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am 20. Oktober 2008
Wer die aktuellen Diskussionen verfolgt stellt schnell fest: Glaube und Wissenschaft verstehen sich nicht. Und wie das Beispiel von Richard Dawkins "Gotteswahn" zeigt (englisch als "God Delusion" viel besser), mögen sie sich oft auch nicht.

Doch wie Dawkins selbst zugeben muss, hat Religion auch im Licht seiner geheiligten Selektion Bestand. Selbst in unserer aufgeklärten Kultur ist sie nicht totzukriegen. Und in "Gott, Gene und Gehirn" erfahren wir, warum. Mindestens genauso fundiert, aber ohne jeden missionarischen Drang in die eine oder andere Richtung.

Aus welchen anthropologischen Wurzeln entstand Religion? Wie verträgt sich Glaube mit Evolution? Was ist dran am "Gottes-Gen", oder auch am "Gottesmodul" im Hirn? Wie wirkt Glaube auf das Rudel/die Gesellschaft? Und warum wachsen Glaubensgemeinschaften wieder? Oder sogar -' sehr schön! -' was hat das Alphabet mit Verzückung zu tun? Vaas und Blume liefern zu all diesen Themen den aktuellen wissenschaftlichen Stand, und vermitteln dabei auch ein fundiertes Bild der Themen rechts und links ihres Fadens.

Warum dann nur vier Punkte? Bleiben wir beim Vergleich zu Dawkins, liefert der dem Leser geschliffene Sätze, um ihn zu überzeugen. Und dabei ist er locker mal runterzulesen. "Gott, Gene und Gehirn" ist ein wissenschaftliches Buch, eher Primärliteratur und -' obwohl dafür sehr gut zu lesen '- vermutlich doch nicht für jeden Leser geeignet. Wer allerdings tiefer in dieses spannende Thema einsteigen möchte, findet hier einen enormen Fundus an Wissen. Und Diskussionsstoff für diverse Abende!
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am 30. April 2009
Über die menschliche Religiosität sind in den letzten Jahren viele Bücher geschrieben worden, aber nur wenige sind wissenschaftlich so gut fundiert wie das vorliegende Buch. Es ist zweifellos ein Glücksfall gewesen, dass sich der Neurobiologe Rüdiger Vaas und der Religionswissenschaftler Michael Blume zusammengefunden haben, um das hoch interessante, aber auch sehr komplexe Thema 'Evolution der Religiosität' aus verschiedenen Perspektiven so darzustellen, dass auch für Nichtfachleute der neueste Stand der Forschung auf diesem Gebiet verständlich wird. Um das zu erreichen, müssen die Autoren allerdings weit ausholen und insbesondere die Bereiche Evolutionstheorie, Soziobiologie, Kognitionspsychologie und Neurotheologie näher erläutern. Dabei wird aber nicht das eigentliche Thema aus den Augen verloren und der Text ist auch sprachlich so gestaltet, dass man gerne weiter liest. Zur besseren Verständlichkeit tragen außerdem etliche Abbildungen und Tabellen bei. Das Buch fordert seinem Leser durchaus eine gewisse intellektuelle Anstrengung ab, dafür wird er aber durch wirklich neue Einsichten und Erkenntnisse reichlich belohnt.
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am 27. Dezember 2009
Ob gläubig oder nicht, keiner von uns kommt an den "großen und letzten Fragen" vorbei: Hat das Leben einen Sinn, kann oder muss ich ihn mir selbst setzen, oder gibt es einen äußeren Sinngeber? Ist der Sinngeber Gott, dieser eine, der abrahamitische, der Gott der Juden, Christen und Moslems, könnte es nicht genauso gut irgendeiner von den vielen Göttern der vielen Anderen sonst wo auf der Welt sein? Oder handelt es sich bei der Gottesvorstellung nur um einen Wunschtraum, an den sich die Gläubigen klammern, weil er Trost und Hoffnung verspricht - eine Illusion, die zugleich Gruppenidentität stiftet, moralisiert und direkt oder indirekt lebensdienlich, mithin evolutionswirksam ist? Im Buch von Vaas und Blume finden sich nachdenkenswerte Antworten. Religiosität ist, so die Autoren, für das Individuum, für die Familie und für die Gesellschaft von offenkundigem und auch wissenschaftlich belegbarem Vorteil, obschon andererseits brandgefährlich. Aber ist Religiosität, sind Religionen denn überhaupt mit Wissenschaft vereinbar? Den Autoren folgend kein sonderliches Problem: Ob nun das Gehirn durch Gott oder per evolutionem entstanden ist, Glaubensfähigkeit und Glaubensbedürfnis sind Hirnprodukt, und unser Gehirn ist es, das uns für den Glauben prädisponiert, den einen mehr, den anderen weniger - trotz all der Widersprüche und Absurditäten, die den Glaubenslehren innewohnen, oder dem ganz kleinen, lächerlichen und höchstpersönlichen Aberglauben. Wen schon wundert es dann, dass es Gene gibt, die als Kandidaten für die Glaubensfähigkeit herhalten können? Rüdiger Vaas und Michael Blume, Naturwissenschaftler der eine und Religionswissenschaftler der andere, liefern faszinierende Erklärungen und zuhauf Fakten dafür, warum die Gläubigkeit so stabil ist und deshalb die "Gott-ist-tot"-Prognosen immer aufs Neue durchkreuzt werden. Homo sapiens und Homo religiosus sind, spätestens dann, wenn man die letzten Seiten gelesen hat, nicht länger ein Widerspruch. Die offizielle Theologie meint, sich über die im Buch vertretenen Ansichten hinwegsetzen zu können. Wie viele Menschen noch müssen es sein, die den Kirchen davonlaufen?

Prof. Dr. Gerald Wolf, Magdeburg
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am 18. April 2011
Bei diesem Werk muss man sauber trennen: Rüdiger Vaas ist Biologe und Wissenschaftsjournalist und er hat einen ausgezeichneten Schreibstil. Ohne ihn wäre dieses Buch wahrscheinlich ganz anders geworden. Michael Blume ist ausgebildeter Bankkaufmann, konvertierter Christ sowie Religionswissenschaftler. Er ist für die "religiöse" Interpretation der zusammengetragenen Ergebnisse verantwortlich.

Schon Titel und Untertitel zeigen diese religiös motivierte Absicht der Interpretation. Erst kommt Gott, dann der Rest. Im Untertitel "Warum Glaube nützt. Die Evolution der Religiosität." werden die Begriffe Glauben und Religiosität so verwendet, als ob sie synonym wären. Hierdurch wird suggeriert, dass auch Religiosität nützt und eine eigenständige Evolution hätte. Aber ein solches Ergebnis können Vaas und Blume nicht liefern.

Als Sammelwerk, welches dem interessierten Leser einen guten Gesamtüberblick über den aktuellen Forschungsstand vermittelt, ist diesen Werk durchaus zu empfehlen. Aber ... Und dieses Aber ist fundamental wichtig. Es gibt bis heute keine allgemein anerkannte wissenschaftliche Definition, was man unter Spiritualität, Religiösität und Religion zu verstehen hat. Geschweige denn, wie so etwas exakt zu messen ist. Daher ist das Buch eine wahllose Sammlung von Äpfeln und Birnen, bei dem die Ergebnisse von hunderten von Wissenschaftlern zusammengetragen werden, ohne das jemand sagen kann, was da eigentlich erforscht und gemessen wurde.

Und der religionswissenschaftliche Autorenteil macht sich auch nicht die Mühe, den Leser darauf aufmerksam zu machen.

Diese Willkür wird durch eine recht eigenwillige Interpretation nicht besser. Zumal Korrelationen mit Ursache und Wirkung verwechselt wird, um die Ergebnisse anderer in eine gefällige religiöse Richtung zu verbiegen. Herr Vaas wäre gut beraten gewesen, hier als Naturwissenschaftler auf Distanz zu gehen.

Alles in allem: Eine gute, nicht mehr ganz aktuelle, Sammlung, bei deren wissenschaftlicher Interpretation jedoch der Wunsch der Vater des Gedankens war: Also wissenschaftlich unseriös und unsauber - eben mehr theologisch.
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am 10. Januar 2009
Zur empfehlenden Rezension von Arvid Leyh, der ich mich anschließe, und der den Inhalt des Buches beschreibenden Rezension von Rüdiger Vaas, seien zwei Aspekte ergänzt:

Als besonders angenehm fällt beim Lesen des Buches zum einen die vorsichtige, ja warnend kritische Zurückhaltung gegenüber voreiligen Interpretationen und Schlussfolgerungen aus bisherigen Forschungsergebnissen auf, sowie zum anderen die Enthaltsamkeit in Sachen Polemik. Diese für seriöse wissenschaftliche Publikationen unverzichtbaren Tugenden scheinen in den eine breite Öffentlichkeit ansprechenden Medien im Kampf um Leser-, Zuschauer- und Zuhörerzahlen in den vergangenen Jahren ja vielfach bedenklich abhanden gekommen - umso erfreulicher, sie hier gekonnt wiederbelebt zu finden, ohne dass beim Lesen Langeweile aufkäme!

Es steht zu hoffen, dass auch die Diskussionen um das Buch "Gott, Gene und Gehirn" die Vielschichtigkeit der Themen und Betrachtungen dieses Buches, den "enormen Fundus an Wissen", wie Arvid Leyh zutreffend schreibt, aufgreifen, und auf eben solch differenzierender und sachlicher Ebene geführt werden.

Ein wichtiges und spannendes Buch, dessen dargestellte Erkenntnisse und Theorien auch gläubige Menschen nicht fürchten müssen. Die Autoren selbst widmen der Feststellung große Aufmerksamkeit, dass (und warum) Wissenschaft und Forschung Glaubensinhalte wie z.B. Gott weder widerlegen, noch beweisen können.
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am 20. September 2014
Dieses Buch füllt eine wichtige Lücke. Die beiden Autoren untersuchen das Phänomen „Religionen“ bzw. „Religiosität“ unter wissenschaftlichen Aspekten, insbesondere unter dem Blickwinkel der Evolution.

Die Grundthese der Autoren ist: Religionen sind evolutionär entstanden, so wie Sprache oder Musik, und als solche sollte man sie auch studieren, ohne in Polemik oder Apologetik abzudriften.

Nachdem Vaas und Blume im ersten Kapitel eine Einführung in die Grundprinzipien der Evolutionstheorie gegeben haben, präsentieren sie auf S.55 die grundlegenden drei Möglichkeiten, um was es sich bei Religion aus evolutionärer Perspektive handeln könnte:
1) Religion könnte adaptiv sein (d.h. sie nutzt den religiösen Menschen im „struggle for life“)
2) Religion könnte ein Bei- oder Nebenprodukt von Merkmalen sein, die ihrerseits adaptiv sind
3) Religiosität könnte ein reines Kulturprodukt sein, ohne Einfluss auf die Fitness der Betroffenen.

Im nächsten Kapitel („Demografie: Religion und Kindersegen“) zeigen die Autoren dann auf, dass jene Gesellschaften, in denen sich die meisten Menschen als religiös bezeichneten, deutlich mehr Geburten aufweisen als säkulare Gesellschaften, und dass dies sogar unabhängig vom Wohlstandsniveau gilt. Nebenbei bemerkt stellt dieser Umstand diejenigen Theorien vor große Probleme, die in Religionen eine Art „mentale Parasiten“ sehen, die sich auf Kosten der von diesem „geistigen Virus“ Befallenen verbreiten. Denn Parasiten, ob biologisch oder mental, erhöhen nicht die Fitness ihrer Wirte.

Im Kapitel „Soziobiologie: Religiosität als Anpassung“ stellen die Autoren als eine Art Zwischenfazit fest : „Hätte Religiosität nicht Vorteile, wäre sie nicht so weit verbreitet und „effizienteren“ Lebensformen unterlegen. Religiosität hätte sich gar nicht erst ausgebreitet oder nichtreligiöse Individuen und Gruppen hätten sich im Laufe der Jahrtausende gegenüber diesem „überflüssigen Luxus“ durchsetzen müssen...“ - „Oder Religiosität ist ausschließlich ein kulturelles Phänomen. Aber dann stellt sich wieder die Frage, warum ein biologisch „überflüssiger Luxus“ nicht längst ausselektiert wurde“.

Im Folgenden gehen Vass und Blume dann daran aufzuzeigen, welche Vorteile Religionen für die Individuen haben: Sie boten / bieten Welterklärungen; sie spenden Sinn und Trost; ja, Religiosität korreliert sogar mit subjektivem Wohlbefinden (vulgo „Glück“) und Gesundheit (Religiöse sind seltener krank und leben länger).

Auf der Ebene der Gruppen ist das Ergebnis gemischt: einerseits dienen und dienten Religionen immer wieder Mächtigen dazu, ihre Macht abzusichern. Zudem wirken sie oft genug als Brandbeschleuniger in Konflikten von Gruppen untereinander. Doch auch auf der Ebene der Gruppen sehen die Autoren eher die positiven Aspekte:

Moralische Vorschriften können begründet und durchgesetzt werden
Kooperation und Altruismus werden befördert und zugleich gegen „Trittbrettfahrer“ abgesichert.
Gruppen lassen sich nach innen stabilisieren (bieten „sozialen Klebstoff“)

Kapitel über die kognitionspsychologischen Grundlagen des Glaubens und über Neurotheologie (Gibt es ein „Gottesmodul“ im Gehirn? Antwort : nein, Religiosität hat viele Aspekte, die entsprechenden Funktionen lassen sich in den unterschiedlichsten Hirnbereichen feststellen) runden das Buch ab.
Ich kann es nur empfehlen, denn es ist erstens umfassend und zweitens nähern sich die Autoren dem komplexen Thema nüchtern und unvoreingenommen (was man z.B. von dem Buch „Der Gotteswahn“ des Evolutionsbiologen Richard Dawkins leider nicht sagen kann). Alle LeserInnen, die eine wissenschaftliche Übersicht über Religiosität (in deutscher Sprache) suchen, werden an diesem Buch nicht vorbeikommen.
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am 28. August 2010
Das Buch bietet interessanten Lesestoff, denn die Autoren betrachten das Rätsel um die Herkunft der Religiosität der Menschen aus vielen verschiedenen Blickwinkeln und ziehen dabei mannigfaltige Quellen heran.
So lassen beispielsweise Ergebnisse der Zwillingsforschung vermuten, daß die Ausprägung der Religiosität eines Menschen von seinen Genen mitbestimmt wird, während soziobiologische Erkenntnisse darauf hinweisen, daß religiöse Gemeinschaft die Kooperation unter ihren Mitgliedern fördern kann. Die Kognitionspsychologie weiß um die Neigung unserer linken Gehirnhälfte zur Konfabulation; und durch geeignete Experimente läßt sich offenbar ermitteln, welche Gehirnteile bei Menschen mit einem tiefen spirituellen Erleben besonders aktiv sind.

Bei aller Informationsfülle scheinen mir die Autoren einer Antwort auf die erklärte Hauptfragestellung aber nicht wesentlich näher gekommen zu sein: Ist Religiosität ein evolutionär adaptives Merkmal?"
In der Hauptsache mag dies daran liegen, daß der derzeitige Forschungsstand einfach nicht mehr her gibt. Bei knapper oder vieldeutiger Datenlage ist beim Abfassen eines wissenschaftlichen Textes ja in der Tat Vorsicht geboten. Die zumeist sehr vorsichtigen Formulierungen, die immer wieder vor voreiligen Schlussfolgerungen warnen (nach dem Motto daß x festgestellt wurde, bedeutet noch nicht daß y zutrifft. Daß z nicht gefunden wurde, bedeutet noch nicht, daß es z nicht gibt" etc.), machen den Text bisweilen etwas steril, lassen sich aber verstehen, wenn man bedenkt, daß es um Themen geht, die in der Öffentlichkeit eine gewisse Brisanz besitzen. Beispielsweise fürchten die Autoren offenbar (zu recht?), manche Menschen könnten glauben, eine naturwissenschaftliche Untersuchung des Phänomens Religion habe ein Wegerklären" derselben zum Ziel.

Ich vermisse in dem Buch den Versuch einer Synthese der vielschichtigen Daten. Viele Puzzleteile werden auf den Tisch gelegt ohne zu zeigen wie sie miteinander verbunden werden könnten. Die Lektüre ist dennoch spannend und informativ. Wer vom Thema angesteckt wird und weiter in die Tiefe gehen will, bekommt mit dem reichhaltigen Literaturverzeichnis ein gutes Werkzeug für weitere Nachforschungen in die Hand.
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am 13. Februar 2010
Es ist sehr lobenswert, wenn der Autor selbst eine Zusammenfassung zum Inhalt seines Buches abgibt. Da weiß man wenigstens genau, worum es ihm geht und welche Aussagen ihm wichtig sind. Es sollte vielleicht eine Anregung für andere Autoren sein, die sich nicht zu schade sind, in diesem Forum ihr Buch darzulegen. Ich glaube schon, daß das geschaffene Rezensions-Portal bei Amazon neben den günstigen Preisen eine wichtige Motivation für viele ist, hier zu kaufen. Man kann Amazon hierzu nur gratulieren.
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am 24. November 2010
schönes buch. beschreibt die evolution und die vorraussetzungen, die für evolution erfüllt sein müssen. anschließend werden die facetten der religiosität nach diesen kriterien durchgescannt - aus rationeller sicht. die frage ob religion eine evolutionäre anpassung von uns menschen ist, wird immer wieder im buch gestellt. der leser sollte nicht enttäuscht sein, wenn er am ende liest dass die frage heute noch nicht ganz beantwortet werden kann. die wissenschatlichen untersuchungsmethoden sind noch nicht ganz ausgereift. doch das buch stellt eine perfekte einleitung und den überblick über studien und praktische untersuchungsmethoden zum thema "glaube" aus wissenschaftlicher sicht.
wer an "evolution der religiosität" interessiert ist, sollte dieses buch lesen!
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