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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
1

am 6. November 2013
Uwe von Seltmann gelingt eine sensible Bestandsaufnahme einer Reise in die Vergangenheit – über das Leben und Sterben von Michal Pazdanowski, dem Großvater seiner Frau Gabriela, eines polnischen Humanisten, der in den Karpaten eine Landwirtschaftsschule aufbaute. Als Lehrer und Gebildeter gehörter er zu einer potenziellen Opfergruppe der deutschen Besatzung. Es ist aber auch eine Reise auf den Spuren seiner eigenen Familie, in der es Täter des Terrors gab. Nicht zuletzt ist es eine Reise zu sich selbst. Es gibt bewegende Zeugnisse in dem Buch. Von großer Eindringlichkeit ist der Brief eines polnischen Leidensgenossen und Freundes, der die letzten Tage im Leben des Michal Pazdanowski im KZ schildert. Dieser Brief ist neben seines tragischen Inhalts ein ergreifendes Zeugnis des Humanismus in schlimmer Zeit. Aber auch die Begegnungen mit den Lebenden, wie die mit den heutigen Bewohnern in Zabie, einem Gebirgsort der Karpaten (heute Ukraine), sind Zeugnisse großer Menschlichkeit. Und dieser Humanismus prägt das ganze Buch.
Froben Schulz
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