Hier klicken Sale Salew Salem Hier klicken Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos Learn More TDZ Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimited longss17



Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 20. Januar 2012
Nur der Name ist es - Namen machen Leute und zuweilen auch Kaufkunden neugierig.
Die Accessoires auf dem Buchdeckel werten den Inhalt nicht auf. Aristokrat, Politstar, Minister? Und was kam danach?
Polit-Elite fehlt noch ...

Ritter, Leipzig
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 9. Juni 2014
Guttenberg, die Sternschnuppe
Damit hatte die Autorin Anna von Bayern 2010 sicherlich nicht gerechnet, dass der von ihr zu breit geschilderte Politstar sich schon ein Jahr später als Sternschnuppe erweist, die rasch verglüht. Das erste Bild in diesem Buch zeigt den kleinen Ernst-Theodor, wie er einen Maikäfer von der Hand bläst. Ein symbolisches Bild: So wurde er binnen kurzem aus der Politik weggeblasen.
Eigentlich ist diese Biographie Makulatur. Viel zu breit geht die Autorin auf die damalige Opel- und Finanzkrise ein, Themen, die der Nichtfachmann kaum nachvollziehen kann. Aber eine Frage löst dieses Buch auch heute noch aus: Wie ist es möglich, dass eine breite Öffentlichkeit sich so stark über einen Politiker täuscht oder täuschen lässt? Solche zum Teil katastrophalen Irrtümer gab es früher, und leider wiederholen sie sich immer wieder. Auf Seite 17 steht ein entscheidender Satz: „Guttenberg sei der lebende Beweis dafür, dass Auftreten und Erscheinung in der Politik immer wichtiger werden.“ An dieser irreführenden Oberflächlichkeit tragen die Medien die Hauptverantwortung. Denn das, was wir über Beliebtheit und Fähigkeit u.a. im Politbarometer erfahren, basiert nicht auf der eigenen Erfahrung der Bürger, sondern es sind die absolute Wiedergabe des von den Medien entworfenen Bildes. 10 positive Seiten mit ausgezeichneten Bildern über Guttenberg prägen die öffentliche Meinung. Hier liegt eine gravierende Gefahr für die Demokratie. Ehrlichkeit, Verantwortungsgefühl, Zuverlässigkeit, Verzicht auf Opportunismus sollten unsere Urteile prägen. Von der Oberfläche sollte man sich nicht täuschen lassen. Die Frage, wie es zu Guttenbergs Fehlverhalten bei der Promotion kam, ist zweitrangig. Vielleicht meinte er, er könne sich den Zeitaufwand für eine Promotionsarbeit verkürzen, in dem er andere Texte benutzt. Schließlich benutzen doch selbst Bundespräsidenten Reden-Schreiber.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Februar 2011
Wer ausschließlich die Gelbe Presse liest, den Adel und leistungslosen Reichtum für gottgegeben hält und sowieso den Kaiser wieder haben will, dem mag auch dieses überflüssige Machwerk der Hofberichterstattung gefallen.

Guttenberg wird von maßgeblichen Teilen der Medien als Kanzleretten-Ersatz mit allen Mittel der Propaganda nach oben gelobt, für den Fall, dass der residierende Hosenanzug dem Volk auch mit den gröbsten Märchenstunden nicht mehr vermittelbar sein sollte (was schneller geschehen kann, als man so glaubt). Dann muss halt schnell ein erwiesenermaßen US-höriger, stramm neoliberaler, kriegsbereiter und halbwegs vorzeigbarer Tarnfleckanzug her. Halt einer, der das sinkende Schiff noch nicht verlassen hat/musste und auf den Einsatz wartet.

Damit das alles auch gut klappt, wird seine Frau vorsorglich gleich mit nach oben gelobt. Royals treten immer paarweise auf, das weiß man doch.

Der deutsche Michel und die Micheline schlucken es begierig und machen zum Anstoßen auf die neue Monarchie noch ne Büchse Bier mehr auf. Schließlich können selbst die Briten mit ihrem royalen Gruselkabinett da nicht mehr mithalten.
Insbesondere die Geldmacht der Springerpresse wird ganz offensichtlich eingesetzt,
dieses Vorhaben zu realisieren. Da kommt nun die "von Bayern und Springer" gerade
recht, auch denjenigen, die aus Versehen mal ein Buch kaufen (oder eins verschenken wollen), diese einmalige Konsumchance zu geben.

Das Buch beweist einmal mehr, dass Lesen allein noch nichts mit Bildung zu tun hat. Man sollte sich wenigstens noch ein 2. Buch zulegen, völlig egal welches, das durchschnittliche Niveau der heimischen Bibliothek wird zunehmen.

Ein Stern ist noch zuviel dafür.
55 Kommentare| 169 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. März 2011
Gott sei Dank musste ich Annas Buch nicht bezahlen und konnte das Lesen getrost unter dem Kapitel "umsonst Zeit investiert". Dieses Buch ist eine überaus stümperhafte weil unkritische Darstellung einer Person des öffentlichen Lebens. Durch und durch verging mir beim Lesen die Lust auf jedes weitere zu erlesende Wort, so durchsichtig sind diese von der Autorin bei Bunte und Bild bereits verwendet worden. Die Freundin der Familie langweilt den Leser von Anfang bis Ende. Die Abhandlung über die Karriere ihres Idols ist öde. Inhaltslos, ohne auch nur den Hauch von Kritik und eigentlich das langweiligste Buch das ich je gelesen habe. Über den wahren Charakter von zu Guttenberg erfährt man nichts. Will der durchschnittliche zu Guttenberg Fan vielleicht aber auch gar nicht lesen. Dann reicht aber auch die Belobhuddelung auf Bild.
Anna von Bayern, Jahrgang 1978, studierte Geschichte und Politik an der Stanford University (magna cum laude with distinction), Master of Arts im Creative Writing an der University of East Anglia in Norwich (mit Note A abgeschlossene Masters Thesis), freie Journalistin für u.a. SZ-Magazin und Die Welt. Kurzgeschichten veröffentlicht u.a. im Eichborn Verlag und bei Suhrkamp. Volontariat an der Axel Springer Akademie, seit Juli 2008 feste Politik-Redakteurin der Bild am Sonntag. Dieser kurze Abriss ihres Lebenslaufes deckt sich zum einen zwar mit der unerträglichen Arroganz dieser Frau aber zum anderen nicht mit der Qualität der Ergebnisse ihrer Leistung. Das spricht nicht für die Persönlichkeit und die Ergebnisse der Anna von Bayern...
0Kommentar| 19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. September 2011
Diese "Biographie" kann man getrost den grimmschen Märchen anheften!
...und wenn man ihn nicht erwischt hätte grinste er - mit aller Entschiedenheit- noch heute.
Der wahre zu Guttenberg aber ist doch sein Vater, der erst kürzlich im Gespräch mit "el adulador" Kerner forderte, sein Sohn müsse " die Ehre und den guten Ruf der Familie wieder herstellen!"
Jawolllllllllll
Kennt man das nicht aus "Der Pate"?
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. März 2011
Da Anna von Bayern, Redakteurin bei der Bild am Sonntag ist und die beste Freundin von Stephanie zu Guttenberg, habe ich mir dieses Buch genau angesehen.

Es ist ein Buch, das leider übertreibt und eher ein "beschönigendes, aufbauschendes, verklärendes Image des - inzwischen durch seine Plagiat-Doktorarbeit - geschassten Minister abgibt.

Es ist schon bezeichnend, wie die Autorin mit allen Mitteln versucht, hochzuloben und zu glorifizieren.

Ich kann dieses Buch als Sachbuch nicht empfehlen. Im Vergleich zu diesem Buch habe ich die Biographie von "Eckart Lohse und Markus Wehner - Guttenberg" gelesen, die übrigens vor der Plagiatsaffäre entstanden ist und finde diese eher zutreffend.
0Kommentar| 31 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Juni 2010
Ich bezeichne mich durchaus selbst als "Fan" von Herrn zu Guttenberg und habe deshalb mit Spannung diese Biographie, geschrieben von einer selbsternannten "Freundin der Familie", erwartet. Schade nur daß sie so enttäuschend ist. Ich habe die Karriere des jungen Ministers seit dem Februar 2009 verfolgt und daher viele Zeitungs- und Internetartikel über ihn gelesen und mußte feststellen daß Frau Anna von Bayern fast das gesamte Buch hindurch einfach nur wörtlich abgeschrieben hat. Von der Erwartung, mehr über den Menschen, seine Geschichte und sein Leben abseits dessen was in STERN, BUNTE etc. eh täglich veröffentlicht wird ist leider nach dem Lesen nichts übrig geblieben. Schade. Ich hoffe daß es irgendwann einmal eine "echte" Biographie über Herrn zu Guttenberg geben wird - mit der auch er einverstanden ist.
88 Kommentare| 126 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Februar 2011
Kein Stern geht leider nicht...
Dieses Buch ist überflüssig, d.h. wirklich nicht ernst zu nehmen. Statt Frau im Spiegel oder Bild der Frau kann es jedoch herhalten:-)
Traurig ist, dass sich solcher Mist verkauft.
Ich empfehle stattdessen einen Blick in die die Guttenberg-Biographie von Eckart Lohse und Markus Wehner zu werfen.
11 Kommentar| 29 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. August 2010
Karl-Theodor zu Guttenberg war als einstiger CSU-Generalsekretär nach dem Rücktritt von Minister Glos im Februar 2009 als der jüngste Wirtschaftsminister aller Zeiten schon bald mit den Folgen der schwersten Wirtschaftskrise seit 80 Jahren konfrontiert. Obwohl vollkommen neu im Metier, wurde er binnen kurzem der beliebteste Politiker in Deutschland mit rekordverdächtigen Umfragewerten, obwohl er sich insbesondere im politischen Management der Opelkrise sehr hart zeigte und nicht nur die Gewerkschaften gegen sich aufbrachte. Die Geschichte hat ihm recht gegeben. General Motors teilte kürzlich mit, dass sie vollkommen ohne staatliche Hilfe auskommen und veröffentlichte gleichzeitig Rekordgewinne in den USA.

Doch schon damals waren zu Guttenbergs sensationelle Umfragewerte nicht nur mit seiner Politik zu erklären. Das deutsche Feuilleton hat sich seitenweise daran versucht, das Phänomen Guttenberg zu beschreiben. Die Sehnsucht nach Glamour und Adel wurde da beschworen, auch immer wieder sein klares und rhetorisch brillantes Auftreten genannt, das ihm quasi durch seine Herkunft und Erziehung schon in die Wiege gelegt worden sei. Tatsächlich liegen Welten zwischen dem öffentlichen und sprachlichen Auftreten von zu Guttenberg und seinem Nachfolger im Wirtschaftsressort, dem Liberalen Brüderle, dessen Statements oft nuschelnd schnell und unverständlich sind. Zu Guttenbergs Auftreten ist adlig im alten Sinne und tatsächlich wird es in entsprechenden Kreisen auch als Zeichen der Überlegenheit des Adels propagiert.

Anna von Bayern, mit Karl-Theodor zu Guttenberg befreundet, was an sich schon ein Hindernis darstellt für eine unbefangene und literarischen Standards entsprechende Biographie, beschreibt diesen Zusammenhang in dem vorliegenden Buch so:
"Feste Wurzeln sind einer grundlegenden Unabhängigkeit zuträglich. Guttenberg bedarf nicht der politischen Bühne, um wahrgenommen zu werden und zu wirken. Er war schon vorher wer und wird es auch nachher wieder sein. Vielleicht schützt das ein wenig vor der Sucht nach Macht und der damit einhergehenden Panik, sie zu verlieren, wie sie bei manchem Politiker zu beobachten ist."

So sehr dies nach adliger Überheblichkeit klingt, so richtig ist es doch, dass zu Guttenberg, als er nach dem überraschenden Rücktritt des neuen Verteidigungsministers der schwarz-gelben Koalition Jung, dessen durch den Vorfall in Kundus schwer belastetes Amt übernahm, ihm und insbesondere dem Afghanistaneinsatz der Bundeswehr eine völlig neue Interpretation gab, indem er begann, von kriegsähnlichen Zuständen dort zu sprechen, und damit besonders den Soldaten aus der Seele sprach.

Guttenberg selbst war von dem Buchprojekt seiner Freundin nicht begeistert, dennoch wird es mit seinen oft naiven Darstelllungen, teilweise im BUNTE -Stil mit dazu beitragen, seine Popularität noch zu steigern.

Eine echte, wissenschaftlichen Standards genügende Biographie aber steht noch aus.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Februar 2011
Wenn eine jahrelange Freundin ein Buch über jemand schreibt, mit dem sie innig befreundet ist, dann kann nur so ein Buch zustande kommen. Beim lesen bitte beachten, dass sie ein sehr gutes persönliches Verhältnis zu Herrn Dr????? Guttenberg hat. Dieses Buch ist vermutlich von Herrn Guttenberg sebst geschrieben (Ghostwriter).
11 Kommentar| 50 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken