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Kundenrezensionen

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am 21. Juni 2004
Wäre nicht das letzte Drittel des Buches doch recht sachlich gehalten, würde ich vermuten, Mary sei verbittert und frustriert, denn so sehr er wirklich gute Befunde zusammenträgt, so sehr bedient er sich einer polemischen und teils sehr zynischen Ausdrucksweise; dies entwertet die gute Grundidee. Viele Autoren bedienen sich zur Untermauerung ihrer Ansichten diverser Studien und wir wissen, dass es zu den meisten wissenschaftlichen Untersuchungen auch Gegenstudien gibt, die genau das Gegenteil beweisen oder dass die Studien zumindest nicht in gleicher Anordnung und Ergebnis wiederholbar sind. In diesem Lichte sollten auch die von M. Mary genannten Gegenbeweise zur Machbarkeit gesehen werden. Es ist wichtig und wertvoll, darauf hinzuweisen, dass der Glaube, jeder sei für sein Unglück höchstpersönlich verantwortlich und könne es mit der "richtigen Einstellung" zum Guten wenden, gefährlich ist. M Mary bringt es auch auf den Punkt, was Entwicklungen begünstigt.
Der prozessorientierte Ansatz, die Rahmenbedingungen usw. Ich finde, dass Carnegie, Strunz & Co nicht ausschließlich vereinfachen und so tun, als sei alles so leicht. Da ist manches Zitat wohl aus dem Zusammenhang gerissen. Viele Beiträge der Machbarkeitsliteratur sind auch vielen Menschen sehr hilfreich. Der Leser ist jedoch gefordert, all die "Rezepte" auf seinen persönlichen Geschmack auszurichten und nur das zu nehmen, was ihm hilfreich ist. Für mich bleibt als Hauptmotivation für die Machbarkeits-Autoren letztlich ein erhebliches Gewinnstreben. Doch das scheint mir genauso auf Mary anwendbar zu sein - nur eben mit umgekehrten Vorzeichen. Die Verantwortung kann dem Leser nicht abgenommen werden. Der Autor präsentiert die seinem Wissen und seiner Erfahrung (oder seiner Marketingeinschätzung?) entsprechende Sichtweise und verspricht vielleicht manches, was nur für wenige umsetzbar ist. Sollte man jedoch die Hälfte aller Bücher verbieten - nur weil sie Zweifelhaftes beinhalten? Die Sachinhalte des Buches sind durchwegs gut - doch sei es mit der gleichen Vorsicht genossen, wie jene, über die Mary "herzieht".
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am 12. Dezember 2003
Neben der prägnanten Kritik an den zahlreichen "Glückstrainern" und "Glücksstrategen", die den größten Teil des Buches ausmacht, schildert der Autor ein alternatives Paradigma: Ein gesundes Prozeßdenken (oder besser "Prozeßerfühlen"), das mit den Emotionen versöhnt, statt sie zu steuern. Machbarkeitsstrategien, die in Depression, Verwirrung oder mindestens Ernüchterung führen müssen, werden als lebensfremde Eingriffe entlarvt. Sie gehen am "inneren Prozeß" vorbei und betrügen das Unbewußte in uns, verraten es. Die Erkenntnis ist nicht neu. Neu ist die wohltuend geradlinige und klare Vermittlung dieses Sachverhalts, die mit Beispielen aus der Forschung untermauert wird. Einem kontrollsüchtigen Perfektionisten wie mir, der seinem chaotischen Alltag mit generalstabsmäßigen Motivationsplänen zu entrinnen sucht, sind Blockaden von der Seele genommen worden.
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am 6. Oktober 2003
Wenn man das Buch liest, wird einem erst klar, wie sehr man dem "Machbarkeitsglauben" selbst schon verfallen ist. Mary nimmt sich nicht nur die - in seinen Worten - dummen Lügen (Jugend, Erfolg, Reichtum) vor, sondern geht auch Fragen nach wie "kann man seine Realität selbst gestalten", "hat der Mensch eine freie Wahl" und "ist Glück lernbar". Dabei entzaubert er nicht nur Carnegie, sondern auch Wissenschaftler wie Csiczentmihaly, der mit seinem "Flow" wohl doch nur einen "Floh" in die Welt gesetzt hat. Auch von Stephan Klein mit seiner "Glücksformel" bleibt nicht viel übrig. Das Buch ist nicht nur für die Jünger der Glückgurus zu empfehlen, sondern auch für alle, die sich gegen die scheinbar einleuchtenden Thesen von Birkenbihl, allen möglichen Managementtrainern und Besserwissern aus dem Bekanntenkreis mit guten Argumenten wappnen wollen. Noch wichtiger: es hinterlässt ein Gefühl von Versöhnung mit sich und dem Leben. Und das ist etwas sehr schönes.
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am 4. Oktober 2003
Michael Mary packt mit seinem Buch sicher ein heißes Eisen an, aber leider ist die Argumentation Marys viel zu oft polemisch und/oder verkürzt. Besonders gern zitiert der Autor z.B. den Philosophen und Neurobiologen Gerhard Roth, aber gerade der ist wegen seiner einseitigen Interpretation von Experimenten unter Fachkollegen nicht unumstritten.
Schade, hier wurde eine Chance vertan sich halbwegs sachlich und objektiv mit der Aussage "alles ist erreichbar", wie sie z.B. von den Herren Höller, Schäfer und Dr. Struntz propagiert wird, auseinander zu setzen. Daher nur 3 Sterne.
Übrig bleibt ein wenig der fade Geschmack das hier Neid auf die großen Umsätze einiger Herren mitschwingt sowie das klevere Gespür für aktuelle Themen der treibende Motor waren.
Inhaltlich hier die Kernaussagen des Buchs:
- Unser Verhalten wird zum größten Teil durch unser Unbewußtes gesteuert daher ist die Aussage "alles ist machbar" nicht länger haltbar.
- Je älter man wird desto größer muß die emotionale Aufruhr sein, um eine dauerhafte Veränderung zu erreichen.
- Durch den Verstand und Willen gesteuerte dauerhafte Verhaltensänderungen sind per instant Verfahren wie z.B. NLP, postives Denken usw. nicht möglich viel mehr muß die Zeit reif sein für eine Veränderung. Erfolge der eben genannten Methoden werden damit begründet, das sie eben doch nur die schon reifen Äpfel der Veränderung geerntet haben.
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am 11. April 2014
leider recht weit an einem spannenden Thema vorbei geschrieben ! Mary beschränkt sich darauf, etablierte Coach- Guru's zu entlarven und mehr oder weniger anzuklagen - zu dünn für eine so komplexe Thematik. Auf jeden Fall verspricht der Titel mehr, als der Inhalt bringt. Nicht empfehlenswert !
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am 6. Oktober 2003
Befreiend deshalb, weil Autor Michael Mary die Lehren der Heils- und Glücksversprecher Strunz, Garnegie, Höller und Konsorten als das entlarvt was sie sind: als schlichten und teuer bezahlten Unsinn. Dass deren Glücksverheißungen auf raffinierten und pseudowissentschaftlichen Sohlen daherkommen, macht sie jedoch für die nach Erfolg und Glück Suchenden so anziehend. Wer jedoch Michael Marys kenntnisreiche und gut zu lesende Analyse durcharbeitet, ist gegen ihre Verhießungen von ewiger Jugend, planbaren Erfolg und Reichtum immun und sieht das Leben mit seinen Unabwägbarkeiten gelassener.
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am 22. September 2003
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Momentan scheint es bei zahlreichen Publizisten sehr in Mode zu sein, 'Gurus', Glückspropheten jeglicher Couleur und andere Wunderheiler zu entlarven - ein (prinzipiell sehr begrüßenswerter) Trend, den v.a. Holger Rust mit seinem Buch "Zurück zur Vernunft" (sehr empfehlenswert!) thematisiert und in Gang gebracht hat.
Nur leider gesellen sich durch Michael Marys Werk den Ideen Rusts kaum neue Aspekte hinzu.
Statt dessen beschränkt sich Mary vor allem auf Aufzählungen der Versprechen von Strunz, Schäfer et al., um diese 'scharfsinnig' zu entlarven.
Die bearbeitete Thematik und insbesondere die Art ihrer Bearbeitung hätten allenfalls einen Aufsatz gerechtfertigt. Als Buch ist die Publikation inhaltlich zu dünn und zu oberflächlich.
Daher enttäuschend.
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am 2. Mai 2013
Einige Ansätze finde ich ja gut. So nimmt Herr Mary scheinbar gut strukturiert die Erfolgsversprechen diverser Machbarkeitsautoren Stück für Stück auseinander und rüttelt somit sicher einige seiner Leser wach - eben nicht alles für bare Münze zu nehmen, was am Selbsthilfebüchermarkt gerade so in ist.

Seinen eigenen Lösungs- besser Entwicklungsansatz beschreibt er dann höchst oberflächlich und dünn auf vielleicht gerade mal 10 Seiten zum Ende des Buches. Schlussendlich möchte er sich seine Meinung durch 2 Interviews (ein Psychotherapeut und ein Neurobiologe) untermauern lassen, wobei mir auffällt, dass diese ihm auch teilweise wieder zu widersprechen beginnen.

Nunja, zu Beginn las es sich ja auch ganz gut und vielversprechend, am Ende wurde ich dann schon selbst etwas grantig. Er schreibt von "Bucks", meint natürlich Computerbugs und vom Pacen im NLP wofür er das Wort "Paisen" verwendet. Das finde ich schon sehr peinlich und zog für mich das ganze Buch in seiner Seriosität schwer nach unten.
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am 11. November 2003
Ein grossartiges Buch wie die meisten von Mary. Tatsächlich stehen wir alle unter "Positiv-Druck". Wer nicht glücklich, erfolgreich und schön ist, ist "selbst schuld", suggerieren uns gewisse Autoren und die Medien. Mary legt überzeugend dar, dass der einzelne Mensch nur sehr beschränkt auf sein Schicksal einwirken kann. Und das ist eine frohe Botschaft, kann man dann doch so vieles aus der eigenen Verantwortung "entlassen". Gestützt werden seine Thesen durch neueste Erkenntnisse aus der Gehirnforschung.
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am 8. Oktober 2003
Mir scheint, der Kritiker vor mir hat das Buch gar nicht begriffen. Mary ist der erste (den ich kenne) der weit über die Dimensionen der Guru-Kritik hinausgeht. Er beschreibt, wie Glück durch die "Eroberung der Innenwelt" und die "Abschaffung des Unbewussten" versprochen wird. Er wendet sich gegen die Idee, das Leben kontrollieren zu können und nimmt sich neben den Machbarkeitspriestern Dr. Strunz, Höller und Schäfer auch Leute wie Stefan Klein, Dale Carnegie und vor allem den Flow-Entdecker Cziktsentmihaly (ist bestimmt falsch geschrieben) vor. Wie das alles in einen Aufsatz passen soll, ist schleierhaft. Ein bisschen mehr Mühe bei Kritiken sollte schon aufgewendet werden.
Mir hat das Buch sehr viel gegeben, ich kann es nur empfehlen.
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