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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
45
4,0 von 5 Sternen
WARP - Der Quantenzauberer
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:16,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 29. August 2016
Als begeisterter Leser der "Die Geheimnisse des Nicholas Flamel"-Reihe und "Flüsse von London"-Reihe wollte ich unbedingt ähnliche Bücher und Buchserien verschlingen. Vorgeschlagen wurde mir WARP und ich bin keineswegs enttäuscht worden. Die Geschichte beginnt zwar etwas holprig und der Einstieg fiehl erst etwas schwer, jedoch nach nur wenigen Kapiteln ist man in die Geschichte vertieft und kann nicht mehr aufhören zu lesen.

Obwohl die Handlung sehr viel mit SciFi und Magie zu tun hat lassen die Erklärungen des Autors immer wieder vermuten, dass es TATSCHÄCHLICH möglich wäre ein Wurmloch zu erschaffen und in die Vergangenheit zu reisen.
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am 29. Mai 2014
347 Seiten nutzt der Autor der beliebten Artemis-Fowl-Reihe, um den Leser in das aktuelle und ein vergangenes London eintauchen zu lassen. Die Geschichte erzählt von Riley, der beim Auftragsmörder Garrick in die Lehre geht, und von Agent Chevron Savano, die Specialagentin werden möchte und nach einem gewissen Aussetzer nach London zwangsversetzt wurde, um sich um das WARP-Programm zu kümmern.
WARP steht dabei für Witness Anonymous Relocation Programme, also für ein anonymes Zeugenschutzprogramm. Dieses beinhaltet Zeitreisen, was natürlich weder Agent Savano noch Riley oder Garrick für möglich halten!
Durch einen Unfall befinden sich Riley und die junge Nachwuchsagentin dann auf einmal in der misslichen Lage, vor dem mächtiger gewordenen Garrick die Flucht ergreifen zu müssen...

Das Jugendbuch ist sehr unterhaltsam und die Charaktere sind glaubwürdig, wie schon in den Artemis-Fowl-Bänden. Vor allem die Reaktionen des jungen Menschen auf die völlig neue Zeitschiene sind überlegt und glaubhaft dargestellt, sodass der Leser sich gut in Riley hineinversetzen kann.
Auch der Drang der jungen Agentin, sich dringend beweisen zu wollen, wirkt sehr authentisch. Selbst Garrick bleibt kein maskenhafter Bösewicht, sondern der Leser erfährt durch Rückblenden Details zu seinem Werdegang, wodurch sein Verhalten nachvollziehbarer wird.
Der Umschlag der gebundenen Ausgabe ist besonders schön gestaltet, die Nieten des Covers sind durch Stanzungen plastisch hervorgehoben.

Ich bin wirklich gespannt, wie Colfer diesen Faden wieder aufnehmen und weiterspinnen möchte! Die beiden Hauptfiguren sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich möchte so bald wie möglich wissen, wie es weiter geht!
Durch die schöne Aufmachung und die gewohnte Erzählqualität Colfers erhält das Buch volle fünf von fünf Punkte!
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am 12. Mai 2014
Vor einiger Zeit hatte ich euch ja schon den Trailer zu WARP gezeigt und dort die Punkte aufgezählt, die mich so neugierig auf das Buch gemacht hatten. Vor allem das viktorianische und Neuzeit-London als Handlungsorte und die Aussicht auf eine Ermittlungsgeschichte in Verknüpfung mit Zeitreisen haben das Buch so interessant für mich gemacht. Dank der Blogger-Aktion durfte ich dann das Buch kurze Zeit später auch in Händen halten. Tja, was soll ich sagen - Das Buch war absolut perfekt für mich! Alle oben aufgeführten Punkte waren so, wie ich sie mir vorgestellt hatte, wenn nicht sogar noch besser.

Zunächst einmal war ich postiv überrascht, dass unsere junge Agentin Chevie schon fast 17 Jahre alt ist. Ich hatte sie irgendwie jünger erwartet und deswegen fand ich es gut, dass sie doch näher an meinem Alter war. Sie war mir gleich sehr sympathisch, auch wenn man erst einmal nicht all zu viel von ihrer Hintergrundgeschichte erfährt. Erzählt wird aus der Er/Sie-Erzählperspektive. Manchmal finde ich diesen Stil etwas zu "entfernt" von der eigentlichen Geschichte, aber in WARP habe ich es als sehr angenehm empfunden. Man kann deutlich zwischen Chevie, Riley, dem 14 jährigen Jungen aus dem viktorianischen London, und seinem selbst ernannten Vater Albert Garrick unterscheiden. Und das obwohl auch mitten in einem Kapitel ein oder mehrere Wechsel stattfinden können. Jeder Charakter denkt, fühlt und handelt anders, was man auch aus den Worten herauslesen kann.

Chevie ist eine sehr schlagfertige junge Frau (oder eher noch Mädchen), die sich von den Männern in ihrer Umgebung nichts anhaben lässt. Sie ist selbstbewusst, intelligent und sehr ehrgeizig. Riley ist noch etwas jünger, hat durch sein bisher eher unglückliches Leben aber auch schon eine etwas reifere Einstellung. Nichtsdestotrotz merkt man ihm das Kindliche an einigen Stellen noch an, was meiner Meinung nach sehr wichtig war. Albert Garrick, der Bösewicht der Geschichte, hat nicht mehr alle Tassen im Schrank und das merkt man auch, wenn das Geschehen aus seiner Persepektive geschildert wird. Er ist echt ziemlich verkorkst.

Man merkt durchaus dass das Buch sich auch an ein jüngeres Publikum richten soll, da in WARP nicht so sehr in die Tiefe gegangen wird, was die Charakterzüge der Protagonisten angeht. Der Großteil ihres Gefühlslebens bleibt verborgen und ein Teil der Geschichte auch, umso überraschender ist es aber, dass ich dennoch so eine gute Verbindung zu Chevie und Riley aufbauen konnte. Es wirkt keinesfalls oberflächlich, aber ein Unterschied zu anderen Büchern ist dennoch bemerkbar.

Was die Handlung angeht, so lasst euch gesagt sein, dass es ohne Ende spannend ist. Von dem Moment an, in dem die Zeitkapsel zum Leben erwacht gibt es kaum noch Atempausen, da sich eine Art Wettlauf entwickelt, in dem jedes Zögern fatale Folgen haben kann. Man rennt durch das moderne London, wird in seinen viktorianischen Vorgänger geschickt. und lernt einige Gestalten kennen, die einerseits faszinierend, aber auch zum Lachen oder Fürchten sein können. Es war sehr abwechslungsreich und es hat Spaß gemacht viele verschiedene Facetten von London kennen zu lernen. Seien es die guten oder die schlechten.

Was mich überrascht und ein bisschen erschrockenhat ist die Tatsache, dass das Buch auch seine "ekligen" Momente hatte, die mich haben Schlucken lassen. Von blutigen Knochensäcken, über fürchterliche Lebensumstände bis hin zu einigen blutigen Opfern ist im Buch die Rede. Es war für mich schon manchmal einfach nur "bäh" und deswegen wüsste ich nicht, ob ich das Buch jetzt wirklich jüngeren Lesern empfehlen würde. Ich habe schon schlimmeres gelesen, aber dennoch hat es mich nicht kalt gelassen und das mag schon was heißen.

Ansonsten muss ich sagen: Das Buch kam für mich genau zur richtigen Zeit. Ich hatte viel Spaß beim Lesen und konnte das Buch kaum noch zur Seite legen. Der Superschurke hat mich zum Gruseln gebracht, die Protagonisten sind mir ans Herz gewachsen und die Story fand ich aufreged und unterhaltsam zugleich. Dazu kommt dann noch ein Ende, dass mich schon hibbelig auf den zweiten Band warten lässt.

Was soll ich noch sagen? 5 Pankaces für WARP - Der Quantenzauberer :) !
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am 5. März 2014
DAS HÖRBUCH

Aufmachung:

Ich habe die Gestaltung vom Buch gesehen und fand sie richtig toll, bei dem Hörbuch wurde das ganze Konzept ebenfalls übernommen, daher steht die Aufmachung dem Buch in wirklich nichts nach - Höchstens den frisch bedruckten Seiten. Allgemein ist die deutsche Aufmachung einfach sehr gelungen. Das Cover zeigt die drei wichtigsten Charaktere und lässt diese dabei auch noch so aussehen, wie sie beschrieben werden. Die vielen Details auf dem Cover, der Rückseite oder dem Innenleben sehen einfach klasse aus!

Meinung:

WARP hat mich von der ersten Minute an total gepackt. Ich war sofort in der Geschichte drin, was daran lag, das Chevie einfach eine total geniale Protagonistin ist! Sie ist beim FBI und hat daher diverse Sachen drauf, von denen andere Jugendliche nur träumen können, Obwohl ihr Charakter durch alle ihre Jobs und Erfahrungen ziemlich taff ist, gibt es da auch diese sehr tiefgründige Seite an ihr, die alles, was so geschieht immer neu überdenkt und mit ziemlich viel Intelligenz an Herausforderungen herangeht. Damit war sie für mein Hörvergnügen einfach die ideale weibliche Figur, mit der ich sofort sympathisieren konnte. Weil Chevie sich bei einem Einsatz ziemlich in Schwierigkeiten hinein manövriert hat, muss sie zur Strafe in einem muffigen altem Haus auf die Zeitreisemaschine W.A.R.P. aufpassen und weiß eigentlich gar nicht so recht, was es damit auf sich hat. Im Grunde langweilt sie sich, bevor die Geschichte so Richtung loslegt. Gesellschaft leistet ihr dabei Agent Orange, der, obwohl er zu Beginn anwesend ist, uns nicht die gesamte Geschichte über begleitet. Trotzdem hat der Autor auch seinem Charakter eine interessante Geschichte geschrieben, die im späteren Verlauf noch wichtig wurde. Neben Chevie gibt es dann noch Riley - Der Junge, der durch einen Zufall aus einer anderen Zeit kommt und von Figur Nummer drei Garrick (dem fiesen Gegenspieler) verfolgt wird. Riley war jemand, den man eigentlich sofort von seiner schlechtesten Seite kennenlernt, daher fand ich es faszinierend, wie Eoin Colfer es geschafft hat, dass der Junge einem immer mehr ans Herz wächst.

Besonders er und Chevie in Kombination waren einfach ein geniales Team und das trotz des Altersunterschieds. An dieser Stelle sei auch gesagt, dass DER QUANTENZAUBERER super ohne eine Liebesgeschichte auskommt, denn die gibt es hier einfach nicht. Viel mehr spielt Liebe in Form von Familie eine sehr große Rolle und das gefiel mir wirklich.

Die Geschichte braucht nicht lange, um zu einem Abenteuer zu werden, denn anstatt langen Erklärungen, erfährt der Zuhörer zunächst nur das Nötigste und den Rest eben während der Handlung. Dadurch kann man kaum aufhören, die Geschichte zu verfolgen, weil man einfach immer wissen möchte, wie es weiter geht. Das Buch hat einfach wahnsinnig viel Abwechslung in sich. Es gab viele Szenen bei denen Magie und Tricks, Illusionen und dergleichen eine Rolle gespielt haben. Das war auf gut Deutsch gesagt einfach cool. Neben diesem eher phantasievollen Elementen gibt es aber auch viel über das FBI und seine Methoden zu lernen. Gerade dadurch, dass das Buch aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt wird, erhält man sehr viele Einblicke in Ereignisse und Gedanken, der jeweils betreffende Person. Besonders am Anfang war das wirklich wichtig. Riley und Garrick kommen nämlich aus dem 18. Jahrhundert, während Chevie in unserer Zeit lebt. Das Setting war durch diese Umstände ebenfalls interessant und hatte immer etwas zu bieten. In der Zeit, wo man sich in unserer Gegenwart aufhält, gibt es Kämpfe ohne Ende und in Rileys Zeit erlebt man mehr Strategie und Hintergrundgeschichte zum Plot.

Das Zeitreiselement spielt hier natürlich eine große Rolle. Die ganze Idee, mit dem FBI, das Zeugen in der Vergangenheit versteckt hat mich echt umgehauen. Ich war einfach nur hin und weg von den vielen Details, mit denen der Autor sein Konzept ausgeschmückt hat. Jedes einzelne Kapitel hält einfach eine neue Überraschung bereit. Als Zuhörer weiß man nie, was als nächstes passiert. Chevie und Riley haben auf ihrer Flucht vor dem Quantenzauberer kaum Zeit zum verschnaufen. An jeder Ecke, in jedem Ort, lauert eine bedrohliche Gefahr. Während ich atemlos gelauscht habe, war es echt schwer mal eine Pause einzulegen. Oftmals endeten die Kapitel auch in totalen Cliffhänger und man musste einfach weiterhören.

Erstaunlicherweise hat der Autor nicht nur eine super durchdachte Handlung mit vielen Wenden aufgebaut, er hat auch den Beziehungen der Charakteren untereinander viel Bedeutung beigmessen. Die ganze Sache mit Riley und Garrick fand ich ziemlich gut. Ich meine - Ich hatte sogar Sympathien für den psychopatischen Gegenspieler! Der hat seine Rolle übrigens hervorragend gemacht. Er war fies, er war grausam, er hatte Beweggründe, die fast nachvollziehbar waren, aber vor allem war er unberechenbar. Man wollte einfach, das Chevie und Riley ihn zur Strecke bringen.

Das Buch ist übrigens nicht immer gerade...schön. Garrick mordet nach Lust und Laune und es gab ein paar Stellen, an denen ich vor Spannung fast geplatzt wäre und mir die Hände vor die Augen halten wollte, so unerträglich war das ganze Vorgehen im Buch. Im Gegensatz dazu steht dann auch noch der tolle Humor! Besonders Riley sorge für Unmengen an Lachern, als er sich in unserer Zeit befand, weil er eben so vieles nicht kannte. Das Ende konnte mich auch vollends überzeugen und ich kann einen zweiten Teil kaum erwarten :)

Einen Kritikpunkt habe ich allerdings, aber dieser betrifft dann wohl nur das Hörbuch. Auf der letzten CD gab es ein paar Stellen in der Erzählung, die einfach mega kurz wirkten. Kaum eine Stunde Entspannung, schon ging es weiter. Besonders in den letzten Kapitel als Garrick Chevie und Riley wieder auf der Spur war, wirkte das doch übertrieben. Ich weiß, dass man Hörbücher meistens kürzt, um Zeit zu sparen und das ein taffer Job ist, aber so ein paar Minuten mehr hätten da schon zwischen den Ereignissen liegen können.

DIE KUNST DES VORLESENS

RAINER STRECKER - Ich bin einfach sein Fan, daran wird sich wohl nie etwas ändern. Er war auch der Grund, warum ich dieses Buch unbedingt als Hörbuch hören wollte und nicht selber lesen. Er kann es einfach, ja, er wurde dazu geboren uns mit seiner Stimme zu verzaubern xD Ich kenne und liebe ihn ja besonders in den Skulduggery Hörbüchern, aber hier hat er noch mal in einem ganz neuen Licht brilliert. Rainer Strecker liest nämlich die gesamte Geschichte sehr klar und angenehm, wenn es dann aber an die einzelnen Passagen der Charaktere geht, legt er sich voll ins Zeug. Obwohl es hier dutzende Auftritte von Nebenfiguren gab, so hat er sie alle einzigartig klingen lassen. Zudem hat er seine Tonlage und Stimmfarbe auch immer den Persönlichkeiten und Umständen angepasst. Besonders Riley hat er einfach genial dargestellt, sodass man jede Emotion gespürt hat.

Bei den Erklärungen hat Herr Strecker sich bemüht langsamer zu lesen, an den spannenden Stellen, wollte ich mir am liebsten die Kopfhörern fester ins Ohr drücken, so viel Atmosphäre hat er mit seiner Stimme erzeugt. Beim Zuhören hat man auch einfach gemerkt, dass er selber sehr viel Spaß an dem Roman hatte und sich in die Handlung hineinversetzen konnte. Da kam auch sein Talent als Schauspieler deutlich raus, weil W.A.R.P. eben dutzende Facetten von ihm abverlangt hat und er in keiner Sekunde enttäuscht.

Rainer Strecker hat einfach die perfekte Stimme für Geschichten, die Humor, Action und eine Unmenge an Charakteren und deren Darstellung verlangen. Dankeschön!

EMPFEHLUNG?!

Aber Hallo, eine Empfehlung gibt es zu 200% von mir :)

Das Hörbuch war spannend von der ersten Minute an, überzeugte durch seinen fantastischen Sprecher, der die Beschreibungen hat lebendig werden lassen und natürlich besonders durch die logische, actionreiche und emotionale Geschichte. Der Coolness-Faktor des Ganzen ist kaum zu übertreffen und ich bin sicher, dass jeder Gefallen an DER QUANTENZAUBERER finden wird, der gerne Fantasygeschichten mag, bei denen Freundschaft und ein interessanter Bösewicht im Vordergrund stehen. Hier hat fast alles für mich gepasst. Zeitreise und FBI Geschichte in einem - Das müsst ihr hören/lesen!
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am 18. Februar 2014
Der 14jährige Riley lebt im Victorianischen London als Assistent eines Zauberers und Auftragsmörders. Albert Garrick ist skrupellos und nimmt Riley zu einem Auftrag mit, bei dem er seinen ersten Mord verüben soll. Doch der Leichnam löst sich plötzlich in ein orangenes Licht auf und mit ihm verschwindet Riley. Der Tote war ein Zeitreisender und ist nun in seine Zeit 115 Jahre später zurückgekehrt. Das Ende des Wurmlochs wird derweil von der Nachwuchs-FBI-Agentin Chevie Savano bewacht, die für diese langweilige Aufgabe nach London strafversetzt wurde. Aber plötzlich ist es gar nicht mehr langweilig, denn Chevie muss sich nicht nur um einen aufmüpfigen 14jährigen kümmern, sondern auch noch um ihr Leben kämpfen, nachdem auch Albert Garrick einen Weg in die Zukunft findet. Aber hier geht es nicht nur um Riley und Chevie, sondern um den Fortbestand der Welt wie Chevie sie kennt.

Ich habe "WARP - Der Quantenzauberer" von Autor Eoin Colfer als Hörbuch gehört. Gelesen wird es von Rainer Strecker, den ich als Sprecher sehr gerne mag. Auch hier liest er wieder hervorragend und vermittelt eine gute Atmosphäre.
Ich habe schon einige Bücher von Eoin Colfer gelesen und gehört. Mein Favorit ist immer noch die Reihe um Artemis Fowl, aber direkt danach kommt für mich nun „WARP“. Die Idee der Zeitreise ist nicht neu, aber hier doch sehr innovativ umgesetzt. Im Mittelpunkt stehen zwei Teenager, der 14jährige Riley aus der Vergangenheit und die 17jährige Chevie aus der Gegenwart. Eine weitere Hauptfigur ist ein Bösewicht, der einem wirklich Schauer über den Rücken jagt und natürlich die Zeitreisekapsel mit der die Reisen durch die Zeit überhaupt erst möglich sind.
In den ersten Kapiteln musste ich mich erst noch ein wenig orientieren zwischen den unterschiedlichen Zeitebenen und Figuren, aber danach war ich mitten im Geschehen, was auch am hohen Erzähltempo liegt.
Ich hatte jedoch den Eindruck, dass sich die Geschichte ab ca. der Hälfte des Buches im Kreis zu drehen begann. Es war eine nicht enden wollende Verfolgungsjagd, an der eigentlich nur die Todesopfer und Schauplätze wechselten. Gemordet wird häufig und Gewalt ist daher nicht nur ein untergeordneter Aspekt in "WARP - Der Quantenzauberer".
Dennoch hat mir das Hörbuch insgesamt sehr gut gefallen, da insbesondere die Figuren und Zeitreisen interessant sind.
Die Handlung ist in sich abgeschlossen, aber eine Fortsetzung ist nicht ausgeschlossen. Ich kann "WARP - Der Quantenzauberer" insbesondere an alle Leser/Hörer ab ca. 13 Jahren empfehlen, die actionreiche Geschichten mit etwas Science-Fiction mögen.
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am 29. Juli 2015
Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Vor längerer Zeit ist mir dieses Buch schon aufgefallen, ich hatte ihm jedoch keine Aufmerksamkeit weiter geschenkt. Durch die eher dunkle Gestaltung fällt das Buch nicht sofort auf, es ist eher unscheinbar und "verschwindet" in einem großen Bücherregal. Betrachtet man es sich jedoch genauer ist es neben seiner Unscheinbarkeit auch sehr schlicht und trotzdem passend zum Inhalt gestaltet. Die Farben harmonieren wunderbar miteinander. Ich hatte bislang nichts vom Autor gehört gehabt und war demnach doch recht neugierig auf dieses Buch. Der Klappentext auf dem Rücken des Buches machte mich zwar auf der einen Seite neugierig, aber ich hatte keine Ahnung was mich in diesem Buch erwarten würde. Ebenso der Klappentext, der zwar vielversprechend klang, mich aber auch weiterhin im Dunkeln tappen ließ.

Einstieg: Der Autor beginnt sofort mit der eigentlichen Handlung und zeigte mir schon auf der ersten Seite wo es lang gehen würde. Nach dem ich so unerwartet in die Geschichte hineingeworfen wurde, musste ich zu meiner großen Überraschung hautnah erleben wie ein Mord begangen wurde. Und Riley, der Protagonist in diesem Buch, ist mit involviert. Völlig verdattert ließ mich der Autor zurück. Durch dieses sehr spannende Kapitel war ich sehr gespannt, wie die Geschichte nun weiterverlaufen würde. Nach dem das Buch im Jahr 1898 begann, sprang der Autor sofort ins Heute und mir wurde die weibliche Protagonistin Chevie vorgestellt. Beide Figuren mochte ich sofort, auch wenn ich mit Chevie anfnags meine Schwierigkeiten hatte. Dem Autor ist mit diesem doch recht kurzen Kapitel ein sehr guter Start gelungen.

Charaktere:Dieses Buch wird durchgängig aus der Sicht der dritten Person erzählt. Mal begleitete ich die FBI-Agentin Chevie und mal den jungen Agenten Riley. Dies wechselte sich kapitelweise immer wieder ab. Zunächst werden beide unabhängig von einander vorgestellt. So hatte ich genug Zeit mich in beide hineinzuversetzten, ehe beide Handlungsstränge zu einem Handlungsstrang wurden. Beide Figuren sind so unterschiedlich. Riley mochte ich sofort. Ich hab in ihn sofort das Gute gesehen und ich schloss ihn sehr schnell ins Herz. Bei Chevie dagegen ging dies nicht so leicht von der Hand wie ich gehofft hatte. Sie war mir zu Beginn sehr unsympathisch. Irgendwie wirkte sie arrogant und vor allem eingebildet auf mich. Dies führte dazu, dass ich mich erst sehr viel später mit ihr verbinden konnte. Nach und nach tauchte sie jedoch auf und ich schloss sie dann doch sehr schnell ins Herz. Ich konnte mich in beide vor allem zum Ende sehr gut hineinversetzten und verstand nach und nach, warum die beiden Figuren so sind, wie sie nun mal so sind. Neben den beiden Hauptfiguren baute der Autor Eoin Colfer auch einige Nebenfiguren, die ab und an ebenfalls durch den auktorialen Erzähler zu Wort kamen mit ein, so dass in diesem Buch eine gute Mischung an Charakteren zu finden war.

Handlung: Unabhängig von einander wurden mir die verschiedenen Leben der beiden Figuren vorgestellt. Und ich wusste durch den Klappentext, dass diese beiden Leben früher oder später zu einem Handlungsstrang werden, allerdings hatte ich nicht damit gerechnet, dass es so schnell passierte. Der Autor baute schon zu Beginn des Buches durch den Mord sehr viel Spannung ein. Spätestens nach dem die Zeitkapsel aufwachte und einen Jungen aus dem 19. Jahrhundert ausspuckte, war mein Interesse gänzlich da. Die Handlung nahm sehr schnell an Fahrt auf und zog mich immer wieder in den Bann. Besonders zum Ende zeigte der Autor erneut alles was in ihm steckte und konnte mich mit einem guten Ende überzeugen.

Schreibstil: Der Schreibstil ist der Altersgruppe hervorragend angepasst und ich war sehr schnell von der angenehmen und lockeren Erzählweise angetan. Sie gefiel mir von der aller ersten Sekunde. Und es sollte so beibleiben. Denn der schöne Schreibstil blieb durchweg erhalten und das gefiel mir sehr gut. Immer wieder konnte deer Autor mich von seiner Erzählweise faszinieren und begeistern. Er schreibt wirklich lebhaft, so dass ich das Gefühl hatte, ich befände mich wirklich im 19. Jahrhundert.

Mein Urteil
Dieses Buch ist ein wirklich gelungener Auftakt der WARP-Reihe. Schon der Einstieg gefiel mir sehr gut, so dass ich mich wirklich freute in welche Richtung dieses Buch gehen würde. Der Autor konnte mich durchweg durch seinen sehr authentischen Schreibstil überzeugen. Auch wenn ich zunächst einen holprigen Start mit den Figuren hatte, konnten sie mich letztendlich doch von sich überzeugen. Jedoch weiß ich nun im Nachhinein nicht so genau was WARP nun genau ist. Einige Fragen blieben offen, aber das tut nichts zur Sache, denn diese können mir im zweiten Band hoffentlich alle beantwortet werden. Jetzt kann ich durchaus sagen, dass dieses Buch seiner Altersgruppe wirklich entspricht. Auch wenn ich nicht ganz dem Alter der Leser angehöre, konnte mich das Buch dennoch begeistert. Es hat nicht ganz zur vollen Punktzahl gereicht, dazu fehlte mir doch das gewisse Etwas. Aber trotzdem erhält das Buch sehr gute 4 von 5 Welten von mir.
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am 2. Mai 2014
Eoin Colfers Stärke sind unter anderem ganz bestimmt seine facettenreichen und alles andere als 0815 Charaktere, so auch in seinem neusten Werk "Der Quantenzauberer". Im Mittelpunkt stehen drei Personen. Da wäre zum einen Albert Garrick, den man zu früheren Zeiten als den berühmtesten Illusionisten des West Ends, als den Grosse Lombardi gefeiert hatte. Nachdem er jedoch seine hübsche Assistentin während einem Auftritt wirklich in der Mitte durchgesägt hatte, verdiente er sein Geld als skrupelloser Auftragsmörder. An seiner Seite ist Riley, sein Gehilfe, der beim Einstieg ins Buch eine Prüfung ablegen und seinen ersten Mord verüben soll.
Zum anderen gibt es noch Chevron Savano, eine taffe FBI-Junior-Agentin mit Indianerblut, die nach einem verpatzten Auftrag nach London abkommandiert wurde.

Doch in "WARP. Der Quantenzauberer" wechseln wir nicht nur zwischen diesen drei Personen hin und her, nein wir switchen auch in der Zeit. Zu Beginn lernen wir abwechselnd Garrick und Riley im Jahr 1898 und Chevie im heutigen London kennen, später lernen die drei auch die jeweils andere Zeit kennen, was sehr interessant ist.

"Der Quantenzauberer" ist der Auftakt zu einer neuen Reihe und somit wird zu Beginn viel vorgestellt und erklärt. Zu Beginn bekundete ich etwas Mühe, in der Geschichte Fuss zu fassen und zwischenzeitlich tat ich mich mit einigen etwas trockenen Abschnitten schwer, denn der Autor erklärt recht genau von Wurmlöchern und Quantenphysik, so dass man sich doch recht konzentrieren muss, um alles zu verarbeiten. Doch der Aufwand lohnt sich, denn danach nimmt die Story schnell an Fahrt auf.

Wer Eoin Colfer kennt, weiss, dass in seinen Büchern nicht eitler Sonnenschein herrscht und keine Frühlingsgefühle aufkommen. Hier geht es rasant, knallhart und actiongeladen zur Sache. Menschen werden ausgeschaltet, eine rasante Verfolgungsjagd reiht sich an die nächste und hinter jeder Seite kann eine neue böse Überraschung lauern.

Das Setting konnte mich voll und ganz überzeugen. Colfer beschreibt das London im Jahr 1898 so umfassend und lebendig, dass ich die jeweiligen Szenen direkt vor mir sah. Auch toll fand ich, dass er einige Dinge wie zum Beispiel Lieder aus der heutigen Zeit 116 Jahre früher einpflanzte. Ich denke aber nicht, dass das Zielpublikum diese Seitenhiebe alle erkennt.

So ist Eoin Colfer ein etwas anderes Zeitreiseabenteuer gelungen, das vor allem auch beim männlichen Publikum punkten wird.

Optisch ist das neuste Werk von Eoin Colfer ein echter Hingucker. Da hat der Loewe Verlag wieder einmal ganze Arbeit geleistet.

Fazit:
Spannung, Action, Witz und aussergewöhnliche Charaktere .... in "WARP. Der Quantenzauberer" hat Eoin Colfer wichtige Grundsteine für ein rasantes Abenteuer durch die Zeit verbaut.
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am 20. Februar 2014
Cover:
Das Cover ist so gar nicht mein Fall, mir hätte das Original besser gefallen. Allerdings muss ich zugeben, dass es durch den Comic-style auffällt und vor allem die Zielgruppe anzieht.

Erster Satz:
Zwei Flecken schwebten in den Schatten zwischen der Standuhr und den Samtvorhängen.

Meine Meinung:
Chevron Savano wird durch ein „Missgeschick“ und weil sie noch minderjährig ist, von Los Angeles nach London zu WARP strafversetzt. Natürlich ist der Auftrag von größter Wichtigkeit und erfordert ihr „großes“ Talent. Das glaubt sie natürlich selbst nicht. Sie muss dort also eine geheimnisvolle Kapsel hüten. Monate lang tut sich auch gar nichts, aber dann passieren Dinge, bei denen Chevie ihren Augen kaum glauben kann und sie steckt natürlich wieder mittendrin!

Die 19-jährige Chevie ist mal eine wirklich coole Hauptprotagonistin. Tough, schlau und nicht auf den Mund gefallen. Ich habe mich ab der ersten Seite in sie verliebt und mit ihr das ganze Buch erlebt. Es war immer wieder spannend zu lesen, wie es weiter ging, außerdem hat ihre Sicht der Dinge bzw. ihr Humor das ganze auch immer wieder aufgeheitert.

Mit Riley bin ich anfangs nicht so recht warm geworden. Allerdings ging mir sein trauriges Schicksal, wie er zu Garrick gekommen ist, schon ziemlich nah und ich habe immer gehofft, dass er es schafft, von ihm wegzukommen...

Zugegeben, wenn ich Coverjunkie nur danach gegangen wäre und ohne die Werbung für die Bloggeraktion, dann hätte ich das Buch ganz bestimmt nicht gelesen. Dann wäre mir ein echt außergewöhnliches Buch durch die Lappen gegangen. Gott sei Dank finden also solche Bücher auch zu mir.

Eoin Colfer hat mit „WARP - Der Quantenzauberer“ einen etwas anderen Zeitreiseroman erschaffen. Der Schreibstil ist professionell flüssig und leicht verständlich. Die Zeitreisetheorie ist ganz sachlich, unromantisch aber nachvollziebar und wirklich interessant. Vor allem, dass nicht immer alle Zeitreisen gut verlaufen, sondern die Probanden auch mal einen Dinosaurierkopf oder Gorillaarm davontragen, war höchst amüsant. Die ganze komplexe Geschichte konnte mich für sich einnehmen und auch die Charaktere wussten zu überzeugen.

Fazit:
„WARP - Der Quantenzauberer“ von Eoin Colfer ist das etwas andere Zeitreisebuch, das durch interessante Charaktere, eine Prise Humor und eine geniale Story zu überzeugen weiß. Vor allem die Protagonistin Chevron Savano hat es mir angetan und ich fiebere schon Band zwei entgegen. Wer also Zeitreiseromane mag und auch mal gerne viel Action statt gemächlicher Lovestory hat, der muss hier unbedingt zugreifen!

Reihe:
WARP 1 - Der Quantenzauberer
WARP 2 - The Hangman‘s Revolution (engl. Titel, erscheint Juni 2014)
WARP 3 - ???

Ⓒmichasbuechertraeume.blogspot.de
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am 20. Februar 2014
Hätte dieses Buch jemand anders als Colfer geschrieben, hätte ich mit den Schultern gezuckt und gesagt: Na ja, passt schon. So jedoch hat der Autor mit seinen Artemis-Fowl-Büchern und auch den anderen Jugend-und-Nichtjugendbüchern eine dermaßen hohe Messlatte angesetzt, dass ich jetzt direkt ernüchtert dasitze und fast ein wenig enttäuscht bin. Dabei sind die Zutaten für ein Knallerbuch alle vorhanden: eine (geradezu antik anmutende, da immerhin aus den 70iger Jahren stammende) Zeitmaschine, eine jugendliche Agentin, die Mist gebaut hat und daher strafversetzt wurde, ein mörderischer Illusionist aus dem späten 19. Jahrhundert, und ein junger Bengel, der beide Zeitalter in sich vereint.
Garrick, der Mordszauberer, will nicht mehr oder weniger als unbegrenzte Macht, und die Zukunft ist die richtige Zeit, sie ihm zu liefern. Dank des Wurmloches mit übermenschlichen Fähigkeiten ausgestattet, steht ihm zur Durchführung seiner Ziele eigentlich nichts im Wege ... eigentlich. Denn da sind immer noch sein ehemaliger Assistent Riley, der Junge, der nichts lieber hätte, als ihn, Garrick, nie wiedersehen zu müssen. Und Chevie, die 17jährige Fast-Agentin mit dem frechen Mundwerk. Beide sind fest entschlossen, den Psychopathen Garrick zu stoppen und müssen dabei immer wieder feststellen, dass sie gegen den Teufel selbst antreten. Erleichtert wird ihnen ihre Aufgabe nicht gerade dadurch, dass ein König der Unterwelt mitmischt, sämtliche super ausgebildeten Elitesoldaten sich abschlachten lassen und mehr Leute aus der Zukunft ihre Finger in der Vergangenheit drin haben, als man eigentlich annehmen sollte.

Wie gesagt, das liest sich alles auch nicht schlecht. Colfers Schreibstil ist wie üblich über jede Kritik erhaben, seine Ideen ganz hervorragend. Doch dieses Mal, so muss ich leider sagen, nicht immer ausgereift. Da reiht sich eine unlogische Begebenheit an die andere, Protagonisten handeln nicht selten völlig absurd, um den Plot in der Spur zu halten, und es wurde teilweise ganz schön blutig, ohne dass das einen der jugendlichen Protagonisten in irgendeiner Form zu berühren schien. Huch, hier wimmelt es vor Leichen - na, macht ja nichts, kommt in den besten Familien vor ... Was mir auch ein wenig fehlte, war Colfers feiner Humor, der hier eher mit großmäuligen Sprüchen ersetzt wurde (nicht einmal schlecht, aber auf Dauer natürlich nicht annähernd so cool, wie man es bei dem Autor gewohnt ist).

Fazit: Tolle Idee gelegentlich schwächelnd umgesetzt. Eher etwas für Colfer-Einsteiger, die keine Vergleichsmöglichkeiten mit seinen anderen Büchern haben, als für Colfer-Veteranen.
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am 3. März 2015
„WARP 1 - Der Quantenzauberer“ ist der Beginn einer neuen Jugendbuchreihe des irischen Autors Eoin Colfer. Dabei handelt es sich um eine Zeitreise-Geschichte. Reisen durch die Zeit hat Eoin Coldfer ja bereits in „Das Zeitparadox“ - dem sechsten Band seiner Artemis-Fowl-Reihe - sehr virtuos aufgegriffen. Aus der Gegenwart geht es in „Der Quantenzauberer“ in das London des Jahres 1898.

Der Roman hat drei Hauptfiguren. Die 17-jährige indianisch-stämmige FBI-Agentin Chevron Savano lebt in der Gegenwart. Der 14-jährige Riley und sein Meister und Gebieter Albert Garrick hingegen entstammen dem London des Jahres 1898.

Die Zeitreise ist sehr gut umgesetzt. Nachdem Riley und Albert Garrick mit einer Zeitmaschine ungewollt aus dem Jahr 1898 in die Gegenwart versetzt werden, geraten beide gemeinsam mit Chevron Savano zurück in das viktorianischen London. Albert Garrick ist ein grausamer Auftragsmörder und nachdem sich sein Lehrling Riley auf Chevron Savonos Seite geschlagen hat, werden beide von Albert Garrick quer durch London verfolgt. Sie wissen, dass Garrick keine Gnade walten lassen und sie sofort töten wird, sobald er sie findet. Chevron ist darüber hinaus auf der Suche nach einer Möglichkeit, um wieder in die Gegenwart zurück zu finden. Der finstere Garrick hingegen möchte im Jahr 1898 bleiben und die Herrschaft über England an sich reißen. Basis hierfür bilden das Wissen, das er sich auf seinem Ausflug in das 21. Jahrhundert angeeignet hat sowie seine geradezu übersinnlichen Fähigkeiten, die er bei dieser Gelegenheit erworben hat.

Insgesamt hat mir „Der Quantenzauberer“ recht gut gefallen. Vor allem die Beschreibung der Elendsviertel im viktorianischen London fand ich sehr anschaulich. Zwei Dinge haben mich aber stark gestört, so dass ich bei meiner Bewertung jeweils einen Stern abziehe. Zum einen ist das Buch für einen Jugendroman viel zu grausam. Ich habe den Überblick verloren, wie viele Personen abgeschlachtet werden. Zum anderen fand ich es störend, dass Albert Garrick derart übermächtig ist. So wird er beispielsweise völlig spielerisch mit einer Horde der talentiertesten Ganoven fertig, die ihm nach dem Leben trachten und ist seinen Gegnern (und damit auch Chevron und Riley) stets eine Spur voraus. Garrick vereinigt einfach zu viele Fähigkeiten und übermenschlichen Eigenschaften in sich, dass er ein schier unbezwingbarer Mörder ist, vor dem seine Feinde nur erzittern können.
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