Amazon-Fashion Hier klicken Anki Bestseller 2016 Cloud Drive Photos TP-Link All-in-One-BOX Learn More StGermain led Hier klicken Mehr dazu Fire Shop Kindle AmazonMusicHeleneFischer GC HW16

Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
5
4,8 von 5 Sternen
5 Sterne
4
4 Sterne
1
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:12,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

TOP 1000 REZENSENTam 1. Februar 2016
Die »Tour de France« hatte ich seit bestimmt 25 Jahren nicht mehr gelesen. Im Original ist der Band 1965 erschienen, in Deutschland erfolgte die Albumausgabe erst 1970. In er originalen Albumreihe ist die »Tour de France« Band 5, in Deutschland Band 6 (weil Band 2 »Asterix und Kleopatra« außerhalb der chronologischen Reihenfolge publiziert wurde).

Zwei Dinge sind hervorzuheben: Der Band enthält erstens den ersten Auftritt von Idefix. Dieser Auftritt ist denkbar unspektakulär: Auf Seite 13 sitzt Idefix vor einem Laden in Lutetia und als Asterix und Obelix dieses Geschäft wieder verlassen, folgt Idefix ihnen auf ihrer Tour, ohne dass die beiden Gallier ihn irgendwie beachten. Aus dem eher unbedeutenden Hündchen ist bis zum Schluss des Abenteuers mehr geworden: Im Schlussbild ist Idefix ganz in den Vordergrund gerückt. Dafür hatte offenbar die positive Resonanz der Leser von ›Pilote‹ gesorgt, wo das Abenteuer zuerst abgedruckt wurde.

Zweitens findet ›Asterix‹ mit diesem Band zu der erzählerischen Form, die die Serie fortan kennzeichnet. Asterix und Obelix werden von nun an vorwiegend Reiseabenteuer zu bestehen haben, die die Leser in ironischer Weise mit den Ländern und Landschaften Europas vertraut machen. ›Asterix‹ hat bis zum Tod von René Goscinny die europäische Einigung nicht nur begleitet, sondern auch tatkräftig unterstützt. Die Gründe dafür für darf man wohl in der jüdischen Herkunft Goscinnys sowie dem Umstand vermuten, dass er dem Holocaust entronnen ist. Die europäische Verständigung war ein Herzensanliegen des Autors. Vor diesem Hintergrund wird auch klar, weshalb Goscinny und Uderzo so schroff und juristisch durchgreifend auf Rolf Kaukas deutschnationale Adaption des Comics reagiert haben. Diese seltsame Episode wird in der mit einem 16-seitigen Kommentarteil ausgestatteten Sonderausgabe (2015) von »Tour de France« angesprochen (S. 61).

Die Tour, die Asterix und Obelix unternehmen, präsentiert die unterschiedlichen Regionen Frankreichs bzw. deren ›Hauptstädte‹. Man muss hier darauf hinweisen, dass der Comic bereits 50 Jahre alt ist und das Frankreich, das er schildert, in dieser Form schon längst nicht mehr existiert. Das könnte heutige Leser natürlich ziemlich irritieren. Wer kennt zum Beispiel heute noch Marcel Pagnols Marseille-Trilogie, zumal die Filme aus den Jahren 1931-36, deren Personal Uderzo so trefflich karikiert (S. 31-32)?

Albert Uderzos Zeichnungen sind exzellent, auch wenn sie noch deutlich Unterschiede zum späteren Stil aufweisen. Die Figuren sind hier noch kompakter und die Köpfe im Verhältnis zum Körper größer. Dennoch findet sich keine Spur von Unbeholfenheit oder Inkohärenz.

Fazit: Ein klassisches Asterix-Abenteuer und das erste, das die Reisestruktur aufweist, die die folgenden Abenteuer prägen wird. Aufgrund seines Regionalitätsbezugs und seines Alters dieses Abenteuers verlangt das volle Verständnis ein beträchtliches Hintergrundwissen. Einen Teil davon liefern die redaktionellen Seiten der ›limitierten Sonderausgabe zum großen Idefix-Jubiläum‹. Man fragt sich allerdings, weshalb diese erläuternden Kommentarseiten nicht regulär mit abgedruckt werden.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 3. November 2013
"Nein, ihr bleibt nicht dahinten auf meinem Wagen" ... und wie Asterix und Obelix diesen Wunsch des Römers auf dem Kutschbock auch prompt erfüllen, ist schon "liebenswürdig" im gallischen Sinne. Wie ein Herr um sein Areal reisen die zwei einmal um ihr schönes Land, ihr Gallienland.

Braucht man eigentlich eine Neuausgabe mit verändertem Umschlagbild oder anders gestalteten Sprechblasen? Wohl schwerlich, ich rezensiere hier auch bewusst den _Inhalt der "Tour de France".

Im Französischen war das noch "Le Tour de Gaule", die "Reise durch Gallien". Die Anspielung auf die populäre Radrundfahrt ist noch verständlich: die beiden tragen ja sogar einen gelb markierten Sack! Das Spiel mit "Le Tour de la France par deux Enfants", einem Landeskundebuch aus dem 19. Jahrhundert, werden damals die älteren Franzosen noch so verstanden haben. Vor allem gibt es aber in Heft Nr. 5 nach originaler frz. Zählung wieder Zuwachs im Asterix-Kosmos: Hund Idefix läuft zu. Seinen Namen sollte er jedoch erst durch einen Leserwettbewerb erhalten.

Die Handlung fair nur angedeutet: Die Römer versuchen eine Abriegelung des Dorfs. "Exegi monumentum aere perennius" merkt ein Legionär Horaz zitierend wie unzutreffend an. So ewig wird sein Palisadenmonument nämlich gar nicht halten.
Klar, dass die Gallier sich diesen Einschluss nicht bieten lassen und als Wette quer durch Gallien - zufällig wie unhistorisch in den heutigen französischen Grenzen - reisen werden. Dabei erleben sie viel, Hilfe wie Verrat, und sammeln Spezialitäten ein. Die Spezialität des Dorfs selbst trifft erst am Schluss ein - und sie trifft den Richtigen ...

Immer wieder witzige Situationen und Charaktere. Fünf Sterne.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. November 2013
"Tour de France" ist der der sechste Band aus der Asterix-Reihe. Er wurde nicht verfilmt. Meiner Meinung nach ist er auch neben "Die große Überfahrt" und "Der Kupferkessel" der Beste der Reihe. Bei dem Titel "Tour de France" (wörtlich auf deutsch: Tour von Frankreich, übersetzt Tour durch Frankreich) denken viele bestimmt an die Radtour. Aber Asterix und Obelix haben noch keine Fahrräder, weswegen sie diese Tour durch Frankreich zu Fuß antreten. Teilweise haben sie auch einen Wagen und fahren mit dem Schiff. Aber warum machen die Gallier das? Das kam so:

Die Römer im befestigten Lager Kleinbonum führen ein geruhsames Leben. Doch das ändert sich nach der Ankunft von Generalinspekteur Lucius Nichtsalsverdrus. Er erzählt dem Zenturio, dass Cäsar wütend ist, weil ein einziges kleines Gallisches Dorf den Römern Widerstand leistet. Deswegen befielt Nichtsalsverdrus, dass die Römer das Dorf der Gallier überfallen. Auf Wildschweinjagd merken Asterix und Obelix, dass die Römer sie und ihre Freunde überfallen wollen. Schnell eilen die beiden ins Dorf, wo alles auf den Angriff der Römer vorbereitet wird. Die Schlacht ist kurz und natürlich sind die Gallier die Sieger. Da der Plan der Römer schief gegangen ist, lässt Nichtsalsverdrus eine Palisade um das Dorf errichten. Da die Gallier das nicht gut finden, schlägt Asterix den Römern vor eine Wette zu machen, nämlich, dass sie eine Tour durch ganz Gallien machen. Als Beweis bringen sie aus jeder Stadt die Spezialität mit. Der Römer ist einverstanden und benachrichtigt gleich jeden Römer aus ganz Gallien. Asterix zeigt Obelix und den anderen die Route, sie verabschieden sich und nachdem Asterix dem Häuptling Majestix eine Strategie erklärt hat gehen sie. Erst überfallen die Gallier die Südseite und dann überfallen Asterix und Obelix die Nordseite. Das einzige was die beiden mitnehmen ist ein großer Sack für die Spezialitäten und eine Flasche voll Zaubertrank. Dann beginnt die abenteuerliche Reise...

Auf ihrer Reise kommen die Gallier in viele Städte und in jeder lauern die Römer. Viel Witz und Spannung steckt auf jeder Seite. Asterix und Obelix waren in
- Rotomagus (Rouen)
- Lutetia (Paris)
- Cameracum (Cambrai)
- Durocotorum (Reims)
- Divodurum (Metz)
- Lugdunum (Lyon)
- Nicae (Nizza)
- Massilia (Marseille)
- Tolosa (Tolouse)
- Aginum (Agen)
- Burdigala (Bordeaux)
- Gesocriate (Le Conquet)

Wie Obelix Idefix kennengelernt hat:
Im Französischen (das Originale) ist die Bandreihenfolge anders. Deswegen hat Obelix im ersten Band keinen Idefix, im zweiten Band schon, im dritten nicht, im vierten schon, im fünften hat er ihn nicht und im sechsten lernt er ihn erst kennen. Vor der Metzgerei in Paris sitzt Idefix. Und als Asterix und Obelix weitergehen, geht Idefix mit. Obelix bemerkt den Hund erst auf der letzten Seite und erst im nächsten Band bekommt er den Namen Idefix.

Wie schon gesagt ist "Tour de France" lustig und spannend und verdient daher 5 Sterne! Man erfährt hier sehr viel über die Figuren, aber auch, welche Städte Frankreich hat. Beste Empfehlung auf den Band!!!
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. November 2015
Ein Klassiker, der den alten Humor beinhaltet, für den ich Asterix seit meiner Kindheit schätze.
Auch gut zu lesen auf einem Tablet
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. August 2015
Super Grafik' Leider nicht auf jedem Smartphone runterladbar.Gut zu lesen.Es ist als wenn man das Heft in Händen hat und liest.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen


Benötigen sie kundenservice? Hier klicken