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am 28. April 2014
Die sogenannten "Art Cars" von BMW haben mich schon als autoverrücktes Kind fasziniert. Dieser schöne Band erzählt die Geschichte dahinter und gibt einen chronologischen Überblick über alle Art Cars bis einschließlich 2010. Dazu gibt es sehr schöne Bilder, natürlich auch der Künstler, wie sie sich gerade über die BMW hermachen. Das Buch wirkt hochwertig und wird im Schuber geliefert. Für das Gebotene ist auch der Preis angemessen. Klare Empfehlung!
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Überraschenderweise findet man mittlerweile Autobücher beim Kunstbuchhändler Frölich & Kaufmann. Autos sind nun einmal Designprodukte und damit oftmals auch Kunstwerke. Besondere Kunstwerke sind sie dann, wenn sie dann auch noch von berühmten Künstlern bemalt worden sind. Geboren wurde die Idee bei BMW mit Hilfe des französischen Rennfahrers, Autoliebhabers und Kunstauktionators Hervé Poulain im Jahr 1975. Dieser kam mit dem damaligen BMW Motorsportchef Jochen Neerpasch dahingehend überein, dass er seinen Künstlerfreund Alexander Calder bitten sollte, die Außenhaut eines BMW Rennwagens für das Rennen von LeMans zu gestalten. Gleichzeitig bot sich Poulain auch als Rennfahrer an. Calder gestaltete zu diesem Zweck einen BMW 3,0 CSL, der dann auch tatsächlich publikumswirksam beim 24 Stunden Rennen von LeMans antrat.

Aufgrund der positiven Resonanz sollte nachfolgend eine ganze Sammlung von BMWs entstehen, deren Lack als Leinwand für berühmte Künstler herhalten sollte. Rund 17 weitere Künstler verewigten sich zusätzlich bei BMW. Unter diesen befanden sich Größen wie Frank Stella, Roy Lichtenstein, Andy Warhol, Ernst Fuchs, Robert Rauschenberg, Michael Jagamara Nelson, Ken Done, Matazo Kayama, César Manrique, Penck, Esther Mahlangu, Sandro Chia, David Hockney, Jenny Holzer, Olafur Eliasson und zuletzt im Jahr 2010 noch der berühmte Pop Art Künstler Jeff Koons. Eliasson scheint zumindest eine größere Affinität zu Autos zu besitzen, denn er ist mir zumindest schon mal in Kombination mit einer Mercedes Ausstellung (Autobahnkurier, Blitzen-Benz,…) in München in der Pinakothek der Moderne begegnet. Man erkennt zwar stets die Handschrift der Künstler und dennoch haben einige etwas Neuartiges geschaffen, indem sie dem Objekt Auto als motivtragende Leinwand besonderen Respekt zu schulden schienen und damit auch das Auto thematisierten. So malte Hockney, der vermutlich nie ein Auto in seinem Gesamtwerk als Hauptmotiv hatte, das Interieur eines Fahrzeugs auf die Außenhaut und Warhol und Koons interessierten sich für das Thema Geschwindigkeit.

Dabei war übrigens nicht jedes der im Buch aufgeführten Fahrzeuge letztendlich ein Rennwagen. Sogar zivile BMWS, wie ein 535i, befanden sich unter diesen.

All diesen Fahrzeugen widmen die Autoren jeweils ein Kapitel, wobei der für Museumskataloge bekannte Hatje Cantz Verlag natürlich nicht darauf verzichten konnte, vorab über die Rolle des Automobils in der Kunstgeschichte zu philosophieren. Leider gibt es eine ganze Menge übertriebener Lobhudelei, was vermutlich damit zusammenhängt, dass man sich in der Branche kennt und die Public Relation Abteilung von BMW natürlich von Anfang an scheinbar mit im Boot saß. Auch das Cover Design scheint Kunst zu sein. Das Buch steckt in einem Schuber, der aber kürzer als das Buch selbst ist und das Ganze wurde dann auch noch farblich von Jeff Koons gestaltet, wobei es mich ein wenig mehr an die Farbexperimente eines Gerhard Richter erinnert. Insgesamt versammeln sich rund 148 Abbildungen auf 200 Seiten Buch. Es gibt neben künstlerisch gelungenen Aufnahmen auch Bilder aus dem Alltag, wie z.B. von der Rennpiste, etc. Ich habe zwar viele Hatje Cantz Bücher daheim, tue mich bezüglich meines Anspruchs an Fachbücher, zumindest wenn es Museumskataloge sind, leider oft schwer mit diesem Verlag. Und hier stehen neben den typischen schwülstigen Worten jetzt auch noch versteckte Werbebotschaften für BMW, so dass man sich letztendlich -wie so oft- nach der eigentlichen Zielgruppe fragt, denn oftmals haben ernsthaft an Kunst interessierte Menschen wenig Interesse an Automobilen und Autofanatiker weniger Interesse am Besuch eines Kunstmuseums. Vieleicht kann das Buch aber auch eine Lanze brechen und eine Schnittmenge zwischen diesen Gruppen bilden. Zumindest die günstigen Anschaffungskonditionen – eigentlich untypisch für diesen Verlag – könnten dazu einen Beitrag leisten. Insgesamt ist ein interessantes Buch über ein selten beleuchtetes Thema entstanden. Übrigens haben auch andere Autohersteller solche Projekte gestartet. BMW ist sicher nicht der Pionier in diesem Segment, obwohl hier dieser Anschein erweckt wird. Ich habe schon Fotos von Automobilen aus den 30er Jahren gesehen, die ebenfalls von Künstlern gestaltet worden waren.
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am 3. Mai 2014
Ein schönes Buch für schöne Autos. Viele schöne Bilder zu den herrlichen Autos, kurze Beschreibungen, ein super Geschenk für einen Fan schöner Autos.
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