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Kundenrezensionen

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am 27. Oktober 2002
Ich bin nicht der Ansicht, dass dieser neue Fall keine Längen hat und gut aufgebaut ist. Die Geschichte, d.h. ein Mord an einem jungen Mann, das Verschwinden eines alten Ehepaares und letztendlich der Mord an einem Enkel eines Mafiabosses, ist sehr gut erzählt und enthält alles, was die Liebhaber der Geschichten Camillieris schätzen. Und, sie bleibt spannend bis zum Schluss. Der Charakter des Commissario Montalbano ist nach wie vor exzellent ausgearbeitet und erhält einige schöne Details hinzu. Einige seiner Mitarbeiter gewinnen zwar mehr und mehr an Kontur - es bleibt dennoch primär eine "One-Man-Show". Auch in diesem Band haben mich einige liebevoll beschriebene Randfiguren begeistert, so zu Beispiel der Crisafulli einem Angestellten in einem Rathaus, der zum Beispiel mit dem durch Computer gewonnen Zeitgewinn (5 Minuten statt 2 Monate für eine Auskunft) nicht zurecht kommt und daher bei derartigen Vorgängen eine alkoholische Stärkung benötigt. An Kritik an der sizilianischen bzw. italienischen Gesellschaft bzw. deren Auswüchsen spart der Autor wie gewohnt nicht. Auch wenn das die Meinung eines Einzelnen ist, empfinde ich diesen Einblick als authentisch und interessant. Leider werden immer wieder sizilianische Gerichte so lecker beschrieben, dass trotz der Spannung die Konzentration leidet, weil der Magen sich vehement zu Wort meldet. Letztendlich stellt dieser vorliegende Band wieder einen Krimi von sehr guter Qualität dar, auf den sich jeder Leser freuen darf
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am 5. Juni 2003
Montalbano löst in diesem Buch seinen fünften Fall - dieses Buch hat mir von allen bisherigen am besten gefallen.
Erfreulich bekannt sind die Hauptfiguren: neben dem Kommissar sind dies Mimi Augello, der „womanizer", und Fazio, der Mann für die groben Aufgaben. Köstlich in einer Quasi-Nebenrolle der dümmliche Polizist Catarella, der zwar große Probleme mit der Rechtschreibung hat und gedanklich sehr schwerfällig umhertapst, der aber, im Gegensatz zu seinem Chef, sich mit Computern ausgezeichnet auskennt. Ebenso bekannt sind Montalbanos merkwürdiges Verhältnis zu seiner weit entfernt lebenden Freundin Livia und seine ausgesprochene Vorliebe für gutes Essen. Daraus entsteht auch eine der witzigsten Stellen im Buch: Montalbano findet im Kühlschrank, von seiner Haushälterin zubereitet, sein Lieblingsessen, will es verschlingen, stürzt allerdings zuerst zum Telefon, ruft Livia an, um anschließend erst sein Essen zu sich zu nehmen: „Jetzt konnte ihn wirklich niemand mehr beim Essen stören"!!!
Zur Handlung des Buches sei nur so viel verraten, dass zunächst ein junger Mann vor seinem Haus erschossen wird. Im gleichen Haus wohnt ein älteres Ehepaar, das verschwindet. Montalbano forscht in beiden Fällen nach den Umständen bzw. dem Täter und stellt bald fest, dass zwischen diesen beiden Fällen ein enger Zusammenhang besteht.
Die Methoden, derer er sich bei seinen Nachforschungen bedient, sind keine modernen, im Gegenteil: wenn er nicht mit seinen Ermittlungen weiterkommt, setzt er sich unter einen Olivenbaum und „spricht" mit diesem.
Zum Titel des Buches sei nur noch angemerkt, dass selbstverständlich auch in diesem Buch bzw. Fall die Mafia ihre Finger im Spiel hat und der Kommissar mehrmals mit einem mächtigen Mafiapaten konfrontiert wird, der Montalbano zu seinem Werkzeug machen will, was selbstverständlich nicht gelingt.
Insgesamt freut man sich nach diesem Buch bereits auf den nächsten Band - das gute sizilianische Essen möge Andrea Camilleri (Jahrgang 1925) seine Gesundheit erhalten, damit er noch möglichst viele Fortsetzungen verfassen kann.
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am 3. Mai 2005
Der Roman stellt eine gelungene Gemengelage aus handfesterer, beinahe schon rustikal zu bezeichnender, Schreibweise einerseits und eleganter Erzählung andererseits dar. Ebenso, wie Camilleri italienische Ausdrücke in die Rede seiner Akteuere einflicht, muss man auch die - noch relativ harmlosen - Kraftausdrücke keineswegs mit der Lupe suchen. So bietet der Roman nicht nur Unterhaltung und Spannung allein aufgrund seiner Handlung, auch die kleineren Stichelleien und der verbale Schlagabtausch zwischen den Beteiligten regt des öfteren zum Schmunzeln an. Schnell fliegen so die Kapitel dahin, die Handlung schreitet voran, ohne allerdings frühzeitig ihr Geheimnis zu verlieren. Fesselnd, beeindruckend, spannend und insbesondere sehr unterhaltend ist auch der fünfte Fall des Commissario Montalbano, den Andrea Camilleri, zugleich mit einem weiteren Einblick in die Welt Siziliens, darbietet.
Ich habe den Roman in zwei Abenden, die sich glücklicherweise nicht bis in die tiefe Nacht erstreckt haben, durchgelesen und war mit dem Buch sehr zufrieden. Zum einen fesselt die Handlung auf ihre scheinbar oberflächlich und klar verlaufende Weise, zum anderen ist es der Schreibstil selbst, der das Lesen zum gern in Anspruch genommenen Vergnügen werden lässt. In schneller Weise fliegen die nicht allzu dicht bedruckten Seiten dahin, während die Phantasie dem Commissario „über die Schulter blickt". Dass ab und an auch mal ein Grund zum Schmunzeln vorhanden ist, belebt dabei meines Erachtens die Lektüre deutlich, wobei, um kein Missverständnis aufkommen zu lassen, der Roman auch so keine juristentaugliche Trockenkost ist.
Eine klare Kaufempfehlung an Kriminalromanfans und andere Bücherwürmer. Gelegenheitsleser brauchen nicht zu fürchten, dass sie zunächst die vorherigen vier Romane komplett durchlesen müssen, da auch der fünfte Roman eine für sich genommen selbstständige Handlung darstellt. Wer Romantik sucht, wird hier zumindest mit einem kleinen Teil belohnt werden, obgleich auch hier, wie auch sonst, eher Kriminalistik und Spannung im Vordergrund stehen.
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am 22. Juni 2003
Mit diesem fünften Roman um den liebenswert-schrulligen Commissario Montalbano ist Andrea Camilleri wieder ein großer Wurf gelungen. Dem Camilleri-Fan sind die eigenwilligen Charaktere und das sizilianische "Setting" natürlich längst vertraut.
Der Patriarch, der für den Titel Pate gestanden hat, ist tatsächlich Pate - Oberhaupt eines der beiden verfeindeten Mafia-Clans der Gegend. Seine Verflechtung in den Fall wird jedoch erst später offenbar. Auch dass zwei scheinbar voneinander unabhängige Mordfälle eng miteinander verknüpft sind, zeigt sich erst nach einer Weile. Doch was mögen ein verschrobenes, ärmliches altes Ehepaar und ein junger Dandy mit zweifelhafter Geldquelle miteinander zu tun haben? Zunächst eine harte Nuss für den Commissario und sein Team.
Die Auflösung des Falles hält einige Überraschungen bereit, ohne jedoch an den Haaren herbeigezogen zu sein.
Insgesamt verläuft die Handlung relativ geradlinig, ohne viele falsche Fährten. Die Spannung wird durch die Camilleri-typischen Einlagen rund um Liebe, köstliches Essen, eigenwillige Zeugen und die sizilianische Landschaft aufrechterhalten. So ist dieser Band wie alle anderen auch für "Quereinsteiger" geeignet, die diese spannende Reihe noch nicht kennen. Diesen sei gesagt, dass die Lektüre von Camilleris Romanen die preisgünstigste Reise nach Sizilien bietet, die es je gab ;-) Prüde darf der Leser jedoch nicht sein: Die Sprache ist deftig (ein Dank an die Übersetzerin, die selbst Wortspiele derart überträgt, dass sie eben nicht "übersetzt" wirken!), und das kann man auch von einigen Teilen des Inhalts sagen ...
Immer wieder freue ich mich auch über die qualitativ und optisch großartige Ausstattung dieser Reihe.
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am 5. Mai 2003
Zu Beginn möchte ich meine 5 Sterne insofern einschränken, daß dieser Roman kein Erstlingswerk für den Leser sein sollte. Zwar handeln alle Romane von völlig unabhängigen Fällen, aber schöner wird das Lesen wenn man Montalbano und seine Leute bereits kennen gelernt hat.
Denn Komissar Montalbano hat seinen ganz eignenen Charme. Er ist ein richtiger "Mensch" und dementsprechend sind auch seine Macken und Launen. Camilleri glorifiziert ihn nicht als Helden. Aber keiner seiner Mitarbeiter stört sich wirklich daran, denn das was er ihnen abverlangt gibt er ihnen zurück. In vorm von Herz und Verstand und dem gewissen "Bauch Gefühl", mit dem er seine Untergebenen und auch uns Leser durch die Fälle führt.
Das Spiel des Patriarchen beinhaltet wieder alles was das Montalban Herz und vor allen Dingen Magen begehrt. Man nehme ein bischen Mord, würze ihn mit der Mafia und schmecke das Ganze mit einer Prise Liebschaft ab.
Camilleri versteht es den Spannungsbogen bis zum Schluß zu erhalten. So fügen sich erst am Ende der Geschichte alle Unklarheiten der Morde an dem älteren Ehepaar und des jungen Liebhabers zu einem klaren Bild zusammen.
Und jetzt bitte ich persönlich darum das mir der schon betagte Autor Camilleri noch lange erhalten bleibt, damit mit ihm nicht auch Montalbano sterben muß.
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HALL OF FAMEam 16. November 2002
Nach den 4 Romanen "Die Form des Wassers" (BLT 92048 - "La forma dell'aqua, 1994), "Der Hund aus Terrakotta" (BLT 92065 - "Il cane di Terracotta", 1996, "Der Dieb der süßen Dinge" (BLT 92076 - "Il ladro di merendine", 1996) und "Die Stimme der Violine" (BLT 92087 - "La vove del violino", 1997) und der Kurzgeschichtensammlung "Das Paradies der kleinen Sünder" (BLT 92100 - "Un mese con Montalbano", 1998) ist "Das Spiel des Patriarchen" (BT 92114 - "La gita a tindari", 2000) der fünfte Roman Andrea Camilleris mit Commissario Salvo Montalbano, der in Vigata/Sizilien seinen Dienst verrichtet. Diesmal muß er in zwei Fällen ermitteln, die vorerst nicht miteinander verknüpft erscheinen: Vor einem Haus wird ein junger arbeitsloser Mann, der jedoch immer über genügend Geld verfügt hat, erschossen. Mehr oder weniger zur gleichen Zeit wird ein altes Ehepaar in jenem Haus, vor dem der junge Mann ermordet wurde, vermißt. In beiden Fällen kommen Commissario Montalbano und sein Team nur langsam weiter - bis ihn schließlich der örtliche Mafiachef, ein alter Mann, der sein Ende kommen sieht, zu einem Gespräch einlädt und er herausfindet, wer die geheimnisvolle Freundin des jungen Mannes war. Von da an fügen sich die beiden Handlungsstränge zu einem spannenden Finale und es kommt zur Aufklärung der beiden Fälle. Alles in allem wieder ein angenehm zu lesender und spannender Kriminalroman von Andrea Camilleri.
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am 13. Mai 2002
Bei "Romanserien" mit gleichbleibenden Helden und Ambiente besteht ja immer die Gefahr, dass sich das schriftstellerische Konzept "abnutzt" und redundant wird. Mir ging es z.B. bei den Donna Leon-Büchern so. Nicht so bei den Montalbano-Romanen, man ist immer wieder fasziniert von den Fällen und ihrer Schilderung, dem Humor aber auch der aufgebauten Spannung. Camilleri scheint sich darüber hinaus von Fall zu Fall zu steigern; dies ist aus meiner Sicht mit der "Stmme der Violine" das bisher beste Buch. Man freut sich schon auf den nächsten Fall. Das ist und bleibt Kriminalliteratur auf höchstem Niveau!
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am 28. September 2003
Genau wie in seine Romane, so muß man sich in Camilleris Hörspiel erst ein bischen einfinden. Dem Montalbanofan fällt dies natürlich sichtlich leichter.
Dem Charme und Witz der Romane weiß man ebenfalls erst zu schätzen, wenn die Charaktere dem Leser bereits bekannt sind.
Grundsätzlich ist die Umsetzung ins Hörspiel sichtlich gelungen. Komplette Textpassagen finden sich bei den Sprechern wieder. Ebenso die italienische Atmosphäre wird mit Hilfe von Musik und guten Sprechern vermittelt.
So hab ich mir Montalbano und seine Mitarbeiter vorgestellt!
Die Geschichte handelt ganz nach Camilleri Manier von Verbrechen, Mafia und Liebschaften mit einer feinen Prise Humor und Ironie. Aber auch die Spannung kommt nicht zu kurz, denn erst am Ende lösen sich alle Ungereimtheiten um den Mord an dem jungen Mann und dem alten Ehepaar auf.
Fazit: Absolut Empfehlenswert für Montalbanofans und Hörspielliebende!!!
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am 28. August 2001
Ich habe eben den sechsten und zuletzt erschienen Roman von Andrea Camilleri *Das Spiel des Patriarchen* beendet und kann nur sagen Camilleri wird immer besser!!! Er erzählt mit Spannung, Witz (die Art wie sein Kollege Catarella am Telefon spricht - einfach köstlich!!!) und Sarkasmus. Seine Geschichten sind aus dem Leben gegriffen - und nicht nur aus dem sizilianischen bzw. dem italienischen Alltag. Er deckt auf, aber ohne erhobenen Zeigefingen, ohne den Moralapostel hervorzukehren! Und wie immer locken die italienischen Gerüche und Gaumenfreuden ....
Von Camilleri und seinem Commissario Montalbano kann ich einfach nicht genug bekommen!
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am 2. September 2001
Es fängt so "schön" an - wie es sich für einen echten "Commissario Montalbano" gehört. Man kommt wieder und wieder nicht los von einer Geschichte, die sich verschlungen entwickelt. Die geschätzten, belächelten, sympathischen Hauptpersonen beobachten, erforschen, verfolgen - etwas anarchistisch lässig geht, wie immer, Comissario Montalbano zu Werk und Tisch, als ob es sich gar nicht um einen Dreifachmord handelte.
In der zweiten Hälfte kommt Handlungsnebel auf, wirds etwas undurchsichtig: der Mafiaboss spricht Kryptisches. Für Sizilianer vielleicht verständlich, denn Montalbano hatte keine Schwierigkeiten sie richtig zu interpretieren, nur jetzt beginnen die Ungereimtheiten für einen Nichtsizilianer wie mich. Es wird nach der Methode "Deus ex machina" plötzlich alles klar ohne logisch zu erscheinen. Wie und mit wem hat der Bösewicht nur die medizinischen Transplantationskünste vollbracht? Wie hing das ganze grause Spiel zusammen? Und wie realistisch ist die Internet-Collection im verlassensten Sizilien in einer fensterlosen Bude, für die der Commissario so weite Erkundungen auf sich nehmen muß!? Mir scheint, daß Camillieri doch ein wenig zu phantasievoll den Schlußpunkt setzt.
Trotzdem, so schön läßt in Sizilien keiner morden und recherchieren wie Camillieri, auch wenn diesmal das Ende nicht hält, was der Anfang verspricht. Montalbano kann nichts dafür.
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