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Kundenrezensionen

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am 20. April 2017
Eine sehr tolle, spannende,romantische und mitreißende Geschichte! Jacinda ist ein Draki und darauf ist sie stolz sie könnte sich ein Leben ohne das Rudel nicht vorstellen aber genau das passiert. Zusammen mit ihrer Mutter und Zwillingsschwester fliehen sie in die Menschenwelt. Jacinda kann und will sich nicht in ihr neues Leben gewöhnen,bis sie Will begegnet dem sie nicht das erste mal gesehen hat..
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Dies ist der 1. Teil einer neuen Jugendbuch-Trilogie von Sophie Jordan. Hauptfigur ist die 16jährige Jacinda, die eine Draki ist, sie kann ihre Gestalt in eine Art Drache verwandeln. Jacinda ist eine ganz besondere Draki,
sie ist eine Feuerdraki und deshalb will das Rudel sie unbedingt mit Cassian verheiraten, den künftigen Rudelführer, wovon Jacinda überhaupt nicht begeistert ist. Nach einem unerlaubten nächtlichen Flug, bei dem Jacinda und eine Freundin beinahe von Draki-Jägern gefunden wurden, beschließt Jacindas Mutter mit ihr und ihrer Schwester Tamra das Rudel zu verlassen.
Sie lassen sich in einer kleinen Wüstenstadt nieder. Jacinda ist sehr unglücklich, denn ihr Draki fühlt sich hier nicht wohl und stirbt langsam ab. Bis an ihrem ersten Tag in der Schule, an dem sie Will wieder sieht, den Jäger, der sie bei ihrem nächtlichen Ausflug laufen gelassen hat. Die beiden fühlen sich sehr stark zueinander hingezogen, aber Wills Familie besteht nur aus Draki-Jäger, was die Beziehung der beiden sehr erschwert. Und zu allem Überfluss hat Jacinda in Wills Gegenwart das Bedürfnis sich zu verwandeln.

An diesem Buch (Hörbuch) ist für mich wirklich alles stimmig. Angefangen bei dem tollen Cover mit einer halbverwandelten Draki, deren Äußeres mit meiner Vorstellung von Jacinda übereinstimmt bis hin zu der wirklich tolles Liebesgeschichte zwischen Will und Jacinda, die sehr dramatisch und wunderschön romantisch ist. Die Geschichte ist sehr emotional. Jacinda hat nicht nur mit der Beziehung zu Will zu kämpfen, auch die Umstände, dass sie gerne wieder zum Rudel zurück will, ihre Mutter und ihre Schwester aber nicht, nagen sehr an ihr.

Leider endet das Buch mit einem echt fiesen Cliffhanger. Der 2. Teil erscheint im September 11 erst einmal auf Englisch. Ich hoffe sehr, der Verlag braucht nicht so lange mit der Übersetzung.
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am 9. Juli 2013
Jacinda ist eine Draki, ein Drache, der sich in eine menschliche Gestalt verwandeln kann. Bei einem unerlaubten Ausflug zusammen mit ihrer Freundin kommt es beinahe zur Katastrophe. Sie wird von Drachenjägern gejagt und kann sich nur mit letzter Kraft in eine Höhle retten. Doch ein junger Mann folgt ihr und sieht sie in ihrer unverfälschten Weise. Verzaubert von der wunderschönen Gestalt beschützt er sie und gibt ihr so die Chance auf Rettung.

Durch ihre waghalsige Aktion soll sie von ihrem Rudel bestraft werden. In letzter Minute können sie, ihre Mutter und ihre Zwillingsschwester fliehen. Sie verstecken sich in einer Stadt in der Wüste, wo es trocken und heiß ist, so dass Jacinda ihren Draki ablegen kann. In der Higschool trifft Jacinda jedoch auf den Jungen, der sie einst in der Höhle gerettet hat. Will, ein Jäger.

Wie kann sie sich verstecken, ihr Geheimnis bewahren und ihre Familie beschützen? Denn sie ist dabei sich in Will zu verlieben, den einzigen Menschen, der ihren sicheren Tod bedeuten könnte.

Packend und spannend von der ersten bis zur letzten Minute. Mit der Stimme von Stephanie Kellner erlebt der Hörer eine fantastische Geschichte, die bewegt und perfekt unterhält. "Firelight – Brennender Kuss" aus der Feder der amerikanischen Autorin Sophie Jordan ist der erste Teil einer Paranormal Romance-Trilogie. Die Fortsetzung "Firelight – Flammende Träne" ist bereits beim DAV als Hörbuch erschienen.

Die Handlung beginnt bereits nach wenigen Minuten aufregend und behält ihre unterschwellige Spannung während des gesamten Werks bei. Die Erzählung ist dabei logisch und nachvollziehbar aufgebaut. Die Dramatik wird mit jeder Minute deutlicher, in der das Dilemma um Jacinda größer wird. Immer mehr Gefahren schwirren um das Mädchen, das sich bemüht, ihre wahre Gestalt zu verschleiern.

Jacinda wird während der Handlung als liebenswert beschrieben, ihre Sorgen und Ängste realistisch eingefangen und durch die Stimme der Erzählerin in ein perfektes Licht gebracht. Aus ihrer Sicht erlebt der Hörer die Ereignisse und kann schnell einen idealen Bezug zu ihr aufbauen. Will, der Junge in den sich Jacinda verliebt, hat selbst ein paar Geheimnisse im Gepäck, die erst im Verlauf der Geschehnisse deutlich werden. Seine Persönlichkeit ist glaubhaft und mit viel Hingabe beschrieben.

Das Cover des Hörbuchs ist identisch mit dem des Buches, das beim Loewe Verlag erschienen ist. Die sanften Linien des Gesichts und die rote Farbe des Haares weisen deutlich auf die großen Emotionen Jacindas und ihre wahre Natur als Feuerdrache hin.

Fazit: "Firelight – Brennender Kuss" bietet ein großartiges Lauschvergnügen. Von Anfang bis Ende ist der Hörer von den Worten der Erzählerin gefangen und kann sich die Situationen lebendig und realistische vorstellen. Immer wieder wird die Spannung und Dramatik erhöht und steigert sich zu einem wunderbaren Finale, das schon Vorfreude auf die Fortsetzung erzeugt.
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am 9. August 2011
"Da ich noch immer schweige, blickt er mich forschend an. Nimmt mich gefangen mit diesen braunen Augen, in denen die Pupillen weit, groß und pechschwarz sind- seltsam, aber wunderschön." (Seite 151)

Jacinda ist ein Drakimädchen. Sie kann sich in einen Feuerdrachen verwandeln und durch die Lüfte fliegen. Drakis leben in Rudeln, und es gibt strenge Regeln, an die sich alle halten müssen. Als Jacinda gegen eine Regel verstößt und einen Flug am Tag wagt, wird sie von Drakijägern entdeckt und verwundet. Sie flüchtet, doch die Jäger nehmen die Verfolgung auf, aber nicht alle scheinen hinter ihrem Blut her zu sein, denn anstatt sie zu verraten, rettet Will ihr das Leben.

Das wütende Rudel will Jacinda bestrafen, darum flüchtet die Familie bei Nacht und Nebel. Jacinda fällt das Leben in der Menschenwelt sehr schwer und der Draki in ihr wird von Tag zu Tag schwächer, bis sie eines Tages Will begegnet. Er scheint ihren Draki zu beleben, und auch er fühlt sich von Jacinda magisch angezogen- doch dürfen Jäger und Beute sich überhaupt lieben?

Meine Meinung: Schon lange habe ich kein Buch mehr so aufgesaugt wie "Firelight- Brennender Kuss". Ich habe wirklich jede freie Sekunde darin gelesen, so fesselnd ist die Geschichte von Jace und Will. Sophie Jordan schreibt grandios! Knapp, kraftvoll, bildhaft- ich habe nicht gemerkt, wie die Seiten geschwunden sind.

Toll beschrieben ist vor allem Jacindas Gefühlswelt. Die Angst um ihren inneren Draki war spürbar und die Anziehungskraft, die Will auf sie ausübt, hat sich beim lesen auf mich übertragen. Ich hatte richtiges Herzklopfen, wenn er aufgetaucht ist. Doch auch ihre Zweifel kamen gut rüber: "Doch Will ist eigentlich der Inbegriff dessen, was ich meiden sollte. Für eine Draki bedeutet er den Tod! Ganz schön ironisch, was? Um meinen Draki vor dem Tod zu retten, muss ich mich in die Nähe seines Todfeinds begeben." (Seite 112)

Auch toll ist die Beziehung zwischen Jace, ihrer Schwester Tamra und ihrer Mom dargestellt. Beim lesen merkt man, wie sehr die Mutter ihre Tochter liebt- trotzdem zweifelt Jace ständig an der Liebe der Mutter. Doch die hat gute Gründe für ihr Handeln. Und Will? Der hat auch ein großes Geheimnis.

Fazit: Das Buch ist durchweg spannend und richtig schön prickelnd, leider kam das Ende viel zu schnell. Ich kann die Fortsetzung kaum erwarten!
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am 22. Februar 2012
"Firelight" von Sophie Jordan ist ein Jugendroman des Genres Contemporary Fantasy und der Auftakt einer meiner Meinung nach recht vielversprechenden Trilogie. Es hat mir trotz altbekannter Muster und kleinerer Schwächen insgesamt gut gefallen.

Inhalt: Jacinda ist ein 16-jähriges Draki-Mädchen und kann sich in eine drachenähnliche Gestalt verwandeln. Unter den Draki ist sie etwas besonderes, denn sie ist der einzige bekannte Feuerdraki seit Jahrhunderten und für ihr Rudel daher sehr wertvoll. Es ist ihr vorbestimmt den Sohn des Rudelkönigs und zukünftigen Anführer Cassian zu heiraten.
Eigentlich ist es Drakis nur nachts erlaubt in ihrer nicht-menschlichen Gestalt zu fliegen, doch Jacinda bricht diese Regel und gerät prompt ins Visier einer Gruppe Draki-Jäger. Einer davon, der junge Will, fasziniert sie sofort. Doch als sie im Rudel zurück ist und bestraft werden soll, beschließt ihre Mutter mit ihr und ihrer Zwillingsschwester Tamra zu fliehen und zwar in eine Wüstenstadt, denn Drakis überleben nicht in unfruchtbarer Umgebung und ihre Mutter hofft Jacinda so menschlich zu machen, damit das Rudel das Interesse an ihr verliert. Doch an der High School trifft Jacinda ausgerechnet den Jäger Will wieder, der das einzige zu sein scheint, was den Draki in ihrem Inneren am Leben erhalten kann. Doch seine Nähe bedeutet große Gefahr für ihre gesamte Spezies, denn die Jäger dürfen auf keinen Fall erfahren, dass Draki sich in Menschen verwandeln können...

Bei "Firelight" handelt es sich also - mal wieder - um das mittlerweile wohl mehr als bekannte Prinzip der verbotenen Liebe mit Fantasyeinschlag, hier halt mal mit einer Spezies, die eine Mischung aus Mensch und Drache zu sein scheint, den Draki. Trotz leicht ausgelutschter Grundthematik gefällt mir "Firelight" aber wirklich gut.

Das liegt unter anderem an der sympathischen Ich-Erzählerin Jacinda, die ich auch mit Selbstmitleid und gewöhnungsbedürftigem Namen interessant und glaubwürdig fand. Sie kämpft gegen den Willen ihrer Mutter und ihrer Schwester darum auch außerhalb des Rudels ihren Draki am Leben zu erhalten, denn sie liebt ihr Dasein in dieser Drachenform und vor allem das Fliegen. Ihre Mutter, die ihren Draki selbst schon vor Jahren getötet hat, und ihre Zwillingsschwester, deren Draki gar nicht erst wie üblich in der Kindheit erwacht ist, dagegen wünschen sich ein normales, menschliches Leben und so ist Jacinda hin und her gerissen zwischen ihren eigenen Wünschen, der Angst vor dem Rudel und dem Glück ihrer Familie, da besonders ihre Zwillingsschwester Tamra im Rudel durch ihre Menschlichkeit eine Außenseiterin war und Jacinda ihr nicht die Möglichkeit nehmen will ein normales Leben zu führen. Dazu kommt noch, dass sie ihre ganze Spezies gefährdet, wenn sie sich in Wills Nähe aufhält, doch nur dort bleibt ihr Draki am Leben, während er ansonsten in der Wüstenlandschaft immer schwächer wird.

Doch gerade diese oft theamtisierte innere Zerissenheit ist für mich auch eine der Schwachstellen dieses Romans. Jacinda könnte sich irgendwann mal entscheiden, aber das tut sie nicht. Sie ändert ständig ihre Meinung, schwört sich selbst immer wieder, etwas zu tun oder nicht zu tun, und wirft es wenige Seiten später wieder über den Haufen. Sie ist einfach so wankelmütig, so inkonsequent, dass es ein wenig genervt hat. Außerdem weiß man in diesem Genre ja ohnehin, wie sie sich entscheiden wird, sodass etwas weniger Hin und Her sicher nicht geschadet hätte.

Was die übrigen Charaktere anbelangt bin ich geteilter Meinung. Will finde ich mit seiner Ablehnung der eigenen Lebensweise und seiner Stärke sehr gelungen und auch die Liebesgeschichte sehr überzeugend, romantisch und schön. Ebenfalls gelungen finde ich einige andere Nebencharaktere wie Jacindas neue Schulfreundin Catherine, die mit ihrer leicht frustiert-frechen Art gegen die beliebten Mitschülerinnen wettert, oder den attraktiven Drakiprinzen Cassian, der in Jacindas Erzählung erst hauptsächlich arrogant und berechnend, im Laufe der Geschichte aber auch relativ treu und beharrlich auftritt.
Dem gegenüber stehen für mich weniger verständliche Charaktere wie Jacindas Mutter, die sich gar nicht in Jacindas Situation hineinversetzen kann, da sie selbst ohne ihren Draki glücklich ist, und es vor allem aber auch gar nicht versucht, sondern oft einfach nur ungerecht und kalt wirkt. Trotzdem konnte ich die Mutter, die Jacinda schützen will, immer noch besser verstehen als die Zwillingsschwester, die Jacinda durch ihre eigene frühere Außenseiterrolle eigentlich gut verstehen können sollte, aber stattdessen ruckzuck zur überheblichen Super-Zicke auf Ego-Trip mutiert. Die Schuldgefühle, die sie Jacinda dabei einredet, und vor allem Jacindas Hang dazu sich dadurch auch tatsächlich schuldig zu fühlen, fand ich nicht mehr ganz glaubwürdig sondern etwas überzogen.

Sprachlich ist der Roman gut und liest sich flüssig, ist aber dennoch nicht zu einfach oder anspruchslos, sodass man auch als Erwachsene noch Spaß an der jugendlichen Geschichte haben kann und die Atmospäre des Romans vermittelt wird. Auch das Cover gefällt mir durch seine kräftigen Farben, die sofort ins Auge fallen, und der Nähe zur Geschichte.

Fazit: Ein gelungener Auftakt für eine neue Liebesgeschichte mit Fantasyeinschlag. Trotz kurzer genervter Momente durch zumindest einen schwierigen Charakter und etwas zu viel Unentschlossenheit habe ich das Buch insgesamt gerne gelesen und freue mich schon auf den Rest der Reihe. 4 von 5 Sternen.
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am 5. März 2012
Jacinda Jones führte bisher ein Leben weit abseits von den Menschen, denn sie ist eine Draki. Sie und ihr Rudel sind Nachfahren der Drachen und können eine drachenähnliche Gestalt annehmen. Aber sie können nicht einfach in ihrer Abgeschiedenheiten in Frieden leben, denn wegen der magischen Kraft ihres Blutes und ihrer farbenprächtigen Haut werden sie gejagt. Ihre wichtigste Verteidigung ist dabei die Fähigkeit sich in Menschen zu verwandeln, die sie seit Jahrhunderten streng geheim halten.

Als Jacinda sich davon schleicht um heimlich im Sonnenlicht zu fliegen, wird sie von Jägern aufgespürt und schwebt plötzlich in Lebensgefahr. Sowohl ihre enorme Angst als auch Furcht davor das am meisten gehütete Geheimnis zu verraten, verbieten es ihr sich in einen Menschen zu verwandeln und ihre Chancen zu entkommen sind denkbar gering. Mit letzter Kraft schafft sie es sich in einer Felsspalte zu verkriechen, trotzdem gelingt es einem Jäger sie zu finden. Doch anstatt sofort Verstärkung zu rufen und Jacinda zu fangen, verschont er sie - was sie sich absolut nicht erklären kann.

Zurück beim Rudel soll Jacinda für ihr Vergehen schwer bestraft werden. Um das zu verhindern und sich für immer von ihrer Art loszusagen, beschließt Jacindas Mutter mit ihren beiden Töchtern den Clan nachts heimlich für immer zu verlassen und weit entfernt ein neues, normales Leben zu beginnen. Jacinda hält nichts von diesem Plan und sucht nach einer Möglichkeit zurückzukehren, bis sie an ihrer neuen Schule auf Will trifft, den Jäger, der sie damals im Wald verschont hat ...

Mit Firelight hat die Autorin Sophie Jordan eine ganz besondere Geschichte geschrieben, die sich vor allem durch ihre einzigartigen Wesen, die Drakis, von anderen Büchern abheben. Ihr ist es gelungen eine neue, interessante Kreatur zu schaffen, über die man noch nichts weiß, aber so viel mehr erfahren möchte.

Die Drakis sind sehr faszinierend und unterscheiden sich nicht nur von den Menschen, sondern auch untereinander. Es gibt verschiedene Arten von Drakis mit unterschiedlichen Fähigkeiten, und leider auch immer mehr, die sich überhaupt nicht verwandeln können. Zu letzteren gehört auch Jacindas Zwillingsschwester Tamra, die deshalb zu einer Aussätzigen wurde und sich im Rudel nie wirklich wohl gefühlt hat.

Aber auch Jacinda hat es im Rudel nicht leicht, denn sie ist ein Feuerdraki, der erste seit mehreren hundert Jahren. Das Rudel betrachtet sie deswegen als ihr persönliches Eigentum, über das sie bestimmen können. Sie soll die Gefährtin von Cassian, dem zukünftigen Anführer des Rudels, werden und neue Feuerdrakis hervorbringen. Genau deshalb rebelliert Jacinda so gegen die Regeln des Rudels und schleicht sich manchmal heimlich davon. Trotzdem liebt sie es ein Draki zu sein und hätte sich nie vorstellen können, das Rudel zu verlassen.

Da Drakis fruchtbare Erde und Feuchtigkeit brauchen um Kraft zu schöpfen, zieht Jacindas Mutter mit ihnen in die Wüste von Nevada, in der Hoffnung, dass der Draki ihrer Tochter möglichst schnell abgetötet wird, weil sie sich in der Hitze nicht mehr verwandeln kann. Natürlich sträubt sich Jacinda dagegen, denn der Draki ist ein Teil ihrer selbst, und versucht ihren Draki mit allen Mitteln am Leben zu erhalten. Sie hat große Angst davor, dass der Plan ihrer Mutter aufgehen könnte und schöpft erst neue Hoffnung, als sie Will trifft, denn er erweckt ihren Draki immer wieder zum Leben.
Obwohl sie sich von ihm und seiner Familie fernhalten müsste, weil sie alle Jäger sind und eine Bedrohung für ihre ganze Art darstellen, fühlt sie ich immer wieder zu ihm hingezogen und ist hin und her gerissen zwischen ihrer Angst vor ihm und ihrer Sehnsucht nach ihm, was man, vor allem durch die Ich-Perspektive, sehr gut nachvollziehen kann.

Will wurde zwar in eine Familie von Jägern hinein geboren, will aber selbst keine Drakis töten, weshalb er Jacinda damals im Wald auch verschont hat. Er fühlt sich daher genauso gefangen in seiner Familie wie Jacinda sich in ihrer, denn weder ihre Mutter, die ihren Draki freiwillig verkümmern ließ, noch ihre Schwester können verstehen, dass Jacinda ihren Draki nicht einfach sterben lassen kann.
Will weiß nicht, dass Drakis eine menschliche Gestalt annehmen können, trotzdem erkennt er Jacinda in irgendeiner Weise wieder und fühlt sich ebenso zu ihr hingezogen. Obwohl Beide es, aus verschiedenen Gründen, nicht für eine gute Idee halten, sehen sie sich immer öfter und da jede Berührung und jeder Kuss von Will den Draki in Jacinda mehr zum Vorschein bringen, ist es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis Jacinda ihn nicht mehr unter Kontrolle halten kann und Will die ganze Wahrheit erfährt.

Die Liebesgeschichte, die sich zwischen den Beiden entwickelt, ist sehr romantisch und steht definitiv im Vordergrund. Wer eine fantastische Abenteuergeschichte mit ein bisschen Liebe sucht, wird von Firelight vermutlich etwas enttäuscht sein. Für Fans von Romantic Fantasy ist es jedoch genau das Richtige! Man spürt einfach, dass Will und Jacinda zusammen gehören und fiebert die ganze Zeit mit diesen sympathischen Figuren mit.
Besonders schön wird ihre Beziehung ab dem Moment, als sie sich endlich die Wahrheit gestehen und (fast) keine Geheimnisse mehr voreinander haben. Den Halt, den sie in ihren Familien vergeblich suchen, finden sie beieinander und akzeptieren und lieben den anderen, so wie er ist.

Das Buch ist allerdings nicht ,nur' romantisch, sondern auch sehr fesselnd - und das schon von Anfang an! Immer wieder kommt es zu spannenden, unvorhergesehenen Szenen, die einem beinahe den Atem rauben und fast eine Herzattacke verursachen. So z.B. auch die erschreckende Jagd gleich zu Beginn, die einen tollen Einstieg darstellt.

Der wunderbare Schreibstil von Sophie Jordan ist sehr mitreißend und lässt sich sehr flüssig lesen. Das Geschehen wird, wie bereits erwähnt, aus der Sicht von Jacinda geschildert, wodurch man stets weiß, wie sie sich fühlt. Man kann sie sehr gut verstehen und sich mit ihr identifizieren, das trifft auch auf ihre zwiespältigen Gefühle gegenüber Will zu.
Immer wieder gelingt es ihr den Leser mit schockierenden Enthüllungen und unerwarteten Wendungen zu überraschen, sodass man nie weiß, was als nächstes geschieht.

Zum Ende hin nimmt die Spannung dann noch einmal deutlich zu, doch auf einen richtigen Abschluss hofft man vergeblich. Stattdessen wird man mit einem richtig gemeinen Cliffhanger konfrontiert, der einem das Warten auf die Fortsetzung nicht nur schwer, sondern beinahe unmöglich macht.

Firelight ist eine Geschichte, die definitiv noch nicht zu Ende ist, sondern gerade erst begonnen hat, und mit ihren interessanten Charakteren, der einzigartigen Welt, der romantischen Liebesgeschichte und ihren vielen offenen Fragen Hunger macht nach mehr!
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am 25. Juni 2013
„Draki“ nennen sich die heutigen Nachfahren der Drachen. Es sind Menschen, die sich bei starken Gefühlen in Drachen in Menschgestalt verwandeln. Sie werden von Jägern gejagt und ihr einziger Vorteil ist es, dass die Jäger nichts von ihrer Fähigkeit sich in Menschen zu verwandeln wissen. Jacinda ist einer der letzten Feuerdraki und damit etwas Besonderes für ihren Clan. Als sie mit dem Sohn des Oberhauptes verheiratet werden soll, entscheidet sich ihre Mutter dazu den Clan zu verlassen – zusammen mit ihren beiden Töchtern zieht sie in die Wüste. Dort soll der Draki in Jacinda verkümmern und ihr zu einem normalen Leben verhelfen. Wenn da nicht noch Will wäre…

Soweit so gut. Die Idee der Drakis und das gesamte Konstrukt, die Beschreibungen und und und fand ich wirklich super interessant und zu Anfang flogen die Seiten nur so dahin. Man steigt direkt in eine spannende Hetzjagd in das Buch ein und fiebert mit Jacinda mit. Sophie Jordan hat es geschafft, dass ich die Draki quasi bildlich vor Augen hatte.
Dann aber der große Knall. Nachdem der Plot vom Drakiclan zur High-School gewechselt ist, plätschert er seicht und vorhersehbar daher. Jacindas Leben besteht nur noch daraus, ihr Draki Dasein zu verstecken und gleichzeitig am Leben zu erhalten.

Und dann Zack bumm verlieben sich Will und Jacinda ineinander, können nicht mehr ohne den anderen sein und es passiert das, was mir bei so vielen Jugendbüchern immer wieder aufstößt – die Autorin nimmt sich NICHT die Zeit, die Liebe nachvollziehbar zu machen. Ich meine , sie kennen sich nicht und fühlen sich trotzdem magisch voneinander angezogen – Klischee.
Sie sind Beute und Jäger – Klischee.
Sie himmeln sich an und halten den anderen für perfekt und super – Klischee.
Und natürlich ist Will der beliebteste Junge der Schule, an den kein Mädchen rankommt und die Obercheerleaderin hat trotzdem Besitzansprüche auf ihn angemeldet und hasst Jacinda demnach – ich will es gar nicht schreiben, aber: Klischee!!!
Und leider, leider rückt die Liebesgeschichte komplett in den Fokus, das Draki Dasein wird quasi nur noch als Nebenhandlung aufgeführt.

Und dann Jacindas ständige – und mit ständig meine ich ständig – Meinungsumschwünge. Nein, Will ist ein Jäger ich kann das nicht. Ja, ich brauche Will, weil er mich lebendig macht. Nein, zu gefährlich. Ja, weil doch. Nein. Ja. Nein. Ja. Ach egal – JA!

Leider sind beide Charakter auch noch furchtbar flach geblieben, denn viel bekommt man von der inneren Tiefe nicht mit – außer natürlich, dass Jacinda sehr entscheidungsfreudig ist.
Das erinnert mich leicht an Gute Zeiten, Schlechte Zeiten… Hätte die Autorin sich mehr auf den Draki – Faktor konzentriert und wäre nicht in eine seichte Liebesgeschichte weggedümpelt, wären hier locker das doppelte an Punkten möglich.
Leider hat mich Firelight wirklich enttäuscht. Es wartet mit einer wunderbaren Idee und einem Storyboard auf, das eigentlich nur gut sein kann. Leider macht die Liebesgeschichte direkt aus dem Koffer der Klischees die gesamte Story kaputt. Das vorhandene Potential ist hier vielleicht maximal zu 20% ausgeschöpft worden. Trotzdem werde ich in der Hoffnung auf mehr ‚Draki‘ zu Band 2 greifen und wehe, das bessert sich nicht!
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TOP 1000 REZENSENTam 22. August 2011
Jacinda ist eine Draki. Die Drakis sind ein Volk, welches von den Drachen abstammt, und sowohl in Drakigestalt als auch in menschlicher Gestalt erscheinen kann. Das Geheimnis menschliche Gestalt annehmen zu können, wird von den Drakis jedoch gut gehütet, denn wegen ihrer schillernden Drachenhaut und den wertvollen Edelsteine, die sich seit Jahrhunderten in ihrem Besitz befinden, werden sie von Drachenjägern verfolgt. Jacinda trägt sogar eine ganz besondere Gabe in sich. Jeder Draki besitzt eine besondere Gabe und seit unzähligen Generationen ist Jacinda die erste Draki, die Feuer speien kann. Deswegen soll sie eines Tages Cassian, den zukünftigen Leitdrachen des Rudels, heiraten und ihre Gabe an ihre Nachkommen weitervererben, um das Volk der Draki zu stärken.
Drakis ist es strengstens untersagt, sich außerhalb ihres Rudels in Drakigestalt zu zeigen oder zu fliegen. Jacinda und ihre Freunde Azure missachten dieses Verbot sehr häufig, da es für die beiden nichts Schöneres gibt als fernab des Rudels ihre Freiheit zu genießen. Eines Tages werden die beiden jedoch auf ihrem Ausflug von Jägern aufgestöbert und den beiden gelingt es nur mit knapper Not ihr Leben zu retten. Für Jacinda sogar mehr als das... Ein Jäger mit haselnussbraunen Augen spürt sie auf, doch der Junge geht ohne sie an die anderen Jäger zu verraten.
Für Jacinda bleibt der missglückte Ausflug dennoch nicht folgenlos. Ihr Rudel will sie für ihr Vergehen bestrafen, doch bevor es dazu kommt, flieht Jacindas Mutter gemeinsam mit ihr und ihrer Zwillingsschwester Tamra in ein heißes Wüstenkaff, um dort Jacindas inneren Draki abzutöten und sie somit vor dem Rudel und der bevorstehenden Strafe zu schützen. Jacindas Mutter hat vor Jahren ihren Draki absichtlich getötet und Tamra hat sich nie verwandelt. Doch will Jacinda überhaupt das gleiche Leben wie ihre beiden Familienmitglieder führen?
In ihrer neuen Highschool trifft Jacinda den Jungen mit den haselnussbraunen Augen wieder und neben dem Verlangen ihren Draki am Leben zu halten, sieht sie sich nun einem weiteren Problem gegenüber: darf sie Will lieben, oder wird sie ihre Liebe mit dem Leben bezahlen, wenn er erfährt, wer sie wirklich ist?

Eigene Meinung:
Eine Highschoolromanze im Fantasygewand und eine Liebe, die nicht sein darf... Hätte mir vorher einer grob umrissen erzählt, von was "Firelight: Brennender Kuss" handelt, hätte ich wahrscheinlich nur den Kopf geschüttelt und dankend abgewunken, schließlich ist diese Thematik bereits wiederholt in Fantasyreihen abgehandelt worden - Twilight lässt grüßen! Bei "Firelight: Brennender Kuss" handelt es sich aber nicht um einen lauwarmen Aufguss des altbekannten Themas, sondern wie der Titel bereits andeutet um brandheißen Stoff! Man bemerkt bereits auf den ersten Seiten während Jacindas und Azures verbotenem Ausflug, dass es die Autorin Sophie Jordan meisterhaft beherrscht atmosphärisch dichte Bilder vor dem Auge des Lesers zu erzeugen. So spürt man nicht nur die Freiheit unter den Flügeln der Drakis in den Lüften, sondern auch später des Prickeln in der Luft, wenn Jacinda und Will aufeinander treffen.
Neben der mitreißenden Umsetzung der Liebesgeschichte, die selbst den verborgenen Teenager in der älteren Leserschaft zum Aufseufzen bringt, überzeugt Sophie Jordans Trilogie-Auftakt aber vor allem mit der Einführung einer neuen Fantasyspezies und der Verarbeitung von familiären Problemen.
Die Draki sind direkte Nachfahren der Drachen, können aber zu ihrem Schutz menschliches Aussehen annehmen. Jeder Draki besitzt eine Fähigkeit, die besonders stark ausgeprägt ist. Neben den normalen Drakis, die während der Pubertät ihre erste Wandlung erfahren, gibt es aber auch solche wie Jacindas Schwester Tamra, bei denen das Drakierbe soweit degeneriert ist, dass sie sich nicht verwandeln. Außerdem spielt ein weiterer Aspekt mit dem Umgang des Drakierbes eine Rolle, die durch Jacindas Mutter verkörpert wird. Sie war eine vollwertige Draki, hat sich jedoch auf Grund des Schicksals ihres Mannes und dem ihrer Tochter Tamra dafür entschieden ihren inneren Draki aus freiem Willen abzutöten.
Jacindas Mutter meint es sicher nur gut mit ihrer Tochter, wenn sie diese vor der Strafe des Rudels bewahren will und auch Tamra ist es zu gönnen, endlich in einer Umgebung zu leben, in der sie nicht länger eine Außenseiterin und Ausgestoßene ist, aber kann man guten Willen und das Schicksal einer anderen als Entschuldigung gelten lassen, um jemand seinen Willen aufzuzwingen? Sophie Jordan gibt ihren Lesern mit den grundunterschiedlichen Intentionen ihrer Hauptcharaktere jede Menge Stoff zum Nachdenken und bettet die Liebesgeschichte zwischen Jacinda und Will so durchaus in einen sozialkritisch interessanten Plot ein. Je nachdem, ob man sich beim Lesen besser mit den Zielen und Absichten der Mutter, Jacindas und Tamras identifizieren kann, wird man so seine Zu- und Abneigungen zu den Figuren entwickeln, auf jeden Fall lassen sie einem beim Lesen nicht unberührt, sondern mitfiebern und mitfühlen. Am meisten konnte ich mich mit Jacinda identifizieren, deren Verlangen nach ihrem wirklichen Ich und dem Drang nach Freiheit so ausgeprägt war, dass man davon regelrecht mitgerissen wird. Sicherlich wird die starke Empathie zu Jacinda aber auch durch die gewählte Erzählperspektive aus ihrer Sicht im Präsens unterstützt.
Obwohl das verdammt offene Ende - steiler und zerklüfteter kann man einen Cliffhanger in meinen Augen nicht gestalten! - den Leser auf der letzten Seite quasi am ausgestreckten Arm verhungern lässt, bekommt der Auftakt der Firelight-Trilogie von mir die volle Punktzahl! Diese Geschichte ist nicht blutarm wie das Liebesgeplänkel einiger Blutsauger, sondern feurig und prickelnd!
Ich kann mir zwar sehr gut vorstellen, dass einige Leser Probleme mit Jacinda haben werden, wegen dem ständigen Hin und er, ob sie Will nun lieben darf oder nicht, aber mich hat das zu keinem Zeitpunkt der Geschichte gestört, da es für mich kein unentschlossenes Teenagerherz im Gefühlswirrwarr war, welches diese Gedankengänge verursacht hat, sondern ein starkes Drakiherz, welches abwägen muss, ob die Liebe zu Will so wichtig, intensiv und ehrlich ist, dass sie es wert ist der Gefahr ins Auge zu sehen, sich einem Drachenjäger auszuliefern und somit möglicherweise sein Leben zu verwirken.

Aufmachung des Buches:
Schillernd und feurig wie Drakihaut! Eines meiner Coverhighlights diesen Jahres. Allerdings muss ich wieder einmal anmerken - vielleicht bringt das kontinuierliche Meckern ja doch irgendwann etwas - dass es wünschenswert wäre, wenn auf den Covern von außen zu erkennen wäre, wenn es sich bei einem Buch um kein Einzelwerk, sondern den Auftakt bzw. den Teil einer Reihe handelt. Wer sich hier einer abgeschlossenen Geschichte sicher wähnt, und dann mit diesem fiesen Cliffhanger am Ende des Buches überrascht wird... uiuiui! Deshalb meine Bitte an ALLE Verlage: ich bin für eine sichtbare Kennzeichnung von Reihen, danke!

Fazit:
Eine feurige und schillernde Liebesgeschichte, die mit einer neuen Fantasy-Spezies aufwartet und durch Jacindas familiäre Situation viel Stoff zum Nachdenken liefert.
Mich hat Sophie Jordan bereits mit dem Auftakt ihrer Trilogie fest am Haken und ich erwarte gespannt die weiteren Bände (vor allem, weil ich wissen will, wie es nach dem ultrafiesen Cliffhanger weitergeht...).

Reihen-Info:
Band 1: Brennender Kuss
Band 2: noch ohne dt. Titel (OA: Vanish, erscheint im September 2011)
Band 3: noch ohne Informationen
33 Kommentare| 23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Juli 2013
Inhalt:
Nachdem Jacinda mal wieder die Regeln der Draki gebrochen hat um am Tag zu fliegen, werden sie und ihre Freundin Az von Jägern überrascht. Es gelingt ihnen zu fliehen, doch dieser Ausflug bleibt nicht ohne Konsequenzen. Aus Angst um ihre Tochter verlässt Jacindas Mutter mit ihr und ihrer Zwillingsschwester das Draki-Rudel, um ein neues Leben bei den Menschen aufzubauen. Während ihre Schwester Tamra sich schnell einlebt, will Jacinda einfach nur zurück zum Rudel. Bis sie Will entdeckt, den Jäger, der sie auf ihrer Flucht verschont hatte.

Meine Meinung:
Der Anfang von Sophie Jordans ersten Firelight-Band war einfach fantastisch. Die Autorin schickt uns auf einen abenteuerlichen Flug mit den beiden Draki Jacinda, welche die Geschichte erzählt, und Az. Dabei fließen verschiedene Informationen über das Rudel und die einzelnen Draki-Arten wunderbar mit in die Geschichte ein. Ich war total gefesselt davon und habe die Flucht vor den Jägern mit Spannung verfolgt. Doch danach war erstmal Schluss mit diesen Drachenähnlichen Wesen die auch Menschengestalt annehmen können. Denn nachdem Jacinda mit ihrer Mutter und ihrer Zwillingsschwester Tamra das Rudel verlassen hat und in einer normalen, von Menschen bevölkerten Stadt angekommen ist, war erstmal ein wenig die Luft raus.

Tamra, bei der ich immer zwischen mögen und nicht mögen geschwankt habe, lebt sich schnell in der Menschenwelt ein, denn sie hat schon immer von einem normalen Leben geträumt. Da die Verwandlung in einen Draki bei ihr ausgeblieben ist, hat das Rudel sie wie eine Aussätzige behandelt, wodurch sie sich dort natürlich nicht wohl gefühlt hat. Sie konnte ich schon irgendwie verstehen, auch wenn ich ihr Verhalten manchmal ein wenig unfair fand. Jacindas Mutter dagegen war mir ziemlich unsympathisch. Zwar scheint sie sich um ihre Kinder zu kümmern, doch sie versucht auch permanent ihre Tochter zu etwas zu machen, was sie nicht ist, ohne darauf zu achten, dass es ihr nicht gut geht. So konnte ich Jacindas Gejammer über ihr ungewolltes neues Leben verstehen, auch wenn es mir irgendwann doch ein wenig auf den Keks ging. Was mich aber erst so richtig genervt hat, war ihr ständiges Hin und Her von "Ich will Will" und "Ich muss mich von ihm fernhalten". Das mag zwar am Anfang noch ganz nett sein und in ein Jugendbuch passen, doch zusammen mit dieser sich ständig wiederholenden Situation, wer sich denn nun im Unterricht neben sie setzen darf, hing mir das dann doch irgendwann zum Hals raus. Aber zum Glück ging das Buch nicht ewig so weiter, sondern wurde spätestens im letzten Drittel wieder so spannend, dass ich es nicht mehr weglegen wollte.

Da Will ausgerechnet einer Familie von Jägern angehört, die es auf Drakis abgesehen haben, war dieses ganze Hin und Her natürlich vorprogrammiert. Interessant fande ich dabei zu verfolgen, wie er so reagiert. Ob er Jacinda vielleicht von ihrer Begegnung am Anfang des Buches, als er sie in Drachengestalt in der Höhle sah, wiedererkannt hat. Ob er etwas vermutet, wie er reagieren würde, wenn er die Wahrheit erfahren würde. Bei all diesen Fragen konnte ich während des Lesens gut miträtseln.

Fazit:
Sophie Jordans Auftakt Brennender Kuss zu ihrer Firelight-Reihe erzählt eine Liebesgeschichte zwischen einer jungen Draki und ihrem Feind. Der Mittelteil war zwar etwas nervig, doch der tolle Anfang und das spannende Ende holen bei mir 4 von 5 Muscheln für das Buch.
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am 3. August 2012
Schon seit langer Zeit habe ich versucht, dieses Buch in die Finger zu bekommen. Das Cover ist einfach unglaublich schön. Die Drachenhaut schimmert bei näherem Betrachten und auch der Titel könnte nicht passender sein. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und ermöglichte es mir das Buch an wenigen Tagen zu lesen. Sie verliert sich weder in langatmigen Beschreibungen, noch werden beispielsweise Orte so wenig beschrieben, dass man sich diese nicht vorstellen kann. Auch hat die Autorin sehr sympathische Charaktere geschaffen.
Jacinda ist ein sehr selbstbewusstes Mädchen. Stets möchte sie ihren eigenen Weg gehen und hasst es, wenn andere Leute für sie entscheiden. Genau dies passiert auch. Als sie sich bei einem verbotenen Ausflug bei Sonnenuntergang verwandelt, wird sie von Drachenjägern entdeckt und muss fliehen. Dann wird sie angeschossen und muss in einer Felsspalte Unterschlupf suchen, trifft sie das erste Mal auf Will. Womit sie nicht rechnet - Will beschützt sie, indem er ihre Anwesenheit verleugnet. Daheim angekommen beschließt ihre Mutter seltsamerweise, sofort aufzubrechen und nie zurück zu kommen. Um Jacindas Draki zu töten, ziehen sie in eine Wüstengegend. Als sie dann Will wiedersieht, verändert sich für sie alles. Sie verlieben sich ineinander.
Will lebt schon sein ganzes Leben lang zurückgezogen. Als er dann Jacinda kennenlernt, hat dies ein Ende. Er öffnet sich ihr und versucht sie für sich zu gewinnen. Ganz anders als seine Brüder, ist er sehr bescheiden und verständnisvoll. Allerdings ist er nicht der Einzige, der Jacinda für sich haben möchte. Auch Cassian, der Drachenprinz, den Jacinda eigentlich heiraten soll, versucht sie zurückzugewinnen und fliegt deshalb in die Wüste um sie zu bitten, zurückzukommen.
Von Cassian kann ich ebenfalls nicht behaupten, dass er unsympathisch ist. Auch er ist verständnisvoll und bietet ihr an, solange zu bleiben, bis sie zurückkehren möchte. Er drängt sie nicht und seine Gefühle für Jacinda erscheinen mir echt. Auch wenn sie gegen das oberste Gesetz verstoßen hat, versucht er sie vor dem schlimmsten zu bewahren und verteidigt sie - auch wenn dies seine letzte Tat sein könnte.
Die ganze Zeit über wurde immer mehr Spannung aufgebaut, was auch dazu beigetragen hat, dass ich das Buch so schnell durchgelesen habe. Nun hoffe ich, dass es nicht mehr lange dauert, bis ich auch den zweiten Teil "Firelight - Flammende Träne" lesen kann. Ich bin begeistert!
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