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TOP 500 REZENSENTam 21. Oktober 2012
Wolfram Siebeck, der Rufer in der kulinarischen Wüste, hat ein Heft für den ess- und kochbegeisterten Amateur geschrieben. Wie man es von ihm gewohnt ist, würzt er den Lehrstoff mit appetitanregenden Hintergrundinformationen und mit Tipps, wie und wann man am besten an die Ingredienzien kommt, die man für die 60 Rezepte braucht. Außerdem genießen wir kräftige Seitenhiebe auf seine Lieblingsfeinde, wie zum Beispiel Mehlschwitze oder schlechte Soßenweine.

Auch wenn die Kochschule laut Titel für Anfänger sein soll, sollte man dies nicht zu wörtlich nehmen und von diesem Feinstschmecker auch nicht erwarten. Genaue Backofentemperaturen und Garzeiten wird man hier nicht finden. Der Titel ist eher dadurch gerechtfertigt, dass man keine professionellen Quellen für seine Zutaten und keine Molekularküchenmaschinen für deren Verarbeitung braucht. Die Rezepte kann wirklich jeder nachkochen, der einen Herd, ein paar scharfe Messer und einige anständige Töpfe und Pfannen sein Eigen nennt. Einen vertrauenswürdigen Metzger und einen anständigen Gemüseladen sollte man vielleicht auch in Reichweite haben, oder einen Bauernhof für beides. Dann kann eigentlich schon nichts mehr schiefgehen.

Der Rezepteschwerpunkt liegt, wenig überraschend, auf der französisch-mediterranen Küche. Dazu kommen aber doch noch einige urdeutsche Gerichte wie Königsberger Klopse, Rehrücken oder Ochsenschwanz mit Weißkohl, allerdings von Großmutters Küchenmuff befreit und auf Siebeck’sches Niveau gelupft. Bei der Herstellung eines Chutneys wird sogar die asiatische Küche einmal gestreift, selbst wenn Wolfram Siebeck gegenüber deren Verlockungen ja schon immer ein gewisses Misstrauen gezeigt hat. Das erklärt wohl auch, dass zu den Königsberger Klopsen schlichtweg "Reis" empfohlen wird, was der Vielfalt dieser wunderbaren Beilage sicher nicht gerecht wird. Wir hatten indischen Basmati und waren's zufrieden, und können nur hoffen, dass die Siebecks keine Kochbeutel von Uncle Ben ins Wasser zu schmeißen pflegen.

Ach, ich vermisse seine Kolumnen in der ZEIT. Aber mit 84 ist es vielleicht doch an der Zeit, dieselbe anders zu vertun als mit der Sisyphusarbeit, seine Landsleute vor schlechtem Essen zu bewahren. Der Grundstein hat er ja schließlich gelegt. Lasst uns was draus machen!
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am 20. Januar 2016
Auch wenn die Kochschule laut Titel für Anfänger sein soll, sollte man dies nicht zu wörtlich nehmen und von diesem Feinstschmecker auch nicht erwarten. Die Rezepte kann wirklich jeder nachkochen, der einen Herd, ein paar scharfe Messer und einige anständige Töpfe und Pfannen sein Eigen nennt.
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am 1. August 2016
Wie erwartet sehr gut und kann weiter empfohlen werden. Die Umsetzung in das alltägliche Kochen gelingt mir außerordentlich einfach ohne großen Aufwand.
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am 25. Januar 2010
Klar ist Siebeck streitbar. Natürlich ist Siebeck keiner, mit dem man Kochen lernt (im Sinne von handwerklichen Fähigkeiten).
Siebeck ist jedoch jemand, der einem die Lust am Essen versüßt. Ich kenne keinen Autoren, der solche Lust auf Genuss macht. Dies gilt im besonderen für dieses kleine Kochbuch. Allein die Gateau Belle ist das Geld schon wert. Oder der provenzalische Gemüseauflauf. Oder das Coq au Vin. Dies aber nur am Rande.

Wer meint, das Siebeck "abgehoben" ist dem kann ich nur entgegnen, das er Qualität verlangt - egal ob er Hummer/Kaviar oder Trüffel oder ein Bauernbrot isst. Er betont auch ständig, das der Einkauf die Kunst ist.
Dem kann man nur zustimmen.

Kurz und knapp: Ein KOchbuch zum lesen und nachkochen, wenn man Spass am Kochen und an Genuss hat. Ansonsten sollte man lieber zu Kochbüchern englischer oder Hamburger Köche greifen (die auch Spass machen).
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am 1. Oktober 2007
Natürlich haben sie alle ihre Berechtigung, die Jamies und Tims dieser Welt. Es ist ja schließlich auch ganz wunderbar, wenn man aus drei Zutaten auf die Schnelle ein wunderbares Gericht zaubern kann und damit seine Gäste beglückt. Siebecks Kochschule jedoch ist auf wohltuende Weise anders. Einfach zusammengeworfen wird da gar nichts, alles will sorgsam abgeschmeckt werden, jeder Zutat wird größte Aufmerksamkeit zuteil. Wie Siebeck alleine anderthalb drei eng beschriebene Seiten benötigt, um die Zubereitung einer Salade niçoise zu erklären, ist wirklich köstlich (und lässt einem schon beim Lesen das Wasser im Mund zusammenlaufen). Auch die aufwändigeren Gerichte sind das Nachkochen wert, bislang zumindest hat sich noch keines der ausprobierten Rezepte als Flop erwiesen. Für absolute Anfänger, wie der Titel verspricht, halte ich das Magazin jedoch nur bedingt geeignet. Denn so ausführlich sich Siebeck manchen Zutaten und ihrer Zubereitung widmet, so wenig kümmert er sich um manche Nebensächlichkeit". Da wäre dann das köstliche Entenragout gerade servierfertig, und der Laie stünde stirnrunzelnd vor der Frage, woher und wie er nun die glasierten Möhrchen herbeizaubern soll...
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am 12. Juni 2006
Wer kochen lernen will, braucht vor allem den richtigen Einstieg.

Über Jahre hinweg habe ich eine gewisse Neigung zum Kochen gehegt, die nur das richtige Ventil brauchte, um sich zu entfalten.

Oft habe ich im Supermarkt gestanden und gedacht: "Ich würde ja gern." Wußte aber nicht wie.

Es gibt genug Kochbücher da draußen, bei denen mir schon beim Lesen die Füße einschlafen, mit Gerichten, deren bedeutendste Eigenschaft und größte Gemeinsamkeit ihre Beliebigkeit und Beudetungslosikeit sind. Bestenfalls beleidigen sie einen nicht. Immer jedoch sind sie so aufregend wie beim Golf zuschauen.

Und so wird es dann nichts mit dem Kochen...

Dieses Buch ist anders. Es ist zunächst einmal nicht nur sehr ansprechend gestaltet sondern auch, ganz Siebeck, wundervoll und mit spitzer Feder geschrieben. Es hat mir, bevor ich zu kochen angefangen habe, einige Tage als sehr kurzweilige Bettlektüre gedient.

Das wirklich tolle ist aber die glasklare, lupenreine Linie, die sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht, und jedem Gericht die Eindeutigkeit verleiht, die das Gegenteil von Beliebigkeit ist. Ich meine damit eine bestimmte Art zu kochen, die dem Laien sehr leicht zugänglich ist, und die sich in jedem Gericht wiederfindet. Jedes Rezept, das ich ausprobiert habe (fast alle) ist Eindeutig im Geschmack bei Reduktion auf das Wesentliche. Das macht jedes, wirklich jedes Gericht in diesem Buch, und sei es noch so einfach, zu etwas Besonderem. Und das ist ein tolles Gefühl für einen Küchenlaien. (Der allererste Fisch meines Lebens, und ich dachte, ich steh im Süden!)

Alle Rezepte sind so einfach, wie Kochrezepte nur eben sein können (ohne völlig banal zu sein), die Zutaten lassen sich in 99% der Fälle im Supermarkt besorgen. Außerdem haben alle Rezepte (bis auf die rote Grütze) der Siebeck-Geling-Garantie.

Nachdem ich dieses Buch rauf und runtergekocht habe, habe ich angefangen, mich auch an andere Bücher zu wagen, die ich vorher bestenfalls der Bilder wegen gelesen habe.

Fazit: Unbedingt empfehlenswert.
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am 16. März 2016
Ich weiß nicht womit man in der Herzreha mehr punktet, mit dem Zigarillo in den Pausen oder der Lektüre der Siebeck-Hefte bei den Chefarztvisiten.
Inhaltlich sind viele Rezepte in beiden Heften identisch.
Qualitativ lohnen sich dennoch beide beim derzeit aufgerufenen Preis.
Allein schon, weil die Sprache selbst schon ein Menü aus Worten, Grammatik und Ausdruck ist.
Deutsch gebraut nach Reinheitsgebot. Natürlich alles toll photographiert.
Es beschleicht einen ein Hungergefühl beim Lesen.
Bei den Klassikern die man kennt, kann man durchaus noch die eine oder andere handwerkliche Herangehensweise für sich selbst entnehmen.
Am interessantesten ist jedoch der historische Bezug, der durchaus politisch genannt werden kann.
Die Rezepte sind soweit auf Anfang heruntergebrochen, daß man überlegen muß, wo zur Hölle die Zutaten denn zu haben sind. Also z. B. ein halber Rehbock mit Alles außer Fell.
Fast ausnahmslos ist jedes Rezept auch finanziell einer Betrachtung wert.
Labskaus mit Kalbfleisch, wenn es auch noch bio sein soll, wird da schnell zum Sonntagsbraten.
Vor 20 Jahren mag es den einen oder anderen Metzger im Familienbetrieb noch gegeben haben.
Heute sind die so gut ausgerottet wie einige Zutaten selbst. Beim Aal hat man gute Aussichten den letzten zu erwischen.
In einem Heft ist allen Ernstes die Zubereitung eines Lachsbrotes vermerkt.
Dazu hab ich zwei Kommentare. Zum einen würde das heute nicht mal in dieser drolligen HR Kochsendung mit Moritz die Redaktion passieren und zum anderen war es früher offensichtlich nicht erforderlich darauf hinzuweisen, daß Siebeck wohl dem Freitod mehr abgewinnen kann als in Plastik abgepacktem Farmgetier.
In Wahrheit stellt sich die Frage, warum wir bei dem Müll der unsere Supermärkte als Lebensmittel drapiert, noch den Umweg über die Schweinemassenmast nehmen.
Ein grinsendes Gesicht ist auf Mastpellets doch nicht mehr das Problem.
Was für den Lachs gilt, gilt auch für das Kartoffelpüree und damit möchte ich den Kreis schließen.
Heute muss man erst mal vernünftige Kartoffeln organisieren und die Butter aus Irland herankarren. Freilich mit monatelangem Einfrieren und wieder Auftauen in Belgien.
Siebeck fachsimpelt nur darüber, ob 30% Butter die genießbare Untergrenze sind oder nach seiner Ansicht 50% die Krönung der Kartoffel sind.
Als Nachtisch empfehle ich einen von Jamie Olivers Schokoladenkuchen, warm serviert mit ordentlich Schmand oben drauf.
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am 5. März 2010
Ich bin beileibe keine Kochanfängerin mehr; aber das Kochbuch von Herrn Siebeck ist eine amüsante Lektüre, und die Rezepte sind sehr lecker. Ich nfreue mich im Besitz dieses Buches zu sein und werde es sicher auch noch mal verschenken. Meine Söhne haben auch schon mit großem Interesse hineingeschaut. Sehr empfehlenswert!!!
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am 28. Dezember 2008
Aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen haben wir das Buch für unsere Tochter (Teenager Alter) gekauft. Im Titel 'Kochschule für Anfänger' wird ja schon implizit auf die Zielgruppe hingewiesen.
Leider ist das Buch enttäuschend und für Anfänger nicht geeignet. Oder was soll ein Anfänger der nicht mal eine Gemüsesuppe kochen kann mit Rotbarsch, Kalbshaxe, Rehpfeffer, Kaninchen, Ochsenschwanz usw. anfangen. Ich denke das sind alles Gerichte, die a) kein Anfänger kennen muss und b) die sicher auch nicht viele Freunde am Tisch finden.
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