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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
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3,8 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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TOP 1000 REZENSENTam 21. Februar 2017
Dr. Julian Strube, deutscher Jung-Akademiker (* 1985), z. Z. an der Universität Amsterdam, schreibt nach sehr gründlicher Recherche bemüht wissenschaftlich und politisch korrekt über das esoterische Thema VRIL. Schon diese Aufgabenstellung birgt einen Widerspruch in sich, denn Wissenschaft ist rational und materialistisch, während Esoterik irrational und idealistisch ist. Wissenschaft ist Wissenschaft, Esoterik (Okkultismus) ist jedoch Kunst und Religion.

Der Name VRIL stammt aus dem Roman "The Coming Race" ("Die kommende Rasse", 1871) von Bulwer-Lytton (1803 - 1873) und bezeichnet eine kosmische Urkraft oder auch ein kosmisches Urlicht (UR-IL), also etwas Elektromagnetisches, das die Welt durchströmt, durchdringt, durchwirkt, gestaltet, aufbaut, aber auch zerstören kann.

Der vollständige Titel von Strubes Buch "VRIL: Eine okkulte Urkraft in Theosophie und esoterischem Neonazismus" (2013) deutet bereits an, daß der Autor die bald 150-jährige Geschichte des VRIL ab Bulwer-Lytton (1871) bis heute (2013) untersucht und beschreibt. Das tut er gründlich und umfassend, und für jeden, der sich für das Thema interessiert, ist das Buch mit großem Gewinn zu lesen.

Probleme gibt es nur mit der Interpretation des Autors, speziell mit dem Begriff "Neonazismus", den das Buch nicht nur im Titel trägt. So gut wie alle Veröffentlichungen (Sachbücher, Romane, Phantastik, Science Fiction) nach dem Zweiten Weltkrieg (z. B. "Götzen gegen Thule", "Das Vril-Projekt", "Mythos Schwarze Sonne", "Die Innere Welt", "Flugscheiben über Neuschwabenland", aber auch die "Aldebaran"-Serie im HJB-Verlag oder "Generation VRIL") werden als "esoterischer Neonazismus" abgestempelt und einsortiert. Man könnte von "rechter Esoterik" sprechen, meinetwegen auch von "rechtsextremer", doch "nazistisch" sind sie nicht. Denn sie sind weder national noch sozialistisch, sondern interkosmisch oder intragalaktisch und überwiegend monarchistisch. Da gibt es Kaiser, und man reist mit VRIL-Schiffen zu Aldebaran. Also wäre die korrekte Bezeichnung für solche Literatur eher etwa "esoterischer Kosmo- oder Galaxie-Monarchismus". Oder einfach Science Fiction.

Mit dem Begriff "Neonazismus" macht Julian Strube genau den Fehler, vor dem Peter Bahn in seinem Buch "Der Vril-Mythos" (1997) gewarnt hatte: "Mit Sicherheit lassen sich die Publikationen Jürgen-Ratthofers und Ettls auch nicht ohne weiteres mit dem Totschlage-Etikett des "Neonazismus" belegen. Die immer wieder anklingenden "kosmischen", universalen und gar "intergalaktischen" Bezüge sind mit klassischen nationalen Denkansätzen nur unter größten Verrenkungen zu vereinbaren."
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am 12. Juni 2015
It's a disgrace that Amazon accepts reviews such as Thomas Felden's, who writes explicitly that he hasn't even read the book and clearly has no idea what it's all about. In fact this is an excellent scholarly study grounded in careful research of primary and secondary sources. It dismantles the countless myths about "Nazis & the Occult" and should be required reading for anyone interested in this topic.
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am 30. März 2015
Vril. Eine okkulte Urkraft in Theosophie und esoterischem Neonazismus
Februar 2013
von Julian Strube (Autor)

1 Kundenrezension

Ich bin durch Zufall auf dieses Buch gestoßen, eigentlich suchte ich nach Literatur über Nazis gesten und heute.
Die amazon.de Seite ist mir hier meist sehr hilfreich, da mir gerade die Kunden-Rezensionen sehr oft weiter helfen.
Allerdings erlebe ich HIER genau das enttäuschende Gegenteil:
EINE EINZIGE Kommentierung – die eigentlich keine ist, das der Rezensent das Buch, welches er bewertet, gar nicht selbst gelesen hat.
Wo sind bei 33 Negativ-Stimmen, die den Rezensent ablehnen, diejenigen, die das Rückgrat haben, auch mal eine Bewertung zu verfassen, die einem unbedarften Leser weiter helfen könnte ???
Ich weiß nicht, was VRIL ist, und mit Okkultismus habe ich nichts am Hut. Aber ich wüsste ganz gerne mal, was das alles mit den NAZIS zu tun haben soll und ob ich dem Verfasser des vorliegenden Buches trauen kann...
Und dazu benötige ich etwas mehr an Rezensionen als nur den eines Einzigen, der das Buch gar nicht gelesen hat !!!
Also, bitte, etwas mehr Mut, liebe Leser/innen, ich warte gespannt auf Ihre Meinungen !
PS: da ich ja Sterne vergeben muss, das Buch jedoch nicht gelesen habe, vergebe ich hier die Sterne genau mittig – also neutral. Neue Rezensentinnen oder Rezensenten mögen dies korrigieren...
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am 25. Juni 2015
Der Begriff des Vril zieht sich seit mehr als hundert Jahren als angeblich esoterische Kraft durch die Literatur der Esoterik, vor allem dem Zweig der Esoterik, der mit anstisemitischen und rechtsextremen Einschlag versteckt politische Botschaften in seine Werke einflechtet.
Angefangen bei den Werken der Theosophie um Madame Blavatzki, bis hin zu den Werken des Antisemiten Jan van Helsing alias Jan Udo Holey.
Wundersame Fähigkeiten sollen dank des Vrils möglich sein, es habe im Dritten Reich angeblich eine Vril-Gesellschaft gegeben, die fliegende Untertassen mit Hilfe des Vrils angetrieben hat und so weiter.
Tatsächlich zurück geht der Begriff auf den Roman „Das kommende Geschlecht“ von Bulwer-Lytton zurück, das Ende des 19. Jahrhunderts erschien und, wie Bulwer-Lytton in privaten Briefen auch immer wieder unterstrich, eine reine Fiktion, angelehnt an den Elektromagnetismus ist.
Trotz dieser Tatsache verkaufen rechtsextreme Autoren ihren Lesern nach wie vor geschichtsverfälschende Behauptungen rund um das Vril.
Umso wichtiger erscheint da ein Buch wie jenes von Strube. Hier können die Leser anhand von minutiös recherchierten Tatsachen und dem historischen Weg, den dieser Begriff durch die rechtsesoterische Literatur gemacht hat, ein tatsächliches Bild vom Vril und den mit diesem Wort arbeitenden Protagonisten machen. Und im Gegensatz zu den esoterischen und rechten Schriften die sich des Vrils bemühen, liefert Strube auch für jeden nachprüfbare Quellennachweise nach wissenschaftlichem Standard ab.
Wer sich für die Entwicklung der rechtsextremen Esoterik interessiert (den Begriff des esoterischen Neonazismus verwende ich nicht, da ich ihn nicht für umfänglich treffend halte), bekommt mit diesem Buch eine wichtige Arbeit zum Thema und Leser der rechtsextremen Werke von Holey und Co. können hier die Möglichkeit nutzen zu ersehen, auf wessen geistigen Boden derartige Werke tatsächlich erwachsen sind.
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am 13. Juni 2015
Wissenschaftlich sehr genaues Buch, welches erklärt woher der Begriff und die Geschichte des Vril kommt. Neutrale und auf Fakten basierende Analyse welche aufzeigt, wie aus dem Gedanken einer alles durchdringenden Urkraft ( im Geiste der Esoterik des 19. Jahrhunderts) ein Instrument Nationalsozialistischer Weltanschauung wurde.
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am 17. Oktober 2013
Ich habe das Buch nicht gelesen.
Allerdings habe ich alle Bücher, die er schlecht macht gelesen.
Es ist grundweg falsch die Nazis und die Vrilgesellschaft gleichzusetzen.
Aus meinem Hintergrundwissen heraus und der Inhaltsangabe dieses Buches kann ich nur zu dem Schluss kommen, dieses Buch auf keinen Fall zu kaufen oder zu lesen.
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