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VINE-PRODUKTTESTERam 6. Juni 2009
Es war nur ein kleiner Hilfsdienst, den Astraban der attraktiven Lyndia erwiesen hat, als er sie vor Schurken beschützte, die sie auf offener Straße angriffen, doch das sollte sein komplettes Leben ändern. Mit seiner Tat hat er nämlich die Nichte von Meister Braezel gerettet. Der wiederum ist für viele Machenschaften verantwortlich, die in der Stadt im Hintergrund ablaufen. Mit seiner Rettungsaktion hat sich Astraban in Dinge eingemischt, die eigentlich eine Nummer zu groß für ihn sind. Doch Meister Beazel war großzügig und hat ihn in sein Team aufgenommen. Nun muss sich der Junge Mann beweisen.

Bei einem Ballspiel soll er eine leichte Spionagearbeit ausführen, doch er lässt sich von seinen Gefühlen Ablenken und vermasselt seinen Auftrag deswegen. Das Meister Braezel dadurch erheblicher finanzieller Schaden entstanden ist, ist für ihn Grund genug, Astraban des Hauses zu verweisen. Nun wird das Leben für ihn noch schwieriger, den sein Tun wird komplett von außen gesteuert, ohne dass er es mitbekommt. Er gerät sogar in die Fänge eines Mächtigen der Stadt, der die Ballspiele manipuliert. Dafür braucht er Astraban, der ein gewissen, alchemistisches Geschick hat...

In der Serie "Die Gilde" von Oscar Martin und Miroslav Dragan geht es knallhart zur Sache. Auch wenn die Figuren eher niedlich gezeichnet sind, überträgt sich das in keinster Weise auf die Handlung. Die Welt, in der die Geschichte spielt, erinnert an das Mittelalter, nicht zuletzt wegen der Existenz von Alchemie. Allerdings sind die Bewohner nicht wirklich menschlich, auch wenn ihr Körperbau dem unseren entspricht. Sie sind Tieren nachempfunden und sehen zu einem großen Teil aus wie Katzen, Hunde, Krokodile oder Vögel. Die Symbiose aus Tier und Mensch ist dem Zeichner Oscar Martin vortrefflich gelungen und gibt ihm viele Freiheiten in der Darstellung von Emotionen.

Schnell wird klar, dass das alltägliche Leben komplett von Korruption durchzogen ist. Der Protagonist Astraban wird in die Macht-Spiele der Großen hineingezogen, ohne es wirklich zu merken. Er ist zwar attraktiv und stark, aber auch naiv und nicht der Intelligenteste. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass er von allen nur benutzt wird. Als Leser bekommt man das hautnah mit, weswegen man sehr viel Mitgefühl für die Hauptfigur entwickelt. Selbst die Liebe, die er erhält, ist nicht echt.

Insgesamt wirkt das Umfeld, in dem Astraban sich auf nicht ganz freiwilliger Basis, zurechtfinden muss, wie eine fantastische Mafia. Der Aufbau der Macht funktioniert hier durchaus ähnlich. So verwundert es auch nicht, dass der Comic von Gewalt und blutigen Szenen durchzogen ist. Diese wirkt aufgrund der zarten Zeichnungen stellenweise besonders dramatisch und zieht den Leser schnell in seinen Bann. Leider weiß man noch nicht so recht, wohin die Handlung der Geschichte einen führen soll. Man begleitet Astrabans Weg, den er als Spielball der Mächtigen geht, wünscht sich dabei aber immer, dass er doch noch einen Weg aus der Misere finden wird. Doch ob er es wirklich schaffen kann, wird erst die Fortsetzung zeigen. Bis dahin bleibt es spannend.
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