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TOP 500 REZENSENTam 4. November 2013
Auf geht es in die Auvergne, ins Arvernerland im Herzen Galliens. Hier liegen das eigentlich nichtexistente Ale.. und das ruhmreiche Gergovia, hier leben und nuscheln die Arverner von Kohle und Wein und vielleicht noch Bäder- und Reifenbetrieben. Doch wie kommt es dazu? Majestix hat sich überfressen wie ein Wildschwein und muss zur Kur. Asterix und Obelix begleiten ihn und bekommen zufällig einen Propagandaversuch Cäsars mit: es geht um den verschollenen Arvernerschild des Vercingetorix ...

Besonders liebevoll ausgeführt finde ich die Gemeinschaft der Arverner, die kräftesparende Vorgehensweise des plattenputzenden Legionärdussels und Majestix' Krankheit wie Kur. Schöne Gags und doch auch eine Geschichte. Fünf Sterne.
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am 14. Oktober 2005
Dasch waren noch Tscheiten... pardon, Zeiten, als ein Asterix-Band platzte vor witzigen Einfällen -- und vor allem mit einer e c h t e n Handlung aufwartete. Mit einer Handlung, die sprühte vor witzigen Einfällen und Seitenhieben auf Vergangenheit und Gegenwart, verknüpft und witzig verkompliziert durch nicht minder komplexe und komische Nebenhandlungen, und dargeboten mit einem Sprachwitz, der seinesgleichen sucht (und nicht findet).
In "Asterix und der Arvernerschild" treffen zwei Handlungsstränge der allerwitzigsten Art zusammen: Zum einen muss Majestix im schönen Arvernerland Diät halten, und zum anderen findet ein Wettlauf zwischen Galliern und Römern auf der Suche nach dem berühmten und unauffindbaren Schild des Vercingetorix statt. Als ob das noch nicht ausreichte, wird hier alles ins Visier genommen, was die Auvergne zu bieten hat, und gekonnt um 2000 Jahre zurückversetzt: gutes Essen und Diätkuren, nuschelige Aussprache, das Stammhaus von "Michelin" in Clemont-Ferrant, die Fuhrleute aus der Auvergne, die im 19. Jahrhundert in fast ganz Frankreich mit Wein und Kohlen handelten... und den französischen Nationalstolz gab's -- in gallischem Gewande -- auch damals schon. Bereits das allererste Bild zeigt, wo's langgeht: Nicht Cäsars Version von Vercingetorix' Kapitulation nach der Schlacht bei Alesia wird hier ins Bild gesetzt, sondern die der Gallier -- komisch nicht nur für die, die die Stelle mal im Lateinunterricht übersetzen mussten.
Die Haupthandlung zunächst: Cäsar will die ewig renitenten Gallier dadurch in die Schranken weisen, dass er auf dem Schild der Vercingetorix durch Gergovia, dem Schauplatz des gallischen Triumphes, ziehen will. Dumm nur, dass der Schild verschwunden ist. Die Römer beginnen ihre Suche in Gergovia, wo gerade Asterix und Obelix auf die Genesung ihres Häuptlings warten, und es kommt, wie es kommen muss: Auch sie machen sich auf die Suche und lernen das schöne Arvernerland mit all seinen skurrilen Eigenheiten kennen. Dass dieser Wettlauf mit auserlesenen Gags gepflastert ist, kann man sich denken: mehr oder weniger versoffene römische Legionäre, eingefleischter gallischer Chauvinismus ("Wir wischen nicht, wo dieschesch Aleschia ischt!") und was noch alles. Jedes Bild ein neuer Überraschungsangriff aufs Zwerchfell.
Dazu kommen Majestix' Nöte (die sind schließlich der Grund dafür, dass Asterix und Obelix zur rechten Zeit am rechten Ort auftauchen): Schon die Eingangssequenz mit seiner schmerzenden Leber ist vom allerfeinsten, seine veritable Schlemmertour durchs Arvernerland nicht minder. Wenn dann Asterix und Obelix mit ihren Essgewohnheiten die darbenden Kurgäste schier zum Aufstand schreiten lassen und Obelix ganz nebenbei experimentell eine aristotelische Erkenntnis über den Erhalt der Masse bestätigt, fühlt man glucksend die Nöte der Kurgäste mit.
Und, ach ja: Dass Cäsar am Ende den kürzeren zieht, kann man sich denken. Aber auch wenn das "Dass" feststeht -- das "Wie" sollte man sich nicht entgehen lassen!
Wieder mal ein Asterix-and der Extraklasse! Schalut schuschammen!
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am 20. August 1999
"Asterix und der Arvernerschild" ist ein Riesenspaß. In diesem Asterixband stellen Uderzo und Goscinny einen französischen Landstrich, die Auvergne, mit all ihren Attraktionen dar. Die regionalspezifische Küche und die Aussprachegewohnheiten lassen sich genauso finden wie die industriell gefertigten berühmten Produkte der Gegend. Selten so gelacht habe ich allerdings bei der Vorgeschichte. Wer einmal hautnah miterleben möchte, wie eine Kur an den Nerven zehrt, der ist wohl beraten, sich diesen Band genauer anzusehen. Ein Gag jagt den anderen. Und die dargestellten Figuren sind alle nur ach so menschlich. Ein Labsal für diätgeschundene Zeitgenossen. Alles, was die Auvergne zu bieten hat, wird aufgeboten. Besonders pfiffig fand ich den Einfall, Clermont Ferrand als Sitz des größten europäischen Reifenherstellers auch in diese Liste aufzunehmen. Unvergessen wird wohl das spezielle "Hausmitteilungssystem" in Keuchhustus' Räderfabrikation bleiben, dessen Unterbrechnung Obelix nicht im geringsten schwerfällt. Letztendlich ist dieser Asterixband auch eine Abrechnung mit der großen gallischen Niederlage bei Alesia. Die von den wenigsten Galliern in der Reihe verdaute Niederlage, denken wir nur an Methusalix, wird quasi verarbeitet und schließlich noch in einen kleinen Triumph umgemünzt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 20. August 1999
In vielerlei Hinsicht setzt dieser Asterix-Band Maßstäbe, seine herausragende Qualität, die ihn doch von einigen, insbesondere früheren Bänden abhebt, ist der hohe Gag-Faktor. Allein schon über das Nuscheln der Averner kann man sich, nachdem man ihm zum ersten Mal begegnet ist, erst einmal überhaupt nicht mehr beruhigen, fantastisch auch die Szene, in der sich Bild für Bild die Verkleidung eines Legionärs auflöst, wobei man besonders auf die "Stadien" des Bartes achten sollte! Herausragen aber auch die Texte, die mit einem enormen Wortwitz aufwarten, den man insbesondere in den ersten Bänden nach dem Lesen der späteren ein wenig vermißt, sind diese doch teilweise sehr story-orientiert - was andererseits natürlich andere Vorteile hat. Dennoch verselbständigt sich der prägende Humor diese Bandes nicht, bleibt die Geschichte eine der wendungsreichsten im Asterix-Gesamtwerk und wartet die Geschichte zudem mit einer enormen Pointe auf. Wirklich jedem sei also dieser Band ans Herz gelegt, allein schon die Freß- und Sauftour von Majestix, die meine absolute Lieblingssequenz aus Asterix überhaupt ist, lohnt schon die Anschaffung! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 13. Juni 2007
Es mag ein Zufall sein, dass die Anzahl älterer Unterhaltungswerke, die heute unbeabsichtigt eine Brücke zu Dan Brown schlagen, ständig steigt, aber die Parallelen zu SAKRILEG, in dem ebenfalls die Suche nach einer historischen Kostbarkeit dort aufhört, wo sie anfängt, dürften jedem Brown- und Asterix-Fan sofort ins Auge fallen; und dadurch bekommt ASTERIX UND DER ARVERNERSCHILD seine ganz eigene Dimension.

Innerhalb des Bandes wird erfreulicherweise (und weil es ideal in die Story passt) der Charakter von Häuptling Majestix deutlich differenziert und verfeinert; sein nationales Ehrgefühl, das in späteren Bänden eher satirisch heruntergezogen wird, wirkt in keinster Weise übertrieben, und selbst der sogenannte "Alesia-Chauvinismus" kann bei neutraler Betrachtung durchaus Verständnis wecken.

Neben der Darstellung der Arverner und ihrer "Auschschprasche", die jeden Schpraschforscher und Linguischtiker tschur Vertschweiflung treiben dürfte, holt sich der Band seinen Witz aus dem wiederkehrenden Gebrauch von Wein und Kohle und der Erfahrung unserer Helden mit geregelten Kurbetrieben.

In dem Fall bleibt nur zu sagen: "Schalut schuschammen!"
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am 18. Juni 2008
Was den beiden Autoren nicht noch alles einfällt! Irgendwann müßte man meinen, sind die Gags aufgebraucht, aber nein, dann kommt noch der Slang der Averner mit dem spezifischen Nuscheln, und schon macht es wieder Spaß, die immer gleiche Geschichte, anders verpackt, zu lesen. Und wen es besonders peinlich für die Römer werden soll, erscheint noch zu Schluß Cäsar persönlich auf dem Schlachtfeld, um sich die Schadenfreude selbst abzuholen. Einfach kurzweilig, einfach amüsant, einfach klasse!
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am 10. Januar 2012
Gut erhalten.
Bei meinen Enkel mit großer Freude vom Christkind angekommen.
Immer wieder ein ASTERIX-Heft und die Welt ist für Kinder i.O.
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