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am 24. Februar 2005
... obwohl man in manchen Details dem Autor ein Sachwissen nicht absprechen kann. In der Form eines Thrillers geht es eigentlich in „Sakrileg" um das „göttlich Weibliche", einen in diesem Roman immer wiederkehrenden Ausdruck. Das Buch ist vom „Zorn über die Unterdrückung der Vorstellung vom göttlich Weiblichen durch die Kirche" geprägt, ein Sujet, das aus der einschlägigen Literatur bekannt ist: Vor etwa einem Jahrzehnt thematisierte Marion Zimmer Bradley den Kampf zwischen den weiblich-zentrierten heidnischen Religionen und dem Christentum in „Die Nebel von Avalon". Ließ Bradley diesen Kampf im historischen Kontext stattfinden - dem Eindringen des Christentums in Britannien zur Zeit des legendären Königs Arthus -, so verlegt ihn Brown in die Gegenwart. Als Schlüsselfigur im Widerstand des „göttlich Weiblichen" im Laufe der Jahrhunderte benennt er die „Prieuré de Sion", einen Geheimbund, der bis heute für die ununterbrochene Fortführung der uralten Traditionen der Verehrung des göttlich Weiblichen gesorgt habe. Denn, so Brown, die Kirche habe „die Welt betrogen, indem sie zugunsten des Männlichen verleumderische Unwahrheiten über das Weibliche verbreitet" habe. Die „Prieuré de Sion" habe das Geheimnis gehütet, „dass Christus Maria Magdalena zur Gemahlin genommen hatte, was der Grundlage der katholischen Lehre den Todesstoß versetzt hätte - der Doktrin vom göttlichen Messias, der nichts mit Frauen zu schaffen hatte ... oder gar sich mit einer Frau geschlechtlich vereinigt hätte."
Für diese „Verschleierungsaktion" macht Brown Kaiser Konstantin den Großen verantwortlich: Die „Prieuré" sei überzeugt, „dass Kaiser Konstantin und seine männlichen Nachfolger den Übergang der Welt vom heidnisch-matriarchalischen Mutterkult zum patriarchalischen Christentum mit einem Propagandafeldzug ohnegleichen durchgedrückt haben, der das göttlich Weibliche dämonisiert und die Göttinnen für immer aus der modernen Religionsausübung verdrängt hat." Nach Brown habe Konstantin eine neue Fassung der Evangelien in Auftrag gegeben: „In diese Sammlung durfte keine jener Darstellungen aufgenommen werden, in denen Jesus als Mensch gesehen wurde, während alles, was ihn in ein göttliches Licht rückte, besonders hervorzuheben war. Die früheren Evangelien wurden geächtet, konfisziert und verbrannt." Die Göttlichkeit Jesu sei das Ergebnis einer Abstimmung auf dem Konzil von Nizäa: „Bis dahin wurde Jesus von seinen Anhängern als sterblicher Prophet betrachtet, als ein großer und mächtiger Mensch, aber eben als Mensch - als sterblicher Mensch."
Die These, auf der der gesamte „Unterbau" Browns beruht, steht jedoch in krassem Gegensatz zur wissenschaftlichen Forschung. Die genaue Datierung der Evangelien ist zwar nach wie vor umstritten, doch sind sich die Fachleute einig, dass sie lange vor Konstantin geschrieben wurden. Das belegen unter anderem Textfragmente, die mit den überlieferten Evangelien übereinstimmen. Browns Behauptung, die heutigen Evangelien seien erst im vierten Jahrhundert entstanden, entbehrt jeder Grundlage; den abenteuerlichen Hirngespinsten Dan Browns wird dadurch jeglicher Boden entzogen. Die zwei von ihm angeführten Stellen aus den so genannten „gnostischen Evangelien" oder Apokryphen, in denen von Maria Magdalena als „Gefährtin des Erlösers" die Rede ist, besitzen kaum Beweiskraft. Aus den apokryphen Evangelien lassen sich viele absonderlichen Erzählungen zitierten, die zumeist in der Absicht geschrieben wurden, Jesus als Wundertäter erscheinen zu lassen - was natürlich Browns Ansichten über die „Erfindung" von Christi Göttlichkeit unmittelbar zuwiderlaufen würden.
Der katholischen Personalprälatur Opus Dei dichtet Dan Brown eine kriminelle Schlüsselstellung in „Sakrileg" an: unter dem von vatikanischen Würdenträgern ausgeübten Druck, dem Opus Dei würde durch den neuen Heiligen Vater der Status als Personalprälatur „des Papstes" aberkannt (Das Opus Dei ist eine Personalprälatur der katholischen Kirche, was einen enormen Unterschied zu Browns immer wieder benutzter Formulierung ausmacht), habe sich der Prälat des Opus Dei zu einer verzweifelten Aktion hinreißen lassen und die Vermittlung eines mysteriösen „Lehrers" angenommen, dem er darüber hinaus seinen Vertrauensmann zur Verfügung gestellt habe: den hünenhaften Albino Silas, der vor Mord nicht zurückschreckt. Ausdrücklich heißt es, Silas habe „für einen geheiligten Zweck gesündigt. Gegen die Feinde Gottes waren immer schon Gräueltaten verübt worden. Silas war die Vergebung gewiss. Doch es gab keine Absolution ohne Buße", die allerdings lediglich in äußerer Selbstkasteiung besteht. Dan Brown scheint nicht das Geringste von wahrer Buße zu verstehen, die stets echte innere Reue voraussetzt. Und ebenso wenig vom real existierenden Opus Dei, bei dem niemand Kutte trägt wie Silas. Er nimmt es nur her als Ersatz für weniger zeitgemäß klingende Namen katholischer Institutionen.
Dadurch wird das Opus Dei zu einem austauschbaren Bestandteil eines neuen Genres der Pop-Kultur, das Elemente aus Geschichte, Religion, Mathematik und Mystik zum „Knacken" eines Codes vermischt. Ob der Code nun - wie etwa im Hollywood-Film „Das Vermächtnis der Tempelritter" - zu einem Schatz oder wie in „Sakrileg!" zur angeblichen Enthüllung von unheimlichen Geheimnissen des Christentums führt, auch dies ist beliebig austauschbar.
An mehreren Stellen wendet Dan Brown den Ausdruck „streng" auf das Opus Dei an. In einer Hinsicht hat er wohl Recht: Die Gläubigen der Personalprälatur Opus Dei versuchen, sich streng an die katholische Morallehre, insbesondere an die Zehn Gebote („Du sollst nicht töten", „Du sollst kein falsches Zeugnis geben") zu halten. Darüber hinaus orientieren sie sich ebenso streng an das Lehramt der katholischen Kirche, so etwa auch an die unter ausdrücklichem Verweis auf das Zweite Vatikanische Konzil („Gaudium et spes", 27) getroffene Aussage Johannes Pauls II. in „Veritatis splendor", 81: „Die Umstände und die Absichten [können] niemals einen bereits in sich durch sein Objekt sittenlosen Akt in einen 'subjektiv' sittlichen oder als Wahl vertretbaren Akt verwandeln:" Den Höhepunkt der Perversion christlichen Selbstverständnisses erreicht Dan Brown indes, als er Silas vor der Verübung weiterer Verbrechen das „Gebet" sprechen lässt: „Mein Herr und Gott, ich widme dir dieses Werk, das ich heute beginne".
Als Thriller zeichnet „Sakrileg" eine repetitive Sprache sowie Figuren aus, die an Groschenromane erinnert, einschließlich abgegriffener Formulierungen („Die Zeit gerann zu einem Albtraum, der in Zeitlupe ablief"). Die Kunstgriffe seiner Indiana Jones-Verschnitt-Figuren hat er offensichtlich aus billigen Action-Filmen geborgt: der gehbehinderte Gelehrte, der in einer halsbrecherischen Aktion mit seiner Krücke Silas verletzt, der höhere Bankangestellte, der einem Polizisten kaltschnäuzig einen Bären aufbindet, das Flugzeug, das im richtigen Augenblick fluchtbereit steht, oder auch die Polizistin und Enkelin des ermordeten Louvre-Direktors, die sich als Nachfahre der Merowinger und somit nach Brown auch Jesus' entpuppt... entheben der Dramaturgie von „Sakrileg" jeder Glaubwürdigkeit.
Die Story von „Sakrileg" nimmt ihren Anlauf, als Louvre-Chefkurator Saunière mitten in der Nacht vor dem Gemälde der Mona Lisa ermordet aufgefunden wird. Doch Saunière hat vor seinem Tod genug Zeit, eine Reihe versteckter Hinweise zu hinterlassen. Hätte ihm diese Zeit nicht zur Verfügung gestanden, wäre die Geschichte von „Sakrileg" am Ende, ehe sie angefangen hätte. Und gerade in seiner Overtüre entbehrt der Thriller jeder Stimmigkeit. Dan Brown beschreibt die Szene folgendermaßen: „»Wenn Sie tot sind, werde ich als Einziger die Wahrheit kennen«, sagte der Albino und richtete die Pistole auf Saunières Kopf. (...) Die Waffe dröhnte. Der Museumsdirektor spürte eine sengende Hitze in der Magengegend, als die Kugel ihn traf. Der Schmerz riss ihn von den Füßen. Er fiel vornüber (...) Der Mann legte auf Saunières Kopf an (...) Ein metallisches Klicken hallte durch die Grande Galerie, als das Magazin leer geschossen war. (...) Er wollte ein neues Magazin aus der Manteltasche ziehen, zögerte aber plötzlich. »Nein«, sagte er mit einem höhnischen Blick auf die Magengegend seines Opfers. »Ich glaube, ich bin hier fertig.« (...) Von dem Moment an, wo die Magensäure in die Brusthöhle sickerte und den Körper allmählich von innen vergiftete, hatte er noch fünfzehn Minuten zu leben." [Hervorhebungen vom Rezensenten]. Wie soll ein Killer, der aus fünf Metern Entfernung gegen den Kopf eines unbeweglichen Opfers ein ganzes Pistolenmagazin abfeuert, es lediglich einmal in der Magengegend treffen? In welchen billigen Filmen läuft der Killer weg, ohne sich vom Tod eines so wichtigen Opfers zu vergewissern? Das bleibt das Geheimnis des Dan Brown - ein Geheimnis, das alle „Geheimnisse" bei weitem übersteigt, die zu „enthüllen" er sich in „Sakrileg" zum Ziel gesetzt hat. (Eine Beschreibung des Opus Dei zu den im Buch gemachten Thesen und Vorwürfen)
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am 16. Februar 2005
Offen und ehrlich ausgedrückt bin ich von diesem Buch sehr enttäuscht, insbesondere auch vor dem Hintergrund der vielen positiven Rezensionen und der breiten und sehr wohlwollenden Aufnahme in den Medien.
Die Geschichte knüpft mit einem zugegebenermaßen neueren Konzept an die Grals-Legenden an. Aber die Geschichte verliert sehr schnell an Dynamik, weil der einmal eingeschlagene Weg eine gewisse Spannung zu erzeugen einfach während des ganzen Buches in identischer Weise beibehalten wird. Die Sprache ist recht schlicht und die Rätsel, welche unser Darsteller-Paar zu lösen hat, sind allesamt ähnlich gestrickt und verlieren spätestens nach Seite 300 viel an Eleganz, Esprit und Schwung.
Ähnlich kommt dieses Buch dann auch zu einem Ende, das fast als ein typisches Hollywood "Happy End" bezeichnet werden könnte. Ach, wie sind wir alle so positiv, glücklich und gut! Selbstredend ist das Ganze kein richtiges Ende, sonst wäre die Grals-Geschichte ja endlich zu einem Ende gekommen, vielmehr wird der Boden für eine Fortsetzung geebnet, die allerdings ähnlich flach sein dürfte.
Gesamturteil : wenig lesenswert,bestenfalls für den Strand geeignet. Wenn man glaubt, es kaufen zu müssen, dann doch eher gebraucht.
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am 23. März 2005
Dieses Buch ist wirklich das beste, spannenste und nervenbzerreissenste Buch der Welt. Die Kirche hat es zwar ,,verboten'', aber ich empfehle es trotzdem.
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am 21. Juni 2009
Ist wohl ein gutes und spannendes Buch...
...habs für meinen Mann gekauft der hat auch schon Illuminati gelesen!!!
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am 15. April 2006
Das war ja schwer enttäuschend:
- keine Hauptfigur, in die man sich hinein versetzen kann (zu oberflächlich charakterisiert, man liest passiv mit)
- logische Lücken (man wundert sich über die Hauptpersonen und fühlt ernüchtert das Romanhafte)
und schließlich
- kein echter Faden (stets reihum wechselnde Szenen mit verschiedenen Akteuren, wie ein Enterprise-Roman!)
Ich empfehle dringend, das Buch vorher beim Freund/der Freundin auszuleihen und Probe zu lesen.
Wer die Thematik aber mag (Schnitzeljagd auf den Spuren des Grals), dem empfehle ich das Computerspiel "Baphomets Fluch I", schon vor Jahren erschienen und um Längen besser. Da wird man einfach spannender bedient.
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am 19. Januar 2009
Sakrileg ist ein Buch voller Geheimnisse, Bruderschaften, Mord und Robert Langdon! Habe schon einige Bücher von Dan Brown gelesen und bin nicht enttäuscht worden! Spannend aber auch manchmal etwas zu langwirig!
Trotzdem werd ichs nochmal lesen!
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am 31. Juli 2005
Solch ein geniales buch hab ich selten gelesen oder jetzt das erste mal es ist so fesselnd das ich nicht
abwartenkonnte.Am anfang war es ungewohnt so viele fachausdrücke zu lesen aber mit er zeit hatte man sich gewöhnt
als es dann um die codes und so ging war es spannung pur..ich
empfele es wirklich jedem der es mag mal ne nacht durch zu lesen weil er es nicht erwarten kann.
Zu den tatsachen..ich denke es ist eine glaubens frage den für mich entspricht dieses buch völlig den tatsachen jedenfalls das mit konstantine,jesus und so.. es gibt aber manche sachen die finde ich sogar komisch aber so im ganzen ist dieses buch ein meisterwerk den dan brown weiß einfach die leser zu feseln
einfach TOLLL!
Freu mich schon riesig auf die verfilmung!
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am 1. Februar 2005
Dan Browns Version der Gralsgeschichte wartet mit aus anderen Veröffentlichungen bereits bekannten Elementen und Versionen des Grals-Mythos auf. Sein Buch beinhaltet nichts Neues, keine Aha-Erlebnisse und ist daher vorraussehbar und nur mäßig spannend. Die recht einfach gehaltene Sprache macht dies nicht besser. Einige der Rätsel, die die Figuren im Lauf der Geschichte lösen müssen, sind sehr einfach gestrickt; manchmal tut es weh, mitanzusehen, wie die angeblich hochgebildeten Protagonisten viele Seiten brauchen, um das herauszufinden, was ein Leser mit nur oberflächlicher klassischer Allgemeinbildung auf Anhieb erkennen kann. Da das Buch immerhin einen netten Überblick über einen Teil des Gralsmythos gibt, ist es für Einsteiger in das Thema erträglich, aber für Leser mit ein paar Vorkenntnissen eher ein Ärgernis.
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am 22. August 2004
noch besser als alles andere vorher war! packend, spannend, von anfang bis ende! ich konnte das buch nicht mehr aus der hand legen, so fasziert war ich von der geschichte! eine meisterhafte erzählung
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am 12. August 2006
Dan Browns Da Vinci Code ist unübertroffen! Ich gebe zu ich habs erst sehr spät gelesen. Aber es hat sich echt gelohnt. Dan Browns Art zu schreiben ist echt mitreißend. Und bleibt spannend bis zum unerwarteten Ende. Eine echte Empfehlung!

Der Opus Dei ist nicht so davon angetan, daß es dieses Buch gibt, weil sie bisher ihr Treiben gut kaschieren konnten. Jetzt wo dieses Buch ein großer Knaller geworden ist und dann noch der Film ein Megaseller ist, ist der Fallout für Opus Dei unangenehm hoch.

Lesen Sie dieses Buch unbedingt!
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