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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
5

am 8. August 2013
Ich liebe dieses Buch. Muss allerdings zugeben, dass ich es noch nicht gelesen hab. Weiß auch nicht, ob ich es lesen werde. Ich hab es wegen der Bilder gekauft. Ich könnte in diesen Bildern versinken, so schön, so entspannend, so inspirierend! Genial!
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am 27. November 2012
Ganz tolles Buch mit super schönen Bildern. Genial ist auch der Preis. Würde ich jedem empfehlen, der sich näher mit Gerhard Richters Kunst beschäftigen möchte.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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TOP 1000 REZENSENTam 6. September 2016
Gerhard Richter ist derzeit der weltreich gefragteste deutsche Künstler. Er prägt seit mittlerweile über 40 Jahren als Promi - Künstler die internationale Kunst der Gegenwart. Seine Gemälde sind mittlerweile fast unbezahlbar. Noch nie haben Bilder eines lebenden Künstlers Preise in solch schwindelerregender Höhe erreicht. Im Jahr 2002 feierte ihn sogar das Museum of Modern Art, New York, anlässlich seines 70. Geburtstags mit einer umfassenden Retrospektive. In ihr wurde mit 188 Exponaten die dort größte jemals einem lebenden Künstler gewidmete Ausstellung gezeigt.

Er malte verwackelte Fotos und unscharfe Schnappschüsse aus Fotoalben, fertigte Bilder nach Zeitungscollagen, übermalte Fotografien, arbeitete mit Metall und Glas, schuf optische Täuschungen, fotorealistische Landschaften und abstrakte oder expressionistische Werke für die Moderne. Vermutlich habe ich in meiner Aufzählung noch einiges vergessen. Das, was ihn besonders unter allen Künstlern des 20. Jahrhunderts macht, ist die Tatsache, dass er in jedem Sujet, dem er sich bisher widmete, auch eine eindeutige Handschrift entwickeln konnte, die einen Richter auch immer als einen Richter auf den ersten Blick ausweist. Im Jahr 2006 machte der in Köln lebende Künstler noch einmal Furore mit dem berühmt berüchtigten Domfenster für die Südquerhausfassade des Kölner Doms.

Kein Wunder, dass eine nachträgliche Ehrung im bedeutenden Kölner Museum Ludwig nicht lange auf sich warten lassen konnte. Dies Buch dient als Katalog zur gleichnamigen Ausstellung "Gerard Richter - Abstrakte Bilder," die vom 18.10.2008 bis 01.02.2009 in Köln gezeigt wird. Laut Museumsdirektion konzentriert man sich hier erstmals nur ausschließlich auf Richters abstraktes Werk. Dieses dominiert letztendlich das Schaffen des Künstlers in den letzten fünf Jahrzehnten. Der Katalog bemüht sich nicht darum eine formale Entwicklung in Richters abstrakter Kunst aufzuzeichnen, da durch Richters Arbeitsmittel, bezeichnend als Willkür, Zufall, Einfall und Zerstörung, kein vorherbestimmtes Bild entstehen kann. Wie drückte Richter es einst passend in einem Interview aus: "Meine Bilder sind klüger als ich."

Der Reiz der Ausstellung bestünde laut Initiatoren vor allem darin, erstmalig die wichtigsten ??? (meines Erachtens: z.T. noch nie präsentierte) Werkgruppen Abstrakter Gemälde zusammengetragen zu haben und so in ihrer Wechselwirkung vorzustellen. Insgesamt werden hier 40 Gemälde gezeigt, die zwischen 1986 und 2008 entstanden sind. Sie stellen malerische Veränderungen vor und diskutieren ihre Differenzen. Ausgehend von den um die Mitte der 1980er Jahre entstandenen äußerst farbintensiven Bildern wie Claudius (1986) oder Courbet, über die Gruppe mit dem Titel "Bach" (1992) und die erstmalig in Europa präsentierte Reihe "Wald" (2005) bis in die Gegenwart. Die meisten der ausgewählten Gemälde entstanden in kleinen Werkreihen, die simultan bearbeitet wurden.
Richters Werken liegt dabei eine äußerst differenzierte Abfolge konstruktiver und destruktiver Prozesse zugrunde. Die das Bild konstituierenden Farbelemente und -strukturen werden mit Pinseln, Abziehlatten oder Spachteln aufgetragen. Bereits vorhandene Schichten werden durch neue überlagert oder ganz ausgelöscht. Sie bilden Analogien und Ergänzungen, Widersprüche und Kontraste. Im Gegensatz zu Rothko, der ähnlich arbeitete, schweben die Schichten größtenteils auch aus der Nähe erkennbar dreidimensional übereinander und untereinander. Die einzelnen Schichten differieren sowohl hinsichtlich des Duktus der Spuren als auch der Textur der Oberflächen und verweigern so eine Einheitsbildung im Sinne einer tradierten Komposition. Man kann beschreiben, was sichtbar ist, ohne bestimmen zu können, was es tatsächlich ist.

Allerdings geben Titel, wie z.B. Wald, Bach oder Schwan, deutliche Richtungspfeile für unsere Phantasie. Und wer genau hinsieht, wird in der Serie Schwan oder Bach auch die Reflexionen eines stillen und beruhigenden Gewässers entdecken und wird auch in der Serie Wald auch vor lauter Bäumen doch noch den Wald erkennen. Zerschneidend und doch auch wieder versöhnlich wirken die oft verwendeten strengen Richtungswechsel von horizontaler in vertikaler Farbauftragsrichtung. Störend fand ich lediglich die rein vertikal orientierten Bilder, weil die reine Vertikale ein nicht so natürliches Element wie die Horizontale ist, zumindest auch laut Feststellung der Wahrnehmungspsychologen. Aber das sollte jeder Besucher bei unmittelbarer Wirkung der Bilder in der Ausstellung selbst feststellen. Der Katalog leistet das infolge der starken Verkleinerung leider nur zum Teil, brilliert aber durch eine erstaunlich gute Farbwiedergabe der Originale. Es werden auch einzelne Gemäldeausschnitte im Detail vergrößert dargestellt. Allerdings betrachte ich den Preis zum Datum der Veröffentlichung (ist erstaunlicherweise auch im Museum nicht billiger zu haben) als unverhältnismäßig hoch, da viel aufwendigere und umfassender Monographien zu Richter nicht teuerer sind. Die Adressaten dieses Katalogs werden daher vermutlich mehr echte Richterfetischisten sein. - Christoph Erlemeier -
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am 4. März 2009
Der vorliegende, sehr großzügig aufgemachte Band bietet nicht nur einen hervorragenden Überblick über das abstrakte Bildwerk des wohl derzeit international berühmtesten deutschen Malers und Künstlers, Gerhard Richter, sondern durch drei einführende Aufsätze von Benjamin H.D. Buchloh über "Geste, Faktur, Index. Abstraktion in der Malerei", von Gregor Stemmrich über "Gerhard Richter - Abstraktion als Entgleisung" und Beate Söntgen über "Arbeit am Bild. Gerhard Richters Diskretion" eine auch für Laien verständliche Information und Einordnung von abstrakter Malerei einerseits und der besonderen Form von Gerhard Richters abstrakter Malerei andererseits.

Nach der ganzseitigen Dokumentation von Dutzenden von Bildern, die auf mich einen ganz eigenen Reiz und eine seltsame Anziehungskraft ausgeübt haben, schreibt der Herausgeber des repräsentativen Bandes Ulrich Wilmes am Ende des Buches über "Gerhard Richter - ein Moment in der Zeit. Zur Dokumentation von Zuständen bei der Entstehung Abstrakter Bilder" einen Aufsatz, der mir eigentlich zum ersten Mal deutlich gemacht hat, wie abstrakte Malerei entsteht und wie sie zu verstehen ist.

Der ganze Band leistet mit Texten und Abbildungen bei diesem Verständnis eine wertvolle Hilfestellung. Für Liebhaber der Kunst von Gerhard Richter ein unverzichtbares Buch.
14 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 12. Dezember 2012
Die Kunst ist ein Weg zu uns selbst und zu anderen. Wer ein Bild malen kann, das anderen gefällt, hat diesen Freude bereitet und sie gestärkt.
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