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Kundenrezensionen

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am 29. Oktober 2011
Vorab muss erwähnt werden, daß der Löwe Verlag im Herbst letzten Jahres, beim Erscheinen von Band 4 (Sabotage im Sanktuarium) die Fans aufgerufen hatte, sich eine Figur auszudenken. Diese wollte Derek Landy in einer Kurzgeschichte verarbeiten, was er nun auch mit "Skulduggery Pleasant - Myosotis Terra" umsetzt. Das Heftchen liegt dem sehr dicken Band 5 zusätzlich bei.
Doch nun zum Buch. Derek Landy stürmt schon am Anfang der Geschichte in seiner gewohnt lockeren und doch fesselnden Erzählweise sofort mitten in das Geschehen hinein. Dieses mal will Walküre, in diesem Band auch manchmal Wallie genannt (was mich unpassenderweise an die Geier-Wallie aus einem alten Western denken lässt), die Welt retten. Da sie in einer Vision sah, dass sie selbst in Gestalt der bitterbösen Darquise die Welt zerstören wird, versucht sie im Alleingang ohne Skulduggery die Zukunft zu verändern, was sie damit erreichen will, daß sie ihren richtigen Namen versiegeln lässt. Kann sie dies erreichen und bringt es den gewünschten Erfolg?
ICH werde es euch nicht verraten.
Es macht aber auf jeden Fall Spaß zu erleben, wie sich Walküre weiterentwickelt und wer denn nun ihr Freund werden wird, Fletcher der Teleporter oder der liebestolle Vampir Caelan?
Dieser neue Band unterscheidet sich aber auch in verschiedenen Punkten sehr von seinen Vorgängern:
Er ist immer noch mit Humor und bissigen Seitenhieben durchzogen, aber es ist meiner Meinung nach auf ein sinnvolleres Maß reduziert. Beim Showdown geht es nun auch etwas härter zur Sache, es fliegen Köpfe und es wird auch mal die eine oder andere Kehle herausgerissen. Definitiv ist er deshalb mehr für die Altersklasse ab 15 oder 16 geeignet, was aber nicht heissen soll, dass er nicht empfehlenswert ist, im Gegenteil: Derek Landy läuft nun wirklich zur Hochform auf und macht es uns schwer, auf den nächsten Band zu warten. Die schon gewohnt hohe Spannung hat er nochmal etwas gesteigert und die neu hinzugekommenen Charaktere sind glaubwürdig und schön herausgearbeitet. Allerdings ist es oft unabdingbar, dass man die Serie als Ganzes kennt und die Zusammenhänge zu verstehen.

Wertung:
6 von 5 Totenschädeln :-)

Rezension © 2011 by Klaus Spangenmacher für BookOla.de
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am 10. Oktober 2011
Das Äußere des Buches ist wie schon bei den Vorgängerwerken sehr angenehm gestaltet. Der Einband lässt sich mit seinen verschiedenartiggen Drucken gut fassen und fügt sich angenehm in das bisherige Erscheinungsbild der Serie. Die "vielarmige" Covergestaltung passt zum Inhalt des Buches.

Wieder einmal befinden wir uns an der Seite von Skulduggery Pleasant und Walküre Unruh, inmitten eines sich wieder etablierenden irischen Sanktuariums. Zumindest wird der Versuch unternommen, sich zu etablieren, denn eingedenk der vorherigen Geschnisse (an die dieser Band fließen und ebenso mühelos anknüpft) stellt dies kein leichtes Unterfangen dar.
Man trifft auf alte Freunde und ebenso alte Feinde. Doch sind auch neue Personen zu entdecken, die wie immer mit interessanten und einmaligen Fähigkeiten zu brillieren wissen und für eine Geschichte sorgen, die zu fesseln weiß. Spannung wechselt sich mit dem dieser Serie innewohnenden Humor ab, ohne jedoch offenkundig "funktionalisiert" zu werden. Die beschriebene Handlung und die Emotionen (sowohl der Charaktere als auch die des Rezipienten) wirken organisch und schaffen ein freudiges Leseerlebnis.

Dieses Buch treibt den größeren Plot, der in vorherigen Bänden schon durch die Besonderheit Walküres und ihrer Abstammung von den Urvätern angedeutet wurde, weiter voran und bildet aus diesen Mosaikteilen nach und nach ein neues und einzigartiges Bild. Doch noch immer gibt es genügend Rätsel und auf jede Erklärung vorhergehender ungelöster Plotfragen kommt mindestens eine neue Variable: Was ist das dunkle Geheimnis Skulduggerys? Was für ein Geschwisterchen wird Stephanie bekommen? Ist Darquise überhaupt aufzuhalten? Und wie weit ist ein jeder bereit zu gehen, wenn er vor die Wahl gestellt wird, sich für oder wider seinen Freunden zu entscheiden?

Ebenso wie Walküre älter, reifer und erfahrener wird, so verändert sich auch die "Tiefe" der Serie: Es wird düsterer, die Verdammnis naht in Form Darquise und sie ist verdammt schlecht gelaunt; die Grenzen zwischen Gut und Böse werden weniger hart gezeichnet, es bilden sich neue Facetten. Neue Konflikte entstehen und vage angedeutete Gefühle und Sorgen werden erstmalig benannt.

Walküre wird erwachsener und die Reihe um den Skelett-Detektiv wird es ebenfalls...
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am 19. Dezember 2011
Walküre weiß ihren wahren Namen und er könnte nicht furchteinflößender sein - sie ist Darquise! Wird sie die Welt zerstören, weil jemand durch ihren Namen Macht über sie hat? Um das zu verhindern, muss sie ihren Namen versiegeln lassen. Doch da sie niemand traut, sucht sie ganz allein nach einen Weg und gerät dabei an den zwielichtigen Doktor Nye. Währenddessen wollen die Totenbeschwörer es genau wissen: Ist Walküre der Todbringer? Um ihre Machenschaften zu verschleiern, scheuen sie nicht davor zurück, einen Restanten einzusetzen. Doch dieser entwischt und damit nimmt das Unheil seinen Lauf ...

Im fünften Teil der auf neun Bände ausgelegten Serie ist der Name ist Programm: Die Restanten sind los und sorgen für ein heilloses Chaos. Werden Walküre und Skulduggery es schaffen, die Restanten wieder einzufangen? Doch wie es sich für einen echten Skulduggery Pleasant gehört, gibt es auch sonst noch allerhand aufzudecken: Wer hat den Killer Tesseract angeheuert? Was führen die Kinder der Spinne im Schilde? Und was verbirgt sich hinter den Todbringer? Mit von der Partie sind natürlich auch wieder alte und neue Freunde wie Feinde.

Dieser Teil der Serie ist in gewohnter Manier verfasst: Humorig, actionreich, gespickt mit punktgenauen Dialogen und voller Geheimnisse sowie Intrigen. Außerdem erfährt der Leser neues Hintergrundwissen über die Protagonisten. Dennoch bin ich nicht ganz zufrieden mit dem Buch, denn unterm Strich erfährt einfach viel zu wenig Neues. Es werden eine Handvoll neue Charaktere eingeführt, Andeutungen gemacht und mit den Figuren ein paar Züge gemacht. Aber aus meiner Sicht kann die Kernhandlung bequem in zwei, drei Sätzen zusammengefasst werden. Selbst wenn ich die vermutlich für die weiteren Bände noch interessante Details in eine Zusammenfassung aufnehmen würde, wäre diese wesentlich kürzer als meine Rezension. Das hinterlässt im Rückblick dann doch ein eher schales Gefühl. Nur das Ende bot einen ziemlich spannenden Ausblick und machte deutlich, aus welcher Richtung im nächsten Teil Ärger drohen wird. Die Rezension klingt jetzt schlimmer, als es war: Wenn ich nicht die ganze Zeit darauf gewartet hätte, dass mal Licht in das Dunkle einiger Angelegenheiten gebracht wird, hätte ich mich ziemlich gut amüsieren können. Auch wenn ich nie verstehen werde, was Walküre an Fletcher findet ...

Der deutschen Ausgabe liegt die Kurzgeschichte "Myosotis Terra" bei. Diese entstand durch einen Wettbewerb, dort sollte eine Figur beschrieben und mit Namen versehen werden. Der Hauptpreis war der Auftritt im Rahmen einer Kurzgeschichte, geschrieben von Derek Landy. Sie ist ganz interessant, aber für mich kein Kaufargument.

Wer noch keine großen keine Antworten erwartet, sondern in gewohnter Manier unterhalten werden will, wird hier seinen Spaß haben

4 Sterne
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am 26. Januar 2012
Ich möchte mich den meisten Rezensionen hier anschließen, was die Spannung und den Handlungsstrang angeht.
Das Lesen macht -immernoch- Spaß und trotz einiger etwas langatmiger Stellen ist man immer gespannt wie es weitergeht (mehr als einmal überschreitet man dann die selbstgesetzte Lesegrenze von "nurnoch diese Seite, dann hör ich erstmal auf...")
Die Figuren selbst und die Geschichte überzeugen absolut!
In diesem eigentlich ganz angenehmen Lesefluss ist es mir allerdings noch häufiger als in den vorherigen Bänden passiert, dass ich plötzlich stutze und mich fragte: "Was habe ich da grade gelesen???"
Leichen und die Art wie sie am Boden liegen, blutige Kammern, abgetrennte Gliedmaße, splitternde, Organe durchbohrende Knochen, das Flehen nicht getötet zu werden... das alles so beiläufig beschrieben wie eine Landschaft. Es betrifft einen nicht wirklich - man spürt zwar irgendwie das Grauen das dahintersteckt, aber trotz allem kann man ohne großes Schauern weiterlesen.
Wenn man sich dieses Szenario mal ohne Text im Detail vorstellt... man landet unweigerlich bei vergleichbaren Szenen aus SAW und ähnlichen Filmen.
Wie man aus den Rezensionen sehen kann, wird die Reihe anscheinend von vielen Erwachsenen gelesen. Ich denke, das hat seine Gründe. Es ist meiner Meinung nach kaum noch Jugendliteratur für die Altersgruppe der 12 bis 15 Jährigen. Eltern, die überlegen, ihren Kindern Bücher aus der Reihe zu schenken, sollten sie auf jeden Fall vorweg selbst einmal gelesen haben - es könnte hinterher Klärungsbedarf geben!
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am 29. November 2011
Also ich hab das Buch vor knapp 3 Wochen zu Ende gelesen und das an 3 Abende. Ich lese die Skulduggery Reihe wirklich sehr gerne und freue mich auch immer wieder über jeden neuen Teil. Ich empfinde den 5ten Teil als einen der Besten, aber er hat auch seine Schattenseiten. Man merkt, ähnlich wie bei Harry Potter, dass die Bücher immer düsterer werden.
Bzw. bei Derek Landy wirken sie einfach immer brutaler und gewalttätiger als der voran gegangene Teil. Er kann es einfach nicht verbergen, dass er eigentlich aus deinem ganz anderen Genre, als die Jugendliteratur kommt.
Diesmal hat er über die Strenge geschlagen indem er eine Entfernung des Herzen ziemlich genau beschreibt. Ich will jetzt nicht zuviel auf die Situation eingehen, immerhin will ich nicht unnötig, oder zuviel Spoilern.
Ich war jedenfalls froh als das Kapitel darüber zu Ende war.
Landy bringt diesmal auch ordentlich viele Wegwerfcharaktere ins Spiel. Gerade erst aufgetaucht und in der nächsten Szene schon getötet, verstümmelt, oder sonst etwas mit Ihnen gemacht. Das fand ich im 4ten Teil weitaus besser, wo auf jeden Bösewicht verstärkt eingegangen wurde. Dennoch ist in Landy sein Werk wohl die höchste Tötungsrate von pseudorelevanten Charakteren verankert. Mir ist nichts vergleichbares, in der Jugendliteratur, bis jetzt untergekommen. =)
Aber es ist echt ein gutes Buch...
Man kann es schnell und gut lesen und wer die ersten 4 Teile schon gelesen hat, kann sich auch den 5ten gönnen.
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am 18. Februar 2015
Also, ich gebe es zu dieses Buch habe ich nicht über Amazon Kindle gekauft sondern mir in der Stadtbücherei ausgeliehen und zwar den ganzen Schwung und die neuen immer gelesen wenn sie raus kamen !
Darum bewerte ich mal im Schwung die Reihe:

Auch o.k. es ist eigentlich ein Jugendbuch, aber auch Erwachsenen die einen Hang zur Urban-/Dar- Fantasy haben können es sich getrost kaufen/ausleihen es ist kein Kinderbuch.

Ein wenig drängt sich auch der Vergleich mit Harry Potter auf, aber keine Angst.

Bei beiden Reihen geht es um eine parallele Magiergesellschaft, damit endet aber auch schon die Ähnlichkeit.

Bei Skulduggery Pleasant geht um Charaktere die nicht rein gut oder Böse sind sondern alle Ihre Ecken und Kanten haben die im Laufe der Bücher immer ausgeprägter werden und teilweise von Gut nach Böse wechseln. Die Fronten sind nicht immer so klar und es gibt auch Verrat und Überraschungen.
Die Reihe ist durchaus keine leichte Koste und lebt von seiner düsteren Atmosphäre, witzigen Dialogen und viel schwarzem Humor und natürlich der Entwicklung der beide Hauptpersonen.

Wer dies Buch als Jugendbuch kaufen möchte Obacht, es wird geköpft, gefoltert, aufgeschlitzt, verbrannt und seziert. Daum weil ich nicht ab welchem Alter ich es ruhigen Gewissens empfehlen kann. Die düstere Stimmung und die Anschaulichkeit der gruseligen Szenen steigert sich von Buch zu Buch.

Unser Sohn (11) ist eigentlich recht unempfindlich bei Büchern, aber bei Buch 4 hat er dann doch gesagt das es ihm zu gruselig wurde und wir haben dieses Buch im Zuge unserer Abendgestaltung zusammen gelesen ( das war das zweite mal das ich die Reihe gelesen habe). Wir haben das für unseren Sohn dann eingestellt.
Also Vorsicht wenn Ihr es für Kinder/Jugendliche kauft !!!
Ich selber habe die Reihe bis zum Ende gelesen und freue mich schon auf den nächsten Teil !!!

Ansonsten für alle Fans des Urban - Fantasy ein muss vor allem wenn man etwas mit viel Humor sucht, das definitiv nicht von der Romantik-Welle beeinflusst ist !!!
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am 16. Januar 2015
Skulduggery Pleasant.
Man nehme:
Ein lebendiges Skelett.
Magie.
Detektive.
Die Apokalypse.
Sarkasmus,
Mixe das alles und schreibe eine Romanserie darüber. Ergibt eine Menge glücklicher Leser.
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am 25. März 2013
im ersten Anblick sicherlich gewöhnungsbedürftig, aber die Kinder sind begeistert und glücklich.
Als Jugendbuch beworben ist es sicherlich auch für Jugendliche und weniger für Kinder und befindet sich im Umfeld von Fantasie/Krimi/Hexen und Zauberkult und Vampirromanen mit englischem Humor.
Aber auch im Freundeskreis der eigenen Kinder ist die Serie ein Erfolg und das spricht für sich.
Somit klare Kaufempfehlung.
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am 30. Oktober 2015
INHALT
Hilfe, die Restanten sind los! Durch einen dummen Zufall konnte der Restant der Totenbeschwörer fliehen und seine Brüder und Schwestern im Hotel Mitternacht befreien. Nun nimmt die teuflische Truppe Kurs auf Dublin, wo ihre „Retterin“ weilt: Darquise, die mächtige Zauberin, die die Welt vernichten soll. Alle Magier fürchten sie, aber niemand weiß, wer sie ist. Niemand außer Walküre – denn sie ist Darquise!
Da Walküre jedoch Besseres zu tun hat, als die Welt in Schutt und Asche zu legen, will sie ihr schreckliches Schicksal ändern. Allein. Nicht einmal Skulduggery weiht sie ein. Doch wer allein kämpft, droht auch, allein zu sterben …
[ Quelle: Loewe ]

MEINE MEINUNG
Bei keinem vorhergehenden Teil hab ich so hibbelig darauf gewartet, dass ich endlich lesen darf. Teil 4 endete mit der Enthüllung eines Geheimnisses, aber nicht irgendeines Geheimnisses. Nein! Walküre hat ihren wahren Namen herausgefunden und sie weiß nun, welches Schicksal auf sie wartet. Und diese Zukunft ist alles andere als rosig. Und nachdem am Ende von Band 4 nur eben dieser Name bekannt wird, aber weder Walküres Reaktion noch ihre Pläne, konnte ich es kaum erwarten, mit Rebellion der Restanten weiterzulesen.
Das Buch beginnt damit, dass Walküre alles versucht, um ihren wahren Name vor Missbrauch zu schützen. Hierfür ist es erforderlich, ihren wahren Namen zu versiegeln, was aber nur geht, wenn sie vorher stirbt. Hört sich krass an, ist es auch. Hinzu kommt, dass Walküre sich aufgrund des Schicksals, das ihr scheinbar vorbestimmt ist, ängstigt und ihre Ängste auch nicht mit ihrem Mentor und Freund Skulduggery teilt. Um ihren Namen zu schützen muss sie sich an eine Todesfee wenden und all das tut sie im Alleingang.

Doch als wäre Walküre mit ihren eigenen Problemen noch nicht genug beschäftigt, kann sich der Restant, den die Totenbeschwörer in ihrer Gewalt hatten befreien und hat nur einen Plan: seine Brüder und Schwestern aus dem Gefägnis im Hotel Mitternacht zu befreien. Gegen alle Erwartungen gelingt ihm das auch. Tausende Restanten fallen über Irland her und krallen sich die Menschen und Zauberer dort als Wirte.

Zwischenzeitlich beim fünften Band angekommen, bin ich ein riesen Skulduggery-Fan. Bisher war ich ja der Meinung, dass Teil 4 der bislang beste der Reihe war. Doch Rebellion der Restanten kann mit seinem Vorgänger auf jeden Fall mithalten. Allerdings unterscheiden sich die beiden Teile doch etwas voneinander und haben ihre Stärken in unterschiedlichen Bereichen.

Während mir in Sabotage im Sanktuarium vor allem wieder der Humor und die Sticheleien zwischen Walküre und Skulduggery aufgefallen ist, punktet Teil 5 mit einem durchdachten, spannende Plot. In den ersten drei Teilen hab ich ja vorallem die einseitigen Handlungen kritisiert, doch hier hat sich der Autor echt was einfallen lassen. Nicht einmal war mir irgendwie langweilig und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Das alles soll nicht heißen, dass das Buch so gar nicht mehr witzig war. Das war es schon, aber Teil 4 wird mir vor allem wegen seines Humors im Gedächnis bleiben, während sein Nachfolger eher mit einem guten Plot glänzte.

Natürlich sind wieder alle zwischenzeitlich heiß geliebten Protagonisten mit am Start. Auch in dieser Hinsicht entwickelt sich das Buch dahin, dass Veränderungen eingebaut wurden, die darauf schließen lassen, dass auch die Nachfolgebände noch spannend werden. Wirklich gut gefallen hat mir in diesem Teil vor allem Walküre selbst, da sie im Rückblick die größte Entwicklung durchgemacht hat. Wo sie früher noch etwas kindisch war und noch ein wenig unreif, merkt man, dass sie langsam aber sicher erwachsen wird. Schon allein ihre Beziehung zu Fletcher war toll, da ist mir echt das Herz aufgegangen, weil sie so typisch Walküre weiter etwas rüde mit ihm umspringt. Auch der Umstand, dass ihre Mutter noch ein Kind bekommt, lässt sie aus den Kinderschuhen rauswachsen. Sie weiß um ihre Verantwortung und nun gibt es auch Momente, in denen sie darüber nachdenkt, ob Kenspeckel damals nicht recht hatte, als er meinte, sie solle sich zu ihrer eigenen Sicherheit lieber aus der magischen Welt heraushalten.
Dagegen gefällt mir die "andere Seite der Macht" immer weniger. Die Bösewichte sind zwar alle auch echte Charaktere, alle mit ganz eigenen Fähigkeiten ausgestattet. Aber es werden immer mehr und langsam aber sicher verliere ich ein wenig den Überblick. Hinzu kamen in diesem Teil nun auch die Sanktuariumsmitarbeiter und das Chaos ist perfekt.

Dafür punktete Derek Landy wie immer mit seinem einmaligen Schreibstil. Leser der Reihe, die wie ich bereits bei Band 5 angelangt sind, wissen sofort was ich meine. Er ist witzig, schnörkelos und leicht zu lesen.

FAZIT
Auch der fünfte Teil der Reihe kann es mit seinen Vorgängern aufnehmen, um nicht zu sagen, er schlägt sie sogar noch um ein kleines Stück. Die Restanten bedrohen die Welt und auch der rote Faden, der sich schon seit Anfang der Reihe durch die Bücher zieht, wird wieder aufgenommen. Ich hab mich wieder super unterhalten gefühlt und je mehr Bücher ich von Derek Landy lese, desto mehr entwickele ich mich zu seinem neusten Fan-Girl.
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am 23. September 2014
Ich (M/27J) habe bisher alle Bücher dieser Reihe gelesen und finde sie echt amüsant. Leider ein wenig dünn aber das sage ich bei allen guten Büchern. Ist aber auch ärgerlich dass man niemals wieder das Vergnügen haben wird ein gutes Buch ein zweites mal lesen zu dürfen ohne den Inhalt schon zu kennen.
Derek Landy schafft es die Geschichte um das Skelett und die Frau Unruh spannend weiter zu erzählen ohne das es abgedreht wirkt. Auch die weiteren Bücher werde ich mir zum Gemüte führen.
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