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am 28. Mai 2007
Die Geschichten geben auf unkomplizierte Weise einen altersgerechten Einblick in verschiedene Bereiche des Lebens in der jüngeren Altsteinzeit. Interessant ist hierbei vor allem, dass auch Möglichkeiten vorgestellt werden, wie heutige Kinder die Steinzeit auf spannende Art erleben können, und wo deren durchaus beeindruckenden Spuren noch zu finden sind.

Darüber hinaus zeichnen die Geschichten von den steinzeitlichen Kindern Szenen nach, wie sie sicherlich stattgefunden haben oder, zum Beispiel die Begegnung mit dem übrig gebliebenen Mammut, durchaus stattgefunden haben könnten. Die mystisch-religiösen Hintergründe der Höhlenmalerei werden anhand der Geschichte von Tiwi und dem Schamanen ganz unmittelbar verständlich und wirken völlig natürlich. Freundlich verlaufende Begegnungen zwischen einzelnen Menschen aus Jäger-und-Sammler-Gemeinschaften mit sesshaft gewordenen ersten Bauern wie jene von Koori und den Leuten aus dem Dorf lassen sich heute sogar belegen. Und Nangas eifrig erlernte neue Tätigkeit zeigt auf, welch umfangreiches Repertoire an Gegenständen die Steinzeitmenschen aus einer einzigen Feuersteinknolle schaffen konnten und mussten. Zugleich spüren die Leser, dass gleichaltrige Steinzeitkinder ganz andere Herausforderungen zu bewältigen hatten und vor wesentlich größeren, nicht selten bedrohlichen Schwierigkeiten standen als sie selbst.

All das regt natürlich die Fantasie an und verlockt dazu, die Geschichten weiterzuspinnen und sich intensiver mit der Steinzeit zu befassen - wozu sich zum Beispiel das Abenteuer- und Sachgeschichtenbuch aus der Leselöwen-Reihe anbietet.

Das Buch ist für Leseanfänger konzipiert. Da aber die „Leselöwen“ bereits die vierte Stufe der Leseleiter des Loewe-Verlags darstellen und für Kinder ab acht Jahren gedacht sind, werden manche Hilfen der vorherigen Stufen nicht mehr geboten. Die Schrift ist nach wie vor angenehm groß, es gibt jedoch keine inhaltsgebundenen Zeilenumbrüche mehr, und zuweilen werden Wörter getrennt. Natürlich wurde auch das Vokabular demjenigen von Achtjährigen angepasst – Wörter wie „Cluburlaub“ und „Steinzeit-Camp“ gehören folglich dazu, aber zu komplexe Formulierungen werden nach wie vor vermieden. Die Länge der Geschichten überfordert die Ausdauer durchschnittlicher Achtjähriger nicht. Siebenjährige, die schon gut lesen, kommen mit den Geschichten ebenfalls problemlos zurecht, auch aus inhaltlicher Sicht. Zur Auflockerung finden die jungen Leser wie gewohnt zahlreiche fröhliche, bunte Illustrationen innerhalb der Geschichten.

Das Buch bietet Grundschulkindern mit fortgeschrittenem Lesevermögen nicht nur gute Unterhaltung und ihren Eltern die Gewissheit, dass die Kinder durch altersgemäße Lektüre an die Freude am Lesen herangeführt werden, sondern auch die Möglichkeit zum Einstieg in ein sehr spannendes Sachthema.
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am 17. Februar 2007
Auf der Leseleiter des Loewe Verlags finden sich die "Leselöwen" auf Stufe 4 (ab 8 Jahren) und versprechen Geschichten rund um ein beliebtes Kinderthema. Dass die Steinzeit da nicht fehlen darf, erklärt sich von selbst, und so hat Frank Friedrichs sieben unterhaltsame Geschichten geschrieben, die den jungen Leserinnen und Lesern diese Zeit auf spannende und interessante Art und Weise näher bringen. Wie sind die Höhlenmalereien an die Wände gekommen? Wie hat man damals sein Essen zubereitet? Wie Feuer gemacht? Wie seine Werkzeuge hergestellt? All diese - und noch viel mehr Fragen - werden in den "Steinzeitgeschichten" beantwortet, ohne dass man auch nur einen Moment das Gefühl hat, ein Lehrbuch vor sich zu haben. Heribert Schulmeyer hat die Geschichten ansprechend und wunderbar passend illustriert.

Die Geschichten eignen sich - für gute junge Leserinnen und Leser - zum Selberlesen; man kann sie aber auch wunderbar vorlesen und so gleich auf die bestimmt nicht ausbleibenden, neugierigen Folgefragen eingehen.
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