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am 28. August 2002
Ich habe dieses Buch im Sommer 2002 für eine Hausarbeit im Fach Designtheorie über das Thema "Wahrnehmungspsychologie" gelesen.
Auch für Neulinge auf dem Gebiet (wie ich einer bin) gut nachvollziehbar hebt Rudolf Arnheim die doch so angenehme Trennung zwischen Denken und Anschauung auf und wirft einen kritischen Blick auf zentrale Begriffe wie "Abstraktion" und "Sprache".
Wer sich parallel mit Texten über Gestalttheorie (-psychologie) z.B. von Ehrenfels, Wertheimer und Metzger auseinandersetzt, wird in diesem Buch eine gute Vergleichsmöglichkeit und Basis für eigene Texte finden.
Es ist nicht schwer zu lesen und aufgrund der guten inhaltlichen Einteilung zum Nachlesen (-schlagen) sehr geeignet.
Eine lohnende Anschaffung.
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am 13. März 2003
Das oberflächliche Gerede von Anschaulichkeit im Unterricht wird nach diesem Buch aufhören - wenn man es gelesen hat! Es ist gut geeignet, die Reste sensualistischer Auffassung zugunsten der kategorialen aufzulösen. Anschauung ist geistige Leistung und bedarf des Weges und der Führung (Aebli). Und das alles in klarer Sprache, die man sich oft von deutschen Publikationen wünscht.
Ich habe dieses Buch wiederholt mit sehr gutem Erfolg in der Referendarausbildung eingesetzt.
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am 28. April 2003
Der Untertitel zur Einheit von Bild und Begriff ist Programm. Rudolf Arnheim "als Verfechter der Bilderdenkens" exemplifiziert "anschschauliches Denken", was, wenn er nie zur "Übersetzung" gezwungen worden wäre, wohl nie so produktive intellektuelle Blüten hervorgebracht hätte. Anschaulichkeit ist im Deutschen zumindest ebenso allgemein verständlich wie "gestalt-end". Ob die Griechen, die in Rom lehrten, ähnliche Probleme hatten, wird in diesem Buch nicht diskutiert aber um Übersetzungen geht es gleichwohl. Was wird dort ankommen, als willkommenes Argument alten Denkens?
Ist es nicht ein Neubeginn mit vielen Lasten und trotzdem fast unbeschwert was uns Arnheim in seiner "alten Frische" hier kredenzt? Philosophen und Psychologen! traut euch doch über diese Schwelle zu hüpfen, traut euch zu fragen was Künstler denken!
Dieses Buch ist zwar eine grosse Ermunterung für visuell Schaffende, doch eine noch viel grössere für Leute, die, wie Arnheim, den Schaffenden über die Schulter sehen.
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