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am 9. Oktober 2017
Ich kann das Buch jeder Frau empfehlen, die ein „ungutes, befremdliches oder aber schmerzbehaftetes Gefühl in Bezug auf das Verhalten des Partners“ verspürt und sich dieses nicht erklären kann. Ich selbst war über 2 Jahre in einer solchen befremdlichen Beziehung, die ich jetzt nach dem Lesen des Buches absolut nicht mehr für eine gleichberechtigte Paar-Beziehung, sondern lediglich für „miteinander Zeit verbracht“ erachten kann und muss. Denn die wirkliche Beziehung hat mein Ex-Partner einzig und alleine mit seiner Mutter geführt, die ihn für einen Ersatz-Ehemann inklusive gewisser Pflichten und Erwartungen hält, mit dem sie seit Jahren all ihre Probleme und sonstige Angelegenheiten bespricht und regelt (denn sie hat keinerlei Freundinnen oder Vertrauenspersonen, außer ihren Sohn). Das Buch hat mir meine Augen geöffnet und all meine Fragen beantwortet, die mich seit dem Tag unseres Kennenlernen belastet haben und die mir niemand so klar, verständlich und deutlich beantworten konnte, wie der Autor des Buches. Leider hat das Buch keine Lösung für interessierte Männer, Frauen oder Paare parat, die vielleicht noch am Anfang der Beziehungsprobleme stehen und das nichtabgelöste Verhalten des Mannes noch nicht so sehr die Beziehung zerstört hat, wie es bei mir der Fall war. Immer wieder das Gefühl der Minderwertigkeit, Zweitrangigkeit oder Gleichgültigkeit seitens des Partners zu erfahren, hält auch eine sehr starke Liebe (wie es bei mir der Fall war) nicht lange aus. Wenn gemeinsame Absprachen aufgrund einer entgegengesetzten Auffassung/Meinung seiner Mutter einfach verworfen werden, nur um es seiner Mutter immer und immer wieder recht machen zu wollen, da sollte sich jeder Mann im inneren fragen, ob so ein Verhalten eine“ Beziehung mit einer gleichwertigen Partnerin auf Augenhöhe“ oder eine „Beziehung mit der Mutter“ darstellt. Zudem ist meiner Meinung nach eine klare und deutliche Positionierung für die Partnerin gegenüber seiner Ursprungsfamilie zwingend notwendig, wenn ein Mann eine „eigene Familie“ gründen möchte. Diese Positionierung ist bei uns niemals erfolgt, denn seine Mutter hat an ihn weiterhin „Ansprüche und Erwartungen“ gestellt (wie an einen kleinen Jungen, der zuhause lebt und sich den Gesetzen und Vorschriften der Eltern fügen muss). Auch er war und ist weiterhin der Meinung, dass er sich um seine Mutter kümmern muss, da sie ihn großgezogen und sich für ihn geopfert hat und er ihr jetzt all das zurückzahlen muss. Eine ganz normale Eltern/Kind-Beziehung habe ich bei ihm leider zu keinem Zeitpunkt feststellen können.

Den Entstehungsursprung und die Gründe für das befremdliche Verhalten meines Ex-Partners hat der Autor sehr verständlich und systemisch im Buch erklärt und beschrieben. Durch die Scheidung seiner Eltern, begründet durch das mehrfache Fremdgehen des Vaters, hat sich in seinem Kopf ein bestimmtes Bild der Mutter (als „Göttin“) gebildet und wurde durch die Mutter jahrelang sukzessiv manifestiert. Die Mutter ist in seinen Augen eine bemitleidende, hilfsbedürftige, schwache, Trost suchende Person, die von ihm Hilfe benötigt und auf diese auch angewiesen ist. Mit den letzten Worten am Sterbensbett hat der Vater seinem einzigen Sohn sogar die Aufgabe übergeben, sich um alles (Mutter und Schwestern) zu kümmern. Wer in solchen Familienverhältnissen aufwächst, jahrelang durch die Mutter „manipuliert“ wird, der übernimmt scheinbar irgendwann die Meinung und Persönlichkeit der Mutter, anstatt seine eigene Persönlichkeit mit eigenen Werten zu entwickeln. Jede Frau sollte sich auch zusätzlich kritisch fragen, ob es tatsächlich normal ist, wenn ein über 40 jähriger Mann noch nie in einer Partnerschaft gelebt hatte. Diese Antwort habe ich persönlich vor über 2 Jahren komplett ausgeblendet und Gefühle zugelassen, obwohl sein Verhalten von Anfang an befremdlich und ich nicht wirklich glücklich in der Verbindung war.

Ich habe das Buch meinem Ex-Partner geschenkt. Er ist bis heute der Meinung, dass er kein Muttersöhnchen ist, obwohl fast alle Beispiele und konkrete Verhaltensbeschreibungen auf ihn und sein situatives Verhalten zu 100% zutreffen. Auch er ist der Meinung, dass sonst alles i.o. wäre, nur das Problem bin ich, weil ich seine Mutter nicht mag, obwohl in meinen vergangenen Partnerschaften keinerlei Probleme, eher tolle Freundschaften mit den Müttern geschlossen habe. Ich glaube, dass auch andere Männer sich das Problem nicht eingestehen und von sich weisen werden. Denn wer möchte das Zeugnis erhalten, dass er ein Muttersöhnchen ist? Schade, dass es am Ende des Buches keine Übersicht von Therapeuten aufgelistet gibt, die sich auf das Problem spezialisiert haben oder sich dem Problem annehmen würden. Denn dann hätten die Männer (vor einer Trennung) die Wahl und Möglichkeit zu erfahren, ob sie betroffen sind oder nicht.
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am 13. März 2015
Zunächst einmal fängt das Buch, wie alle Ratgeber, mit einer längeren Einleitung an. Das ist ja leider inzwischen Standard. Neuerdings haben alle Psycho-Ratgeber die Unsitte, neben einer langen Einleitung, einen noch längeren "zweiten Einleitungsteil", den Motivationsteil, aufzuweisen.

Auf Seite 26 angekommen, ging's dann endlich mit dem eigentlichen Buch in dem Unterkapitel "Gibt es überhaupt erwachsene Männer" los. Hier wurde die Meta-Theorie dargestellt. Am Ende dieses Kapitelchens erfährt der Leser sämtliche möglichen Ansätze. Der Autor behauptet, 3 Ansätze zu verwenden: Den systemischen, den analytischen und den konstruktivistischen.

Vom konstruktivischen Ansatz war - zum Glück - wenig zu erkennen. Der analytische Ansatz war auf 11 Seiten (S.55-66) - leider - rein Freud'sch statt Jung'sch. Der Rest des theoretischen Kapitels (S.33-70 ohne S.55-66) galt dem systemischen Ansatz.

Der systemische Ansatz erscheint für mich absurd: Wenn ein massiver Satellit (z.B. Marsmond Daimos) von seinem massiven Zentralgestirn (z.B. Mars) loskommen möchte, dann muß das Gleichgewicht von Zentrifugal- und Zentripetalkraft aufgehoben werden. Wird die Zentripetalkraft gleich gelassen (Gravitation bleibt gleich), und wird die Zentrifugalkraft erniedrigt, dann stürzt der Satellit aufs Zentralgestirn und es gibt einen elastischen Stoß und fortan sind beide getrennt. Wird die Zentrifugalkraft erhöht, fliegt der Satellit auf und davon.

Der systemische Ansatz in diesem Buch will aber zur Ablösung das fehlende Gleichgewicht herstellen. Das erscheint mir völlig absurd und somit ein Stern Abzug.

Ob die Praxis (S.79-195) gut ist, wird sich in den nächsten Monaten zeigen, ob das Buch etwas verändert hat und wird somit nicht bewertet.

Da die Mindestnote 1 Punkt ist, nun die Rechtfertigung der übrigen 3 Punkte: Das theoretische Kapitel bekam somit 0 Sterne. Das Kapitel "Warum wollen Frauen erwachsene Männer" (S.71-78) ist diese 3 Sterne unbedingt wert. Dieses kleine Hauptkapitel besteht aus zwei Unterkapiteln: Zunächst ein Kapitel über diejenigen Frauen, die männliche Männer wollen und eines über diejenigen Frauen, die es nicht wollen.

Nach der Lektüre dieser 8 Seiten wird dem männlichen Leser klar, daß es der psychologischen Herkules-Arbeit der Änderung des grundlegenden eigenen Daseins gar nicht mal bedarf.

Ich kann nur jeder Frau, die das Buch nicht gründlich bis Seite 78 gelesen hat, nur dringendst abraten, dieses Buch ihrem holden Partner zur Hausaufgabe zu machen. Das Buch hätte dann definitiv einen merklichen Effekt (mal vorausgesetzt, der holde Partner macht die Hausaufgabe gründlich), doch dieser merkliche Effekt wäre dann möglicherweise ein gänzlich anderer, als der, den die Frau als Intention hatte.

Ich kann definitiv nicht nachvollziehen, daß ausgerechnet Frauen dieses Buch mit 5 Sternen bewerten, denn das Buch hat bei dem betroffenen Mann dies zur Folge: Für Mamas wird womöglich der Sohnemann rebellisch und für die Partnerin wird der holde Partner aber auch rebellisch.
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am 28. Dezember 2012
Leider hat mich dieses Buch schwer enttäuscht. Ich habe es gekauft, da ich mich die Thematik selbst betrifft und erwogen, es meinem Partner zum Lesen zu geben. Zum Glück habe ich aber zuerst selbst einen Blick hineingeworfen und es dann aus purer Fassungslosigkeit gleich fertig gelesen, weil ich gehofft habe, dass da vielleicht noch etwas kommt, was irgendwie brauchbar wäre. Leider ist dieses Werk allerdings von vorne bis hinten sehr unwissenschaftlich und für Männer ziemlich beleidigend geschrieben. Jedes Klischee wird aufgelistet (vom verwöhnten Prinzen, bis zum Macho), ohne dass daraus irgendwelche Erkenntnisse folgen, und die oft starke emotionale Bindung zwischen Männern und ihren Müttern wird hauptsächlich auf einen Ödipuskomplex reduziert. Für Extremfälle, LeserInnen, die keine (wirklich KEINE) Ahnung von zwischenmenschlichen Beziehungen haben, mag dieses banale Werk vielleicht hilfreich sein... allerdings würden diese schon allein daran scheitern, ihre Probleme als Ablösungsprobleme zu identifizieren und somit gar nicht dieses Buch kaufen... für alle anderen ist es rausgeschmissenes Geld! Es sei denn, man möchte ein "Muttersöhnchen" einfach nur richtig ärgern. Dann kann man ihm getrost dieses Büchlein unter den Weihnachtsbaum legen. Noch besser: Man schenkt es gleich der Schwiegermutter, dann ist alles endgültig aus!
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HALL OF FAMETOP 50 REZENSENTam 17. November 2013
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Der bekannte Heidelberger Psychologe Roland Kopp-Wichmann beschreibt hier einen wichtigen Punkt der Partnerschaft, der im Leben oft übergangen wird. Es geht um die Ablösung des Mannes von seiner Kindheit, seinen Eltern, seinen Spielkameraden. Hat der Mann das noch nicht vollzogen, kann dass die Partnerbeziehung ganz erheblich stören.

Es ist ganz klar ein Buch für Männer UND Frauen. Es fängt damit an, dass man sich fragen sollte, ob man abgelöst ist und ob man wirklich erwachsen ist! Viele Menschen sind ihr Leben lang von den Eltern abhängig, hängen an der Rockschürze ihrer Mutter oder hängen vom Wohlwollen des Vaters ab, und sind nie erwachsen geworden, weil sie es nicht für nötig gehalten haben. Diese Männer mussten meist nicht viel selber im Leben leisten und lassen sich auf einer Wolke durch das Leben treiben. Sie fühlen sich so gut, wie ein Baby, dass seine Flasche (finanzielle, moralische Zuwendungen, Erbe, Harz IV) bekommt und damit zufrieden ist. Sie haben den Sprung ins Erwachsenenalter nie geschafft und sind mit 40, 50, 60 Jahren immer noch kleine, verspielte Jungs mit unausgereiften Charakteren. Diese Männer haben enorme Schwierigkeiten, eine Partnerin zu finden und sie zu halten. Sie geben meistens ein erwachsenen Eindruck ab, der sich allerdings oft schon beim 2. Treffen in nichts auflöst. Sie spielen ihr Leben lang und merken erst spät an kommenden Gebrechen, Krankheiten und leidvollen Schicksalsschlägen, dass sie ihr Leben verplempert haben, nie wirklich im Leben standen und von allen verlassen wurden. Frustration, Hass und Depressionen sind die logische Folge. In solchen Fällen, erklärt der Autor, kann nur ein Psychiater helfen, um überhaupt zu einem Gefühl für das Leben, das wirkliche, zu bekommen und sich als erwachsener Mensch outen zu können! Nur so kann es zu erfüllten Partnerschaften und einem erfüllten Leben kommen!

Die meisten Frauen wollen erwachsene Männer und nur einige unweibliche Frauen wählen besonders gerne unmännliche Männer. Wie erkennt nun die Frau einen nicht abgelösten Mann?

Das sind die Warnsignale:

- er telefoniert ständig mit seiner Mutter
- er hat besonders intensive Beziehungen zu seiner Familie, und lässt den Partner aussen vor
- er kritisiert die Partnerin im Beisein seiner Eltern
- er kann keine Waschmaschine bedienen
- er hat keine wirklichen Freunde
- er lässt alle Sachen in der Wohnung herumliegen
- er ist bindungsunwillig, heiratsunwillig, auch noch nach 3 Jahren
- er findet, dass Sex sein eigenes, persönliches Thema ist
- er kümmert sich um sein Auto mehr als um die Partnerin
- er hat keine wirklichen Überzeugungen, ausser den Materiellen seiner Kindheit
- er teilt nicht gerne, er schenkt nicht gerne, er verbreitet keine Freude
- er lebt zurückgezogen, fern ab von "echten" Männern
- er versinkt zunehmend in Alkohol und Krankheiten

Männer müssen sich ablösen, um zu Männern zu werden. Ansonsten kann keine Partnerschaft gutgehen und der Mann erlebt sein ganzes, eigenes Leben als kleiner Junge, der in keine Schublade passt. In diesem hochinteressanten Buch wird gezeigt, wie es geht und wie beide, Mann und Frau, damit zu einer harmonischen Partnerschaft gelangen können!
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am 19. Februar 2010
Du bist ein Mann und möchtest mehr über den Typen erfahren, der Dir die ganze Zeit auf der Pelle hockt und selbst dann nicht von Deiner Seite weicht, wenn Du Dich auf das stille Örtchen zurückziehst? - Bist Du eine Frau und möchtest endlich verstehen, warum in Deiner Parterschaft manchmal Dinge passieren (oder in Deiner Ex-Partnerschaft passiert sind), die Du Dir bisher nicht erklären konntest? - Du gehörst zu den Eltern, die einen Sohn aufziehen dürfen? - Wenn ja, dann bist Du bei diesem Buch vollkommen richtig.
"Frauen wollen erwachsene Männer" ist ein Sachbuch - eines der besonderen Art. Weit gefehlt, wer glaubt, Roland Kopp-Wichmann schwinge sich als wissender Experte auf, den Männern endlich zu erklären, was es heisst, ein Mann zu sein. Vielmehr geht es darum, auf sehr einfühlsame Weise, an anderer Stelle auch mit subtilem Humor, aufzuzeigen, wie es zu erklären ist, dass Männer manchmal Opfer ihrer eigenen Strategie "Mann zu sein" werden. Wo stellt man(n) sich selbst ein Bein? Und wo führt das in Beziehungen zu Schwierigkeiten?
Durch viele Tests, Experimente und Übungen kommt man dem Mannsein Schritt für Schritt näher. Ein ums andere Mal kommt einem vielleicht ein innerliches "Oops, ja genau!" über die Lippen. Interessant wird es, wenn man mehr und mehr beginnt, die teilweise wenig zieldienlichen Strategien im Alltag zu erkennen und Alternativen zu entwickeln. Dann macht es richtig Spass, zu erkennen, dass man zunehmend Handlungsspielräume für das eigene Verhalten (aber als Frau auch gegenüber dem männlichen Partner) entwickeln kann. Besonders gut gefällt mir an dem Buch, dass es nicht irgendwie theoretisch und mit erhobenem Zeigefinger daherkommt, sondern den Leser auf teilweise sehr amüsante und einfühlsame Weise auf seine eigene Fährte bringt.

Fazit: Ein Buch, das ich Männer wie Frauen, die mehr über die Themen Mannsein, Erwachsenwerden und Partnerschaft erfahren möchten, wärmstens empfehlen möchte.
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am 23. Oktober 2013
Diese Buch ist nicht nur für Männer interesannt sondern auch für Frau. Es Zeigt die verschiedenen nicht abgenabelten Männertypen auf auch was für Paar-beispiele sich dadurch ergeben. Jeder kann aus deisem Buch was für sich heraus nehmen gegal welches Geschlecht man/Frau ist. Neugierde zahlt sich eben auch aus
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am 17. April 2009
Viele Dinge habe ich in der Frauenwelt bereits verstanden. Die Nähe zur eigenen Mutter spielt immer wieder eine zentrale Rolle in Beziehungen und dies ist den meisten Männern nicht bewusst. Der Autor Kopp-Wichmann benutzt nicht viel Fachchinesisch und erklärt im Buch "Frauen wollen erwachsene Männer" wie in der Beziehung optimaler miteinander umgegangen wird. Es wird ganz klar beschrieben, dass man(n) sich früh von der eigenen Mutter lösen muss. Ein klares Männer-Vorbild sollte im Verlauf des Lebens skizziert werden! Frauen wollen erwachsene Männer und keine Memmen! Viele Beziehungsprobleme entstehen, da der Mann das kleingedruckte einer Beziehung nicht gelesen oder verstanden hat. Herr Kopp-Wichmann stellt direkte Fragen und sorgt für gute Lösungsansätze. Am Ende gibt es noch einen prima Selbsttest der sehr aufschlussreich ist. Fazit: Lesen! Eine glückliche Beziehung wird es Ihnen danken. Und liebe Damen: Verschenken Sie das Buch auch gern Ihrem Partner! Es lohnt sich!
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VINE-PRODUKTTESTERam 12. Mai 2012
Wie oft denkt man sich als Frau: Stell ich zu hohe Ansprüche? Erwarte ich zuviel? Bin ich ihm gegenüber ungerecht? Ist mein empfinden,
ungerecht behandelt zu werden, schlichtweg falsch?

Wenn es um Beziehungen zwischen Mann und Frau geht, dann gibt es sicherlich viele Themen: da ist die Ex, da ist der erste nicht zusammen verbrachte Urlaub,
da ist die durchzechte Nacht des anderen, irgendjemand betrügt mal wieder ohne es dann zugeben zu können. Gott sei Dank sind das Themen, die ich noch nicht
am eigenen Leib erfahren habe, ABER: Das Thema Eltern lag schon ganz oft bei mir auf dem Beziehungstisch und ich war der Verzweiflung nahe, weil ich dachte:
das kann doch alles nicht wahr sein! Bis ich dieses Buch zu lesen bekam!

Der Autor stellt endlich ganz klar fest: Liebe Männer (und klar, auch Frauen) wenn ihr am Rockzipfel der Mama hängen bleibt, wird das mit der Beziehung und auch einem erwachsenen Leben nichts. Das Buch widmet sich diesem Thema sehr ausführlich. Da werden endlich die wichtigen Fragen gestellt:

Wann ist ein Mann erwachsen?
Warum wollen manche Männer nicht erwachsen werden?
Warum wollen die meisten Frauen erwachsene Männer?
Wege zur Ablösung - für Männer

Es fragt sich nur, ob die Männer, die an Mamas Zipfel hängen, sich so ein Buch zu Gemüte führen. Ich denke, und das sah wohl auch der Autor so, dass dieses Buch vornehmlich von Frauen gelesen wird und so schlimm finde ich das gar nicht. Nicht nur den Männern auch den Frauen fehlt ein Bild vom heutigen Mann und dieses Buch hilft beim schärfen des eigenen Bildes enorm.
Als Frau hatte ich nach dem lesen das Gefühl: Wow, wenn es solche Männer gibt, dann will ich auch so einen haben! Denn es geht ja nicht nur darum, einen erwachsenen Mann an der Seite zu haben, sondern man selber möchte auch wachsen. Keine Frau möchte gerne als Mutterersatz gesehen werden, sondern als die Partnerin an der Seite des Mannes, mit ihm gemeinsam durchs Leben gehen, Kinder in die Welt setzen usw.
Die Zeiten sind nicht einfach für Männer, das muss auch mal gesagt werden und das liegt nicht unbedingt nur an den Zeiten oder nur an den Männern.

Ich bedanke mich jedenfalls von Herzen beim Autor, auch wenn ich noch nicht so überzeugt bin, eine Gattung des erwachsenen Mannes alsbald zu treffen. Dieses Buch ist das Lesen allemal wert!
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am 16. April 2016
Vor einigen Wochen habe ich mir das Buch gekauft und fand es absolut lesenswert. Ein Bekannter meinte jedoch, es wäre wohl eher ein Buch zum Verschenken. ;-) Nach 5 1/2 Jahren Beziehung - davon ca. 2 Jahre Zusammenleben, trenne ich mich von meinem Lebensgefährten. Ich bin ziemlich hart mit mir ins Gericht gegangen, musste dann aber auch schmerzlich feststellen, dass mein Lebensgefährte (48) die Sorte Mensch ist, die man als 'Mamasöhnchen' bezeichnen kann. Natürlich gehören immer zwei zu einer Trennung - it takes two to tango ...
Den Umzug zurück zu seiner Mutter fand ich im ersten Moment gar nicht so tragisch, bis mir nach und nach ein Licht aufging. Heute muss ich nur noch leise schmunzeln wenn mein Ex im 'Wir' von seiner Mutter und sich spricht...
Leider stand diese Sorte Männer bisher nicht auf meiner No-Go-Liste...
Ein großes Kompliment an Ihr Buch - wer den leisen Verdacht hat, auch diese Sorte Mann zu Hause auf dem Sofa zu haben, unbedingt kaufen!
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am 10. September 2017
Der Autor beschreibt das Thema verständlich und in einer ausreichenden Tiefe. Zudem gibt er einige gut umsetzbare Tipps. Entgegen anderer Meinungen hier, finde ich nicht dass das Buch Männer schlecht dastehen lässt. Alles in allem hat mir das Buch sehr geholfen.
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