Hier klicken Sale Salew Salem Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren Books Summer Shop 2017 Cloud Drive Photos Learn More Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimitedEcho longss17


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 3. Juli 2011
Schnäuzelchen und sein Minchen reisen nach Lutetia, um dort Minchens Bruder zu besuchen. Dieweil es sich bei Schnäuzelchen um keinen Geringeren als Gallier-Häuptling Majestix und bei seinem Minchen um Göttergattin Gutemine handelt, reist man nicht allein, sondern mit gebührender Entourage in die Hauptstadt.

Schließlich ist ein gallischer Clanchef nicht irgendwer, und schon gar nicht irgendein hinterwäldlerischer Provinzheini oder nur ein großes, dickes Wildschein.

In Begleitung der kurzerhand als Leibgarde abkommandierten Freunde Asterix und Obelix begibt man sich also nach Lutetia, dortselbst Majestix' Schwager Homöopathix in der schnieken Stadtwohnung Schweinsfüße und andere reichlich ausgefallene Delikatessen serviert: Offensichtlich hat der Mann es zu finanziellem Wohlstand gebracht und lässt auch keine Gelegenheit aus, den erworbenen Status zu demonstrieren. Schwesterherz Gutemine zeigt sich vom mondänen Stadtleben erwartungs- und wunschgemäß schwer beeindruckt, Gespons Majestix köchelt derweil vor sich hin und spült den Ärger über die kleinen Sticheleien seines Schwagers mit reichlich Rotwein hinunter.

Asterix und besonders Freund Obelix tun's ihm gleich, und bevor der Abend zu Ende ist, haben unsere Gallier sich ein hübsches Räuschlein angetrunken. Und da der Wein die Zunge lockert, kommt es irgendwann zum Eklat. Majestix hat endgültig genug von den Angebereien seiner angeheirateten Verwandtschaft, haut kräftig mit der Faust auf den Tisch und verkündet, er werde seinem Schwager demnächst mal etwas servieren, was der sich mit seinem ganzen Geld nicht kaufen könne: ein Ragout - gewürzt mit Lorbeer aus dem Siegerkranz des großen Julius Cäsar persönlich!

Asterix verschluckt sich erstmal kräftig am Wein, der selig berauschte Obelix aber befindet sich in "Seid umschlungen, Millionen"-Stimmung: Irgendwie wird man das Gewünschte schon beschaffen - latürnich!

Absichtserklärungen wie Begeisterungsbekundungen geschehen, man kennt so was ja, mit gehöriger Lautstärke und auf offener Straße, bis verärgerte Anwohner die Fenster aufreißen und den Fragenklassiker "Wisst ihr eigentlich, wie spät es ist?" stellen, der uns hier in der ergänzten Form "Ihr mit eurem Weibsbild" begegnet. Besagtes Weibsbild ist natürlich Gutemine, die sich für den Gatten und die beiden tapferen Krieger an seiner Seite in Grund und Boden schämt und schließlich schluchzt, ihre Mutter habe sie ja vor ihm, Majestix, dem großen, dicken Wildschwein gewarnt. Aus spätem Abend wird früher Morgen, der Gefühlsüberschwang weicht einem ordentlichen Katzenjammer, und bei Lichte betrachtet stellt sich die bange Frage, ob man den Mund am Vorabend nicht vielleicht etwas sehr voll genommen hat. Wie war das doch gleich: Man reist mal eben nach Rom, entwendet Cäsar den Lorbeerkranz, reist zurück und trifft sich zum Ragout ... ?

Es hilft, latürnich, alles nichts: Man steht beim Chef im Wort, Kneifen gilt nicht, und schließlich ist die ganze Angelegenheit eine Frage der Ehre.

Asterix und Kumpel Obelix begeben sich folglich ins Herz des Imperium Romanum. Dort treffen sie auf einen Sklavenhändler namens Tifus und auf entflohene Gladiatoren, die in den Katakomben unter der Stadt hausen, erfinden ganz nebenbei eine Rosskur, die schlagartig jeden Kater vertreibt, landen in einem Panel, das die Laokoon-Gruppe karikiert, werden als "Zuckerpüppchen" tituliert und bürsten die grausamen Volksbelustigungen im Circus Maximus mal so richtig gegen den Strich.

R e s ü m e e

Der Band "Die Lorbeeren des Cäsar" stammt aus einer Zeit, in der noch der 1977 allzu früh verstorbene René Goscinny für die Plots und Texte der "Asterix"-Abenteuer verantwortlich zeichnete. Das merkt man auch diesem Band an, der vor Witz sprüht. Die Zeichnungen sind freilich nicht minder erbaulich: Uderzos Bilder vom römischen Alltag und die detaillierten Ansichten römischer Architektur machen diesen Band auch visuell zum reinen, ungetrübten Vergnügen: Wer wissen will, warum ein Imperator plötzlich Appetit auf gegrillten Fisch mit Fenchel hat, sollte sich schleunigst Band 18 der asterigischen Abenteuer zulegen.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. August 1999
Oh, wie sehr muß Majestix in diesem Asterixband leiden. Gutemiene ist in Lutetia auf dem Einkaufstrip und besucht dabei ihren erfolgreichen Bruder, den Majestix auf den Tod nicht leiden kann. Uderzo und Goscinny geben hier ein Stück französische Realität wieder. Die Leute aus Paris und die aus dem Rest Frankreichs, kurz die Provinz genannt, vertragen sich nicht besonders gut untereinander. Dieser innerfranzösische Konflikt wird im Hause des Homöopatix in Lutetia ausgetragen. Der Witz des ganzen liegt wie immer in der Übertragung der heutigen Verhältnisse in die Zeit der Gallier. Eine wunderbare Persiflage auf das Leben in Rom bieten die Szenen, in denen Asterix und Obelix versuchen, an die Lorbeeren Cäsars heranzukommen. Straßencafé, Cäsarenpalast, Sklavenmarkt, Stadtvilla, Gerichtssaal und schließlich die Arena sind die Schauplätze der Handlung. Einen kleinen Triumphzug mit allem Drum und Dran darf der Leser auch erleben. Cäsar war nämlich erfolgreich gegen die Piraten unterwegs. Na dämmert's schon? Auf jeden Fall setzt "Die Lorbeeren des Cäsar" die Reihe der Asterixhefte fort, die sich auf die Fahnen geschrieben haben, das römische Leben karikierend aber korrekt darzustellen. Eine rundweg saubere Leistung! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
0Kommentar| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. September 1999
Weiß der Asterix-Leser, warum Rom untergegangen ist? Latürnich! Schließlich bildet Asterix-Lesen. Dieser Asterix-Band bietet jedoch nicht nur unterschwellige Wissensbereicherung, er ist vor allen Dingen ein Angriff auf das Zwerchfell. Die Darstellung des Aufenthalts von Asterix und Obelix in dem Haus der mittelmäßig dekadenten, dennoch gutmütige Familie des wohlhabenden römischen Bürgers Tiberius Graccus wäre es schon Wert, den Band zu lesen. Aber auch der Sklavenmarkt, die Gerichtsverhandlung, und, und, und... Nein, dieser Band wimmelt von wirklich lustigen running gags und humorvollen Darstellungen über die römische Dekadenz. Vielleicht gehört "Asterix und der Lorbeerkranz" nicht zu den allerbesten Asterix-Bänden, er gehört jedoch zumindest zu den besseren, und ganz gewiß zu den lustigsten. Wenn die Unterhaltung durch die spaßige Geschichte, bei der Asterix und Obelix auf ihrer Jagd auf den originalen Lorbeerkranz Julius Caesars nicht so gut wäre, könnte man die feinen Anspielungen vermissen, die einige Asterix-Bände zu Comics der Extraklasse erheben. So wird man "nur" unterhalten, aber daß wirklich gut!! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
0Kommentar| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 4. November 2013
In die Höhle der römischen Wölfin müssen Asterix und Obelix. Und alles nur, weil der trunkene Majestix bei Gutemines Schwager aus Lutetia nicht den Mund halten konnte. Um den neureichen Deppen auszukontern, verspricht Majestix ein Ragout mit den Lorbeeren des Cäsar. Der eitle wie glatzköpfige Imperator durfte den Kranz eigentlich fortwährend tragen.
Eine Reise kann beginnen, die Rom in seinen Facetten zeigt. Prächtige Paläste, Räuberbanden im Untergrund und immer wieder Dekadenz: Goscinny entwirft das Bild dieses Vorläufers von New York, und Uderzo zeichnet es hochpräzise.

Schöne Bildideen ab der ersten Seite, welche filmhaft rückspult und schneidet. Es hat die Dekadenz Roms nur noch gefördert, doch wer das ultimative Rezept gegen Kater haben will, sollte sich diesen Band erst recht erstehen. Latürnich fünf Sterne!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Oktober 2007
Die zweite ausgedehnte Darstellung der ewigen Stadt Rom nach ASTERIX ALS GLADIATOR stellt bildlich dar, welche Entwicklung Asterix im Lauf der Jahrzehnte auch im inhaltlichen Kontext genommen hat, und dementsprechend ist ein Vergleich zwischen dem erstgenannten und dem vorliegenden Band angebracht.

Wir erinnern uns: ASTERIX ALS GLADIATOR verweist mit den Problembereichen Sklaventum und Gladiatorenspiele erstmals auf das Barbarentum, stellt jedoch kind- und jugendgerecht Rom als bunt-launigen Mittelpunkt der Welt dar und verwandelt ohne jegliche sarkastischen Anspielungen den Circus Maximus, und somit den Hauptort des Barbarentums, in eine fröhlich-chaotische Spielwiese, die letztendlich sogar problemlos Raum zu einem menschlichen Appell lässt.

Wer das Rom in DIE LORBEEREN DES CÄSAR sieht, fragt sich, ob er in einer anderen Stadt angekommen ist oder der Vorband niemals existiert hätte. Bereits der entsetzlich verkrüppelte Bettler auf der ersten Seite gibt einen Einblick auf die hässlichen Seiten der Stadt, zu denen sich im weiteren Abenteuer weitere bildliche Eindrücke wie finstere Gassen, verschimmelte Kerker und stinkende Kloaken gesellen, während die nach außen hin verdeckte Häßlichkeit in Sklavenhandel, orgienlechzenden Großgrundbesitzern und sensationslüsternen Zirkusbesuchern einen verstörenden Ausdruck finden.

Abgesehen von der arg konstruierten Ausgangsposition (Majestix fühlt sich von seinem Schwager in seiner Kriegerehre gekränkt und schickt als Reaktion Asterix und Obelix nach Rom aus, damit diese Cäsars Lorbeeren als Würzkraut für das Festbankett stehlen...wer denkt sich bitte schön so etwas aus?!?) befindet sich der vorliegende Band auf dem Höhepunkt der düster-satirischen Darstellung des Römertums und kann somit als das vielleicht hintergündigste Asterix-Abenteuer angesehen werden...ernst genug wird der Stoff jedenfalls dargestellt.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Dezember 2011
Dieser Asterix ist meiner Meinung nach der beste, der je herausgebracht wurde und gehört absolut zur Weltliteratur. Ich kann diesen Band nur jedem empfehlen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. August 2005
für mich gehört dieses band zu den top5 der besten asterix-bände
(und ich kenne sie alle)
sehr humorvoll,vor allem unglaublich abwechslungsreich und hervorragend gezeichnet
...Latürnich!...
ein muss für jeden asterix-fan
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden


Haben sich auch diese Artikel angesehen


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken