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Eschbach berührt in seinem spannenden Roman die Frage, ob uns Maschinen etwas von unserer Menschlichkeit nehmen, ob Kunstherzen, Schrittmacher, künstliche Hüftgelenke, Hörgeräte und Brillen uns unserer Menschlichkeit berauben. Und er kommt zu dem Ergebnis, dass wir Maschinen ausschließlich aus dem Grunde bauen, weil sie etwas besser können als wir selbst. Ein Cyborg ist danach nur eine Frage der technischen Entwicklung und damit der Zeit.
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am 11. Mai 2013
Lieferung ging sehr schnell.
Buch spannend und macht nachdenklich. Wer weiß, wie es mit der mediz. Forschung weitergeht und !! wie weit es schon gegangen ist. Buch ist weiterzuempfehlen.
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am 9. September 2005
Für mich der bisher beste Roman, den ich von Eschbach gelesen habe. Wobei die Unterschiede auf hohem Niveau nur graduell sind. Ein richtig schlechtes Buch von ihm ist mir bislang noch nicht untergekommen, alle beinhalten starke Geschichten, aber diese ist besonders gelungen. Gerade der Kontrast zwischen der Existenz eines Cyborg und seinem unauffälligen Leben an der irischen Küste macht den großen Reiz aus. Der Autor geht sparsam mit den Möglichkeiten um, die eine Geschichte um einen Cyborg eigentlich ermöglicht. Stattdessen geht es um die dicht geschilderte Innerlichkeit dieses Opfers des menschlichen Größenwahns. Statt sinnloser Materialschlachten und abenteuerlichen Kampfszenen, ein tiefer Blick in die Seele der menschlichen Kampfmaschine. Das alles wird atmosphärisch großartig geschildert und man bekommt mal wieder Lust, nach Irland zu reisen. Die Spannung kommt dabei nicht zu kurz. Eine gutes Buch - 5 Sterne.
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am 17. August 2003
Duane Fitzgerald lebt in „Ruhestand".
Einst Amerikas teuerster und geheimster Soldat hatte man, nachdem Clinton an die Macht, kam keine Verwendung mehr für Cyborgs.
12 Jahre lebt er nun schon fast völlig isoliert in einem kleinen irischen Fischerdorf.
Unzählige Operationen, die ihn vor Jahren zur perfekten Kampfmaschine geformt hatten fordern jetzt ihren Tribut. Kurzschlüsse in seinen elektronischen Verbindungen, ein nicht mehr richtig funktionierender Kraftverstärker im Oberschenkel und ganz natürliche Alterserscheinungen machen ihm das Leben schwer.
Als ein amerikanischer Anwalt auftaucht um Duane zu einem Schadensersatz-Prozess gegen die Vereinigten Staaten zu überzeugen, überschlagen sich die Ereignisse.
Kurz bevor der Anwalt Duane Unterlagen zeigen kann, die ihn angeblich überzeugen sollen, dass dieser betrogen worden ist, wird er erschossen.
Auch die interessante und attraktive Hotelmanagerin Bridget verschwindet spurlos.
Duane bleibt eigentlich keine andere Wahl als nach Jahren wieder in den „Combat Mode" umzuschalten.
Das Buch liest sich wirklich gut und flüssig. Eschbach erzählt aus der Sicht des „alternden" (er ist Mitte 30) Elitesoldaten Duane, der von sich selbst nicht mehr genau weiß wer er eigentlich ist und wo sein Menschsein aufhört und sein Maschinendasein beginnt.
Die Stimmung ist oft schwermütig, wenn er die Schattenseiten des Cyborg-Lebens beschreibt, (er kann keine normale Nahrung mehr zu sich nehmen, er wird nie wieder irgendwelche Beziehungen zu anderen Menschen eingehen können). In diesen Momenten findet Duane Trost nur bei Seneca, der ihn während des ganzen Buches in Gedanken begleitet und dessen Lebenslauf viele Parallelen zu seinem eigenem aufweist.
Diese Schwermütigkeit schadet der Spannung jedoch in keiner Weise; die Story geht flott und zügig voran, es gibt einige unerwartete Wendungen und - ganz wichtig - der Plot ist absolut stimmig.
Ich finde „Der letzte seiner Art" nicht ganz so fesselnd und unglaublich wie „Das Jesus-Video", kann es aber absolut empfehlen, ich habe es fast in einem durchgelesen,- was will man mehr!
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am 27. Juni 2017
Ich verstehe nicht wieso dieser Author so gehypt wird. Das ist das zweite Buch nach "Der Nobelpreis" das ich von ihm gelesen habe.
Die Grundidee fand ich sehr interessant und aus dem Stoff hätte man mit Sicherheit was tolles machen können aber es ist langweilig und langatmig. Genau wie "Der Nobelpreis" ist das Ende eine totale Enttäuschung. Es deutet immer mal wieder interessante Wendungen im Text an um ... daraus nichts zu machen. Schwach.

Vorsicht ab hier Spoiler.

Er setzt seine Kräfte nur ein einziges Mal ein. Warum dann das tolle Thema? Dauernd wartet man darauf zu sehen was er alles kann. Stattdessen setzt er seinen Audiorecorder ein um ein paar Schafe aufzuscheuchen. Dafür braucht man doch keinen Cyborg.
Und dann endet das Ganze mit einem "Druckauftrag"? Ernsthaft? Nachdem alle der Meinung waren, dass Papier alleine nichts bringt.
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HALL OF FAMEam 31. Dezember 2003
Bei Eschbach kann man sich immer auf eins verlassen: Der Junge hat Ideen. Keine durchgekauten Mord und Totschlag Thriller, keine Effekthascherei, kein sinnloses Action-Gerede. Auch in "Der Letzte seiner Art" wird Eschbach diesem Anspruch gerecht. Das Thema des Buches ist wieder mal sehr originell. Sein Held Duane Fitzgerald ist nicht nur eine zerrissene, verzweifelte Hauptfigur, die seinen Träumen und Hoffnungen nachhängt, sondern auch eine Maschine. Eine Mischung aus Roboter und Mensch und ein Fehler der Regierung. Duane kam nie zum Einsatz und fristet an einem einsamen Ort ein ebensolches Dasein. Er kann weder essen, noch mit einer Frau zusammen sein und der Regierung hat er sein Schweigen versprochen.
Bis dahin ist der Roman eigentlich eher wenig Thriller, aber trotzdem sehr sehr interessant. Duane ist ein facettenreicher Charakter und die Idee ist so unverbraucht, das man einfach weiterlesen muss. Doch dann geht es erst richtig los, denn jemand ist Duanes Geheimnis auf der Spur und es geschieht ein Mord. Duane muss sich enscheiden, welchen Weg er einschlagen will.
Am Ende gerät Eschbach, wie schon in "Eine Billion Dollar" etwas ins Straucheln. Aber das am Ende Fragen offen bleiben, damit muss man sich bei diesem Autor wohl abfinden. Nichts desto trotz ist Eschbach in Deutschland eine Ausnahmeerscheinung. Es gibt keinen Thrillerautor, der es mit ihm aufnehmen könnte.
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am 3. Mai 2011
Die Idee mag ja schon nicht besonders orginell sein: die USA haben eine Truppe von Cyborgs erschaffen, die nun in Rente sind. In Rente und untergetaucht. Unser Held hier ist in Irland, isst Spezial-Dosenfutter, kämpft mit Wackelkontakten in seinem Körper und schmachtet nach einer rothaarigen Hotelmanagerin. Er ist ein Superheld mit der depressiven Ader, hinter dem dunkle Mächte her sin, ein Veteran und Underdog, das moderne Biest zu der Schönen. Eschbach schreibt routiniert aber langweilig, diese High-Tech Thriller Klamotten mit einem sensiblen Helden sind mit zu billig als dass ich sie ihm abkaufe, es ist alles zu glatt, zu kommerziell. Alle paar Seiten erfahre ich eine neue bionische Wunderwaffe seines ach so geschundenen Körpers. Und ich frage mich, habe ihm die Amis auch seine Geschlechtsteile auf 1000PS getuned, damit könnte er doch die Hotelmanagerin beeindrucken? Doch Spass beiseite, sein Superheld bleibt ohne Tiefe, ist völlig humorlos und der Roman bemüht so viele Thriller Klischees, dass ich das Buch nach einem Dritte in die blaue Tonne warf. Handwerklich okay, aber halt doch 08/15.
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am 26. Oktober 2011
Duane ist ein Cyborg im Ruhestand. Die Regierung findet keine Verwendung mehr für ihn und seine verbliebenen Kameraden.
Er hat sich nach Irland zurückgezogen wo er relativ bescheiden und ruhig gelebt hat, bis plötzlich ein aufdringlicher Asiate auftaucht und anfängt Fragen über ihn zu stellen.
Von da an beginnt für Duane das Grauen und wohl oder übel muss er überlegen, wem er noch trauen kann und wohin er überhaupt flüchten kann, wenn er doch so sehr von seinen "Machern" abhängig ist.

Die Stimmung in der Geschichte ist sehr deprimierend. Es ist aus Duanes Sicht geschrieben und dieser schildert einem in einem fort, was er alles nicht mehr machen kann und wie viele Schattenseiten das einst so fantastische Leben eines Cyborgs hat.
Gestört hat mich das allerdings nicht, da es sehr zur Story passt. Ganz im Gegensatz zu den Passagen zu Seneca, die mich irgendwie nur genervt haben. Ständig vergleicht er die beiden Leben und über jedem Kapitel steht ein kurzer Abschnitt aus dem Buch. Für mich war das eher überflüssig.

In dem Buch geht es um "den letzten seiner Art", doch Duane wird erst später der letzte seiner Art. Zu spät meiner Meinung nach. Ich hätte es interessanter gefunden, wenn er früher zum Letzten gemacht worden wär und wenn es mehr darum geht, wie er seinen Machern entkommen kann. Ein zweiter Band hätte das vielleicht verbessern können.
Zumal mich das Ende enttäuscht hat. Ständig fragt man sich, ob und wann sie ihn kriegen und dann schreibt Eschbach so ein flaches, nicht spannendes Ende.
Ein paar Wendungen gibt es auch, diese haben mich aber nicht vom Hocker gerissen, ich habe einfach eine andere Story erwartet nachdem ich den Klappentext gelesen habe.

Zu empfehlen ist das Buch trotzdem. Es hat mir viel Spaß gemacht es zu Lesen, vor allem weil Eschbach unglaublich gut schreibt.
Ich hätte aber gerne noch mehr über Duanes Vergangenheit erfahren. Wie er so geworden ist und längere Rückblenden in die Trainingsstunden und nicht nur kurz erzählte Passagen.
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am 15. Oktober 2003
Was macht ein „Terminator", wenn er in den Ruhestand geht? Klar: Er wird Gouverneur von Kalifornien. Autor Andreas Eschbach nimmt die Eingangsfrage jedoch wörtlich und erzählt seine Geschichte aus der Sicht eines pensionierten US-Supersoldaten. Duane Fitzgerald lebt völlig vereinsamt im Exil - an der Westküste Irlands. Der seinerzeit in einem Geheimprojekt der amerikanischen Regierung zum „Cyborg" aufgerüstete Kämpfer, spürt nicht nur sein fortschreitendes Alter. Er registriert auch das Verfallsdatum zahlreicher Implantate in seinem Körper. Die zwischen Krimi und Science Fiction angesiedelte Geschichte bezieht ihren Reiz aus einer fesselnden Grundidee: Eben der Frage, wie es einem Menschen ergehen mag, der in seinem Unterbauch eine Nuklearbatterie mit sich herumschleppt, der darüberhinaus im Verborgenen leben muss und offiziell überhaupt nicht existiert. Ein zunächst irreal anmutender Plot. Eschbach schildert die Hauptfigur indes so einfühlsam, dass der Leser die körperlichen und seelischen Qualen des „Terminator"-Rentners nachvollziehen kann. Das Psycho-Porträt eines Mannes, dessen Knochen aus Titan bestehen und der kein normales Essen zu sich nehmen kann, dient aber nur als Zündfunke für eine Krimi-Handlung, in deren Folge mehrere Bürger des kleinen irischen Städtchens ihr Leben lassen. Fitzgerald selbst wird zum Gejagten, der seinerseits herausfinden muss, wer ihn ausschalten oder obduzieren will. Fraglos hat jemand seinen geheimen Aufenthaltsort verraten, denn plötzlich bevölkern Geheimdienst-Agenten das beschauliche Städtchen. Als er Kontakt zu den wenigen verbliebenen Supersoldaten herstellen will, stellt er fest, dass alle verschwunden oder bei Unfällen ums Leben gekommen sind. Ihm wird klar, dass er „der Letzte seiner Art" ist. Leider nimmt Eschbach durch Rückblenden allzu häufig das Tempo aus der Geschichte. Auch die Querverbindungen zum Philosophen SENECA erscheinen etwas gewollt. Am Ende dürften aber nicht nur Krimi- und Irland-Fans diese in der Gegenwart angesiedelte Fiktion spannend finden.
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am 1. Juni 2004
Wäre es nicht einfach wunderbar, übermenschliche Kräfte zu besitzen, im Dunkeln sehen zu können und wie eine Spinne senkrechte Wände hinaufzuklettern? In einem Versuchsprojekt der amerikanischen Regierung wurden fünf amerikanische Elitesoldaten zu Cyborgs - menschliche Kampfmaschinen - umgebaut. Nach unzähligen Operationen, sollten sie eigentlich im ersten Golfkrieg zum Einsatz kommen. Das Projekt kam jedoch wegen technischer Probleme ins Stocken, die Cyborgs wurden "ausgemustert". Zurück blieben eine handvoll menschlicher Schrotthalden - und eines der bestgehütetsten Militärgeheimnisse, das zunehmend zum Sicherheitsrisiko wird.

Andreas Eschbach erzählt die Geschichte eines dieser Cyborgs. Dabei lässt er den Leser vor allem in dessen Seele sehen. Was man dabei entdeckt ist eine Art "Anti-Terminator" - keinen strahlender Helden sondern einen gebrochenen, desillusionierten Menschen. Eschbach schreibt nüchtern und ohne Pathos - und gerade deshalb geht das Buch so unter die Haut. "Der letzte seiner Art" ist ein zutiefst menschlicher Roman, der nach der Bitterkeit eines verpfuschten Lebens schmeckt. Auf dieses Buch habe ich lange gewartet!
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