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Kundenrezensionen

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am 30. Januar 2007
In dieser Zusammenstellung einflussreicher Texte des Inders Jiddu Krishnamurti (1895-1986) erfährt der Leser den Kern seines revolutionären Denkens in konzentriertester Form. Wichtige Themen des Lebens, wie Liebe, Tod, Freude, usw. beleuchtet der Autor in unverschämt frischer Weise, die jeden Verfechter des Status Quo auf die Palme bringen würde. Es werden keine abgedroschenen Phrasen gepredigt, nach dem Motto: Entsage allen weltlichen Dingen, sondern in unvoreingenommenen, kühnen Gedankengängen wird den Tatsachen auf den Grund gegangen. Warum ist es so, wie es ist und nicht anders. Schon beim Lesen ertappt sich der Rezipient, wie er sich seines ganzen Dilemma bewusst wird, und allein aus der Gewahrwerdung heraus evtl. sein Leben ändert, bzw. automatisch eine andere Sicht auf die Dinge bekommt. Dies ist Literatur für`s Leben!
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am 9. Oktober 2005
... ist dieses Bändchen, das innere Wahrheit von enormem Potential enthält.
Der Autor Jiddu Krishnamurti, geboren 1895, wurde bereits als Sechzehnjähriger zum geistigen Führer einer begeisterten und rasch erstarkenden religiösen Bewegung auserwählt. Er erhielt eine besonders sorgfältige Erziehung und Ausbildung. Doch Krishnamurti löste den eigens um ihn gegründeten Orden im Alter von 35 Jahren in aller Form auf. Für seine Anhänger brach eine Welt zusammen. Krishnamurti hatte aber damit der ungeheuren Versuchung widerstanden, ein mächtiges Religionsoberhaupt und angebeteter Guru zu werden. Stattdessen verkündet Krishnamurti fortan, daß die Wahrheit ein grenzenloses Gebiet ist, in der es keine vorgegebenen Pfade gibt. Weder Religionen noch Ideale und erst recht keine Führer können uns unseren höchstpersönlichen Weg zur Erleuchtung weisen. Auch unsere liebgewordenen Denkgewohnheiten können uns in die Irre leiten. Niemand kann uns die Verantwortung für unser Leben abnehmen, denn damit werden wir unfrei und abhängig. Man hüte sich beonders vor denen, die behaupten, den sicheren Pfad zum Seelenheil genau zu kennen. Jiddu Krishnamurtis Ansatz ist besonders ehrenwert, da er selbst seine Aussagen lebte indem er keine Vorteile aus seiner Lebenssituation gezogen hat und sich auch von großer Macht nicht korrumpieren ließ.
Kern von Krishnamurtis Aussage ist, daß jeder Einzelne persönliche innere Freiheit erlangen kann - durch Achtsamkeit.
Die strikte Ablehnung von Vorgaben, Ritualen, mystischen Handlungen und Traditionen macht das Buch zeitlos und zugleich radikal modern. Krishnamurtis Aussagen kommen leise und eindringlich, sind dabei unverbraucht und frisch und sie haben eine geistige Sprengkraft, die heute noch wirkt. Darum ist dies auch ein politisches Buch.
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Das ist eine der Aussagen des letzten Satzes in diesem Buch. Sie klingt komisch, ein wenig provokant und ganz und gar unlogisch. Doch diese Aussage offenbart auf ganz einfache Weise den Kern der Botschaft von Jiddu Krishnamurti.

Wir leben in einer Welt der Begriffe. Ohne Begriffe können wir nicht denken. Doch Begriffe sind abstrakt und nicht das, was real ist, nicht das, was wir wahrnehmen könnten. Aber weil wir im Denken gefangen sind und nicht merken, wie uns unser Verstand völlig beherrscht, merken wir auch nicht mehr, wie er unsere Wahrnehmung einschränkt. Ununterbrochen schwirren irgendwelche Gedanken in unserem Kopf umher. Doch wenn wir denken, sind wir immer nicht da, wo wir tatsächlich gerade sind, sondern entweder im Vorher oder im Nachher. Ein Mensch der liebt, macht sich keine Gedanken darum, was Liebe ist. Warum sollte er? Es macht sich auch kaum jemand Gedanken darüber, was Freude ist, wenn er sich freut.

In diesem Buch geht es um die Einschränkung unserer Wahrnehmung, die wir uns meistens freiwillig auferlegen und die unheilvolle Konsequenzen nach sich zieht, derer wir uns nicht einmal bewusst sind. Krishnamurti sagt (der Text ist eine Nachschrift seiner Reden): "Wir gehen nicht den richtigen Weg, wenn wir das Gegenteil von dem, was wir sind, anstreben. Der Weg liegt nicht in einer künstlichen Disziplin, die uns durch ein System, einen Lehrer, einen Philosophen oder Priester auferlegt wird - das ist alles so kindisch."

Und weiter: "Wenn wir das erkennen, fragen wir uns, ob es möglich ist, augenblicklich durch die uns seit Jahrhunderten belastenden Beschränkungen hindurchzubrechen, ohne in eine andere Voreingenommenheit zu geraten - ob es möglich ist, frei zu sein, sodass der Geist völlig frisch, feinfühlig, lebendig, bewusst, stark leistungsfähig sein kann. Das ist unser Problem. Es gibt kein anderes; denn wenn der Geist neu und unverbraucht ist, kann er jedes Problem aufgreifen."

Aber wir stellen uns nicht. Wir wollen, dass man es uns sagt. Und damit sitzen wir in der Falle, denn dann sehen wir die Welt wieder nur so, wie sie angeblich sein sollte, aber nicht wie sie tatsächlich ist. Und daraus entstehen Konflikte und Gewalt.

Krishnamurtis Text ist weder philosophischer Natur, noch der Versuch, den Leser zum tiefergehenden Nachdenken anzuregen. Denn aus weiterem Nachdenken würde bestenfalls eine intellektuelle Erkenntnis folgen. Doch hier geht es nicht darum, den Verstand mit neuer Nahrung zu versorgen. Hier geht es um eine befreiende Praxis. Man kann das ganz einfach an einem Beispiel aus dem Text erläutern. Unter anderem befasst sich Krishnamurti mit der Furcht. Wir leben gewöhnlich nach einer bestimmten Art, haben feste Denk- und Handlungsschablonen, auch wenn wir das vielleicht nicht gerne zugeben. Vor allem aber wünschen wir nicht, dass diese Lebensart sich verändert, dass Ungewissheit eintritt. Wenn das aber dennoch geschieht, entsteht meistens Angst.

Haben wir Angst oder Wut, dann weichen wir aber gewöhnlich aus. Wir wollen diese Zustände loswerden. Wie andere weise Menschen lehrt auch Krishnamurti, dass dies der völlig falsche Weg ist. Wir müssen in solchen Situationen dabeibleiben, uns beobachten, auch wenn das zunächst verdammt schwer ist. Krishnamurti sagt: "Der Beobachter ist der Zensor, der ohne Furcht sein möchte." Und weiter: "Wenn Sie achtgeben, wird Ihnen klar, dass der Beobachter nur ein Bündel von Gedanken und Erinnerungen ist ohne jede Gültigkeit und Substanz, dass aber die Furcht etwas Tatsächliches ist und dass Sie versuchen, eine Tatsache rein vom Verstand her zu begreifen." Und weiter: "Der Beobachter ist Furcht, und wenn das erkannt wird, gibt es keine Energieverschwendung mehr durch das Bestreben, sich von der Furcht zu befreien." ... "Wenn Sie sehen, dass Sie ein Teil der Furcht und nicht von ihr getrennt sind ..., dann brauchen Sie dazu nichts zu tun, dann hört die Furcht gänzlich auf."

Das klingt sehr ungewohnt, funktioniert aber. Vielleicht nicht beim ersten Mal, doch das Dabeibleiben wird auch dann die eigene Sichtweise wesentlich verändern. Man kann sich nicht selber loswerden.

Auf ähnliche Weise befasst sich Krishnamurti mit folgenden Themen: der Mensch und die Welt, Selbsterkenntnis, Achtsamkeit, Glückseligkeit, Egozentrik, Gewalt, Abhängigkeit, Freiheit, Zeit, Tod, Liebe, Schönheit, Leitbilder, trennender Raum, der Beobachter und das Beobachtete, das Denken, das Schweigen, Erfahrung, Meditation, religiöse Revolution - Leidenschaft.

Fazit.
Ein Praxisbuch, das auf den ersten Blick nicht danach aussieht. In sehr konzentrierter Form erläutert Krishnamurti, wie Freiheit im Inneren entsteht. Was in anderen Büchern vor allem asiatischer Weisheitslehrer blumig verklausuliert steht, erklärt Krishnamurti viel klarer und deutlicher. Doch letztlich bleibt auch hier das Entscheidende unausgesprochen, weil es keine Möglichkeit gibt, etwas in Begriffen zu erläutern, was alle Begrifflichkeit aufhebt. Aber immerhin ist dies eine der besten Anleitungen für den Weg dahin.
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am 21. September 1999
Ich empfehle dieses Buch unbedingt. Falls Sie jemals tiefe Wahrheiten ohne diesen christlichen, mythischen, esoterischen oder sekten-ähnlichen Firlefanz gesucht haben: Lesen Sie dieses Buch. Wenn Sie auch nicht in allem übereinstimmen: Es ist einfach wunderschön zu lesen. Und: man kann immer wieder ein wenig hineinlesen. Für mich das schönste Buch der Welt.
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am 8. August 1999
Was nützt der technische Fortschritt der Menschen dem Einzelnen in bezug auf Menschlichkeit? Wie kann es sein, daß wir zum Mond fliegen können, jedoch uns im Menschsein nicht einen Schritt von der Steinzeit entfernt haben? Es geht hier nicht um Individualismus, die unter dem Stichwort Freiheit bisher zu einer Verfremdung der Menschen untereinander und zu sich selbst führen- vielmehr geht es um das unmittelbare Erkennen des Menschseins. In diesem Buch kommt man sich und der Menschheit so nahe wie noch nie. Jeder, der Verantwortung für sich und andere Menschen übernommen hat, und vor allem für ganze Staaten, sprich auch jeder Politiker findet hier die Inspiration, die wir so dringend für unsere persönliche Weiterentwicklung von der Haben-Gesellschaft à la Erich Fromm zur Sein-Gesellschaft benötigen. In einfachsten Worten kann der Leser dieses Buches erkennen, wie er sich von der irregeleiteten Vorstellung des ach so intelligenten Menschen befreien kann, um in mündiger Selbstbestimmung alle seine Handlungen in Freiheit auszuführen.
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am 22. Juli 2005
... oder der Versuch, in Schrift und Wort ewas zu vermitteln, was der Intellekt nicht erfassen kann.
Es gibt eine Reihe von kritischen oder auch liebevoll unkritischen Biografien von Krishnamurti, die den Lebensweg in eine Form gießen möchten.
Viele Verehrer stimmen der Lehre begeistert zu, andere lehnen aus den verschiedensten Gründen ab.
Seit der Lossprechung von der theosophischen Gesellschaft hat die Lehre K's immer darin bestanden, durch Fragestellung und Negation des "Bekannten" (der allgegenwärtigen Konditionierung) absolute Freiheit zu vermitteln.
Niemand, der sich eingehender mit der Geschichte "geistiger Führer" auseinandersetzt, würde behaupten, daß diese Menschen stets unfehlbar waren. Sie haben alle eine Entwicklung durchlebt. Buddha z.B. ist - der Überlieferung nach - jahrelang meditierend, selbstkasteiend und dem Tode nahe mit "Leidensgenossen" umhergezogen und hat erst in späteren Jahren erkannt, daß dies der falsche Weg ist. Die spätere Lehre Buddhas steht der K`s sehr nahe (bei allen augenscheinlichen Abweichungen). Buddha wurde einmal kritisiert, er und seine Mönche würde essen, ruhen und schlafen wie alle anderen Menschen auch.
Ja, antwortete der Buddha, aber er WISSE, daß er ißt, ruht und schläft.
Krishnamurti spricht sinngemäß von der Gegenwärtigkeit in allen Handlungen, die auch den Schlaf nicht ausnimmt. Er träumte nach eigenem Bekunden nie, da es nachts nichts zu verarbeiten gebe.
Auch Jesus war offenbar nicht "perfekt", trieb er doch mit Peitschen die Händler aus dem Tempel (gewaltlos kann man das nicht gerade nennen). Apokryphe Überlieferungen erzählen uns ja auch etwas über die Beziehung zu Maria Magdalena und Jesus` Nachkommenschaft.
Man könnte noch so vieles aufführen,(z.B. die große Übereinstimmung mit den Grundaussagen im Taoismus über "Wissen" und "Nichtwissen" usw.) was jedoch den Rahmen einer Buchbesprechung deutlich sprengen würde.
Stehen Sie zu den "Weisheitslehrern" oder wie auch immer man diese "geistigen Führer" nennen möchte, wie Sie möchten.
Sie werden der "Wahrheit" auf diesem Wege leider (oder gottseidank) keinen Schritt näher kommen.
K. wurde kritisiert, weil er Kriminalromane liest, Boxen im Fernsehen schaute, sich in der "Jugend" in attraktive Mädchen/Frauen verliebte und (auch in seiner Jugend) schnelle Autos fuhr. K`s Antwort war sinngemäß stets, daß er nichts "unterdrücke" und keine Angst habe, er würde den Erwartungen seiner Mitmenschen nicht gerecht (was keineswegs bedeutet, daß er etwa rücksichtslos gewesen wäre, wie man bereits zu seiner "theosophischen Zeit" im Umgang mit Annie Besant deutlich erkennen konnte). Nicht der Lehrer sei wichtig, sondern die Lehre.
Weiterhin drückte man mehrfach Unverständnis darüber aus, warum er überhaupt lehre und Bücher schreibe, wenn der Intellekt es doch nicht erfassen könne. Er gab zwei grundsätzliche Antworten.
1. Wenn nur ein halbes Dutzend Menschen die Lehre wirklich verinnerlichten und danach lebten, würde es die Welt verändern.("Du bis die Welt und die Welt bis Du")
2. Warum er lehre? Dies sei so, als ob man frage, warum die Rose duftet. Es war seine Lebensaufgabe.
Krishnamurte hat etliche Schulen (von Spendengeldern) gegründet und erhoffte sich ein kreatives "Erblühen" der Jugend. Sein Ziel war es, das Schloß der angelernten Konditionierungen, weitergereicht und verfestigt von Eltern zu Kindern bzw. Lehrern zu Schülern, aufzubrechen. Er wollte Schullehrer und Schüler zur "Freiheit" ermutigen.
Was ist aus den Schülern (nicht seinen, denn er lehnte strikt jede Jüngerschaft ab und sprach immer davon, daß der Vortragende und der Zuhörer lernen, andernfalls "verderben" beide), seinen Zuhörern und Lesern wohl im Laufe der Jahre geworden?
K. hat mehrfach bedauert, daß es wohl niemanden gebe, der nach seiner Lehre lebe (also vollkommene "Freiheit" lebt, wie sie auch in diesem Buch thematisiert wird).
Ich kann Ihnen aus meiner Sicht, da ich schon viele Bücher K`s über etliche Jahre hinweg gelesen habe, eigentlich als Fazit nur das Folgende zu dem ganzen sagen.
Ich befürchte, daß kaum irgendjemand (ich wäre sehr froh, wenn ich mich irrte) die Lehre K`s in seiner Tiefe wirklich verinnerlicht (selbstverständlich mich eingeschlossen) hat.
Letztlich müssen Sie jedoch zwingend die "Personen" Jesus, Laotse, Buddha, Krishnamurti und wie sie alle heißen mögen, völlig beiseite lassen.
Sie müssen versuchen, zu erspüren, "wo" der Geist weht.
Es ist ganz reizvoll, den Lebensweg der großen Persönlichkeiten zu verfolgen, "füttert aber letztlich nur die falsche Sau" (den Intellekt). K. hat immer betont, daß es einem ein Bedürfnis sein muß - und zwar sein Leben lang - die "Freiheit" (von den vergangenheitsbezogenen Urteilen) zu erlangen.
Das ist starker Tobak, nicht wahr? Wir lassen uns viel lieber intellektuell ablenken und deshalb verinnerlicht auch niemand diese so "einfache" Lehre. Meine Befürchung ist, gerade WEIL sie so einfach ist, kann sie uns nicht berühren (das erinnert mich an den alttestamentarische Engel mit dem flammenden Schwert, welches wohl den Intellekt symbolisieren soll und den Menschen den Zugang zum Paradies verstellt...)
K. hat an anderer Stelle seine - teils hochkarätigen - Gesprächspartner zurechtgewiesen:" Ihr seid so furchtbar intellektuell !"
Also, lesen Sie bitte "Einbruch in die Freiheit" oder fast jedes andere Buch K`s und lassen Sie - die von mir erahnte Wahrheit - auf sich wirken. In den so einfachen Formulierungen steckt eine Tiefe, die wir kaum erahnen können.
Lassen Sie all ihr Wissen (Ihre Vorurteile) bei der Lektüre unbedingt hinter sich und, so formulierte es K.:" Stimmen Sie nicht zu und lehnen Sie nicht ab".
Ich habe gerade beliebig eine Seite (die Seite 49 des schön gebundenen Buches) aufgeschlagen und lese:
"Wer gegenwärtig lebt, kennt kein Furcht".
Wer es zu fassen vermag...
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am 16. Februar 1999
Krishnamurti ist der erste, der den wahren Durchblick durch diese unsere Welt zu haben scheint. Die Aussagen zu wesentlichen uns betreffenden Kriterien(Zeit, Angst, Liebe etc.) sind nur allzu zutreffend. Die Machtmanipulationsstrategien der Polit-, Glaubens-, und Gesellschaftsgurus werden aufgedeckt. DER echte Beitrag zur Aufklärung.
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am 16. Juni 2006
Dieses Buch ist fuer mich einfach "Die Essenz".
Es ist faszinierend in seiner Einfachheit und doch schafft es der Autor kein wirklich wichtiges Lebens-Thema auszulassen.
Es ist vielleicht nicht optimal fuer einen Einstieg in "die Freiheit". Dazu scheint mir "Tu was du willst" von M.H.Buchholz weit besser geeignet zu sein. Doch, wenn man dieses Buch hier aufmerksam und vorbehaltlos liest, es in sich wirken laesst (Erfahrung mit Meditation ist hier sicher von Vorteil) - dann kann es wie eine Sauna fuer die Seele sein: Alle Unreinheiten, die einem durch die Gesellschaft ueber das Denken in die Seele "gemeisselt" werden, werden foermlich weggespuelt. Der Blick wird unvorstellbar klar!
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am 12. September 2014
Für mein Verständnis ist die Kernaussage von Krishnamurti die Tatsache, dass das
Denken Materie ist und somit naturgemäß in einem mechanischen Prozess gefangen ist.
Das erklärt den geistigen Zustand des Menschen, machtlos ausgeliefert an den ständigen
Erfahrungen von Angst, Langeweile, Zorn, Freude, Gewalt, Sucht, usw.
Es handelt sich also um Musterbildungen im Gehirn, die durch Erklärungen, Disziplin,
Meditation, Gebet etc. nicht geändert werden können.
Buddha, Huang-Po, Lin-Chi und viele Meister wie auch Krishnamurti haben ermutigt,
auf das ganze Schlamassel holistisch und auf Einmal (ohne Zeit) zu schauen und
dabei aufzupassen, dass der Beobachter kein Teil der Denkstruktur ist.
Entsteht ein Zustand echter Aufmerksamkeit, so beginnt die Reinigung bzw. die
Mutation der Gehirnzellen. Dabei werden Steigerung von Energie und Klarheit im Kopf,
Steigende Energie vom Rücken in den Nacken und Aufrichtung des Kopfes,
Kopfschmerzen und ähnliches wahrgenommen. Das Verstehen in diesem Prozess
ist also keinesfalls begrifflich. Das wäre sonst bloß ein weiterer Baustein im Gehirn
als Selbstschutz vor Veränderungen und somit illusorisch.
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am 9. Juli 2013
Man kann 30 Jahre lang einen großen Bogen um Krishnamurti machen - und dann ist man doch von ihm eingenommen bis ins Mark. Er denkt so konsequent, klar, einfach, die richtigen Fragen stellend. Die eigenen Antworten muß jeder selbst suchen, wobei "Suchen" dann schon anders geht und das "Selbst" vom Sockel geholt und bestenfalls aufgelöst wird, wenn man ihn gelesen und etwas verstanden hat. Der Mensch ist ein großer Ausweichlogiker ohne wirklich logisch zu sein. Krishnamurti bringt uns an einen Punkt, der uns ab und an erahnen lässt, wie "daneben" wir eigentlich denken, handeln, leben. Es ist nicht möglich, Krishnamurti nur ein bißchen zu lesen oder ihn zu seiner Bibliothek und zu allen anderen Favoriten dazu zunehmen, ihn versuchen aufzukummulieren oder etwas zu konsumieren.
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