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Kundenrezensionen

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am 19. August 2014
Ganz im Stil der ersten beiden Cover dieser Reihe wurde der Hintergrund auf ein normales Lila verdunkelt und das Hauptmotiv (die Flamme) wurde vom englische Original "Champion" übernommen, was ich sehr cool finde! Im Regal zeigt sich diese Reihe nun in einem Farbverlauf von Weiß zu Lila, was ich im Grunde ganz hübsch finde, jedoch meiner Meinung nach nicht ganz so gut zu der dystopischen und actiongeladenen Story passt. Ich hätte es außerdem besser gefunden, wenn der Verlag die Originaltitel übernommen hätte, denn die Bezeichnungen "Legend" (Legende), "Prodigy" (Wunder), und "Champion" (Sieger) passen einfach perfekt zu unserem Protagonisten Day, um den es in dieser Reihe geht.

So lange habe ich mich davor gedrückt, den letzten Band dieser Trilogie zu lesen (für diese Rezension habe ich auch ganze 10 Tage gebraucht), weil ich einfach nicht wollte, dass es vorbei ist. Kaum hatte ich die erste Seite aufgeschlagen, schon wusste ich sofort wieder, wo die Handlung zuletzt in "Schwelender Sturm" aufgehört hat und was alles zuvor passiert ist. Marie Lu verzichtet auf eine Zusammenfassung der früheren Ereignisse und trotzdem konnte ich mich innerhalb von Augenblicken wieder erinnern. Dies zeigt, was für einen tiefen Eindruck diese Geschichte um Day und June bisher auf mich hatte, denn sonst vergesse ich bei weniger mitreißenden Büchern recht schnell, was alles passiert ist.

Seit fast acht Monaten schon haben sich Day und June nicht mehr gesehen oder gar miteinander gesprochen. Day hat June verlassen, denn er will nicht mit ihr zusammen sein, wenn er bald aufgrund seiner unheilbaren Krankheit ohnehin sterben wird und ihr damit nur unnötigen Kummer bereiten wird. Also hält er sich zurück und kümmert sich um seinen kleinen Bruder Eden, der langsam gesünder wird, während June sich als Princeps-Anwärterin des Elektors (Anden) beweisen muss. Doch dann zwingen die Umstände die beiden wieder in Kontakt zu treten und June muss Day um etwas bitten, was er niemals zulassen würde...

Zitat: " 'Du hast mir mal erzählt, warum du dich auf der Straße Day nennst', sagt sie mit fester Stimme. [...] 'Jeder neue Tag bedeutet, dass alles möglich ist. Stimmt's?' [...]
[Day:] 'Manchmal geht die Sonne aber auch früher unter. Ein Tag dauert nicht ewig, weißt du? Aber ich werde kämpfen, so gut ich kann. Das verspreche ich dir.' " (Seite 126)

Mich hat es schon immer fasziniert, wie gut die Autorin ihre Charaktere lebendig und echt werden lässt. Days Persönlichkeit blitzt in jeder seiner Handungen, Gefühlen und Gedanken durch und er wirkt dadurch vollkommen authentisch. June behält ihre Angewohnheit, ihre Gefühle nicht äußerlich zu zeigen und ihre Fähigkeit, immer und überall ihre Umgebungen zu analysieren. Beide haben vieles durchgemacht und die Konsequenzen zeigen sich nun deutlicher denn je zuvor. Vor allem Day muss mit dem Verlust seiner Familie kämpfen und lässt Eden so gut wie nie aus den Augen. Und June hat immer noch Schuldgefühle wegen ihrer früheren Taten. Beide habe ich wie alte Freunde begrüßt und sie wieder in mein Herz geschlossen.

Womit wir auch zum Schreibstil kämen. Wieder wird die Geschichte abwechselnd aus Days und Junes Perspektive in Ich-Form und in Gegenwart erzählt. Man erlebt so quasi alles live mit und ist unmittelbar am Geschehen beteiligt. Obwohl hier und dort auch die Umgebung beschrieben wird, konzentriert sich die Autorin eher auf die Handlung ihrer Charaktere und deren inneren Konflikte. Die Umgebung wird somit unwichtig, was aber dem Kopfkino absolut keinen Abbruch tut. Im Gegenteil, die Autorin beweist ihr Können damit, dass sie eine einzigartige und unverwechselbare Atmosphäre und Stimmung innerhalb der Story erschafft, die den Leser vollkommen fesseln und mitreißen kann.

Die Spannung steigt mit jedem Kapitel stetig an und die Situation wird immer kritischer und ernster, bis man als Leser keinen Ausweg mehr sieht. Doch dann löst sich das Problem mit einer unschlagbaren Logik auf und man kann sich nur gegen die Stirn hauen und sich fragen: "Warum bin ich da nicht drauf gekommen?" Viele überraschende Wendungen, viel Action, viele ergreifenden Emotionen und viel Spannungen wird hier dem Leser geboten und das Ende hat dann unglaublicherweise nochmal einen draufgesetzt! Ich persönlich finde das Ende mit dem Epilog absolut passend, denn es passt einfach zu dieser Geschichte und zu Day und June. Jedenfalls nehme ich nur ungern und wehmütig Abschied von dieser wunderbaren Reihe mit wundervollen Charakteren und werde mich auf jeden Fall auf Marie Lus nächstes Werk stürzen, sobald es erschienen ist, denn diese Autorin muss man sich einfach merken!

Fazit:
5 von 5 Punkten mit Herz! :)
Ein perfekter Abschluss dieser mitreißenden Reihe, die ich nicht so schnell vergessen werde! :))
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Ich möchte darauf hinweisen, dass ich für diese Rezension Band 1 und 2 als bekannt voraussetze. Somit können für Leser, die "Fallender Himmel" und "Schwelender Sturm" noch nicht gelesen haben, Spoiler vorhanden sein.

Noch vor einiger Zeit war Day Staatsfeind Nr. 1 der Republik und hätte alles getan, um das Regime zu zerstören. Mittlerweile regiert jedoch ein neuer Elektor und Day hat erfahren, dass dieses System gar nicht so negativ ist, auch wenn es seine Familie zerstört hat. Als ein neuer Krieg zwischen der Republik und den Kolonien auszubrechen droht, kämpft Day nun auf der Seite der Republik. Doch diese versucht über June an das einzige heranzukommen, was Day noch etwas bedeutet: seinen Bruder Eden.

Mit "Berstende Sterne" endet die Trilogie um Day und June in einem explosiven Finale. Nachdem Band 2 bereits auf Actionelemente setzte, nimmt die amerikanische Autorin Marie Lu diese Strategie wieder auf und bietet dem Leser zahlreiche Verfolgungsjagden, gefährliche Einsätze, Explosionen und lebensbedrohliche Situationen. Das Zwischenmenschliche kommt jedoch auch nicht zu kurz, denn Liebe, Freundschaft und Familienzusammenhalt werden groß geschrieben, auch wenn diese Gefühle rational des Öfteren eher hinderlich sind.

Lus Schreibstil ist erneut sehr flüssig und sie schildert ihre Geschichte abwechselnd aus den Ich-Erzählerperspektiven von Day und June. Dieses bietet dem Leser eine unmittelbare Beteiligung am Geschehen und davon gibt es eine ganze Menge. Langatmige Passagen findet man in diesem Abschlussband jedenfalls nicht. Außerdem beantwortet der letzte Roman dieser Trilogie alle noch offenen Fragen und besitzt ein Ende, dass ich so nicht erwartet hatte, welches mich jedoch zufrieden zurück lässt. Somit ist Lu ein würdiger Abschluss um Day und June gelungen.

Fazit: "Berstende Sterne" ist ein rasanter, actiongeladener Abschluss der "Legend"-Trilogie, der an einigen Stellen etwas überspitzt wirkt, aber dieses mit glaubwürdiger Emotionalität zwischen den Charakteren wieder wettmacht. Etwas fehlte dem Buch jedoch, um es zu einem überragenden Highlight werden zu lassen, aber sowohl der Abschlussroman, als auch die gesamte Trilogie sind für Dystopie-Liebhaber zu empfehlen.
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am 29. Oktober 2015
Der letzte Kampf um die Republik steht Day und june bevor. Für mich hieß das, ein letztes mal hoffen, dass sich alles zum Guten wendet. Ein letztes Mal bangen, dass sie den Kampf doch noch für sich entscheiden. Ein letztes mal mitfiebern. Ein letztes Gebt an die autorin auf das erhoffte happy end.

Mit diesem finalen Band ist der Autorin in meinen Augen ein Meisterwerk gelungen. Nicht nur, dass sie es schafft die Dramatik von Seite zu Seite Bis zum Ende hin zu halten, nein. Auch der Wunsch mit jedem Wort dem Ziel näher zu kommen würde mir erfüllt. Ich hing nicht in der Luft.

Ich bin einfach so begeistert und konnte die Tränen kaum zurück halten als mir klar wurde, was kommen wird. Und als es dann tatsächlich passiert ist habe ich mit angehaltenem Atem dagesessen und mich um Kopf und Kragen gelesen, um endlich, endlich doch noch glücklich zu werden.

Das ganze Buch hat ein großes gefühlschaos in mir ausgelöst. Schon auf den ersten Seiten wird ganz schnell wieder klar, wie Band zwei zu ende gegangen ist und die Traurigkeit darüber ist einfach überwältigend. Trotzdem hat mich jedes mal ein Hochgefühl gepsckt, wenn eine Aktion geglückt ist und ich habe erleichtert aufatmen können.

Die Liebe zum Detail hat mich zwar verrückt gemacht weil ich alles in mich aufnehmen und durchdenken wollte aber sie hat mich auch in das buch hinein gezogen und mich erst wieder freigegeben als die letzten Worte gelesen waren.

Ich habe nich selbst in eine republisuniform kämpfen und Day beinahe in meinen armen sterben sehen und doch ist es nicht wirklich passiert.

Die Geschichte ist extrem gut durchdacht und für mich ist alles einfach von a-z stimmig gewesen.

Der unglaublich gute schreibstil nimmt einen mit auf eine Reise und legt eindeutig alle nerven blank.

Am ende wird man aber für all die nerven die man aufgebracht hat mit einem super schönen happy es belohnt, welches ich schon gar nicht mehr gesehen habe und durch den Tränenschleier auch fast nicht hätte lesen können.

Ich liebe es !
Ich liebe Day und June und ihre unglaubliche liebesgeschichte, die Legende ! Ich wuensche jedem da draußen, dass aucj er oder sie sich verlieben kann in dieses fantastische werk.

Unglaublich ! Atemberaubend !
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Zitat:
„Sie hält meinen Blick fest und verzieht den Mund zu einem Lächeln, bei dem mir der kalte Schweiß ausbricht.“
(S.90)

„Der Gedanke, dass die Nation, die ich einst für so mächtig gehalten habe, in Wirklichkeit ums Überleben kämpft, erschüttert mich noch immer.“
(S.164)

„Die Sonne ist schon vor einer Weile untergegangen, doch die Lichter der Stadt erleuchten die tief hängenden Wolken, die die Sterne verdecken und den Himmel mit grauen und schwarzen Schatten überziehen.“
(S.251/252)

Inhalt:
Schwerkrank und den nahenden Tod vor Augen lebt Day mit seinem Bruder Eden in San Francisco. Hier soll er behandelt werden. Seine Chancen schwinden Tag um Tag mehr.
Seit Monaten hat Day nichts mehr von June gehört und doch muss er oft an sie denken. Er hat die Vernunft über sein Herz siegen lassen.

Der neue Elektor Anden treibt die Friedensverhandlungen mit den Kolonien voran. Doch nun breitet sich auf deren Gebiet eine Seuche aus. Die Republik wird verdächtigt, biologische Waffen eingesetzt zu haben. Day wird deshalb dringend in Denver bei Anden und June gebraucht. Zwiegespalten nimmt er die Einladung zu diesem Treffen an. Die Zeichen stehen nun wieder auf Krieg zwischen der Republik und den Kolonien. Und die Day verbleibende Zeit rinnt davon. Die Schmerzen werden täglich schlimmer. Den Tod vor Augen steht er vor schweren Entscheidungen.

Meinung:
„Legend – Berstende Sterne“ war eines der von mir am meist herbeigesehnten Bücher in diesem Jahr. Mit den ersten beiden Teilen der Reihe hatte Marie Lu für mich bereits Maßstäbe gesetzt. Neugierig, ob sie dieses Niveau halten und die Geschichte zu einem runden Abschluss bringen kann, hielt ich nun endlich das Trilogiefinale in der Hand. Und begann dann auch gleich zu lesen.

Von der ersten Seite an spürte ich wieder diese einmalige Atmosphäre, die die Autorin hier geschaffen hatte. Behutsam führte sie mich in diese Fortsetzung ein und versorgte mich mit allen Informationen über die Ereignisse zwischen den Bänden. Kurze Rückblicke baute sie ebenfalls geschickt ein, so dass ich das Gefühl bekam, nie weg gewesen zu sein.

Ich traf hier auf einen Day, der weiß, dass sein Ende immer näher rückt. June beherrscht immer noch sein Denken, er verzehrt sich nach ihr. Doch seine Entscheidung scheint unumstößlich. Day wirkt machtlos, fast will er aufgeben. Die Schmerzen in seinem Kopf werden immer schlimmer und sind schon fast ein stetiger Wegbegleiter. Und doch muss der ehemalige Staatsfeind Nummer 1 nochmals alle Kräfte mobilisieren. Er muss sein Bestes geben und der ehemals verhassten Republik beistehen.

Denn die Vorzeichen haben sich gewandelt. Die Kolonien haben nun mächtige Verbündete. Und so wird die Bedrohung für alle in der Republik Lebenden übermächtig. Die Republik wirkt verletzlich, steht kurz vor dem Fall. Aus der ursprünglich angenommenen Erlösung könnte großes Ungemach entstehen. Denn das wahre Gesicht der Kolonien wird immer klarer. Die Ziele und das Handeln immer deutlicher. Die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen förmlich. Gibt es einen Ausweg?

June scheint sich in ihrer Rolle als angehende Princeps wohlzufühlen. Doch trügt der Schein? Macht sie sich etwas vor? Auch sie denkt nach wie vor an Day. Durch ihre täglichen Pflichten ist June jedoch genügend abgelenkt. Aber der Tag des Wiedersehens kommt schneller als gedacht. Und wiederum ist June hin- und hergerissen zwischen Pflicht, Ehre und Gefühlen, derer sie sich letztendlich noch gar nicht klar ist. Definitiv beginnt für sie die Zeit der Erkenntnisse. June wirkt deutlich gereifter, sie trifft Entscheidungen und lässt sich nicht von ihren Zielen abbringen.

Der angenehme Schreibstil von Marie Lu setzt sich auch in diesem Teil der Reihe fort. Sie bedient sich erneut der Erzählung in Gegenwartsform und ließ mich abwechselnd durch die Augen von Day und June blicken. Nach wie vor verzichtet sie auf überdetaillierte Beschreibungen. Die Liebesgeschichte wird dezent im Hintergrund gehalten. Und dennoch schwingen in diesem dritten Teil Emotionen durch die Seiten. Gerade, weil mir für meine Gedanken viel Spielraum gelassen wurde, hat sich diese Empfindung bei mir sogar noch verstärkt.
Ich fieberte mit, wanderte über solide gebaute Spannungsbrücken und genoss Phasen der kurzen Entspannung, um kurz darauf wiederum in ungeahnte Aufregung versetzt zu werden. Ich konnte mit jeder Nervenfaser spüren, dass Marie Lu Freude am Schreiben ihrer Geschichte hatte, die Charaktere nicht loslassen wollte, auch wenn das Ende unausweichlich war. Der Autorin ist es gelungen, mir eine rundum durchdachte und abgerundete Geschichte nahezubringen, die mich extrem an die Seiten gefesselt hat.

Das Ende wurde aus meiner Sicht sehr treffend gestaltet. Der große Showdown war bereits vorbei, dennoch standen weitere Entscheidungen an, die getroffen werden mussten. Auch wenn ich wirklich kein „Tränen- und Taschentuch“-Leser bin, ließen mich die anschließenden Ereignisse wirklich nicht kalt und ich bin froh, dass Marie Lu einen so schönen Abschluss finden konnte.

Für mich komplettiert „Legend – Berstende Sterne“ eine der besten Trilogien, die ich bisher lesen durfte. Nun freue mich auf weitere Werke der Autorin.

Urteil:
Durch die Mischung aus ausgereiften Handlungen und anklingenden Emotionen verbunden mit authentischen Charakteren wird „Legend – Berstende Sterne“ zu einer wahren Lesevariation, von der man kaum die Finger lassen kann und die eine ungeheure Anziehungskraft ausübt. Alles andere als 5 Bücher wäre ein Frevel an der Buchwelt!

Alle, denen gut durchdachte Handlungsstränge wichtig sind, dabei lesernahe Charaktere bevorzugen und mit diesen mitfiebern können, sind hier genau richtig. Für Liebhaber der ersten beiden Teile ist der Trilogieabschluss ein Must-Read!

Die Reihe:
1. Legend – Fallender Himmel
2. Legend – Schwelender Sturm
3. Legend – Berstende Sterne

©hisandherbooks.de
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am 25. August 2014
Legend- Berstende Sterne ist der letzte und somit finale Band der Legend Trilogie. Acht Monate sind seit den Geschehnissen aus "Schwelender Sturm" vergangen. Genau dort setzt der letzte Band ein. Day und June haben sich seit acht Monaten nicht gesehen. Als sie sich dann auf einer Veranstaltung wieder begegnen wissen beide nicht, wie sie mit der Situation umgehen sollen. Auch Anden, der neue Elektor hat ein Auge auf June geworfen doch ihre Gefühle für Day sind stärker. Durch die Versuche, die früher an ihm durchgeführt wurden plagen Day immer mehr Kopfschmerzattacken und er wird immer schwächer. Als dann der Kampf gegen die Kolonien beginnt ist er aber trotzdem dabei. Doch dann passiert etwas, dass Days und Junes leben nochmal völlig verändert.

Die Geschichte wird, wie in den anderen beiden Bänden abwechselnd aus der Sicht von Day und June erzählt. Sofort war man als Leser wieder mittendrin in der Geschichte. Nachdem mir der erste Band super gefallen hat und der zweite auch gut war konnte mir der letzte Band leider nicht zu 100% fesseln. Für mich gab es leider einige Stellen, die ich eher langweilig fand. Es gab aber auch spannende Momente an denen ich einfach weiterlesen musste. Auch zum Ende hin wurde es nochmal richtig spannend. Den Schluss fand ich im ersten Moment nicht so gut aber nach einiger Zeit finde ich, dass es doch ein passender Abschluss für die Reihe ist.
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am 2. Juli 2015
Auch der 3. Teil war sehr schön zu lesen. Kurz vor dem Ende hatte ich persönlich einen kleinen Durchhänger, aber vielleicht lag es an mir.
Das Ende hat mir auf jeden Fall gefallen, hätte ich so nicht erwartet.
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VINE-PRODUKTTESTERam 16. April 2015
ACHTUNG: DIESE REZENSION KANN SPOILER ENTHALTEN!

Machen sie ihre Drohungen wahr, wird das zahllose unschuldige Menschen das Leben kosten. Und das könnten wir verhindern, indem wir ein einziges Leben aufs Spiel setzen. Day und June haben so viel geopfert für die Republik und füreinander. Nun scheint das Land endlich vor einem Neubeginn zu stehen. June arbeitet mit dem Elektor und führenden Politikern zusammen, während Day einen hohen Rang beim Militär bekleidet. Keiner der beiden hätte die Umstände vorhersehen können, unter denen sie wieder zusammenfinden.

Die Protagonisten
Die Probleme zwischen den zwei Protagonisten spitzen sich zu und das obwohl sie sich erst einmal gar nicht sehen. Trotzdem merkt der Leser, wie Day und June immer noch zusammengehören.

Days Entscheidung hat mir am Ende von Band 2 nicht wirklich gefallen, aber verständlich ist es schon. Jetzt, wo er seinen kleinen Bruder wieder hat, muss er auf ihn aufpassen. Das ist seine Rolle: der Aufpasser. Hatte er vorher June, um die er sich trotzdem noch Sorgen macht, ist es jetzt der Kleine, der all seine Aufmerksamkeit bekommt. Darüber hinaus vergisst Day, dass auch andere Menschen sich weiterentwickeln. Das ist nicht so schön, aber er lernt aus seinen Fehlern, was ihn sympathisch macht.

Und June? Ich bin diesmal nicht zufrieden mit ihr, denn sie ist so wankelmütig, dass ich bis zum Ende hin einen gewissen Ärger auf sie verspüre. Dabei weiß ich, dass das Leben weitergeht und man manchmal einfach einen Schritt wagen muss, aber immer dieses Männerding, was sie am laufen hat – schrecklich. Da wäre sie für mich lieber eine alte Jungfer geworden oder sie hätte sich ihrer Karriere verschrieben. Letzteres hätte auch besser zu ihrem Wesen gepasst.

Wieder mit dabei ist auch Anden. Er ist nicht mein bevorzugter Charakter, aber scheinbar entwickelt er sich weiter und hat sogar einige gute Einsichten gewonnen und seine Ansichten geändert. Hut ab!

Kulisse
Die Kulisse von “Legend” war schon immer vom Krieg beherrscht – mal mehr, mal weniger. Diesmal herrscht regelrecht Ausnahmezustand, da sich alle bekriegen wollen. Schön finde ich, dass der Leser immer noch die Kulisse von zwei Seiten zu sehen bekommt: mit den Augen von Day und June abwechselnd.

Handlung
Während Day und June eigentlich nichts mehr miteinander zu tun haben, geht die Welt wie sie sie kennen, zugrunde. Eigentlich wäre alles so einfach, wie so vieles im Leben, wenn sich die Menschen nur verstehen würde. Während June versucht, zusammen mit dem Elektor, Ordnung in die Stadt und die Republik zu bekommen, ahnt Day nicht, dass er etwas besonderes beizutragen hat. Und dann dauert es nur noch ein paar Seiten und June und Day sind wieder vereint. Aber auch das birgt viele Probleme, denn Gefühle sind verwirrend (vor allem June) und Probleme will man nicht verteilen (Day).

An sich wusste ich ja, dass es wohl zum Showdown zwischen Republik und Kolonien kommen wird. Immerhin haben wir in Band 2 darauf hingearbeitet. Aber als es dann tatsächlich passiert, dachte ich nur: “Ja, und?” Etwas, auf das ich so lange gewartet habe, begann so belanglos, dass es mich nicht berührt hat. Dafür habe ich gerne Day und seinen kleinen Bruder begleitet, der ein waches Kerlchen ist mit einem klugen Kopf.

Jede Trilogie geht irgendwann vorbei und auch dieser Gedanken schoss mir immer wieder in den Kopf. Einen Krieg kann man beenden und auch zwei getrennte Menschen kann man wieder zusammenführen. Aber würde dies bei “Legend” einen Sinn ergeben? Es ist am Ende tatsächlich nicht so einfach, wie ich es hier geschrieben habe.

Aber es ist eine Lösung mit der ich nicht zufrieden bin, denn irgendwie ist sie mir zu rosa, aber dann auch wieder zu schwarz. Ihr könnt dies jetzt nicht wirklich nachvollziehen, außer ihr habt das Buch vielleicht gelesen, aber mir hat es nicht gefallen. Ich war unzufrieden und ein bisschen bockig. Ich hätte mir etwas anderes gewünscht und was noch vorher war: June muss nicht immer der Schlüssel zu allem sein. Mitnichten.

Die Gestaltung
Ich mag es, dass alle drei Bände exakt gleich groß sind. Das ist nicht immer selbstverständlich in der Verlagswelt. Außerdem finde ich das Lila wirklich schön und auch, dass das Emblem dadurch viel besser zur Geltung kommt.

Die Bewertung
Am Anfang war ich Feuer und Flamme für die Geschichte von Day und June in diesem Band. Aber das Ende gefällt mir nicht wirklich. Fast hätte ich lieber ein offenes Ende gehabt oder eines, bei dem ich als Leser weiterdenken muss. So ist es mir zu sehr Friede, Freude und was weiß ich ;)
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TOP 1000 REZENSENTam 10. Februar 2015
“Berstende Sterne” ist der krönende Abschluss von Marie Lu's Jugendbuch-Trilogie “Legend” und ich habe eine Weile gebraucht, um aus dieser fantastischen wie düsteren Geschichte wieder aufzutauchen.

Nach dem mehr als enttäuschenden Ende von Veronica Roth's “Die Bestimmung” hatte ich anfangs meine Zweifel, ob Marie Lu es schafft, den hohen Ansprüchen ihrer Fans gerecht zu werden. Als sie dann noch in einem Interview, kurz vor Erscheinen des Finalbandes, diesen Satz “Ich hoffe, die Leute mögen mich nach dem Ende noch” fallen ließ, wurde mir bang.

Doch das Ende hat mich umgehauen, im positiven Sinn. Es ist perfekt und sollte nicht anders sein.

Marie Lu hat es sogar geschafft, sich erneut zu steigern. Bildgewaltig, dramatisch, actiongeladen und eine Spannungskurve, die nur einen Weg kennt: steil nach oben – Das ist LEGEND.

Anders als bei anderen Mehrteilern lässt hier das Interesse an Days und Junes Liebesgeschichte zu keiner Zeit nach. Zusammen sind sie der Funke, der das Pulverfass in die Luft jagt. Doch die Dreiecksbeziehung, die man im zweiten Band hat kommen sehen, wird jetzt richtig kompliziert. Zwischen Day und June steht nun nicht nur Days tödliches Geheimnis, sondern auch ein anderer Mann, der erfolgreich um Junes Aufmerksamkeit buhlt.

Die Story ist komplex, aber nicht kompliziert. Es gibt viele Handlungsstränge und unerwartete, emotionsgeladene Wendungen, die sich logisch zu einem perfekten Gesamtbild zusammenfügen. Begierig nach mehr, taucht man in die düstere Welt ein und hofft atemlos, dass am Ende doch alles gut wird. Egal wie aussichtslos die Lage auch ist.

Nach diesem grandiosen Finale, toben in mir die unterschiedlichsten Gefühle. Euphorie, weil die Geschichte mich von Anfang bis Ende unglaublich gut unterhalten hat, und Trauer, weil man sich nun von Day und June verabschieden muss.

Diese Trilogie ist einfach grandios!!!

::::: Die genaue Reihenfolge :::::
Band 1: Legend - Fallender Himmel: Band 1
Band 2: Legend - Schwelender Sturm: Band 2
Band 3: Legend - Berstende Sterne: Band 3

Bonus eShort: Legend - Das Prequel
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am 12. September 2014
Buch kam schnell und war gut verpackt. Die Geschichte im dritten Band nimmt gegen Ende eine Wendung die einem zuerst nicht zusagt aber am Schluss kann man es mit einem zufriedenen Lächeln zuklappen. :)
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am 21. Juli 2014
Inzwischen sind acht Monate vergangen, seit June Day das letzte Mal gesehen hat. Sie hat sich in ihr Amt als Princeps-Anwärterin gefügt und begleitet den jungen Elektor Anden auf Reisen und bei seinen Auftritten vor dem Senat. Die beiden scheinen ein Vertrauensverhältnis aufgebaut zu haben, was unter anderem an dem liegt, was Day und June für ihn getan haben. Day hingegen ist noch immer bei Eden, der sich nur langsam von den Strapazen der vielen Tests und Versuche, die an ihm verübt worden sind, erholt. Ihm geht es immer schlechter und seine Ärzte prophezeien ihm nur wenige Heilungschancen. Der Tumor in seinem Kopf wächst unweigerlich. Mit Medikamenten soll der Prozess aufgehalten werden, doch scheinen diese nur wenig zu nützen. Immer wieder erleidet er Krämpfe und Erinnerungslücken. Doch June kann er nicht vergessen. Obwohl er sich damals gegen eine Beziehung mit ihr entschieden hat, vermisst er sie jeden Tag.

Als die Kolonien eine neue Seuche entdecken, geben sie Anden die Schuld an der Ausbreitung und fordern eine sofortige Ausrottung. Einzig Eden scheint einen möglichen Schlüssel in sich zu tragen, doch dafür müsste der Junge erneut in ein Labor. Anden holt Day und Eden zu sich um diese bedeutende Veränderung mit ihnen zu besprechen. Dabei sehen sich June und Day zum ersten Mal wieder und die alten Gefühle erwachen zum Leben. Doch schon kurz darauf werden sie von den Kolonien angegriffen….

"Berstende Sterne" ist inzwischen der dritte und letzte Teil der Legend-Romanreihe aus der Feder der sino-amerikanischen Autorin Marie Lu, die bereits mit ihren ersten beiden Bänden "Fallender Himmel" und "Schwelender Sturm" für einen idealen Lesestoff gesorgt hat. Bei diesem Band stellt sich nun natürlich die Frage: Kann auch der Abschluss überzeugen?
Und die Antwort darauf lautet: Ja, das kann er. Die Umsetzung der Geschichte ist auch in diesem Werk erneut spannend und wunderbar inszeniert gelungen. Allerdings ist es nur möglich in die Handlung hineinzufinden, wenn die ersten beiden Bücher dem Leser bekannt sind. Marie Lu verzichtet auf viele Wiederholungen oder Andeutungen, sondern konzentriert sich bei ihrer Erzählung auf die wesentlichen Bestandteile dieser atemberaubenden letzten Schlacht.

Von Beginn an fällt es leicht, sich auf die Worte der Schriftstellerin einzulassen und sich Day und June lebendig vorzustellen. Wie gewohnt, schildert sie auch in diesem Band die Geschehnisse aus beiden Sichtweisen, wodurch die jungen Hauptprotagonisten lebendig und ausdrucksstark erscheinen. Ihre Emotionen und Empfindungen sind dem Leser präsent und erscheinen glaubwürdig. Marie Lu lässt auch hier keinen Zweifel daran entstehen, dass sämtliche vergangenen Ereignisse ihre Spuren hinterlassen haben.

Die Handlung erscheint gut durchdacht und selbst in harmlosen Situationen ist die unterschwellige Spannung leicht zu spüren. Nur in einige Sequenzen, wenn sich die Ereignisse sich überschlagen, wirkt die Erzählung ein wenig konfus. In diesen Momenten ist es nicht immer ganz einfach, den Faden wieder zu finden.
Mit dem Abschluss einer Trilogie wird viel Hoffnung in die letzten, hoffentlich erklärenden Seiten gelegt. Hier kann der Leser jedoch beruhigt werden, denn die Autorin schafft es glaubwürdig, ein Ende herbei zu führen, welches überraschend und sehr emotional ist. Mit den letzten Sätzen fällt es schwer, einen persönlichen Abschluss zur Geschichte zu finden und sich von den beiden sympathischen Protagonisten zu lösen, die dem Leser in den letzten Jahren so sehr ans Herz gewachsen sind.

Insgesamt kann ich für dieses Werk nur eine große Leseempfehlung aussprechen. Wenn die Umsetzung mich auch nicht hundertprozentig begeistern konnte, so löst Marie Lu alle Fragen auf und lässt die Geschichte würdevoll zum Abschluss kommen. Die Charaktere überzeugen ein weiteres Mal und es gibt ein Wiedersehen mit vielen bekannten Gesichtern. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.
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