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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
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am 20. November 2016
Eine neue Gefahr bedroht das beschauliche Irland und letztendlich die gesamte Welt. Viele Sterbliche fangen an, magische Fähigkeiten zu entwickeln. Die meisten Fähigkeiten sind harmlos, doch einigen Jugendlichen steigt die Macht zu Kopf und sie gefährden das Leben anderer. Walküre Unruh und Skulduggery Pleasant finden heraus, wer hinter dem ganzen steckt. Ein Zauberer, der - wie auch Walküre - seinen wahren Namen kennt. Er hat die wahnwitzige Idee, alle Sterbliche zu Zauberern zu machen... ohne Rücksicht auf Verluste.
Doch Walküre - die auch noch zufällig zwischen den Dimensionen wechselt - merkt, dass diese neu angestrebte Welt dem Untergang geweiht ist.

Nun hat es Derek Landy geschafft. Der siebte Band konnte mich nicht recht überzeugen. Es war wirr, es war zu viel Handlung, es war einfach "too much". So wirklich zur Handlung hat das Buch erst auf den letzten vier Seiten beigetragen und ich hatte mehrmals beim Lesen das Gefühl, dass es sich hierbei um einen Lückenfüller handelt. Gerade so, als würde dem Autor zur Zeit nichts einfallen, aber Hauptsache mal ein Buch geschrieben.

Es lag nicht am Schreibstil, der war gewohnt sarkastisch, gewohnt gut und gewohnt mein Ding. Nur die Story an sich konnte mich nicht richtig packen.

Walküre ist zu Anfang sehr gelangweilt, muss sie sich doch um Sterbliche kümmern, die urplötzlich magische Fähigkeiten entwickelt haben. Hier kümmert sie sich zum Beispiel um Jerry, der glaubt, er sei ein Schmetterling. Er kann tatsächlich fliegen, doch will ihm nicht in den Kopf, dass er Magie in sich trägt und so fliegt er eben einfach in der Gegend herum. Das Risiko, dass er gesehen wird, ist natürlich sehr groß und so kommt Walküre zum Einsatz und muss ihn auf den Boden der Tatsachen zurückbringen. Nur blöd, dass Jerry dies nicht kapiert. Walküre wünscht sich mehr Aufregung und bekommt diese auch prompt.

Ab dann wird es rasant. Das Buch strotzt vor Handlung, es gibt kaum Ruhepausen. Viele Personen kommen zum Einsatz. Es gibt mehrere Handlungsstränge. Erst Walküre und Skulduggery, die sich den nun Magie-bessesenen Personen annehmen müssen, dann geht es um vier Jugendliche, die mit ihrer neu gewonnenen Magie Unheil anrichten. Das Sanktuarium wird von Großmeistern überwacht und dann gibt es da noch die Dimensionen-Wechselei von Walküre und ein böser Zauberer mischt auch noch mit.

Zum Schluss läuft zwar alles zusammen, doch hatte ich das Gefühl, dass es alles nicht so richtig durchdacht war. Es gab einige Ungereimtheiten, der Lesefluss wurde manchmal durch sprunghafte Dialoge gestört. Die Szenen wechselten sehr häufig und es gab Momente, da wusste ich nicht, wo ich mich befand und wer gerade mit wem ein Gespräch führte.

Zwischendrin gab es kurze Einblendungen vom Zombie-König und Tanith. Doch hilfreich waren diese auch nicht. Im Gegenteil, es haben sich nur noch mehr Fragen aufgetan, die es nun schnellstmöglich zu klären gilt.

Ich hoffe, dass dies im nächsten Band nun auch tatsächlich der Fall ist.

Am Ende gab es jedoch eine kleine Überraschung, die unheimlich Lust auf den nächsten Band macht.

Zwei Bände liegen noch vor mir und ich wünsche mir, dass Band 7 einfach nur ein kleiner Ausrutscher war und es in den nächsten Teilen wieder so spannend und interessant wird, wie in den sechs Teilen zuvor.

Fazit:
Diesmal nicht so überzeugend.
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am 7. Januar 2014
Eimtlich ist es sinnlos, vor Beendigung der Reihe eine Bewertung
abzugeben, denn die hängt kritisch davon ab, wie weit die
Hauptfiguren gehen werden, was "Der Zweck heiligt die Mittel"
angeht. Also nur konsequent wäre es, wenn am Ende Vile und
Darquesse die gesamte Menschheit massakrieren und dann sich
gegenseitig...das wird aber nicht passieren, da ich, genial
wie immer, das Ende schon längst kenne, bevor Landy den letzten
Band überhaupt geschrieben hat (und die Vermutung hatte ich
schon längst vor diesem Band, jetzt bin ich mir nur völlig
sicher!) :P
"Inyxlevr vfg avpug Qnedhrffr. Vue Fcvrtryovyq vfg rf."
So, wers ent-ROT13-t, hat selber schuld, und wenn ich voll
daneben liege, könnt ihr mir das in 2 Jahren um die Ohren
hauen. Aber es ist ein verdammtes Kinderbuch[tm], und da werden
die Hauptfiguren nicht einfach auf die dunkle Seite der Macht
überwechseln. Basta.

Dies gesagt, möchte ich noch ein wenig nörgeln, da mir der
Fünfsternehagel sehr gewagt erscheint:
- Der Autor läßt sein "Ach was sind wir cool" lang hängen.
Das ist aber genau das Gegenteil von cool. Wenn Skulduggery
Artemis Fowl anfaßt, wird er supraleitend, bei Percy Jackson
friert er noch ein, und sogar Alcatraz Smedry, den hier
vermutlich leider kein Aas kennt, ist bei weitem cooler.
- Man hat inzwischen Mitleid mit dem armen Scapegrace.
Sollten Sie immer noch darüber lachen, was ihm alles
zustößt...Schadenfreude ist kein schöner Charakterzug.
Epic Fail des Autors, der ihn nicht *hinreichend* richtig
schön evil eingeführt hat!
- Ach Gottchen, jetzt muß Landy schon Paralleldimensionen
erfinden, weil ihm vor Hauptfigurenmassakrieren die
Hauptfiguren ausgehen :P Was wird das, Bewerbung um den
Nibelungenlied-Preis?
Also zusammengefaßt, der Autor zeigt gewisse technische
Schwächen. Aber es scheppert so schön. Und wenn, s.o.,
der Autor mutig genug ist, die aufgeworfenen moralischen
Fragen frontal anzugehen und nicht mit einem Cop-Out
alles zu vergeigen, dann soll er den fünften Stern
auch retroaktiv kriegen.
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am 1. November 2013
Derek Landy liefert mit Band 7 seiner Pleasant-Reihe eine passende Fortsetzung. Eine inhaltliche oder gar qualitative Steigerung gelingt ihm allerdings nicht so richtig.

Kurz zur Story

Normale Menschen können plötzlich Magie wirken. In Irland beginnt sich ein Chaos breitzumachen. Walküre Unruh und Sculduggery Pleasant haben alle Hände voll zu tun, das Problem zu lösen und tappen schließlich in eine Falle, die sie mit einer anderen Dimension in Kontakt bringt. Da der Rest der Magierwelt dem irischen Ältestenrat ein befristetes Ultimatum gestellt hat, das Durcheinander in den Griff zu bekommen, stehen die beiden Helden gewaltig unter Druck.

Zwischen den Dimensionen hin- und hergerissen, überwältigen die beiden schließlich den Verursacher allen Übels. Irland und die ganze Welt sind am Ende vor dem absoluten Chaos gerettet, wobei allzu viele Fragen offen bleiben und der erkämpfte Frieden offensichtlich nicht von Dauer sein wird.

Mehr an dieser Stelle nicht, um den Lesespaß nicht zu verderben.

Einschätzung zum Buch

Natürlich bleibt Derek Landy bei seinem altbewährten Schema. Die Dialoge sind witzig, die Story erscheint uns filmreif und wir werden zwar mit einer Menge Details konfrontiert, doch nur an den Stellen mit Hintergründen versorgt, an denen es wirklich notwendig zu sein scheint.

Leider scheint Walküre Unruh, die ja über die Serie eine junge Frau geworden ist, in der Vorstellungswelt des Autoren weder reifen, noch erwachsen werden zu dürfen. Ihre Selbstreflexionen sind, sofern der Autor welche zulässt, recht dürftig. Sculduggery dagegen entpuppt sich mehr als Held, der mit seinen inneren Widersprüchen immer besser zurechtzukommen scheint.

Wer die gesamte Serie kennt und etwas mehr erwartet, dürfte von den sich immer schemagleich wiederholenden Dialogen, insbesondere von denselben Pointen etwas gelangweilt sein. Hier wäre vielleicht mehr Abwechslung besser gewesen.

Wie schon beim 6. Band stelle ich auch bei dieser Fortsetzung fest, dass der Autor die Kampfszenen zu detailiert darstellt, in gewisser Weise auch zu viel Kampf und zu wenig substanzielle Handlung anbietet. Action ist mehr als nur Mord und Totschlag. Und zu viel Mord und Totschlag übrigens können langweilen, mindestens abstumpfen.

Das Ende überrascht einwenig, ist als Cliffhanger aber trotzdem nicht die beste Lösung.

Den Untertitel des Buches finde ich übrigens ein Bisschen irreführend, da es tatsächlich kein Duell zwischen Dimensionen und keines der Dimensionen gibt. Vielmehr sind es die Hauptprotagonisten, die zwischen den Dimensionen hin- und hergerissen werden.

Fazit

Durchaus lesenswert, weil Landy mit witziger, flotter Schreibe den Leser bei der Stange zu halten weiß. Für die Serienfans ist es eine passende Fortsetzung. Und auch wenn ich das Buch für schwächer als die vorhergehenden Bände halte, hatte ich beim Lesen Spaß.

Lesespaß: ja klar
Lesefluss: sehr gut
Schreibe: witzig, locker, teilweise etwas zu böse
Story: fließend, temporeich, teilweise brutal
Spannung: in Wellen
Action: hoch, an manchen Stellen vielleicht zuviel

Zielgruppe: Freunde von Fantasy mit einem gewaltigen Schuss an schwarzem Humor
Zielgruppenalter: ab ca. 14 Jahre bis 100++

Bewertung: vier Sterne

Kaufempfehlung? Ja, doch man sollte die gesamte Serie lesen.
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am 11. Januar 2014
Es passieren seltsame Dinge. Ganz gewöhnliche Menschen entwickeln plötzlich, über Nacht, magische Fähigkeiten. Sie entwickeln übernatürliche Kräfte, können fliegen aber auch andere Personen allein durch ihre Willenskraft umbringen.
Das versetzt die magische Welt natürlich in helle Aufregung und ruft die Ältesten der anderen Sanktuarien auf den Plan. Erskin Ravel, Grässlich und den anderen irischen Magiern wird nahe gelegt innerhalb einer Woche die Lage wieder in den Griff zu bekommen, andernfalls sehe man sich gezwungen von außen einzugreifen. Jetzt sind Skulduggery Pleasant und Walküre Unruh natürlich gefragt, herauszufinden wer den Sterblichen diese magischen Fähigkeiten verleiht und vor allem zu welchem Zweck.
Können die beiden Detektive Licht ins Dunkle bringen? Schaffen sie es auch diesmal das Schlimmste zu verhindern? Und was macht eigentlich Walküres Spiegelbild so den ganzen Tag?

Derek Landy ist auch dieses Mal wieder eine fantastische Geschichte gelungen. Seine Phantasie scheint unerschöpflich zu sein. Als Hörer wird man immer wieder aufs neue von den facettenreichen Charakteren und der detailreichen Handlung überrascht.
Allerdings zieht sich die Handlung ab der Hälfte etwas in die Länge und auch manche Kampfsituationen sind sehr genau beschrieben und für meinen Geschmack etwas zu ausführlich gehalten.
Was mir allerdings allgemein bei der Skulduggery Reihe gefällt, sind die Konversationen hautpsächlich zwischen Skulduggery und Walküre, die meist Recht sarkastischen sind. Das gefällt mir richtig gut. Auch reagieren beide in gefährlichen Situationen immer gelassen. Hektik und grenzenlose Panik kommen nicht auf.
Eine Szene, die ich besonders lustig finde, ist die als Walküre auf den Jungen Jerry Houlihan aufpassen muss bis die Sensenträger kommen. Der Teenager denkt er sei ein Schmetterling, zieht seine Hose aus, da Schmetterlinge ja keine brauchen, klettert auf einen Baum und möchte fliegen. Denn Schmetterlinge machen ja so was. :-) Walküre hat alle Hände voll damit zu tun ihn unter Kontrolle zu halten. Sehr amüsant!

Zu dem Sprecher Rainer Strecker muss ich nicht viel schreiben. Durch ihn bin ich hautpsächlich an der Serie "hängen" geblieben. Er gibt jeder einzelnen Figur seine eigene Persönlichkeit. Ganze Bilderbücher entwickeln sich im Kopf der Zuhörer, bereits nach wenigen Sekunden. Ich hoffe er bleibt der Reihe als Sprecher treu. Jemand anderen kann ich mir beim besten Willen nicht dafür vorstellen.

Das Hörbuch kann ich nur empfehlen und wer die Reihe noch nicht kennt, sollte unbedingt einmal reinhören!
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am 12. Februar 2016
Inhalt

Warum haben ganz normale Sterbliche plötzlich magische Fähigkeiten? Die wenigsten können damit umgehen. Wie zum Beispiel Jerry, der sich für einen Schmetterling hält. Ausgerechnet Walküre muss ihn ständig aus der Luft holen und das nervt. Schließlich wurde sie zur Weltenretterin ausgebildet und nicht zum Babysitter für durchgeknallte Sterbliche.
Aber einige dieser Neu-Magier entwickeln so starke Kräfte, dass sie eine blutige Spur der Verwüstung durch das ganze Land ziehen.
Nur ein sehr mächtiger Zauberer kann ihnen diese unglaubliche Macht gegeben haben. Einer, der seinen wahren Namen kennt.
So wie Walküre selbst. Und er muss unbedingt gestoppt werden!
[ Quelle: Loewe ]

Meine Meinung

Ich liebe die Idee hinter diesem Buch, speziell hinter diesem Teil der Reihe. Stinknormale Sterbliche fangen plötzlich an, durch die Welt zu zaubern, verwandeln sich in übernatürliche Wesen und tauchen in die Welt der Magie ein. Sowas liebe ich! Da ist soviel Potenzial dahinter. Wie gehen die Sterblichen mit ihren Kräften um? Was genau werden sie plötzlich können?

Bis auf eine kleine Clique Jugendlicher geht dieser Strang aber recht schnell verloren, was ich unglaublich schade finde. Die Idee ließ soviel Raum für Ideen und Abenteuer, doch leider hat Derek Landy hier nicht sein ganzes Können (und die letzten sechs Bände haben gezeigt, dass er das definitiv hat) gezeigt.

Auch fiel mit der Einstieg ins Buch dieses Mal nicht so leicht, wie ich es von den Büchern der Reihe gewohnt war. Normalerweise gehe ich immer mit großer Vorfreude an die Skulduggery-Bücher heran und es dauert zumeist nicht länger als fünf Minuten, bis ich total in die Geschichte eingetaucht bin. Doch bei Duell der Dimensionen hab ich einige Seiten gelesen und dann das Buch wieder weggelegt, weil es mich einfach nicht fesseln konnte. Dann hab ich wieder 15 Seiten gelesen und es wieder weggelegt und so weiter... Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich für die Story begeistern konnte.

Als es dann aber soweit war, war ich überrascht von den Detailgenauigkeit dieses Teils. Derek Landy hat mich mit der Aufteilung in mehrere Handlungsstränge, die am Schluss alle passgenau ineinandergreifen, wirklich positiv überrascht. Allerdings war der Weg dorthin ebenfalls sehr steinig. Denn genau diese zahlreichen Handlungsstränge waren zwar gut nachvollziehbar, aber irgendwie zu viel des Guten. Die Sprünge zwischen den Handlungen konnten einfach keine Spannung erzielen, sondern waren an manchen Stellen schnell ermüdend.

Sehr gestört hat mich die plötzlich aufwallende Brutalität in Duell der Dimensionen. Auch vorher schon ging es immer hoch her, es wurde gekämpft, sich geprügelt, sich bekriegt... Aber alles in einem gut ausgewogenen Maß. Doch plötzlich werden Köpfe abgeschlagen, Gedärme finden einen neuen Aufenthaltsort außerhalb eines Körpers, Blut wird literweise verspritzt.... Ich bin wahrlich nicht zartbesaitet und bei Thrillern oder Krimis macht mir auch die gröbste Gewalt nichts aus. Aber als ich das letzte Mal nachgeschaut habe, fanden sich die Skulduggery Pleasant-Bücher noch in der Jugendbuchabteilung in der Buchhandlung. Und ob es da ein solches Ausmaß an Brutalität braucht, kann wohl diskutiert werden.

Aber auch wenn mein ganzes Rumgemeckere nun darauf schließen lassen könnte, dass mir der siebte Teil der Reihe nicht gefallen hat, kann ich das so nicht bestätigen. Denn Derek Landys Schreibstil ist wieder einmal ganz besonders, denn ich mag seinen Humor einfach unglaublich gerne. Die Dialoge zwischen Skulduggery und Walküre können gar nicht zahlreich genug sein, ich lese sie einfach immer wieder gerne.

Wirklich gut gefallen hat mir auch das letzte Kapitel, das schon auf die Geschichte zu Band 8 hinweist und der scheint richtig gut zu werden. Natürlich bleibt man mit einem miesen Cliffhanger zurück, aber ich freu mich schon tierisch darauf, weiterzulesen.

Mein Fazit

Der zwischenzeitlich siebte Teil der Erfolgsreihe weist deutlich mehr Mängel auf als seine Vorgänger. Daher kann er auch nicht mit den Rest der Reihe mithalten und das trotz einer tollen Idee. Trotzallem ist das Buch natürlich für Fans der Reihe ein absolutes Muss und wenn man das eine oder andere Auge hinsichtlich der überraschenden Brutalität zudrückt, kann man trotzdem viel Spaß beim Lesen haben. Auch der gewohnt witzige, spritzige Schreibstil von Derek Landy macht Duell der Dimensionen wieder zu einem tollen Buch.
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am 17. April 2016
Irgendwas läuft gar nicht mehr korrekt ab in der Welt der Menschen, denn einige Nicht-Magier haben plötzlich und unerwartet magische Fähigkeiten. Das stellt das irische Sanktuarium vor große Probleme, denn eine Erklärung gibt es nicht. Es ist augenscheinlich nichts Ungewöhnliches passiert, was dieses plötzliche Auftreten von Magie erklären könnte. Zwar "bieten" andere Saktuarien ihre Hilfe an, doch defakto ist es so, dass sie das irische Sanktuarium unter Druck setzen und Großmagier Erskin Ravel und seinen Ältesten Grässlich Schneider und Madame Misty eine Woche Zeit haben, die Situation unter Kontrolle zu bringen, ehe die anderen Sanktuarien Maßnahmen ergreifen.

Wie gewöhnlich bei unerklärlichen und gefährlichen Aktionen werden Skulduggery Pleasant und seine Partnerin Walküre Unruh mit den Ermittlungen beauftragt und tatsächlich finden sie heraus, dass alles auf einen einzigen Magier zurückzuführen ist: Argeddion. Dieser ist der einzig bekannte Magier (neben Darquise), der seinen wahren Namen kennt und der dadurch unermessliche Macht erhalten hat. Jedoch ist Argeddion Pazifist und seit 30 Jahren in einem künstlichen Koma, um seine Kräfte zu bändigen. Wie kann er dann solch ein Chaos anrichten?

Derweil versetzen die Teenager Kitana, Doran, Sean und Elsie die Stadt mit ihren magischen Fähigkeiten in Angst und Schrecken. Sie begehen unzählige Verbrechen, die schlussendlich auch in einem Mord ausarten. Um sie aufzuhalten, bedarf es aller magischen Fähigkeiten, die Skulduggery und Walküre aufbringen können und selbst dann ist ein siegreicher Ausgang dieser Schlacht ungewiss ...

Das 7. Band der Skulduggery-Pleasant-Reihe! Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Ich muss sagen, ich fand es diesmal nicht ganz so einfach, den Überblick zu behalten, denn tatsächlich spielt dieses Buch nicht nur in mehreren, parallel verlaufenden Handlungssträngen, sondern auch in einer zweiten Dimension. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet. Besonders beeindruckt hat mich in diesem Band die Nebenfigur des Spiegelbildes von Walküre Unruh, denn dieses hat in den letzten Bänden eine stetige Entwicklung durchgemacht, die so gar nicht geplant oder gar gewollt war, denn von einem "einfachen" Spiegelbild kann hier nicht mehr die Rede sein. Den Schreibstil fand ich sehr packend zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch spannende Lesestunden bereitet hat.
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am 19. Januar 2014
Wer Harry Potter mochte, wird die Abenteuer rund um Walküre Unruh und den Skelett-Detektiv Skulduggery Pleasant lieben.
Wenn ihr also bereit seid, für eine Geschichte voller Action, voller Verrat, voller Liebe und vor allem voller Überraschungen, dann greift bei dieser Serie zu.
Alles beginnt in Band 1, als der Lieblingsonkel der 12jährigen Stephanie Edgley stirbt und sie herausfindet, dass er sich zu Lebzeiten intensiv mit Magie und Zauberei beschäftigt hat.
Nicht mit Zaubertricks, sondern mit echter Magie.
Und ehe das Teenie sich versieht, führt's ein Doppelleben. Einerseits als unglaubliche Walküre Unruh an der Seite eines Detektivs, von dem jedoch eigentlich nur noch ein Skelett übrige ist, der aber trotzdem höchst lebendig ist. Andererseits aber bleibt sie trotzdem noch die brave Stephanie, die zur Schule gehen und die auch auf ihr kleines Schwesterlein aufpassen muss.
Dank ihrer eigenen erwachenden magischen Kräfte schafft sie den Spagat - und macht kurzerhand für die Zeit, in denen sie wieder mal die Welt retten muss, ihr Spiegelbild zur Ersatz-Stephanie.
Und damit geht's so richtig los.
Die Handlung rast mit einer Geschwindigkeit, welche - wenn ich mir den Vergleich erlauben darf - die Harry-Potter-Story am Rollator gehen lässt. Vor allem dann, wenn aus Walküre auch noch zur mächtigen und gar nicht netten Darquise wird.
Wie das kommt, lest ihr aber am besten selbst.
Die Dialoge - vor allem zwischen Skulduggery Pleasant und Walküre Unruh - triefen nur so von einem sarkastischen Humor, der Lesespaß garantiert.
Autor Derek Landy zeichnet die Charaktere alle handelnden Personen derart detailgetreu, dass man schon nach kurzer Zeit nicht mehr nur ein Buch liest, sondern sich mitten in der Geschichte befindet.
Vielleicht mag man an mancher Stelle als Erwachsener denken: "Das ist doch nichts für Jugendliche".
Denn vor allem im siebten Band "Duell der Dimensionen" geht's sehr zur Sache.
Aber schon meine Große, die dieses Jahr dreizehn wird, ist da ganz anderer Ansicht.
Und eigentlich hat sie recht.
Denn Derek Landy entwickelt die Geschichte eben von Band zu Band weiter. Das war und das ist auch bei anderen Serien so.
Und wenn man ganz ehrlich ist, war ja auch Harry Potter nie ein Buch über das Liebesleben der Gänseblümchen.
Auf die Handlung der einzelnen Bände von eins bis sieben will ich nicht en detail eingehen.
Das kann man auch bei dem großen Buchhändler im Internet nachlesen.
Lesenswert sind sie alle.
Wenn man dieses Genre mag.
Und deshalb warte ich jetzt nicht nur ungeduldig auf Band acht und auf die erste Verfilmung, die 2015 in die Kinos kommen soll, sondern gebe der kompletten Reihe bis hierher volle fünf Sterne!
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am 14. Oktober 2014
„Skulduggery Pleasant – Passage der Totenbeschwörer“ und „Skulduggery Pleasat – Duell der Dimensionen“ von Derek Landy sind der sechste und siebte Teil dieser Reihe.

Wer ist der Todbringer? Und was ist die Passage? Das fragen sich viele in der Zauberwelt. Skulduggery und Walküre sind natürlich an diesem Fall dran. Im siebten Teil geht es dann um Menschen die plötzlich magische Fähigkeiten haben und was dahinter steckt.

Walküre hat es in Liebesdingen nicht leicht. Fletcher und der Vampir. Ihr ist klar, dass es nicht immer so weiter laufen kann. Doch zählt für sie erstmal, dass sie glücklich ist. Auch hat sie mit Darquise zu kämpfen, die ja in ihr drin bzw. ein Teil von ihr ist. Das was Darquise tun könnte, macht ihr zu schaffen.

Wie gewohnt lässt Derek Landy seine Charaktere auflaufen und sorgt für den ein oder anderen Wesenszug oder Taten, die man so nicht von ihnen erwartet hat. Somit merkt man als Leser, dass die Charaktere eine tolle und auch interessante Tiefe aufweisen.

Man lernt nie aus in der Welt rund um den Detektiv. Es gibt immer etwas Neues zu entdecken. Sei es ein neuer Charakter, neue Dinge, Zauber etc. Doch wirken sie dabei nicht einfach reingeschmuggelt. Nein sie sind festverankert in der Geschichte und man lernt ja als Leser mit Walküre.

Obwohl die Handlung in allen Büchern ähnlich ist, geben die besonderen Wendungen jedem Teil seinen eigenen Charme und die nötige Spannung. Es wird also auch nicht nach sieben Teilen langweilig. Ganz im Gegenteil es ist einfach genial wie sich die Charaktere im Laufe der Bücher entwickeln und was von ihnen alles so ans Tageslicht gerückt wird.

Das Cover gefällt sind wieder richtig gut gelungen und passen prima zum Rest.

Die Spannung war groß für mich. Hält die Reihe sich oder fällt es ab? Es hat sich prima gehalten und wieder richtig Spaß gemacht! Ein paar Mal musste ich tief die Luft anhalten und dachte „Nein das darf nicht wahr sein!“
Deswegen gibt es 4 ½ von 5 Wölfen!
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am 17. Februar 2014
Klappentext

Warum haben ganz normale Sterbliche plötzlich magische Fähigkeiten? Die wenigsten können damit umgehen. Wie zum Beispiel Jerry, der sich für einen Schmetterling hält. Ausgerechnet Walküre muss ihn ständig aus der Luft holen und das nervt. Schließlich wurde sie zur Weltenretterin ausgebildet und nicht zum Babysitter für durchgeknallte Sterbliche.
Aber einige dieser Neu-Magier entwickeln so starke Kräfte, dass sie eine blutige Spur der Verwüstung durch das ganze Land ziehen. Nur ein sehr mächtiger Zauberer kann ihnen diese unglaubliche Macht gegeben haben. Einer, der seinen wahren Namen kennt. So wie Walküre selbst. Und er muss unbedingt gestoppt werden!

Meine Meinung

Derek Landy hat mich mit seinen genialen Ideen und seinem mehr als sarkastischem Humor auch im 7. Teil überzeugen können. Der Anfang war in diesem Band etwas träge, nimmt dann aber ganz schnell an Fahrt auf. Die magische Welt wird wieder sehr gekonnt in Szene gesetzt, jedes Detail passt und die vielen einzelnen Bestandteile geben ein passendes Gesamtbild ab.

Der Großmagier Ravel und unser alter Bekannter Grässlich haben dieses Mal sehr entscheidende Rollen zu vertreten, denn das Sanktuarium muss sich nicht nur gegen böse Mächte, die eigentlich gutes wollen wehren, sondern auch noch gegen die Übernahme durch die anderen Sanktuarien.
Stephenie alias Walküre wird immer erwachsener, aber nicht minder brutal und radikal in ihren Ansichten. Das Verhältnis zu Skulduggery hat sich zu einer bedingungslosen Freundschaft entwickelt, die den beiden sehr bewusst ist - obwohl sie es tunlichst vermeiden es zu erwähnen. Aber manche Situationen erfordern dann doch ein ehrliches Wort.

"Ich brauche keinen verständnisvollen Skulduggery. Ich brauche dich so, wie du bist: reserviert, verantwortungslos, arrogant. Dafür liebe ich dich. Dafür erlaube ich dir, deine Zeit mit mir zu verbringen." S. 305

Die neu aufgetauchten Figuren haben Skulduggery und Walküre ein Feuerwerk an explosiver Mischung beschert; ihr Charakter ist auf jeden Fall ungewohnt und überraschend, um sie aufzuhalten, müssen unsere Helden dieses Mal beide über ihre Grenzen gehen.

In diesem Band stand für mich der Humor im Vordergrund, so oft wie hier hab ich noch bei keinem Band dieser Reihe schmunzeln müssen. Die Dialoge vor allem zwischen Skulduggery und Walküre triefen geradezu vor trockenem Humor und auch andere Situationen sind komisch und amüsant. Dafür ist die Spannung hier für mich manchmal etwas auf der Strecke geblieben. Ebenso empfand ich ein leichtes Ungleichgewicht: manche Szenen endeten zu abrupt und hätten ruhig noch besser ausgebaut werden können - andere wiederum verloren sich zu sehr im Detail.
Gerade am Ende allerdings überstürzen sich die Ereignisse und es gibt natürlich wieder ein dramatisches Finale mit einem bösen Cliffhanger ;)

Fazit

Alles in allem ein neues spannendes Abenteuer der Superlative, in der natürlich wieder der Kampf um Macht und das Bedürfnis, die Welt zu retten, im Vordergrund stehen – allerdings dieses Mal auf eine ganz besondere Weise. Streckenweise war der Erzählfluss nicht ganz so mitreißend, was die genialen Dialoge aber wieder wettgemacht haben. Der sarkastische Witz von Derek Landy ist total mein Geschmack :)

© Aleshanee
[...]
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am 18. Februar 2015
Also, ich gebe es zu dieses Buch habe ich nicht über Amazon Kindle gekauft sondern mir in der Stadtbücherei ausgeliehen und zwar den ganzen Schwung und die neuen immer gelesen wenn sie raus kamen !
Darum bewerte ich mal im Schwung die Reihe:

Auch o.k. es ist eigentlich ein Jugendbuch, aber auch Erwachsenen die einen Hang zur Urban-/Dar- Fantasy haben können es sich getrost kaufen/ausleihen es ist kein Kinderbuch.

Ein wenig drängt sich auch der Vergleich mit Harry Potter auf, aber keine Angst.

Bei beiden Reihen geht es um eine parallele Magiergesellschaft, damit endet aber auch schon die Ähnlichkeit.

Bei Skulduggery Pleasant geht um Charaktere die nicht rein gut oder Böse sind sondern alle Ihre Ecken und Kanten haben die im Laufe der Bücher immer ausgeprägter werden und teilweise von Gut nach Böse wechseln. Die Fronten sind nicht immer so klar und es gibt auch Verrat und Überraschungen.
Die Reihe ist durchaus keine leichte Koste und lebt von seiner düsteren Atmosphäre, witzigen Dialogen und viel schwarzem Humor und natürlich der Entwicklung der beide Hauptpersonen.

Wer dies Buch als Jugendbuch kaufen möchte Obacht, es wird geköpft, gefoltert, aufgeschlitzt, verbrannt und seziert. Daum weil ich nicht ab welchem Alter ich es ruhigen Gewissens empfehlen kann. Die düstere Stimmung und die Anschaulichkeit der gruseligen Szenen steigert sich von Buch zu Buch.

Unser Sohn (11) ist eigentlich recht unempfindlich bei Büchern, aber bei Buch 4 hat er dann doch gesagt das es ihm zu gruselig wurde und wir haben dieses Buch im Zuge unserer Abendgestaltung zusammen gelesen ( das war das zweite mal das ich die Reihe gelesen habe). Wir haben das für unseren Sohn dann eingestellt.
Also Vorsicht wenn Ihr es für Kinder/Jugendliche kauft !!!
Ich selber habe die Reihe bis zum Ende gelesen und freue mich schon auf den nächsten Teil !!!

Ansonsten für alle Fans des Urban - Fantasy ein muss vor allem wenn man etwas mit viel Humor sucht, das definitiv nicht von der Romantik-Welle beeinflusst ist !!!
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