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am 9. Januar 2008
Auf Hintergrundinformationen folgen Erläuterungen über die Kunst der einzelnen altägyptischen Epochen; in entsprechende Abschnitte ist das Buch unterteilt: Ur- und Frühgeschichte, Das Alte Reich, Die Erste Zwischenzeit, Das Mittlere Reich, Das Neue Reich.

Diese Phasen werden anhand von Funden betrachtet, die entweder charakteristisch für die jeweilige Epoche sind oder aber Außergewöhnliches zu bieten haben. Der Autor beweist eine bemerkenswerte Fähigkeit dafür, einerseits allgemeingültige Grundlagen interessant und detailliert zu vermitteln und andererseits das Besondere in faszinierender Weise hervorzuheben, etwa die "Gänse von Meidum", eigentlich nur ein Ausschnitt aus einer größeren ländlichen Szene, der aber zeitlos schön ist und vorzüglich dokumentiert, wie die altägyptischen Künstler zwar grundsätzlich Symmetrien bevorzugten, immer jedoch auch kleine Brüche einbezogen - in diesem Fall tragen zwei der sechs Gänse eine andere Gefiederzeichnung als der Rest der Gruppe. Bisweilen, etwa bei der Darstellung eines Frauenbanketts im Grab des Rechmire, lenkt Tiradritti den Blick des Lesers auf eine einzige, in köstlicher Weise entgegen der Norm gearbeitete Figur, die fast einer kleinen Revolution gleichkommt.
Der Autor versteht es zudem, die Entwicklung der altägyptischen Kunst darzustellen, die für den ungeschulten Betrachter kaum erkenntlich ist, stand die Kunst doch überwiegend in einem sakralen Kontext und war damit festen Regeln unterworfen. Dennoch zeigen sich Veränderungen im Laufe der Zeit, etwa bezüglich der menschlichen Gestalt mit meist lang gestreckten, zwischenzeitlich jedoch rundlicheren Formen. Immer wird auch die angewandte Technik geschildert, die ein Verständnis der Arbeitsweise altägyptischer Künstler vermittelt.
Die Darstellung der Kunstgeschichte Ägyptens ist in diesem Buch eng mit der politischen Geschichte verflochten, was angesichts der religiösen Bedeutung der Kunst und des Stellenwerts der Religion in der Politik Sinn ergibt und Brüche in der Kunst ihren politisch-religiösen Ursachen zuweist, etwa die Amarna-Zeit Echnatons betreffend. Eine Zeittafel am Ende des Buchs ermöglicht darüber hinaus die präzise Einordnung der einzelnen Kapitel in den Kontext der ägyptischen Geschichte.
Im Buch alternieren längere Abschnitte, die vor allem der Information dienen und viele kleinere Abbildungen enthalten, mit Blöcken, die ausschließlich aus ganzseitigen, sich häufig auch über eine Doppelseite erstreckenden Illustrationen bestehen. Angesichts des ohnehin üppigen Buchformats handelt es sich dabei um einen wunderbaren Luxus, besonders bei Detailaufnahmen, die einen präzisen Blick auf die Technik der Künstler ermöglichen. Die großformatigen Gesamtaufnahmen lassen sowohl das Erfassen der dargestellten Szenen als auch relevanter Einzelheiten zu, sodass sich dem Betrachter die Qualität der Bilder unmittelbar erschließt. Viele dieser Bilder dürften übrigens auch versierte Freunde der ägyptischen Kunst noch nicht gesehen haben.
Die Blöcke mit den großformatigen Illustrationen bestehen aus geringfügig rauerem Papier als die Textblöcke, sodass die wundervollen Farben nicht durch Reflexionseffekte verfälscht werden und dem Betrachter in ihrer ganzen Schönheit zur Verfügung stehen. Dass sowohl die Reproduktionen der Kunstwerke als auch das Material, der Inhalt der Texte und die gesamte Aufmachung von bester Qualität sind, darf man angesichts des nicht geringen Preises erwarten - eine Erwartung, die sich erfüllt. Das Buch wird in einem stabilen, hochwertig gearbeiteten Schuber geliefert und ist ein Schmuckstück für das Bücherregal jedes Kunstfreundes. Allerdings wäre es schade, wenn das Werk nur zur Repräsentation diente: Sowohl die Texte, die Kunstverständnis, künstlerische Techniken und Kunstgeschichte der faszinierenden Hochkultur am Nil anhand vieler typischer und ungewöhnlicher Beispiele erläutern, als auch die besonders hochwertigen Abbildungen machen die Lektüre und Betrachtung zu einem wahren Genuss.
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am 13. Januar 2013
Tolle Detailaufnahmen von Hieroglyphen! Die Fotos bringen den Betrachter "ganz nah dran". Man meint fast den muffigen Geruch der ägyptischen Gräber zu spüren ;-)
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am 12. November 2013
Endlose Texte über Bilder,die nicht gezeigt werden ! Endlos Bilder, die nicht erläutert werden ! Nicht einmal die internen hieroglyphischen Erläuterungen sind übersetzt ! Doppelabbildungen durch absurde Nachvergrößerungen !
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