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Kundenrezensionen

3,2 von 5 Sternen
5
3,2 von 5 Sternen
Asterix HC 25 Der große Graben
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:12,00 €+ 3,00 € Versandkosten

TOP 500 REZENSENTam 21. Oktober 2013
Der erste Nur-Uderzo-Asterix steht eindeutig noch unter dem Goscinny-Stern: es sind nämlich teils sehr schöne Ideen und ein roter Faden vorhanden.

Die Handlung verschärft "Romeo und Julia" mit einem Gegenbild zum einigen kleinen gallischen Dorf: Aus Nichtigkeiten heraus ist ein anderes Dorf in Gallien gespalten (wie die französische politische Landschaft und vor allem Deutschland und Berlin zu jener Zeit). Da müssen Asterix und Obelix samt Miraculix also helfen, doch mit Fingerspitzengefühl und Neutralität, zumal ein cleverer Bückling (wieder eine Shakespeare-Anspielung, diesmal auf Richard III.) auch noch störend wirkt.

Es ist wahrlich nicht das beste Asterix-Heft. Ich finde die Bände davor alle besser. Mit einer Goscinny-Endfassung wäre es wohl pointierter geworden. Aber auch: es _ist lesenswert und mit Uderzos Spätwerk kaum zu vergleichen.
- Viereinhalb Sterne -
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am 22. August 2005
Nach Goscinnys Tod 1979 machte sich der Zeichner Uderzo allein ans Werk -- keine glückliche Entscheidung, wie bereits sein erstes Solo, "Der große Graben", deutlich macht; zwischen den ersten 24 Goscinny-Bänden und den folgenden sechs "Uderzos" tut sich wirklich ein großer Graben auf.
In "Der große Graben" machen sich Asterix, Obelix und Miraculix auf, um ein anderes gallisches Dorf zu retten, das durch einen großen Graben geteilt ist. Die Bewohner der beiden Dorfhälften sind tief verfeindet; Grobianix, der Häuptling der einen Dorfhälfte, steht außerdem unter dem Einfluss des perfiden Intriganten Greulix, der aus Machtgier heimlich mit den Römern paktiert. Aber dann sind da ja noch die beiden Königs..., pardon, Häuptlingskinder Grünix und Grienoline: Sie sind heimlich ineinander verliebt wie weiland Romeo und Julia und holen Hilfe in unserem wohlbekannten Gallischen Dorf... Natürlich bringen Asterix, Obelix und Miraculix schließlich alles zum guten Ende, aber die Hindernisse, die Greulix ihnen zwischen die Füße wirft, wollen erst beiseite geräumt sein. Der Leser sei aber gewarnt: Greulix' Intrigen bestehen aus einem etwas kruden Konglomerat an Ideen, die nicht so recht ineinanderpassen.
Die Ursache für den innerdörflichen Zwist erfährt man nicht; die nicht ganz unwitzigen Ansprachen der beiden Häuptlinge Griesgramix und Grobianix (es gab schon komischere Namen) am Anfang spielen aber deutlich auf die rhetorischen Gepflogenheiten von NATO bzw. Warschauer Pakt zu Zeiten des Kalten Krieges hin. Leider wird diese Idee nicht weiterverfolgt im Heft. Überhaupt scheint mir hierin das Manko dieses Heftes zu bestehen: Uderzo schichtet ohne Sinn und Verstand Unmengen von Ideen aufeinander; aus einigen davon hätte ein besserer Texter (z.B. Goscinny) Hervorragendes machen können. Uderzo konnte das leider nicht. Er schaufelt ganz einfach eine Idee nach der anderen in die Handlung, rettet sich so über die nächsten zwei, drei Seiten, bis ihm dazu nichts mehr einfällt und die nächste Idee verbraten werden muss. Irgendwann kommen auch noch die bewährten Versatzstücke dran, etwa Schlägereien im gallischen Dorf wegen Verleihnix' Fischen, oder die Piraten... -- nicht, weil's in die Handlung passen würde, sondern weil's die halt auch noch gibt und man damit die nächste Seite füllen kann. Richtig weh tut dann aber Miraculix' Coup mit den Risiken und Nebenwirkungen seiner Zaubertränke; dieser Gag ist ganz einfach plump und witzlos -- und insofern symptomatisch fürs ganze Heft.
Einen zweiten Stern gibt's für den ein oder anderen wider Erwarten gelungenen Gag (z.B. die bereits erwähnten Ansprachen der verfeindeten Häuptlinge) und die ein oder andere nette Anspielung ("Romeo und Julia", Ludwig XIV). Aber mit Klamauk allein kann man nun einmal keine komische Geschichte zustande bringen. Si tacuisses, Uderzo!
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am 20. August 1999
"Der Große Graben" ist der erste Asterixband, dessen Texte und Zeichnungen von Uderzo stammen. Der leider zu früh verstorbene René Goscinny konnte nichts mehr zu dieser Geschichte beitragen. Und eigentlich ist das auch gut so. Der Asterixfan hätte sich wohl sehr wundern müssen, denn es besteht ein großer Qualitätsunterschied zwischen den ersten zwanzig Heften der Reihe und den nachfolgenden von Uderzo allein geschaffenen. Die Geschichte spielt diesmal aber nicht in fernen Landen. Ein benachbartes Dorf hat Schwierigkeiten und Asterix, Obelix und Miraculix machen sich dorthin auf den Weg. Auch der Übersetzer aus dem Französischen hat sich keine sonderliche Mühe gegeben, die sonst immer vorbildlich übertragenen Namen auch auf Deutsch lustig zu gestalten. So sind z.B. die Namen der benachbarten Gallier beschränkt auf schale Gags wie Greulix, Grobianix, Grünix etc. Welten liegen zwischen diesen gewöhnlichen mit -ix versehenen Wörtern und dem Humor, den z.B. Fünfuhrteefix versprüht. Gewiß, es gibt auch Details, übder die man schmunzeln kann wie z.B. die Anspielungen auch Ludwig XIV. von Frankreich oder auf die Balkonszene aus Shakespeares "Romeo und Julia". Die Geschichte bleibt aber ein Flickenteppich. Es fehlt das einigende Ganze. Der Plan des Ganzen ist nicht zu erkennen. Unverbundene Handlungsstränge werden wild miteinander verwoben, koste es, was es wolle. Kommerz statt Komik. Schade. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 27. Oktober 2005
Nach Goscinnys Tod 1979 machte sich der Zeichner Uderzo allein ans Werk -- keine glückliche Entscheidung, wie bereits sein erstes Solo, "Der große Graben", deutlich macht; zwischen den ersten 24 Goscinny-Bänden und den folgenden sechs "Uderzos" tut sich wirklich ein großer Graben auf.
In "Der große Graben" machen sich Asterix, Obelix und Miraculix auf, um ein anderes gallisches Dorf zu retten, das durch einen großen Graben geteilt ist. Die Bewohner der beiden Dorfhälften sind tief verfeindet; Grobianix, der Häuptling der einen Dorfhälfte, steht außerdem unter dem Einfluss des perfiden Intriganten Greulix, der aus Machtgier heimlich mit den Römern paktiert. Aber dann sind da ja noch die beiden Königs..., pardon, Häuptlingskinder Grünix und Grienoline: Sie sind heimlich ineinander verliebt wie weiland Romeo und Julia und holen Hilfe in unserem wohlbekannten Gallischen Dorf... Natürlich bringen Asterix, Obelix und Miraculix schließlich alles zum guten Ende, aber die Hindernisse, die Greulix ihnen zwischen die Füße wirft, wollen erst beiseite geräumt sein. Der Leser sei aber gewarnt: Greulix' Intrigen bestehen aus einem etwas kruden Konglomerat an Ideen, die nicht so recht ineinanderpassen.
Die Ursache für den innerdörflichen Zwist erfährt man nicht; die nicht ganz unwitzigen Ansprachen der beiden Häuptlinge Griesgramix und Grobianix (es gab schon komischere Namen) am Anfang spielen aber deutlich auf die rhetorischen Gepflogenheiten von NATO bzw. Warschauer Pakt zu Zeiten des Kalten Krieges hin. Leider wird diese Idee nicht weiterverfolgt im Heft. Überhaupt scheint mir hierin das Manko dieses Heftes zu bestehen: Uderzo schichtet ohne Sinn und Verstand Unmengen von Ideen aufeinander; aus einigen davon hätte ein besserer Texter (z.B. Goscinny) Hervorragendes machen können. Uderzo konnte das leider nicht. Er schaufelt ganz einfach eine Idee nach der anderen in die Handlung, rettet sich so über die nächsten zwei, drei Seiten, bis ihm dazu nichts mehr einfällt und die nächste Idee verbraten werden muss. Irgendwann kommen auch noch die bewährten Versatzstücke dran, etwa Schlägereien im gallischen Dorf wegen Verleihnix' Fischen, oder die Piraten... -- nicht, weil's in die Handlung passen würde, sondern weil's die halt auch noch gibt und man damit die nächste Seite füllen kann. Richtig weh tut dann aber Miraculix' Coup mit den Risiken und Nebenwirkungen seiner Zaubertränke; dieser Gag ist ganz einfach plump und witzlos -- und insofern symptomatisch fürs ganze Heft.
Einen zweiten Stern gibt's für den ein oder anderen wider Erwarten gelungenen Gag (z.B. die bereits erwähnten Ansprachen der verfeindeten Häuptlinge) und die ein oder andere nette Anspielung ("Romeo und Julia", Ludwig XIV). Aber mit Klamauk allein kann man nun einmal keine komische Geschichte zustande bringen. Si tacuisses, Uderzo!
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am 26. Dezember 2005
Zumindest dieser Asterix Band hat noch eine schöne Story und gelungene Gags zu bieten.
Wildschweine, Piraten, Römer und eine zeitlos gute Übersetzung der französichen Gags was will man mehr. Einer meiner absoluten Lieblingsbände !
Ganz anders ist dies in den Bänden ab 31: Idiotische Sprüche, peinlicher Gegenwartsbezug...
Den Großen Graben kann man noch bedenkenlos kaufen, die neuen Asterix leider nimmer !
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