensichtlich zu einem grauslich anzusehenden Selbstmord gezwungen wurde und derart verrenkt mitten im Louvre tot herumliegt und nur noch darauf wartet, dass Mister Langdon herausfindet, wozu diese unnatürliche Haltung denn gut sein soll, in die der sterbende Sougniere sich gebracht hat ...
Und das ist nicht die einzige Parallele mit der „Sakrileg" aufwartet. Das ist auch der Grund, warum der Roman stellenweise verdammt langweilig wird. Obwohl er zweifelsohne nicht langweilig ist. Mir fällt auch keine gescheitere Definition ein ...
Wie schon in "Illuminati" gibt es in „Sakrileg" ebenso Dialoge, bei denen der "Vorleser" einiges vergeigen kann. Im Gegensatz zu Ralph Herforth, aus dessen Mund ich „Illuminati" in Hörbuch-Form vernommen habe, ist Wolfgang Pampel aber eindeutig eine Klasse für sich. Er hat das Vermögen den Darstellern ihren eigenen stimmlichen Charakter zu geben, und vernachlässigt auch nicht den französischen Dialekt. Manchmal hatte ich aber den Eindruck der gute Herr Pampel verschluckt Worte und nuschelt ein wenig. Das nur als „leise Kritik". Denn von der Art und Weise wie er den Roman vorträgt bin ich nachhaltig beeindruckt.
Leider - so muß ich gestehen - habe ich dem Inhalt nicht immer so schnell folgen können, wie nun einmal vorgelesen wird. Besonders als es um Details des „heiligen Gral" geht, musste ich einige Stellen wiederholt anhören. Das ist aber insofern nicht schlimm, weil die CDs a) sehr sinnvoll in ca. 10 bis 14 minütige Tracks aufgeteilt sind und b) habe ich auf der besagter Autofahrt auch zwei Autobahnumleitungen fahren dürfen - es gab Staus genug -, und so hatte ich genügend Zeit um mir den Roman anzuhören. Und zwar so, dass ich auch den Inhalt einigermaßen aufnehmen konnte.
Dem Inhalt konnte ich grundsätzlich, nur um es noch einmal fest zu halten - nur schwer folgen.
Um diese Hörbucherfahrung wieder mit der von „Illuminati" zu vergleichen:
„Illuminati" habe ich als Buch gelesen und war, als ich die Hörbuch-Version anhörte, natürlich schon sehr aufgeklärt über die Handlung.
Bei „Sakrileg" war es da schon schwieriger der Handlung zu folgen. Wenn mir dieser Roman irgendwann recht günstig in Buch-Form unter die Nase kommt, werde ich ihn wohl interessehalber auch einmal lesen. - Die Hörbuchfassung mit ihren 305 Minuten ist jedenfalls gekürzt. Vielleicht wäre eine Gesamtlesung sinnvoller gewesen. Dann hätte man das Hörbuch aber auch nicht zu so einem günstigen Preis auf den Markt gegeben. Ich kann mir zumindest vorstellen, dass ein grosser Teil meiner Probleme was das Folgen der Handlung betrifft, darauf beruhen, dass einige langatmigere erklärendere Stellen des Romanes weggelassen wurden. - Wie gesagt: Man kann nicht alles haben ...
Ich muss an der Stelle allerdings eines einräumen. Hätte ich das Hörbuch zu Hause - nur mal so nebenbei (beim Bügeln, Bohnen schnippeln oder was man zu Hause halt so macht ... ) angehört, ich hätt's mit Sicherheit an einigen Stellen sein gelassen.
Manchmal werden die Exkurse in die Vergangenheit der Heiden und Christen meines Erachtens zu langweilig und die Handlung - es geht schließlich um den heiligen Gral!!! - wird mir zuweilen zu abstrakt. Warum muss ausgerechnet ein Mister Langdon, ein anscheinend langweiliger Symbologie-Professor, in Paris einen Mord aufklären um so nebenbei das Geheimnis des heiligen Grals zu lüften? - Ach, und zufälligerweise hat er wieder eine nette junge Dame - die Enkelin des Ermordeten, wie sich herausstellt - an seiner Seite mit der er quer durch Paris, Frankreich und schließlich LONDON - ja, Sie haben richtig gelesen, London! - hetzt um ... äähh .. ich habe vergessen warum, aber egal. Zum Schluss haben sie den Gral gefunden ... und noch ein paar andere Geheimnisse aufgedeckt, die man zunächst so richtig überhaupt nicht vermutet hat. ... Und nur das ist ja wichtig. Die Spannung und die Überraschenden Wendungen und, dass man gut „unterhalten" wird. - Das schafft dieses Hörbuch allemal. :- )
Die Jewel-Box für die 4 CDs ist wieder einmal eine standardmäßige. Mich stört an diesen Boxen, dass die CDs von diesem Halter in der Mitte herunterfallen und in der Box lose herumfliegen. Wenn ich unterwegs bin, habe ich die CDs in diesen flexiblen Hüllen wie man sie von der Firma "HAMA" an allen Ecken und Enden (sogar bei LIDL ... ) erstehen kann.
Das Hörbuch ersetzt meines Erachtens das geschriebene Buch nur bedingt, was mein „Experiment" ja eindrücklich bewiesen hat.
Für mich sind Hörbücher weiterhin ein netter Zeitvertreib; z.B. beim Autofahren.
Vom Preis-/ Leistungsverhältnis ist dieses hier eine zumutbare Anschaffung. Wenn man allerdings WErt auf den Inhalt legt, so würde ich das lesen des Buches dieser gekürzten Hörbuchfassung vorziehen.
Gute Unterhaltung!
(*1) Gelegentlich ärgere ich mich bei amazon.de mächtig über diese witzlosen _Buch_rezensionen, weil bei sie meines Erachtens bei dem Artikel "Hörbuch" nichts zu suchen haben. Gerade bei Hörbüchern - da predige ich wohl, und das auch schon seit Jahren, gegen Wände ... - ist das A & O der Vorleser und die Qualität der Lesung, sowie der Compact Disk im allgemeinen. Die Aufteilung der Kapitel in Tracks, eventuelle musikalische Untermalung ... und nicht zuletzt das beigefügte Booklet mit Zusatzinformationen. Aber ... Auf mich hört ja keiner.
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am 24. April 2013
Ich habe dieses Buch jetzt zum vierten mal (zum ersten Mal auf dem Kindle) gelesen, und es fesselt mich jedes Mal wieder von Neuem.
Fan Browns Schreibstil ist einfach einzigartig, und gibt einem das Gefühl, je länger man an einem Stück liest, immer weiter in die Geschichte hineingezogen zu werden.
Der Film kommt nicht annähernd an die Qualität des Buches ran - schade aber wahr!
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am 23. Mai 2006
Es gibt ja diese Bücher, die in den letzten Jahren dermaßen gehyped wurden, daß man als interessierter Leser ja gar nicht anders kann, als sie lesen zu müssen. Schon alleine des Mitredens wegen. Daß diese Bücher dadurch zu etwas gemacht werden, was sie gar nicht sind, ja gar nicht sein können, ist lediglich ein Werk ausgeklügelter Marketingstrategien, siehe "Harry Potter".

Beim "Da Vinci Code" bzw. "Sakrileg" ist es nicht anders. Eine wahnsinnige Medienhysterie, die da aufgebaut wird, mal wieder wird der Untergang des Abendlandes beschworen, die Kirche wettert und am Ende war es doch nichts anderes als viel Lärm um nichts und Verleger und Autor reiben sich die Hände und zählen die Geldscheine.

Denn -let's face it- wir haben es hier mit Unterhaltungsliteratur zu tun, nichts weiter. Daß die katholische Kirche dadurch in ihren Grundfesten erschüttert wird, wage ich doch arg zu bezweifeln, denn es gibt sicherlich durchaus bessere Bücher, über die man sich aufregen kann.

Die Handlung des Romans, seine These über den Gral ist durchaus als spannend zu bezeichnen. Allerdings darf man keine schriftstellerische Meisterleistung erwarten.

Ein Thriller sollte so geschrieben sein, daß man ihn nicht mehr aus der Hand legen mag, weil man unbedingt wissen will, wie es weitergeht. "Sakrileg" kann man auch gut mal 14 Tage beiseite legen, ohne daß es einem nahegeht. Zwar hetzen die Helden von Ort zu Ort und jedes Kapitel endet mit einem Cliffhanger, aber sowas gibt es auch in Fernsehserien und da macht es einem auch nichts aus, eine Woche zu warten, bis die nächste Folge kommt.

Der Schreibstil ist ziemlich banal und leistet sich zudem einige Schnitzer, die nur allzu deutlich machen, daß der Autor ein Amerikaner ist, der für ein amerikanisches Publikum schreibt. Zu behaupten, der Jardin des Tuileries in Paris sei sozusagen das europäische Äquivalent zum Central Park in New York wirkt auf den europäischen Leser, als würde ein europäischer Autor schreiben: "Die Rocky Mountains, die amerikanische Variante der Alpen." Hallo? Sollte der nächste Roman Dan Browns in Deutschland spielen, kann er ja Neuschwanstein gleich als Kopie des Dornröschenschlosses in Disneyland bezeichnen.

Browns Helden wirken trotz interessanter Vorgeschichten eindimensional und flach. Sie erscheinen wie Abziehbilder dessen, was sich der gemeine Ami wohl als Franzosen bzw. Spanier, Briten etc. vorstellt. Bezu Fache ist eine Variante der Polizisten, die Lino Ventura seinerzeit im französischen Film darstellte, es gibt den machtgierigen Bischof, einen fanatischen Mönch, eine hübsche Französin, die nicht nur was im Kopf, sondern auch in der Bluse hat (im Film nennt man das love-interest), einen Indiana-Jones-Verschnitt (leider ohne Hut und Peitsche, was dem ganzen etwas Humor gegeben hätte) und einen Engländer, der Tee mit Zitrone trinkt. Na bravo. Ein paar Klischees weniger in der Figurenzeichnung hätte dem ganzen gut getan.

So ist denn "The Da Vinci Code" nichts weiter als nette Unterhaltung für zwischendurch, aber sicherlich keine Weltliteratur oder gar ein potentieller Klassiker, den man unbedingt gelesen haben muß. Auch nicht, um mitreden zu können.
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am 5. Juni 2013
Ein wirklich spannender Thriller in der Arena von Religion und Kunst.

Das Buch ist nicht nur so spannend, daß man es kaum aus der Hand legen kann, es weckt gleichzeitig auch Interesse an "großer" Kunst und Religion (obwohl "echte" Katholiken wohl eher die Zähne fletschen).
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am 6. Dezember 2014
Ich war fasziniert vom Film und wollte deshalb auch das Original/ Buch kennen. Natürlich gibt es auch hier unterschiede zum Film.
Da ich nicht soviel Zeit zum Lesen habe, Hab ich mir die Hörbuch Version bestellt und bin voll zufrieden. Über den Roman selbst gibts hier schon genug Berichte.

Zur Hörbuch Version - Hier bin ich voll beigeistert vom Sprecher: Wolfgang Pampel - den meisten besser bekannt als die Deutsche Stimme von Harrison Ford - Der diesem Roman noch etwas mehr spannung aufbaut.
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